Archiv der Kategorie: Leckereien

Zwetschgenknödel

Hallo Ihr Genussmenschen und Herdakrobaten da draußen! Es ist Herbst, mein Zwetschgenbaum im Garten hängt brechend voll und was liegt da näher als Zwetschgenknödel zu machen??

Also, kurze Rede, langer Sinn……. zur großen Freude meine Kinder hab ich Zwetschgenknödel gemacht. Dazu gab´s natürlich Vanillesauce, weißes Snickers-Eis und selbstverständlich Zwetschgensorbet.

Aber seht selbst, ich denke die Fotos sagen alles aus………

 

Für 4 Personen

 

  • 250 g Topfen, 20%, in einem Geschirrtuch gut abtropfen lassen, dann wiegen
  • 60 g    Butter, flüssig

    Zwetschgenknödel
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  • 1 EL    Sauerrahm
  • 1 TL    Vanillezucker
  • 1         Zitrone, unbehandelt, nur den Abrieb
  • 1 Prise Salz
  • 1         Ei
  • 1         Eigelb
  • 55 g    Mehl, glatt
  • 60 g    Hartweizengries
  • 20       Zwetschgen, entsteint
  • 20       Stückchen Würfelzucker

 

Für die Brösel:

 

  • 100 g Paniermehl, am besten selbst gerieben
  • 1 TL    Zimt
  • 1 TL    Vanillezucker

Zubereitung:

Den Topfen mit flüssiger Butter, Sauerrahm, Vanillezucker, Zitronenschale, Salz und den Eiern gut verrühren. Mehl und Grieß zusammenmischen und unter die Masse rühren.

Zwetschgenknödel
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Den Teig mindestens zwei Stunden kalt stellen.

Die Zwetschgen entsteinen, mit einem Stückchen Würfelzucker füllen du wieder verschließen.

Die Brösel in der Pfanne leicht anrösten, dann mit Zimt und Zucker vermischen.

Aus dem Teig kleine Knödel formen – das geht am besten mit einem Eisportionierer, die Hände etwas einölen und jeweils eine Zwetschge

Zwetschgenknödel
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in einen Knödel drücken und gut verschließen, damit sie beim Kochen nicht auslaufen.

Die Knödel in kochendes Salzwasser mit einer aufgeschnittenen Vanilleschote vorsichtig einlegen und für 10 Minuten leicht köcheln lassen. mit einer Siebkelle herausheben und in den Bröseln wälzen.

Dann sofort anrichten und sevieren.

Zwetschgenknödel
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Zwetschgenknödel
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Fladenbrot mal anders

Da ich heute Abend auf ne Grillparty eingeladen bin, auf der jeder ein bischen was mitbringt, hab ich mir gedacht, ich backe mal wieder, heute bekommt es den Namen Fladenbrot mal anders – seht selbst warum…..

Wie gesagt, es ist Fadenbrot geworden – die Form entspricht nicht ganz der Norm –  und natürlich auch gleich zwei Versionen, gebacken in meiner neuen Cocotte von Staub.

Das Ergebnis kann sich denke ich sehen lassen, Krume und Kruste (insofern man beim Fladenbrot von einer Kruste sprechen kann) sind ganz wunderbar geworden, geschmacklich sind sie ebenfalls absolut top! Naja, was soll ich sagen, das Backergebnis rührt natürlich auch von der Cocotte her; gebacken habe ich es etwa 50 Minuten bei ca 185°, davon die letzten 15 Minuten ohne Deckel, das Ergebnis ist unglaublich saftiges Brot!

 

Hier das Grundrezept:

Fladenbrot
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500 gr Weizenmehl

320 ml Wasser

50 ml Olivenöl

20 gr Grieß, gemahlen

7 g Trockenhefe (1 Päckchen)

1 TL Meersalz

Den Teig nach dem Ansatz ca. 45 Minuten gehen lassen, dann aufarbeiten und vor dem Backen nochmals 30-40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

 

 

Fladenbrot
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Variante 1 :

Hier habe ich dem Teig einen TL geräuchertes Paprikapulver und eine Messerspitze Schabziger ( das gehört normalerweise ins Kornspitz, ich weiß….) zugegeben und es vor dem Backen noch mit einer Mischung aus gehackten Kürbiskernen und etwas koreanischen Chiliflocken bestreut.

 

Variante 2 :

Bei dieser Variante habe ich die Hälfte des Olivenöls durch wunderbares steirisches Kernöl ersetzt und dem Teig außer den Grundzutaten noch etwas von meiner selbst gemörserten Pfeffermischung (Kubebenpfeffer, Sechuan-Pfeffer, Borbonense-Pfeffer und Bergpfeffer) verpasst und es vor dem backen mit einer Mischung aus Olivenöl, der Pfeffermischung und etwas Knoblauch abgepinselt.

Fladenbrot
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Wünsch Euch ganz viel Spaß beim nachbacken und herumexperimentieren !

Wurst und Küche

So, heute gibt es mal wieder ein richtiges Männer-Kochbuch @ Toms Kochbuchblog, sorry, wenn ich das so betone, aber das musste bei diesem Buch einfach mal sein und ich hoffe meine vielen wunderbaren weiblichen Fans sehen mir das nach, denn beim Thema Wurst und Küche, ist doch zumindest der erste Teil, die Wurstherstellung doch immer noch irgendwo eine Männerdomäne, was aber jetzt nicht heißen soll, das es nicht auch tolle Metzgerinnen gibt!

Oh Mann, wenn ich so über meine letzten Beiträge schaue, so ist das momentan schon alles ziemlich „fleischlastig“, aber es ist ja auch Sommer und Grillzeit, oder ?

Aber BITTE, vergesst eines niemals, wenn schon Fleisch, dann aber bitte von toller Qualität! Ich investiere lieber etwas mehr, esse aber dafür auch gerne mal den einen oder anderen Tag in der Woche überhaupt kein Fleisch!

Also, kurze Rede, langer Sinn, es geht natürlich wieder um eine Kochbuch-Neuerscheinung, heute aus dem Matthaes-Verlag, der mich nun schon seit fast drei Dekaden durch meinen Job „begleitet“.

Hier ist das Prachtstück:

Wurst und Küche
Copyright © by Matthaes-Verlag

Wolfgang Müller

Wurst & Küche

304 Seiten, Erste Auflage

Hardcover – Breite 240 mm

Matthaes Verlag

ISBN: 978-3-875154-122

€ 69,90

 

Um mit den Worten des wunderbaren Franz Keller zu beginnen: „Sehr lange galten Wurst und Pasteten als minderwertige Gerichte, hergestellt aus den „wertlosen“ Fleischteilen eines Tieres. Ganz so, als wäre es legitim, die zerkleinerte Form der Tiere mit allerlei Blendwerk wie Geschmacksverstärkern, und jeder Menge Wasser und Eiweiß aufzupeppen…….Aber ist nicht genau das Gegenteil richtig??? Ist nicht jedes einzelne Stück Fleisch und Fett wertvoll und kommt am besten zu Geltung, wenn es handwerklich mit Respekt vor dem guten Produkt hergestellt wird.

Unser viel zu maßloser Fleischkonsum hat jedoch dazu geführt, dass tierische Lebensmittel immer billiger werdenmussten – in der Konsequenz dessen waren unzählige keine und handwerklich arbeitende Metzgereien gezwungen, ihr Geschäft aufzugeben – Eben das Gleiche wie bei den Bäckereien!

Aber wie so langsam zu bemerken ist, ändert sich hier auch so langsam das Bewusstsein ein klein wenig – auch dank der Medien und der vielen Skandale!

Gute, ehrliche Handwerkskunst ist wieder gefragt, „transparente“ Produkte, ohne einen „Beipackzettel“ als Zutatenliste…..

Und da kommt sie wieder „meine“ Geschichte, in der ich mit 5 Jahren auf dem elterlichen Hof bei der Schlachtung im frischen Blut rühren musste, das es auch Blutwurst gab!

Nie werde ich diese Gerüche vergessen, wenn unser Haus- und Hofmetzger die Zutaten für Blut- und Leberwurst wolfte, sie mit den besten Gewürzen „vermählte“ um sie anschließend in die zuvor eingeweichten Därme zu füllen und sie dann sanft in den Wurstkessel gleiten zu lassen! Zwei Blasen durfte ich immer mit der Stricknadel meiner Mutter zerstechen, sodass es auch eine anständige Wurstsuppe gab!………………Was für wunderbare Erinnerungen…..

