Archiv der Kategorie: Newsticker !

TASCHEN Warehouse Sale & Shelfie-Wettbewerb

Bücherfreunde, frohlocket! Die sehnlichst erwartete Schnäppchenjagd quer durch Architektur, Design, Film, Malerei, Popkultur und Erotik ist wieder da: Stöbert in den TASCHEN-Stores in Hamburg, Berlin oder Köln und online unter taschen.com -vom 22. bis 25. Juni ist endlich wieder Warehouse Sale!!

Taschen Warehouse Sale
TASCHEN Warehouse Sale
Photo Credit © by TASCHEN

Bei dem zweimal jährlich stattfindenden Warehouse Sale könnt Ihr Ansichtsexemplare und leicht beschädigte Bücher aller Preisklassen und Themenbereichen mit schwindelerregenden Preisnachlässen von 30 bis 75% ergattern.

Aber das ist bei Weitem noch nicht alles …

#TASCHENshelfie: In diesem Jahr wollen wir herausfinden, was 
ein gutes Bücherregal ausmacht. Blogger, Bibliophile, Gelehrte, Genussleser und Designliebhaber sind eingeladen, am TASCHEN Shelfie-Wettbewerb teilzunehmen. Postet ein Foto Eurer
 Bibliothek, egal, ob sie nach Farben, Themen, Größe, Gemütsverfassung oder Zufall geordnet ist, in den Social Media Kanälen des Verlags und TASCHEN belohnt die kreativsten Bilder mit noch mehr Belastungsproben für Eure Regale!

Als Hauptgewinn winken Dutzende handverlesene Titel der TASCHEN- Bibliotheca Universalis! Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten 20 bzw. 15 Bände dieser legendären Reihe, die das vielfältige Themenspektrum von TASCHEN perfekt abbildet.

„Mit dem TASCHEN Verlag, bekannt für seine hochwertigen Kunstbände, … kannst Du Deine Bibliothek auf Vordermann bringen!“ Kunstleben-berlin.de

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TASCHEN STORE HAMBURG:

BLEICHENBRÜCKE 1–7 HAMBURG
 TEL. +49 40 80793302 STORE-HAMBURG@TASCHEN.COM

TASCHEN STORE BERLIN:

SCHLÜTERSTRASSE 39 BERLIN
 TEL. +49 30 887 20 929 STORE-BERLIN@TASCHEN.COM

TASCHEN STORE KÖLN:

HOHENZOLLERNRING 53 KÖLN
 TEL. +49 221 257 33 04 STORE-KOELN@TASCHEN.COM

Tim Raue My Way Gewinnspiel

Hallo Ihr Genusshandwerker, nach der grandiosen Neuerscheinung und dem überragenden Sieg bei Kitchen Impossible (obwohl ich Meta Hildebrand ebenfalls gigantisch fand), wird es doch mal Zeit für ein Tim Raue My Way Gewinnspiel!

Tim Raue My Way
Tim Raue – My Way
Copyright © by Callwey Verlag

Here we go: Toms Kochbuchblog und der Callwey Verlag in München proudly presents „Das ultimative Tim Raue My way Gewinnspiel“

Wir verlosen ein Exemplar des neuen Kochbuchs von Tim Raue – und das auch noch vom Meister persönlich signiert – ich muss ja gestehen, daß ich es am liebsten selbst behalten würde, aber wie gesagt, ich fand einfach, es ist auch mal wieder Zeit für ein (wenngleich auch nur kleines DANKE) an alle meine wunderbaren Follower.

Und da es in Tim Raues neuem Buch auch sehr viel privates aus seinem Leben geht, hierzu dann auch heute mal eine Frage, die Ihr uns beantworten müsst um am Gewinnspiel teilzunehmen. Hier ist sie:

Wie ist der Name der Kreuzberger Street-Gang in der Tim Raue in seiner Jugendzeit „Mitglied“ war?

Und noch eine zweite zu Raues Business:

Wie heisst das zweite Restaurant Raues, dessen Speisekarte von klassischer Hausmannskost geprägt ist???

Einen kleinen Tipp hab ich da für Euch – sehr doch mal in meinem Beitrag zur Buchvorstellung von My Way nach, vielleicht findet Ihr ja dort die Lösungen!

Die hoffentlich richtige Antwort sendet Ihr bitter per EMAIL mit dem Betreff „Tim Raue“ an mich. Einsendeschluss ist Sonntag der 19. Februar & natürlich ist der Rechtsweg wie immer wieder ausgeschlossen!

Wünsche Euch ganz viel Glück beim Mitmachen!

Christo in Berlin

Hallo Ihr Gernekocher, Genusshandwerker und heute auch mal kunstbegeisterte Koch- Buchliebhaber! Christo in Berlin – die Legende kommt in die Hauptstadt!

Christo in Berlin
Copyright © by TASCHEN

Er verhüllte den Reichstag, er war für die Gates im Central Park in New York City verantwortlich und letztes Jahr machte er den Iseo-See mit den Floating Piers „begehbar“ – das alles ist grandioses und atemberaubendes Artwork, wie sie nur ein Künstler im Stande ist zu erschaffen!

Christo kommt nach Berlin – YES! – und das auch noch an meinem Geburtstag!

Christo wird am Montag, den 13. Februar, von 17 bis 19 Uhr exklusiv im TASCHEN Store auf der Schlüterstraße 39 (10629 Berlin) seine Bücher Floating Piers und Verhüllter Reichstag signieren!

Christo in Berlin
Copyright © by Mark Seelen

Und aus diesem Grund verlost Toms Kochbuchblog in Kooperation mit TASCHEN ein signiertes Exemplar von Christos „Floating Piers“. Du musst mir bis zum 13. Februar 2017/ 24 Uhr sagen, bzw. in einer kurzen Email schreiben, warum gerade Du dieses Buch gewinnen willst und dann macht sich dieses handsignierte Schmuckstück von Christo auf den Weg zu Dir!

Der Rechtsweg ist natürlich wie immer ausgeschlossen 🙂

TASCHEN Januar-Sale

Hallo Ihr (Koch)-Buchverliebten, ein neues Jahr, neue Bücher und auf jeder Seite neue Inspirationen & ein phantastisches Gewinnspiel für alle Vinyl-Freaks! Vom 26. bis 29. Januar bietet Euch der alljährliche TASCHEN-Sale Preisnachlässe von bis zu 75% bei Ansichtsexemplaren oder solchen mit leichten Mängeln aus den Themenbereichen Design, Erotik, Film, Fotografie, Kunst und Popkultur. (Werbung)

TASCHEN Januar Sale
Copyright © by TASCHEN

Füllt Eure Regale bei taschen.com oder stöbert fröhlich in Eurem nächstgelegenen TASCHEN-Store. Lasst Euch mit der Enzyklopädie zum Surfing auf der Rabattwelle davontragen, macht Euch zum Schnäppchenpreis schlau mit Information Graphics, oder findet Sternenstaub für wenig Kohle in Mick Rocks überwältigendem Album zu David Bowie.

Mit über 35 Jahren Verlagserfahrung hat sich TASCHEN mit kühnen, innovativen Büchern in vielen Größen, Themenbereichen und Preisklassen eine treue Gefolgschaft rund um den Erdball gesichert.
Neben dem Web-Shop betreibt das Unternehmen mittlerweile 12 Stores in ganz Europa und den Vereinigten Staaten, darunter den neuesten in Berlin.

Zu gewinnen gibt es natürlich auch wieder etwas, Toms Kochbuchblog verlost in Kooperation mit TASCHEN ein Exemplar des nagelneuen Art Record Covers.

Sag uns in einer kurzen Email mit dem Betreff „TASCHEN“ einfach nur, warum gerade DU dieses geniale Buch gewinnen möchtest! Einsendeschluss ist der 29. Januar 2017. Der Gewinner wird wie immer per Email benachrichtigt. Auch bei diesem Gewinnspiel ist der Rechtsweg natürlich wie immer ausgeschlossen!

Ich wünsche Euch unendlich viel Freude beim Stöbern in den Stores in Berlin, Hamburg oder Köln! Ganz besonders ans Herz möchte ich Euch natürlichen den wunderschönen, neuen Berliner Store ans Herz legen, er ist einfach phantastisch geworden!

TASCHEN Store Berlin
Photo Credit © by TASCHEN

 

TASCHEN Store Berlin

Schlüterstr. 39 10629 Berlin

Tel +49-30 887 20 929 store-berlin@taschen.com

 

 

 

 

TASCHEN Store Hamburg
Photo Credit © by TASCHEN

 

TASCHEN Store Hamburg

Bleichenbrücke 1–7 20354 Hamburg

Tel +49-40-80793302 store-hamburg@taschen.com

 

 

 

Taschen Store Köln
Photo Credit © by TASCHEN

 

TASCHEN Store Köln

Neumarkt 3 50667 Köln

Tel +49-221-271 27 577 store-koeln@taschen.com

Donnerstag–Samstag 26.–28. Januar 10–20 Uhr

 

 

Und zusätzlich im Store in Hamburg am Sonntag 29. Januar 13–18 Uhr!

Peter Lindbergh

Hallo Ihr Buch-Genießer, es gibt mal wieder etwas zu verkünden & zu gewinnen:

TASCHEN eröffnet Anfang Dezember seinen neuen Flagship-Store in der     Schlütersraße 39 in 10629 Berlin.

Passend hierzu natürlich auch ein absolutes Highlight:

Peter Lindbergh
Peter Lindbergh, London, May 2016 © by Stefan Rappo

Einer der bekanntesten und zweifellos besten (Mode)-Fotografen unserer Zeit, PETER LINDBERGH signiert am Samstag, den 03.Dezember 2016 von 16-18 Uhr im neuen TASCHEN-Flagship Store/ Berlin eine neu erschienene Retrospektive über sein Werk.

Solltet Ihr zu diesem Zeitpunkt nicht gerade zufällig in Berlin sein, so habt Ihr hier @ kochbuch.tips die Möglichkeit, eines dieser wundervollen Bücher zu gewinnen – sagt uns einfach WARUM Du/ Ihr dieses Buch gewinnen wollt.

(Einfach dem Link hinter WARUM folgen und mir schreiben, warum Du dieses Meisterwerk gewinnen möchtest) !

Einsendeschluss ist der 02.12.2016 und der Rechtsweg ist natürlich auch wie immer ausgeschlossen!

War es doch Peter Lindbergh, der mit einem einzigen genialen Shot von Linda Evangelista, Naomi Campbell, Tatjana Patitz, Cindy Crawford und Christy Turlington in der New Yorker Innenstadt quasi die Ära der Supermodels einläutete.

Peter Lindbergh
Copyright © by Peter Lindbergh

Dieses einzigartige, zu Kult gewordenen Foto markierte nicht nur den Beginn eines neuen Modezeitalters, sondern auch den eines neuen Verständnisses von weiblicher Schönheit!

Zeitgleich mit seiner großen Retrospektive in der Kunsthal Rotterdam stellt dieser Band über 400 Bilder aus vier Jahrzehnten Lindbergh-Fotografie zusammen, um seine einzigartige und revolutionäre Herangehensweise an die Modefotografie zu würdigen. Seine charakteristisch monochromen Bilder, die zugleich roh und verführerisch wirken, sind durch einen romantischen und erzählerischen Gestus gekennzeichnet, der der Kunst- und Modewelt ganz neue Impulse gab.

Peter Lindbergh
Copyright © by TASCHEN

Für Lindbergh sind es nicht immer nur die „gestellten“ und über Stunden, wenn nicht gar Tage vorbereiteten Shots, die wichtig sind – Nein, manchmal sind es einfach die Momentaufnahmen, zwischen den großen Produktionen, das können Augenblicke oder kurze Produktionspausen sein, die das Foto eines Models zum Klassiker werden lassen!

Lindberghs Bildsprache ist von einer filmischen Ausdrucksweise bestimmt und vom Spiel mit weiblichen Archetypen. Seine Aufnahmen haben einen extrem hohen Wiedererkennungswert und sind längst Klassiker und Ikonen. Ein Urteil, dem sich auch die prominenten Zeitgenossen uneingeschränkt anschließen, die in diesem Band zu Wort kommen, darunter Jean Paul Gaultier, Nicole Kidman, Grace Coddington, Cindy Crawford und Anna Wintour, die ihn einst für die US-Vogue mit an Bord holte.

 

Steckbrief zum Buch:

Peter Lindbergh
Copyright © by TASCHEN

Peter Lindbergh.

A Different Vision on Fashion Photography

Peter Lindbergh, Thierry-Maxime Loriot

Hardcover, 23,9 x 34 cm, 472 Seiten

TASCHEN

ISBN 978-3-8365-5282-0

Mehrsprachige Ausgabe: Deutsch, Englisch, Französisch

€ 59,99

 

Fazit:

Einmal wieder ein wundervoller Bildband aus dem Hause TASCHEN, der eindrucksvolle Einblicke in vier Jahrzehnte Peter Lindbergh gibt! Wunderbar!

Koch/ Patissier des Jahres – die servusedition

Ich war dann mal wieder unterwegs (die komplette Fotostrecke gibt es hier)…….dieses mal zwei Tage in Salzburg zum zweiten Vorentscheid, der #servusedition zum Koch-/ Patissier des Jahres – und es war ein unglaublich spannender Wettbewerb auf Augenhöhe mit der Sternegastronomie!

Koch des Jahres
Copyright © by Koch des Jahres

Was ist der Patissier-/ Koch des Jahres für ein Wettbewerb?

In der D-A-CH- Region werden die Wettbewerbe zum Koch des Jahres seit 2011 und zum Patissier des Jahres seit 2014 ausgetragen. Beide Wettbewerbe richten sich an die kreativen Talente beider Branchen. Hier können sie unter absolut professionellen Bedingungen ihre Fähigkeiten und ihr Talent unter Beweis stellen. Die Wettbewerbe haben sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Networking- und Trendsetting- Plattformen der modernen Patisserie als auch der Gastronomie etabliert!

Wer kann Koch-/ Patissier des Jahres werden?

