Archiv der Kategorie: Neuerscheinungen

Das Lebensmittel- Rettungsbuch

Hallo liebe Kollegen und alle Fans von Tom´s Kochbuchblog,

heute befasst sich mein Blog mal mit etwas, wie ich finde ganz wichtigem und zwar mit dem Wegwerfen von Lebensmitteln, ich finde es gibt nichts schlimmeres, als etwas essbares, oder noch verwertbares wegzuwerfen.

Bedenkt man, das in Deutschland jährlich knapp 11 Millionen 3875fa580aTonnen Lebensmittel vernichtet werden (und davon allein rund 6,8 Millionen Tonnen in Privathaushalten), von denen ein Großteil noch verwertbar gewesen wäre, so fragt man sich doch: Warum?

Warum werden Tomaten oder Gurken, oder Orangen, die nicht zu 100% irgendwelchen EU- Normen entsprechen, oftmals bereits beim Züchter/ Hersteller vernichtet ???

Muß so etwas sein, geht es uns zu gut?

Hierzu gibt es ein kleines, aber toll recherchiertes und hochinteressantes Buch, welches sich mit der Rettung von Lebensmitteln beschäftigt:

Das Lebensmittel- Rettungsbuch, Genießbar – verwertbar – haltbar, von Alexander Glück, erschienen bei Hirzel.

Zum Buch:

Grundsätzlich gilt hier die Maxime: Lebensmittel sind zum Essen da, nicht zum Wegwerfen ! Sie vor der Mülltonne zu retten, ist Ziel dieses Buchs.

Wir erfahren, wie zu erkennen ist, ob etwas verdorben ist, in den allermeisten Fällen sind Lebensmittel auch nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch weiter verwertbar.

Außerdem lernen wir, wie man erkennen kann, ob ein Lebensmittel von Mikroorganismen oder Schädlingen befallen ist, oder es bereits gesundheitsgefährdend ist.

Die Kapitel:

„Lebensmittelmanagement im Privathaushalt“,

„Die Haltbarkeit der Lebensmittel“,

„Die Haltbarkeit der Getränke“,

„Feinde der Haltbarkeit“,

„Lebensmittelkonservierung“, hier wird zum Beispiel erklärt, was oder bzw. welche Gase sich unter dem heißgeliebten Begriff „Schutzatmosphäre“ verstecken…….die verschiedenen Verfahren der Haltbarmachung und was beim Aufwärmen von Lebensmitteln passiert.

„Verderben durch Zubereitung“,

und „Lebensmittel nachverwerten“.

Ich finde dieses Buch wirklich sehr interessant und auch absolut wichtig, gerade in der heutigen Zeit, in der im Ganzen Jahr Obst und Gemüse in allen Variationen und völlig saisonal „abgekapselt“ unter spezieller Beleuchtung tagelang in den Regalen der Supermärkte ihr Dasein fristen und dabei jeglichen ernährungsphysiologischen Wert verlieren! Warum ist die Aussage „Tiefgekühltes Gemüse hat oftmals mehr Vitamine, als frisches Gemüse“, heute aktueller den je – eben aus diesem Grund der kompletten Überlagerung.

Fazit:

Ein wirklich hochaktuelles und wichtiges Thema, welches in diesem Buch behandelt wird, sehr interessant und niemals langweilig werdend geschrieben und recherchiert!

Vielleicht sollten wir alle und jeden Tag daran denken, wie gut es uns in dieser Hinsicht doch geht!

Unbedingt empfehlenswert!

BEEF! Für Männer mit Geschmack

Da ist sie endlich wieder, die zweimonatige Wartezeit hat sich mal wieder mehr als gelohnt, der „Playboy“ für essbegeisterte Männer ist endlich wieder da!

 

Die neue BEEF!, Ausgabe 04/2014 ist unter Jan Spielhagens Federführung mal wieder zu einem Glaubensbekenntnis an den Genuss und vor allem auch an gutes Fleisch geworden, eben „Alles was Männern Spaß macht“ , Chapeau Herr Spielhagen.

Zum Inhalt:

IMG_1869Der Titel mit „Ja , ich will“ bezieht sich auf des Deutschen Leibgericht, aber kein dickes ledriges Schweineschnitzel, sondern auf das „Wiener Original“ hauchdünn und natürlich vom Kalb!

Der Königsbeitrag der Ausgabe 04/2014 ist für mich zweifellos der über´s „Plankengrillen“, dem Grillen auf feuchten Holzplanken, die mit dem Gargut darauf in die Glut gelegt werden, einfach nur „Aromenexplosion“.

Und für alle Kerle gibt’s auch endlich mal nen „Wickelkurs“, damit Ihr endlich mal lernt……………………..wie wunderbare italienische Porchetta selbst gemacht wird !

Auch das zur schönen Sitte gewordene „BEEF- MENÜ“, wie immer mehrseitig ausklappbar ist mal wieder ein Knaller geworden und fotografisch durch die Westermann Studios wieder wunderbar in Szene gesetzt worden!

„Vergurkt“, so titetelt eine Hommage an die Gurke, ist dieser Bericht überhaupt nicht, begleitet von wunderbaren und sehr kreativen Rezepten, wird sich so mancher von Euch wundern, was man aus den grünen Prachtexemplaren so alles zaubern kann!

Ich will nicht zu viel verraten, Ihr sollt es ja selbst „erlesen“, eines steht bei mir in diesem Jahr auch auf dem Programm, auch dazu gibt es einen tollen Bericht, Apfelwein, und zwar selbst gemacht !

Also ab mit Euch an den Kiosk oder gleich Abonnieren!

LEON – Natürlich Fast Food, Ehrlich. Einfach. Gut.

Hallo liebe Foodies, Kollegen und anderweitig kochverrückte….

Heute gibt’s mal ein Kochbuch aus der „Abteilung“ : Dich leg ich nicht wieder weg…..

Es ist knallig, es ist bunt, es ist Retro, es ist Vintage, es ist ein bischen verrückt, es ist……Kult, es ist…………….

LEON, Natürlich Fast Food, ehrlich, einfach, gut von Henry Dimbleby und John Vincent, erschienen bei Dumont.

41xf-ITbThL._

Das ist für mich das Buch über die Freude am Kochen, überaus kreatives und unglaublich phantasieanregendes Layout vermittelt uns Lesern, was bei Leon wirklich passiert, warum sie ein halbes Jahr nach Eröffnung in London und England mit Preisen überschüttet wurden……

Das Ganze Konzept ist einfach unglaublich stimmig, es ist Lebensfreude pur!

Wie immer braucht kaum eines der Rezepte im Buch länger als zwanzig Minuten, dafür ist aber unendlicher Genuss garantiert.

Wunderbare Fotos, ein „approved by“ zu fast jedem Rezept, witzige und interessante Randnotizen und tolle Tipps machen das Buch zu etwas, das unsere Kochgewohnheiten dauerhaft verändern und nachhaltig beeinflussen könnte, es wäre sooo wünschenswert!

LEON ist wunderbar!

Zum Buch:

Wer nach der anfänglichen Beschreibung jetzt denkt, oh Gott was ist das denn…….. der sei hier eines besseren belehrt, wie bereits in meiner ersten Rezension zum wunderbaren Leon Fast Food vegetarisch, so möchte ich auch jetzt noch einmal erwähnen, Leon ist oder könnte kulinarische, nachhaltige Zukunft werden, auch was gastronomische Konzepte angeht, aber da ist uns Großbritannien weit voraus, siehe Wagamama……

Zu Beginn des Buches gibt’s eine eingehende Beschreibung wie Speisekammer und Gefrierschrank bestückt sein könnten, quasi das Geschmacksdepot und dessen „Aufmunitionierung“, einfach nur witzig und klasse dargestellt wie man es bei Leon´s vermutet.

Die „Gefrierschrank-Top-Ten“ entsprechen in etwa den meinen, außer das bei mir der Wodka schwedischer Herkunft ist und dekorativ im Regal steht .

Eine kurze eingehende Beschreibung, auch für diejenigen unter uns, die nicht unbedingt mit einem grünen Daumen bestückt sind, zum Thema „Grow your own“, zeigt wie einfach es möglich ist auch ohne großen Garten selbst etwas anzubauen.

Weiter geht es dann mit den zwei Hauptkapiteln des Buches, Fast Food und Slow Fast Food, Grundgedanke in der ersten Hälfte sind die schnellen Leckereien für jede Gelegenheit, der zweite Teil beschäftigt sich mit dem „langsamen Fast Food“, hier wird mit viel Muße und Hingabe vorbereitet um es dann in stressigen Zeiten schnell genießen zu können.

Gedacht ist an alles, vom flotten Frühstück (so auch der Kapitelname), über´s schnelle Mittagessen , den Sommer-Quickies, kochen mit Kindern und Party- Food wird nichts ausgelassen!

Im Kapitel Slow- Fast- Food, geht’s wie bereits erwähnt um langsameres und ein klein wenig zeitaufwendigeres kochen; Kapitel wie langsames Garen und Eintöpfe, sowie Schmorbraten, garen in der Folie und konserviertes, machen unheimlich Lust darauf alles, aber auch alles auszuprobieren. Jeder Seite mach auch dank des genialen Buchlayouts immer wieder auf´s neue Lust weiter zu probieren!

Oh Gott, fast hätte ich es vergessen, Desserts und Cocktails (Wodka im Gefrierfach!?!?) gibt es natürlich auch !