Wurst und Küche
Copyright © by Matthaes-Verlag

Das vorliegende Werk von Wolfgang Müller beschreitet einen besonderen Weg, es gibt weit mehr als die klassischen Würste, es gibt Bratwurst Surf & Turf, Yak Bratwurst, Poularden- Galantine, Ziegensalami, Fenchelsalami, Weißwurst mit Schweinehirn, Saitenwürstchen von der Ente, Oktopus-Lyoner, Andouillette, Kalbs- und Kaninchenleberwurst, Saucisson Lyonnais, Rillettes de Canard, Kaninchen-Bauern-Terrine und Merguez, dazu wunderbare Rezepte wie die „Gekochte Bratwurst- Wok-Gemüse- Thai-Basilikum-Vinaigrette- Kartoffelscheiben“ oder „Fleischkäse von der Maispoularde- Ratatouille- Bandnudel- Pestocreme“………um nur zwei der wunderbaren Kreationen zu nennen!

In der Theorie gibt es Grundlagen zum Fleisch, Facts zu Därmen und Gläsern, Gewürzkunde mit Tabellen sowie Basics zu den Themen Wurst füllen und Räuchern.

Der Teil „Rezepte WURST“ ist wie folgt gegliedert:

  • Kochwurst
  • Brühwurst
  • Rohwurst
  • Die Verwandten
  • Bratwurst
  • Grillwurst

…….und die passenden Rezepte zu den Würsten für uns Köche:

KÜCHE- Gerichte:

  • Kochwurst
  • Brühwurst
  • Rohwurst
  • Die Verwandten
  • Bratwurst
  • Grillsaucen
  • Grundrezepte

Wolfgang Müller verbindet seine Handwerkskunst als Metzger und Koch mit der Leidenschaft für die Sterneküche, getreu dem Motto: „Jeder Teil eines Tieres ist kostbar und köstlich“

Wurst und Küche
Copyright © by Matthaes Verlag

Entstanden ist hier ein köstliches Nachschlagewerk für den ambitionierten Hobbykoch und Wurstliebhaber. Außerdem zeigen 52 ambitionierte und kreative Rezepte, das Wurst nicht nur aufs Brot oder ins Brötchen gehört, sondern auch der Mittelpunkt innovativer Gerichte sein kann!

Fazit:

Vom Spanferkel-Schwartemagen bis zu leckeren Grillsaucen, umfassender und fachlich kompetenter geht es nicht!

Wolfgang Müller und der Matthaes-Verlag haben die perfekte Symbiose von innovativer Metzgerei und kreativer Küche abgeliefert!

Bravo! Ich liebe es!

Dessert-Kochkurs beim Lieblingspâtissier im Vila Vita Rosenpark

Hallo Ihr Connaisseure und Liebhaber der süßen Küchenkunst!

Ich weiß gar nicht, wie es passiert ist, aber ich hatte tatsächlich den Oster-Mise-en-Place-Samstag frei, aber das war auch seit langem so geplant, denn ab und zu hat auch mal der Küchenchef etwas vor……..bzw. gönnt er sich mal etwas!

Aber da es ja für uns Gastro-Junkies unglaublich schwer ist mal etwas sinnvolles außerhalb der Gastronomie zu unternehmen, so entschied ich mich dieses mal einfach dazu, auch meine Freizeit in einer Küche zu verbringen und Just-For-Fun einen wunderbaren Patisserie-Kurs bei meinem ehemaligen Weggefährten Eric Lehr, dem jetzigen Chef-Patissier des Restaurants Rosenkavalier im Hotel Vila-Vita Rosenpark in Marburg zu belegen!

Eric ist für mich eine der deutschen Patissier-Größen, gelernter Konditor (seine Torten sind einfach nur unglaublich „vielschichtige“ und feine Kreationen!), Teilnehmer und Gewinner mehrerer, hochkarätig besetzter Wettbewerbe wie dem Patissier des Jahres und dem Cru de Cao- Award, da ist es doch etwas ganz wunderbares sich von einer solchen „Kreativ-Maschine“ einfach mal einen ganzen Tag lang „coachen“ zu lassen!

Gesagt, getan, um 13:00 am sonnigen Ostersamstag-Nachmittag nahm die süße Völlerei, wunderbar umsorgt vom Rosenpark-Team bei einem Aperitif ihren Lauf…..

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Hotel Vila Vita Rosenpark
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Und es ging mit einem einfachen, aber immer wieder göttlichen Klassiker, einem Karamellisiertem Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster und Vanilleeis los. Schnell fragten sich die ersten der teilnehmenden Damen (Tom war der Hahn im Korb), ob wir das wohl auch alles essen müssen, natürlich mussten wir nicht, aber wir wollten !

Nebenher wurde in Form einer Anglaise erst mal der Grundstock unseres weiteren „Wirkens“ gelegt. Uns schwante fürchterliches beim durchsehen der ausgehändigten Rezepturen, was würde das nur für einen süße Völlerei werden!

So ganz nebenher entstand noch Erics „schnelle“ Variante des Eierlikörs aus dem Thermomix. Ich bin ja kein Eierlikör-Fan, aber in dem könnte ich baden, war er doch mit reichlich feinstem Doppelkorn aufgepimpt und so völlig abgehoben von dem, was der Handel uns so bietet.

Dann wurde es, hm….. was schreib ich denn jetzt……..“Anbetungswürdig“ in Form der

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Hotel Vila Vita Rosenpark
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nächsten Aufgabe, Schokoladensoufflée mit Orangenragout und Vanilleschaum (und Ja!, der Kern war flüssig), einfach unbeschreiblich und genau die Kombination die ich liebe, zart-bitteres Schokoladensoufflée trifft auf herb-säuerliches Orangenragout  gekrönt von einem Hauch von Vanille.

Und spätestens ab diesem Zeitpunkt fiel es immer schwerer, sich mit dem abzufinden, was da noch kommen sollte……. Aber wir waren tapfer, tranken Weißwein, Prosecco und etwas Kaffee…….die Genußorgie sollte ja noch weiter gehen.

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Hotel Vila Vita Rosenpark
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Ab in die nächste Runde…..bei süßem konnte einfach keiner von uns widerstehen und so nahmen wir auch locker-lässig die nächste Runde feinstes „Hüftgold“ in Form einer Nougatmousse mit marinierten Beeren und Vanillesauce ohne murren in kauf.

Auch hier wieder die sehr feinsinnige Kombination von eleganter Süße und zarter Säure, die alle Geschmacksrezeptoren einfach nur noch Samba tanzen lässt!

Jetzt wurde es aber dann wirklich Zeit für etwas leichteres, begannen wir doch so langsam auf Grund des kompletten „Overflow“ an Kalorien zu stöhnen und zu ächzen……aber es war ja noch Prosecco da……                                                       Weiter ging es mit einem wunderbaren Texturenspiel von leicht säuerlich bis cremig-

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Hotel Vila Vita Rosenpark
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zart in Form von Geeister Kokosnuss, gegrillte Ananas und Koks-Crumble, ein Dessert wie für mich gemacht, liebe ich doch dieses Zusammenspiel von heiß und kalt ganz besonders! Nun ja, jetzt wurde es dann doch auch mal für mich so langsam mal etwas schwierig, das noch alles „unterzubringen“……aaaaaaber, da war doch noch etwas…….Prosecco !?!?

 

Aber trotz alledem, machten wir uns so langsam Kopfzerbrechen, wo dieser Tag enden sollte (uns stand ja auch noch ein phantastisches Drei-Gang-Menu bevor, aber da gabs ja Fleisch!). Fröhlich und

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Hotel Vila Vita Rosenpark
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munter ging es dann weiter mit Erics „Limenana“ im Glas serviert, einer vielschichtigen Verführung aus karamellisierter Banane, Limetten-Kokosstreusel, Limettenmousse und einer luftigen Koks-Espuma, lasst diese Kombination einfach mal sacken, ich glaube hier muss ich nicht sehr viel zum Besten geben. Einfach anbetungswürdig…………

Aber jetzt !……..dachten wir, als eine große Flasche Campari sich mit Orangensaft im Topf vereinte. Sollten wir also dann doch endlich zu unserem wohlverdienten „Neutralisator“ in Form eines Campari-Orangen-Sorbets mit Mango-Passionsfrucht-Espuma kommen??? Alea jacta est

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Hotel Vila Vita Rosenpark
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dachte ich, als diese eigentlich trinkfertige Mischung ihren Weg in die Eismaschine nahm, die aber hier auf Grund des nicht unerheblichen Alkoholgehalts der Mischung schon etwas länger zu tun hatte. Aber auch hier konnte sich das Ergebnis wieder mehr als sehen und vor allem schmecken lassen!

