Archiv der Kategorie: Berühmte Köche

Never Trust a Skinny Italian Chef – Massimo Bottura

Hallo Ihr Gastro-Freaks und Kochbuchjunkies da draußen, ich hoffe Ihr habt das neue Jahr nach dem Silvestermenu ein wenig stressfreier angehen lassen.

Wenige Tage ist es erst alt das neue Jahr, und wir beginnen gleich mit einem Hammer-Kochbuch. Es ist kein alltägliches, es ist auch nichts für den Hobbykoch zu Hause, aber es ist etwas für uns Gastronomiefreaks und für alle Kochbuchverrückten!

Es ist eines der Bücher, die Sammlerherzen wie das meine heftigst schlagen lassen, da es einfach in jede gute Sammlung gehört (so lange es noch zu kaufen ist)

Yeah, und hier ist es……..Vorhang auf für :

Copyright (c) By Phaidon
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Never Trust a Skinny Italian Chef von Massimo Bottura, erschienen bei Phaidon.

 

Nun ja, wie es bei solchen Büchern eben nun einmal ist, man hört, daß es erscheint und denkt sich nur das eine, ich will das sofort haben, so auch bei diesem ganz besonderen Kochbuch! In dunklem weinrot und mit goldenen Lettern kommt es daher, ein bischen erinnert es an einen anderen ganz großen, an Escoffier, aber es ist anders, ganz anders!

Es ist kein Kochbuch um zuhause daraus zu kochen, das wäre auf Grund der vielen benötigten Gerätschaften wie Rotationsverdampfern und sonstigem TeQuipment der Molekularküche auch gar nicht möglich, es sei denn man hat ein komplett von Nathan Myhrvold ausgestattetes „Coooking Lab“ im Keller!

Nein, es ist viel mehr eine Hommage an die klassische italienische Küche, nur dieses mal sehr modern interpretiert, mit allen Technischen Möglichkeiten der molekularen Küche.

Ihr werdet jetzt sagen, das ist doch mittlerweile schon ein ausgelatschter Schuh, nein ich finde das ist er nicht, da den wirklich wenigen wahren Meistern dieser Art zu kochen immer wieder neue Tricks und kniffe aus der Forschung in die Hände fallen.

Man könnte jetzt eine Grundsatzdiskussion zum Thema „Was hat das noch mit kochen zu tun“ starten, aber das ist nicht Sinn und Zweck meines Blogs. Mir geht es hier einfach nur darum, Euch dieses Buch vorzustellen, es ist einfach auf eine ganz besondere Art und Weise genial.

Mario Batali sagt über Bottura und seine Osteria Francescana in Modena „er ist der Jimi Hendrix der italienischen Küchenchefs“, das lasse ich mal so stehen, ich finde er ist dank Ducasse und Adrià zu einem der ganz großen „Dreisterner“ geworden, obwohl er meiner Meinung nach auch nur zum rechten Zeitpunkt auf den molekularen Zug aufgesprungen ist! Aber Chapeau, alles richtig gemacht!

Natürlich stellt er die italienische Küche sagen wir mal „auf den Kopf“, er verwendet Techniken die früher einfach so nicht zur Anwendung kamen, er ist unglaublich innovativ, kreativ und neugierig-verrückt, ein bischen auch ein Freak, aber allen voran ist er eines, er ist genial.

Er hat seinen Weg gefunden, obwohl seine Wurzeln eigentlich in der klassischen französischen Küche liegen, hat er sich dann was die Ausrichtung der Küche angeht doch irgendwann wieder auf seine italienische Heimat besonnen!

Und trotz allen Unkenrufen der letzten Jahre die da lauteten wie „wackelnde Avatgarde“ um hier nur eine zu nennen, nicht umsonst gehört Bottura nach wie vor zu den 50 Best Restaurants of the World und das jetzt seit 6 Jahren, dieses Jahr im zweiten Jahr in Folge auf Platz 3!

Ich denke auch allen Unkenrufen zum Trotz, hat Bottura mit diesem phantastischen Buch seinen Platz und seine Berechtigung in den Buchhandlungen dieser Welt gefunden.

Die Gerichte werde ich hier nicht beschreiben, dieses Buch ist wie Botturas Küche einfach Kunst, bzw. ein Kunstwerk. Diese wunderbare Kreativität drückt sich in Kunstwerken auf dem Teller wie „Die Dame und ihr Ritter“ (der knusprige Teil der Lasagne) aus.

Ganz ehrlich muss ich zum Schluß noch eingestehen, das ich nie ein Freund dieser Art zu „kochen“ werde, ich bin einfach nur ein technikbegeisterter Küchenchaot, der verrückt nach Kochbüchern ist und seine Kochmütze vor dieser, wenn auch vielleicht etwas anderen Art der Kreativität zieht!

Fazit:

Das Buch ist ein Muss für jeden Kochbuchfreak! Wunderbar!

Yannick Alléno – Französische Küche

Hallo Ihr Gastro-Junkies und Herdgeiseln da draußen, es ist fast geschafft, die letzte Weihnachtsschicht naht und dann gibt es vielleicht mal ein paar Tage zum „Durchatmen“.

Und wie es nun einmal an Weihnachten ist, so gibt es auch bei Toms Kochbuchblog am zweiten Weihnachtsfeiertag etwas ganz besonderes, DAS ist für mich eines der 5 Kochbücher des Jahres 2014, ein Buch geprägt von solcher Eleganz, Gerichte die das Wirken eines Kochs in unglaublicher Ausdrucksstärke aber gleichzeitig auch in minimalistisch und auf das Hauptprodukt bezogener Anrichteweise dokumentieren.

Ganzseitige, wunderschöne Fotografien, die den „Betrachter“ immer wieder auf ein neues fesseln und faszinieren, einfach unbeschreiblich!

Für diesen „Schwergewichter“ der französischen Haute Cuisine fallen mir hier und jetzt, spontan zwei Adjektive ein, „atemberaubend“ und „wunderschön“. Es sind vielleicht nicht punktuell die zutreffendsten, aber es sind die. die meine tiefsten und innersten Empfindungen beim „Durchblättern“ dieses Prachtexemplars der Küchenliteratur ausdrücken!

Auch für den MATTHAES-Verlag ist es soweit ich mich entsinne, ein Novum, einen solchen „Großformater“ herauszubringen (was Kochbücher angeht, so habe ich fast alles aus den Reihen meines „Lieblings-Fachbuchverlages“), aber dieses Release ist in mehr als eindrucksvoller Weise gelungen, es ist ein absolutes Meisterwerk geworden, ich denke genauso hat Yannick Alléno sich das auch vorgestellt!

