Archiv der Kategorie: Schnelle Küche

Zwiebelcrémesuppe

Zwiebelcremesuppe mit gerösteten und gepickelten Zwiebeln

Das Rezept stammt aus Mario Garcias neuem Meisterwerk Suppen mit Styleerschienen im November 2016 bei Foto Plus Schweiz GmbH.

Zutaten

  • 440 g Zwiebeln
  • 75 g Butter
  • 10 g Weissmehl
  • 200 g Weisswein
  • 400 g Geflügelfond
  • 100 g Milch
  • 200 g Vollrahm
  •            Salz, Pfeffer und Limettensaft

 

Style

  • 4 Saucenzwiebeln
  •    Bratbutter zum Rösten
  •    Salz und Pfeffer
  • 1 Zwiebel, rot
  • 150 g Balsamico, weiss
  • 30 g Zucker
  • Sauerrahm

 

Sauerklee und gepoppter Amaranth zum Garnieren

Zwiebelcremesuppe
Copyright © by Foto Plus Schweiz GmbH

Zubereitung

Zwiebeln klein schneiden und in Butter gut andünsten bis sie etwas weich sind, anschließend mit Mehl bestäuben und mit Weisswein ablöschen. Weisswein ein wenig einreduzieren, damit er die Säure verliert. Mit Geflügelfond auffüllen und zum Siedepunkt bringen. Milch beigeben und Zwiebeln weich kochen. Anschließend fein mixen, Vollrahm zugeben und mit Salz, Pfeffer und Limettensaft würzen.

 

Saucenzwiebeln halbieren und in wenig Bratbutter auf der Schnittfläche schön dunkel anrösten. Anschließend kann man die einzelnen Segmente der Zwiebel auslösen und mit Salz und Pfeffer würzen. Rote Zwiebel halbieren und in ganz feine Schnitze schneiden. Balsamico und Zucker zusammen aufkochen, Zwiebeln beigeben und einmal aufkochen, danach von der Herdplatte nehmen und im Kühlschrank auskühlen lassen.

 

Zwiebelsuppe vor dem Servieren kurz mit dem Stabmixer aufmixen. In die Mitte des Tellers vier haselnussgroße Kugeln Sauerrahm spritzen und die gerösteten und gepickelten Zwiebeln abwechselnd daran anlehnen. Danach dem Amaranth und den Sauerklee zwischen den Zwiebeln verteilen. Anschließend vorsichtig mit der heißen Suppe aufgießen.

Vietnamesische Straßenküche

Hallo Ihr Genuss- Handwerker es ist mal wieder Zeit für Street-Food, für Sehnsüchte, für Fernweh…..heute gibt´s vietnamesische Strassenküche @ Toms Kochbuchblog!

Vietnamesische Strassenküche
Copyright © by asiastreetfood.com

Vietnam ist ein ideales Reiseziel für alle, die gerne schlemmen – lebendiger und spannender als inmitten des Trubels auf den Straßen von Hanoi oder Ho-Chi-Minh-City wird man kaum irgendwo essen. Wer immer das einmal erlebt hat, egal ob Hong Kong, Hanoi oder Shanghai, der wird für immer von dieser Art zu essen, der unglaublichen Frische und Qualität der verwendeten Produkte, sowie des pulsierenden Lebens um einen herum fasziniert und gefesselt sein. Ich genieße es, beim Essen, dem pulsierenden Leben um mich herum zuschauen zu können! Es gibt nichts entspannenderes für mich!

 

Vietnamesische Strassenküche
Copyright © by green-tiger.de

Überall wird etwas ausgerollt, gekocht, gedämpft oder gebraten.

An der einen Ecke köchelt in großen Suppentöpfen über Kohlebrennern, die köstlich duftende Pho, an einer anderen werden Krabben-Wan-Tans gedämpft und zum mitnehmen in Zeitungspapier gewickelt……das ist für mich Genuss in seiner höchsten Form!

Das buch präsentiert die beliebtesten Rezepte der vietnamesischen Strassenküche, von Frühlings- und Sommerrollen über Klebreisbällchen mit Erdnüssen, bis zu knusprigen Baguettebrötchen, gefüllt mit saftigem Zitronengras-gewürztem Rindfleisch.

Dazu erzählen die Betreiber und Betreiberinnen einiger der bekanntesten Garküchen aus ihrem bewegten Leben und ihrem oft harten und entbehrungsreichen Alltag.

Der Steckbrief zum Buch:

Vietnamesische Strassenküche
Copyright © by AT-Verlag

 

Tracey Lister/ Andreas Pohl

Vietnamesische Strassenküche

AT-Verlag

208 Seiten, 205 Farbfotos

Broschur mit Klappen

Erschienen im Juli 2016

ISBN 978-3-03800-897-2

€ 26,95

Tracey Lister war 15 Jahre in verschiedenen Restaurants in Melbourne tätig, anschließend mit ihrem Mann Andreas Pohl Mitarbeit in einem Basisarbeitsprojekt für Strassenkinder in Hanoi zur Vermittlung einer Berufsausbildung im Bereich der Gastronomie. Dabei lernten sie die vietnamesische Küche kennen und lieben.

Heute leben sie beide in Hanoi, wo Tracey eine erfolgreiche Kochschule betreibt, das Hanoi Cooking Centre.(Unbedingt ansehen!!!)

Wunderbare Rezepte und Geschichten aus den Garküchen Vietnams, das Buch macht unglaublich Lust auf vietnamesische Küche!

Café Cornersmith

Hallo Ihr genusssüchtigen Feinschmecker und Kochbuch-Liebhaber !

Nach mehrtägiger Abstinenz (ich hatte sehr viel Zeit zum Lesen), gibt es heute am zum Pfingstsonntag endlich mal wieder ein wunderschönes Kochbuch.

Es kommt aus Australien (natürlich in deutscher Übersetzung), so wie auch das namengebende gastronomische Outlet: Es geht um das berühmte Café Cornersmith von Alex Elliott-Howery und James Grant in Sidney!

Café Cornersmith
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Ein ganz besonderes Café/ Restaurantkonzept ist hier an einer unscheinbaren Straßenecke im Westen Sidneys entstanden. Die beiden folgen mit ihrem Restaurantkonzept den gleichen Vorstellungen von Nachhaltigkeit, welche auch in ihrer heimischen Küche gelten: alles frisch, aus lokalen, saisonalen Zutaten, Verzicht auf industriell Verarbeitete Lebensmittel, dazu sollte nichts weggeworfen, sondern in Konserven eingemacht werden! Ein wirklich wunderbares Konzept wie ich finde uns es funktioniert!

Und hier ist das Buch dazu:

Café Cornersmith
Copyright © by Knesebeck Verlag

Alex Elliott-Howery und

James Grant

Café Cornersmith

Frische Saisonküche & köstliches

Eingemachtes

Knesebeck Verlag

Gebunden, 272 Seiten

Erscheinungstermin 21. Juni 2016

ISBN 978-3-86873-924-4

€ 39,95

 

Was für ein wunderbares Restaurant-Konzept das Café Cornersmith doch ist, so etwas war und ist immer noch mein großer Traum…….regional einkaufen, Kontakte zu Direktvermarktern pflegen, ganz einfach mit der Saison gehen und nicht im Dezember ein Steak mit Spargel gratinieren, nur weil es eben „die Gäste so wollen“, ich finde ein solches Verhalten einfach schlimm!

Aber nun wieder zum Buch, die Betreiber haben das Konzept mittlerweile noch weiter ausgebaut und es um eine Konservenmanufaktur und eine Kochschule erweitert.

Café Cornersmith
Copyright © by Jacky Ghossein

Nachbarn können ihr Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten gegen ein Glas Eingemachtes oder einen guten Kaffee tauschen.

Dargestellt werden im Buch die beliebtesten Gerichte für Frühstück, Mittag- und Abendessen, sowie die Desserts des preisgekrönten Cafés. Dazu gibt es Rezepte für unwiderstehliche Marmeladen, Relishes und Chutneys und natürlich nicht außer acht zu lassen, der hausgemachte Senf. Dabei folgt man natürlich immer dem Lauf der Jahreszeiten!