91k+bsqt7rL._SL1500_

Wie immer gibt’s es aber auch dieses mal wieder keine Rezepte, daß ist nicht der Sinn meines Blogs, das abkupfern überlasse ich anderen, ich möchte Euch allen dieses wunderbare Buch einfach nur ans Herz legen, es macht einfach unglaublich Spaß, auch einfach mal „nur“ drin zu schmökern!

91KO6saRv1L._SL1500_Zum Schluss seien hier nur noch ein paar kleine Leckereien aus dem Buch genannt, wie das göttliche Salz-Karamell- Bananen- Split, Geburtstags- Erbsensalat, Huhn mit grünen Oliven und eingelegten Zitronen oder Pierres Pain Perdu, ich habe das als kleines Kind bei meiner Mama kennen und lieben lernen dürfen, bei uns hieß es „Arme Ritter“ und niemand konnte sie so gut wie meine Mama, weil sie sie nicht aus altem Weißbrot, sondern aus frischem selbst gemachtem Brioche gemacht hat genau wie bei Leon!

Fazit:

Ich kann nur eins sagen: Geht zum Buchhändler Eures Vertrauens und bestellt es Euch! Es ist ein wunderbares Buch!

Tomatenliebe

Hallo Ihr lieben Kollegen der kochenden Zunft, nach dem gewonnenen Viertelfinale gegen „Les Bleus“, gibt´s heute erst mal was in Gedenken an die Squadra Azzura, (ha, ha, ha) ein wunderschönes Buch über Pomodori, Schönheiten in allen Formen und Farben und perfekt in die Jahreszeit passend.

 Tomatenliebe – Wie Amore und die Olympische Flamme den Weg in meinen Garten fanden von Melanie Grabner und Christine Weidenweber, erschienen im Ulmer- Verlag.

Tomatenliebe_NDE4OTE3M1o

 Zu den Autorinnen:

Melanie Grabner ist Gärtnermeisterin und begeistert auf Vorträgen und Pflanzenmärkten viele Tomatenfreunde.

Christine Weidenweber ist Redakteurin für Fach – und Sachbücher im Bereich Agrarwissenschaften und Gartenbau, also das perfekte „Gespann“ ein solches Buch zu publizieren.

Das steckt in diesem Buch:

Kapitel wie „Der Beginn einer Leidenschaft“, „Lieblingssorten“, „Wachsen und Gedeihen“, „Gaumenfreuden: Tomaten zum Genießen“ und „Service“.

Melanie Grabner vermittelt uns in höchst interessanter Art und Weise „Ihre“ kunterbunte Gartenlust, sie ist wahrlich vom Tomatenvirus infiziert.

Selbst wenn einem nicht das Glück eines eigenen Gartens wiederfahren ist, so eröffnet sie uns trotzdem in vielfältiger Art und Weise die Lust am Tomatenanbau, auch auf dem eigenen Balkon.

Sie beschreibt sehr eindringlich die Problematik von Monokulturen und der Anfälligkeit gegen Schädlinge, egal ob es um Tomaten, Mais oder andere Kulturgemüse geht, überall ist die Problematik die gleiche, viel zu oft wird die chemische Keule eingesetzt; aber wen wundert das alles noch, in Zeiten in denen 90% aller Supermarktkunden nur makelloses und gleichförmiges Gemüse verlangen, das in den Supermarktregalen speziell beleuchtet tagelang vor sich hin vegetiert und so auch noch das letzte bischen seiner natürlichen Aromen verliert! Ihr lobenswertes Engagement für die Vielfalt zeigt sich in der ganzen Bandbreite der von ihr gezüchteten und gezeigten Tomatensorten wie dem gelben Birnchen, dem Bulgarischen Ochsenherz, dem Himmelsstürmer, der Lime green Salad oder Kasachstan grüne Flasche, die wunderbar fleischige Olympische Flamme natürlich nicht zu vergessen. Die vielen wunderschönen Fotos lassen in jedem begeisterten (Hobby)-Koch die Lust aufkeimen, es selbst mit dem Tomatenanbau zu versuchen!

Zu jeder dokumentierten Tomatensorte gibt es genaue Beschreibungen zu Anbau und Kultivierung.

Im Kapitel „Wachsen und Gedeihen“ wird alles zur Aufzucht und zur Pflege sehr eingehend, verständlich und genauestens beschrieben, das macht es einem leicht, selbst wenn Euer „Grüner Daumen“ mal eine Saison pausieren sollte !

Auf Schädlinge und der Bekämpfung geht man natürlich auch ein, oft hilft hier schon ein zweckmäßig geplanter Mischanbau in dem Pflanzen wie Knoblauch und Tomaten nützliche Symbiosen eingehen können.

Im Kapitel „Gaumenfreuden“ widmet man sich den vielen Möglichkeiten die uns die Tomate eröffnet, von wunderbaren frischen Tomatenrezepten bis hin zur Konservierung, an alles ist gedacht!

Im Serviceteil am Ende des Buches, noch einmal alle Tomatensorten mit Standorttipps und Reifezeiten.

Interessante Links, besondere Gartenmärkte und weitere Kontakte zu Gärtnereien fehlen ebenfalls nicht.

Fazit:

Ein wunderbares Buch für Tomatenliebhaber, Hobbygärtner und alles die es mit diesem Buch vielleicht noch werden !

Absolut empfehlenswert!

Restaurant und Bar Design

Heute gibt es mal wieder etwas ganz besonderes, ein Buch zum Staunen, einfach nur zum drin blättern und sich daran erfreuen, ausnahmsweise mal kein Kochbuch, aber wie immer hat es auch dieses mal etwas mit Gastronomie zu tun, mit „Essthetik“, Design und Architektur.

Restaurant und Bar Design, Selected by „The Restaurant & Bar Design Awards“, erschienen im Taschen Verlag.

restaurant_bar_design_va_int_3d_02882_1403191056_id_757328

Die Restaurant und Bar Design Awards haben es sich zur Aufgabe gemacht, weltweit die architektonisch kreativsten, ausgefallensten und aufregendsten Restaurantkonzepte aufzuspüren und auszuzeichnen. Im übrigen, die einzige Auszeichnung die es im Bereich des „Hospitality- Design“ gibt.

In jedem Jahr wetteifern „Beiträge“ aus den unterschiedlichsten Bereichen der Hospitality Branche wie Freizeit und Sport, Restaurant, Kreuzschifffahrt, Flugwesen und Einzelhandel um die begehrten Preise!

Die besten 100 Konzepte der oben beschriebenen Sparten aus allen fünf Kontinenten werden fotografisch ungeheuer Eindrucksvoll (wie es bei Taschen nun mal so üblich und bekannt ist) in Szene gesetzt und vorgestellt.

Jedem Kapitel ist ein einleitender Text eines führenden Experten und Jurors von „The Restaurant & Bar Design Awards“ vorangestellt.

Das Vorwort zum Buch stammt aus der Feder von Marco Rebora, Autor und Initiator der Awards.

Alle vorgestellten Konzepte werden mit ihren wichtigsten Eckdaten, wie Eröffnungsdatum, Baukosten, Größe, Auszeichnung und Kontaktdaten vorgestellt.

Einer jedoch, so muß ich ehrlich sagen, fehlt mir in dieser Hommage an das Hospitality- Design: Jordan Mozer, Star- Architekt aus Chicago, ich selbst durfte zwei Jahre in einem von ihm komplett durchgestylten Restaurant (dem damals einzigen in Europa) arbeiten, das legendäre Stars & Starlet in Frankfurt am Main.

Fazit:

Phantastische Fotos der schönsten und ausgeflipptesten Gastro- Hot Spots weltweit.

Ausgefallene, witzige und phantastische Innenarchitektur, Räumlichkeiten die unseren Sinnen alles bieten !

Tolle Beschreibungen, perfekt recherchierte Infos, ein Buch das mehr als inspiriert und erfreut, es macht Sehnsucht !

Ein MUSS für jeden Gastronomie (und Innenarchitektur) –Begeisterten!

Absolute Empfehlung!

 Restaurant & Bar Design

Julius Wiedemann, Marco Rebora

Erschienen bei Taschen

Hardcover, 23,9 x 25,6 cm, 432 Seiten

€ 39,99

Intecreative- Die Welt kocht im Quadrat

Hallo liebe Cookies, hallo Ihr vielen Gastronomiesüchtigen da draußen !

Heute gibt’s in Tom´s Blog und bei Kochbuch.tips mal etwas ganz besonderes (das schreib ich wohl öfters……), aber es ist ja auch so!

Ich möchte Euch heute etwas ganz wunderbares vorstellen!

Ja! Es geht wieder ums Kochen und selbstverständlich auch um ein Kochbuch.

Ein Kochbuch, hinter dem aber mehr steckt, ein Aktion, Menschen, die anderen Menschen helfen wollen.

Ein wunderbares Projekt, ins Leben gerufen von Studierenden der Universität Mannheim, allesamt Mitglieder der rund um die Welt an Universitäten vertretenen und in vielen sozialen Projekten tätigen Studenteninitiative „enactus“.

Entstanden ist das Projekt in Verbindung mit dem Caritasverband. Die Erlöse dieses „Projektes“ mit dem vielversprechenden Namen „Intecreative“ fließen in voller Höhe in die Einrichtung eines Sprachcafés in der Mannheimer Innenstadt.

Grundidee des Projektes ist es Asylbewerbern zu helfen und etwas für sie zu tun, aber was tun? Sie dürfen ja nicht arbeiten, also kam man in auf die geniale Idee mit Ihnen ein Kochbuch zu machen, die Studierenden um das Projekt „Intecreative“ verwenden hier, sagen wir einmal das geistige Eigentum der Asylbewerber, in dem sie deren wunderbare Rezepte sammeln und niederscheiben.