So, und hier ist es jetzt endlich:

Copyright (c) by Matthaes-Verlag
Copyright (c) by Matthaes-Verlag

Yannick Alléno, Französische Küche, erschienen im Matthaes-Verlag.                                                                                                                           129,00 EUR
782 Seiten
1. Auflage 2014
Hardcover, 266 x 360 mm
Matthaes Verlag
ISBN: 978-3-87515-094-0

Alléno, der von sich selbst sagt, „Ich habe drei Mal in meinem Leben kochen gelernt“, ist einer der ganz Großen, der sich in eine lange Riege besternter französischer Küchen-Superstars einreiht. Er ist einer der „neuen“ Superstars, die angetreten sind, Köche wie Joel Robuchon oder Alain Ducasse zu beerben. Sein Handwerk hat er bei Meistern wie Manuel Martinez, Jacky Fréon, dem Großmeister Gabriel Biscay, Roland Durand, Martial Enguehard und dem phantastischen Louis Grondard gelernt, alles hochdekorierte Meister und Träger des „MOF“ (dem Meilleur Ouvrier de France), einer Auszeichnung des französischen Arbeitsministeriums, welche an herausragende Vertreter der unterschiedlichsten Handwerke vergeben wird.

Er ist der Vertreter der „Cuisine Moderne“, die er im Jahr 2012 einführte. Es gibt kaum moderne Techniken, wie Thermalisierer, Rotationsverdampfer oder ähnliches, das ist auch gut so ! Genug derer haben wir ja bereits.

Alléno spezialisiert sich mit seiner Cuisine Moderne auf die echte französische Küche, auf die Verwendung lokaler Produkte (Yeah! Foie Gras et Truffes en masse!) und vor allem aber stützt er sich auf die Grundpfeiler der klassischen Cuisine francaise, den Saucen und Fonds! Wunderbar!

Auch er ist wie viele seiner Kollegen längst zu einem Global Player, mit Hot Spots in allen Teilen der Welt geworden, aber er ist eben Franzose und wird nie (wie viele andere unseres Gewerbes) vergessen, wo seine Wurzeln liegen und wo er hin gehört, an den Herd!

Jetzt aber endlich etwas zum Buch:

Begonnen wird mit einem faszinierenden Portrait zu Alléno, danach geht es direkt mit dem los, wonach sich der Leser sehnt, Rezepten und Fotos.

Die Layouter und Grafiker haben sich für dieses Buch etwas besonderes ausgedacht: Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es mehrere Übersichtsseiten, mit verkleinerten Fotos der jeweiligen Gerichte, dem Namen und der Seite auf der es zu finden ist, sehr durchdacht und in absoluter Perfektion umgesetzt!

Kapitel wie Canapés, Amuse-Bouches, Kalte Vorspeisen, Krustentiere, Fisch, Fleisch und Geflügel, Wild und Innereien, sowie Käse, Vordesserts, Desserts und Mignardises machen aus diesem Buch ein luxoriöses, vom Matthaes-Verlag perfekt umgesetztes Meisterwerk der französischen Haute Cuisine!

Rezepte werde ich dieses mal keine daraus vorstellen, „erkundet“ es selbst, es ist mehr als nur ein Kochbuch, es ist ein Kunstwerk geworden, ein „Buch-gewordener“ „Henri Matisse“, es ist voller Kontraste, es präsentiert höchste Kreativität, es verbindet Luxus und Bodenständigkeit miteinander, es stellt die neue Haut Cuisine, oder die Cuisine Moderne in absoluter Vollendung dar! Es ist Fauvismus, nicht auf Leinwand gebannt, sondern in Form eines unglaublichen Kochbuchs!

Dieses Buch muss ein Koch und Foodie sich einfach selbst zum Geschenk machen!

Das ist purer Luxus für 129 €, wunderbar!

Ente – Das Kochbuch

Hallo Ihr Herdakrobaten, Hobbyfoodies und Gastronauten, es ist wieder mal soweit, noch eine wunderbare Neuerscheinung so kurz vor Weihnachten !

Und zudem noch ein Buch, auf das wieder unglaublich viele gewartet haben, da es von einem „besternten“ Koch kommt, einem der sein Handwerk bei Größen wie Heinz Winkler in Aschau und Stefan Marquard im Lenbach in München gelernt hat.

Vorhang auf für :

Copyright (c) by Tre Torri / Wiesbaden
Copyright (c) by Tre Torri / Wiesbaden

Ente – Das Kochbuch von Michael Kammermeier, erschienen bei Tre Torri

 

Die Ente, wer verbindet es nicht mit einem ganz bestimmten Namen, Klaus-Peter Wodarz, in den 80ern und 90ern eine der Wegbereitenden Institutionen, einer der wenigen, die sich damals aufmachten um dem „Michel“ die französische Küche nahe zu bringen. Vor diesen Herren wie Witzigmann, Winkler, Wohlfahrt beschränkte sich das Kulinarische Know How auf Schnitzel und Geschnetzeltes, sie waren es, die uns Göttlichkeiten wie die Canard à la Presse, Gänsestopfleber und Seeteufel nahebrachten, von ihnen lernten wir, das Physalis keine Geschlechtskrankheit ist!

Und hier ist ein nicht mehr so ganz „Neuer“, zwar noch sehr junger Kollege, der sich aufgemacht hat nach den Sternen zu greifen. Und das gelingt ihm wie wir alle wissen, in fast schon berauschender Art und Weise!

Michael Kammermeier steht am Anfang einer ganz großen Karriere und wir wollen alle hoffen, daß er uns hier in Hessen noch sehr lange erhalten bleibt!

Mittlerweile ist er dabei seinen ganz eigenen persönlichen Stil zu finden, seine „Herkunft“ lässt sich aber nicht verleugnen, geprägt ist er durch Heinz Winklers wunderbare „Cuisine vitale“ und dem witzig-kreativ-verrückten Stil von Stefan Marquard.

Bei aller Kreativität verliert er jedoch niemals seine Bodenständigkeit, schnörkellos und auf wenige Produkte begrenzt und diese gekonnt inszeniert, das ist ein Stil der mehr als Zukunft hat! Auch hat er mit seinen 28 Jahren schon seine „Signature Dishes“ wie die „Gehobelte Leber“ oder das „Hummercapaccio“, ich bin absolut der Überzeugung, das wir von Michael Kammermeier noch sehr viel hören werden. Und nach Ikonen wie Wodarz, Langendorf und Eis, ist es wunderbar zu wissen, daß ein junger, genialer Koch wie Michael Kammermeier der oberste „Löffelschwinger“ der Ente ist! Wunderbar!

Jetzt aber endlich zum Buch:

Gestaltung, Artwork und Fotografie haben wir bei diesem Werk Guido Bittner aus Wiesbaden zu verdanken, übrigens eine sehr gute Wahl Herr Frenzel.

An diesem Buch stimmt einfach alles, das Papier, die Fotos des Herrn Bittner, das Geschirr aus der ASA-Selection, die den Gerichten von Michael Kammermeier die perfekte Bühne, oder sagen wir Manege bieten, es ist einfach perfekt geworden.

Dieses Buch und seine Gerichte stellen nicht nur ein perfektes Kochbuch dar, nein, es ist Inspiration, es ist auch einfach mal nur dazu da, um es in die Hand zu nehmen, mit den Augen zu genießen, zu schwelgen und nachzudenken. Es auch einfach nur aufzuschlagen und darin zu blättern , sich an der perfekten Inszenierung der Gerichte zu freuen ist phantastisch!