Darüberhinaus werden sämtliche Einmachmethoden samt der dazu gehörigen Utensilien und Grundzutaten erklärt, so dass es ganz einfach wird, saisonale Produkte zuhause selbst haltbar zu machen.

Der Inhalt:

  • Über uns
  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst
  • Winter
  • Einmachen
  • Rezeptgrundlagen
  • Über das Cornersmith
  • Register & Danksagung

Die Rezepte (ein kleiner, aber feiner Auszug):

  • Naan-Brot mit Rotkohlsalat, pikantem Hackfleisch und Grüne-Tomaten-Relish
  • Maulbeer-Joghurt-Eis am Stiel
  • Fleischbällchen mit dicken Bohnen und Joghurt
  • Haselnuss-Baiser-Torte mit Limettencreme, Pfirsichen und Mangos
  • Gebratene Auberginen mit Ricotta und Walnüssen
  • Kakis mit Akaziensamen-Mascarpone
  • Rote Bete-Rhabarber-Salat mit Feta
  • Pikanter Blumenkohlsalat

……… und viele wunderbare Rezepte mehr!

Fazit:

Ein tolles Buch mit wunderschönen Fotos und ein regelrechtes „Must Have“ für alle denen der Begriff „Nachhaltigkeit“ nicht ganz egal ist ! Hier steht gesunde, saisonale und vor allem leckere Ernährung im Fokus!

Bravo für dieses tolle Konzept!

Lunch Karawane

Hallo Ihr Street-Food-Lover und Food-Truck-Fetischisten, heute gibt es ein Buch, das ist wie…….Ostern, Weihnachten und Geburtstag auf einmal, das ist wie wochenlang auf etwas warten, sich danach sehnen……immer wieder am Fenster stehen und auf den Postboten warten und dann hat er es endlich dabei, das langersehnte Paket!

Ihr werdet jetzt denken, „der ist doch total bekloppt“, aber ja so ist es und ja, es geht um ein Kochbuch, eines das ich mit solcher Spannung erwartet habe, wie lange kein anderes zuvor!

Schon das Vorwort zaubert mir ein breites grinsen aufs Gesicht (hätte ich keine Ohren, würde ich jetzt wahrscheinlich hier sitzen und rundum grinsen! )….. „Ein Gourmet-Express rollt durch das Land……Sie sind bunt bemalt und aufwendig ausgebaut und treten meist in Gruppen auf: Foodtrucks, sie sind echte Hingucker. An Bord haben sie tolle Köche, ausgefallene, internationale Rezepte und phantastische Konzepte!“

So und spätestens jetzt wisst Ihr worum es geht……um Food Trucks, in den USA an fast jeder Straßenecke zu finden, nahm dieser Trend in unseren Breitengraden in Berlin ihren Lauf.

Mittlerweile sind sie im ganzen Land zu finden; es hat ja auch mal wieder lange genug gedauert bis diese „Ernährungs-Kult(o)ur“ hier bei uns Fuß fassen konnte……..Naja, der „wiehernde Michel“ braucht bei solchen Dingen, welche sich außerhalb von Schnitzel und Roulade bewegen immer etwas länger, oder etwa nicht ?!?!?

Soooooo, jetzt aber endlich zu diesem kult(o)urell-wertvollen Prachtstück aus dem Matthaes-Verlag, hier ist es:

 

Copyright © by Matthaes-Verlag
Copyright © by Matthaes-Verlag

 

Elissavet Patrikiou

Lunch Karawane

Matthaes Verlag, Stuttgart

224 Seiten

Erste Auflage

Hardcover – Höhe 260 mm, Breite 200 mm

ISBN: 9783875154108

€ 29,90

 

Ist es nicht ganz phantastisch, was sich hier in den letzten drei bis vier Jahren für eine neue Art von Esskultur entwickelt hat? Sie hat so gar nichts mehr mit geschmacklosem, faden und pappigem Fast-Food zu tun, hier wird frisch gebruzzelt, gewickelt, gerollt, gestapelt bis die Schwarte kracht, hochwertige Lebensmittel werden verarbeitet, tolle Gerichte entstehen und das wichtigste von allem, in den Großstädten ist eine ganz neue Art von Lunch-Kultur entstanden, wie ich sie eigentlich nur von einem Frankfurter Kaffee-Hot-Spot, dem Café Wacker kenne, hier stehen sie jeden Mittag Schlange, egal ob Banker oder Bauarbeiter und freuen sich gemeinsam auf etwas ganz besonderes….. beim gemeinsamen anstehen entsteht schnell ein Small-Talk , das ist doch etwas ganz wunderbares in unserer hektischen Zeit, oder???

Aber jetzt endlich mal zum Buch……. Da ist Elissavet Patrikiou, die ein ganz

Copyright © by Matthaes Verlag
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besonderes Auge für solche Momente hat, nicht nur für Food-Fotografie, sonder auch für all das was diese neue Street-Food Kultur prägt, für die wunderbaren Menschen hinter den Konzepten und auch für die, die jeden Mittag vor den „Konzepten“ anstehen und geduldig auf ihren besonderen „Lunch-Moment“ warten.

Elissavet Patrikiou hat das alles so phantastisch „festgehalten“ und eine geniale Symbiose aus Dokumentation, Geschichten und Rezepten geschaffen, wie ich sie in diesem Genre bis jetzt noch nicht gefunden habe! An ihren Fotos spürt man förmlich, wie viel Emotion und Herz sie an dieses Buchprojekt gehängt hat, das ist ganz einfach unbeschreiblich schön!

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Copyright © by Matthaes Verlag

Zu den Food-Trucks mit den wohlklingenden Namen wie Kiezwagen Blank, Vincent Vegan, Beet in the Box, Hackbaron, Kiezküche, Mexiko-Strasse, Pani Smak, Soul Food Truck, Massimos Pizzamobil, Kayseri Manti, Holy Dogs oder Frau Dr. Schneider´s Grilled Cheese Wonderland gibt es immer „die komplette Story“ mit den Menschen dahinter, sowie deren Visionen und natürlich deren wunderbare Rezepte! Entstanden ist so ein genialer Roadtrip durch die deutsche Food-Truck-Kultur mit deren gigantischen Rezepten vom Grünen Kartoffelsalat, Hummus-Avocado-Sandwich mit Rotem Brot, Quinoa-Salat mit Räucher-Tofu à la Felix, Salat „Superfood-Warrior“, Hells Kitchen Sandwich, Fighting Irish Burger, The Baron Sandwich, Elotes, Quesadillas Caseras, Zurek, Poor-Boy-Sandwich, The Mighty Pastrami Reuben Sandwich oder Hot Dogs wie der Notre Damager !

Macht das nicht unglaublich Lust auf´s nächste Food-Truck-Festival oder die nächste (Grill)-Party zuhause? Anregungen gibt Elissavets Buch reichlich und zwar in über 70 begeisternden Rezepten und phänomenalen Fotos!

Fazit:

Eigentlich ist glaube ich alles gesagt, dieses Buch ist einfach nur umwerfend ! Ich liebe es, es ist eine wunderschöne Hommage an eines DER Koch-Phänomene unserer Zeit, so ganz abseits vom gedeckten Tisch!

Und wenn mein Postbote es heute nicht gebracht hätte, dann……..

KROSS !

So Ihr Genusssüchtigen da draußen, heute wird es krass, ähm kross und ich muss ich mich mal outen…… naja es wurde ja auch mal Zeit! J Wie die meisten von Euch wissen werden, Tom ist Koch und das seit nun fast 30 Jahren. Es gibt fast nichts was ich nicht gesehen, ausprobiert oder gegessen hab. So ist das eben bei uns Gastronomiesüchtigen, oder?