Ein wirklich allerletztes, klitzekleines Dessertchen ging nach diesem göttlichen „Neutralisator“ dann aber noch……..Der krönende Abschluss unseres gemeinsamen Wirkens am Ostersamstag war ein

Copyright © by Toms Kochbuchblog/Hotel Vila Vita Rosenpark
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Topfen-Beeren-Gratin mit Joghurteis, wobei hier die Gratin schon wahrlich an Gaumensex grenzt. Das Ganze noch „getoppt“ von zart-cremigem Joghurteis, das war einfach nur unbeschreiblich gut!

Und da ging er hin, mein freier Samstag! Zum Abschluss des ganzen gab es noch feinstes Carpaccio (uns dürstete es nach dieser süßen Orgie einfach nur nach Fleisch), butterzart geschmorte Ochsenbäckchen und Käse vom Affineur.

So sieht eben der perfekte Tag eines gastronomiesüchtigen aus……. Danke an das Team des Rosenparks in Marburg! Es war in jeglicher Hinsicht ein Vergnügen!

DANKE Eric!

Und wenn es Euch nach noch mehr dürstet, die komplette Fotostrecke gibt´s  hier zu sehen !

Tom und das Schaeufele

Hallo Ihr Foodies und Kochbuch-Verrückten, heute gibt es mal kein Buch @ Toms Kochbuchblog sondern mal wieder eine phantastische Erfahrung mit dem Big Green Egg, meine Art sagen wir mal vorgezogenes“Eggtoberfest“…….

Tag 1

 Es begab sich, das ich dieser Tage mal Schäufele essen „musste“. Den ersten Tag gab es geräuchert und gesotten und den zweiten Tag natürlich frisch aus dem Rohr, es war einfach nur unglaublich gut!

Nun macht sich Koch Gedanken, sitzt im tiefen Nordhessen und wurde in allen Metzgereien bei der Frage „Können sie mir Schäufele besorgen“ nur groß angesehen……..schade ! Aber trotz alledem nicht

Copyright (c) by Toms Kochbuchblog
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verzweifeln, ab zum Metzger meines Vertrauens (der hat auch kein Schäufele) und ein wunderschönes frisches und fein durchwachsenes Stück Schweineschulter mit Schwarte geholt.

Zuhause angekommen, natürlich als erstes eine Lake zum Pökeln kochen, abkühlen lassen und Pökelsalz dazu,

anschließend mein feines Stückchen Schwein darin zum Baden gelegt. Es wiegt rund 1,2 kg und ich werde es wohl zwischen 14 und 16 Stunden marinieren lassen und dann wird sich mein Big Green Egg auf das Schwein freuen und es mit mäßiger Hitze und zartem Whiskey-Rauch mehrere Stunden verwöhnen.

Gott ich freu mich drauf wie ein kleines Kind, geht Euch das auch manchmal so?

Copyright (c) by Toms Kochbuchblog
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Musste doch gerade nochmal im Keller nachsehen, yeah! das riecht jetzt schon so genial!

Tag 2

 So, nach 16 Stunden baden in der Lake hab ich das Schulterstück jetzt mal rausgenommen, fein abgetrocknet und mit einer selbst gemörserten Gewürzmischung aus Tasmanischem Bergpfeffer,

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Tellicherry-Pfeffer, braunem Rohrzucker, Meersalz, etwas Rauchsalz, Knoblauch, Koriandersaat, Chiliflocken und Thymian eingerieben.

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Lass es jetzt eingewickelt in einem Tuch bis heute spät Nachmittags im kühlen Keller ruhen und dann geht´s ab ins Green Egg!

Gesagt getan, um halb drei hab ich dann das Egg angefeuert und gewartet, das es langsam die 130° erreicht um dann mein feines Schulterstück ins Egg zu legen.

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Ursprünglich wollte ich es die komplette Zeit auf dem Grillrost über der Kohle liegen lassen, aber nachdem sich bereits nach einer guten Stunde eine wunderschöne Maillard-Reaktion an der Unterseite eingestellt hatte, beschloss ich kurzerhand auf indirekte Hitze umzusteigen und legte den ConvEGGtor ins Egg.

Temperatur auf 110° abgesenkt und weiter ging es für zweieinhalb Stunden.

Das Ergebnis war einfach nur

Copyright (c) by Toms Kochbuchblog
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ein Traum an Geschmack und Textur, Butterzart, der Geschmack durch den Rub ganz intensiv aber nicht aufdringlich.

Dazu gab es einfach nur frisches Bauernbrot und einen Dip aus Schmand, Schnittlauch, etwas BBQ-Sauce, Chili-Flakes, Paprika, Knoblauch und weißem Kampot-Pfeffer………….

Es war einfach nur göttlich!

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Oktoberfest Kochbuch

Hallo Ihr Kochlöffel schwingenden Herdakrobaten und heute mal Oktoberfest-Fans!

Es ist zwar noch ein klein wenig zu früh, aber bald ist es wieder soweit, das größte Volksfest der Welt beginnt wieder, das Oktoberfest.

Und dazu gibt´s heute in Toms Kochbuchblog das passende Kochbuch…, was auch sonst!

Kurze Rede langer Sinn, hier ist das Prachtstück zur Wiesn:

 

Copyright (c) by Dorling Kindersley
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Oktoberfest Kochbuch

von Julia Skowronek

Dorling Kindersley

144 Seiten, gebunden

80 Farbfotografien

ISBN 978-3-8310-2741-5

€ 16,95

 

Es ist schon irgendwie beeindruckend, das es weltweit kein Volksfest gibt, welches die Menschen so in seinen Bann zieht wie das Münchener Oktoberfest, diese Tage sind rund um den Erdball so fest in den Köpfen verankert, das in vielen Teilen Asiens und Amerikas immer noch der Irrglaube vorherrscht, die Menschen in Deutschland würden ausschließlich in Tracht gekleidet auf die Straße gehen!

Aber beim Thema Wiesn fällt mir noch so vieles mehr ein, wie nur „oans-zwoa-g´suffa“,

auch die Kulinarik kommt hier keineswegs zu kurz, im Gegenteil, kaum eine andere Region Deutschlands hat eine so wunderbare kulinarische Bandbreite wie die bayerische!

Aber jetzt zum Buch, neben ganz viel Wissenswertem und G`schichten rund um die Wiesn, gibt´s natürlich auch bayerische Küche vom feinsten!

Kapitel wie Brotzeit & Suppen, Hauptgerichte, Vegetarisches & Beilagen sowie Süßes & Gebäck verführen den Leser dazu auch nach dieser herrlichen Zeit auf der Wiesn immer wieder auch zu Hause die bayerische Küche zu genießen.

In jedem Kapitel gibt es wunderbare Specials mit allerlei wichtigem und witzigem rund um die Wiesn, unter anderem die Highlights der Wiesn, ein FAQ für Wiesn-Besucher, einen Sprachguide und vieles mehr!

Rezepte von der selbstgemachten Leberwurst, der Wiesn-Goulaschsuppe, der Leberknödelsuppe, der gefüllten Kalbsbrust, dem Tellerfleisch, Kraut- und Kartoffelsalat, dem Hendlgröstl, aber auch vegetarischen und süßen Schmankerln, wie dem Krautstrudel, den Spinatspätzlen, sowie dem Kaiserschmarrn und dem Magenbrot, und noch viele andere bayerische Köstlichkeiten versetzen uns auch außerhalb der Wiesnzeit auf das schönste Volksfest der Welt!

Fazit:

Ein absolutes Muss für alle Wiesn-Freaks, tolle, einfach nachzukochende Rezepte und ganz viel witziges rund um die Wiesn! Natürlich auch in Englischer Sprache erhältlich!

Das Beste vom Bodensee

Hallo Ihr Küchenjunkies, hallo Ihr koch- und essbegeisterten Foodies da draußen!

Heute gibt es etwas für die Liebhaber der deutschen Küche und ganz besonders für die diesjährigen Bodenseeurlauber ……..

Küche und Lebensart aus einer der schönsten Gegenden die unser Land zu bieten hat, vom Bodensee!

Und hier ist es:

Copyright (c) by Südverlag
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Das Beste vom Bodensee

Küche & Lebensart

Text und Gestaltung: Christiane Leesker

Fotografie: Vanessa Jansen

Südverlag GmbH

2015, 17,0 x 24,0 cm, 176 Seiten

Hardcover, 100 farb. Fotos

€ 29,-

ISBN 978-3-87800-048-8

Zwei Nordlichter erkunden den kulinarischen Bodensee…….. herausgekommen ist dabei ein wunderschönes Koch-, Fernweh- und Schmökerbuch über die Restaurants, Gaststätten und Besen- oder Häckerwirtschaften rund um den Bodensee und deren Besitzer, welche den Autorinnen bereitwillig Tür und Tore öffneten und Ihnen sehr viel über Eigenarten und Traditionen der Region zu erzählen wussten!