Die Gerichte, phantastische Interpretationen, geniale Kombinationen, wie „Entenschinken & warmes Waldpilzgelee, mit Pilzen, Pilzerde und Rote Bete“ oder „Entengriebenkruste auf Steinbutt mit Petersiliencreme, Kohlrabi, Steinpilzen und geräuchertem Linsenjus“, das alles zeigt den Stil Kammermeiers sehr deutlich auf und der wird noch sehr viel besser! Er macht eine unglaublich Entwicklung!

Eines möchte ich gerne noch verraten, das beweist ganz einfach, das auch (gewisse Grundkenntnisse vorausgesetzt) Sterneküche zuhause umsetzbar sein kann, das zeigt und Michael Kammermeier eindrucksvoll bei seiner „Confierten Entenkeule mit Bohnencassoulet“, einfach, aufs wesentliche beschränkt und ein absolutes Götteressen!

Fazit:

Das Warten hat sich mehr als gelohnt, vor mir liegt ein absolutes „Must Have“-Kochbuch aus der deutschen Sternegastronomie!

Chapeau Herr Kammermeier, Chapeau Herr Frenzel!

Tantris

Lange haben wir darauf gewartet, endlich ist es da!

Was soll man zu einem Buch schreiben, welches bereits vor seinem Erscheinen über jeden Zweifel erhaben ist? Ein Buch über DIE Restaurant- Legende, ein Buch dessen drei Küchenchefs die gastronomische Szene dieses Landes mehr geprägt und beeinflusst haben, als alle anderen dies jemals tun werden! Ein Restaurant, über dessen Erbauer und Besitzer auf die Frage „warum er es gebaut habe“ antwortete: „Weil ich einfach gut essen wollte“ !

Ein Buch, welches den ganzen Charme dieser Restaurant- Legende wiederspiegelt, das zeigt wie es im Lauf der Jahre“gewachsen“ ist, niemals steif wirkend, immer ein Garant für pure Lebensfreude, ungezwungenen Genuß und Savoir vivre.

Ein Bauunternehmer, eine damals sehr umstrittene Architektur und ein Küchenchef, welche sich auf den Weg machten, dem Teutonen zu zeigen, das Essen nicht nur aus Schweinebraten, Schnitzel, und Pommes frites bestehen und das Physalis keine lebensbedrohliche Geschlechtskrankheit ist.

Drei der ehrwürdigsten Küchenchefs dieses Landes, einer trat jeweils das Erbe des Vorgängers an; Küchenchefs, die eine neue Generation von Köchen auf den Weg brachten – nicht nur das – sie revolutionierten ein gastronomisches Ödland und brachten unseren Eltern in den siebzigern Lebensmittel nahe, von denen bis dato kaum einer wusste. Auch dank den „Vätern“ des späteren Rungis Express, George W. Kastner und Karl- Heinz Wolf wurde das alles erst irgendwann möglich. Aber dessen jetzt genug…….

Jetzt zum Wesentlichen, DER Buchneuvorstellung des Jahres 2014 :

 

Winkler_Tantris-442x494Tantris, eine kulinarische Legende 1971 – 2014 von Hans Haas, erschienen bei Callwey.

 

Nach einer grandiosen Buchvorstellung in den „Heiligen Hallen“ der Familie Eichbauer in München, ist es nun auch seit wenigen Tagen im Handel erhältlich.

Ich habe es am Montag erhalten und hatte es seither in jeder freien Minute in Händen, ich konnte es einfach nicht weg legen und es wird mich noch sehr lange beschäftigen, einfach auch aus dem Grund, da es eines der wichtigsten Kapitel deutscher Gastronomiegeschichte behandelt! Heerscharen zogen aus, um die Chance zu bekommen, bei Eckart Witzigmann am Herd zu stehen und zu lernen. Mir war dieses Glück zwar nicht vergönnt, dafür aber durfte ich zwei unglaublich Jahre bei Heinz Winkler in den ersten Jahren seiner Residenz verbringen. Eckart Witzigmann sollte ich erst später, zu Zeiten des Palazzo kennen und verehren lernen!

Das Buch:

Der erste Teil fasziniert mit ganz viel lebendiger und wunderbarer Geschichte und Geschichten zum Tantris, es ist grandios zusammengetragen, perfekt angerichtet und toll zu lesen!

Natürlich dürfen bei allem Lob den Köchen, auch zwei ganz wichtige Menschen in der Geschichte des Tantris nicht vergessen, die ebenso wichtig sind, Paula Bosch und Justin Leone, die Sommeliers des Tantris, deren perfekter Service und jederzeit feinsinnige und fachliche Beratung immer wieder begeistert !

Es folgt, auf was man bei gerade diesem Buch ganz besonders wartet: 50 außergewöhnliche Rezepte der drei Kochlegenden, Witzigmann, Winkler und Haas, mit ganzseitigen Fotos von Jörg Lehmann, einem der besten deutschen Food- Fotografen!

Genannt seien hier nur drei dieser phantastischen Kreationen (obwohl sie es schlichtweg alle verdient hätten), ich erinnere nur an die so wunderbar einfache, aber auch zugleich göttliche Seezunge im Bierteig von Heinz Winkler, oder das legendäre „Kalbsbries Rumohr“ von Eckart Witzigmann, einer der Klassiker überhaupt, 1976 erdacht, ist es einer seiner absoluten Geniestreiche, zu denen ihn in diesem Fall der Godfather der Gastrokritik Wolfram Siebeck animiert hat. Die Kombination aus frischem, gedünsteten Trüffel, Foie Gras, Ris de veau, Parmaschinken und Lauch im Strudelteig ist einfach nur unbeschreiblich! Das ist ein wahrer „Signature Dish“, das ist für mich „one in a thousand“, etwas das man einmal im Leben gegessen haben sollte!

Nicht zu vergessen die dritte Legende des Tantris, Hans Haas, der 1991 aus dem Brückenkeller in Frankfurt nach München wechselte, um dort das Erbe von Heinz Winkler anzutreten. Sein „Kalbskopf in Ciabatta gebraten“ mit Meerrettichbohnen ist eine der besten Interpretationen des österreichischen Klassikers, die ich jemals gegessen habe!

Mehr verrate ich wie immer an dieser Stelle nicht!

KAUFT ES UND GENIESST ES SELBST !

Zum Ende des Buches gibt es noch eine sogenannte „Ehemaligen“- Liste aller Mitarbeiter von 1971 bis zur Gegenwart und 50 phantastische Weinempfehlungen zu den Rezepturen im Buch, natürlich von Paula Bosch und Justin Leone!

 

Fazit:

Comme il faut – Revoluzzer – Gormettempel – Architekturikone !

Dieses Buch wird sehr lange seinesgleichen unter den Kochbüchern suchen!

Wehmanns Rezepte, Raffiniert kochen – leicht gemacht

Hallo Ihr Kochbuchsüchtigen da draußen, heute gibt’s Lesestoff in seiner schönsten Art, von einem, wie ich finde Urgestein der deutschen Gastronomie, Heinz Wehmann aus dem Landhaus Scherrer in Hamburg!

wehmanns-rezepteWehmanns Rezepte, Raffiniert kochen – leicht gemacht ! Erschienen im Hinstorff Verlag in Zusammenarbeit mit dem NDR- Fernsehen.