Bewerben können sich alle Patissiers, Konditoren, Köche, Chocolatiers und Bäcker mit dem Wohnsitz in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. Aus allen Bewerbern werden pro Vorfinale fünf Teilnehmer bei den Patissiers und sechs Teilnehmer bei den Köchen in einem schriftlichen Vorentscheid ausgewählt. In den insgesamt vier Vorfinalen wählt die Jury jeweils zwei Finalisten aus. Diese acht Kandidaten treten dann zum Finale auf der Anuga in Köln mit neuen Kreationen unter denselben Bedingungen gegeneinander an. Der prestigereiche Titel bringt nicht nur zahlreiche Berichte in der Fachpresse sowie in den allgemeinen Medien mit sich, sondern bedeutet auch einen großen Karrieresprung für den Gewinner.

 

Die diesjährigen Austragungsorte sind:

  1. Vorfinale: 24.& 25. April 2016, Achern
  2. Vorfinale: 09. & 10. Oktober, Salzburg
  3. Vorfinale: Frühjahr 2017, Location wird noch bekannt gegeben
  4. Vorfinale: Juni 2017, St. Pauli Stadion, Hamburg

Finale: Oktober 2017, ANUGA-Köln, Halle 7 Culinary Stage

 

Organisiert wird der Wettbewerb durch die spanische Unternehmensgruppe Grupo Caterdata S.L. mit Sitz in Barcelona und Freiburg. Sie organisiert bereits seit 2003 das spanische Pendant „Concurso Cocinero del Año“. In Spanien ist das wohl unbestritten der renommierteste Kochwettbewerb und das meist geachtete Koch-Event in den Medien! Auch hier bei uns wächst die Veranstaltung so langsam zu den am meisten beachteten Wettbewerben der Branche heran.

#servusedition
Copyright © by kochbuch.tips

Eine Garde absolut hochkarätiger Juroren unter dem Vorsitz von Dieter Müller (beim Koch des Jahres) und Pierre Lingelser (bei den Patissiers) verkostet und bewertet nach jeweils rund 5 Stunden Vorbereitungszeit die Kreationen der Teilnehmer und gibt im Anschluss daran die beiden jeweils besten Teilnehmer des Wettbewerbs bekannt, welche dann zum Finale nach Köln fahren.

Hier auch nochmal alle Juroren beider Wettbewerbe – ich denke das zeigt wie hochkarätig die beiden Jurys besetzt sind!

 

Bei den Köchen unter Vorsitz von Dieter Müller (MS Europa):

Nick Bril – The Jane**, Antwerpen (BE)

Oriol Castro – Disfrutar* / Compartir, Barcelona (ES)

Wolfgang Faßbender – Restauranttester, Gastrokritiker (D-A-CH)

Sebastian Frank – Koch des Jahres 2011, Hórvath**, Berlin (D)

Martin Lippo – Fooddesigner und –berater, Vakuum, Barcelona (ES/ARG)

Karl und Rudolf Obauer – Restaurant & Hotel Obauer, Werfen (AT)

Andreas Senn – SENNS.Restaurant**, Salzburg (AT)

Cornelius Speinle – Dreizehn Sinne*, Schlattingen (CH)

 

Bei den Patissiers unter Vorsitz von Pierre Lingelser (Schwarzwaldstube):

Pierre Lingelser – Schwarzwaldstube*** Hotel Traube Tonbach, Baiersbronn (DE)

Nick Bril – The Jane**, Antwerpen (BE)

Wolfgang Faßbender – Gastrokritiker und Restauranttester (D-A-CH)

René Frank – Start-up-Unernehmer, CODA, Berlin (D)

Christoph LindpointnerGeschäftsführer Dallmayr Pralinenmanufaktur, München (D)

Martin Lippo – Fooddesigner und –berater, Barcelona (ES, ARG)

Matthias Mittermeier – Pfersich Trendforum, Neu-Ulm (D)

Thomas Scheiblhofer – TIAN restaurant*, Wien (AT)

Andy Vorbusch – Dolder Grand Zürich (CH)

 

#servusedition
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Begleitet wurden die Wettbewerbe an beiden Tagen durch ein Abwechslungsreiches und hochinteressantes Rahmenprogramm mit spannenden Workshops, Vorträgen und buntes Treiben an den Marktständen.

 

 

 

Und hier natürlich auch die Teilnehmer, die Aufgaben und die Sieger beider Wettbewerbe der #servusedition in Salzburg !

 

Bei den Patissiers:

  • Katharina Haslinger– Commis Patissiere, Romatik Hotel Im Weissen Rössl, Sankt Wolfgang im Salzkammergut (AT)
  • Mike Kainz– Chef de Partie Brasserie Les Trois Rois, Basel (CH)
  • Martin Studeny– Chef Patissier /Inhaber M Passione Patisserie & Confiserie, Salzburg (AT)
  • Andreas Trampler– Chef Patissier Camers Schlossrestaurant, Hohenkammer (DE)
  • Christian Walter– Patissier Hotel Restaurant Lamm Rosswag* Vaihingen (DE)

Jeder Kandidat musste folgende Desserts präsentieren:

  1. Freestyle Dessert in 6-facher Asuführung
  2. Drei-Pfichtkomponenten-Dessert aus Ivoire Schokolade/Zwetschge/Kürbiskernöl in    6-facher Ausführung
  3. Freestylepraline oder Petits Fours in 15-facher Ausführung

 

Bei den Köchen:

  • Daniel Hutsteiner – Küchenchef Restaurant Gesundheitshotel Gugenbauer, Schärding am Inn (AT)
  • Jürgen Kettner – Chef Saucier / Chef Tournant Restaurant Schöngrün, Bern (CH)
  • Jan Pettke – Küchenchef Scheck-In Kochfabrik, Achern (DE)
  • Christopher Sakoschek – Privatkoch cs-cooking, Kirchdorf in Tirol (AT)
  • Christina Steindl – Sous Chefin Rohrmoser Kocht GmbH, Bischofshofen (AT)
  • Matthias Walter – Sous Chef Burg-Staufeneck*, Salach (DE)

 

Die Aufgabe:

Innerhalb von fünf Stunden müssen die Wettbewerber ein Drei-Gänge-Menü für sechs Personen mit einem Warenwert von max. 16 Euro präsentieren. Eine neue Herausforderung der #servusedition ist die zusätzliche Aufgabe, einen Gruß aus der Küche mit norwegischem SJØ-Matjes von Friesenkrone zu schicken.

Die Gewinner des zweiten Vorfinales, der #servusedition:

Bei den Patissiers wurden Maik Kainz (Platz 1) und Martin Studeny (Platz 2) für ihre drei live zubereiteten Kreationen mit dem Einzug ins Kölner Finale zum Patissier des Jahres auf der ANUGA 2017 belohnt.

Bei den Köchen legten Jan Pettke (Platz 1) und Christopher Sakoschek (Platz 2) eine kulinarische Glanzleistung hin und sicherten sich so die begehrten Plätze für´s Finale auf der ANUGA in 2017.

Alles in allem kann ich sagen, das wir zwei phantastische Tage hatten, an denen auf ganz hohem gastronomischem Level „aufgetischt“ wurde! Das war allerfeinstes Handwerk was hier geboten wurde! Es ist immer wieder schön zu sehen, das es doch hier und da noch junge Menschen gibt, welche die Gastronomie in der gleichen Weise lieben und leben, wie wir alten Kerle das tun!

BRAVO!

Lavazza Kalender 2017 – Turin

Lavazza
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„We are all world defenders“, das sind die Worte von Francesca Lavazza, welche sie mir in mein Exemplar des Lavazza-Kalenders 2017 geschrieben hat!

Ich formuliere den Satz etwas um und lasse daraus ein Frage werden: „Wäre es nicht ganz wunderbar, wenn wir alle irgendwie zu World Defenders werden würden?“ – So beginne ich meinen heutigen Artikel zu einem phantastischen zwei-Tages-Trip nach Turin – natürlich hab ich auch ganz viele Fotos gemacht, die findet Ihr hier !

Also, los geht´s: Ich war dann mal in Italien, genauer gesagt in Turin – DER italienisch-europäischen Kaffee-Metropole! Um es auf den Punkt zu bringen, es geht um Lavazza und um die Vorstellung des neuen Lavazza- Kalenders 2017, welches man mit einer meisterlichen Ausstellung in der ehemaligen Turiner Börse, grandios zur Umsetzung gebracht hat.

Zeitgleich zur Vorstellung vom 22. bis 26. September fand natürlich auch in diesem Jahr der Terra Madre Salone del Gusto in Turin statt. Dieses alle zwei Jahre stattfindende kulinarische Event der Extraklasse stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von 20 Jahre Slow Food – hier nutzte Lavazza auch die Gelegenheit um seinen beeindruckenden Nachhaltigkeits-Report 2015 vorzustellen!

Hier ist neben vielen anderen wichtigen Fakten unter anderem zu erfahren, das daß Engagement zum Thema Nachhaltigkeit in den letzten drei Jahren um 70% auf rund 7 Millionen Euro erhöht wurde.

Francesca Lavazza
Francesca Lavazza © by kochbuch.tips

Aber, hinter all` dem steht mehr als die bloße Vorstellung eines Kalenders – Nein, Lavazza zelebrierte in diesem Jahr den letzten Teil seiner Kalender-Trilogie, welche in ganz enger Zusammenarbeit mit Carlo Pedrini, dem Gründer von Slow Food entstanden ist – im übrigen arbeitet Lavazza nun schon seit über 20 Jahren mit Carlo Pedrini und Slow Food zusammen und hat sich dessen Grundsätze, was Nachhaltigkeit und ressourcenschonendes Verhalten angeht zum Leitsatz gemacht!

Ähnlich wie bei einem großen italienischen Reifenhersteller, ist dieser Kalender mittlerweile zu einem begehrten Kunst- und Sammlerobjekt geworden.

In einer langen Reihe von Fotografen finden sich Namen wie Helmut Newton, Ellen von Unwerth, Annie Leibovitz, Steve McCurry und in diesem Jahr der wunderbare Denis Rouvre, übrigens bereits Gewinner des World Press Photo Awards, welcher die beeindruckende Trilogie unter dem Namen „Earth Defenders“ beendet – aber da steckt noch sehr viel mehr dahinter:

Denis Rouvre
Denis Rouvre © by kochbuch.tips

Die eindrucksvollen Portraits des französischen Fotografen Denis Rouvre würdigen die symbiotische Beziehung asiatischer Erntearbeiter mit ihrer Umwelt. Dabei ist jedem Portrait eine beeindruckende Landschaftsaufnahme gegenübergestellt. Daraus entsteht ein Gesamtkunstwerk, in dem sich die Wesensmerkmale von Mensch und Natur überlagern und zu einer neuen Aussage verschmelzen.

Lavazza
Earth Defenders © by kochbuch.tips

Der Lavazza- Kalender 2017 schlägt das dritte und letzte Kapitel des Fotoprojekts „Earth Defenders“ auf, das unter der kreativen Leitung von Armando Testa steht. Nach Steve McCurrys Bildern aus Afrika (2015) und jenen von Joey L. aus Mittel- und Südamerika (2016) hat sich der französische Fotograf Denis Rouvre nach Asien begeben, um dort die Beziehung und die Liebe der Menschen zur Natur und ihr Bestreben, die Umwelt zu schützen, in seinen Fotografien zu dokumentieren. Der Kalender mit dem Titel „We are what we live“ präsentiert zwölf Motive – jeweils ein Duo aus einem Portrait und einer Landschaft: Jedes Portrait scheint wie eine Landschaft und jede Landschaft wie ein Portrait.

Denis Rouvre
Denis Rouvre & Tom @ Spazio Lavazza © by kochbuch.tips

Wirken die Kombinationen aus Portraitfotos mit sehr dunklem, ja fast schwarzem Hintergrund und Landschaftsaufnahme zunächst etwas schwermütig oder gar traurig, da es doch normalerweise die hellen Farben sind, denen man eine positive Symbolik zuspricht, erfährt man aber bei tiefgehender Betrachtung schnell, worum es hier eigentlich geht: Gesichter und Landschaft werden einender gegenübergestellt, so das eine erkennbare Symbiose aus Mensch und Natur entsteht. Denis Rouvre zeigt die Menschen und ihren Lebensraum, den sie leidenschaftlich verteidigen – die Earth Defenders also.

Ganz Turin zeigte sich dieser Tage geprägt vom Salone del Gusto und vom Lavazza-Kalender, aber nicht im Stile übermäßiger und aufdringlicher Werbung, sondern passend zu diesem Projekt, zurückhaltend, ruhig und wohldosiert!

Lavazza
Coffee Tasting @ Lavazza © by kochbuch.tips

Am Rande der Ausstellung durften wir an einem phantastisch moderierten Coffee-Tasting teilnehmen, bei welchem wir zum Thema Kaffee eigentlich komplett neu „eingenordet“ wurden, es war einfach großartig! Ich für mich kann sagen, das ich seit diesem Tasting einen komplett neuen Bezug zum Kaffe entwickle und bereits entwickelt habe. Kaum ein Genussgetränk ist so facettenreich, vielschichtig und nuanciert in seinen Geschmacksnoten, wie es der Kaffee sein kann.

Der Tag endete in einem großartigen und herzberührenden Klavierkonzert mit der

Teatro Carignano
Teatro Carignano © by kochbuch.tips

Musik zum Lavazza-Kalender des Komponisten Ezio Bosso im Teatro Carignano, einem der schönsten klassischen „Logen-Theater“ in ganz Italien! Es war einfach nur unglaublich!

Der zweite Tag begann mit der Besichtigung des neuen, noch im Bau befindlichen Lavazza-Hauptquartiers, der Nuvola in Turin, hier sollen nach Einweihung alle der rund 600 Lavazza-Mitarbeiter in Turin (welche im Moment noch an vier verschiedenen Orten in Turin arbeiten) gebündelt an einem Ort zusammen arbeiten. Ebenfalls angesiedelt in der Nuvola ist das renommierte IAAD- das Istituto d´Arte Applicata e Design; das ebenfalls neue und bereits bezogene Hauptquartier der IAAD ist ein Gemeinschaftsprojekt von Lavazza, der Stadt Turin und der Industrie.