Das allerwichtigste aber haben sie in diesem Buch zusammengetragen, die phantastischen Rezepte dieser Region.

Unterteilt ist es klassisch in Salate & Vorgerichte, Suppen, Fischgerichte, Fleischgerichte, Nudeln & Kartoffeln, Vesper und natürlich Süßspeisen.

Ganz wunderbar und das merkt man beim durchstöbern der

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Rezepte immer wieder finde ich den Einfluß der vielen verschiedenen Regionen auf die Küchen des Bodensees, zum einen haben wir hier Deutschland, mit Baden-Württemberg und natürlich den Bayern, zum Anderen haben wir die Österreicher mit Vorarlberg und zu guter letzt natürlich auch noch die Schweizer Küchen mit den Gegenden um St. Gallen, Thurgau und Schaffhausen, fast schon ein bischen multikulturell geprägt.

Das spürt man natürlich auch ganz deutlich an Rezepten wie der

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Bregenzerwälder Käsesuppe oder einem Mostschaumsüpple mit Zimzcroûtons.

Naja und wer an Fisch denkt und Bodensee hört, was kommt dem Koch da in den Sinn? Das Felchen natürlich, aber da ist noch mehr, die Trüsche, Silberfelchen, Aal zander und Hecht natürlich auch noch. Von der Trüsche um ganzen gebacken über die Kretzerfilets in Mandelbutter, bis hin zum pochierten Zander in Orangen-Pfeffer-Sauce, einfache, sich auf die Produkte konzentrierende, wunderbare Bodensee-Küche und Lebensart!

Beim Fleisch geht es gleich ganz phantastisch mit dem Bierkeller- Cordon Bleu los (mit Appenzeller und geräuchertem Kochschinken gefüllt), was für eine Offenbarung! Natürlich gibt es auch Wild in Form von Rücken und Schäufele vom Bodensee-Reh oder den schwäbischen Zwiebelrostbraten.

Das nächste Kapitel zum Thema Nudeln & Kartoffeln, wird wohl mein liebstes Kapitel werden, herzerwärmendes Soul-Food von den Sennerösti mit Schinken und Käse über gefüllte Krautkrapfen

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„Allgäuer Art“ , oder Kartoffelstrudel und Spinatknödel mit Bergkäse überbacken. Ach so, eines hätte ich fast vergessen, die Rehmaultäschle mit Holundersauce, schwäbischer geht es nicht mehr …….einfach nur phantastisch!

Im Kapitel Vesper geht´s um köstliches wie den Suure Käs „Allgäuer Art“ oder die Dinnele, einer Spezialität der Bodensee, ähnlich dem Flammkuchen.

Copyright (c) by Südverlag
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Zu den Desserts verrate ich an dieser Stelle nichts, erkundet diese Buch und diese phantastische Region rund um den Bodensee einfach selbst!

Fazit:

Ich muss wieder einmal sagen, das leicht antiquierte Cover versteckt ein Prachtstück an Kochbuch hinter sich! Einzigartige Fischsorten, guter Wein, reichlich Obst und Gemüse, der Bodensee, an dem die badische, schwäbische, bayerische, österreichische und Schweizer Küche miteinander verschmelzen, bietet die besten Voraussetzungen für einzigartigen Genuss.

Trifles

Calling all Cookies………..

Hallo Ihr Hitze geplagten Herdfreaks, heute gibt´s geschichtete Lebensfreude @ Toms Kochbuchblog, ein feines neues Buch aus dem Hädecke-Verlag.

Schicht für Schicht, von göttlich süß bis herzhaft pikant, hier ist es:

Copyright (c) by Haedecke-Verlag
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Trifles

von Oliver Brachat und Torsten Hülsmann

Hädecke-Verlag

ISBN 978-3-7750-0687-3

1. Auflage 2015

66 Seiten, 30 Farbfotos

€ 12,95

 

Die eigentlich aus England stammende Idee, alles mögliche, schichtweise in Gläser zu packen und es dann genüsslich, Schicht für Schicht oder auch „all together“ mit dem Löffel zu verzehren finde ich einfach Klasse.

Somit hat Hädecke hier das erste deutschsprachige Buch zu diesem Thema auf den Markt gebracht und dieses kleine Meisterwerk ist ganz phantastisch geworden.

Der Leser findet alles zum Thema „Schicht für „Schicht“ nötige, wie immer wunderbar beschrieben und sehr schön fotografiert.

Ich finde es Klasse, gerade auch deshalb, weil man hier ganz wunderbar Reste oder kleine Mengen verarbeiten kann, ob es nun die Hähnchenbrust vom Vortag, Brotreste, Keksreste, oder eine kleine Menge Walderdbeeren sind (mein Garten ist fast leer), es ist einfach alles möglich! Hier könnt Ihr wirklich Schicht für Schicht Eurer Kreativität freien Lauf lassen!

Copyright (c) by Toms Kochbuchblog
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Aus diesem Grund hab ich beim rezensieren auch gerade noch schnell ein wenig „gebastelt“, schnell ein paar frische Beeren (Walderdbeeren, Rote- & Schwarze Johannisbeeren & Himbeeren im Garten gesammelt, Reste Schmand & Saure Sahne aus dem Kühlschrank, Rohrzucker, frische Vanille und schnell gemachte Zimtstreusel…..einfach genial, Toms Beerentrifle mit Zimtstreuseln !

Copyright (c) by Toms Kochbuchblog
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Rezepte von einfach & klassisch, fruchtig & beerig bis pikant & überraschend, von der Green Tea Trifle, oder der Bananarama Trifle, bis hin zum Chicken Curry Trifle, geniale und genial einfache Rezepte zum schnellen „nachkochen“, einfach mal was anderes auf den

Copyright (c) by Haedecke Verlag / Torsten Hülsmann
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Tisch oder als Mitbringsel für die Party!

Copyright (c) by Haedecke Verlag / Torsten Hülsmann
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Fazit:

Einfach, göttlich gut und super kreativ!

Gartenfrische Blitzgerichte

So heute ist es nach längerer Pause endlich mal wieder so weit, Fraujotkocht und Toms Kochbuchblog stellen wieder ein Buch gemeinsam vor.

Wie immer stelle ich Euch das Buch aus Julianes Heimat Österreich vor und Juliane stellt in Ihrem Blog ein Rezept, welches sie nachgekocht und getestet hat vor !

Heuer gibt es mal wieder etwas von Angelika Kirchmaier, Diätologin, Gesundheitswissenschaftlerin und ausgebildete Köchin sowie Autorin.

Ihr liebt es frisch zu kochen? Euch lacht das Gemüse auf dem Wochenmarkt an, Ihr sucht nach schnellen, kreativen und unkomplizierten Rezeptideen? Darf es auch mal vegetarisch oder vegan sein? Dann ist dieses Buch von Angelika Kirchmaier mit seinen über 120 Rezepten genau das richtige für die Küche zuhause !

Hier ist es:

Copyright (c) by Tyrolia-Verlag
Copyright (c) by Tyrolia-Verlag

Gartenfrische Blitzgerichte

Xund und knackig

Angelika Kirchmaier

Tyrolia Verlag 2015

320 Seiten

ISBN 978-3-7022-3440-9

€ 24,95

 

Auffallend finde ich zunächst mal, das wir es hier nicht mit einem normalen, bzw. klassisch gebundenen Kochbuch sondern mit einem Hardcover im Ringbuchformat zu tun haben, das erleichtert den täglichen Gebrauch in der Küche ungemein! Ihr werdet jetzt denken, naja, das hat einen etwas sagen wir mal billigen Charakter, aber weit gefehlt! Die Rezepte tun ihr übriges dazu. Alle Gerichte, die man im Buch findet stehen innerhalb von maximal einer halben Stunde auf dem Tisch, andererseits finden wir Gerichte, für deren Vorbereitung nur wenige Handgriffe nötig sind und die dann ohne weiteres zutun in bis maximal 60 Minuten im Ofen garen! Es gibt sehr übersichtliche Obst- und Gemüsetabellen, Zubereitungsvariationen für die milch-, ei-, gluten-, laktosefreie und vegane Ernährung!