Intecreative- Die Welt kocht im Quadrat, ein Kulturkochbuch

IMG_1852 IMG_1853 IMG_1854

Appetit und kulinarischer Genuss kennen keine Grenzen, Zugehörigkeit und das Gefühl angekommen zu sein leider oftmals schon.

Zehn Asylbewerber teilen in diesem Buch ihre ganz persönlichen Geschichten. Sie alle sind aus Not geflohen und nach einer langen, oft gefährlichen Reise mit der Hoffnung auf ein besseres Leben in der „Quadratestadt“ Mannheim gelandet (daher auch der Untertitel „Die Welt kocht im Quadrat“, so ist die Buchform und der Bezug zu Mannheim entstanden).

Mitgebracht haben sie ein Stück kulinarische Kultur: Lieblingsrezepte aus ihren Heimatländern.

Rezepte aus Afghanistan, dem Irak, Iran, Pakistan und Serbien zeigen in eindrucksvoller Art die kulinarische Vielfältigkeit dieser oftmals von Krieg, Gewalt und Anarchie gebeutelten Länder.

Ich musste nicht lange überlegen und sagte direkt zu, als man von „enactus“ bezüglich einer Buchbesprechung an mich herantrat.

Ich finde es ein tolles und würdiges Projekt, dessen Ziel es ist, gemeinsam etwas zu unternehmen, um das Leben in Deutschland für die Asylbewerber nachhaltig zu verbessern.

Zu erwerben gibt es das Buch momentan bundesweit in allen Thalia- Filialen.

Über einen Direktlink auf der Intecreative- Website wird es auch in kürze via Web bestellbar sein!

Bitte helft „enactus“ und „Intecreative“ indem Ihr Euch dieses tolle Buch bestellt oder kauft, es ist ein kleiner Beitrag, der eine große Wirkung haben kann!

Danke Euch allen für die Unterstützung dieses großartigen Projektes!

Euer Tom !

Zum Glück Gemüse

Heute gibt’s mal wieder, ein sogenanntes „Das will ich unbedingt haben“- Buch !

Ein sagen wir mal „leicht“ von der italienischen Küche inspiriertes Buch, da es um Gemüse geht und die italienische Küche nun einmal unglaublich gut mit Gemüse „kann“! Gemüse im Lauf der Jahreszeiten, essentieller und unverzichtbarer Bestandteil jeder Mahlzeit.

Egal ob frisch vom Markt, oder wie jetzt gerade aus eigenem Anbau- dieses Buch macht es Euch leicht, das ganze Jahr über frisch, gesund und auch mal ohne Fleisch zu kochen.

Ich finde das Buch ist ein absolutes  Standardwerk nicht nur für Gemüsefreaks und gehört in jedes Bücherregal, bzw. in jede Küche!

Zum Glück Gemüse, 350 Gemüserezepte für alle Jahreszeiten, erschienen im Verlag Phaidon by Edel.

3c600e3657

Zum Buch:

Schon dem Buchcover und dem Buchschnitt sieht man an, aus der Feder welchen Verlages dieses Buch stammen könnte……..wie immer äußerst kreativ und niemals langweilig werdend, man nimmt es einfach nur immer wieder gerne in die Hand.

Das Inhaltsverzeichnis ist zuerst in die vier Jahreszeiten und dann in die dazu gehörigen Gemüsesorten unterteilt.

Am Buchschnitt sehr schön zu erkennen, die unterschiedlichen Jahreszeiten, die dazugehörigen Fotoseiten sind etwas kürzer geschnitten, die darauf folgenden Rezepte zu den Jahreszeiten farblich abgesetzt! Einfach eine tolle Optik.

Das Buch zeigt in vielen Beispielen, wie man(n) auch ohne „Grünen Daumen“ mit einer kleinen Portion Ehrgeiz, einem kleinen Stück Land und auch einem guten Stück Arbeit zu phantastischem Gemüse aus dem Eigenanbau kommt.

Natürlich fehlen auch die Tips zum richtigen einkaufen und Lagern von Gemüse nicht, nicht jeder hat ja einen Garten und kann selbst anbauen.

Der Ernteplaner zu Beginn des Buchs ist in die Jahreszeiten, sowie in Aussaat- und Erntezeit unterteil und sehr übersichtlich gegliedert.

Jedes der vier Kapitel hat nochmal ein eigenes Inhaltverzeichnis, die Rezepte sind den Gemüsen im Lauf der vier Jahreszeiten zugeordnet.

Im Frühling sind das Spinat, Mangold, Wildgemüse, Artischocken, Spargel, Dicke Bohnen, Erbsen, Radieschen, Avocados, Zwiebeln und Chicoree.

Das Register fasst noch einmal alle Rezepte und dazugehörige Fotos zusammen.

Die Rezepte entsprechen ganz dem Stil der wunderbaren italienischen Küche, einfach, überaus stimmig, wenige Zutaten und wunderbar einfach in der Zubereitung, klassische Cucina italiana eben. Ein klein wenig erinnert das Buch an den phantastischen „Cucchiaio d´argento“, eines der bekanntesten und besten italienischen Kochbücher überhaupt.

Hier beschränkt man sich eben auf Gemüse und das in 350 wunderbaren Rezepten durch alle vier Jahreszeiten, natürlich nicht ganz fleischlos J aber eben die Gemüse in den Vordergrund gestellt!

Pasta mit Mais, Pancetta und jungem Spinat oder warmer Pilzsalat mit Orangendressing sind nur 2 von 350 phantastischen Kreationen die Lust auf Gemüse machen, aber vor allem auch die Sehnsucht wecken, in einer kleinen Dorftrattoria im Piemont, dem Alba oder der Toskana zu sitzen und das serviert zu bekommen, was die Nonna gerade im Garten gehackt hat. Wunderbar!

Fazit:

Dieses Buch könnte ein ähnlicher Topseller wie der „Silberlöffel“ werden, es paßt einfach alles, von der ersten bis zur letzten Seite………Es macht einfach nur Spaß.

Schaut es Euch an und Ihr werdet Euch verlieben!

Roggen und Schwarzbrot

Hallo liebe Kochbuchfreunde und Herdgeiseln……

Heute gibt´s mal was anderes, nix kochen, heute gibt´s backen, genauer gesagt heute geht´s um´s Brot !

Wo ist die Vielfalt an Brotsorten größer als bei uns in Deutschland und in Österreich?

Ich glaube nirgendwo anders auf der Welt wird so wunderbar und vielfältig geknetet und gebacken wie bei uns.

Naja und so ganz nebenbei erwähnt, mich hat es nach annähernd 26 Berufsjahren auch in eine wunderbare Bäckerei verschlagen (aber ich koche trotzdem weiter) !

Mein heutiger Chef war so innovativ und mutig sich einen solchen Küchenchaoten für seine Snackproduktion ins Team zu holen und ich bin sehr stolz drauf, ein Teil dieses Teams sein zu dürfen!

So, aber jetzt zur heutigen Buchvorstellung:

Roggen und Schwarzbrot- anbauen, mahlen, backen und genießen von Rita Kichler und Helmut Reiner, erschienen im Verlag Anton Pustet.

Roggen_Titel_Auswahlindd 

Das Buch widmet sich zu Beginn, der Geschichte des Brotes als unentbehrliche Grundlage menschlichen Daseins und zeigt an Hand von lebendiger Forschung auf, wie sich die jahrtausende alte Kunst des Brotbackens entwickelt hat.

Einer der wichtigsten Kulturpflanzen und dessen Anbau, Zucht und Weiterentwicklung bis heute ist das erste große Kapitel gewidmet, dem Roggen, es ist keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern hochinteressant und mit ganz vielen Fakten verpackte geschichtliche Entwicklung, die einen beim lesen unglaublich fesselt! Wirklich toll geschrieben!

Das nächste Hauptthema widmet sich dem österreichischen Roggenanbau (da kommt das Buch ja auch her!), hier werden Sorten und „Anbaugebiete“ vom Johannisroggen aus Schönfeld bis zum Lungauer Tauernroggen beschrieben.

Im nächsten Kapitel (das im übrigen wie alle anderen auch von wunderschönen Fotos begleitet ist), geht´s um die Müllerei und deren geschichtliche Entwicklung vom Mühlstein bis zum Hochmodernen computergesteuerten Farbausleser.

Weiter geht’s mit Mehltypen, den verschiedenen Ausmahlungsgraden und deren Ascheanteil, ich finde es wirklich hochinteressant, einfach auch mal solche Dinge zu „er-lesen“, man bekommt einfach einen ganz anderen Bezug zu dem was man täglich isst.

Das nächste Kapitel zeigt wunderschöne alte Mühlen quer durch ganz Österreich, von denen heute viele, wieder oder noch in Betrieb sind.

Weitere Kapitel:

– Bäckerei und Brot- Teig und Sauerteig, Sauerteigherstellung,

– Österreichs Roggenbäcker, hier wird unter anderem auch eine wunderbare Bäckerei vorgestellt, die ich Anfang diesen Jahres eingehend besichtigen durfte: Der Bäcker Ruetz in Kematen, dem „Hot Spot“ der Tiroler Brotkultur!

– Schwarzbrot in der Ernährung

– Die Wertschöpfungskette von Roggen- und Schwarzbrot

– Vielfalt an Roggenbroten- ein Glossar

– Bier, Whisky und Brottrunk

und natürlich nicht zuletzt wunderbare Rezepte vom klassischen Roggenbrot über´s geniale Vintschgerl, bis hin zum Walnußbrot, Wachauer Laibchen und tollen Rezepten auch zum nachkochen !