Nuvola
Nuvola di Lavazza © by kochbuch.tips

Erwähnenswert hier finde ich noch, das man beim Ausschachten für den Neubau auf Fundamente einer christlichen Siedlung aus dem 4. oder 5. Jahrhundert stieß und diese nun durch eine Art gläsernes Auge in den Neubau integriert und sie so auch der Öffentlichkeit zugänglich macht!

Den krönenden Abschluss stellten für mich der Rundgang über den Salone del Gusto und der Genuß eines Bicerin im 1780 eröffneten Caffè Fiorio dar!

 

Eines sei hier noch am Rand erwähnt, obwohl dieses Projekt eigentlich eines eigenen Artikels würdig ist:

Lavazza hat bereits im Jahr 2003 mit der Lavazza Foundation das Projekt ¡Tierra! ins Leben gerufen. Hier wurde ein Meilenstein zum Thema nachhaltiges Handeln gelegt.

Die Initiative wurde zeitlich in zwei Phasen unterteilt:

Die erste Phase, die 2009 endete, beinhaltete drei Gemeinden in Peru, Honduras und Kolumbien. Die zweite, welche 2010 begann, umfasste Indien, Brasilien und Tansania. Seit 2013 wurde das Projekt um zwei weitere Gemeinden in Äthiopien und Vietnam erweitert.

Die Projekte haben vor Ort zwei Ziele:

  • die Lebensbedingungen, die soziale Entwicklung und das wirtschaftliche Wachstum von landwirtschaftlichen Gemeinschaften verbessern.
  • mit neuen landwirtschaftlichen Techniken und Produktionswerkzeugen qualitativ hochwertige Produktionsabläufe mit immer weniger schädlichen Einflüssen auf die Umwelt entwickeln, um so wettbewerbsfähiger und unabhängiger zu werden.
¡Terra!
Project ¡Terra! di Lavazza © by kochbuch.tips

Im Rahmen dieses Projektes wurden erst kürzlich durch den Genuss-Botschafter von Lavazza-Deutschland, den Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt zwei neue ¡Terra!-Länder-Kaffees vorgestellt: der „¡Tierra! Brasile“ und der „¡Tierra! Tanzania“, welche wieder einmal den Einklang von Produkt, sozialem Engagement und Umweltverträglichkeit eindrucksvoll unter Beweis stellen. Bei Lavazza ist das gelebte Philosophie. War es doch der Frimengründer Luigi Lavazza, der bereits 1935 erklärte: „Ich möchte nicht Teil einer Welt sein, die die Schätze der Natur zerstört“.

Hier geht´s zum Ethik-Kodex von Lavazza!

Chef Sache 2016 – Die Nachlese

Sonntag, 25. September 2016
Wie gewohnt war das Cologne Avantgarde Cuisine Festival auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und hat bei Besuchern, Ausstellern und Referenten bleibenden Eindruck hinterlassen. Über 3.100 Besucher kamen an zwei Tagen, um die Shows der großen Chefs zu sehen. Die Ausstellerfläche war mit einem Zuwachs von 18 Prozent restlos ausgelastet. Dahinter steckten monatelange Vorbereitungen der beiden Veranstalter Edition Port Culinaire und Fleet Food Events, die den Kongress bereits zum achten Mal organisierten. Sie sorgten dafür, dass die Zusammenstellung der Aussteller noch interessanter, Tastings noch beeindruckender, die zahlreichen Präsentationen noch spannender und die Shows auf der großen Bühne so wegweisend wie nie waren. Gekrönt wurden die verschiedenen Programmpunkte mit ausgelassenen Partys auf denen die gesamte Branche zusammenkam, um gemeinsam Erlebtes Revue passieren zu lassen.

Chef Sache
Chef Sache 2016

Die komplette Fotostrecke gibt´s hier !

Als sich am Sonntag um 10:30 Uhr die Türen des Palladiums in Köln öffneten war das diesjährige Motto Winds of Change bereits zu vernehmen. Alles stand im Zeichen der Weiterentwicklung, woran das angekündigte Programm keinen Zweifel ließ. Absolute Highlights waren darin gar nicht so eindeutig auszumachen, so dass der große Zuschauersaal über die gesamte Veranstaltung hinweg sehr gut gefüllt blieb. Den Anfang machte wieder eine eloquente Talkrunde unter der Leitung von Gourmet-Guru Ralf Bos. Gemeinsam diskutierten die Sterneköchinnen Sarah Henke und Maria Groß mit dem Spitzenkoch Felix Schneider und dem Gastronomen Billy Wagner, wie sich das klassische Fine-Dining bereits verändert hat und wie es sich in den nächsten Jahren entwickeln könnte. Bei allen Meinungsverschiedenheiten, war man sich dahingehend sehr einig, dass auf einen offensichtlichen Wandel reagiert werden muss. Dieser Umstand wurde immer wieder zum Thema zahlreicher Gespräche, schließlich betrifft das die gesamte Branche, dass die wandelnden Ansprüche des Gasts zu keinem Zeitpunkt vernachlässigt werden dürfen. Wie darauf reagiert werden könnte, zeigten die Talkgäste in kurzen und knackigen Power-Slots.

Auf die einstündige Mittagspause, in der sich die Besucher über das Catering von der Transgourmet Eigenmarke Ursprung freuten und sich an Maultaschen vom Waller, Wildleberkäs aus der Schwinzer Heide und/oder Zupf-Schweine-Krüstchen satt aßen, folgte ein Espresso an der LAVAZZA-Bar. Dann wurde der Saal wieder voll und mit Spannung wurde der erste Referent erwartet. Der hatte seine Reise von den Färöer-Inseln angetreten, um dem Publikum seine eigene New Nordic Cuisine zu präsentieren. Poul Andrias Ziska zeigte, was passiert, wenn sich kompromisslose Tradition, absolute Regionalität und hohe Kochkunst miteinander vereinen. Dafür wurde er in seinem Restaurant KOKS als „Best Nordic Restaurant“ ausgezeichnet. Seine Gerichte sind sicherlich gewöhnungsbedürftig, faszinierend und vor allem aber so vielversprechend, dass allen klar ist, dass aus dem hohen Norden immer noch viel zu erwarten ist.

Den nächsten Showact bestritten zwei Persönlichkeiten, die von der CHEF-SACHE nicht mehr wegzudenken sind. Schließlich organisieren Jonnie und Thérèse Boer seit einigen Jahren die Schwesterveranstaltung der CHEF-SACHE in den Niederlanden – die CHEFSREVOLUTION. Das verbindet – und so hatten sie sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Diesmal wurden auf der Bühne keine konkreten Gerichte aus ihrer aktuellen Arbeit im De Librije (No. 38 / 50 Best, ***) vorgestellt. Die Zuschauer bekamen einen umfassenden Einblick in die Philosophie des Paares, wie sich diese zwischen Küche und Service verbindet und zu einem Gesamtkonzept zusammenschmilzt.

Sobald der Applaus für die beiden abgeebbt war, wurde es wieder ganz still im Zuschauerraum, denn alle wussten, dass sie sich nun auf ein Feuerwerk an kreativer Innovation gefasst machen sollten. Jordi Roca hatte sich angemeldet und auch wenn er im El Celler de Can Roca (No. 2 / 50 Best, ***) die Patisserie leitet, ist er nicht nur für die süße Abteilung eine Quelle der Inspiration.

Das Bühnenprogramm wurde mit der feierlichen Bekanntgabe der Best of the Best Awards abgeschlossen. Es moderierten wie immer die Schauspielerin Michaela Schaffrath und Initiator der CHEF-SACHE Thomas Ruhl. Die gesamte Branche hatte bereits zum fünften Mal die Besten unter ihnen nominiert und gewählt. Die ersten Plätze in den Rubriken der Köche, Restaurants, des Services und ganzer Unternehmen gingen diesmal an: Jonnie Boer, Jan Hartwig, Heiko Antoniewicz, Restaurant Tim Raue, Barbara Berger, Billy Wagner, Ralf Bos und das Unternehmen BOS FOOD.

Die neu gewonnenen Eindrücke wurde auch noch am Abend auf der METRO AFTER SHOW PARTY besprochen und auch, was den ganzen Tag auf der AEG-Bühne geboten worden war. Hier hatte sich die dritte Generation der Meisterköche nicht lumpen lassen. Stellvertretend kochten Benjamin Peifer, Sonja Baumann & Erik Scheffler aus dem Gut Lärchenhof (*) und Frederic Morel aus dem se7en oceans (*) aktuelle Gerichte aus ihrem Programm und standen keinem geringeren Experten als Jürgen Dollase Rede und Antwort.

Montag, 26. September
Auch am zweiten Veranstaltungstag der CHEF-SACHE 2016 hatte sich die Halle schon früh gefüllt. Darauf waren die Aussteller wohlweislich eingestellt. Viele von ihnen haben schon ihre Stammplätze und sind seit Jahren auf der Messe vertreten. Trotzdem kommen immer wieder neue dazu, denn es ist die bunte Mischung an Besuchern, ausgewählter Fachpresse und hochwertigen Firmenauftritten, die die Veranstaltung für die gesamte Gastronomie so attraktiv macht.

Die meisten Besucher hielten ihre Plätze schon länger besetzt als endlich Joachim Wissler die Bühne betrat. Der Koch des Vendôme (No. 35 / 50, ***) gehört schon fast zum Inventar der CHEF-SACHE und bewies mit seiner Show ein weiteres Mal, dass sich das so schnell auch nicht ändern sollte. Zum Abschluss seiner Präsentation lud er das Publikum auf einen Kinobesuch ein. Mit Popcorn, Eiskonfekt und Cherry Coke blieb seine Vorstellung noch länger im Gedächtnis.

Dann zeigte Alexandre Gauthier aus dem Restaurant La Grenouillère (No. 62 / 50 Best, *), dass die klassische französische Küche immer noch avantgardistische Ausprägungen haben kann, wenn sich der Koch etwas traut und alles daran setzt aus dem Schatten der großen Franzosen herauszutreten, anstatt ihnen nur nachzueifern.

In der auf diesen Auftritt folgenden Mittagspause schauten die meisten Zuschauer an der AEG- Bühne vorbei, auf der seit dem frühen Morgen der Signatures Patisserie Award ausgetragen wurde. Im Mittelpunkt standen hier die edlen und fairen Schokoladen von Original Beans aus denen die Finalisten im Vorfeld ein Dessert entwickelt hatten. Unter der Verwendung von diesen und frischen Produkten von METRO, wurden die Kreationen nun vor der Jury zubereitet und auf den blank polierten Tellern von ASA Selection angerichtet. Keine leichte Entscheidung, die Andy Vorbusch, René Frank, Christian Hümbs und Wolf-Andreas Richter trafen. In der Kategorie Next Generation gewann Maximilian Döring und in der Kategorie Master of Pastry gewann Matthias Carben.

Abermals gestärkt vom Ursprung Catering ging es auch sogleich weiter auf der großen Hauptbühne. Andreas Döllerer war an der Reihe. Mit seiner Cuisine Alpine, aus dem Restaurant Döllerer (3 Hauben Gault Millau) zeigte er, dass regionale Zutaten und der Anschein von ganz traditionellen Gerichten, nicht immer eine Wirthausküche zur Folge haben. Seine alpine Jakobsmuschel ist das umgekehrte Beispiel, hinter ihr verbirgt sich ein Stück Ochsenmark und eben kein Meerestier aus dem Luxussegment.

Als André Chiang die Bühne mit seiner Präsentation einnahm war das gesamte Publikum gebannt. Der Chef aus Singapur, wo er sein Restaurant André (No.32 / 50 Best, No. 3 / 50 Best of Asia, **) betreibt, ist berühmt für philosophisch sehr durchdachte Menüs. Sie gründen alle auf seiner Octophilosophie, die jeden Gang auf einem bestimmten Parameter aufbaut. Je nachdem basieren seine Gerichte so auf einem Konstrukt der Begriffe Unique, Pure, Texture, Memory, Salt, South, Artisan oder Terroir. So ein Gesamtkonzept ist außergewöhnlich und findet mit Sicherheit sehr bald seine Anhänger und Nachahmer.

Der letzte Auftritt auf der CHEF-SACHE 2016 versprach schon bei der Bekanntgabe des Programms ein wahres Feuerwerk. Albert Adrià hatte sich angekündigt, um zu zeigen, woran sein Konzept elBarri, was mehrere Restaurants beinhaltet, derzeit mit Hochdruck arbeitet. In erster Reihe steht zweifelsohne das Restaurant Tickets (No. 29 / 50 Best, *), im Hintergrund befindet sich natürlich immer noch das legendäre elBulli – nur eben nicht mehr als Restaurant, sondern vielmehr als Kreativschmiede. Von seinem ursprünglichen Einstieg in die Patisserie hat sich Albert Adrià nie entfernt, daneben aber als Koch, als kreativer Motor und als Gastronom unheimlich vielfältig entwickelt. Zum Beweis für seine Talente wurden auf der Bühne acht Gerichte zubereitet, die unterschiedlicher nicht hätten sein könnten.

Im großen Finale der CHEF-SACHE 2016 ging ein besonderer Dank an das gesamte Team im Hintergrund. Insbesondere an die Bühnenchefs Nicole Grün, Bettina Seitz, Fabian Heldmann, Thomas Hildebrand, Marcus Schneider und Christian Mittermeier. Das Moderatorenteam, das aus Michaela Schaffrath, Jürgen Dollase und Thomas Ruhl bestand, hatte an den letzten beiden Tagen einen unterhaltsamen Job gemacht. Nun luden sie zur Shipwrecked Party, die leicht mit dem iSi-Shuttleservice erreicht wurde. Hier ließ man nicht nur die Veranstaltung selbst mit einem rauschenden Fest ausklingen, sondern feierte auch das zehnjährige Bestehen der Edition Port Culinaire. Kein Wunder also, dass das ganz besonders ausgelassen vonstatten ging.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet sich die CHEF-SACHE in diesem Jahr aus ihrer Wahlheimat Köln. Sie bleibt dem Rheinland aber erhalten, zieht nur ein kleines Stück den Rhein hinauf und landet am 17. & 18. September 2017 in der Alten Schmiedehalle in Düsseldorf.

