Verführerisches Zypern – Eine kulinarische Reise

Hallo liebe Foodies, lebenslängliche der Gastronomie und Kochbuch- Jäger und natürlich auch alle anderen Essensverliebten !

Als ich das nachfolgende Werk –noch verpackt- zum ersten mal in den Händen hielt (vor 3 Tagen um genau zu sein) geriet ich ins Grübeln, Zypern…… gibt es das eigentlich schon als Kochbuch?? Meine Ahnung bestätigte sich sehr schnell beim Lesen der ersten Buchbeschreibung im Umschlag, NEIN, das gibt es noch nicht !

Eine wunderbare Insel ohne ein eigenes Kochbuch in deutscher Sprache. Acht Foodies machten sich auf das zu ändern: Rita Henss als Autorin, Markus Bassler als Food-Fotograf, Anja Jahn, ebenfalls als Fotografin, Oliver Hick-Schulz als Designer und Herdverrückter, Marianne Salentin-Träger, die Kontakt- und Kreativ- Frau, Astrid Zieglmeier die Sommelière, Marilena Joannides, eine passionierte Forscherin, die sich seit Jahren den ursprünglichen und vergessenen Genüssen ihrer Heimat hingebungsvoll widmet und natürlich last but not least der wunderbare, geniale Franz Keller, den lasse ich hier unkommentiert! Eine wunderbare Idee ihn für dieses Buchprojekt mit ins Boot zu holen.

Aber jetzt zum Buch:

(c) by Callwey
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Verführerisches Zypern – Eine kulinarische Reise, von Marianne Salentin-Träger (Hrsg.) erschienen im Callwey- Verlag.

An was denkt man zuerst wenn man Zypern hört? Türkei, Griechenland, Schafskäse, Meer, Mezé, Olivenöl, Wein, frischer Fisch?

Zypern ist ein Schlaraffenland für Menschen, die sich ehrlichem, aufrichtigem und unverfälschtem Genuss verschrieben haben, getreu dem Motto: Vom Einfachen das Beste!

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So auch das Buch, schnörkelloses, tolles Design, tolle Haptik und wunderschöne Fotografien, passend zum Buch, farbenfroh und prächtig, aber kein Hochglanz-Design, gepaart mit ganz viel Geschichte, Geschichten und wunderbaren authentischen Rezepten, einfach gesagt, genau das was ich von Callwey erwarte und auch bisher gewöhnt bin!

Zum Inhalt:

Unterteilt ist das Buch in die verschiedenen, wichtigsten Regionen und Städte der Insel.

Nikosia macht den Anfang, mit Troodos, Zyperns höchstem Gebirge geht es weiter, Weinland Zypern beschäftigt sich mit den uralten

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Rebsorten der Insel, Pafos steht für den Küstenlandstrich mit seinen göttlichen Meeresschätzen, Limassol steht für Unkonventionalität, kreativ- verrücktes und Aufbruchstimmung. Das letzte Kapitel widmet sich Larnaka, einer Region voller Kontraste, mit türkisblauem Meer, goldenen Stränden und fruchtbarer roter Erde.

Das alles klingt im Ansatz wie ein Reiseführer, ein klein wenig ist es das auch, eine Hommage an eine viel zu wenig beachtete Insel; das Buch beschreibt eingehend und in wunderbarer Art und Weise die

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verschiedenen Regionen und den Lebensstil der Zyprioten, einfach nur schön ! Und natürlich, sonst wäre es ja auch kein Werk, welches sich der zypriotischen Kulinarik widmet, gibt es zu jeder der genannten Regionen auch die passenden Köstlichkeiten und die Rezepte dazu.

(C) by Callwey
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Rezepte wie Kräuter-Senf-Braten, Kaninchen mit wilden Fenchelblüten, dazu wunderbar einfache, aber göttliche Mezé und Köstlichkeiten aus dem Mittelmeer spiegeln die ganze Pracht und Kultur ein wunderschönen Insel wieder, den passenden Rahmen dazu bildet dieses Buch! Aber mehr wird wie immer an dieser Stelle nicht verraten!