Fazit:

Das vorliegende Werk aus dem Pustet Verlag ist das Kompendium für alle Brotliebhaber, ein phantastisch lehrreiches und toll in Szene gesetztes Buch!

Kick and Cook- Das Kochbuch zur Fußball-WM 2014

So, die WM läuft zwar schon zwei Wochen, aber für´s Essen ist es ja bekanntlich nie zu spät J

Heute gibt es passend zur Weltmeisterschaft ein ganz wunderbar nützliches Kochbuch !

Und das Euch allen nach der WM das gegrillte nicht zu den Ohren rauskommt hab ich noch schnell den passendne WM- Begleiter für Euch:

Kick and Cook, das Kochbuch zur Fußball- WM 2014 von Katrin Roßnick erschienen im Verlag die Werkstatt.

9783730700648_0

Natürlich geht es im Buch in erster Linie um die wunderbaren Länderküchen der 32 teilnehmenden Nationen, aber auch um Fußball, oder war das andersherum?

Zuerst gibt es immer kurze und knappe, aber sehr interessante und kurzweilige Informationen rund um das jeweilige Teilnehmerland, dann folgt jeweils ein „Nationalrezept“.

Die Rezepte sind allesamt sehr stimmig, leicht nach zu kochen und alle Zutaten sind bis auf wenige kleine Ausnahmen „Supermarkttauglich“, d.h. in einem gut sortierten Supermarkt erhältlich.

Sollte etwas im Markt nicht auffindbar sein, so werden im Buch auch sehr gute Bezugsquellen genannt.

Die Rezepte, ausnahmslos landestypische Klassiker, wie die „Chorizo a la pomarola“ aus Argentinien, das wunderbare „Gallo pinto“ aus Costa Rica, oder das „Govjadina po stroganovski“……..ich glaube nicht, das ich diesen russischen Klassiker näher erläutern muss  !

Kick and Cook ist ein sehr schönes und interessantes „Sammelsurium“ aus tollen Rezepten und interessanten Infos, welche für die nötige Kurzweil auch in der Halbzeitpause sorgen.

Fazit:

Die Autorin Katrin Roßnick ist zwar seit frühester Jungend eine glühende Anhängerin von Hannover 96, aber das sei ihr hier an dieser Stelle einmal verziehen !

Danke Frau Roßnick für diesen tollen (nicht nur !) WM- Begleiter !

Das Buch macht richtig Spaß!

Wirtshäuser- Eine Kulturgeschichte der Salzburger Gaststätten

Liebe Fans von Tom´s Kochbuchblog, liebe Gastronauten und alle Liebhaber Gastronomischer Literatur (heute mal ne etwas „nettere“ Formulierung J ), heute hab ich mal etwas anderes für Euch, nicht immer nur Kochbücher, aber ganz ohne Gastronomie geht´s dann auch heute mal wieder nicht !

Von Österreich komm´ ich aber trotzdem nicht so ganz los, heute geht es um Salzburg, um das alte Salzburg, vom Mittelalter bis heute! Oh Gott werdet Ihr jetzt denken, was hat ihn denn jetzt „geritten“, ja, Geschichte, aber Kulturgeschichte gibt’s heute und zwar Gaststättenkultur !

Die heutige Buchvorstellung kommt aus dem Verlag Anton Pustet, und heißt:

Wirtshäuser „Eine Kulturgeschichte der Salzburger Gaststätten“ von Gerhard Ammerer und Harald Waitzbauer.

Wirtshaustitel_Auswahl.indd

Die Autoren:

Dr. Gerhard Ammerer ist stellvertretender Leiter des Fachbereichs Geschichte an der Universität Salzburg und Dr. Harald Waitzbauer, er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Salzburger Freilichtmuseums, Autor und ein „Kenner“ der Salzburger Brauereilandschaft, haben hier eine wunderschöne Dokumentation der Salzburger Gaststätten- und Herbergsgeschichte geschaffen.

Salopp formuliert könnte man sagen es beginnt in den Hospizen und Klöstern des 13. Jahrhunderts und endet irgendwo um die Zeit des Hangar 7.

Beim Aufschlagen des Buches treffen wir auf eine doppelseitige Karte Salzburgs aus dem Jahr 1764 in der alle zu dieser Zeit existierenden Gaststätten mit Namen und Adresse verzeichnet sind. Hier liest man interessante Namen wie Mödlhammerbräu, Goldenes Ainhorn, Halber Mondschein oder Bettelumkehr, wunderbare Namen und wunderschöne Geschichten dazu. Immer wieder begegnen uns diese Zeittafeln im Buch, was das Ganze noch interessanter macht, da so die gastronomische Entwicklungsgeschichte im Lauf der Jahrhunderte noch besser aufgezeigt wird.

Die Kapitel:

  1. Von der privaten Gastfreundschaft zur kommerziellen Herberge
  2. Gesetzliche Regulierung, Professionalisierung und fiskalischer Zugriff (mit den ersten „Gaststättenverordnungen“, einfach wunderbar !
  3. Gäste, Wirte und Lokalitäten in der frühen Neuzeit, hier gibt´s Wirtshäuser und deren Namen, die Gasthöfe wurden „multifunktionaler“, Kaufpreise, Schulden und Einnahmen.
  4. Wirtshausalltag und gastronomische Festkultur, mit dem vortrefflich gewählten Portrait des Stieglbräu. Berichte über Hochzeitsgesellschaften, Kostenaufstellungen aus dem Jahr 1790 (unglaublich interessant!)
  5. Der verzögerte Siegeszug des Kaffeehauses, hier geht’s um die ersten Kaffeegewölbe und weitere Café´s bis zum Jahr 1800, um deren Räumlichkeiten, Einrichtung und Warenhaltung, sowie um die Kaffeehauskultur und ihre Gäste.
  6. Der Kampf um den Gast- Konkurrenz und Konflikte
  7. Schwierige Jahrzehnte im ausgehenden 18. Jahrhundert, schildert die entstehende große Konkurrenz und obrigkeitlichen Reglementierung, die so manchem Gasthaus das Überleben schwer machte.
  8. Gaststätten und ihre Kundschaft in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, schildert in wunderbarer Art und Weise, wer sich so alles in den Wirtschaften verlustierte.
  9. Aufbruch in eine neue Zeit (1860-1918), in etwas mehr als 50 Jahren verdreifachte sich die Anzahl der Hotels, die „zeitlosigkeit“ der klassischen Gasthäuser, die prächtigen Bierjahre gefolgt von Surrogatbier und Eichelkaffee während der Zeit des 1. Weltkrieges.
  10. Salzburgs Gastronomie bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, die Salzburger Kneiperie während des Nationalsozialismus, und den dürftigen Nachkriegsjahren bis hin zur glitzernden Nachkriegszeit. Wunderwelt der Festspiele.
  11. Grill Room, Amis, Café Espresso, auch hier noch einmal die karge Nachkriegszeit, die Zeit der Wiedereröffnungen, endlich wieder Glitzerwelt, die amerikanische Besatzungszeit und deren „Folgen“ und die Fleischlastigkeit der Speisekarten als es „endlich“ wieder etwas auf den Tischen gab.
  12. Die gastronomische Entwicklung der letzten 50 Jahre, interessantes und amüsantes der letzten 50 Jahrem wo geht bzw. ging die Entwicklung der letzten 50 Jahre hin? Die Globalisierung der Speisekarte, vom Würstel zum Kebap, Fast Food, Haubenküche und die „neue“ Wirtshauskultur.

Das Buch ist wunderbar informativ, niemals langweilig werdend und verleitet beim Studieren der wunderschönen alten Speisekarten immer wieder zum Schmunzeln.

Viele phantastische alte Fotografien, Zeichnungen, alte Zeitungsanzeigen und Dokumente, die den Werdegang der Salzburger Gastronomie eindrucksvoll erklären und demonstrieren machen das Buch zu einem absoluten muss nicht nur für Salzburg- Fans.

 

Fazit:

So macht (gastronomische) Geschichte Spaß.

Wunderbar!

Kuchen und Tartes von Rachel Lane

Zum Ausklingenden Sonntag gibt´s heute noch eine ganz „runde“ Sache, ein Buch aus der Kategorie „macht einfach Spaß“.

Wenn ich sage „runde“ Sache so spiele ich in diesem Fall auch auf die Buchform an, rund und bunt kommt es daher, ein wahrer Blickfang in Euren Küchen kann es werden, den Durchmesser einer großen Tarteform hat es.

Erschienen ist es am 24. April 2014 und ans Herz legen will ich es Euch heute:

„Kuchen und Tartes“ von Carla Bardi und Rachel Lane, by Moewig, ein Verlag der Edel Germany GmbH.

41ede8d055

Die Rezepte reichen von der klassischen Apfeltarte mit Calvados über eine Maracujatarte bis hin zu einer wunderbaren Tiramisú- Tarte.

Die erste, zum Niederknien gute, Tarte au chocolat, getoppt mit frischen Walderdbeeren und roten Johannisbeeren aus dem Garten gab´s heute. Es war göttlich!

Alle Rezepte basieren alle auf zwei verschiedenen Mürbteigen, einmal mit und einmal ohne Zucker und sind ausnahmslos sehr gut umsetzbar.

Ein sehr schönes Feature des Buches finde ich die runden, von oben fotografierten Foodfotos, zu jedem Rezept gibt es eins, somit sieht man direkt des Endergebnis seiner Bemühungen.

Ich weiß auch schon, was es gibt, sobald die ersten Pflaumen da sind: Die Ricotta- Pflaumen- Tarte, mir läuft schon beim Lesen des Rezeptes das Wasser im Mund zusammen.