Alle Rezepturen sind variabel und im Lauf der Jahreszeiten wandelbar, das heißt, bei jedem Gericht lassen sich Obst- bzw. Gemüsesorten ganz einfach jahreszeitbedingt variieren. Jedes Rezept ist mit Zubereitungszeiten und Nährwertangaben, sowie mit ergänzenden Tipps oder Beilagenvorschlägen versehen! Und natürlich gibt es gaaaaaanz viel (wie es sich für ein österreichisches Kochbuch auch gehört) österreichische Küche!

Es gibt Suppen, Flammis, Crumbles, Pancakes, Omelettes, Palatschinken und Schmarren und natürlich Paunzen, Laibchen und Knödel in allen Variationen! Frittiertes, Nudeliges und Spätzle, Linsen, Couscous, Polenta, Gerste & Co. sowie Strudeliges Fisch und kunterbuntes aus dem Ofen.

Die Autorin hat einfach nichts ausgelassen wie ich finde. Im Anhang gibt es noch wichtige Nährwertangaben, Hinweise zu den Rezepten und Tipps zu Unverträglichkeiten und Diabetes.

Toll finde ich, das bei sehr vielen Rezepten auch einfach „Reste“, wie zum Beispiel Altbrot, etc. verwendet werden können und es hierzu super Tipps gibt!

Im Anhang gibt es noch eine Tabelle mit allen Gemüsesorten und deren Verwendung in den verschiedenen Kapiteln und deren Rezepturen. Wirklich eine Klasse Idee, das erleichtert die Suche um ein vielfaches!

Copyright (c) by Fraujotkocht.com
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Verraten werde ich dieses mal keines der Rezepte aus dem Buch, das macht ja dieses mal wieder meine wunderbare bloggende Juliane in ihrem Blog Fraujotkocht.com ………..es gibt………Pfirsichnocken und die sehen soooo göttlich aus!

Sie hat wie ich finde wieder einmal ganze Arbeit geleistet und vor allem auch wie so oft wunderbar fotografiert! Also lasst Euch von uns beiden überraschen, neugierig machen und inspirieren!

Viel Spaß beim Nachkochen .

Juliane & Tom !

Pia, Pecorino & Das Big Green Egg

Da kommt man nach 10 Stunden arbeiten nach Hause (Jaaa, das war nur ein Dreiviertel Arbeitstag……) und findet ein wunderbares kleines, sehnsüchtig erwartetes Päckchen meiner wunderbaren Freundin Pia mit der Aufschrift „Express“ vor der Haustür! Nur so viel, sie war über Ostern in der Toskana

Da denkt der Koch, heute ist Weihnachten, Ostern und mein Geburtstag auf einen Tag gefallen.

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Ich muß zugeben, hab es gierig geöffnet um das darin enthaltene „Etwas“ endlich mit allen Sinnen begutachten zu können!

Es handelt sich um wunderbaren Pecorino, yeah!

Folgendes hat mir Pia dazu geschrieben:

„Der Käse kommt aus Semproniano, Provinz Grosseto. Die Dame, die ihn macht, ist Ende 70. Sie hat Schafe (und Hühner, Truthähne, Hasen etc) und macht sowohl großartigen Ricotta als eben auch diesen wunderbaren Pecorino. Milch kommt (frisch von Schaf mit keinen Zusätzen und nix mit erhitzt etc) in

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einen großen Topf, der kommt übers offene Feuer (auf dem kocht sie meist). Erhitzen auf 37 Grad (mit dem Finger gemessen), dann irgendwas rein zum Stocken, aber kein Lab, ich meine es ist Kalium. In Form gebracht reift der Käse unter der Treppe. Wenn es zu kalt ist, kommt ein Topf mit heißer Asche/Glut in den Raum. Oben drauf ab und an grobes Salz, Schale also unbehandelt, man könnte sie mitessen. Also echte Handarbeit. Entspricht keinen EU Vorgaben (yeah).“

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So, und da hab ich mir doch direkt gedacht, was liegt näher als………..frische Pizza, mit nichts mehr als etwas Sugo, Salami, roten Zwiebeln und Pia´s göttlichem Pecorino. Also schnell etwas Pizzateig gemacht, die Grillsaison eröffnet und das „Big Green Egg“ angeheizt um meinen neuen Pizzastein auszuprobieren.

 

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Und was soll ich sagen, es war ein sooooo unglaublicher Genuss (außer das dem Pizzateig die nötige Teigruhe gefehlt hat, weil ich einfach zu naja, gierig war), ich hätte immer weiter essen können, aber ich muss zur Zeit leider etwas auf mein Gewicht achten …….ha..ha..ha….

Das ist eine Hommage an einfach italienische Küche, an naturbelassene und zum Glück nicht EU-Konforme Lebensmittel aus eigener Herstellung……. es gibt nichts schöneres auf dieser Welt!

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Danke liebste Pia, Du hast mir nach einem harten, arbeitsreichen Freitag einen wunderbaren Feierabend beschert!

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Aus Milch gemacht

So Ihr Herdakrobaten, Foodies und sonstige Koch-(Buch)-verrückte, zum Sonntag Abend gibt es mal wieder etwas außergewöhnliches; ist mir beim Stöbern in meiner Lieblingsbuchhandlung in die Hände gefallen und dieses Buch ist so besonders, bzw. einzigartig, das es mir unglaublich schwer fiel, daran vorbeizugehen ohne es mitzunehmen! Und es hat sich wirklich gelohnt!

Hier ist es:

Copyright (c) by Thorbecke-Verlag
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Aus Milch gemacht – Joghurt, Ricotta & Crème fraîche selbst herstellen und in leckeren Gerichten verwenden, von Jenny Linford. Erschienen im Thorbecke-Verlag128 Seiten Hardcover, mit zahlreichen Fotos. € 17,99

ISBN 978-3-7995-0578-9

 

Nun ja, da es mich vor nahezu fünf Jahren wieder in die Nordhessische Provinz zurückgetrieben hat, ist es überhaupt kein Problem, beim Bauern im Ort frische (Roh)-Milch, auch gerne selbst gemolken, zu beziehen. Und da kam mir dieses Buch gerade recht.

Es beweist in sehr beeindruckender Art und Weise, wie einfach doch die „Käserei“ in der eigenen Küche funktionieren kann! Es gibt nur eine wirklich wichtige Grundregel und das ist die Hygiene, denn die hat bei der Weiterverarbeitung von Milch oberste Priorität!

Los geht es im Buch – mit was natürlich, mit meinem „zweiten Vornamen“- mit Butter, sie ist für mich absolut essentiell, ich liebe Butter!

Nach der selbst hergestellten Butter (die Anleitung/ Rezeptur ist super!), geht es direkt mit „aromatisierten“ Buttersorten los. Von der Fenchel-, über Chili- und Gewürzbutter ist alles dabei, was des Buttersüchtigen Herzens höher schlagen lässt!

Auch in der weiteren Verwendung gibt es noch wirklich sehr schöne, klassische und kreative Rezepte, wie die spanische Garnelenbutter, hier mit etwas geräuchertem Paprikapulver aufgepeppt, ein wahrer Genuss!

Weiter geht es mit den klassischen Milchprodukten zum selbst herstellen, wie Buttermilch und saure Sahne, Joghurt, Labneh, Frischkäse und Hüttenkäse, sogar die Herstellung von Ricotta und Mascarpone sowie ein Käse auf Feta-Art wird super beschrieben!

Zu allen hergestellten Produkten gibt es natürlich auch noch die passenden Rezepturen zur direkten Weiterverarbeitung, wie zum Beispiel eine phantastische Rhabarber-Mascarpone-Tarte. Das Fetabrot schreit auch danach, ausprobiert zu werden! Insgesamt über 40 Rezepte geben vielfältige Anregungen, wie das selbst hergestellte kreativ und geschmackvoll weiterverarbeitet werden kann.

Im Anhang gibt es natürlich auch noch die passenden Bezugsadressen, für alles vom Lab bis hin zum nötigen Equipment!

Fazit:

Vor mir liegt ein Buch für Liebhaber des selbst gemachten, ganz besonders zu diesem Thema ein wirklich absolut gelungenes und bisher einzigartiges Buch!

Ich muss aufpassen, das ich mir meine selbst gemachte Salzbutter jetzt nicht noch dicker aufs Brot schmiere! Absolut gelungen!

Im übrigen hat die Autorin schon mehrere, phantastische Kochbücher verfasst und schreibt nebenbei noch für englische Gazetten wie The Guardian oder The Times!

Isemarkt, zweiter Teil

So, heute ging es dann dran, die erstandenen Köstlichkeiten vom Isemarkt zu „verarbeiten“……

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Die Urrübchen hauchdünn auf der Mandoline geschnitten und mit etwas Zitronensaft, Pfeffer, Fleur de sel und etwas Olivenöl mariniert.