Er hat so einige an der Elbchaussee kommen und gehen sehen, aber ich finde er und genauso die „Institution Kowalke“ sind für mich „DER“ Fels in der Brandung an Hamburgs Gastronomischer Küste! Einfach nur beneidenswert, immer Ihrer Linie treu geblieben! Wer erinnert sich nicht an die wunderschönen „Erotic- Art“ – Speisekarten in den „heiligen Hallen“ des Landhaus Scherrer, an die unglaublich herzliche und gediegen hanseatische Gastfreundschaft einer Emmi Scherrer, die 2011 ihr 35 jähriges Jubiläum an der Elbchaussee feierte…….. einfach wunderbar!

Zum Buch:

Getreu dem Vorwort von Tom Buhrow, welches eigentlich alles ausdrückt, was zu Wehmann zu sagen ist: „Spitzenklasse erkennt man immer an ihrer Dauerhaftigkeit“, wird so mancher denken, naja, das wird ein Buch voller, sagen wir mal vielleicht „antiquierter hanseatischer Kulinarik“ sein, aber genau das Gegenteil ist hier der Fall.

Geniale und sehr kreativ inspirierte hanseatische Köstlichkeiten wie Wehmann´s „Aal- Burger mit Basilikum- Rührei“, oder „Gebratener Skrei auf Grünkohl mit Oliven- Senf- Vinaigrette“ beweisen genau das Gegenteil dessen!

Aber auch ein „Sauerkraut- Curry mit Arctic- Char“ oder der „Plöner Zander auf Schmorgurken mit Tomatenmarinade“ beweisen die weitsichtige, hanseatische Kreativität Wehmann´s immer auf ein neues!

Nach den Rezeptklassikern des Landhauses finden wir die kleinen, aber auch großen Köstlichkeiten des dem Landhaus angegliederten Bistro Ö1 im Buch. Hier gibt es leichte Leckereien wie „Spargelnudeln mit Bärlauch“, aber auch saisonale Spezialitäten wie der „Holsteiner Damwildrücken im Speckmantel auf lauwarmem Rotkohlsalat“.

Mit verführerischen Desserts wie dem „Gratinierten Zwetscgenröster mit Quarksoufflé aus der Wilster Marsch“ findet Wehmanns Buch einen sehr gelungenen Abschluß.

Fazit:

Kein Buch nur für Profis, sondern unbedingt auch ein für´s nachkochen zu Hause.

Die Rezepturen sind sehr gut erklärt und machen auch einem nicht Profi das nachkochen einfach. Auch wird ganz bewusst auf die Verwendung von Professionellem Gastro- Equipment verzichtet.

Einzig der isi-Gourmet- Whip findet hier hin und wieder seine Verwendung!

Für alle denen gute Küche nicht nur am Herzen liegt, sondern für die sie unabdingbar ist ein tolles Buch !

Le Livre Blanc von Anne-Sophie Pic

Hallo liebe Fan´s von Tom´s Kochbuchblog, hallo Ihr schwitzenden Herdakrobaten da draußen !

Heute gibt´s etwas ganz besonderes, ich weiß, diese Floskel verwende ich des öfteren, aber so ist es halt, für mich sind Kochbücher eben etwas ganz besonderes, und die heutige Buchvorstellung ist wie ich finde eines der wunderbarsten Kochbücher der letzten Jahre überhaupt!

Geschrieben hat es eine Französin aus Valence, (na, hat es schon klick gemacht?), sie ist wie ich finde eine neben Elena Arzak aus San Sebastian eine der kreativsten und innovativsten Köchinnen weltweit, und außerdem ist sie „ECKART“– Preisträgerin…… (und??? wisst Ihr um wen es geht?), okay letzter Tip: ihr aktuelles Buch ist das „Livre Blanc“, jetzt dürfte jeder wissen um wen es heute geht:

Le Livre Blanc von Anne-Sophie Pic, erschienen im Matthaes- Verlag.

 Zum Buch:

41CBtYvw3iL._SY445_Wie der Name bereits sagt, ganz in weiß kommt es daher in einem wunderschönen Schuber, der Titel und Namen in kunstvoll gestalteten, durchbrochenen Lettern trägt, der Buchschnitt silbern eingefärbt, einfach ein Gesamtkunstwerk unter der künstlerischen Leitung von Rachel Cazadamont!

Schon die erste Doppelseite lässt erkennen, welch großer Wert hier auf die künstlerische Gestaltung gelegt wurde: Drei stilisierte schwarze Lettern setzen den Nachnamen der Autorin eindrucksvoll in Szene, wunderschön !

Weiß, die Farbe der Reinheit, weiß, die Farbe der Leichtigkeit von Anne-Sophies Küche, makellos wie ein leeres Blatt, das jeden Tag mit einer neuen Geschichte beschrieben werden will.

Eine unglaubliche Hymne an die Kreativität, was Anne-Sophie in der Küche ist, war eine Künstlerin wie Madonna auf der Bühne, beide immer auf der Suche nach Innovation und Perfektion, die unglaubliche Gabe sich ständig neu zu interpretieren, sich immer wieder neu zu erfinden, niemals ruhen, einfach unglaublich!

Anne-Sophie Pic hat ihren kulinarischen Stil seit dem erscheinen ihres Erstlingswerkes „Au nom du pére“ im Jahr 2004 radikal und in phantastischer Art und Weise verändert, durch die Reife ist ihr Stil feinsinniger und präziser geworden.

Anne-Sophie hat einen Rhythmus gefunden, ihren ganz eigenen, der sich aus einem ständigen Neubeginn und immer neuen Produkten nährt.

So entstehen Gerichte wie die „Taube aus der Drôme, mit Martinique- Rum flambiert, confierter Rhabarber und Foie gras mit Voatsiperifery- Pfeffer und Taubenjus“, das ist Perfektion und Handwerk in absoluter Vollendung!

Jedes der sechs Kapitel trägt Namen die in irgendeiner Form einen Bezug zu den jeweiligen Rezepten im Kapitel herstellen.

Kapitel 1: Jod unter der Erde

Kapitel 2: Saures gelb und zartes rosa

Kapitel 3 : Erinnerung und Gegenwart

Kapitel 4: Die Leichtigkeit von Luft

Kapitel 5: Tradition und Exzentrik

Kapitel 6: Jenseits der Grenze

Alle Kompositionen sind wunderbar vor einem rein weißen Hintergrund oder auf weißem Geschirr in Szene gesetzt und abgelichtet. Die Fotografien sind ausnahmslos zweiseitig.

Im zweiten Teil bei den Rezepten setzt man ganz bewusst auf Veränderung, ein anderes Papier mit anderer Haptik, naturgebräunt und in neuem Layout, zuerst die Rezeptbeschreibung und Arbeitsweise, dann im unteren Teil der jeweiligen Seite die Mengenangaben, einfach alles wunderbar stimmig und passend.

Rezepte und weitere Beschreibungen zu den Gerichten gibt es auch dieses mal wieder nicht, ich kann nur so viel sagen: Ab in die Buchläden, dieses Buch ist den weitesten Weg wert!