Fazit:

Wie bereits eingehend gesagt, das Buch ist in jeglicher Hinsicht eine „runde“ Sache, die Rezepte machen selbst einem eingefleischten Koch Lust auf backen!

Für alle „Backbegeisterten“ ist das Buch ein absolutes „Muss“ und für die jenigen, die so wie ich, den süßen Dingen nicht abgewandt sind, auch Ihr solltet es Euch unbedingt ansehen!

Von der Alp auf den Teller- Käsekultur in Vorarlberg

Hallo liebe Foodies und Kochbuchbesessenen, heute Abend gibt´s Käse, wunderbaren Vorarlberger Käse!

Wenn´s auch mit dem Fußball bei unseren österreichischen Nachbarn nicht so klappt,so haben sie doch vom Kochen und von gutem Käse reichlich Ahnung !

Die heutige Buchvorstellung kommt druckfrisch direkt aus Österreich, ein tolles Buch aus dem Löwenzahn- Verlag aus Innsbruck.

Von der Alp auf den Teller- Käsekultur in Vorarlberg, von Kurt Bracharz, Florian Mairitsch und Mike Schwarzenbacher.

2568

Zum Buch:

Keine Hochglanzoptik, aber wunderbare Fotos im momentan sehr modernen Vintage- Style und mit schönem, griffigem und festen Papier kommt es daher.

Der erste Eindruck war mehr als positiv, ich bin mal wieder überrascht !

Das Geleit zum Buch stammt aus der Feder eines wahren „Käseprofis“, nämlich keinem geringeren als Josef J. Rupp, dem Geschäftsführer der Privatkäserei Rupp in Hörbranz, der auch maßgeblich an der Entstehung des Buchs beteiligt war.

Die Einleitung des Buches „Was ist Käse“ ist sehr schnell beantwortet:

Käse ist Milch die erwachsen wurde, natürlich könnten wir das auch mit Nathan Myhrvold´s Worten beantworten, wie es im Buch auch getan wird, aber ganz so wissenschaftlich werden die Autoren nicht, das würde den Stil des Buches auch verfehlen.

Trotzdem geht man sehr eingehend und nie langweilig werdend, auch wieder mit wunderschönen Fotos auf das Grundprinzip der Käseherstellung ein.

Im ersten Kapitel, „Milch, Rahm und Sauerrahm“, gibt’s gleich das erste Rezepthighlight wie ich finde: Sauerrahmeis mit Fraxner Kirschen, einfach genial.

Auch hier begleiten wieder unglaublich Appetitanregende Fotos die einzelnen Rezepturen……….man schmilzt dahin und wird genötigt sofort auszuprobieren, bzw. nachzukochen.

Den ersten Rezepten folgen wieder sehr schöne und kurzweilige Geschichten zur Käserei in Vorarlberg.

Dem folgen Rezepte mit Joghurt, Buttermilch, Molke und Sig, der sogenannten Älplerschokolade, einfach nur göttlich und gaaaaaanz viele wunderbare Kalorien J

Das nächste Kapitel zeigt in eindrucksvoller Weise und wieder in sehr schönen Fotos die Arbeit auf der Alp im Lauf der Jahreszeiten, einfach wunderbar!

Das vorletzte Rezeptkapitel behandelt Sauerkäse, Topfen und Seagen, das ausgeflockte und abgeseihte Eiweiß, das nach dem Aufkochen der Molke entsteht.

Noch ein weiteres sehr schönes Kapitel behandelt das Thema Käse in der Küche.

Im letzten Kapitel geht es um Alpkäse, Bergkäse, Emmentaler und Bachensteiner, hier gibt’s Rezepte wie einen „Alpkäseschmarren“ oder „Riebeltascherln mit Emmentaler“.

Einfach nur göttliche und super zuhause nachzukochende Rezepte, die Lust auf Österreich machen!

Fazit:

Ein Muß für alle Liebhaber der deftigen, ursprünglichen österreichischen Küche!

Danke nach Innsbruck für ein fabelhaftes Buch!

Desire – Sergio Herman

So liebe Freaks der Food- Literatur und alle kochenden Kollegen, heute hat kochbuch.tips und Tom´s Kochbuchblog etwas ganz besonderes für Euch……….

Ich denke, es ist wohl das momentan meistbegehrte Kochbuch überhaupt, die Auflage ist streng limitiert und komplett vergriffen, meines Wissens nach gab es genau 400 ! Stück in englischer Sprache und hier ist eines dieser 400 J !

 Geschrieben hat´s ein wahrer Magier der Küche, ein unbeschreiblich kreativer und innovativer Mensch, Patron des wohl einflussreichsten Restaurants der letzten Jahre in ganz Europa! Nur leider Gottes hat er sein eher unscheinbares „Outlet“ am 22.12.2013 geschlossen, ein Raunen ging durch die gastronomische Welt, in den Niederlanden hatte er in allen wichtigen Gazetten die Titelseite, als bekannt wurde, daß er schließt.

 Ich nehme an Ihr alle wisst mittlerweile von wem, bzw. von welchem Buch die Rede ist:

Es ist „Desire“ von Sergio Herman aus dem Oud Sluis.

IMG_1831 IMG_1832 IMG_1833 IMG_1834 

Es fällt nicht leicht ein solches, nun ja, sagen wir einmal „Lebenswerk“ zu besprechen, da es hierfür eigentlich keine passenden Adjektive gibt, sagen wir mal dieses Werk ist einfach unbeschreiblich, so wie es die vielen wunderbaren, kreativen Explosionen auf Sergio Hermans Tellern gewesen sind!

 Zum Buch:

Hermans vorliegendes Meisterwerk ist ein Zweiteiler, im ersten Teil genannt „Recifes“, finden wir Art Werkschau, mit den fünfundzwanzig phantastischen Kreationen seines letzten Jahres, inklusive seines letzten Menüs.

Alle Gerichte sind in Sequenzen als sogenanntes Quadriptych vom genialen Tony le Duc fotografisch auf Papier verewigt und über je zwei ausklappbare Doppelseiten verteilt.

Tony le Duc verzichtet bei seinen wunderbaren Fotos ganz bewusst auf eine Art Detailfokussierung, so kommt jedem Element auf dem Foto die gleiche Bedeutung wie auf dem Teller zu, alle Komponenten greifen ineinander wie kleine Zahnrädchen und ergeben so ein Gesamtkunstwerk!

Diese Art von Fotografie ist ähnlich genial wie es Hermans Gerichte sind, alles ist perfekt aufeinander abgestimmt.

Ihr werdet jetzt sicherlich denken, Gott was müssen das für geniale und umfangreiche Rezepte sein, an genau diesem Punkt werden wir eines besseren belehrt, Rezepte gibt es keine, (zuhause wären sie auf Grund der Zutaten und Techniken nicht realisierbar und Kollegen gibt  Herman so nichts zum „Abkupfern“), aber dafür gibt es tiefe und ehrliche Einblicke in die unglaublich kreative Seele Sergio Hermans. Jedes der Gerichte hat eine Art Entstehungsgeschichte, der jeder ein Zitat vorangestellt ist, welches in irgendeiner Art und Weise in einem Konnex zu dem Gericht steht.

Herman beschreibt zu jedem Gericht, wie es zu den Inspirationen dazu kam, was er mit dem jeweiligen Gericht ausdrücken möchte und welch immensem Druck er sich dabei ausgesetzt sah.

Die emotionale Art Hermans, das zu beschreiben, betört mehr als alle Rezepte die man in dieses Buch hätte packen können, es ist fesselnd und prägnant, es macht glücklich das lesen zu dürfen!

 Band zwei, „Stories“ erweckt den Eindruck eines „Tagebuchs“ und das soll auch so sein; die Verfasserin, Mara Grimm, ist eine langjährige Begleiterin Herman´s und hat ihn für dieses Tagebuch während seines letzten Jahres kontinuierlich begleitet und interviewt.

Es beschreibt auch das „Monster“ Oud Sluis, das seinen genialen Betreiber aufzufressen droht, es beschreibt den täglichen Kampf, es dokumentiert die harte Arbeit und die Angst zu versagen. Es zeigt die Verbindung zu seiner rechten und linken Hand (Nick Bril und Syrco Bakker) und erzählt vom Pflichtbewusstsein gegenüber den Gästen und seiner Familie.

Geschrieben ist es so wunderbar ehrlich und aufrichtig, das man meint Sergio Herman würde sein tiefstes innerstes vor uns ausbreiten, es ist wunderschön das alles zu lesen!

 Dieses Buch in Augenschein nehmen zu dürfen, die Haptik des Papiers zu spüren, das Layout, der Druck, die Schrift, alles trägt einen gewissen, naja sagen wir mal „Vintage“- Style, alles ist unglaublich stimmig und schön, eben wie die Gerichte Herman´s.

Mehr möchte ich an dieser Stelle zu diesem Buch nicht loswerden, ich glaube es ist alles gesagt!

 Fazit:

Für mich ist es das begehrenswerteste Buch des Jahres 2014 !

Ducasse Nature von Alain Ducasse und Paule Neyrat

Ducasse- wem von uns Profi- Foodies sagt diese Name nichts……Das Louis XV in Monaco ist für mich auch einer der sogenannten „once in a Lifetime“- Hotspots……. genau er hat hat eine wunderbare neue Serie von Kochbüchern veröffentlicht und heute gibt´s bei Tom´s Kochbuchblog, bzw. bei kochbuch.tips das erste davon.

Geschrieben hat´s selbstverständlich der grandiose Alain Ducasse zusammen mit Paul Neyrat und Christophe Saintagne, für die Fotos ist Francoise Nicol zuständig und erschienen ist es im Walter Hädecke Verlag.