Aber ich muss jetzt mal ganz ehrlich sein, was gibt es schöneres nach 12 Stunden oder mehr im „Küchendunst“, als abends oder nachts nach Hause zu kommen, den Kühlschrank zu plündern und frisch getoastetes knackiges Brot zu essen…… manchmal denke ich, wenn ich dann da so sitze, ich könnte auch ganz ohne gekochtes leben (aber nicht ohne zu kochen…äh, ach so, da war ja noch was in Form meines Jobs…!!)

Also, los geht es, frisches Brot vom Lieblingsbäcker her, Brotmesser, (Salz)-Butter und davon reichlich, naja und dann halt alles druff was sich so findet !

Hm, da war doch noch etwas, ach jaaaa, ich vergaß, die heutige Buchvorstellung, es erscheint ja schon am 14.03. und ich bin gerne vorher mit dem Buch am Start um Euch den Mund so richtig wäßrig zu machen…..

Hier ist es also das Buch zum „Reinbeißen“:

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Copyright © by Evan Sung/ Edel-Verlag

Raquel Pelzel

KROSS!

Knusprige Brote,

köstlich belegt

Edel-Verlag

120 Seiten, Hardcover

mit 50 Abbildungen

ISBN 978-3-944297-22-4

€ 16,95

Manchmal denke ich ja, ich muss doch verrückt sein, frisches Brot auch noch zu toasten, aaaaaber, der Geruch des Brotes und zu sehen wie sich das warme Brot genüsslich mit meiner Salzbutter vollsaugt, das ist ………mmmmmhh, einfach unbeschreiblich gut !

Brot kann so unglaublich vielfältig sein, mehr als einfach nur Stulle, Schnitte oder Sandwich. Mit ihren Rezepten erfindet Raquel Pelzel unser liebstes Grundnahrungsmittel neu, hier wird die Stulle zum Festmahl!

Die Rezepte sind in Herbst, Winter, Frühling und Sommer unterteilt (Ja!, Genau so!)

Und es geht gleich mit einem Rezept zum Niederknien los, Toast mit Macadamia-Kardamom-Butter (da ist weiße Schokolade drin) ! Oh mein Gott und ich liebe Kardamom, da wird die erste Seite gleich zum #dasmussichausprobieren !

Die Rezepte sind super einfach und gut strukturiert, bzw. erklärt, da macht das „herumexperimentieren“ richtig Spaß!

Ob es der Toast mit Sesam-Honig-Hühnchen, die Thanksgiving-Stulle (die erinnert mich irgendwie an früher bei Mutter zuhause, da gab es die nochmal warmgemachten Kartoffelpuffer vom Vortag aufs Brot…………), der Toast mit ofengegarter Roter Bete, Labneh und Safranhonig, der Toast mit Rinderhack von Fergus Henderson (JA, Mr. Nose-to-Tail und ein paar andere große haben auch ihre Rezepte beigesteuert) oder die karamellisierten Brote mit Kokos-Eis sind, ausnahmslos alle Rezepte im Buch wecken die pure Röstbrot-Begierde in jedem Brotliebhaber.

Aber eins hab ich noch, Röstbrot mit Parmesanbutter, Spiegelei und grünem Spargel…….mehr muss ich dazu nicht sagen, oder???

Fazit:

Die Kreativ-Bibel für Röstbrotfans! Lange war die Brotmahlzeit nicht mehr so vielfältig!

Cervelat

So, Ihr Herdfreaks und lebenslänglichen der Gastronomie, heute gibts mal etwas ganz anderes, zwar auch ein Kochbuch, aber eines, einer ganz anderen Spezies.

Ich weiß gar nicht so genau, was für ein Prädikat ich diesem Buch verpassen soll…..vielleicht „Denkmal“???

Also, heute geht es um die Schweizer Nationalwurst schlechthin, die Cervelat; und hier haben sich mehrere Menschen Gedanken gemacht, wie man ihr ein Denkmal setzen könnte, hier habt Ihr das Ergebnis dieses gemeinsamen Schaffens:

Copyright (c) by AS-Verlag, Zürich
Copyright (c) by AS-Verlag, Zürich

Peter Krebs, Roth + Schmid, Beat Caduff, Heinz von Arx

Cervelat – Die Schweizer Nationalwurst

AS-Verlag Zürich

176 Seiten, 200 Abb. vierfarbig

21 x 27 cm

Hardcover

ISBN 978-3-906055-38-1

CHF 48.00 / EUR 44.90

Also ich finde das ja mal wieder eine total geniale Idee zu einem (auch noch sehr hochwertigen) Kochbuch, quasi eine Hommage an die Lieblingswurst der Schweizer!

Obwohl ich ja zugeben muss, das für mich der Begriff Cervelat mit einer anderen Wurst in Verbindung steht bzw. stand, aber nichtsdestotrotz, die Cervelat………..wie viele verschiedene Namen gibt es bei uns dafür………von der dicken Sauerländer zur Riesenbockwurst, da gibt es so unendlich viele Bezeichnungen für ein und die selbe Wurst! Okay, gleich sind sie nicht alle, aber zumindest in der Herstellung ähneln sie sich……

Die Schweizer halten es da mit Ihrer Wurst wohl etwas genauer, ein Name muss reichen, auch okay wie ich finde!

Der Cervelat ist definitiv des Schweizers liebste Wurst, sie ist allgegenwärtig und gilt als Symbol und Synonym für Heimat und zum allerersten mal wird die „Nationalwurst“ in einem Buch so umfassend beschrieben, illustriert und fotografiert!

Vor allem aber beweist sie ihre Vielseitigkeit in Form von 25 wunderbaren, einfach umzusetzenden, aber nicht minder kreativen Rezepten von der Cervelat Jägersuppe, den Bergindianerbohnen mit Cervelats, dem Cervelat Cordon Bleu, einem genialen Cervelat-Bärlauchrisotto, dem Cervelat- Stroganoff oder dem Cervelat Curry und vielen mehr.

Neben ganz viel Tradition und Geschichte, bzw. spannenden und interessanten Geschichten rund um den Cervelat gibt es natürlich auch Fakten, von der Herstellung, über die richtige (oder falsche???) Würzung, bis hin zum Wandel von der historischen Wurst zur Alltagswurst!

Alles wunderbar, interessant und niemals langweilig werdend “verpackt“, so macht ein Buch über eine! Wurst richtig viel Spaß!

Total coole Fotos runden das Gesamtwerk zum Thema Cervelat perfekt ab.

Fazit:

Hier geht’s in der Tat um die Wurst, des Schweizers liebste Wurst! Ein Buch mit ganz viel Liebe zum Detail gemacht, hier steht der Spaß (und auch ein klein wenig die Tradition) im Vordergrund!

Ein tolles Buch für alle Wurstfreaks!

Trifles

Calling all Cookies………..

Hallo Ihr Hitze geplagten Herdfreaks, heute gibt´s geschichtete Lebensfreude @ Toms Kochbuchblog, ein feines neues Buch aus dem Hädecke-Verlag.

Schicht für Schicht, von göttlich süß bis herzhaft pikant, hier ist es:

Copyright (c) by Haedecke-Verlag
Copyright (c) by Haedecke-Verlag

Trifles

von Oliver Brachat und Torsten Hülsmann

Hädecke-Verlag

ISBN 978-3-7750-0687-3

1. Auflage 2015

66 Seiten, 30 Farbfotos

€ 12,95

 

Die eigentlich aus England stammende Idee, alles mögliche, schichtweise in Gläser zu packen und es dann genüsslich, Schicht für Schicht oder auch „all together“ mit dem Löffel zu verzehren finde ich einfach Klasse.

Somit hat Hädecke hier das erste deutschsprachige Buch zu diesem Thema auf den Markt gebracht und dieses kleine Meisterwerk ist ganz phantastisch geworden.

Der Leser findet alles zum Thema „Schicht für „Schicht“ nötige, wie immer wunderbar beschrieben und sehr schön fotografiert.