Fazit:

Tolle, einfach umzusetzende Rezepte, gepaart mit sehr viel Kultur; interessantes und wissenswertes zu Land und Leuten mit wundervollen Fotos.

Ein absoluter Volltreffer für alle Freunde und Liebhaber der

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mediterranen Küche, sowie des einzigartigen von sehr vielen Kulturen geprägten „Savoir Vivre“ der Zyprioten, getreu dem Motto:

„Zyprioten feiern gerne, im Dorf, in der Stadt, in der Taverne!“

Unbedingte Kaufempfehlung!

The Big Green Egg – Tom´s first Project

So liebe Kollegen, Foodies, Kochbuchsammler und auch natürlich alle anderen, die gutes Essen lieben !

Heute hatte ich meinen ersten Tag mit MEINEM Big Green Egg – Mini, ein wunderbares Objekt der Begierde, für alle Grill- und BBQ- Freaks und es funktioniert phantastisch!

(c) by Tom´s Kochbuchblog
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Bei mir gab es heute Niedertemperatur gegarten Schweinebauch, den hab ich dann mit Kirschholz- Chips im „Egg“ nochmal rund zwei Stunden geräuchert. Dazu gab´s phantastisches Erbsenpüree mit etwas Minze parfümiert und eine Reduktion aus dem Garfond des Schweinebauchs, etwas Balsamico, Zucker, Borbonense- und Szechuan- Pfeffer.

Nicht mehr und nicht weniger, aber alles aufs wesentliche begrenzt, so wie ich es mag, nicht von Aromen überladen, sondern dem Eigengeschmack eine Chance gebend ! Es war einfach, aber eine absolute Offenbarung.

Und weil das Egg über rund 4 Stunden problemlos die Temperatur gehalten hat, hab ich eben noch zwei frische Hähnchenbrüste langsam gegrillt.

Es macht einfach unglaublich viel Spaß !

Es ist endlich da………

………..mein Big Green Egg ! Juhuuuuu !

(c) by Tom´s Kochbuchblog
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Dank einer wunderbaren Partnerschaft mit Lohberger in Österreich ist Tom jetzt stolzer Besitzer eines „Eggs“, des genialsten Grilltools überhaupt, hiermit geht alles, Grillen, räuchern, sanft garen, Pizza backen, Brot backen, vom Spiegelei bis zum Brot zur Räucherforelle und wunderbaren Desserts, nichts ist unmöglich !

(c) by Tom´s Kochbuchblog
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Alles dabei, Kohlen, das nötige Zubehör zum Start und natürlich der Standfuß für das 17 kg schwere Prachtstück.

Der Zusammenbau hat super geklappt, an einigen Stellen ist es etwas „tricky“, aber mit ein klein wenig technischem Verständnis geht´s Ruck-Zuck!

Aufpassen muß man, das der Deckel perfekt auf dem Unterteil sitzt,

(c) by Tom´s Kochbuchblog
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aber die Justierung klappt perfekt! Unbedingt erforderlich für den Zusammenbau halte ich die  zwei benötigten „zölligen“ Schraubenschlüssel, denn die angegebenen Alternativgrößen 10er oder 11er Ringschlüssel stimmen nicht passgenau überein.

Alternativ hilft natürlich auch ein „Engländer“, damit funktioniert es auch perfekt!

(c) by Tom´s Kochbuchblog
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Heute Nachmittag geht´s los mit meinem ersten „Egg-Projekt“, 24 Sunden gegarter Cajun- Schweinebauch aus dem Kirsch-Rauch auf Erbsen- Minz- Püree.

Bin soooo gespannt wie es wird!