599_coverbig

 Hier geht´s direkt zu Hädecke und Ducasse.

Das Buch schlägt in gewisser Weise eine Brücke von Ducasse` Philosophie zu kochen zur einfachen „bodenständigen“ saisonalen Küche.

Entstanden ist hier ein wunderbares Werk mit rund 190 Rezepten, welches eine, wie bereits gesagt saisonale und gesunde Ernährung mit der Raffinesse der französischen Küche verbindet.

Ich finde das hier vorliegende Prachtstück ähnelt in gewisser Weise ein klein wenig einem bereits vor längerer Zeit erschienen Werk von Ducasse, welches er zusammen mit der göttliche Sophie Dudemaine veröffentlichte.

Es ist witzig, sehr ansprechend gestaltet und wie in der heutigen Zeit so oft dem wahren Genuß der einfachen Dinge gewidmet und das ist auch gut so! Viel zu lange führten Lebensmittel wie Hirse, Quinoa, Linsen oder unsere klassischen Gartengemüse ein Schattendasein !

Viele vergessene, ursprüngliche Aromen werden neu aufgespürt, Ducasse macht in eindrucksvoller Weise klar, wie wichtig eine gesunde Ernährung für eine hohe Lebensqualität ist.

Kapitel wie Vorratskammer, Pasten, Saucen & Dips, Getreide, Suppen, Gemüse, aus dem Meer, vom Land und Desserts machen unglaublich neugierig zu erforschen was sich der Grand Maître wieder hat einfallen lassen.

Den phantastischen Rezepten merkt man immer wieder Ducasse` Wurzeln bei Michel Guérard an, sie kommen in einer unbeschreiblichen Leichtigkeit und begrenzt auf wenige Zutaten daher, so wird auch einfach wieder das Hauptprodukt einer Speise gewürdigt und nicht von unzähligen anderen Aromen umspielt oder verdeckt.

Mir ganz persönlich haben es Rezepte wie die geschmorten Gemüse mit Vanillearoma, das wunderbare Cassoulet oder der Pollack mit Chinakohl und Radicchio ganz besonders angetan, sie zeigen einfach die Genialität von Alain Ducasse in seiner ganzen Breite auf.

Zu jedem Rezept gibt es kurze Zitate als Randbemerkung der beiden Autoren, teils sind es Verarbeitungsbeispiele, oft aber auch Wissenswertes und interessantes zur jeweiligen Hauptzutat.

Wie immer werde ich an dieser Stelle nicht mehr verraten, nur soviel sei noch gesagt:

Das Buch, bzw. die ganze Serie ist einfach wunderbar geworden.

Fazit:

Für alle Freunde der leichten, gesunden und mediterran angehauchten Küche ein absolutes „Must Have“.

Prädikat:

Wunderbar!

LEON- Suppen, Salate und Snacks

Guten Morgen Ihr Kochbuchverrückten, heute gibt’s mal wieder Lebensfreude pur, und auch wieder von der „Insel“, ich denke Ihr wisst alle welche Insel gemeint ist, Großbritannien…….ein weiteres aus der LEON- Serie von Henry Dimbleby und John Vincent.

Heute ist es ein „LEON-Mini“, Suppen, Salate und Snacks, natürlich schnelle Rezepte, erschienen bei DuMont.

9783832194796.jpg.20207

Laut Herausgeber und Autoren dauert keines der 64 wunderbaren Rezepte länger als 20 Minuten in seiner Vorbereitungszeit, also wirklich einfache, schnelle und schmackhafte Küche, deren Rezepte auf einer kleinen Anzahl von Zutaten, die leicht zu bekommen sind basieren.

Mein erstes nachgekochtes Rezept aus dem „Büchlein“ war „Apples persische Zwiebelsuppe“, hab ganz vorne angefangen, sie ist einfach nur köstlich und bekommt durch den gemahlenen Bockshornklee und die frische Minze einen wunderbaren orientalischen Touch, die mitgekochte Zimtstange macht sie zu einem Erlebnis!

Unterteilt ist das Büchlein, wie es der Titel bereits sagt in Suppen, Salate und Snacks, alles Rezepte sind von ganzseitigen Fotos begleitet, die noch mehr Lust aufs nachkochen machen.

Lehrreiche und interessante Tipps der Autoren zu jedem Rezept komplettieren dieses kleine Meisterwerk.

Für mich wird es hier zuhause zu einem ständigen Begleiter in der Küche werden, es ist unkompliziert, lecker und macht einfach riesen Spaß!

Heute gibt´s übrigens „Laura´s Juwelensalat“, einen Salat aus Cous-Cous, Feta und Granatapfel, mit frischen Kräutern aus dem Garten, Pinienkernen und Knoblauch.

Die „vielseitigen“ Kartoffeln unter anderem mit Käse, Spinat und Pilzen oder mit Roter Beete, Créme fraîche und Schnittlauch verdienen es auch hier genannt zu werden, mehr verrate ich aber wie immer nicht !

Die Dips am Ende des Buches müsst Ihr unbedingt ausprobieren, nicht nur zum Dippen, auch als Aufstriche für frisches Brot eignen sie sich wunderbar, ein Spiegelei „on Top“ und im Handumdrehen ist eine komplette, schnelle Mahlzeit fertig!

Fazit:

Anfangs war ich etwas stutzig, als ich dieses kleine Prachtstück in Händen hielt, aber alle Zweifel waren schon bei der ersten Lektüre und beim darauf folgenden Nachkochen der Zwiebelsuppe ausgeräumt, es ist einfach ein perfektes Kochbuch für zuhause, ich kann es Euch nur empfehlen!

Hessische Weiberwirtschaften von Barbara Goerlich

„Erbaaaarme, zu spät die Hesse komme……..“ frei nach den Rodgau Monotones und Henni Nachtsheim gibt´s heute hessisches, aber nicht irgendetwas, sondern ganz was feines !

„Hessische Weiberwirtschaften“- Refugien für Leib und Seele, 30 Wirtinnen und ihre Lieblingsrezepte von Barbara Goerlich, erschienen im Hädecke- Verlag.

617_coverbig

 Von Alsfeld in „Hessisch- Sibirien“ über den wunderschönen Edersee, nach Frankfurt, über Wiesbaden in den Rheingau und in den tiefsten hessischen Süden, den Odenwald.

Hessische und internationale Küche vom feinsten.

Das Buch stellt die bekanntesten hessichen Wirtinnen vor, sie alle stehen für die Bodenständigkeit, aber auch für die „internationalität“ Hessens.

Mir geht als geborener Hesse beim Lesen des Buchs das Herz auf, viele der „Wirtschaften kenne ich, teilweise sogar die Besitzer, einfach nur eine tolle Idee für ein Buch!

Nicht nur den „Hot (S)pots wie das „Souper!“ oder Erika Lohningers „Restaurant Lohninger“ in Frankfurt wird Beachtung geschenkt, auch den vielen wunderbaren Damen der Kneiperie in Hessen wie Barbara Bär in Michelstadt, Ulli Wipfler in Neu Isenburg und Sabine Becker aus der Dammühle in Marburg- Wehrshausen wird Tribut gezollt.

Sie alle führen ihre Betriebe mit unglaublicher Lust am Beruf, sei es aus Familientradition, aus Berufung, oder aus großer Liebe zu einem der schönsten Berufszweige bzw. Gewerbe überhaupt –der Gastronomie !

Gekocht wird bei den vorgestellten Damen von hessisch bodenständig über modern European bis hin zur Fusion Küche.

Gerichte wie ein „Lammfilet im Macadamiamantel und Wildkräutersalat mit Spargel, Erdbeeren und Ziegenkäse“, „Handkäs´mit Rheingauer Musik“, „Misosuppe mit Tofu und Lauchzwiebeln“ oder „Duckefett- Kerstenhäuser Schmandsuppe mit Kartoffeltatar und Ahler Woscht“ zeigen die komplette Bandbreite der Kreativität und des hessischen Ideenreichtums auf.

Jedes der Häuser und ihre Wirtinnen werden ausgiebig in Ihrer Vita, mit mehreren Gerichten und tollen, auch sehr gut zuhause umsetzbaren Rezepten vorgestellt!

Fazit:

Nicht nur für eingefleischte Hessen, sondern für alle Liebhaber guter Küche ist das Buch ein Highlight in jeder Sammlung, aber immer dran denken: Nicht nur Lesen, sondern auch draus kochen!

Im übrigen ist das 2013 erschienene Buch, wie ich meine verdienter Gewinner eines der begehrten „World Cookbook Awards“ !

In diesem Sinne stoßen wir mit einem „Gerippten“ auf dieses tolle Buch an!

Und hier geht´s direkt zum Buch!

„Indien- Das Kochbuch“ von Pushpesh Pant

„Sie kleideten sich in komische Gewänder und irrten planlos umher“, so mag es für manch „außergastronomischen“ aussehen, wenn im Hochbetrieb einer Küche alle Zahnrädchen (oder auch Köche) seltsamen Befehlen des Chefs folgen und nahezu nahtlos ineinandergreifen!

Liebe Foodies, Kochbuchsüchtige und alle die auf dem Weg dahin sind es zu werden, zum Pfingstsonntag starten wir mit etwas ganz besonderem, exotisch- wunderbarem:

„Indien, das Kochbuch“ von Pushpesh Pant, erschienen im Verlag Edel by Phaidon.

ee3a07b014

Schon das Cover, bzw. die „Verpackung“ macht mehr als neugierig, ich finde es eine ganz wunderbare Idee ein Kochbuch in einem kleinen Stofftäschchen, welches einem 2,5 kg Reisbeutel mehr als ähnelt, zu verpacken. Den authentischen Druck noch drauf und fertig ist der Geniestreich eines „Buchfutterals“, einfach perfekt!