Ich finde es Klasse, gerade auch deshalb, weil man hier ganz wunderbar Reste oder kleine Mengen verarbeiten kann, ob es nun die Hähnchenbrust vom Vortag, Brotreste, Keksreste, oder eine kleine Menge Walderdbeeren sind (mein Garten ist fast leer), es ist einfach alles möglich! Hier könnt Ihr wirklich Schicht für Schicht Eurer Kreativität freien Lauf lassen!

Copyright (c) by Toms Kochbuchblog
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Aus diesem Grund hab ich beim rezensieren auch gerade noch schnell ein wenig „gebastelt“, schnell ein paar frische Beeren (Walderdbeeren, Rote- & Schwarze Johannisbeeren & Himbeeren im Garten gesammelt, Reste Schmand & Saure Sahne aus dem Kühlschrank, Rohrzucker, frische Vanille und schnell gemachte Zimtstreusel…..einfach genial, Toms Beerentrifle mit Zimtstreuseln !

Copyright (c) by Toms Kochbuchblog
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Rezepte von einfach & klassisch, fruchtig & beerig bis pikant & überraschend, von der Green Tea Trifle, oder der Bananarama Trifle, bis hin zum Chicken Curry Trifle, geniale und genial einfache Rezepte zum schnellen „nachkochen“, einfach mal was anderes auf den

Copyright (c) by Haedecke Verlag / Torsten Hülsmann
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Tisch oder als Mitbringsel für die Party!

Copyright (c) by Haedecke Verlag / Torsten Hülsmann
Copyright (c) by Haedecke Verlag / Torsten Hülsmann

Fazit:

Einfach, göttlich gut und super kreativ!

Theresas Küche

Hallo Ihr Herdakrobaten, nachdem ich das Wochenende durchgearbeitet und am schönsten Arbeitsplatz dieser Welt (der Küche) verbracht habe, geht es am Montag Abend mal mit leichter und leidenschaftlich-kreativ-unkomplizierter Küche weiter!

Heute gibt´s das Kochbuch einer außerordentlich charmanten Hamburger Deern !

Und hier ist es auch gleich:

Copyright (c) by Zabert-Sandmann
Copyright (c) by Zabert-Sandmann

Theresas Küche – Kochen mit Freunden

Theresa Baumgärtner

208 Seiten

Zabert Sandmann Verlag

€ 19,95

ISBN 978-3-89883-459-9

 

Ich muss ehrlich gestehen, zunächst war ich vielleicht ein klein wenig voreingenommen, da ich naja, sagen wir mal eines der klassischen „Tina-Seite 13 Rezeptbücher“ erwartete.

Ganz schnell wurde ich beim Ersten „sichten“ des Buchs aber eines besseren belehrt!

Theresa, selbst erfolgreiche Food-Bloggerin und für den NDR tätig, hat hier ein wirklich tolles Buch fürs erfolgreiche Home-Cooking an den Start gebracht.

Kapitel wie Brunch, Vintage Tea Party, Spontane Gästeeinladung, Theresa kocht veggie, Homemade Burger, Theresa kocht französisch, Geschenke aus meiner Küche und die White Party machen aus dem Buch ein absolutes Allround-Talent!

Von wunderbaren Konfitüren und Overnight Oats, über den gerade so beliebten Dauerbrenner Smoothies beim Brunch und Frühstück bis hin zu Apfel-Cupcakes mit Zimt-Kardamom-Frosting und der Linzer Torte und einigen wirklich schönen Sandwich-Klassikern gibt es wirklich sehr schöne Rezepte- und Rezeptinterpretationen.

Der Butterscotch-Apple Crumble und das Klapperquarksoufflée haben es mir besonders angetan!

Der Veggie-Teil des Buches ist einfach gehalten, aber trotzdem nicht minder kreativ, sehr schön hier die Wirsingröllchen mit Sonnenweizen und Kürbispüree.

Sehr fein das Kapitel Burger, yeah, auch an die fleischsüchtigen unter uns hat Theresa natürlich gedacht !

Der französische Part besticht durch wunderbare Kompositionen wie mit Pernod gegrilltes Fenchelgemüse, Carpaccio von der Roten Beete mit Ziegenkäse und Walnüssen oder der Canard à l`Orange mit Süßkartoffelpüree. Naja und vom Moelleux au chocolat oder der bretonischen Crème bruleé ganz zu schweigen……….

Den Abschluß machen die Geschenke aus Theresas Küche und die White Party bei der sich alles, na um was wohl, um die Farbe weiß dreht!

Sehr schöne Deko, Zubereitungs- und Anrichteweisen!

Fazit:

Das Buch macht wirklich sehr viel Spaß, von der ersten bis zur letzten Seite wirklich ein Quell der Kreativität nicht nur für zuhause!

Ich genieße es auch einfach mal nur ein wenig darin zu Blättern, Theresa ist toll !

Put a lot of Love in it

Hallo Ihr Herdakrobaten und Foodies, es ist mal wieder ein 12-Stunden-Tag rum und ich muss Euch unbedingt noch ein neues, wirklich tolles Kochbuch einer österreichischen Food-Bloggerin vorstellen.

Es ist launisch, es ist unkompliziert, aber vor allem ehrlich und spontan und es macht furchtbar viel Spaß.

Und hier ist es:

Copyright (c) by edition styria
Copyright (c) by edition styria

Put a lot of love in it

von Alexandra Palla,

erschienen in der Edition Styria.

ISBN: 978-3-99011-073-7

Seiten: 192

Einband: Franz. Broschur

Format: 17,5 x 27,0 cm

€ 24,99

 

Alexandra Palla ist seit 2011 leidenschaftliche Food-Bloggerin, das spürt man, wenn man ihr Buch und Ihre Rezepte liest, da steckt so unglaublich viel Leidenschaft, ganz viel Lebenslust und Freude am Kochen drin.

Ihr Blog, der roughcutblog.com hat mittlerweile tausende von Lesern pro Monat, sie schreibt in Zeitungen und Zeitschriften und mit „Put a lot of love in it“ präsentiert sie jetzt auch endlich ihr erstes Kochbuch.

Ich frage mich wirklich gerade, was mich als Koch an Alexandra so begeistert, ist es ihre unkonventionelle Art zu kochen? Sind es nicht beste Zutaten, eine perfekte mise en place und das ultimative Rezept???? Oder wird das alles zur Nebensache, wenn eine große Portion Liebe und ganz viel Leidenschaft mit im Spiel ist??

Naja zur Nebensache werden werden beste Zutaten natürlich nicht, aber Liebe und Leidenschaft gehören einfach dazu. Kochen ist Liebe, kochen ist Leidenschaft, egal ob zu Hause oder wenn man diesen Job lebt, wie so viele von uns in der Gastronomie! Ohne Leidenschaft geht gar nichts!

Es ist Alexandras Kreativität, wie bereits gesagt, man spürt es ihren Rezepten an, es ist nichts inszeniert, man hat einfach den Eindruck, das alles so fotografiert wurde, wie es auch entstanden ist.

Die Fotos finde ich einfach nur cool, kein Licht, kein Styling, kein Studio, alles einfach so wie es entstanden ist, natürlich einfach, so wie Alexandra!

Die Kapitel von Knackfrisch, Easypeasy, Ruckzuck, Potluck (mein Lieblingskapitel) und Süßstoff sprechen Bände und sagen alles über Alexandras Philosophie „The only secret ist o put a lot of Love in it“…….

Von Bärlauchpasta und Melanzani-Aufstrich über einen Schweinsbraten oder den Wassermelonensalat, von Ceviche, Wurstsalat und Rote Rüben Mon dieu, bis hin zu Paprikahuhn, Faschiertem Braten und Porchetta Betonküche! und natürlich ganz vielen süßen Eskapaden wie den Nutella Marmorkuchen oder die Pavlova gibt es in Alexandra´s Buch wirklich Küche für jeden Tag, Küche die schnell geht und unglaublich viel Spaß macht du noch dazu gesund und äußerst nahrhaft ist! Rezepte für jeden Anlass und Rezepte für jede Küche, auch für die kleinste! Und vor allem sind sie alle „Rough-Cut-tauglich“…….