The World´s 50 Best

Hallo Ihr Kochbuchfanatiker und Genussmenschen, in der letzten Port Culinaire habe ich ein wunderbares Essay von Thomas Ruhl zum Thema The World´s 50 Best, bloggende „Möchtegern-Gastro-Kritiker“ und Massimo Bottura gefunden – absolut lesenswert wie ich finde –  Chapeau! Keiner kennt diese Szene so intensiv und gut wie Thomas Ruhl das tut! Kein anderer kommentiert und dokumentiert die Sternegastronomie so gekonnt und scharfsinnig wie der Herausgeber der Port Culinaire Thomas Ruhl!

Thomas Ruhl
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Ein etwas später Kommentar zur neuen The World´s 50 Best – No.1 Massimo Bottura von Thomas Ruhl

Vor kurzem besuchte mich ein Drei-Sterne-Koch, der leider nicht in der Liste der 50 Best Restaurants vertreten ist. Er fragte mich, was ich davon halte, das Massimo Bottura nun die No. 1 sei. Er selbst habe sich neulich mit einer Gruppe von Food-Bloggern unterhalten, die Bottura doch als einen Koch sähen, der höchst umstritten sei und stark polarisiere. Selbst die Taxifahrer in Moden würden ihren Gästen raten, nicht dort hinzugehen. Sei ja nicht richtig italienisch.

Erstens entgegnete ich, das ich persönlich keinen Food-Blogger kennen würde, der auch nur annähernd in der Lage sei, das Schaffen von Massimo Bottura richtig zu beurteilen.

Jedenfalls nicht die Kategorie von 10 Bloggern, so erlebt, die in einer Profiküche ganz aufgeregt um eine Flasche Noilly Prat herumtanzen, weil sie die zum ersten mal sehen und nicht wissen was man damit macht. Auch solche nicht, die sich von, die Zunft der Chauffeure möge mir das nachsehen, kulinarischen Tipps von Taxifahrern einnehmen lassen. Und zweitens, das eine Avantgarde-Küche, die nicht polarisiert, nichts taugt, weil sie dann keine ist.

The worlds 50 best
Copyright © by Osteria Francescana

Es ist das Wesen der Avantgarde, voranzuschreiten und Neuland zu betreten. Vor so etwas steht das konservative Lager aus Furcht vor Veränderung immer mit Ablehnung.Veränderung bedeutet raus aus dem bequemen Trott rein ins Engagement. Bedeutet Arbeit, Neues annehmen, Altes über Bord werfen. Nichts für bequeme Geister. Und Drittens sind die Verdienste der Osteria Francescana, Massimos Restaurant in Modena, für die Avantgarde, die Weiterentwicklung der Kochkunst, höchst bedeutend.

Die Avantgarde der „Spanischen Revolution“, vor allem Adrià, war in erster Linie technisch orientiert. Gute Produkte waren da und man konnte diese mit klassischen Techniken und mit überlieferten Geschmacksbildern perfekt zubereiten.

Für die Chefs in der El Bulli Welt stellte sich die Frage, wie diese Dinge in anderen Aggregatzuständen und mit anderen Texturen neue Erlebnisse für den Gast liefern konnten. Dies war das Forschungsziel. Der Einsatz neuer Techniken und Texturgeberbrachte Ergebnisse hervor, bei denen die gesamte kulinarische Welt bass erstaunt den Atem anhielt. Drachenluft, Sphären, Gels, Folien. Die Technik beherrschte das Produkt. Mit Redzepi kam ein neuer Aspekt hinzu. Die Wiederentdeckung des lokalen Produkts und der Einsatz teils archaischer Techniken. Eine Weiterentwicklung der Adrià-Schule. Ein Nicht-Luxusprodukt ungewöhnlich zubereitet und dargeboten findet den Einstieg in ein Spitzenrestaurant. Das sind die Erfahrungen, die ein Gast aus der Nova-Regio-Küche mitnimmt. Vom gegrillten Lauch über den lebenden Shrimp bis hin zu fermentierten Insekten. Bottura liefert eine ganz andere Art von Avantgarde. Sie ist nicht technisch fokussiert und sucht auch nicht unbedingt nach den lokalen Produkten. Die hat die Gegend um Modena schon lange, und sie sind längst Bestandteil der Spitzenküche. Nein, Botturas Ansatz ist die Geschichte, die Philosophie hinter einem Gericht. Hier ist es das Nachdenken weit über den Gang hinaus zu dem Bottura anregt.

Inspirationen schaffen, Türen zu neuen Assoziationsfeldern aufbrechen, Geschichten erzählen. Wie ein Maler, wie einst die Impressionisten. Das sind doch keine Blumen, was der da malt, knüppelten Kritiker auf Monet ein. Natürlich malte der Künstler nicht wirklich Blumen, sondern nur das Licht, das auf sie fällt und wollte den Betrachter so auf dessen Zauberkraft aufmerksam machen.

Thomas Ruhl
Copyright © by Thomas Ruhl/ Port Culinaire

Gerne vergleiche ich Massimo mit Jackson Pollock, der ähnlich emotional seine Action Paintings fertigte. Die Werke beider Künstler leben vom Kontrast und suchen nach dem Disput von Körper und Seele. Und wie bei Massimo ist auch bei Pollock die Anfertigung des Werkes der wichtigste Teil. Massimos Kunstwerke generieren ihre Stories aus unterschiedlichen Gegebenheiten oder Erinnerungen. Im Jahre 2010 besuchten wir ihn zum ersten mal. Wir fotografierten eine seiner Erinnerungen aus den Bergen. Schmelzender Schnee, der nach und nach sichtbar werden lässt, was unter ihm verborgen liegt. Oder Monk, eine Hommage an den Jazzmusiker Theolinus Monk. Das Gericht schwarz-weiß wie die Klaviertasten, puristisch wie die Musik, schwarz wie der Existenzialismus. Drei Jahre später herrschten Erinnerungen an seine Kindheit vor.

Noahs Arche – Tortellini mit Trauben- Perlhuhn-, Kalbs- und Froschfüllung. „Tortellini sind keine Nudeln,“ erklärt er, „Tortellini sind Behältnisse für Ideen.“ Oder „Camouflage“ – in einem Tellergemälde wie ein Tarnstoff versteckt sich ein Hase „Royal“ wie in einem bunten Feld.

Während der Port Culinaire Zeit hatten wir die Gelegenheit, fünf mal die Osteria Francescana zu besuchen. Nie habe ich daran gezweifelt, das Massimo zur absoluten Spitze vordringt. Natürlich muss ich sagen, das ich jedem die Position gönne. Und sicher ist zukünftig auch eine größere Fluktuation zu erwarten. Ich hoffe, all die Botturas, Rocas, Redzepis und Martinez´ erhalten sich ihre Ecken und Kanten, damit sie sich weiterhin spannende Duelle um die Spitze liefern können.

Zurheide Gourmet Festival 2016

Immer wieder Sonntags…………..gab es mal ein Lied, dieser Sonntag im September war einer wie keiner, einer wie es ihn nur einmal im Jahr gibt – das Zurheide Gourmet Festival 2016 !

Zurheide Gourmet Festival
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Das fast schon legendäre Feinschmecker-Spektakel und kulinarische Klassentreffen der Sterne- und Top-Köche fand dieses mal unter dem Motto „Sylt zu Gast in Düsseldorf“ im Zurheide Düsseldorf statt.

Diesen Termin haben sich Gourmets und Freunde der Sterne-Küche in ihrem Kalender als das kulinarische Highlight des Jahres vorgemerkt. Am 18. September lud Deutschlands Supermarkt Nummer 1 und Feinkosttempel „Zurheide Feine Kost Düsseldorf“ wieder zum Schlemmen auf Sterneniveau ein, wie bereits gesagt, in diesem Jahr drehte sich alles um Sylt.

Den rund 1500 Gästen wurde auf über 6000qm Verkaufsfläche köstliche Kreationen rund um das Thema Sylt von den anwesenden Sterne- und Spitzenköchen kredenzt.

Die diesjährige Liste der Gastköche liest sich wie das „who is who“ der deutschen Spitzengastronomie!

Hier sind die Köche:

Harald Wohlfahrt die Legende der Schwarzwaldstube, Thomas Bühner – dessen

Zurheide Gourmet Festival
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Kreationen zu den subtilsten und wunderbarsten der Republik gehören, Dieter Müller – zu dem muss man nichts sagen, den verehre ich einfach nur, Jörg Müller – der „Sylter Bruder“ von Dieter, Holger Bodendorf – der Künstler aus dem Landhaus Stricker, Anton Pahl, Mario Kotaska, Nelson Müller, Fleischpapst und Züchter Ludwig „Lucki“ Maurer, Wolfgang Müller der Meistermetzger, Kreativmaschine Heiko Antoniewicz & Adrian Hurnungee, Berthold Bühler, Rocco Giacobbe mit Georges Marquet, Frank Oehler, Marcell Karpatzki & Willfried Stammen vom Zurheide Grillpoint, Il Papa die Gelato und Erfinder des Spaghettieis – Dario Fontanella, Tristan Brand, und vor allem die zauberhafte Véronique Witzigmann.

Mehr muss an dieser Stelle zu den teilnehmenden Köchen glaube ich auch nicht gesagt werden. Eine solche „Konzentration“ von Top-Köchen sucht hierzulande wirklich ihresgleichen!

Hier nur einige der wunderbaren Kreationen:

  • Dieter Müller – Linsen-Tandoorisuppe mit Rauch-Geflügelspieß
  • Jörg Müller – Geschmelzte Sylter Lamm-Maultaschen auf Kartoffelsalat
  • Berthold Bühler – Parfait von der Gänseleber mit Kumquats, Salzjoghurt & Hahnenkamm in Gold
  • Das Team von „Zurheide-Bottrop“ – Roter Reis mit Gemüse, Muscheln und Kaisergranat
  • Das Team der „Zurheide-Patisserie“ – Vanille-Mousse mit Meringe, Rote-Grütze-Eis und Sanddorn-Praline
  • Thomas Bühner – chocolate ivoire 37% | babyananas | koriandersaat | coulis de tomates
  • Das Team vom Zurheide-Grillpoint – Iberico Schweinefilet mit mediterranem Kartoffelstampf und Parmesanschaum
  • Frank Öhler – Gerolltes vom Bentheimer Schwein in Sylter salatfrischem Kräutermantel mit Gemüse aus dem alten Land
  • Lucki Maurer & Wolfgang Müller – „Sylter Brotzeit in der Düne“ Salzwiesen-Lamm | Austern | Champagner | Kaviar

………und viele weitere wunderbare Köstlichkeiten, es würde den Rahmen dieses Artikels glaube ich sprengen, sie hier alle zu nennen. „Geniesst“ einfach die Fotos!

Veronique Witzigmann
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Die „Festival-Partner 2016“ – auch sie verdienen es natürlich hier genannt zu werden:

  • Albers GmbH – Hochwertiges Gourmetfleisch
  • ANOLON – Innovatives Premium-Kochgeschirr auf höchstem Niveau
  • DUESSEL AQUA – Erfrischender Kulturbotschafter aus Düsseldorf
  • Ice Factory – Der Spezialist für Crushed Ice, Eiswürfel und Scherbeneis
  • Surf `n´ Kite Düsseldorf – ich glaube von Euch war die geniale Deko mit den Surfbrettern und so, oder ?
  • Fürst von Metternich Gold – Limitierte Edition für besondere Genussmomente
  • Gloria – Hochwertiger Limotee nur aus besten Bio-Zutaten
  • hohe-see.de – Die Kreuzfahrt-Experten aus Düsseldorf
  • Jordan Olivenöl GmbH – Phantastisches Olivenöl von der Insel Lesbos
  • kronberger immobilien – die mit der Krone
  • Luigi Lavazza Deutschland GmbH – Nicht nur Italiens beliebtester Caffè
  • Original Beans – Nachhaltige Spitzenschokolade mit einem Auftrag
  • PÖDÖR – Kaltgepresste Premium Öle und Essige
  • Royal Meat – Tierzucht im Einklang mit der Natur
  • rude Spirits GmbH – The Spirit of Düsseldorf
  • Sedullat GmbH – Non Food für die Gastronomie
  • Skiclub Kampen – North Sea Spirits
  • Spirit of Spice – Gewürz- und Feinkostmanufaktur aus Willich
  • ETS-Flohr – Gastronomielösungen aus einer Hand

 

Und ein ganz besonderes Konzept habe ich bei den Medien-Partnern entdeckt:

Den Champagner-Club – warum so besonders??? Na dann passt mal auf: Ihr seid auf der Suche nach den besten Champagners, dann lasst doch den Champagner-Club für Euch suchen. Stellt Euch vor, Ihr bekommt jeden zweiten Monat ausgewählte, köstliche und ganz besondere Champagner direkt zu Euch nach hause geschickt.

Champagner, die zum Teil limitiert, zum Teil nur in wenigen, ausgewählten Shops oder gar nicht in Deutschland erhältlich sind.

JA, das gibt es und JA, das ist ganz einfach möglich, mit dem Champagner-Club! Das ist eine kleine Gruppe Champagner- Interessierter aber vor allem Champagner-Verrückter, darunter geprüfte Champagner-Experten, Sommeliers, Köche, Gastronomen und Gourmets. Sie alle eint eines, die Liebe zum Produkt Champagner! Eine ganz wunderbare Geschichte wie ich finde!