 

 

 

Marmeladenträume und Marmeladenverführung

Hallo liebe Gastroholiker, Kochbuchjäger und sonstige Herdjunkies……

Wie bereits angekündigt gibt´s heute bei Tom´s Kochbuchblog süßes zum Nachkochen vom „Marmeladeur“ bzw. Marmeladenkönig Wolfgang K. Buck.

Zwei wunderbare Bücher, in denen es um nichts anderes geht als um unseren liebsten Frühstücksaufstrich !

Was geht schon über eine selbst gekochte Marmelade??? Nichts, aber auch gar nichts finde ich! Sie sind bei uns der wichtigste Bestandteil des Frühstücks ! So, jetzt aber zur heutigen Buchvorstellung, die Schmuckstücke gibt es heute gleich im Doppelpack!

Marmeladenverführung und Marmeladenträume von Wolfgang K. Buck und Kerstin Hohendorf in Zusammenarbeit mit dem Norddeutschen Rundfunk, erschienen im Hinstorff Verlag.

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Zum Buch:

Die beiden Prachtstücke kommen im Hardcover mit praktischer Spiralbindung daher, das macht sie beim nachkochen sehr „standhaft“, da sie ganz praktisch umklappbar sind und man sie nicht erst knicken, drücken und halb ruinieren muß !

Die Marmeladenverführung beginnt direkt mit meiner absoluten Lieblingsmarmelade, der Orangen- Marmelade mit Zitrone und Rosmarin, ich liebe die ! !

Gleich zu Anfang dieses Buches fällt auf, das Herr Puck sich in seinen Rezepturen sehr schön dem Wandel der Jahreszeiten anpasst, es ist keine wilde Zusammenstellung oder Ansammlung von Einzelrezepturen wie so oft in diesem Genre, es wirkt alles wirklich sehr durchdacht und wunderbar kombiniert und komponiert!

Es geht vom „Rhabarberzauber“ über´s „Karibische Frühstück“ bis zum „Sylter Frühstück“ und dem wunderbar fruchtigen und „zarten“ Quittentraum durch den Wandel der Jahreszeiten. Annähernd alle heimischen Obstsorten sind vertreten.

Im Anhang gibt es neben sehr interessanten Hörerrezepten des NDR auch noch wichtige Tips und Infos vom Marmeladeur, sowie einen Jahreszeitenkalender und die Vitae der beiden Autoren.

In den Marmeladenträumen gibt es nicht nur Süßes, sondern auch Pikantes wie Rhabarber- Schalotten mit Wacholderbeeren oder Rote Beete „knackig und würzig“, Gelees, NDR- Spezialmarmeladen, oder Vier Jahreszeiten im Glas und phantastische Fruchtaufstriche für Diabetiker – es ist einfach an alles gedacht ! Eine tolle Idee finde ich auch den Thymian und Rosmaringelee, werde ich in den nächsten Tagen direkt mal ausprobieren, eignet sich wie ich finde auch immer wunderbar zum Verschenken !

Auch in diesem Band wieder äußerst nützliche Tips vom Marmeladenkönig sowie noch einige benötigte Basisrezepturen zu verschiedenen Frucktmarks und Suden, die man teilweise als „halbfertig- Produkt“ bei den verschiedenen Rezepturen zur Verwendung kommen.

Fazit:

In jedem der beiden Bücher finden wir rund 60 Rezepte, die jedem Marmeladen-, Gelee- und überhaupt Einkochfreak das Herz höher schlagen lassen.

Ein absolutes Muss für jeden der noch wirklich Wert auf „selbstgemachtes“ legt und sich nicht nur von Industrieschrott und deren künstlich hergestellten Flavours ernähren möchte! So weiß man wenigstens was drin ist !

Tolle Rezepte, alles wunderbar und unproblematisch nachzukochen !

An American Odyssey by TASCHEN

Liebe Gastronauten und heute mal nicht nur Kochbuch- sondern im allgemeinen Buchverrückte; heute gibt es mal etwas total anderes, etwas völlig gegensätzliches zu den Kochbüchern, die ich sonst in meinem Blog vorstelle.