Fazit:

Ich denke zu diesem Prachtexemplar ist alles gesagt! Es ist einfach nur ein unglaublich schönes Kochbuch!

Desire – Sergio Herman

So liebe Freaks der Food- Literatur und alle kochenden Kollegen, heute hat kochbuch.tips und Tom´s Kochbuchblog etwas ganz besonderes für Euch……….

Ich denke, es ist wohl das momentan meistbegehrte Kochbuch überhaupt, die Auflage ist streng limitiert und komplett vergriffen, meines Wissens nach gab es genau 400 ! Stück in englischer Sprache und hier ist eines dieser 400 J !

 Geschrieben hat´s ein wahrer Magier der Küche, ein unbeschreiblich kreativer und innovativer Mensch, Patron des wohl einflussreichsten Restaurants der letzten Jahre in ganz Europa! Nur leider Gottes hat er sein eher unscheinbares „Outlet“ am 22.12.2013 geschlossen, ein Raunen ging durch die gastronomische Welt, in den Niederlanden hatte er in allen wichtigen Gazetten die Titelseite, als bekannt wurde, daß er schließt.

 Ich nehme an Ihr alle wisst mittlerweile von wem, bzw. von welchem Buch die Rede ist:

Es ist „Desire“ von Sergio Herman aus dem Oud Sluis.

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Es fällt nicht leicht ein solches, nun ja, sagen wir einmal „Lebenswerk“ zu besprechen, da es hierfür eigentlich keine passenden Adjektive gibt, sagen wir mal dieses Werk ist einfach unbeschreiblich, so wie es die vielen wunderbaren, kreativen Explosionen auf Sergio Hermans Tellern gewesen sind!

 Zum Buch:

Hermans vorliegendes Meisterwerk ist ein Zweiteiler, im ersten Teil genannt „Recifes“, finden wir Art Werkschau, mit den fünfundzwanzig phantastischen Kreationen seines letzten Jahres, inklusive seines letzten Menüs.

Alle Gerichte sind in Sequenzen als sogenanntes Quadriptych vom genialen Tony le Duc fotografisch auf Papier verewigt und über je zwei ausklappbare Doppelseiten verteilt.

Tony le Duc verzichtet bei seinen wunderbaren Fotos ganz bewusst auf eine Art Detailfokussierung, so kommt jedem Element auf dem Foto die gleiche Bedeutung wie auf dem Teller zu, alle Komponenten greifen ineinander wie kleine Zahnrädchen und ergeben so ein Gesamtkunstwerk!

Diese Art von Fotografie ist ähnlich genial wie es Hermans Gerichte sind, alles ist perfekt aufeinander abgestimmt.

Ihr werdet jetzt sicherlich denken, Gott was müssen das für geniale und umfangreiche Rezepte sein, an genau diesem Punkt werden wir eines besseren belehrt, Rezepte gibt es keine, (zuhause wären sie auf Grund der Zutaten und Techniken nicht realisierbar und Kollegen gibt  Herman so nichts zum „Abkupfern“), aber dafür gibt es tiefe und ehrliche Einblicke in die unglaublich kreative Seele Sergio Hermans. Jedes der Gerichte hat eine Art Entstehungsgeschichte, der jeder ein Zitat vorangestellt ist, welches in irgendeiner Art und Weise in einem Konnex zu dem Gericht steht.

Herman beschreibt zu jedem Gericht, wie es zu den Inspirationen dazu kam, was er mit dem jeweiligen Gericht ausdrücken möchte und welch immensem Druck er sich dabei ausgesetzt sah.

Die emotionale Art Hermans, das zu beschreiben, betört mehr als alle Rezepte die man in dieses Buch hätte packen können, es ist fesselnd und prägnant, es macht glücklich das lesen zu dürfen!

 Band zwei, „Stories“ erweckt den Eindruck eines „Tagebuchs“ und das soll auch so sein; die Verfasserin, Mara Grimm, ist eine langjährige Begleiterin Herman´s und hat ihn für dieses Tagebuch während seines letzten Jahres kontinuierlich begleitet und interviewt.

Es beschreibt auch das „Monster“ Oud Sluis, das seinen genialen Betreiber aufzufressen droht, es beschreibt den täglichen Kampf, es dokumentiert die harte Arbeit und die Angst zu versagen. Es zeigt die Verbindung zu seiner rechten und linken Hand (Nick Bril und Syrco Bakker) und erzählt vom Pflichtbewusstsein gegenüber den Gästen und seiner Familie.

Geschrieben ist es so wunderbar ehrlich und aufrichtig, das man meint Sergio Herman würde sein tiefstes innerstes vor uns ausbreiten, es ist wunderschön das alles zu lesen!

 Dieses Buch in Augenschein nehmen zu dürfen, die Haptik des Papiers zu spüren, das Layout, der Druck, die Schrift, alles trägt einen gewissen, naja sagen wir mal „Vintage“- Style, alles ist unglaublich stimmig und schön, eben wie die Gerichte Herman´s.

Mehr möchte ich an dieser Stelle zu diesem Buch nicht loswerden, ich glaube es ist alles gesagt!

 Fazit:

Für mich ist es das begehrenswerteste Buch des Jahres 2014 !

Ducasse Nature von Alain Ducasse und Paule Neyrat

Ducasse- wem von uns Profi- Foodies sagt diese Name nichts……Das Louis XV in Monaco ist für mich auch einer der sogenannten „once in a Lifetime“- Hotspots……. genau er hat hat eine wunderbare neue Serie von Kochbüchern veröffentlicht und heute gibt´s bei Tom´s Kochbuchblog, bzw. bei kochbuch.tips das erste davon.

Geschrieben hat´s selbstverständlich der grandiose Alain Ducasse zusammen mit Paul Neyrat und Christophe Saintagne, für die Fotos ist Francoise Nicol zuständig und erschienen ist es im Walter Hädecke Verlag.

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 Hier geht´s direkt zu Hädecke und Ducasse.

Das Buch schlägt in gewisser Weise eine Brücke von Ducasse` Philosophie zu kochen zur einfachen „bodenständigen“ saisonalen Küche.

Entstanden ist hier ein wunderbares Werk mit rund 190 Rezepten, welches eine, wie bereits gesagt saisonale und gesunde Ernährung mit der Raffinesse der französischen Küche verbindet.

Ich finde das hier vorliegende Prachtstück ähnelt in gewisser Weise ein klein wenig einem bereits vor längerer Zeit erschienen Werk von Ducasse, welches er zusammen mit der göttliche Sophie Dudemaine veröffentlichte.

Es ist witzig, sehr ansprechend gestaltet und wie in der heutigen Zeit so oft dem wahren Genuß der einfachen Dinge gewidmet und das ist auch gut so! Viel zu lange führten Lebensmittel wie Hirse, Quinoa, Linsen oder unsere klassischen Gartengemüse ein Schattendasein !

Viele vergessene, ursprüngliche Aromen werden neu aufgespürt, Ducasse macht in eindrucksvoller Weise klar, wie wichtig eine gesunde Ernährung für eine hohe Lebensqualität ist.