Jetzt aber noch etwas mehr zum heutigen „kulinarischen Klassentreffen“:

Düsseldorf und Sylt verbindet eine lange, tiefe Freundschaft. Und nirgendwo sonst gibt es eine Fluglinie, die Sylt direkt anfliegt. Schon alleine deshalb war es an der Zeit, unser Gourmet-Festival unter dieses kulinarische Thema zu stellen“, erklärte Chef-Organisator und Zurheide-Gastronomieleiter Jörg Tittel – auch bekannt als der „Sternefänger aus Düsseldorf“.

Ludwig "Lucki" Maurer
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Alles richtig gemacht konnte man auch in diesem Jahr wohl wieder behaupten – so waren doch die Karten für dieses phantastische Feinschmecker-Event innerhalb kürzester Zeit restlos vergriffen!

Also ich selbst muss von mir behaupten, das ich kein großer „Eventgänger“ bin, aber hier bei Zurheide ist es einfach die ungezwungene Atmosphäre, die dem ganzen etwas den naja sagen wir mal „elitären“ Touch und somit vielleicht auch Berührungsängste mit der Sternegastronomie nimmt. Es ist ein wunderbar lockeres und unglaublich vielseitiges und wunderbares Get-together von Genießern, Neugierigen, Gerne-Essern und Genusshandwerkern!

Ich habe meinen „herdfreien“ Tag heute unglaublich genossen und freue mich schon aufs nächste Jahr!!

Im übrigen verstehe ich jetzt auch, warum Zurheide den Titel des schönsten/besten Supermarktes der Republik führt, es ist einfach der Hammer, es gibt ALLES, sogar eine eigene Kaffeerösterei!!!

Hier geht´s zur kompletten Bilderstrecke! Geniesst die Fotos!

Beef Bottle Party by Otto Gourmet

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Da war sie nun endlich, die lang ersehnte „BEEF BIG BOTTLE PARTY“. Es war ein wundervoller Spätsommerabend in Heinsberg bei  OTTO-GOURMET.

Die legendäre Bottle Party kriegt Verstärkung mit GUTEM FLEISCH!

Satte 25 Jahre Erfahrungsschatz in der Berliner Sternegastronomie und eine große Leidenschaft für Kochen & Weine kann Spitzensommelier Gunnar Tietz vorweisen, der seit letztem Jahr als Fleischbotschafter Teil des OTTO GOURMET-Teams ist. Eine Veranstaltung hat dem sympathischen Weinexperten Renommee über die Hauptstadt Berlin hinaus gebracht: die von ihm initiierte und lange Jahre durchgeführte Big Bottle Party.

Nur große Flaschen hatten auch die rund 30 ausgezeichneten deutschen Winzer im Gepäck, als sie sich am 3. September 2016 auf den Weg nach Heinsberg machten. Zu der 1. BEEF BOTTLE PARTY BY OTTO GOURMET im Fleischkompetenz-Zentrum in Heinsberg.

Lediglich 300 Gäste kamen in den Geschmack exklusiver, deutscher Weine aus großen Flaschen sowie exzellentem Fleisch, dass von renommierten Gastköchen sowie vom OTTO GOURMET- Köcheteam zubereitet wurde.

TEILNEHMENDE WEINGÜTER 

Baden   Bernhard Huber, Dr. Heger, Franz Keller, Heitlinger
Nahe    Emrich-Schönleber, H. Dönnhoff, Schlossgut Diel
Mosel-Saar-Ruwer    Dr. Loosen, NIK WEIS – St. Urbans-Hof, Reichsgraf von Kesselstatt, Von Othegraven
Franken    Horst Sauer, Rudolf Fürst
Rheinhessen    Battenfeld Spanier, Wagner-Stempel, Wittmann
Pfalz    A. Christmann, Dr. Wehrheim, Friedrich Becker, Von Winning – Dr. Deinhard
Ahr    Meyer-Näkel
Württemberg    Graf Adelmann, Rainer Schnaitmann
Rheingau    Weingut Leitz

Phantastische Winzer, tolles Essen, cooles Ambiente, tolle Menschen und wunderbare Gespräche!

DANKE an die Veranstalter, es war ein perfekter Abend!

The Floating Piers

Es ist mal wieder soweit, nach grandiosen Aktionen wie dem verpackten Reichstag und The Gates im Central Park in 2005 (die ich beide gesehen hab), nun Christo und Jeanne-Claudes Floating Piers auf dem Iseosee!

Vom 18. Juni bis 3. Juli 2016 werden 100 Kilometer östlich von Mailand und 200 Kilometer westlich von Venedig Tausende von Menschen auf dem Wasser wandeln. Für Christo und Jeanne-Claudes The Floating Piers werden 70.000 Quadratmeter glitzernder gelber Stoff über ein modulares Schwimmdocksystem aus 220.000 hochverdichteten Polyethylenwürfeln gelegt, um vorübergehend einen drei Kilometer langen Steg über die Oberfläche des Iseosees zu bilden, der das Festland mit den Inseln Monte Isola und San Paolo verbindet.

Die Stege werden 16 Meter breit und rund 40 Zentimeter hoch und an den Seiten abgeschrägt sein. Besucher können das Kunstwerk besichtigen, wenn sie von Sulzano zum Monte Isola und hinüber nach San Paolo laufen. Von den umliegenden Bergen wird man das Projekt aus der Vogelperspektive betrachten und dabei auch ganz neue Blickwinkel entdecken können.

Wie alle Projekte von Christo und Jeanne-Claude wird auch The Floating Piers ausschließlich durch den Verkauf von Christos Originalkunstwerken finanziert. Nach der sechzehntägigen Ausstellung werden sämtliche Bestandteile abgebaut und wiederverwertet.

 

The Floating Piers
Copyright © by Wolfgang Volz/ TASCHEN-Verlag

 

Christo and Jeanne-Claude

The Floating Piers
Christo & Jeanne-Claude, Wolfgang Volz, Jonathan William Henry
TASCHEN- Verlag, Softcover mit Klappen, 128 Seiten
€ 19,99

Dieses Buch stellt Christos Skizzen, Modelle, Dokumente und Entwürfe zusammen, um die vollständige Entstehungsgeschichte dieses vom Wasser getragenen Kunstwerks zu dokumentieren. Durch die Einbeziehung sämtlicher Details – von den Genehmigungsverfahren bis zur Stoffherstellung – dokumentiert es nicht nur Christos einzigartige schöpferische Vorstellungskraft, sondern auch den enormen technischen, bürokratischen und logistischen Aufwand, die diese Idee zum Schwimmen brachte.

Der Künstler:


The Floating Piers
Copyright © by Wolfgang Volz/ TASCHEN-Verlag

Die Künstler Christo und Jeanne-Claude arbeiteten seit 1961 zusammen. Sie lebten seit 1964 in New York City. Gemeinsam haben sie die Projekte Wrapped Coast, Australia, 1968–69, Valley Curtain, Grand Hogback, Rifle, Colorado, 1970–72, Running Fence, Sonoma and Marin Counties, California, 1972–76, Surrounded Islands, Biscayne Bay, Greater Miami, Florida, 1980–83, The Pont Neuf Wrapped, Paris, 1975–85, The Umbrellas, Japan–USA, 1984–91, Wrapped Reichstag, Berlin, 1971–95, Wrapped Trees, Riehen, Switzerland, 1997–98, The Gates, Central Park, New York City, 1979-2005 realisiert. Jeanne-Claude starb 2009.

Der Autor und Fotograf:


Wolfgang Volz arbeitet seit 1971 mit den Künstlern Christo und Jeanne-Claude zusammen. Er war Project Director (gemeinsam mit Roland Specker) für den Verhüllten Reichstag, Berlin, 1995 und (gemeinsam mit Josy Kraft) für die Verhüllten Bäume, Riehen bei Basel, 1998. Weiterhin leitete er die Ausführung von The Wall – 13,000 Oil Barrels, Gasometer Oberhausen, 1999 und Big Air Package, Gasometer Oberhausen, 2013. Er ist der Exklusiv-Fotograf der Werke von Christo und Jeanne-Claude. Durch diese enge Zusammenarbeit entstanden viele Bücher und mehr als 300 Ausstellungen in Museen und Galerien weltweit.

Der Autor:


Jonathan William Henery ist der Sohn von Jeanne-Claudes Schwester Joyce May Henery. Der Musiker hat einen B.A. der Fordham University in New York. Von 1996 bis 2009 war er Jeanne-Claudes Assistent, heute leitet er das Büro von Christo. Jonathan hat an vielen Publikationen über ihr Werk mitgewirkt.

TASCHEN Summer Sale & Gewinnspiel

Der TASCHEN Summer Sale und ein wunderbares Gewinnspiel gehen wieder an den Start: Vom 23. bis 26. Juni begrüßen wir Buch- und Kulturfreunde auf der ganzen Welt zu einer Schnäppchenjagd quer durch Kunst, Architektur, Design, Film, Pop-Kultur und Erotik.

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Copyright © by TASCHEN

Schwindelerregende Rabatte von 50 bis 75% auf Ansichtsexemplare und Bücher mit kleinen Mängeln gibt es in unseren Stores und online auf taschen.com – vom Charlie Chaplin Archiv bis zur großen Hieronymus-Bosch-Monografie.

Seit über 35 Jahren hat sich TASCHEN mit innovativen und gewagten Titeln in allen Preiskategorien und Formaten weltweit eine treue Fangemeinde gesichert. Die 11 verlagseigenen Stores in Europa und den
 USA offerieren die gesamte Palette an Publikationen aus dem Hause TASCHEN – in von namhaften Künstlern und Designern wie Beatriz Milhazes, Gio Ponti, Marc Newson oder Philippe Starck gestalteten Interieurs.

Und seit kurzem zeigt die TASCHEN-Galerie in Los Angeles wechselnde Ausstellungen zu Themen des Verlagsprogramms.

TASCHEN Store Köln

Hohenzollernring 50672 Köln

Tel +49-221-257 33 04 store-koeln@taschen.com

Copyright © by TASCHEN
Copyright © by TASCHEN

&

TASCHEN Store Hamburg

Bleichenbrücke 1–7 20354 Hamburg

Tel +49-40-80793302 store-hamburg@taschen.com

in beiden Stores von Donnerstag–Samstag 23.–25. Juni jeweils von 10–20 Uhr

TASCHEN Hamburg
Copyright © by TASCHEN

Und das beste daran ist: Es gibt auch wieder etwas zu gewinnen!

Unter allen Lesern dieses Beitrags verlosen wir ein Buch mit einem Warenwert bis 50€ !

Wählt bitte einfach einen der folgenden Titel (ich liebe sie alle drei, aber ganz besonders den Castro!):

  • Exodus von Sebastiao Salgado
  • Us and them von Helmut Newton oder
  • Castros Cuba von Lee Lockwood

Schickt mir bitte einfach eine kurze Mail mit dem Betreff „TASCHEN Summer Sale“ und eines dieser Prachtstücke macht sich umgehend auf den Weg zu Euch!

Einsendeschluß ist Mittwoch, der 22. Juni 2016! Der Rechtsweg ist natürlich wie immer ausgeschlossen!

Wünsche Euch ganz viel Spaß beim mitmachen und vor allem beim Stöbern im TASCHEN-Store!

Der Beefer

Hallo Ihr grillenden, bruzzelnden, räuchernden und smokenden Connaisseure!

BEEFER
Copyright © by Toms Kochbuchblog/ kochbuch.tips

Heute kommt zumindest in meinem Wortschatz, was die „Speisenzubereitung“ anbetrifft ein neues Wort hinzu, Toms BEEFER ist endlich da !

Yeah, ich hab´s getan und eigentlich wollte ich auch nie anders, dieses mal hab ich einfach ein klein wenig länger gebraucht……….. Ich habe einen BEEFER und das eben erwähnte Wort ist richtig „durchkonjugiert“ beefen, beeft, gebeeft………….. und ich liebe diese kleine über 800°C heisse Höllenmaschine jetzt schon, obwohl ich eigentlich noch gar kein Fleisch drin hatte.

Zum Auftakt gab es heute erst einmal fleischlose Kost in Form von „gebeeftem“ Feta mit Olivenöl, Paprika, roten Zwiebeln und Knoblauch!

Beefer
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Keine Ausnahmedisziplin für den BEEFER wie Ihr an den folgenden Fotos sehen könnt!

Eigentlich steht dieses Prachtstück ja für „Fleisch“…..für New Yorker Steakqualität und das zu Hause (einen vernünftigen Einkauf natürlich vorausgesetzt), der Beefer ist die Antwort auf die gestiegenen Ansprüche an die Qualität von Grillfleisch und folgt dem Trend hin zum Genuss hochwertiger Fleischprodukte und weg von Massenproduktion und minderwertiger Qualität!

Wie schon so oft gesagt, es muß wirklich nicht jeden Tag Fleisch sein, aber wenn dann in hoher Qualität!

Ursprünglich für die Zubereitung des perfekten Steaks entwickelt, zeigt die Erfahrung so nach und nach, das aber auch Thunfisch, Lachs, Jakobsmuscheln, Garnelen, sowie Schwein, Lamm, Gemüse oder Creme Brulee perfekt mit dem Beefer „harmonieren“.

Annähernd jede „Symbiose“ ist möglich.

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ kochbuch.tips
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Dabei sorgt ein keramischer Hochleistungsbrenner mit optimierter Oberflächenstruktur für extreme Grilltemperaturen von über 800°C.

Der Beefer zeichnet sich vor allem durch zwei Eigenschaften aus: zum einen arbeitet er mit Oberhitze, zum anderen tut er dies mit einer so hohen Temperatur, wie sie von anderen handelsüblichen Grillgeräten so nicht erreicht werden kann.

Die extrem hohe Grilltemperatur führt auf der Oberfläche des Grillguts zu einer Art Karamellisierung (dem sogenannten Maillard- Effekt oder Maillard- Reaktion), heißt das Fleisch erhält eine wunderbar knusprige Oberflächenkruste, welche ein von zu Hause nicht gekanntes Geschmackserlebnis hervorruft!

Ein „Rare“ gegrilltes Ribeye mit derart knuspriger Oberfläche, kann derzeitig mit herkömmlichen Grillgeräten nicht in diesem einzigartigen Maße errreicht werden!