Fazit:

Dieses Kochbuch ist einfach ein Knaller, keine Pinzettenküche, einfach erfrischend und unglaublich lecker!

Richtig gute Aufstriche

Hallo Ihr Herdakrobaten, Foodies und Kochbuchsammler, nachdem wir uns eingehend mit der deutschen Brotkultur in Form eines phantastischen Buches beschäftigt haben, gibt es heute das passende im Anschluss……was gibt es schöneres als knackig frisches Brot mit köstlichen selbstgemachten Aufstrichen und @ Toms Kochbuchblog gibt es heute die passende „kulinarische Literatur“ zu diesem Thema!

Und hier ist es:

Copyright (c) by Löwenzahn-Verlag
Copyright (c) by Löwenzahn-Verlag

Richtig gute Aufstriche – Die besten Rezepte zum Selbermachen von Eva Maria Lipp. Erschienen im Löwenzahn-Verlag. ISBN: 978-3-7066-2572-2, € 24,95

 Der erste Eindruck war auch dieses mal wieder prägend, vor mir liegt ein wirklich sehr professionell gestaltetes Buch, voller genialer Rezeptideen.

Das Buch beweist sehr eindrucksvoll, das Aufstriche nicht immer nur schlicht und einfach sein müssen, jeder kennt die Klassiker, aber nicht wirklich viele wissen, wie unglaublich vielfältig dieses Thema sein kann!

Zu Beginn des Buches gibt es wertvolle Tipps zum Guten gelingen, die verschiedenen Basen auf denen die Aufstriche begründen (hier auch ganz wunderbar die Tipps zur „Resteverwertung“ von zu viel gekochtem), Anrichte- und Dekotipps, sowie eine kleine Gerätekunde und Tipps zu Haltbarkeit und Lagerung.

Beim weiteren Durchblättern und lesen des Buchs ist mir aufgefallen, das es ganz besonders gegliedert ist, nicht nach Grundzutaten, sondern nach Kapiteln wie „Die Klassiker“, „Die Kreativen“, „Die Elitären“, „Die Vegetarischen und Veganen“ und natürlich mein Lieblingskapitel ………. „Die Süßen und Süß-Pikanten“, das macht es einfacher seine „Lieblinge“ zu finden!

Aber nicht nur bei den süßen sind Aufstriche mit Suchtfaktor dabei, auch bei allen anderen gibt es unwiderstehliches wie Bergkäseaufstrich mit Schabziegerklee (dem Klassiker-Gewürz aus dem Kornspitz), genial finde ich unter den „Elitären“ den Chili-Bier-Aufstrich mit Schinken oder den Rotwildaufstrich mit rotem Pfeffer und Pilzen.

Aber wie es immer ist, werde ich auch hier nicht mehr verraten, das Buch ist irre kreativ,

Eva-Maria Lipp hat im klassischen Sinne „abgeliefert“ und zwar mit Paukenschlag wie ich finde.

Das ist mit großem Abstand das bisher beste und kreativste, was ich zum Thema Aufstriche in meinen Regalen habe! Dort hinzugelangen wird aber noch eine Weile brauchen, da ich erst noch so einiges ausprobieren will, aber wahrscheinlich wird es eines derer, die meine Küche nie verlassen !

Absolut erwähnenswert finde ich auch die Tips zum passenden Brot zu jedem der rund 90 Aufstrichrezepte.

Fazit:

Es ist denke ich alles gesagt, tolle Rezeptvielfalt mit 90 verschiedenen Aufstrichen, tolle, einfache Anleitungen, einfach perfekt für die schnelle „Brettljause“ , das edle Büffet, oder auch einfach nur mal zum naschen !

Küchengeheimnisse erfolgreicher Frauen

Hallo Ihr Kochbuchverrückten und Foodies da draußen, zum Donnerstag Abend gibt es mal „leichte Kost“ in Form eines wunderschönen Kochbuchs aus dem Callwey-Verlag. Mal etwas ganz anderes, es muss ja auch nicht immer nur etwas für die Professionellen unter uns sein!

Heute gibt es Geheimnisse in Form von teils klassischen „easy cooking“-Rezepten, phantastischen Einblicken in die Wohnzimmer der „Köchinnen“ und wirklich sehr schöne, bodenständige, aber trotz allem sehr feinsinnige und teilweise außerordentlich kreative Kochideen.

Und hier ist es:

Copyright (c) by Callwey
Copyright (c) by Callwey

Küchengeheimnisse erfolgreicher Frauen – Raffiniert einfach – Menüs, die jedem gelingen, von Kathleen Beringer& Valerie Wizemann, erschienen im Callwey-Verlag.   ISBN: 978-3-7667-2054-2, € 36,00

 

Ausnahmslos alle der Köchinnen im Buch stehen mit beiden Beinen voll im Berufsleben, egal ob Moderatorin, Bäckerin, Marketingexpertin, professionelle Köchin oder Designerin. Sie alle zeigen uns in wunderbarer Art und Weise, wie einfach es sein kann, auch ohne großen Aufwand ein tolles, aber trotzdem schnell und leicht vorzubereitendes Menu auf den Tisch zu zaubern. Gleichzeitig gewähren sie uns zauberhafte Einblicke in ihre Art des Wohnens mit tollen Deko-Ideen und vielen praktischen Küchentipps.

Tolle Fotos und wie bereits gesagt teils sehr kreative Rezepte wie Linsensalat mit Jakobsmuscheln, Cajun Duck an Taboulé créole oder eine Crêpe-Torte mit Vanille, Orange und Schokoladensauce. Die Rezepte machen wirklich sehr viel Spaß und geben auch all denen, die nicht so viel Zeit haben eine wunderbare Möglichkeit etwas wunderbares auf den Tisch zu zaubern.

Das Buch ist bedingt auch durch die tollen Fotos der Einrichtungen und Deko-Ideen ein klein wenig eine Mischung aus Food- und Design Journal, womit ich aber nicht zum Ausdruck bringen möchte, das mir das nicht gefällt, im Gegenteil, der Verlag schafft eine tolle Mischung aus zwei ganz eng miteinander verbundenen Dingen, Essen und Wohnen oder Zuhause und Genuss. Einfach mal ein ganz anderes, sehr schönes Kochbuch!

Fazit:

Das ist wie bereits eingehend gesagt, nicht unbedingt ein Buch für den professionellen Foodie, es ist eher ein Kochbuch für diejenigen unter Euch, die es einfach lieben, wenn alles perfekt ist! Ausgezeichnete Fotos, tolles Essen, wunderschöne Einrichtungen und kreative Deko-Ideen! Ein wirklich gelungener Einblick in die Welt dieser 21 Power-Frauen!

Schwarzwälder Tapas

Liebe „lebenslänglichen“ der Gastronomie, hallo Ihr Kochbuchverrückten, heute gibt´s bei Toms Kochbuchblog Tapas, und zwar Tapas vom feinsten aus dem Schwarzwald, gepackt in ein absolut geniales Kochbuch.

Und hier ist es:

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Schwarzwälder Tapas von Verena Scheidel & Manuel Wassmer, präsentiert von der LOGO GmbH/ Schwarzwaldmarie.

Wunderbar passend im schwarzen Einband kommt es daher, mit stilisierten Tannen und Esswerkzeug als Titelbild, absolut kreativ und passend zum Gesamtwerk wie ich finde.

„Schwappas“ könnte man sie auch nennen, die leckersten, kleinen Nebensächlichkeiten zu Wein und Bier. Im Buch finden wir alles dazu, vieles komplett, von den beiden Autoren Verena Scheidel und Manuel Wassmer, neu interpretiert, Klassiker einfach durch moderne Anrichteweisen perfekt in Szene gesetzt. Das buch macht von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur Spaß, ganz im Stile der klassischen spanischen Tapas, von einfach bis anspruchsvoll, von Hits für Kids über vegetarisch bis vegan ist an alles gedacht worden. Über 130 Rezepte, traditionell inspiriert und oft auch aufregend anders.