Ich muß Euch dieses Buch einfach ans Herz legen, es hat mich als absoluten USA- Freak so unglaublich beeindruckt und gefesselt, daß mir auch nach mehrmaligem durchblättern und schwelgen in Reiseerinnerungen immer noch der Mund offen stehen bleibt. Dieses Buch ist eines derer, welche für immer fest in meiner literarischen DNA verankert sein werden!

Man blättert mit höchster Vorsicht und Respekt darin, weil man Angst davor hat, das der Einband oder der Schnitt kleinste Dellen oder Druckstellen, oder die Seiten vielleicht kleinste Eselsohren bekommen könnten!

Es ist einfach nur phantastisch gemacht. Schon hier, jetzt und vorweg: Danke an Benedikt Taschen für die Realisierung dieses unglaublichen und wunderschönen Buchprojektes!

An American Odyssey, Photos from the Detroit Photographic Company, 1888 – 1924, von Marc Walter und Sabine Arqué.

Copyright by TASCHEN
Copyright by TASCHEN

TASCHEN
An American Odyssey
Marc Walter und Sabine Arqué
Hardcover mit Ausklappern, 612 Seiten
€ 150

Es fällt mir nicht leicht zu beschreiben was ich hier vor mir liegen habe, es ist atemberaubend, wie das Land selbst über das es berichtet, ein Buch voller unglaublicher Eindrücke, wundervoller Fotos, sogenannter Photocrome, (das war das erste Verfahren, welches es ermöglichte Farbfotos herzustellen, erfunden hat´s der Schweizer Hans- Jakob Schmidt im Jahr 1889) die ein Land im Aufbruch in den Jahren zwischen 1888 und 1924 zeigen. Es ist eine phantastische (Zeit)-Reise durch einen Kontinent zwischen Atlantik und Pazifik und vom tiefsten Süden der USA bis zum nördlichen Wendekreis.

Fotografien in deren Szenerie man eintaucht und plötzlich meint, in diese Zeit zurückversetzt zu sein, fesselnd unglaublich schön und einen immer wieder neugierig machend, was wohl auf der nächsten Seite kommen mag. Fotos die so kraftvoll, voller Leben und ausdrucksstark sind, das man denken mag, wofür braucht man heute digitale Fotografie oder die vielen Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung.

Copyright by TASCHEN
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Beginnen tut es wo wohl ? Natürlich am „Big Apple“, New York, dem wahrgewordenen Traum von Millionen von Auswanderern des „alten Kontinentes“. Nennen möchte ich hier nur einige, wie zum Beispiel das, des im Bau befindlichen Flatiron- Buildings, einfach nur unglaublich schön, da wirken meine vielen Fotos einfach nur erbärmlich dagegen…..Von New York aus geht es an der Ostküste weiter bis nach Quebec, „Je me souviens“. Von dort aus „reist“ man weiter über die Great Lakes in den Mittleren Westen.

Copyright by TASCHEN
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Dem folgen der „Alte Süden“ und „The Caribbeans“. Dann wird es wild und wir tauchen tief in die fesselnde Geschichte des Wilden Westens ein. Das Highlight zum Schluß bildet die „Pacific Coast“ und ihre Bundesstaaten Oregon, Washington und Kalifornien.

Unglaublich beeindruckend ist das ganzseitige Foto der Häuptlingstochter zum Start des letzten Kapitels, man hat wirklich den Eindruck als würde man ihr gegenüber sitzen !

Beim Betrachten der Fotos der Monterey Bay Area und von Carmel fällt einem auf, daß sich dort in den letzten 100 Jahren nicht sehr viel verändert hat, da dieses heute unter besonderem Schutz stehende Gebiet zum Glück von übermäßiger Bebauung verschont geblieben ist! Nicht zu vergessen und zum Schluß möchte ich natürlich auch noch „San Fran“ erwähnen, das doppelseitige Foto der Zerstörungen des großen Bebens von 1906 hat mehr Aussagekraft alles alle die ich bisher davon gesehen habe. Ganz zu schweigen von den Fotos des Golden Gate Parks und des leider nicht mehr existenten Cliff House, die wie das Presidio heute zum Glück alle unter einem besonderen Schutz stehen.