Beefer
Copyright © by Toms Kochbuchblog/ kochbuch.tips

Der Beefer ist kein Grillgerät mit dem eine ganze Grillparty mit Massen von Fleisch versorgt werden soll, sondern will der kostbaren Ware, Fleisch perfekt zubereitet, gerecht werden.

Der Grillrost nimmt ein bis zwei Stücke Fleisch auf. Das ist auch genauso beabsichtigt, da die Fleischzubereitung mit dem Beefer, bestimmten Abläufen folgen sollte, um in den vollen Genuss dieser außergewöhnlichen Zubereitungsform zu kommen.

Aber dazu in den nächsten Tagen bestimmt noch mehr hier an dieser Stelle!

Heute geht’s wie gesagt erst einmal ganz Beefer- untypisch fleischlos zu!

Hier geht´s zur kompletten Fotostrecke!

Und hier natürlich auch der Kontakt zum Hersteller:

Beefer Grillgeräte GmbH

Kronprinzenstraße 7

53639 Königswinter

Telefon: +49 (0) 2223 – 9057720

Telefax: +49 (0) 2223 – 9057722

office@beefer.de

www.beefer.de

TASCHEN, amfAR und die Filmfestspiele in Cannes

Liebe (Koch)-Buchfreunde, es ist wieder Sonntag und wie immer Zeit für etwas ganz besonderes…….nein, heute gibt es ausnahmsweise einmal kein Kochbuch, sondern ein Bericht über eine phantastische Veranstaltung, die im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes vom 11.-22. Mai 2016 stattgefunden hat! Ihr werdet Euch fragen, was Bücher mit den Filmfestspielen zu tun haben?

Es geht um einen meiner absoluten Lieblings-Verlage, ein Verlag, der sagen wir mal für seine prächtigen „Kunstwerke“ im Großformat bekannt ist, ein Verlag der auch Zeitgeschichte in Form von Kunstwerken verlegt, immer prächtig, immer phantastisch recherchiert und immer einzigartig!

Also, kurze Rede langer Sinn, es geht natürlich um den TASCHEN- Verlag !

TASCHEN in Person von Marlene und Benedikt Taschen haben im Rahmen der Cinema against Aids – Gala, welche alljährlich zu den Filmfestspielen von Cannes stattfindet, eine unglaubliche Bibliothek gespendet, die während dieser Gala zur Versteigerung gekommen ist.

Benedikt Taschen
Benedikt Taschen, Marlene Taschen, Marc Newson/ Copyright © by lofficielitalia.com

Diese spektakuläre Gala und Auktion hat bisher über 170 Millionen Dollar für die lebensrettenden Forschungsprogramme der Foundation for Aids Research (amfAR) eingebracht. Die Karten für diese Veranstaltung im Rahmen der Festspiele sind die begehrtesten „Tickets“ während der ganzen Filmfestspiele, da hier absolut alle Hollywood-Größen vertreten sind!

Taschen Bibliothek
Copyright © by TASCHEN

Aber einer der wichtigsten Gesichtspunkte der Veranstaltung sind natürlich nicht nur die Spenden für die amfAR, sondern auch den anhaltenden Kampf gegen Aids im Spotlight der weltweiten Medien zu halten !

Im Rahmen dieser mehr als außergewöhnlichen Veranstaltung haben Marlene und Benedikt Taschen eine noch nie da gewesene Bibliothek erschaffen, welche in einem von Jean Prouvé extra dafür designten Glaspavillion präsentiert wird (dieser Pavillion gehört übrigens zum ersteigerten Gesamtpaket und wird später am vom Höchstbietenden gewünschten Ort komplett wieder aufgebaut)!

Und erst die Bücher, oh mein Gott…..vierhundertvierundvierzig TASCHEN-Titel gehören zu dieser einzigartigen Bibliothek, alle sind die dabei, die seltenen TASCHEN-Sammler-Editionen, die unglaublichen Sumo-Sizes von Annie Leibovitz, ein handsigniertes Exemplar des Helmut Newton-Sumos, zahlloses Raritäten aus Benedikt Taschens privater Sammlung und natürlich die monumentale Genesis von Sebatião Salgado!

Taschen Bibliothek
Copyright © by TASCHEN

Viele der großformatigen Sammler-Editionen sind handsigniert und mit seltenen Artworks und Prints versehen, da bekommt ein (Koch)-Buch-Verrückter wie ich Gänsehaut! Nicht zu vergessen, das neu aufgelegte, zweibändige Naomi Campbell, ein atemberaubender Tribut an das Supermodel, „verpackt“ in ein fertig-zum-aufhängen-Artwork der Pop-Art-Legende Allen Jones.

Nun ja und was soll ich sagen, bzw. schreiben…….diese mehr als großartige Bibliothek ist für 2,7 Millionen US-Dollar an den Höchstbietenden gegangen! Der komplette Auktionserlös wird den lebensrettenden Forschungsprojekten der amfAR-Stiftung (übrigens eine Nonprofit-Organisation), deren Gründungsmitglieder die große Elizabeth Taylor und Rock Hudson waren, zugute kommen!

Und auch in diesem Jahr waren sie wieder alle vor Ort am wunderschönen Cap d´Antibes, die Crème de la Crème aus der internationalen Film-, Musik- und Modewelt mit Stars wie Heidi Klum, Sharon Stone, Julianne Moore, Anna Wintour, Karlie Kloss und viele andere.

Ich finde das ist wirklich eine großartige und mehr als erwähnenswerte Story!

Und wie bereits erwähnt, das soll hier kein billiger Abklatsch eines Gala oder Bunte-Artikels sein, mir ist es einfach nur daran gelegen, diese wunderbare Aktion von Benedikt und Marlene Taschen in meinen Worten zu publizieren! Ich finde das absolut großartig, das die beiden sich hier dem Wirken der amfAR verschrieben haben! Ist AIDS doch meiner Meinung nach zu sehr in den Hintergrund bzw. in die Hinterköpfe der Menschen gerutscht, man redet viel zu wenig darüber, obwohl diese schreckliche Krankheit in vielen Nationen immer noch aktueller ist denn je!

Es ist gut, das es solche „Charities“ gibt, wären doch solche Krankheiten wie AIDS und viele andere Dinge, die wir doch allzu gerne nach übermäßiger medialer Präsenz verdrängen zu versuchen, längst in Vergessenheit geraten! Ich verneige mich vor dieser großartigen Aktion von Marlene und Benedikt Taschen!

Bravo!

Dessert-Kochkurs beim Lieblingspâtissier im Vila Vita Rosenpark

Hallo Ihr Connaisseure und Liebhaber der süßen Küchenkunst!

Ich weiß gar nicht, wie es passiert ist, aber ich hatte tatsächlich den Oster-Mise-en-Place-Samstag frei, aber das war auch seit langem so geplant, denn ab und zu hat auch mal der Küchenchef etwas vor……..bzw. gönnt er sich mal etwas!

Aber da es ja für uns Gastro-Junkies unglaublich schwer ist mal etwas sinnvolles außerhalb der Gastronomie zu unternehmen, so entschied ich mich dieses mal einfach dazu, auch meine Freizeit in einer Küche zu verbringen und Just-For-Fun einen wunderbaren Patisserie-Kurs bei meinem ehemaligen Weggefährten Eric Lehr, dem jetzigen Chef-Patissier des Restaurants Rosenkavalier im Hotel Vila-Vita Rosenpark in Marburg zu belegen!

Eric ist für mich eine der deutschen Patissier-Größen, gelernter Konditor (seine Torten sind einfach nur unglaublich „vielschichtige“ und feine Kreationen!), Teilnehmer und Gewinner mehrerer, hochkarätig besetzter Wettbewerbe wie dem Patissier des Jahres und dem Cru de Cao- Award, da ist es doch etwas ganz wunderbares sich von einer solchen „Kreativ-Maschine“ einfach mal einen ganzen Tag lang „coachen“ zu lassen!

Gesagt, getan, um 13:00 am sonnigen Ostersamstag-Nachmittag nahm die süße Völlerei, wunderbar umsorgt vom Rosenpark-Team bei einem Aperitif ihren Lauf…..

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Hotel Vila Vita Rosenpark
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Und es ging mit einem einfachen, aber immer wieder göttlichen Klassiker, einem Karamellisiertem Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster und Vanilleeis los. Schnell fragten sich die ersten der teilnehmenden Damen (Tom war der Hahn im Korb), ob wir das wohl auch alles essen müssen, natürlich mussten wir nicht, aber wir wollten !

Nebenher wurde in Form einer Anglaise erst mal der Grundstock unseres weiteren „Wirkens“ gelegt. Uns schwante fürchterliches beim durchsehen der ausgehändigten Rezepturen, was würde das nur für einen süße Völlerei werden!

So ganz nebenher entstand noch Erics „schnelle“ Variante des Eierlikörs aus dem Thermomix. Ich bin ja kein Eierlikör-Fan, aber in dem könnte ich baden, war er doch mit reichlich feinstem Doppelkorn aufgepimpt und so völlig abgehoben von dem, was der Handel uns so bietet.

Dann wurde es, hm….. was schreib ich denn jetzt……..“Anbetungswürdig“ in Form der

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nächsten Aufgabe, Schokoladensoufflée mit Orangenragout und Vanilleschaum (und Ja!, der Kern war flüssig), einfach unbeschreiblich und genau die Kombination die ich liebe, zart-bitteres Schokoladensoufflée trifft auf herb-säuerliches Orangenragout  gekrönt von einem Hauch von Vanille.

Und spätestens ab diesem Zeitpunkt fiel es immer schwerer, sich mit dem abzufinden, was da noch kommen sollte……. Aber wir waren tapfer, tranken Weißwein, Prosecco und etwas Kaffee…….die Genußorgie sollte ja noch weiter gehen.

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Ab in die nächste Runde…..bei süßem konnte einfach keiner von uns widerstehen und so nahmen wir auch locker-lässig die nächste Runde feinstes „Hüftgold“ in Form einer Nougatmousse mit marinierten Beeren und Vanillesauce ohne murren in kauf.

Auch hier wieder die sehr feinsinnige Kombination von eleganter Süße und zarter Säure, die alle Geschmacksrezeptoren einfach nur noch Samba tanzen lässt!

Jetzt wurde es aber dann wirklich Zeit für etwas leichteres, begannen wir doch so langsam auf Grund des kompletten „Overflow“ an Kalorien zu stöhnen und zu ächzen……aber es war ja noch Prosecco da……                                                       Weiter ging es mit einem wunderbaren Texturenspiel von leicht säuerlich bis cremig-

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zart in Form von Geeister Kokosnuss, gegrillte Ananas und Koks-Crumble, ein Dessert wie für mich gemacht, liebe ich doch dieses Zusammenspiel von heiß und kalt ganz besonders! Nun ja, jetzt wurde es dann doch auch mal für mich so langsam mal etwas schwierig, das noch alles „unterzubringen“……aaaaaaber, da war doch noch etwas…….Prosecco !?!?

 

Aber trotz alledem, machten wir uns so langsam Kopfzerbrechen, wo dieser Tag enden sollte (uns stand ja auch noch ein phantastisches Drei-Gang-Menu bevor, aber da gabs ja Fleisch!). Fröhlich und

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munter ging es dann weiter mit Erics „Limenana“ im Glas serviert, einer vielschichtigen Verführung aus karamellisierter Banane, Limetten-Kokosstreusel, Limettenmousse und einer luftigen Koks-Espuma, lasst diese Kombination einfach mal sacken, ich glaube hier muss ich nicht sehr viel zum Besten geben. Einfach anbetungswürdig…………

Aber jetzt !……..dachten wir, als eine große Flasche Campari sich mit Orangensaft im Topf vereinte. Sollten wir also dann doch endlich zu unserem wohlverdienten „Neutralisator“ in Form eines Campari-Orangen-Sorbets mit Mango-Passionsfrucht-Espuma kommen??? Alea jacta est

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dachte ich, als diese eigentlich trinkfertige Mischung ihren Weg in die Eismaschine nahm, die aber hier auf Grund des nicht unerheblichen Alkoholgehalts der Mischung schon etwas länger zu tun hatte. Aber auch hier konnte sich das Ergebnis wieder mehr als sehen und vor allem schmecken lassen!

Ein wirklich allerletztes, klitzekleines Dessertchen ging nach diesem göttlichen „Neutralisator“ dann aber noch……..Der krönende Abschluss unseres gemeinsamen Wirkens am Ostersamstag war ein

Copyright © by Toms Kochbuchblog/Hotel Vila Vita Rosenpark
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Topfen-Beeren-Gratin mit Joghurteis, wobei hier die Gratin schon wahrlich an Gaumensex grenzt. Das Ganze noch „getoppt“ von zart-cremigem Joghurteis, das war einfach nur unbeschreiblich gut!

Und da ging er hin, mein freier Samstag! Zum Abschluss des ganzen gab es noch feinstes Carpaccio (uns dürstete es nach dieser süßen Orgie einfach nur nach Fleisch), butterzart geschmorte Ochsenbäckchen und Käse vom Affineur.

So sieht eben der perfekte Tag eines gastronomiesüchtigen aus……. Danke an das Team des Rosenparks in Marburg! Es war in jeglicher Hinsicht ein Vergnügen!

DANKE Eric!

Und wenn es Euch nach noch mehr dürstet, die komplette Fotostrecke gibt´s  hier zu sehen !

Gewinnspiel Kochbuch – Yannick Alleno –

So Ihr Buch-Gourmets und Küchen-Zauberer, es ist soweit! Wie versprochen läuft ab heute Abend (13.03.2016) das Ostergewinnspiel von Toms Kochbuchblog und dem Matthaes-Verlag.

Zu gewinnen gibt es ein absolutes Benchmark der kulinarischen Literatur, ich denke es ist einer DER Kochbuch-Novitäten der letzten Jahre überhaupt ! Natürlich gab es sehr viele besondere und besonders gute Neuerscheinungen, aber die hier, war für mich der Knaller überhaupt!