Toll finde ich einige wichtige Informationen zu Beginn des Buches, hier bleibt bei allen Rezepturen, viel Freiraum für die eigene Kreativität. Und ganz besonders wird zum Ausdruck gebracht, das beim Fotografieren ohne „Netz und doppelten Boden“ gearbeitet worden ist, das heißt, es wurde weder mit Glanzsprays noch mit Farbstoffen o.ä. gearbeitet und so wie es sein soll, nach dem Fotografieren alles gemächlich verspeist.

Super sind auch  die Tips der Schwarzwaldmarie und den Saisonkalender zu jeder Rezeptur, alles richtig gemacht kann ich da nur sagen!

Jetzt aber zum wichtigsten, den Rezepten:

Hirsebälle
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Jedem Rezept hat man eine sehr kreative Kurzbeschreibung „verpasst“, so nennt man zum Beispiel die Flädle in Aspik mit Remouladensauce „Stars in Streifen“, oder die Tafelspitzsülze mit Meerrettich den „Badischen Scharfmacher“, dieser witzig-kreative Stil der beiden Autoren zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch und macht so von Seite zu Seite immer mehr Spaß und erhöht die Neugierde auf das, was wohl als nächstes kommen mag. Hat man das Buch einmal in der Hand, legt man es so schnell nicht mehr weg und will einfach nur noch ausprobieren.

Tapas6
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Mein absolutes „Favourite“ sind die kleinen „Herrgottsbscheißerle“mit hauchdünn geschnittenem und ausgebratenen Speck und Schmelzzwiebeln „getoppt“……….die machen süchtig!

Der „Turmbau zu Baden“, eine Hausmacher Wurstpraline mit Kirschchutney und Honig-Senf-Creme hat ebenso einen hohen Suchtfaktor wie desch junge „Mischtkratzerle“, ein Bibbele in Riesling mit Graupenrisotto und karamellisierten Apfelspalten.

Copyright (c) by LOGO GmbH/ Schwarzwaldmarie
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Gespannt gemacht haben mich auch die vegetarischen und veganen „Schwappas“, wie das badische Dreielei, eine köstliche Kombination aus Spinatecken, marinierten Pilzen und „Kratzede“ mit Speck oder die Hirsebällchen mit Räuchertofu und Himbeermus, wirklich alles sehr gut kombiniert, ausgewählt und durchdacht !

Edel wird es bei „Schwappas“ wie den Wachtelpralinen mit Bühler Zwetschgenchutney oder dem „Gepullten“ Ochsenschwanz auf Spitzkohlsalat, einfach phantastisch kann ich dem nur erwiedern.

So und jetzt ist Schluß, mehr wird nicht verraten, ich kann Euch dieses Buch nur empfehlen, es macht Spaß von der Ersten bis zur letzten Seite!

Fazit:

Lange hab ich drauf gewartet und das Warten hat sich mehr als gelohnt, das ist mal wieder ein Kochbuch-(Konzept), dem man ohne weiteres die Note 1 geben könnte, aber findet es selbst heraus! Ganz viel Spaß damit!

Wochenmarkt

Hallo liebe Gastro-Kollegen, Hobby-Foodies und (Koch)-Buch-verrückte, heute gibt es ZEIT @ Tom´s Kochbuchblog, zwar nur im übertragenen Sinne, aber in Form einer wunderbaren Kochbuche-Neuerscheinung.

So und heute auch ohne lange Vorrede, es geht direkt los mit „Vorhang auf für“:

Copyright (c) by Berlin Verlag/ Bloomsbury Berlin
Copyright (c) by Berlin Verlag/ Bloomsbury Berlin

Wochenmarkt – Die frischen, einfachen Rezepte aus dem ZEIT-MAGAZIN, von Elisabeth Raether, erschienen bei Bloomsbury Berlin/ Berlin-Verlag.

 Lange haben wir eifrigen „ZEIT“-Leser darauf gewartet, seit Oktober ist es endlich da, das Buch, der wie ich persönlich finde, charmantesten unter allen Rezeptkolumnistinnen!

In 2011 hat Elisabeth Raether die Rezeptkolumne „Wochenmarkt“ für das ZEIT-Magazin erdacht und entwickelt und seit der Zeit ist sie mit ihrem „Wochenmarkt“ zur erfolgreichsten und der am meist gelesenen Rezeptkolumne in Deutschland geworden.

Und das zu Recht, die „Leichtigkeit“ und „Aufrichtigkeit“ die sie auszeichnet, ihr zwangloser, unkomplizierter aber doch höchst respektvoller Umgang mit Lebensmitteln, ihr feinsinniges Gespür dafür, etwas einfaches zu etwas wunderbarem zu „verzaubern“, all` das sind Charakterzüge bzw. Charaktereigenschaften die einen „Foodie“ ausmachen.

Wir sprechen hier nicht von großem übermäßigem Ehrgeiz (ihre Mutter sagt über sie, sie könne nicht kochen)……. nein, es ist einfach etwas, das einem in die Wiege gelegt wird, nicht zu beschreiben…….Ihr vielen Kollegen der kochenden Zunft da draußen wisst was ich meine!

Copyright (c) by Andreas Lux
Copyright (c) by Andreas Lux

Ich mag ihre Art wie sie die Dinge sieht, mit einem gewissen Pragmatismus, alles beim Namen nennend, in Ihrem Vorwort spricht sie von den Heerscharen an Fernsehköchen und Kochshow-Juroren mit Profilneurosen, das sehe ich nach 27 Jahren in der Gastronomie ähnlich, diese Jungs haben nicht nur Profilneurosen, nein, sie haben auch jeglichen Bezug zum Herd verloren, sie machen Kochen zu etwas wie einem „Wettbewerb“ und das tut uns allen in der Branche nicht gut………aber wem sage ich das!

Aber genug der Dinge, ich schweife schon wieder aus. Ich habe mich riesig über die Beschreibung ihres Lieblings-Kochbuches gefreut, WIR haben das Gleiche!!!!!

Ein „Schinken“ aus dem Jahr 1977, das die Küche in all ihrer Lust, Kreativität, Freude am Kochen und Leben beschreibt! Ein Buch vom Grand Maître Paul Bocuse……..Ich haaaaaab´s auch !

Jetzt aber endlich zu Elisabeth´s Buch:

Das Inhaltsverzeichnis verrät schon sehr viel, ich habe ein tolles, schlicht, aber ganz im Stil des „ZEIT-Magazins“designtes Kochbuch, das sich dem Wandel der Jahreszeiten anpasst vor mir liegen.

Frühling, Sommer, Herbst und Winter, das sind die Namen der Kapitel und so wird auch gekocht, wunderbar einfach, aber göttlich gut……Beim Aufschlagen „sprang“ mich ein Rezept regelrecht an, ein Rezept des Sommers, ein „Himbeer-Schokoladen-Clafoutis“.

Und da es mein großes Glück ist, mich stolzer Besitzer eines eigenen Gartens nennen zu dürfen in dem reichlich Himbeeren und Brombeeren gedeihen, so hab ich natürlich noch welche in der Truhe und somit wird dieses wunderbar sommerliche Rezept an diesem Wochenende auch ausprobiert!

Mit rund 90 wunderbaren Rezepten aus „aller Welt“ von der Minosuppe zumTabbouleh, von der Tagliate bis zu Ceviche und vom marokkanischen Hühncheneintopf bis zum Chääsfondue, sie hat einfach an alles gedacht und alles ausprobiert.

Ich probiere sehr gerne und viel aus, aber ich liebe auch diese einfache, unspektukuläre Art zu kochen, wobei, was kann schon spektakulärer sein, als eine frische Caponata, eigentlich eine italienisches „Arme Leute“-Essen, von dem es unzählige Variationen gibt, nur ein kleines Problem habe ich mit Elisabeth´s Variante der Caponata………ich mag keine Rosinen, aber zum Glück kann man die ja weglassen!