Genug der Worte, ich weiß nicht, ob das hier von mir dargebrachte überhaupt diesem Buch gerecht werden kann, ich könnte noch stundenlang so weiter-(be)-schreiben, aber das ist nicht Sinn und Zweck meines Blogs.

Fazit:

Ich glaube es ist alles zu diesem prächtigen Buch von TASCHEN gesagt.

Einfach nur wunderbar!

An American Odyssey

Liebe Gastronauten und heute mal nicht nur Kochbuch-  sondern im allgemeinen Buchverrückte; heute gibt es mal etwas total anderes, etwas völlig gegensätzliches zu den Kochbüchern, die ich sonst in meinem Blog vorstelle.

Ich muß Euch dieses Buch einfach ans Herz legen, es hat mich als absoluten USA- Freak so unglaublich beeindruckt und gefesselt, daß mir auch nach mehrmaligem durchblättern und schwelgen in Reiseerinnerungen immer noch der Mund offen stehen bleibt. Dieses Buch ist eines derer, welche für immer fest in meiner literarischen DNA verankert sein werden!

Man blättert mit höchster Vorsicht und Respekt darin, weil man Angst davor hat, das der Einband oder der Schnitt kleinste Dellen oder Druckstellen, oder die Seiten vielleicht kleinste Eselsohren bekommen könnten!

Es ist einfach nur phantastisch gemacht. Schon hier, jetzt und vorweg: Danke an Benedikt Taschen für die Realisierung dieses unglaublichen und wunderschönen Buchprojektes!

An American Odyssey, Photos from the Detroit Photographic Company, 1888 – 1924, von Marc Walter und Sabine Arqué.

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Copyright by Taschen

TASCHEN
An American Odyssey
Marc Walter und Sabine Arqué
Hardcover mit Ausklappern, 612 Seiten
€ 150

Es fällt mir nicht leicht zu beschreiben was ich hier vor mir liegen habe, es ist atemberaubend, wie das Land selbst über das es berichtet, ein Buch voller unglaublicher Eindrücke, wundervoller Fotos, sogenannter Photocrome, (das war das erste Verfahren, welches es ermöglichte Farbfotos herzustellen, erfunden hat´s der Schweizer Hans- Jakob Schmidt im Jahr 1889) die ein Land im Aufbruch in den Jahren zwischen 1888 und 1924 zeigen. Es ist eine phantastische (Zeit)-Reise durch einen Kontinent zwischen Atlantik und Pazifik und vom tiefsten Süden der USA bis zum nördlichen Wendekreis.

Fotografien in deren Szenerie man eintaucht und plötzlich meint, in diese Zeit zurückversetzt zu sein, fesselnd unglaublich schön und einen immer wieder neugierig machend, was wohl auf der nächsten Seite kommen mag. Fotos die so kraftvoll, voller Leben und ausdrucksstark sind, das man denken mag, wofür braucht man heute digitale Fotografie oder die vielen Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung.

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Copyright by Taschen

Beginnen tut es wo wohl ? Natürlich am „Big Apple“, New York, dem wahrgewordenen Traum von Millionen von Auswanderern des „alten Kontinentes“. Nennen möchte ich hier nur einige, wie zum Beispiel das, des im Bau befindlichen Flatiron- Buildings, einfach nur unglaublich schön, da wirken meine vielen Fotos einfach nur erbärmlich dagegen…..Von New York aus geht es an der Ostküste weiter bis nach Quebec, „Je me souviens“. Von dort aus „reist“ man weiter über die Great Lakes in den Mittleren Westen.