Copyright © by Matthaes-Verlag, Stuttgart
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Hier ist es, Yannick Alleno!

Dieses Meisterwerk gibt es zu gewinnen!

Was Ihr dafür tun müsst:

  1. Diesen Beitrag bei Facebook liken und meiner Website oder Facebook-Seite (oder natürlich beiden) Euer Like schenken, insofern Ihr das nicht bereits getan habt
  2. Diesen Beitrag auf Eurer eigenen Facebook-Seite teilen und…….
  3. mir im Kommentar bei Facebook schreiben, was das schrecklichste war, was Ihr jemals gegessen habt!

 

Ist doch ganz einfach, oder??? Naja für dieses Prachtexemplar darf ich ja auch mal ein wenig mehr von Euch verlangen, oder?

Einsende-/ Kommentarschluss ist der Ostersonntag, der 27.03. 2016, 23:00

Der Rechtsweg ist natürlich wie immer ausgeschlossen, obwohl es sich hier ganz besonders lohnt! !

Der/ die Gewinner/in wird wie immer auf der Facebook-Seite von Toms Kochbuchblog bekannt gegeben! Das Buch wird dann nach Bekanntgabe der Adresse (per Email an tom@kochbuch.tips oder per Direktnachricht an Toms Kochbuchblog auf Facebook) umgehend an den Gewinner verschickt!

Armin Leitgeb – Das Interview

Hallo Ihr Foodies und Sternefresser da draußen, auch diese Woche gibt es wieder ein kulinarisches Interview mit Toms FAQ´s (Foodie is answering Questions). Zum zweiten Interview konnte ich Armin Leitgeb, den Küchenchef des Sir Henry Suiten Hotels in Seefeld/ Tirol gewinnen, was mich wirklich außerordentlich freut, da ich die Vita des Herrn Leitgeb wirklich außerordentlich und bemerkenswert finde….aber lest selbst!

Tom:

Die Frage der Fragen: Was hat Dich dazu bewogen Koch zu werden?

Armin Leitgeb

Eigentlich bin ich irgendwie in die Branche rein gerutscht nach der Pflichtschule.

Nach 3 Wochen konnte ich mir nichts mehr Anderes vorstellen.

 Tom:

Welcher Deiner Lehrmeister hat Dich am nachhaltigsten geprägt?

Armin Leitgeb

Das waren neben meinem Lehrmeister Walter Jost vor allem Hans Haas vom Münchner Tantris und Thomas Keller von der French Laundry in Californien. Bei Hans Haas habe ich ohne Zweifel das Kochen gelernt und bei Thomas Keller das „big picture“.

 Tom:

5 Times Chocolate © by Armin Leitgeb
5 Times Chocolate © by Armin Leitgeb

Was liebst Du am meisten an Deinem Beruf?

Armin Leitgeb

Gäste glücklich zu machen und meine Erfahrung die ich bis heute sammeln konnte an meine Mitarbeiter weiter zu geben.

 Tom:

Wie beurteilst Du das Nachwuchsproblem in der Gastronomie?

Armin Leitgeb

Ich sehe das Problem bei uns in der Politik. Heutzutage sind die Personalkosten so hoch, dass sich ein Betrieb nicht mehr leisten kann etwas Besonderes zu bieten, geschweige denn ausreichend Personal anzustellen, dass die Arbeitszeiten geregelt sind und es den jungen „Nachkömmlingen“ Spaß macht. Keiner will mehr in die Gastronomie, weil die Arbeitskonditionen bekannt sind. In Frankreich zum Beispiel hat der Beruf Koch noch einen speziellen Stellenwert und gehört zur Kultur. Bei uns ist es leider nie dazu gekommen, dass dieser schöne Beruf einen hohen Stellenwert hat. In Asien habe ich gemerkt, dass die es geschafft haben, dem Beruf einen Stellenwert zu geben. „wau, you are a chef“ hab ich oft gehört, egal wo man gerade arbeitet.

Produkte werden teurer, Kosten steigen, Jeder will mehr verdienen, die Arbeitszeiten sollten normal/minimiert sein und die Gäste wollen immer weniger Geld ausgeben. Das Alles passt irgendwie nicht mehr zusammen und irgendwann wird diese Blase platzen.

Tom:

Hummer © by Armin Leitgeb
Hummer © by Armin Leitgeb

Deine beste Eigenschaft ist?

Armin Leitgeb

Zielstrebigkeit

Tom:

Hast Du einen unverwirklichten Traum?

Armin Leitgeb

Nein

 Tom:

Wie heisst Dein Lieblings- koch- back- fach- buch ?

Armin Leitgeb

Zur Zeit: Yannik Alleno und The French Laundry Cookbook,

(Anm. der Redaktion: Das sind meiner Meinung nach die absoluten Kochbuch-Meilensteine der letzten Jahre, sehr gute Wahl Armin )

Tom:

Dein letzter Restaurantbesuch war bei?

Armin Leitgeb

Gestern in einem Wirtshaus bei mir um die Ecke

Tom:

In welchem Restaurant, egal wo auf der Welt würdest Du gerne mal essen gehen?

Armin Leitgeb

Alinea in Chicago

Tom:

Ein Foto eines Deiner „Signature-Dishes“ oder eine Deiner schönsten/wichtigsten Kreationen

Armin Leitgeb

Oktupus © by Armin Leitgeb
Oktupus © by Armin Leitgeb

 

 

 

 

Ein Foto von Dir

Armin Leitgeb

Copyright © by Armin Leitgeb
Copyright © by Armin Leitgeb

 

 

Tom:

Deine drei Lieblings-Foodie-Websites

Stabmuschel © by Armin Leitgeb
Stabmuschel © by Armin Leitgeb

Armin Leitgeb

Hab ich nicht

 

Name:

Armin Leitgeb

Tomate/ Muschel © by Armin Leitgeb
Tomate/ Muschel © by Armin Leitgeb

 Geburtstag:

 24.09.1976

 Erlernter Beruf:

Koch

 Derzeitiger Arbeitsort:

 SIR HENRY Suiten Hotel, Seefeld Tirol

Lieber Armin, an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für Deine Zeit und das tolle Interview! Ich wünsche Dir von ganzem Herzen alles erdenklich Gute, vor allem viel Kraft, Kreativität und Gesundheit für Deinen weiteren Lebensweg und den tollsten Beruf der Welt!

Chapeau mein lieber!

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Dominique Crenn im Hangar-7

MÄRZ 2016 – DOMINIQUE CRENN, ATELIER CRENN, SAN FRANCISCO, USA

Sie ist endlich wieder in Europa, Dominique Crenn im Hangar-7 in Salzburg!

KOCHKUNST DARF ALLES

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Credit by Helge Kirchberger Photography/ Red Bull Hangar-7

„Women can kick ass, too!“ Man muss den Satz nicht übersetzen, um zu verstehen, was Dominique Crenn meint. Sie ist schließlich selbst der beste Beweis dafür. Als erster weiblicher Küchenchef in den USA wurde sie mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. In ihrem Atelier Crenn in San Francisco zelebriert die gebürtige Französin eine moderne Haute Cuisine, die so leger wie die Kunst und so präzise wie die Wissenschaft funktioniert – und das gänzlich ohne Widerspruch.

Ihre oft wilde Frisur, die lässige Kleidung und der tätowierte Unterarm würden perfekt auf ein Rockstar- Poster passen. Ihr perfektes Äußeres, gepaart mit starkem Charisma, ließe wohl auch so manche Hollywood- Schauspielerin neben ihr erblassen. Eine Begegnung mit Dominique Crenn erweckt viele Assoziationen, dass sie eine erfolgreiche Küchenchefin ist, würde aber wohl kaum jemand vermuten, der ihr zum ersten Mal gegen- übersteht.

Mit Schubladen kann Dominique Crenn aber ohnehin wenig anfangen. Sie ist schließlich auch nicht „nur“ eine Köchin, sondern auch Bastlerin, Wissenschaftlerin und vor allem Künstlerin. Und genauso vielschichtig wie sie selbst ist auch ihr Restaurant, das nicht zufällig den Namen Atelier Crenn trägt. Ein offener Ort, an dem die Kunst und das Kochen zelebriert werden. Ein Ort, an dem sie gemeinsam mit einem kleinen Team ihre Vision von moderner, handwerklich präziser, nachhaltiger und saisonaler Haute Cuisine verfolgt.

So gibt es etwa bei Dominique Crenn keine herkömmliche Menükarte. Lieber beschreibt sie ihre „Tasting Menus“ mit einem selbst verfassten Gedicht – eine Zeile für jeden Gang. Und die Gerichte, die sie wie herrliche Stillleben auf den Tellern arrangiert, tragen Namen wie „Spaziergang im Wald“ oder „Das Meer“.

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Credit by Helge Kirchberger Photography/ Red Bull Hangar-7

Die Poesie ist für sie der perfekte Weg, um ihre persönliche Beziehung mit ihren Speisen zum Ausdruck zu bringen. „Essen muss für mich von innen kommen“, erklärt sie. „Es geht um Transparenz, Authentizität und die Botschaft, die du dem Gast damit vermitteln möchtest.“ Aus ethischen Gründen findet man deshalb in ihren Menüs auch kaum Fleisch. Meeresfrüchte und Gemüse verwendet sie dagegen überaus gerne.

So offen und unkonventionell Dominique Crenn sich der gehobenen Gastronomie auch nähert – in der Küche bearbeitet ihr Team die Zutaten so präzise wie in einem wissenschaftlichen Labor. Bei der Kreation der Speisen setzt Crenn sich und ihren Köchen wiederum bewusst keine Grenzen. Geschmäcker und Techniken werden beliebig gemixt – mit dem einzigen Ziel, den Gästen ein neues, alles übersteigendes Geschmackserlebnis zu bieten.

In der Praxis entstehen dadurch kulinarische Kunstwerke wie „Trout Marmitako“, Crenns außergewöhnliche Annäherung an ein klassisches baskisches Gericht: mit exakt drei Tage lang getrocknetem Fisch und einem Kompott aus traditionellen Tomatensorten, die geschält und 24 Stunden lang dehydriert wurden, um einen noch intensiveren Geschmack zu erlangen. Die beiden Hauptzutaten sind in Kombu-Seetang, getrockneter Petersilie und dünnen, ebenfalls dehydrierten Knoblauch-Kartoffelscheiben eingebettet.

Wenngleich Schubladen wie erwähnt unerwünscht sind, drängen sich bei derart ausgeklügelten Kreationen natürlich Assoziationen mit der Molekularküche auf. Dem widerspricht Crenn auch gar nicht, merkt aber an: „Wir probieren schon gerne etwas Neues aus, aber wir manipulieren nicht einfach die Dinge, ohne das eigent- liche Produkt auf den Teller zu bringen. Wer bei uns Pilze schmeckt, hat auch Pilze im Mund. Manche sind vielleicht getrocknet oder anders bearbeitet – aber es sind Pilze.“

Geboren und aufgewachsen in Frankreich, bezeichnet sich Dominique Crenn selbst als eine Autodidaktin am Herd. Ihr früh verstorbener Vater war ein französischer Politiker, Maler und angesehener Restaurantkritiker. Von ihm erbte sie nicht nur die künstlerische Ader, sondern lernte bei gemeinsamen Reisen zu den besten europäischen Restaurants auch die subtilen Nuancen und einzigartigen Geschmäcker qualitativ hochwertiger Zutaten zu schätzen.

Ihre formale Lehre als Köchin begann Crenn nach ihrem Umzug nach San Francisco Ende der 1980er-Jahre. Während dieser Zeit arbeitete sie unter anderem im Restaurant Stars unter Jeremiah Tower und Mark Franz. 1997 wechselte Crenn für ein Jahr nach Indonesien und schrieb in der Küche des International Hotels in Jakarta kulinarische Geschichte als erster weiblicher Executive Chef des Landes. Nach ihrer Rückkehr in die USA arbeitete sie acht Jahre lang als Executive Chef im Manhattan Country Club in Manhattan Beach und als Opening Chef im Abode Restaurant & Lounge in Santa Monica. Zurück in San Francisco, übernahm Crenn als Küchenchef das Restaurant Luce im Intercontinental Hotel, wo sie 2009 mit ihrem ersten Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.

Der starke Wunsch, endlich ihr eigenes, zutiefst persönliches Projekt in die Tat umzusetzen, führte im Jahr 2011 schließlich zur Eröffnung des Atelier Crenn. Eine Entscheidung, die den Namen Dominique Crenn endgültig in die höchsten Sphären der US-amerikanischen Kulinarik katapultieren sollte. Nur ein Jahr nach der Eröffnung wurde Crenn die erste Frau in den USA, deren Arbeit mit zwei Michelin-Sternen geehrt wurde. Daneben erlangte Crenn durch Auftritte im Fernsehen auch größere nationale und internationale Aufmerksamkeit, etwa durch ihren Sieg in der TV-Kochshow The Iron Chef.

Im März 2016 kehrt Dominique Crenn nun endlich auch wieder nach Europa zurück – wenn sie einen Monat lang als Gastköchin das Zepter in der Küche des Restaurant Ikarus im Salzburger Hangar-7 übernimmt.

Gewinnspiel Hans Horberth

Hallo Ihr Gastronauten und Genussmenschen.

Zum Wochenstart gibt es den dritten Beitrag zu Hans Horberth und seinen Kulinarischen Kontrasten aus dem Matthaes-Verlag.

Als Höhepunkt des ganzen gibt es heute die „Kulinarischen Kontraste“ zu gewinnen!

So ganz uneigennützig ist dieses Gewinnspiel natürlich auch nicht, zweierlei Aufgaben gilt es zu erfüllen, zum einen eine Frage zu beantworten und zum anderen bitte ich Euch einen Blick auf meine neu gestaltete und noch nicht ganz fertige Website zu werfen,;vielleicht auch den einen oder anderen Kommentar zu hinterlassen und natürlich die Seite zu liken und zu teilen!