Den Treviso angebraten, mit Balsamico abgelöscht und leicht karamellisiert.

Die r.a.f.-Tomaten mit etwas gestoßener Fenchelsaat, Thymian und Mühlenpfeffer gewürzt, im Brötchenpuzzle gewendet und in Olivenöl kurz angebraten.

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Den Skrei nur etwas gepfeffert und in Olivenöl konfiert. Dazu gab es noch ein klein wenig wunderbares Kürbiskernöl vom „Koller“ aus der Steiermark.

Alles zusammen auf ne Platte gepackt und fertig, einfach, lecker, gesund und eine absolut göttliche Kombination aus verschiedenen Texturen und Geschmacksnuancen!

Kartoffel-Karotten-Tajine mit Erbsen

Liebe Foodies, heute gibts mal keine Kochbuchrezension, sondern etwas „gekochtes“ aus dem zuletzt vorgestellten Kochbuch „Vegetarische Tajine & Coucous“ aus dem Haedecke-Verlag.

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Das war eines der unzähligen Gerichte aus diesem Kochbuch, die mich regelrecht dazu verleitet haben sie auszuprobieren, naja und heute gibts das auch mal komplett dokumentiert und mit Rezept! Es war einfach nur genial und „ultra-lecker“! Die Gewürze und Kräuter verhelfen diesem göttlich einfachen Gericht zu wahren Geschmacksexplosionen!

So, und hier jetzt das Rezept:

2-3 EL                        Ghee, Smen oder Arganöl, alternativ 1 EL Olivenöl                mit 1 EL Butter

2                     Zwiebeln, geschält und in Streifen geschnitten

4                     Knoblauchzehen, geschält

2-3 cm         frische Ingwerknolle, geschält

1-2                 rote Chilischoten, Samen und Scheidewände entfernt      (ich hab noch eine grüne und gelbe Schote dazu geschnitten)

1 TL                Kreuzkümmelsamen, grob gemörsert

1 TL                Koriandersamen, grob gemörsert

2 TL                Kurkumapulver

15-18 St.      kleine Kartoffeln (Drillinge)

4 Stück          Karotten, geschält und jeweils in 3-4 Stücke geteilt

600 ml           gute Gemüsebrühe (ohne Glutamatschrott)

225 g             frische Erbsen, oder TK-Ware

1                     Limette, unbehandelt und ausgepresst

1                     kleiner Bund glattblättrige Petersilie, grob geschnitten

1                     kleiner Bund frische Minze, grob geschnitten

Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle, (ich habe meinen wunderbaren Tellicherry-Pfeffer verwendet, ich finde einfach, er hat eine sublimere, feinere und nicht so aufdringliche Würze, bzw. Schärfe wie normaler schwarzer Pfeffer)

Zubereitung:

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Das Fett in einer Casserole erhitzen, Zwiebeln glasig dünsten, Knoblauch, Ingwer, Chili, Kreuzkümmel und Koriander zugeben und kurz mit anschwitzen.

Mit dem Kurkumapulver „abstäuben“ und kurz mit anschwitzen.

Kartöffelchen halbieren und mit

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den Karotten zugeben, kurz mitdünsten und anschließend mit der Brühe auffüllen.

Bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen, dann bei geöffnetem Deckel nochmals 5 bis 10 Minuten ganz leicht simmern lassen, so das die Brühe noch ein klein wenig einreduziert und etwas mehr Bindung bekommt.

Mit Pfeffer und Meersalz würzen.

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Kurz vor Schluss die geschnittenen Kräuter unterziehen. Ein klein wenig der

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Kräuter übrig lassen und nach dem Anrichten auf die Kartöffelchen streuen.

Das Rezept sollte ausreichend für 4 Personen sein, entweder als Beilage oder als eigenständiges Gericht, vielleicht mit wunderbarem krossen Pain Paillasse!

Es ist ein wahres Götteressen!

Kalbstafelspitz mal anders – Sous Vide by SEVERIN

Kalbstafelspitz……. ich hab mir gedacht, den kann man auch mal anders machen, nicht immer nur kochen wie Wäsche, aber mit allen klassischen Komponenten wie Wurzelgemüse, Meerrettich, Kartoffeln, Rote Bete, einfach aber durchdacht, und ohne großen Chi-Chi, wenig Deko, halt eben auf´s wesentliche konzentriert, getreu dem Motto: einfach mal ausprobieren!

Hier die Rezepturen:

Gepökelter Kalbstafelspitz (24/65) Sous Vide, Kartoffel-Rote-Bete-Espuma, lauwarme Wurzelgemüse-Relish und Meerrettichschaum

 

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Der klassische Tafelspitz mal etwas anders, die Kartoffeln als feine Espuma mit Roter Bete, das klassische Wurzelgemüse als pikant-süß-säuerliche Relish und den Tafelspitz gepökelt und Sous vide gegart ! Das Fleisch war unglaublich gut !

 

Pökellake:

 2 l       Wasser

100 g  Salz

40 g    Zucker

30 g    Sweet Chili Sauce

10 g    Pökelsalz

 Den Kalbstafelspitz (ca. 1,1kg) sauber parieren.

Das Wasser mit dem Salz, dem Zucker und der Sweet-Chili-Sauce aufkochen und erkalten lassen. Nach dem erkalten das Pökelsalz unterrühren. Den Tafelspitz mit ein wenig der Pökellake spritzen (hierfür eine handelsübliche Einwegspritze oder idealerweise eine isi-Flasche mit Injektionsnadel) verwenden. Den so behandelten Tafelspitz für 24 Stunden in die Lake legen.

Nach der Pökelzeit mit Küchenkrepp trocknen und in einem Sous Vide fähigen Vakuumierbeutel einvakuumieren und für 38 Stunden bei 65°C zum Garen in den Thermalisierer geben.

 Wurzelgemüserelish:

 120 g  Apfel (Golden Delicious)

90 g    Karotte

80 g    Petersilienwurzel

80 g    Sellerie

80 g    Lauch

10 g    Knoblauch

50 g    Butter

40 g    Rohrzucker

60 ml  Wasser

25 ml  Balsamicoessig, weiß

2 g      Tellicherry Pfeffer

3 g      Fleur de Sel

1 Msp.            Piri-Piri

 Den Rohrzucker in einen Topf geben und ganz leicht karamellisieren lassen, die kalte Butter in den karamellisierten Zucker einrühren und mit Balsamico und Wasser ablöschen. Das Gemüse zugeben und auf niedriger Temperatur mit Deckel langsam weichdünsten lassen (es darf noch etwas Biss haben). Anschließend den Deckel vom Topf nehmen und den Fond noch etwas einreduzieren lassen. Zur Seite stellen und erkalten lassen.

Kartoffel-Rote-Bete-Espuma:

 300 g  Kartoffel, mehlig

2         Rosmarinzweige

100 ml           Milch

50 ml  Sahne

50 ml  Rote Bete Saft

2 EL Olivenöl

2         Knoblauchzehen

½        Zitrone

0,25 g Salz

0,25 g Pfeffer

0,25 g Muskatnuss

 Die Kartoffeln geschält und gewürfelt in Salzwasser mit einem Rosmarinzweig ca. 10 Minuten weich kochen, abgießen und ausdampfen lassen. Milch mit dem Knoblauch und einem Rosmarinzweig aufkochen lassen und die Sahne unterrühren. Die warmen Kartoffeln mit einer Kartoffelpresse in die heiße Flüssigkeit pressen (keinen Stabmixer verwenden) Rote Bete Saft zugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Das Püree mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Zitronenabrieb abschmecken. 2-3 Minuten bei schwacher Hitze ziehen lassen. Das Püree sollte eine flüssige Konsistenz haben. Die Masse durch ein feines Sieb streichen und in eine isi-Flasche füllen. Eine Sahnekapsel aufschrauben und kräftig schütteln. Die Flasche bis zum Gebrauch bei max. 75°C warm stellen.

Vor dem servieren nochmal kräftig schütteln.

 Meerettichschaum:

 50 g    Kochs Meerrettich

100 ml           Sahne

Fleur des  Sel

Pfeffer, weiß, gemahlen

1 Spritzer Zitronensaft

20 g    Butter zum montieren                 

 Die Sahne mit dem Meerrettich zusammen aufkochen, mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft würzen. Alles etwas einreduzieren lassen und mit kalter Butter und Stabmixer aufmontieren.