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Copyright by Taschen

Dem folgen der „Alte Süden“ und „The Caribbeans“. Dann wird es wild und wir tauchen tief in die fesselnde Geschichte des Wilden Westens ein. Das Highlight zum Schluß bildet die „Pacific Coast“ und ihre Bundesstaaten Oregon, Washington und Kalifornien.

Unglaublich beeindruckend ist das ganzseitige Foto der Häuptlingstochter zum Start des letzten Kapitels, man hat wirklich den Eindruck als würde man ihr gegenüber sitzen !

Beim Betrachten der Fotos der Monterey Bay Area und von Carmel fällt einem auf, daß sich dort in den letzten 100 Jahren nicht sehr viel verändert hat, da dieses heute unter besonderem Schutz stehende Gebiet zum Glück von übermäßiger Bebauung verschont geblieben ist! Nicht zu vergessen und zum Schluß möchte ich natürlich auch noch „San Fran“ erwähnen, das doppelseitige Foto der Zerstörungen des großen Bebens von 1906 hat mehr Aussagekraft alles alle die ich bisher davon gesehen habe. Ganz zu schweigen von den Fotos des Golden Gate Parks und des leider nicht mehr existenten Cliff House, die wie das Presidio heute zum Glück alle unter einem besonderen Schutz stehen.

 Genug der Worte, ich weiß nicht, ob das hier von mir dargebrachte überhaupt diesem Buch gerecht werden kann, ich könnte noch stundenlang so weiter-(be)-schreiben, aber das ist nicht Sinn und Zweck des ganzen.

Fazit:

Ich glaube es ist alles zu diesem prächtigen Buch von TASCHEN gesagt.

Einfach nur wunderbar!

Kürbis, 120 geniale Rezeptideen

Hallo liebe Köchegemeinde und kochbuchvernarrten da draußen, wie bereits angesprochen wird es dann wohl doch mal wieder langsam Herbst und was liegt da näher, als über ein wunderbares neues Kochbuch, passend zur Jahreszeit zu berichten.

Ein Brot zu diesem phantastischen Herbstgemüse habe ich ja bereits vorgestellt!

Heuer am Sonntag Abend geht’s um Kürbis, in all seiner wunderbaren Pracht und Sortenvielfalt, dazu gibt es ein wie ich finde wirklich geniales neues Kochbuch:

Kürbis – 120 geniale Rezeptideen von Maria Wurzer. Erschienen ist es im Löwenzahn- Verlag Innsbruck.

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Heute gibt’s zu Beginn mal ein paar Infos zur Autorin, Maria Wurzer und auch einen Link!

Sie betreibt seit über einem viertel Jahrhundert gemeinsam mit Ihrer Familie einen Kürbishof im niederösterreichischen Mostviertel auf dem über 100 verschiedene Kürbissorten gedeihen. Was liegt da also näher, als nicht auch ein Buch zu diesem Thema zu verfassen – und das ist wirklich phantastisch geworden.

Ich bin ja nicht unbedingt der kreativste, was Kürbis angeht, da ich auch lange Zeit kein großer Fan desselben gewesen bin. Erschwerend kommt natürlich auch noch dazu, daß der Kürbis wie ich finde über viele Jahre ein Schatten- bzw. Nischendasein geführt.

Aber dank solcher Menschen wie Maria Wurzer und Ihrer Familie ist es wunderbar gelungen, den Kürbis aus seinem „Dornröschenschlaf“ zu wecken.

Ihr neues Buch tut ein übriges dazu!

Zum Buch:

Ob gedünstet, gegrillt, gekocht, gebacken, frisch oder eingelegt, pikant oder süß zubereitet, der Kürbis entpuppt sich als wahres Multitalent in der Küche, das beweist uns Maria Wurzer auf wirklich köstliche Art und Weise ! Im Buch, das übrigens wieder einmal durch ein sehr schönes Layout, tolle Haptik (sehr schönes, griffiges und zum Thema passendes Papier) und farbenprächtige Fotos beeindruckt, finden wir über 120 Ideen und Anregungen (gemeint sind natürlich Rezepte), was man alles aus Kürbis in der Küche zaubern kann. Geboten wird österreichisch- regional- klassisch von der gebratenen Entenbrust mit Butternut- Püree und Speckfisolen oder gebackenen Kürbiskernpalatschinken bis hin zu kreativ- innovativem wie dem Kürbistiramisu mit Kürbiskernkipferln oder einer Eiskaffee- Kürbiskern- Torte.