Dieses Buch ist mein drittes über die indische Küche, aber ich muß eingestehen, es macht die anderen beiden komplett überflüssig.

Ich habe mich sehr lange damit beschäftigt bevor ich diese Rezension vom Stapel lasse und bin zu der Überzeugung gekommen:

Das ist das einzige Buch über die indische Küche, das man besitzen sollte! Es ist einfach nur genial und in jeder Hinsicht Klasse gemacht.

Man klappt es auf und spürt direkt, okay, da ist noch mehr, nicht nur die faszinierenden Photos im Anhang an jedes der rund 15 Kapitel, nein, auch die Papierauswahl passt einfach zu der Art von Kochbuch, griffiges, in seiner Struktur leicht „grobes“ Papier, lassen das Buch einfach zu einem Gesamterlebnis werden!

Natürlich startet das Buch mit kulinarischer Geschichte und Informationen zu den Bundesstaaten, hochinformativ, aber niemals langweilig werdend geschrieben.

Pushpesh Pant hat die Rezepte im Buch in über mehr als zwanzig Jahren in ganz Indien zusammengetragen, sie geben die Gemeinsamkeiten und Unterschiede aller Regionen Indiens beeindruckend wieder und stellen das Beste dar, was die traditionelle indische Küche zu bieten hat.

Über die Rezepte hier zu berichten ist nicht mein anliegen, das würde den Rahmen dieses Blogs sprengen, es sind 1000 an der Zahl in diesem Prachtstück, zusammengefasst in Kapiteln wie „Gewürzmischungen und Pasten“ (yeah, ich liebe es !),

„Pickles, Chutneys und Raitas“, „Häppchen und Snacks“, „Hauptgerichte“, „Brot“ und andere mehr.

Wobei diese Unterteilung ganz besonders zum Thema „Hauptgerichte“, eher die „europäisierte“ Version einer indischen Mahlzeit ist, denn die traditionelle indische Mahlzeit unterscheidet sich in elementarer Art und Weise von dem was man in unseren Breitengraden unter „Essen“ versteht.

Es gibt kein klassisches Essen in „Gängen“, oder die Nachspeise am Ende einer Speisenfolge, nein, die Gerichte werden zusammen arrangiert und auf einem „thali“, einem großen Tablett oder auf Bananenblatt serviert, es ist einfach eine ganz andere wunderbar entspannte Art der Nahrungsaufnahme.

Aber erlebt es einfach selbst, beim Nachkochen von Dals, Chutneys, phantastischen Fisch-, Fleisch-, und Gemüsegerichten, bis hin zu Chapati und Naan, es wird Euch genaus faszinieren und begeistern, wie es das Buch bei mir getan hat.

Mischt Euer erstes Masala, riecht daran und Ihr wisst was ich meine!

Die Bezugsquellen sind im übrigen auch sehr gut recherchiert!

 

Fazit:

Pushpesh Pant und Edel zeigen uns in wunderbarer Art und Weise auf, daß zur Küche Indiens weitaus mehr als nur Currys gehören.

Dieses Buch ist für jeden von Euch der nur ein klein wenig exotisch ausgerichtet ist, ein absolutes „Must Have“ !!! Ich kann es Euch nur ans Herz legen!

Es ist absolut nachvollziehbar warum die „Gourmand Cookbook Awards“ in 2011 titelten „Das beste indische Kochbuch der Welt“……….es ist einfach so!

 

Hier geht’s direkt zum Buch !

Tomaten- Vielfalt die glücklich macht von Yvonne Schwarzinger

Hallo liebe Kochbuch-Junkies, Foodies und Gastronauten, weiter geht’s heute mal nicht mit Bayern, Asien, Italien oder Südtirol, heute gibt´s Tomaten, in all´ Ihrer Pracht und Vielfalt mit wunderbaren Rezepten, zusammen getragen in einem tollen Buch aus dem Löwenzahn- Verlag, „Tomaten- Vielfalt die glücklich macht“ von Yvonne Schwarzinger.

Untitled-4

Ob schwarze Russische, schwarze Krim, sizilianische Riesen, Ochsenherz, Andenhorn, Purple Russian, Costoluto Genovese oder das grüne Zebra, alles sind sie „dabei“.

Das Buch beginnt mit der wunderbaren Sortenvielfalt und den wichtigsten Tipps rund um die Tomate und stellt mehrere Bio-Bauern vor, die sich dem Tomatenanbau verschrieben haben.

Sodann geht´s mit tollen Basics und cleverer Vorratshaltung los, hier gibt´s Grundrezepte für getrocknete Tomaten, Tomatenpesto, verschiedene Ketchups, Tomaten- Marmeladen und Chutneys.

Es folgen Kapitel wie „Sommerlich & Leicht“, „Aromatisch & Herzhaft“ sowie „Süß und Süffig“.

Zu jedem Rezept gibt es sehr schön in Szene gesetzte ganzseitige Fotos, die Rezepturen sind allesamt sehr ausgewogen, stimmig und überaus kreativ.

Von der Tomaten- Pfirsich- Suppe mit Calamaretti, Gazpacho mit Senfeis, Tomaten- Brot- Salat „orientalisch mit Hähnchenbrust, oder lauwarmer Zander auf Tomaten- Fenchel- Sugo.

Natürlich werden auch die Fleischliebhaber nicht außer acht gelassen, mein absoluter Liebling ist das Tomatenrisotto mit kross gebratenem Schweinsbrüstel und Speckschaum, einfach aber absolut göttlich!

Auch an´s Dessert hat man gedacht, geniales wie ein Tomaten- Birnen- Gratin mit Fourme d´Ambert und Honig- Vinaigrette, Topfencreme mit Kompott von Johannisbeertomaten machen unglaublich Lust auf dieses Buch und die Rezepte!

Biergarten Kochbuch von Julia Skowronek

Gestern war lecker…… mit „B“ wie Burger, heute gibt´s auch wieder ein leckeres „B“, aber nicht „B“ wie Burger sondern „B“ wie Bayern !

Juhuuu, endlich mal wieder ein Bayerisches werdet Ihr jetzt jubilieren!

Das stimmt tatsächlich, wir hatten lange nix bayerisches mehr, aber heute ändert sich das!

Zum Ausklingenden, verregneten Mittwoch Abend gibt´s wunderbare bayerische Biergartenküche!

Und genauso ist auch der Titel meiner heutigen Buchvorstellung:

„Biergarten Kochbuch“-Bayerische Sommerküche von Julia Skowronek, erschienen bei Dorling Kindersley.

Biergarten U1.indd

Hätte ich gerade etwas mehr Muse, könnte ich hier jetzt titeln: gekauft, gelesen und sofort losgekocht , da ich aber auch noch einen wunderbaren Job habe, reicht es hier und heute leider nur zu gekauft, gelesen und „begeistert“ von diesem tollen Buch.

Aber Ihr wißt ja, das ist ja auch ein Kochbuchblog und keine Rezeptbörse!

Nun aber zum Buch:

Ich bin wirklich total begeistert, es macht von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur Spaß in diesem Buch zu schwelgen, zu blättern, zu lesen und wenn ich Zeit habe wird auch draus gekocht!

Ganz im Stile von Dorling Kindersley, sehr gut recherchierte Fakten, eine tolle kulturgeschichtliche Einleitung zum Thema und Rezepte die einfach nur Appetit machen oder einen in Erinnerungen an den letzten Biergarten- Besuch schwelgen lassen!

Alle Biergartenklassiker vom O´bazden und Bierradi bis zum Leberkäsburger mit Spiegelei und Rahmschwammerl mit Brezenknödel ist wirklich alles vertreten.

Zu meinen absoluten Favoriten zähle ich die Krautschnecken und natürlich das Tiroler Gröstl mit Spiegelei!

Ihr kochenden Kollegen werdet jetzt murrend lesen und denken, aber für ein Gröstl „brauch i koa Kochbuch“, nein nicht unbedingt, aber auch für Euch liebe Kollegen einfach mal als Ideengeber oder Inspiration! Es ist wirklich ein tolles Buch!

Für Euch Foodies zuhause, die Ihr Euch nicht täglich in seltsame Gewänder hüllt und das Worte wie Dessert nicht hart auf der ersten Silbe betont, Euch Bayern Fans (nicht FCB), Euch allen die in deftige Küche verliebt sind, lege ich dieses tolle Buch ans Herz!

Die Rezepte sind ausnahmslos wunderbar zuhause umsetz- und nachvollziehbar!

Fazit:

Ein wunderbares Buch, es macht einfach Spaß, dem gibt es sonst nichts hinzuzufügen!

Burger & Friends von Rachel Lane

Na aber Hallo, das nächste Prachtstück von der Insel…..jetzt kann aber so langsam keiner mehr sagen „Die haben keine Ahnung von gutem Essen……“

Das ist doch mal wieder eins, aus dem ich über Pfingsten direkt kochen muss J

Wie so oft, geht es auch dieses mal wieder um ein Kochbuchneuerscheinung……um was auch sonst !

Der heutige Star nennt sich „Burger & Friends, hausgemacht, Steaks, Rippchen, Burger & Co.“ von Rachel Lane, die scheinbar ihre Zeit mit Reisen und Schreiben verbringt.

Erschienen ist es bei Edel- Books, einem Verlag der Edel Germany GmbH.