Kapitel wie Vorratskammer, Pasten, Saucen & Dips, Getreide, Suppen, Gemüse, aus dem Meer, vom Land und Desserts machen unglaublich neugierig zu erforschen was sich der Grand Maître wieder hat einfallen lassen.

Den phantastischen Rezepten merkt man immer wieder Ducasse` Wurzeln bei Michel Guérard an, sie kommen in einer unbeschreiblichen Leichtigkeit und begrenzt auf wenige Zutaten daher, so wird auch einfach wieder das Hauptprodukt einer Speise gewürdigt und nicht von unzähligen anderen Aromen umspielt oder verdeckt.

Mir ganz persönlich haben es Rezepte wie die geschmorten Gemüse mit Vanillearoma, das wunderbare Cassoulet oder der Pollack mit Chinakohl und Radicchio ganz besonders angetan, sie zeigen einfach die Genialität von Alain Ducasse in seiner ganzen Breite auf.

Zu jedem Rezept gibt es kurze Zitate als Randbemerkung der beiden Autoren, teils sind es Verarbeitungsbeispiele, oft aber auch Wissenswertes und interessantes zur jeweiligen Hauptzutat.

Wie immer werde ich an dieser Stelle nicht mehr verraten, nur soviel sei noch gesagt:

Das Buch, bzw. die ganze Serie ist einfach wunderbar geworden.

Fazit:

Für alle Freunde der leichten, gesunden und mediterran angehauchten Küche ein absolutes „Must Have“.

Prädikat:

Wunderbar!

Iss einfach gut von Holger Stromberg

Passend so kurz vor dem Start der Fußball- WM gibt’s was neues vom Koch unserer deutschen Kicker, die Rede ist von Holger Stromberg, dem Koch der die Nationalmannschaft auf allen Reisen kulinarisch bestens umsorgt.

Ein tolles Buch mit dem passenden Titel „Iss einfach gut“– Das Prinzip Nahrungskette-einfach und pragmatisch erklärt vom Koch der Deutschen Nationalmannschaft, erschienen bei systemed.

Mit Stimmen von Jogi Löw, Hansi Flick, Oliver Bierhoff und vielen Nationalspielern.

Stromberg stellt hier in kompakter und unterhaltsamer Form sein in vielen Jahren in der Spitzenküche erworbenes Ernährungswissen vor.

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Zum Buch und zu den Kapiteln:

„Richtig essen- geht doch“, so startet das Buch, ist er Koch oder Arzt? Sprechen wir über eine Apotheke oder ein Restaurant, bzw. einen Koch??

Fisch, Fleisch, Gemüse, wunderbare Gerichte, unverkennbar aus Strombergs Feder verbannen Tabletten und Pillen, werden zu Fatburnern.

Nahrhafte Speisen und eine gesunde ausgewogenen Ernährung sind das beste Mittel gegen alle Leiden.

Ob Ihr nun viele Sport treibt, oder Euch einfach nur mit guter, gesunder Ernährung etwas Gutes tun wollt, bei Stromberg seid Ihr genau richtig.

Wie so oft gibt es vor dem Genuß jedoch einiges an wirklich hochinteressanter und auch kurzweiliger Lektüre zu bewältigen, ob Einkauf, Küchenausstattung , Ernährungskunde oder auch kochen mit Kindern, an alles ist gedacht!

Die Rezepte:

Tolle Salate, immer wieder interessante Hintergründe und Tipps, die Rezepte sind selbst in der kleinsten Küche umsetzbar.

Besonders Informativ das Kapitel „Die aaaaaah´s und oooooooh´s der Guten Küche“, mit Saisonkalender und Einkaufstipps.

Fazit:

Rundum ein toll gemachtes Buch, hochinformativ und wirklich sehr interessant.

Faktisch sehr gut recherchiert mit unheimlich viel Hintergrundinformationen zu Küchenbasics, zum Weinkauf und zur Tischkultur !

Christian Jürgens, Das Kochbuch

Hallo Ihr Foodies und Kochbuch- Begeisterten, eigentlich sollte es ja heute mal keine Rezension geben, aber das hier muss heute einfach noch sein;

Dieses Buch fasziniert mich derart, daß ich es heute unbedingt noch mit Euch teilen muss! Titel und Autor gibt’s vorweg erst einmal nicht, aber: fotografiert hat es die geniale Luzia Ellert und das ist für mich schon ein grundlegendes Argument dafür, ein Kochbuch zu kaufen ! Ich finde Ihre Art, Essen in Szene zu setzen einfach nur unglaublich schön !

Wahrscheinlich geht es vielen von Euch Kochbuchjunkies genauso, das Ihr an Hand der Fotografien im Buch erkennt wer der Fotograf, bzw. in diesem Fall die Fotografin ist.

Es geht heute um einen ganz großen unserer Zunft, mit 16 begann er in Bad Homburg seine Kochlehre, bald zog es ihn nach München zu Feinkost Käfer, von dort aus folgten weitere Stationen wie das Münchner Tantris, die Residenz Heinz Winkler in Aschau, sowie Jörg Müller auf Sylt und beim Grandseigneur Eckart Witzigmann.

Jetzt aber endlich mal zum Buch:

Geschrieben hat es der Küchenchef des „Überfahrt“, der außergewöhnliche Christian Jürgens, fotografiert und in Szene gesetzt hat es wie bereits eingangs angesprochen, die phantastische Luzia Ellert, fürs Layout zeichnet Wolfgang Seidl verantwortlich und   erschienen es in der Collection Rolf Heyne, dem Garanten für solch wunderbare Kochbücher!

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Die Kapitel gliedern sich wie folgt, gestartet wird mit Amuse Bouche, dem folgen Vorspeisen und Zwischengang, bevor es zu den Hauptgerichten übergeht, diese sind gegliedert in Fisch und Fleisch, denen folgen Käse, Desserts sowie der süße Abschluß.

Zum Schluß folgen noch die klassischen Basics mit Brühen, Fonds, Farcen, Buttermischungen und Dressings.

Jürgens, seit 2013 der elfte „Dreisterner“ Deutschlands, findet seine Inspiration und viele der Produkte, die in seiner Küche Verwendung finden in der wunderschönen Natur des Tegernseer Tals und „erfindet“ sie in seinen Gerichten neu er arrangiert die Region auf seinen Tellern !

Mit seinen Kompositionen wie Zigarren, der Tegernseer Birke oder der Tegernseer Kiefer setzt er kulinarische Akzente die in Ihrem Aufbau derer eines Grant Achatz ähneln. So werden zum Beispiel bei der „Tegernseer Kiefer“, mit Gänsestopflebercreme gefüllte Morcheln an einen Latschenkieferzweig gehängt und noch lauwarm sofort serviert.

Der Bezug zur Region offenbart sich in seiner ganzen Pracht in Gerichten wie dem Bayerischen Matjes (Gebeizte Chiemsee- Renkenfilets mit Apfel- Meerrettich Granité), dem „Schmankerl von der Ente“ oder einer grandios-genialen Komposition wie der Tegernseer Kartoffel mit Frankfurter Grii-Soos-Espuma (vielleicht noch etwas Erinnerung an Bad Homburg Herr Jürgens)? Einfach wunderbar !