Fazit:

Ein tolles Kochbuch für zu Hause, für absolut jeden der gerne kocht und sich auch nicht immer ganz genau an die Rezepte halten mag……..dieses Buch macht einfach Spaß!

Chapeau liebe Elisabeth!

Schnelle Kekse

Liebe Foodies, Cookies, Gastro-Junkies, Backwütige und Kochbuchliebhaber………

Es ist kalt und regnerisch, es ist Sonntag und was liegt da in dieser Jahreszeit näher?

Plätzchen und Kekse backen, am besten noch mit Kindern…….

Und dazu hat Tom´s Kochbuchblog heute genau das richtige.

Copyright (c) by pichler verlag
Copyright (c) by pichler verlag

Schnelle Kekse – Backen für Eilige von Angelika Kirchmayer, erschienen im Pichler Verlag der Styria Verlagsgruppe.

Vor mir liegt ein wirklich sehr schönes, farbenfrohes und zum Thema passend gestaltetes, und fotografiertes „Plätzchen-Backbuch“.

Beginnend mit den wichtigsten Tips zu den nötigen Utensilien, zur Zubereitung der Teige und Massen, Dekotips, Aufbewahrung und was ich super finde auch zur „Resteverwertung“.

Los geht’s mit dem ersten Kapitel: „Löffelkekse“, der Name begründet sich in der Weiterverarbeitung der Massen, hier werden nämlich alle mit einem Löffel geformt oder aufs Backblech gesetzt. Im übrigen werden alle Teige und Massen nach der von Angelika Kirchmaier erdachten „Gabeltechnik“ hergestellt, das heißt , man gibt alle Zutaten nacheinander in eine Rührschüssel und vermengt sie mit einer Gabel, fertig ist der Teig, eine Küchenmaschine oder ähnliches wird nicht benötigt!

Hier gibt´s Plätzchen wie „Rehrückenschokis“, „Feigenzwickis“ oder „Ingwerkringel“ und viele mehr. Die kleinen Köstlichkeiten werden ausnahmslos alle mit Weizen- oder Dinkelvollkornmehl gebacken, was sie auch für Ernährungsbewusste „interessant“ macht .

Nach den „Löffelkeksen“ kommen die „Knuspis“, hier handelt es sich um Kekse, die nach dem Auskühlen erst so richtig in „Schwung“ kommen, das heißt richtig knusprig werden.

Eigentlich sind die meisten der „Knuspis“ ja sogenannte „Ganzjahreskekse“, will heißen, sie schmecken und passen nicht nur zu Weihnachten wie die altbekannten Klassiker. Hier gibt’s vom „Mandel-Zimt-Knusperle“ über die „Honig-Saaten-Knuspis“ bis zum „Erdnussknusperle“ alles was des Plätzchensüchtigens Herz höher schlagen lässt.

Wirklich wunderbare und in sich stimmige Rezepte paaren sich mit fundiertem Wissen und guten Hintergrundinformationen.

Das nächste Kapitel widmet sich den „Streuselkeksen“, danach gibt´s noch „In Form gebrachtes“ mit den Klassikern wie „Kipferln“,

Copyright (c) by Tom´s Kochbuchblog
Copyright (c) by Tom´s Kochbuchblog

„Sauerrahm-Limetten-Mürbis“ oder „Mandelmürbis“. Zum Schluß gibt´s noch „Kunterbuntes“, tolle Gewürzmischungen und sogar eine Pannenhilfe, wenn mal etwas „verunglückt“.

Zu den Nährwertangaben zu allen Plätzchen gibt es auch noch die wichtigsten Tips zu Diabetes, milch-, glutenfrei und vegan.

Fazit:

Ein rundum gelungenes „Plätzchenbackbuch“ mit wirklich köstlichen Rezepten, welches auch wichtige Themen wie Diabetes und andere nicht außer acht lässt!

Absolute Kaufempfehlung für alle Plätzchen- und Keksliebhaber!

The Big Green Egg – Project # 4

Hallo Ihr Foodies und Gastroverrückte, heute gibt´s das vierte, wenn auch kurze Projekt zum Green Egg.

Es gab gebeiztes Schweinefilet

Das gebeizte Schweinefilet
Das gebeizte Schweinefilet

im Ganzen aus dem Green Egg, dazu gab es frische Gnocchi aus dem

Die göttlichen Gnocchi
Die göttlichen Gnocchi

wunderschönen „Il Po“-Kochbuch von Michael Langoth (das Rezept ist perfekt), gratinierten Chicoree und eine wunderbare Weißwein-Kräuter-Sauce.

Es war einfach klasse!

Chicorée al forno
Chicorée al forno
Ab in den Rauch....
Ab in den Rauch….

Das Schweinefilet hab ich bei rund 110°C knappe 40 Minuten im „Egg“ mit Kirschholzchips geräuchert. Es war absolut perfekt!

Das Endergebnis !
Das Endergebnis !

Auf die Hand

Yeaah, heute gibts in Tom´s Kochbuchblog im wahrsten Sinne „was auf die Hand“ und zwar in Form von Sandwiches, Burger & Toasts. Aus einem phantastischen, neuen, völlig abgefahrenen Buch, das wirklich erstmals die kreative Vielfalt rund um Toasts, Sandwiches, Bagels, Burger & Co. aufzeigt.

Aufgegriffen wird ein Thema, welches weltweit mehr und mehr um sich greift, einmal ganz von der nahezu explodierenden Street-Food – Kultur abgesehen erleben momentan kulinarische Köstlichkeiten, gleich welcher Art auch immer, gepackt auf oder zwischen zwei Brotscheiben eine wahre Revolution!

Aber warum jetzt erst? Musste erst wieder ein Tipping Point überschritten werden, haben die Menschen keine Zeit mehr zum Essen, oder ist es einfach die Lust am Street-Food, die Lust in der Schlange vor einen Food-Truck zu stehen und auf etwas derart köstliches wie einen Bagel mit frisch gegrilltem Lachs oder ein Fougasse mit frisch gebratenen Merguez zu warten? Wahrscheinlich ist es das alles unisono, das „draussen“ essen, zusammen mit anderen, Sonne, Menschen, gemeinsames Essen, Gespräche, ungezwungenes Quick-Lunch vielleicht?? Ich vermag das nicht einzuschätzen, dessen bin ich nicht in der Lage, aber zu etwas bin ich außerordentlich gut in der Lage, ein gutes Kochbuch zu erkennen……..und dieses hier ist nicht nur ein gutes, es ist phantastisch, es macht Spaß, es ist voller Lebensfreude und ich liebe es, seit ich es das erste mal gesehen haben ………

Jetzt aber genug, hier ist es endlich:

Copyright (c) by Brandstätter Verlag
Copyright (c) by Brandstätter Verlag

Auf die Hand – Sandwiches, Burgers & Toasts, Fingerfood & Abendbrote von Stevan Paul mit Fotos von Daniela Haug. Erschienen im Brandstätter Verlag.

 Mit dieser Art von Essen, dem Street Food, ist auch eine neue Generation von Köchen herangewachsen, auch wenn es sich um Street- oder Fast Food handelt, man ist heute weg von fetttriefenden-nur-kurz-sattmachern ohne jeglichen Nährwert.

Auch hier ist eine ganz klare Richtung zu erkennen, frisch zubereitet, gute, frische Zutaten, egal ob der Fleischeslust gefrönt wird, oder es „veggie“ wird, frische zählt!

Und wer jetzt glaubt, es ginge hier nur mal wieder um ein langweiliges Sandwich-Buch, der täuscht sich gewaltig………“Auf die Hand“ ist mehr als nur das, es ist eine der Neuerscheinungen des Herbstes, vollgepackt mit genialen Rezepten, phantastisch fotografiert und von sorgsam zum Thema ausgewählter Haptik, dickes, griffiges Papier, es passt einfach alles!

Und jetzt wollt Ihr sicherlich auch noch was über den Inhalt erfahren……..weshalb sonst liest man auch eine Rezension, oder?