Alle Rezepte sind wie immer ganz einfach zuhause auch in der kleinsten Küche problemlos umsetz- und kochbar. Zu allen Rezepten gibt es hilfreiche Tips und Tricks der Autorin.

Natürlich gibt es zu Beginn des Buches auch sehr viel interessantes und Wissenswertes rund um den Kürbis und seine Sortenvielfalt, sowie einige der wichtigsten und bekanntesten Kürbissorten in kurzen Beschreibungen.

Unterteilt ist das Kochbuch ganz klassisch in Kapitel wie „Kleine Gerichte, Salate und eingelegtes“, „Suppen“, „Hauptspeisen mit Fleisch, Geflügel und Fisch“, „Hauptspeisen vegetarisch“, „Beilagen“ und natürlich auch noch mein Lieblingskapitel „“Desserts, Kuchen und Gebäck“.

Fazit:

Ein wieder mal sehr gelungenes Werk aus dem Löwenzahn- Verlag und absolut passend zum jahreszeitlichen Wandel in unseren Küchen. An alles ist gedacht!

Frisch gekocht in Südtirol

Hallo Ihr Küchenchaoten und Kochbuchfreaks da draußen, heute gibt’s wieder mal Küche, die mir unglaublich am Herzen liegt und die ich wegen ihrer Bodenständigkeit und sich aufs wesentliche begrenzende unglaublich mag!

Ja, es geht mal wieder um Südtirol, um Natur, um bäuerliche, einfache aber trotzdem wunderbare Küche.

 Frisch gekocht in Südtirol – Die besten Bäuerinnen- Rezepte für 

Löwenzahn_2563_U1_Prader_Frisch-gekocht-in-Südtirol_02.inddjeden Tag von Maria Reichhalter Prader und Veronika Mahlknecht Stampfer erschienen im Löwenzahn Verlag.

 

Die beiden Autorinnen leben seit vielen Jahren mit ihren Familien auf  ihren Höfen in Südtirol, was liegt da näher als uns die phantastische und einfache, aber köstliche Südtiroler Küche im Wandel der Jahreszeiten näher zu bringen?

Wunderbar unkomplizierte und köstliche Zubereitungen regionaler Produkte, die ganze Bandbreite der Südtiroler Köstlichkeiten legen uns die Autorinnen ans Herz.

 Zum Buch:

Von kleinen Gaumenfreuden vor dem Essen über Suppen und Vorspeisen bis hin zu den vorzüglichen Hauptgerichten der beiden Autorinnen, an alles ist gedacht.

Die Desserts  sind zum dahinschmelzen, die Kuchen, das Brot und das Gebäck einfach zum Verlieben lecker! Und natürlich gibt’s auch wie bei uns früher zuhause (und auch heute noch) die genialen Leckereien für die Vorratskammer vom Holunder-Apfel- Gelee über den eingelegten Knoblauch bis hin zu den Zucchini in Öl. So machte man sich eben früher (und auch heute zum Glück noch und wieder), die Genüsse der Erntezeit auch im kargen Winter zugänglich!

Einige der Rezepte, wie die Kartoffelteigtaschen mit Lachs-Frischkäse-Füllung, die orientalische Gemüse-Fleisch-Pfanne oder  die Kalbsschnitzel mit Zitronensauce sind etwas, na sagen wir mal neuzeitlicher geprägt, verlieren aber niemals den Bezug zur klassischen Südtiroler Küche. Während andere wie das Biergoulasch mit Serviettenknödeln, der Mangold-Topfen-Pressknödel an Käsesauce oder der Schweinsschopf mit Rosmarinsauce die ganze liebe der Autorinnen zur Südtiroler Heimat wiederspiegeln.