An Vorspeisen wie Jürgens „Gartenspaziergang“ oder des wunderschönen „Red Lake“ erkennt man seinen Bezug zur Natur und sein großes Können.

Auch offenbart uns Jürgens einen großen Teil seiner Wesensart in diesem Buch; Christian Jürgens hat unglaublich viel bei Heinz Winkler gelernt, ganz besonders das agieren und arbeiten im Stillen, er braucht den Hype der Medien nicht, er kocht und erdenkt im Stillen, alle seine Gerichte sind unverkennbar SEINE Kompositionen, genauso wie dieses Buch das „SEINE“ ist. Und dazu, daß Christian Jürgens vielleicht über dieses Buch sagt „Das bin Ich“ hat auch Luzia Ellert ganz viel mit ihrer photographischen Hommage an Jürgens beigetragen!

Die Hauptgerichte hier beschreiben zu wollen, wäre zu viel des Guten, sie sind genauso wunderbar, opulent, aber auch aufs wesentliche und wenige Zutaten beschränkt, wie alles was aus Jürgens Küche stammt, einfach phantastisch!

Aber einen Zwischengang möchte ich an dieser Stelle gerne noch erwähnen, dies nicht zu tun wäre „Frevel“ J, Jürgens wunderbares Geflügelfrikassee mit einer fast vergessenen Hauptzutat namens Sot-l´y–laisse, der sogenannten Pfaffenschnittchen, einem kleinen vergessenen Fleischteil von Geflügelrücken am Keulenansatz, wunderbar kann ich da nur sagen, weitere Synonyme erspare ich mir hier, sie würden dem nicht gerecht werden!

Auch die Desserts werden allen Ansprüchen an die Dreisterne- Küche gerecht, verraten werde ich wie so oft an dieser Stelle keine, lest, staunt und erfreut Euch selbst an ihnen!

Fazit:

Das Buch ist nicht unbedingt etwas um zuhause daraus zu kochen, aber an ihm ergötzen muss man sich trotzdem, es ist einfach nur mehr als gelungen, es ist phantastisch und wunderschön.

Klar kann man sich mittlerweile alle der Zutaten irgendwo im „Netz“ besorgen, aber oftmals fehlt es dem auch noch so versierten Hobbykoch auch einfach am „Tequipment“.

Für jeden kochbuchverrückten und Foodie, zu denen auch ich mich zähle, ist es Pflichtlektüre und ein absolutes Must Have!

D.O.M. Die neue brasilianische Küche von Alex Atala

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Hallo liebe Kochbuchbesessene, Gastrojunkies und sonstige Foodies, es ist mal wieder Sonntag und ich hab mir noch etwas ganz besonderes für Euch aufgehoben…….

Ein Buch??  Na klar, sogar ein Kochbuch und zwar mehr als ein Kochbuch, schon fast ein Kunstwerk ?! JA, es ist ein Kunstwerk !

In braunem Einband kommt es daher, mit großen, schwarzen Lettern und einem in Pinselstrich gezogenen, schwarzen Kreis der vielleicht einen stilisierten Teller ? darstellen soll. Einen grünen Schnitt hat es, einfach genial sieht´s aus!

Na klingelt es schon bei Euch???

Fahren wir fort……..

Die Geschichte beginnt 2011 auf einer Auslandsreise von Alain Ducasse (ich meine er hat ihm auch den Tipping Point verpasst), er lernte ihn in Sao Paulo kennen und lud ihn wenig später zu sich nach Paris ein um ein Menu zu kreiren.

Aber gehen wir erst noch einmal ungefähr zwanzig Jahre zurück, zum Anfang der neunziger Jahre, als dieser junge Mann beschloss nach Europa zu gehen und sich unser Handwerk in Frankreich und Belgien anzueignen, bis er dann 1999 beschloss sein eigenes Restaurant, das „D.O.M.“ in Sao Paulo zu eröffnen, von da an ging es mit ihm unaufhörlich bergauf, er fand seinen eigenen unvergleichlichen Stil aber auch erst nach einigen Jahren. Er besonn sich auf die Küche und die Lebensmittel seines Landes, wendete Techniken an, die er während seiner Jahre in Frankreich und Belgien erlernte und übertrug sie auf die Lebensmittel seines Landes.

Für diesen Koch zählt der Gedanke, daß jedes Land innerhalb seines eigenen kulturellen Kontextes, seine kulinarische Tradition definiert; wichtig sind nicht Lebensmittel die über tausende von Kilometern eingeflogen wurden, sondern wichtig ist es sich in seiner eigenen Umgebung nach den besten Lebensmitteln umzusehen und in „Klausur“ mit regionalen Produzenten zu gehen.

Die Rede ist von Alex Atala und seinem Restaurant D.O.M. in Sao Paulo !

Das Buch trägt den Titel D.O.M. – Die neue brasilianische Küche von Alex Atala, erschienen bei Phaidon by Edel !

Jetzt aber zum Buch:

Kein unbedingt klassischer Aufbau, unterteilt in Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte, Gemüse und Wurzeln, sowie brasilianischer „Besonderheiten“.

Das Buch ist wunderschön fotografiert, in meinen Augen ein wirkliches Kunstwerk. Die Rezepte sind durchweg sehr gut strukturiert und toll beschrieben, aber natürlich auf Grund seiner besonderen und hierzulande sehr schwer erhältlichen Grundzutaten nicht direkt zum Nachkochen für zuhause geeignet.

Zutaten wie Maniok oder Queijo de coalho mögen ja noch zu besorgen sein, aber bei Saúva- Ameisen und Tambaqui wird es dann doch etwas schwieriger!

Rundum aber eine tolle Inspiration, wunderbar schnörkellose und einfache Gerichte, die Ingredienzen auf ein Minimum beschränkt um so jede einzelne Zutat zu einer Königin zu machen!

Unbedingt erwähnenswert das phantastische Geschirr mit dem Atala arbeitet!

Fazit:

Nichts zum nachkochen, aber eine wunderbare Inspiration und Anregung, es Atala in vielen Dingen gleich zu tun! Das Idealbild einer regionalen, fairen und den Jahreszeiten angepassten Küche, übertragbar auf uns alle!

Das Kochbuch von Yotam Ottolenghi

Heute liebe Kochbuchfreaks, gibts mit Yotam Ottolenghi „Das Kochbuch“, wie bereits angekündigt einen absoluten Kochbuchbestseller.

Ich muss zu meiner eigenen Schande eingestehen, das mir der Autor bis vor einem dreiviertel Jahr auch noch kein großer Begriff gewesen ist. Erst eine gute Freundin hat ihn mir ans Herz gelegt und seitdem leg´ ich ihn auch nicht mehr weg ! Das Buchcover und sein wattierter Einband mag für viele etwas, naja sagen wir mal ungewöhnlich daherkommen, aber nicht nur Hochglanz Coverfotos erregen Aufsehen. Der Einband, das schlichte Cover und die gewagte Farbgebung verursachen natürlich doch eine gewisse Neugierde zwischen all den vielen anderen Kochbüchern und haben einen wie ich finde, doch sehr hohen Wiedererkennungswert in den „AA“-Regalen und Auslagen der großen Büchereien.