Also, beginnen wir mal mit den „Klassikern“, vom katalanischen Pa amb Tomáquet (dem spanischen Bruder des italienischen Bruschetta), über das Steak Baguette mit Dijonsenf-Mayonnaise, dem englischen Klassiker Fish ´n´Chips oder dem vietnamesischen Bánh mì, nichts ist vergessen worden !

Im nächsten Kapitel mit dem Titel „Toasts & Sandwiches“ ist der Name Programm, vom Clubsandwich über Toast Hawaai bis zu Tramezzini ist auch hier wieder an alles gedacht, aber es gibt wie zu allen Kapiteln nicht nur ganzseitige Fotos und Rezepte, sondern auch interessante und kurzweilige Geschichten und Reportagen.

Das dritte Kapitel (ich liebe es!) behandelt Hot Dogs & Rolls, vom Po´Boy über die klassischen Hot Dogs bis hin zur Lobster Roll, dem amerikanischen „Hummer- Klassiker“ im Brötchen……..eigentlich ein Wahnsinn, aber unglaublich köstlich! Nicht fehlen darf hier natürlich auch das Submarine Sandwich (SUB) und das Nachtschwärmer- Köfte- Ekmek………..pahntastisch!

Im vorletzten Kapitel mit dem vielversprechenden Namen „Abendbrot & Imbiss“ gibt´s vom Smørrebrød mit Graved Lachs oder Heringsdips, bis zu köstlichen Aufstrichen wie den Obazda oder einen Kernöl-Topfen-Aufstrich, und natürlich auch den Rinder-Tatar oder die Krabbenbrote, die Dinge auf die man sich einen ganzen Tag freut bevor man Abends nach Hause kommt. Selbst der LKW (Leberkäsewecken) und die Ochsensemmel vom Viktualienmarkt hat man nicht vergessen. Es gibt noch so unendlich vieles mehr zu entdecken, aber mehr wird wie immer hier nicht verraten !

Im letzten Kapitel „Drüber, drunter, drauf, dazu!“ geht es um alles, was wir „dazu“ brauchen, egal ob Krautsalat, Teriyaki-Sauce, Aioli, Pesto oder auch Burger Buns und Hot Dog Brötchen…………auch hier ist wieder an alles gedacht, sogar die Teige!

Fazit:

Wie schon gesagt, ich halte „Auf die Hand“ für eine der kreativsten und schönsten Neuerscheinungen in diesem Herbst und das nicht nur zum Titelthema!!

Dieses Buch ist nicht nur etwas für die junge Generation, nein, es soll Euch alle begeistern, Euch ermutigen neues zu testen, modernes auszuprobieren und vor allem und das ist eine der wichtigsten Botschaften dieses Buches: Fast Food muss nicht immer wabbelig, lauwarm und in Papier eingepackt sein, Fast Food kann auch auch zum „Health & Brain“-Food werden!

Ich kann nur sagen: Beim nächsten Gang in die Buchhandlung werft einen Blick rein und ihr wollt es einfach nur noch haben!

LEON – Natürlich Fast Food, Ehrlich. Einfach. Gut.

Hallo liebe Foodies, Kollegen und anderweitig kochverrückte….

Heute gibt’s mal ein Kochbuch aus der „Abteilung“ : Dich leg ich nicht wieder weg…..

Es ist knallig, es ist bunt, es ist Retro, es ist Vintage, es ist ein bischen verrückt, es ist……Kult, es ist…………….

LEON, Natürlich Fast Food, ehrlich, einfach, gut von Henry Dimbleby und John Vincent, erschienen bei Dumont.

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Das ist für mich das Buch über die Freude am Kochen, überaus kreatives und unglaublich phantasieanregendes Layout vermittelt uns Lesern, was bei Leon wirklich passiert, warum sie ein halbes Jahr nach Eröffnung in London und England mit Preisen überschüttet wurden……

Das Ganze Konzept ist einfach unglaublich stimmig, es ist Lebensfreude pur!

Wie immer braucht kaum eines der Rezepte im Buch länger als zwanzig Minuten, dafür ist aber unendlicher Genuss garantiert.

Wunderbare Fotos, ein „approved by“ zu fast jedem Rezept, witzige und interessante Randnotizen und tolle Tipps machen das Buch zu etwas, das unsere Kochgewohnheiten dauerhaft verändern und nachhaltig beeinflussen könnte, es wäre sooo wünschenswert!

LEON ist wunderbar!

Zum Buch:

Wer nach der anfänglichen Beschreibung jetzt denkt, oh Gott was ist das denn…….. der sei hier eines besseren belehrt, wie bereits in meiner ersten Rezension zum wunderbaren Leon Fast Food vegetarisch, so möchte ich auch jetzt noch einmal erwähnen, Leon ist oder könnte kulinarische, nachhaltige Zukunft werden, auch was gastronomische Konzepte angeht, aber da ist uns Großbritannien weit voraus, siehe Wagamama……

Zu Beginn des Buches gibt’s eine eingehende Beschreibung wie Speisekammer und Gefrierschrank bestückt sein könnten, quasi das Geschmacksdepot und dessen „Aufmunitionierung“, einfach nur witzig und klasse dargestellt wie man es bei Leon´s vermutet.

Die „Gefrierschrank-Top-Ten“ entsprechen in etwa den meinen, außer das bei mir der Wodka schwedischer Herkunft ist und dekorativ im Regal steht .

Eine kurze eingehende Beschreibung, auch für diejenigen unter uns, die nicht unbedingt mit einem grünen Daumen bestückt sind, zum Thema „Grow your own“, zeigt wie einfach es möglich ist auch ohne großen Garten selbst etwas anzubauen.

Weiter geht es dann mit den zwei Hauptkapiteln des Buches, Fast Food und Slow Fast Food, Grundgedanke in der ersten Hälfte sind die schnellen Leckereien für jede Gelegenheit, der zweite Teil beschäftigt sich mit dem „langsamen Fast Food“, hier wird mit viel Muße und Hingabe vorbereitet um es dann in stressigen Zeiten schnell genießen zu können.

Gedacht ist an alles, vom flotten Frühstück (so auch der Kapitelname), über´s schnelle Mittagessen , den Sommer-Quickies, kochen mit Kindern und Party- Food wird nichts ausgelassen!

Im Kapitel Slow- Fast- Food, geht’s wie bereits erwähnt um langsameres und ein klein wenig zeitaufwendigeres kochen; Kapitel wie langsames Garen und Eintöpfe, sowie Schmorbraten, garen in der Folie und konserviertes, machen unheimlich Lust darauf alles, aber auch alles auszuprobieren. Jeder Seite mach auch dank des genialen Buchlayouts immer wieder auf´s neue Lust weiter zu probieren!

Oh Gott, fast hätte ich es vergessen, Desserts und Cocktails (Wodka im Gefrierfach!?!?) gibt es natürlich auch !

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Wie immer gibt’s es aber auch dieses mal wieder keine Rezepte, daß ist nicht der Sinn meines Blogs, das abkupfern überlasse ich anderen, ich möchte Euch allen dieses wunderbare Buch einfach nur ans Herz legen, es macht einfach unglaublich Spaß, auch einfach mal „nur“ drin zu schmökern!

91KO6saRv1L._SL1500_Zum Schluss seien hier nur noch ein paar kleine Leckereien aus dem Buch genannt, wie das göttliche Salz-Karamell- Bananen- Split, Geburtstags- Erbsensalat, Huhn mit grünen Oliven und eingelegten Zitronen oder Pierres Pain Perdu, ich habe das als kleines Kind bei meiner Mama kennen und lieben lernen dürfen, bei uns hieß es „Arme Ritter“ und niemand konnte sie so gut wie meine Mama, weil sie sie nicht aus altem Weißbrot, sondern aus frischem selbst gemachtem Brioche gemacht hat genau wie bei Leon!

Fazit:

Ich kann nur eins sagen: Geht zum Buchhändler Eures Vertrauens und bestellt es Euch! Es ist ein wunderbares Buch!