Tomatenpesto by SEVERIN

Hallo Ihr Foodies und Kochbuch- süchtigen da draußen, heute gibt´s mal wieder einen Produkttest bei Toms Kochbuchblog, hab mir endlich mal einen Dörrautomaten

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und ein neues Stabmixer-Set von SEVERIN für zuhause zugelegt. Und die Geräte sind jetzt seit annähernd 4 Tagen im Dauertest, es wird gedörrt, gemixt und püriert was das Zeug hält !

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Aus dem Dörrautomaten gab es als erstes getrocknete Tomaten, und ich kann ohne Umschweife sagen, das er perfekt funktioniert. Da ich ihn voll bestückt hatte (alle vier Siebträger voll) musste ich lediglich die Einsätze ab und zu mal tauschen (an Hand ihres Dörrgrades) , das er nicht ganz gleichmäßig von unten nach oben dörrt. Aber wie gesagt, er war ja auch voll bestückt!

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So und dann hatte ich aus knapp 1,5 kg frischen Strauchtomaten noch rund 120 g getrocknete Tomaten übrig, das Aroma war phantastisch! So folgte logischerweise dann auch der folgende Produkttest des Zauberstabs mit Pürieraufsatz, und den hat er mit Bravour bestanden! Alll Zutaten für meine rote Pesto nach und nach püriert und das Ergebnis könnt Ihr ja sehen, ein göttliches rotes Pesto!

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Hier auch das Rezept:

Tomatenpesto „Severin“ by Toms Kochbuchblog

 Zutaten:

Rispentomaten                                1,3 kg, fertig getrocknet rund 110 g

Olivenöl                                                130 ml

Pinienkerne, geröstet                      65 g

Parmigiano Reggiano                      70 g

Knoblauch, frisch                               12 g

Pfeffer aus der Mühle

Fleur de Sel

Balsamico

Herstellung:

Die Tomaten waschen, den Strunk herausschneiden, anschließend die Tomaten in 6 mm dicke Scheiben schneiden und nicht zu eng auf die Trägersiebe des Dörrautomaten setzen.

Alle vier Träger auf den Dörrautomat setzen und in ca. 10 -12 Stunden die Tomaten trocknen, bis sie eine feste Textur aufweisen (bei Vollbestückung des Dörrautomaten die Träger zwei bis dreimal von oben nach unten tauschen).

Die Pinienkerne rösten.

Nach dem Trocknen die Tomaten nach und nach in den Arbeitsbehälter (mit Messer) des Zauberstabes geben, die Motoreinheit aufsetzen und das Ganze zusammen mit den gerösteten Pinienkernen, dem Parmigiano und dem Knoblauch fein mixen.

Das Olivenöl nach und nach zugeben.

Mit Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle und einem Esslöffel gutem Balsamicoessig würzen.

In kleine Weck Gläser füllen und kalt stellen.

Verwendbar als Aufstrich pur, zur Herstellung von Tomatenfrischkäse und natürlich zu frischer Pasta !

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So und seit nunmehr zwei Tagen läuft der Dörrautomat ununterbrochen mit Äpfeln, die

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Kinder lieben sie!

Das nächste Projekt wird gedörrtes Gemüse (Sellerie, Lauch , Karotten zum haltbar machen für Gemüsebrühe), bin gespannt wie es wird!

Würde mich übrigens sehr freuen, wenn Ihr die Pesto selbst auch mal probieren würdet, sie ist genial!

Sous Vide by SEVERIN

Hallo Ihr Kochbuchverrückten , heute gibt es den dritten Test des Thermalisierers von SEVERIN.

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Es gab Entenbrust in Teriyaki und Tellycherry-Pfeffer mariniert, das ganze für drei Stunden bei 55°Celsius in den Thermalisierer, dazu gab es ein wunderbares Cous Cous mit Raz el Hanout, Granatapfelkernen und ein ganz wenig frischer Minze.

Zum Dippen gab es selbst gemachte Plum-Sauce und eine Reduktion aus karamellisiertem Rohrzucker, Balsamico und Granatapfelsaft!

Es war göttlich, der Thermalisierer verrichtet sein Werk perfekt! Es macht wirklich großen Spaß mit diesem Gerät zuhause rum zu tüfteln und rum zu experimentieren.

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Ach so und seit heute habe ich endlich meine „Pure Oak“-Bretter aus feinster Eiche, zum Anrichten von BM-Woodworks in Münchhausen, sie sind traumhaft geworden! Hab sie heute nur noch mit Olivenöl eingerieben. Danke Bodo, you made my day!

Sollte jemand Interesse daran haben, schreibt mir einfach in welcher Stückzahl und Größe Ihr sie braucht, meine haben die Maße 22x11x2 cm und sind IMG_2441einfach die perfekte „Bühne“ für Vorspeisen. Bei den Größen habt Ihr freie Wahl, Preise nur auf Anfrage.

Schnelle Kekse

Liebe Foodies, Cookies, Gastro-Junkies, Backwütige und Kochbuchliebhaber………

Es ist kalt und regnerisch, es ist Sonntag und was liegt da in dieser Jahreszeit näher?

Plätzchen und Kekse backen, am besten noch mit Kindern…….

Und dazu hat Tom´s Kochbuchblog heute genau das richtige.

Copyright (c) by pichler verlag
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Schnelle Kekse – Backen für Eilige von Angelika Kirchmayer, erschienen im Pichler Verlag der Styria Verlagsgruppe.

Vor mir liegt ein wirklich sehr schönes, farbenfrohes und zum Thema passend gestaltetes, und fotografiertes „Plätzchen-Backbuch“.

Beginnend mit den wichtigsten Tips zu den nötigen Utensilien, zur Zubereitung der Teige und Massen, Dekotips, Aufbewahrung und was ich super finde auch zur „Resteverwertung“.

Los geht’s mit dem ersten Kapitel: „Löffelkekse“, der Name begründet sich in der Weiterverarbeitung der Massen, hier werden nämlich alle mit einem Löffel geformt oder aufs Backblech gesetzt. Im übrigen werden alle Teige und Massen nach der von Angelika Kirchmaier erdachten „Gabeltechnik“ hergestellt, das heißt , man gibt alle Zutaten nacheinander in eine Rührschüssel und vermengt sie mit einer Gabel, fertig ist der Teig, eine Küchenmaschine oder ähnliches wird nicht benötigt!

Hier gibt´s Plätzchen wie „Rehrückenschokis“, „Feigenzwickis“ oder „Ingwerkringel“ und viele mehr. Die kleinen Köstlichkeiten werden ausnahmslos alle mit Weizen- oder Dinkelvollkornmehl gebacken, was sie auch für Ernährungsbewusste „interessant“ macht .

Nach den „Löffelkeksen“ kommen die „Knuspis“, hier handelt es sich um Kekse, die nach dem Auskühlen erst so richtig in „Schwung“ kommen, das heißt richtig knusprig werden.

Eigentlich sind die meisten der „Knuspis“ ja sogenannte „Ganzjahreskekse“, will heißen, sie schmecken und passen nicht nur zu Weihnachten wie die altbekannten Klassiker. Hier gibt’s vom „Mandel-Zimt-Knusperle“ über die „Honig-Saaten-Knuspis“ bis zum „Erdnussknusperle“ alles was des Plätzchensüchtigens Herz höher schlagen lässt.

Wirklich wunderbare und in sich stimmige Rezepte paaren sich mit fundiertem Wissen und guten Hintergrundinformationen.

Das nächste Kapitel widmet sich den „Streuselkeksen“, danach gibt´s noch „In Form gebrachtes“ mit den Klassikern wie „Kipferln“,

Copyright (c) by Tom´s Kochbuchblog
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„Sauerrahm-Limetten-Mürbis“ oder „Mandelmürbis“. Zum Schluß gibt´s noch „Kunterbuntes“, tolle Gewürzmischungen und sogar eine Pannenhilfe, wenn mal etwas „verunglückt“.

Zu den Nährwertangaben zu allen Plätzchen gibt es auch noch die wichtigsten Tips zu Diabetes, milch-, glutenfrei und vegan.

Fazit:

Ein rundum gelungenes „Plätzchenbackbuch“ mit wirklich köstlichen Rezepten, welches auch wichtige Themen wie Diabetes und andere nicht außer acht lässt!

Absolute Kaufempfehlung für alle Plätzchen- und Keksliebhaber!

Sous vide by SEVERIN – zweiter Teil

Guten Morgen liebe Foodies und Gastroprofis.

Gestern wurde es dann Ernst und mein neues Sous Vide- Bad von SEVERIN hatte seine erste Bewährungsprobe. Das Ergebnis konnte sich mehr als sehen lassen, es war phantastisch und ich bin von den beiden Geräten (Vakuumierer und Thermalisierer) einfach nur begeistert! Sie machen einen perfekten Job.