Aber jetzt genug der langen Vorrede, ich hoffe es ist mir ein klein wenig gelungen Euch neugierig zu machen……..heute geht es natürlich um………. Yotam Ottolenghi……….. in London lebender, Israeli mit deutschen und italienischen Wurzeln. Ehemaliger Philosophie- und Literaturstudent, der erst relativ spät an einen der schönsten Berufe dieser Welt geraten ist. Koch, Koch aus Liebe, Koch aus Leidenschaft, einer der sich unserem Beruf mit allen Sinnen verschrieben hat ! In einem Satz zu Beginn seiner Einleitung, sehe ich mich in wunderbarer Weise bestätigt; eigentlich geht es dort um Speisenpräsentation und Temperaturen. Ottolenghi sagt ganz einfach, bei frisch, wirklich frisch zubereiteten Speisen, ist eine Kühlung gar nicht nötig, da die meisten Gerichte erst bei Zimmertemperatur ihr wunderbares Aroma entfalten. Etwas dergleichen ist mir dieser Tage auch wiederfahren, als ich eine Kundin darauf hinwies, daß sie ihr Fingerfood nicht mehr kalt stellen müsse, bis ihre Gäste kommen, eben wegen der Abhängigkeit der Aromen von der Temperatur, es gibt nichts schlimmeres wie kühlschrankkaltes Essen!

Nach langem Ausschweifen jetzt endlich zu Ottolenghis Prachtstück: Vielleicht ist es die ungewöhnliche Mischung, ein Israeli und ein Palästinenser, die sich zufällig in London treffen???? Oder kein Zufall, sondern eine glückliche Fügung des Schicksals? Keine Ahnung, jedenfalls ist das was Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi hier zu Papier gebracht haben etwas ganz besonderes, eine wunderbare Mischung orientalischer, mediterraner und internationaler Küche.

Zum Buchaufbau: Unterteilt ist es in Kapitel wie Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide, Fleisch und Fisch, Backen und Patisserie und die „Vorratskammer“. Die Rezepturen sind perfekt ausgearbeitet, und in ihren Aromen und Texturen wunderbar stimmig, aber lassen der eigenen Kreativität auch noch ihren Spielraum ! Eines der ersten Rezepte im Buch ist wie ich finde direkt ein wunderbares Beispiel dafür: „Pfirsich- Speck- Salat mit Orangenblütendressing und gegrillten Pfirsichen“, einfach unglaublich gut! Wunderbare Salate, Klassiker wie karamellisierter Chicorée mit Serrano oder ein „Lust auf mehr“ machendes Safran- Honig- Hähnchen mit Haselnüssen fordern einen regelrecht dazu auf, ein Rezept nach dem anderen auszuprobieren und mit Aromen und Texturen herum zu tüfteln.

Wie immer werde ich hier nicht mehr verraten, kauft es und verliebt Euch selbst in dieses Buch!

Fazit: Ein phantastisches Buch, dem ist nichts weiter hinzuzufügen! Kaufen und kochen ! 9783831021086

Neue Cuisine von Kurt Gutenbrunner

Auf geht’s in den hoffentlich sonnigen Sonntag, mit dem außergewöhnlichen Buch eines grandiosen Kollegen.

Klassisch elegante Wiener Küche und zwar in New York !

Die Rede ist von Kurt Gutenbrunner, mittlerweile auf Grund eines witzigen Umstands zu einem guten Bekannten und Freund geworden !

In seinen fünf New Yorker Outlets (Wallsé, Café Sabarsky, Blaue Gans, Café Kristall, The Upholstery Store) begeht Gutenbrunner eben diesen Weg der modern interpretierten, klassischen Wiener Küche, minimalistisch, neu definiert und wiederentdeckt.

Und der Erfolg gibt Gutenbrunners KGNY-Group mehr als recht; in 2013 wurde das Wallsé mit einem hochverdienten Michelin-Stern ausgezeichnet.

Und man findet bei KG noch etwas wunderbares, ein Kunstwerk und Klassiker zum drauf sitzen, Wiener Kaffeehausstühle der Firma Thonet in Frankenberg…….den Stuhlklassikern überhaupt wie ich finde…….den Königen der Bugholztechnik die auch mit ihren Bauhaus- Stahlrohrmöbeln Weltruhm erlangten……..und das von Frankenberg aus !

So, etwas zu weit ausgeschweift jetzt aber wieder zurück zum wesentlichen…….Dem Erstlingswerk Kurt Gutenbrunners:

„Neue Cuisine- Die elegante Küche Wiens“ so titelt es. Ein sehr vielversprechender und gut gewählter Titel, der alles wesentliche auf sich vereint, neu interpretierte, klassische Wiener Küche, modern und wunderbar auf den Teller gebracht!

Erschienen ist dieses Kunstwerk mit ganz vielen klassischen Postkartenprints aus den Wiener Werkstätten , na wo wohl……….in der Collection Rolf Heyne, Chapeau für dieses Prachtstück!

Nun aber erst mal genug der „Lobhudelei“, jetzt zum Buchaufbau:

Begonnen wird mit einem Mix aus Gutenbrunners Vita und wie bereits gesagt wunderbarer Geschichte und Geschichten rund um die Wiener Werkstätten mit Ihren Künstlern wie Oskar Kokoschka und Gustav Klimt.

Das Entrée bilden Cocktails und Vorspeisen, Klassiker wie Liptauer, weisser Spargel mit Morcheln und Erbsen oder Palatschinken mit Räucherforelle und Oberskren folgen einander…….immer mit kurzen Empfehlungen und Tipps zum Mise en place und zum Anrichten.

Weiter geht’s mit Suppen und Salaten, genannt seien hier nur die Bärlauchsuppe mit Jakobsmuschelravioli und die Paradeiserconsommé mit Lachs.

Die Hauptspeisen starten mit „Zander mit geschmolzenem Porree, Paradeisern, Kapern und Kalamata-Oliven, eine perfekte Kombination, stimmig in den Produkten unglaublich ausgewogen, eine perfekte Kombination der Texturen!

„Gespickt“, das sei hier nicht zu vergessen ist das Buch immer wieder mit wunderbaren Prints des bereits eben erwähnten Gustav Klimt und anderen, zum größten Teil Werke der Neuen Galerie New York, also wirklich alles wunderbar auf einander abgestimmt !

Weiteres zu den Hauptgerichten möchte ich hier nicht verraten, nur so viel……die Strudel sind phänomenal!

Natürlich dürfen auch die Schnitzelklassiker nicht fehlen, sie sind genial, nur so viel sei hier verraten .

Den Hauptspeisen folgen noch teilweise neu interpretierte Beilagenklassiker und dann, na was kommt wohl als nächstes???

Die mirakulösen Desserts der klassischen Wiener- und der österreichischen Küche, Krapfen, Souffleés, Strudel und märchenhafte Torten.

Fazit:

Wunderbare, auch gut zu Hause kochbare Rezepte. Einfach eine wunderbare Inspiration für jeden Liebhaber guten Essens. Ich finde man(n) muss es einfach haben! CRH halt eben!

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