Und hier die Frage:

Wann wurde Hans Horberth mit seinem zweiten Guide Michelin- Stern ausgezeichnet und wie hieß das Restaurant in dem er in dieser Zeit tätig war??

Copyright © by Matthaes-Verlag

Copyright © by Matthaes-Verlag

 

 

Eure Antwort (bitte ausschließlich mit dem Betreff: Hans Horberth) sendet Ihr bitte an

tom@kochbuch.tips

Einsendeschluss ist der kommende Sonntag, 6. März 2016

Der Rechtsweg ist natürlich wie immer ausgeschlossen!

Wünsche Euch ganz viel Spaß und natürlich auch das entsprechende Glück!

Und auch hier möchte ich wie so oft an dieser Stelle noch etwas zum Ausdruck bringen:

Copyright © by Hans Horberth
Copyright © by Hans Horberth

Ich bin unglaublich froh, das Hans Horberth nach langer Krankheit endlich wieder unsere Gastronomische Landschaft mit seiner Kreativität bereichert. Seit kurzem unterstützt er einmal wöchentlich das Team vom „Gustav“ im Frankfurter Westend! Lieber Hans, wir werden uns sehr bald sehen!

Resches Gewürzbrot

So, Ihr Koch-, Back- und Buchfreaks, heute gibt es wieder was für die backende Fraktion unter Euch………

Ein geniales Rezept eines Brotes, das ich unglaublich mag! Es erinnert an Bayern, an Südtirol, ans Vinschgau……einfach phantastisch!

Gefunden hab ich das Rezept bei einer bloggenden Freundin, Katharina, vom Blog „ Die Wortspielerin“ und mir dort das Rezept auch heruntergeladen. Vielen Dank Du liebe für den Tip!

Katharinas Blog solltet Ihr Euch übrigens unbedingt mal ansehen, es lohnt sich wirklich und der Name ist Programm !

Naja und einen Großteil der Zutaten hatte ich ja im Haus (und dieses mal sogar das 550er Mehl, yeah)!

Bei einer Zutat hat sogar mein relativ gut bestückter Gewürzschrank gestreikt, dem Schabzigerklee, dem klassischen Gewürz des Vinschgauers, aber auch das war kein Problem, im nächsten Bioladen angerufen und siehe da, man hatte gemahlenen Schabzigerklee vorrätig, wunderbar!

Hier das von mir gaaaaanz leicht abgeänderte Rezept:

Zutaten:

  •  1 EL Kümmel
  • 2 TL Fenchelsamen
  • 2 TL Koriandersamen
  • 1 TL Tellycherrypfeffer
  • 2 TL Bärlauch, getrocknet
  • ¼ TL Brotgewürz
  • ¼ TL Schabzigerklee (oder: Brotklee)
  • 200 g Roggenmehl
  • 300 g Weizenmehl
  • 1 Pä Trockenhefe
  • 1 TL Malden Sea Salt
  • 125 g Sonnenblumenkerne, trocken geröstet
  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Essig, weiß
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Zubereitung:

  •  Gewürze fein mörsern
  • trockene Zutaten alle mit dem Schneebesen gut vermischen
  • Essig und Wasser vermischen
  • Ofen auf 100°C vorheizen
  • Backblech mit Backpapier oder SilPat-Matte vorbereiten
  • Wasser-Essig-Mischung zum Teig geben und cirka 3 Minuten in der Kitchen Aid laufen lassen, oder wer es für die Oberarme braucht selbst kneten
  • den Teig zu einem ansehnlichen Laib formen (ich hab ein Gärkörbchen und hab es einfach da rein gelegt und
  • im Backofen bei knapp 100°C für 30 Minuten gehen lassen
  • nach 30 Minuten aus dem Gärkörbchen (wie gesagt, es geht auch ohne) aufs Backblech stürzen und für weitere
  • 40 Minuten bei 210°C backen
  • nach Ablauf der Backzeit das Brot im ausgeschalteten Ofen noch für 10 Minuten rasten/ ruhen lassen
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Das Ergebnis kann sich denke ich sehen lassen! Ein wunderbares geschmackvolles und gesundes Brot mit nahezu perfekter Krume ist da entstanden!

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 Viel Spaß beim Nachbacken.

 Anmerkung:

Ich hab es jetzt nur mit Sonnenblumenkernen gebacken, aber hier sind dem Geschmack und der Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt, in dem Falle gilt die einfache Regel „Lecker ist was Euch Spaß macht“……..

Es geht mit allen Kernen, Dinkel, Kürbiskerne, Sesam, Nüsse……

TASCHEN Warehouse Sale & Gewinnspiel

TASCHEN WAREHOUSE SALE – JANUAR-SALE BEI TASCHEN

Liebe (Koch)-Buchwürmer,

Toms Kochbuchblog freut sich, ankündigen zu dürfen, auch das Jahr 2016 wieder mit dem TASCHEN- Januar-Sale begrüßen zu können, der alljährlichen Fundgrube für große und kleine Schnäppchenjägerinnen und Schnäppchenjäger..

Ein Januar ohne den TASCHEN Warehouse SALE kann Euch gestohlen bleiben? Uns aber erst recht, darum gibt es auch in diesem Jahr vom 28. bis 31. Januar wieder Rabatte von 50 bis 75 Prozent auf Schaufenster- und Ansichtsexemplare, sowie auf leicht bestoßene Schätzchen, ob Sie uns in einem unserer TASCHEN Stores besuchen oder online unter www.taschen.com.

Copyright © by TASCHEN
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Ob Kunst, Kino, Architektur, Fotografie oder Pop – schöpft aus dem Vollen; geht mit Mario Testino auf Glamour- und Jetset-Patrouille, mit Stanley Kubrick ins Weltall oder mit Julius Shulman Modernismus gucken.

TASCHEN, 1980 von Benedikt Taschen gegründet, besitzt Stores in Europa und den Vereinigten Staaten sowie die TASCHEN Gallery in Los Angeles. In seiner über 35-jährigen Geschichte begeistert der Verlag mit seinen in Format, Thematik und Preis stets bahnbrechenden Büchern eine treue Gefolgschaft rund um den Globus gesichert und ist zu einem weltweit bekannten Markenzeichen geworden. TASCHEN hat nicht nur mit dem Helmut Newton SUMO, dem teuersten Buch, das im 20. Jahrhundert erschien, Rekorde gebrochen, sondern mit seinen preiswerten Basic-Art-Titeln auch die erfolgreichste Kunstbuchreihe der Welt ins Leben gerufen, die in über 20 Sprachen übersetzt und gerade unter dem Label Basic Art 2.0 überarbeitet und aktualisiert wurde.

Zu den Highlights des Jubiläumsjahres 2015 gehörten Art und Collector’s Editions mit David Bowie,
Gisele Bündchen, Naomi Campbell und der Fotografin Bettina Rheims sowie die neue Reihe Bibliotheca Universalis mit Bestsellern aus allen Sparten des Verlagsprogramms in kompaktem Format, von Araki. Tokyo Lucky Hole bis zu Albertus Seba, Das Naturalienkabinett.

Und natürlich gibt es auch wieder etwas aus dem TASCHEN-Store zu gewinnen:

Da wir ja 2016 das Hieronymus Bosch-Jahr haben verlosen TASCHEN und Toms Kochbuchblog eine Ausgabe des Ende Januar erscheinenden Prachtstücks!

Copyright © by TASCHEN
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Schickt mir einfach eine Email an tom@kochbuch.tips und sagt mir warum Ihr das Buch gewinnen wollt!

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2016! Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Der/ die Gewinner/in werden wie immer schriftlich per Email benachrichtigt!

TASCHEN Store Hamburg

Bleichenbrücke 1–7 20354 Hamburg

Tel +49-40-80793302 store-hamburg@taschen.com

Donnerstag–Samstag 28.–30. Januar 10–20 Uhr

oder 24 Stunden täglich unter 

www.taschen.com

Viel Spaß beim Stöbern im TASCHEN-Store und viel Glück beim Gewinnspiel!

Euer Tom

Gewinnspiel

So Ihr Kochbuch-Freaks, wie versprochen geht es heute in die nächste Runde!

Und zu gewinnen gibt es dieses mal wieder ein phantastisches Prachtstück aus dem Matthaes-Verlag.

Und hier ist es:

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Matthaes Verlag
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Saisonale Kreationen vom Konditoren Welt-, Europa- und Schweizer Meister David Schmid aus Zunzgen in der wunderschönen Schweiz!

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Matthaes Verlag
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Folgende Frage(n) gibt es dieses mal zu beantworten:

  1. In welchem Ort startete David Schmid seine Lehre als Bäcker/ Konditor?
  2. Wie heißt der weihnachtliche Konfekt-Klassiker, der in der ganzen Schweiz hergestellt und konsumiert wird?
Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Matthaes Verlag
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So Ihr lieben, jetzt heißt es stöbern! Ich wünsche Euch allen wieder einmal ganz viel Fingerspitzengefühl beim Finden der Lösung und natürlich am kommenden Sonntag auch Glück beim auslosen!

Einsendeschluss ist Sonntag, der 17.01.2016

Eure Lösungen zu den Fragen sendet Ihr bitte wie immer an kochbuchtips@gmail.com

Der Gewinner/ die Gewinnerin wird wie immer per Email benachrichtigt.

Auch dieses mal ist natürlich der Rechtsweg wieder ausgeschlossen!

Und nicht vergessen, Eure Likes und Kommentare könnt Ihr hier

www.facebook.com/tomskochbuchblog

oder hier

www.kochbuch.tips

hinterlassen! Würde mich sehr darüber freuen!

Ganz liebe Grüße und viel Spaß beim Suchen der Lösung!

Tom

 

Green Curry Chicken

Hallo Ihr Herdvirtuosen, hallo Ihr Kochbuchfanatiker!

Heute gibt es mal wieder kein Kochbuch, dafür aber „gekochtes“ und zwar aus einer meiner Lieblingsküchen, der Thailändischen!

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Und das ist auch gleichzeitig einer meiner Vorsätze fürs neue Jahr, nicht nur Bücher, sondern ab und zu auch mal was aus meiner Küche!

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Und ja, ich weiß, es wird wie immer welche geben, die sagen werden: Die Gemüse sind aber nicht authentisch-thailändisch, aber, ich lebe in der Nordhessischen Provinz und da ist es nun mal immens schwer am Tag nach Neujahr (wenn es dann auch noch ein Samstag ist, hat Koch völlig verloren), vernünftiges Gemüse zu bekommen!

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Naja und wenn es dann auch noch spezielles wie Pak-Choi, , Kaffirlimettenblätter, frischer Ingwer, Zitronengras oder ähnliches sein soll, dann wird im lokalen Supermarkt gleich die Parlamentärsfahne gehisst!

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Aber nichtsdestotrotz: Es wird thailändisch am Sonntag geben!

Also schnell im Gewürzschrank nachgesehen, sch……, ich hab es geahnt, meine selbstgemörserte/-gemischte Grüne Currymischung hat´s auch mal wieder dahingerafft!

So, also fangen wir wieder ganz vorne an, die passenden Gewürze (Basilikum, Bockshornkleesaat, Brauner Rohrzucker, Korinaderkörner, Ingwer, grüne, selbstgetrocknete Jalapeños, Cumin, etwas Piri-Piri, Estragon, Zitronengras (hatte ich noch ein wenig getrocknet), Kardamomsaat, Tellicherry-Pfeffer, Knoblauch, Zitronenschale, Minze und frischer Koriander, alles in den Mörser und dann Feuer frei!

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Ich finde, nirgendwo werden die Einflüsse Indiens, Europas und Chinas so deutlich spürbar wie in der thailändischen Küche. Durch all diese Einflüsse wurde im Lauf der Jahrhunderte die typisch thailändische Landesküche geboren.

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Teil 1 wäre somit erledigt!

Ach so, nur um alle Unklarheiten zu beseitigen, das ist eine Trockengewürzmischung, der frische Koriander kommt grob geschnitten kurz vor Fertigstellung in mein Hühnchen-Curry, also beinahe alles „comme il faut“…….

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Aber der eigentliche Grund, nein eigentlich sind es zwei Gründe, weshalb es heute Hühnchen-Curry gibt, sind folgende:

  1. Thailändische/Asiatische Küche, schnell, gesund und unglaublich lecker !
  2. Meine neue d. die Pfanne, heute bist du fällig Baby……. ich bin soooo gespannt wie sie sich schlägt!

Also, Schneidebrett aufbauen, Paprika, Karotten, Knoblauch, Frühlingszwiebeln (das waren übrigens auch die letzten am heutigen Samstag im lokalen Supermarkt – und ich musste sie noch mit meinem Einkaufswagen verteidigen), braune Champignons, Chilis, Staudensellerie und Koriander sowie die Hähnchenbrust geschnitten, gehackt oder zerdrückt und meine neue Pfanne „hochgefahren“.

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Dann kommt der Moment der Wahrheit, die Ochsenbäckchen von neulich hat sie mit Bravour gemeistert und mein Hähnchen-Curry wird ebenfalls kein Problem für sie sein, oder Tommy?????

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So, jetzt aber an den Start:

Das Hähnchenfleisch mit dem grünen Curry mariniert und in meiner neuen Pfanne mit den fein gehackten (fast Capsaicin-freien) Chilischoten scharf „angeschossen“, anschließend das Gemüse angebraten und dann alles zusammen mit Kokosmilch in der Pfanne „vermählt“, würzen brauchte ich nicht mehr viel, etwas grobes Salz aus der Mühle, etwas Ingwerpaste und ein Schuß Sweet-Chili Sauce.

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Das wars!

Verzeiht mir bitte, das es heute mal kein Rezept dazu gibt, ich habe heute einfach mal getreu dem Motto „ Ich bin Koch und kein Apotheker“ gearbeitet.

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Aber das eben ist auch der Vorteil an der asiatischen/ thailändischen Küche, es ist so wunderbar einfach, aber trotzdem göttlich gut, ich denke die Fotos sagen alles aus!

In diesem Sinne Ihr kochwütigen da draußen: Ran an die Pfannen!