Jetzt aber zum gestrigen Menü, Ihr werdet sagen, alles ein bisschen „fleischlastig“, aber es war halt nun mal mein erstes Anliegen, die Geräte so zu testen!

Zum ersten gab es wie bereits vorgestellt „Schweinebauch 36/65“, dann gab es Roastbeef und anschließend noch Ananas.

Das Menu „Saturday Meat Fever“:

Copyright (c) by Tom´s Kochbuchblog
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Schweinebauch „36 hours“ mit „dekonstrukt“ von der Schwarte, Erbsenpüree

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Roastbeef „55/64“,

(noch etwas in Butter aromatisieren)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ananas 20/66, Karamell/Sahne/Vanille/

Sternanis

 

 

 

 

 

 

Das alles war einfach „the pure taste“…….es war göttlich! Ich denke die Fotos sagen alles.

Sous Vide by SEVERIN

Hallo liebe Foodies, Gastrofreaks und ambitioniertes Hobby-Koch-Volk, heute gibts mal wieder einen Test bei Tom´s Kochbuchblog.

Cpoyright (c) by Tom´s Kochbuchblog
Cpoyright (c) by Tom´s Kochbuchblog

Es ist endlich da, mein Sous Vide- Wasserbad by SEVERIN und den Vakuumierer hab ich mir auch gleich dazu bestellt. Heute kam es und naja, wie soll es auch anders sein, sowas muß „Mann“ auch direkt ausprobieren. Also ab zum Metzger, 1,5 kg frischen Schweinebauch besorgt und ein

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wenig mit selbst gemörserter Cajun-Gewürzmischung eingerieben.

Und jetzt folgt der erste Test, der Vakuumierer FS3609 von Severin funktioniert tadellos, also das Fleisch einvakuumiert und ins bereits vorgewärmte Wasserbad gepackt. Er geht jetzt nach der Antoniewicz- Methode „Schweinebauch 36/65“, also 36 Stunden bei 65 Grad „baden“.

Copyright (c) by Tom´s Kochbuchblog
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Das Wasserbad mit der Typenbezeichnung SV 2447 ist super einfach in der Bedienung, macht einen wirklich sehr hochwertigen Eindruck und hat im unteren Temperaturbereich bis 70°C eine Abweichung von cirka 1°Celsius, das ist für ein Gerät dieser Güte absolut okay!

Im oberen Bereich ab 70°C sind es laut Herstellerangaben rund 3°C Abweichung nach oben, aber auch das ist kein Problem, man bleibt einfach diese 3°C unter der Solltemperatur!

Copyright (c) by Tom´s Kochbuchblog
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Wie gesagt, beide Geräte machen einen wirklich tollen Eindruck und funktionieren tadellos, „on Top“ gibt es die ersten 5 Vakuumierbeutel und zwei Jahre Garantie! Preise und alle technischen Daten zu den beiden Geräten findet Ihr unter den obigen Links auf der SEVERIN– Homepage. Viel Spaß beim Stöbern!

Ich werde vom weiteren Vorgehen und mit dem Schweinebauch uns natürlich auch weiteren Sous-Vide- Projekten berichten! Es wird „Suchtfaktor“ haben.

The Big Green Egg – Project # 4

Hallo Ihr Foodies und Gastroverrückte, heute gibt´s das vierte, wenn auch kurze Projekt zum Green Egg.

Es gab gebeiztes Schweinefilet

Das gebeizte Schweinefilet
Das gebeizte Schweinefilet

im Ganzen aus dem Green Egg, dazu gab es frische Gnocchi aus dem

Die göttlichen Gnocchi
Die göttlichen Gnocchi

wunderschönen „Il Po“-Kochbuch von Michael Langoth (das Rezept ist perfekt), gratinierten Chicoree und eine wunderbare Weißwein-Kräuter-Sauce.

Es war einfach klasse!

Chicorée al forno
Chicorée al forno
Ab in den Rauch....
Ab in den Rauch….

Das Schweinefilet hab ich bei rund 110°C knappe 40 Minuten im „Egg“ mit Kirschholzchips geräuchert. Es war absolut perfekt!

Das Endergebnis !
Das Endergebnis !

Just Spices – Der coolste Gewürzladen im Web!

Keine Gewürze zuhause???

Dann seht Euch mal „Just Spices“ an, der „leidenschaftlichste Gewürzladen“, den ich bis jetzt entdeckt habe. Einfach super toll und very spicy !

Im übrigen, das fällt mir hier gerade noch so zum Thema leidenschaftliche Geschäfte ein: den genialsten Kochbuch-Laden unter Gottes Sonne gibt es übrigens in London und er heißt, wie auch sonst……. „Books for Cooks„……ich bin da fast schnappatmig geworden………

Copyright (c) by Just Spices
Copyright (c) by Just Spices

Hier geht´s direkt in den Store!

Tom wünscht Euch ganz viel Spaß beim Stöbern und Shoppen!

The Big green Egg – Tom´s third Project – Pastrami, pt. 3

Guten Morgen liebe Foodies, Gastroverrückte und Kochbuchjunkies!

Heute gab es nach einem „durchräucherten“ Abend von gestern etwas ganz unglaublich einfaches, aber köstliches zum Frühstück:

Das Endprodukt !
Das Endprodukt !

Ein Pastramisandwich, mit meiner ersten selbst gemachten Pastrami aus dem Big Green Egg……. es war göttlich!

 

 

Ich hoffe die Fotos machen Euch Lust darauf, es selbst auch mal auszuprobieren. Und so kam es dazu 🙂

IMG_2315Die Rinderbrust frisch aus der Pökellake, ein Duft, einfach unglaublich gut!

 

 

 

 

 

Der "Rub" ist aufgetragen.
Der „Rub“ ist aufgetragen.

Eingerieben mit grob gemörsertem schwarzen Pfeffer und Koriandersamen.

 

 

 

 

 

 

Es riecht so unglaublich gut!
Es riecht so unglaublich gut!

Das „Brisket“ nach der ersten halben, von rund 4,5 Stunden im „Egg“.

 

 

 

 

 

 

The first cut!
The first cut!

Und das vorläufige Endergebnis vor der Weiterverarbeitung!

 

 

 

 

Phantastisch
Phantastisch

 

Und das unglaublich leckere Endergebnis der Bemühungen, in wunderbarem, leicht geröstetem Bauernbrot mit

:-)
🙂

selbst eingelegten Essiggurken. Mehr braucht ein perfektes Frühstück nicht. Fast so gut wie im Katz´ Deli am Big Apple.

:-)
🙂

The Big Green Egg – Tom´s second project, pt. 2

Hallo Ihr lieben Koch-, Grill-, Bücher- und Gastronomiefreaks !

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Habe ja angekündigt, das mitte kommender Woche mein zweites Projekt folgt, aber wie das nun mal oft so ist, man(n) kann´s kaum

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erwarten, also bin ich heute mit meinem, wunderbar mit vier der edelsten Pfeffersorten und Fenchelsaat mariniertem Schweinebauch in „Klausur“ gegangen und hab ihn mit einer Mischung aus Buchen- und Kirschholzchips geräuchert! Ich kann Euch nur sagen, schade, daß man Gerüche nicht per Email versenden kann! Er ist

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genial geworden, den ersten hab ich bei 120° zweieinhalb Stunden geräuchert, den zweiten bei knapp unter 100° rund 4 Stunden.

Jetzt hängt er erst mal noch für ein bis zwei Wochen im gut

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gekühlten und durchlüfteten

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Vorratskeller (hoffentlich halt ich das so lange durch und fall nicht schon vorher drüber her).

Im übrigen funktioniert das Räuchern einfach nur unglaublich gut mit dem Egg, das wichtigste ist einfach hierbei der Faktor Zeit !

Mein nächstes Projekt werde ich kommende Woche vorbereiten! Ihr dürft gespannt sein !

 

„Genießt“ die Fotos 🙂

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The Big Green Egg – Toms second Project

Es ist wieder soweit, The Big Green Egg – Toms second Project geht an den Start!

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Dieses mal auch wieder Schweinebauch, aber gepökelt. Hab ihn mit einem „Rub“ aus Kubebenpfeffer, Sechuanpfeffer, Borbonense- und Bergpfeffer, sowie mit etwas gemörserten Fenchelsamen eingerieben und wieder vakuumiert, das Ganze zieht jetzt seit 5 Tagen schön im Kühlschrank vor sich hin. Ich denke ich werde ihn 10 Tage marinieren lassen und dann ab mit ihm ins Egg und schön langsam mit einer Mischung aus Buchen- und Kirschholz räuchern!

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Fortsetzung folgt 🙂