 8dd35da449

Zum Buch:

Burger & Co. ist ein „Crossover“ der britischen Pub-Kultur, denen nachgesagt wird, das man hier sehr gut essen kann.

Natürlich werden viele „Inselkenner“ von Euch sagen, das es im Pub immer besser schmeckt als zuhause, aber nach diesem Buch werdet Ihr wohl Eure meinung revidieren müssen! Edel holt uns mit diesem Buch rund 80 der beliebtesten Pub- Klassiker nach Hause, und wo schmeckt´s schon besser als Abends gemütlich zuhause auf dem Sofa……..

Burger & Co. ist sher schön gemacht, es stimmt einfach alles, ob Layout, Satz oder Photografie, sehr schöne ganzseitig gemachte Fotos etwas auf „alt“ getrimmt, einfach schön ! Tolle, Appetit anregende Rezepte von Hähnchen-Burger „Tandoori“, Tempura- Fischburger mit Wasabi- Mayonnaise oder dem Pulled- Pork- Burger, an wirklich alles ist gedacht!

Selbst für die Veggies unter Euch gibt´s etwas und zwar einen Veggie- Linsen- Burger mit Erdnuss-Sauce.

Natürlich werdet Ihr sagen, aber das sind doch keine Pub Klassiker, das stimmt so nicht ganz, aber die Pub- Klassiker hat Rachel Lane natürlich auch nicht vergessen…….

Es gibt sie natürlich auch, die wunderbaren Pies, wie zum Beispiel eine Hähnchen Pie mit Estragon, eine vegetarische Curry- Pie, oder den Klassiker, die Räucherfisch-Pie …… zum niederknien guuuuuut!

Euch steht mehr der Sinn nach Fish and Chips???? Natürlich findet auch „DER“ englische Klassiker seinen Einzug in dieses Buch, weitere Leckereien wie Beef „Wellington“, Hähnchen „Kiew“ und sogar Roastbeef mit Yorkshire Pudding sind nicht vergessen worden, einige von Ihnen erinnern mich gerade an meine Lehrzeit…..Aufgezeigt wird auch ein wenig der Einfluß des Commonwealth auf die englische Küche (was für ein Glück!!!!) Gerichte wie Thai- Nudelsalat, Hähnchen- Tikka- Masala, Pork- Ribs Chinese Style fehlen eben so wenig wie der Salat „Nicoise“, oder diverse italienische Klassiker wie das geniale Kaninchen alla Cacciatore!

Bei den Desserts habe ich mich diiiiirekt ins göttliche „Eton Mess“ verliebt, das gibt’s am Wochenende auf jeden Fall (findet selbst heraus, was es ist, ich verrate wie immer nichts) !

Auch hier noch einige „all Time Classics“ wie die wunderbare Créme B., Limettensoufflé oder Dattelkuchen……

Die Rezepte sehr stimmig geschrieben, es passt einfach alles in diesem Buch!

Fazit:

Mit diesem Schmuckstück holt Ihr Euch wirklich ein Stück englische Pub- Kultur zum nachkochen und genießen nach Hause!

Hier gehts direkt zu Edel !

Und die nächste Verlosung……..

Diese Woche gibts ein phantastisches Buch zu gewinnen:

Unter allen Likes verlost Kochbuch.tips und Tom´s Kochbuchblog diese Woche am Pfingstsonntag dieses Prachtstück !

422_4900_140771_xxl

Es ist einfach nur wunderbar zum verlieben gut!

Also Ihr lieben, teilt und liked was das Zeug hält, die 1800 er Hürde ist geschafft, jetzt geht´s Richtung 1900 🙂 und auf meiner Website müsst Ihr mal richtig Gas geben!

http://kochbuch.tips

https://www.facebook.com/TomsKochbuchblog

Unsere Lieblingsrezepte für die Welt

Zum ausklingenden Freitag Abend gibt´s für Euch Kochbuchfreaks und Foodies noch etwas ganz besonderes…..

Eine wunderbare Buchidee wie ich finde, jedes verkaufte Buch unterstützt mit 3 € die Organisation Women for Women International, eine Organisation, die mit Frauen in Ländern wie Afghanistan, Bosnien, dem Kongo, dem Irak oder beispielsweise dem Südsudan, also alles von Krieg und Zerstörung zerrütteten Ländern zusammenarbeitet.

Die Programme der Organisation, ermöglichen es diesen Frauen, von Opfern zu Überlebenden und zu aktiven Bürgerinnen zu werden.

Unter den Rezeptautoren finden wir Namen wie Meryl Streep, Annie Lennox, Paul Mc Cartney, Richard Branson, René Redzepi, Peter Gabriel und viele, viele bekannte Persönlichkeiten mehr. Sie alle fördern oder unterstützen dieses Projekt, bzw. diese Organisation in der einen oder anderen Art und Weise.

„Unsere Lieblingsrezepte für die Welt“, herausgegeben von Alison Oakervee, erschienen im Callwey- Verlag, mit einem wunderbaren Vorwort von Meryl Streep.

Unsere_Lieblingsrezepte_fuer_die_Welt_Callwey_Cover-442x566

 

Zum Buch:

Unterteilt ist es in Kapitel wie Genießen (Gesunde Rezepte für jeden Tag) , Fördern (Gesunde Familienrezepte), Teilen (Rezepte zum Teilen), und Feiern (Rezepte um Frieden an den Tisch zu bringen).

Die Food-Fotografie hat Philip Webb übernommen.

 

Es gibt zu jedem der oben genannten Länder eine kurze Beschreibung mit der Vorstellung einer Frau aus diesen Ländern, die sehr eindrücklich beschreibt, was für ein großes Leid Krieg und Zerstörung über diese Nationen und ihre Bevölkerung gebracht haben.

Zu jedem Rezept im Buch gibt es Vorweg ein Zitat des Verfassers.

Rezepte wie Pasta mit Brokkoli, Chili Flocken und Knoblauch, Crumble mit Äpfeln, Beeren und Haferflocken, Curryeintopf mit Süßkartoffeln, Gartenbohnen und Kohl, oder ein genialer Graupen- Granatapfel- Salat und vielen weiteren auch landestypischen Spezialitäten aus den genannten Ländern, machen wirklich große Lust zu probieren und zu experimentieren.

Alle Gerichte sind in ganzseitigen wunderschönen Fotos im Vintage-Style dargestellt.

Es macht einfach großen Spaß sich durch dieses Buch zu „probieren“ und zu lesen.

Ich finde es absolut gelungen, und so ganz nebenbei unterstützt man(n) beim Kauf dieses überaus gelungenen Kochbuchs noch eine tolle Hilfsorganisation!

Das sollte es Euch allen Wert sein, der Muttertag ist zwar vorbei, aber ist es nicht mal wieder Zeit für ein Buchgeschenk liebe Männer und Kollegen der kochenden Zunft??

Im Kapitel „Mitwirkende“ werden alle Rezeptautoren in einer kurzen Vita vorgestellt, so bekommt man einen noch tieferen Eindruck der Schicksale der Menschen die dieses Buch geschrieben und publiziert haben.

Fazit:

Ein tolles Buch, zu einer sehr mutigen und wunderbaren Organisation. Phantastische Rezepte, sehr stimmig und auch wunderbar zum zuhause kochen.

www.callwey.de

Iss einfach gut von Holger Stromberg

Passend so kurz vor dem Start der Fußball- WM gibt’s was neues vom Koch unserer deutschen Kicker, die Rede ist von Holger Stromberg, dem Koch der die Nationalmannschaft auf allen Reisen kulinarisch bestens umsorgt.

Ein tolles Buch mit dem passenden Titel „Iss einfach gut“– Das Prinzip Nahrungskette-einfach und pragmatisch erklärt vom Koch der Deutschen Nationalmannschaft, erschienen bei systemed.

Mit Stimmen von Jogi Löw, Hansi Flick, Oliver Bierhoff und vielen Nationalspielern.

Stromberg stellt hier in kompakter und unterhaltsamer Form sein in vielen Jahren in der Spitzenküche erworbenes Ernährungswissen vor.

isseinfachgut_paperback_640x640

Zum Buch und zu den Kapiteln:

„Richtig essen- geht doch“, so startet das Buch, ist er Koch oder Arzt? Sprechen wir über eine Apotheke oder ein Restaurant, bzw. einen Koch??

Fisch, Fleisch, Gemüse, wunderbare Gerichte, unverkennbar aus Strombergs Feder verbannen Tabletten und Pillen, werden zu Fatburnern.

Nahrhafte Speisen und eine gesunde ausgewogenen Ernährung sind das beste Mittel gegen alle Leiden.

Ob Ihr nun viele Sport treibt, oder Euch einfach nur mit guter, gesunder Ernährung etwas Gutes tun wollt, bei Stromberg seid Ihr genau richtig.

Wie so oft gibt es vor dem Genuß jedoch einiges an wirklich hochinteressanter und auch kurzweiliger Lektüre zu bewältigen, ob Einkauf, Küchenausstattung , Ernährungskunde oder auch kochen mit Kindern, an alles ist gedacht!

Die Rezepte:

Tolle Salate, immer wieder interessante Hintergründe und Tipps, die Rezepte sind selbst in der kleinsten Küche umsetzbar.

Besonders Informativ das Kapitel „Die aaaaaah´s und oooooooh´s der Guten Küche“, mit Saisonkalender und Einkaufstipps.

Fazit:

Rundum ein toll gemachtes Buch, hochinformativ und wirklich sehr interessant.

Faktisch sehr gut recherchiert mit unheimlich viel Hintergrundinformationen zu Küchenbasics, zum Weinkauf und zur Tischkultur !