Bei den Desserts sind es Genialitäten wie die süßen Schlutzer, die Brot- oder Apfelkiachl oder der Apfel-Walnuss-Schmarrn die Lust auf mehr machen!

Die Kornspitze waren das erste Rezept das ich ausprobiert habe, und sie sind phantastisch geworden, wenn ich ihnen auch vielleicht etwas mehr Teigruhe hätte gönnen sollen, aber ich war so versessen darauf, das mir das Warten einfach zu lange war, allein schon deshalb da ich Kümmel und Koriander zu meinen absoluten Lieblingsgewürzen zähle! Im übrigen ist der Kornspitz eines der am meisten verkauften Gebäcke weltweit !

Der Walnuss-Apfel-Kuchen ist das nächste Rezept zum ausprobieren auf meiner Liste, zumal unsere Äpfel im Garten dieses Jahr phantastisch schmecken.

Es passt einfach alles in diesem Buch, die Rezepte sind sehr einfach und ohne großen Aufwand alle zuhause umsetzbar !

Die Fotos von Karin Reichhalter machen einfach Lust auf Südtirol in der eigenen Küche zuhause!

Fazit:

Für alle Fans einfacher und bodenständiger Küche und vor allem für Österreich- und Südtirol- Verliebte ist dieses Buch ein absolutes MUSS !

Tom´s Hokkaidobrot

Es wird so ganz langsam Herbst und allerhöchste Zeit die ersten Rezepte auszuprobieren. Hier das erste, ein superleckeres Brot zu dem fast alles schmeckt……

Tom´s Hokkaidobrot

Die angegebene Menge reicht für zwei normale Kastenformen.

Zutaten:

600 g             Hokkaidokürbis

1000 g           Weizenmehl

½ TL              Salz

5 gr                Jaipur Curry von Wiberg

1 EL                frischer, fein gehackter Rosmarin

1 St.                Vanillestange, ausgekratzt

42 g                frische Hefe

120 ml           lauwarmes Wasser

100 g             Rohrzucker

2 St.                Eier

1 EL                natives Olivenöl Extra

150 ml           lauwarme Milch

 

Zubereitung:

Kürbis waschen, putzen und klein schneiden. In etwas Salzwasser weichkochen.

In der Küchenmaschine fein pürieren und erkalten lassen. Weizenmehl mit Salz, Rosmarin, Curry und der Vanille vermengen. IMG_2161Die Hefe mit lauwarmen Wasser anrühren und zum Weizenmehl geben. Zusammen mit Milch, Zucker, Öl, Eiern, sowie dem Kürbispüree zu einem glatten Teig kneten. Gegebenenfalls noch etwas Wasser bzw. Weizenmehl hinzugeben.

Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.

Hab´s vor dem Backen noch ein klein wenig mit einer frischIMG_2164 gemörserten Mischung aus Borbonense und Kubebenpfeffer bestreut, genial dieser Geruch !

Inzwischen den Backofen auf 180° vorheizen.

Den Teig nochmals durchkneten, in eine ausmehlierte Backform geben und 25 bis 35 Minuten backen. Sobald das Brot fertig ist aus der Form stürzen und auskühlen lassen.

IMG_2168Wir haben es heute Abend mit Pesto, Rucola und Hirschschinken aus dem Burgwald gegessen. Einfach genial!

Cake Pop Bakery by Julia & Sonja Wojta

Da es ja nun mittlerweile ein klein wenig zur Sitte geworden ist, so fangen wir auch diesen Beitrag wieder mit dem üblichen Procedere an:

Hallo liebe Herdgeiseln, Gastrojunkies und Kochbuchfreaks, heute gibt es mal kein Kochbuch, es ist an all unsere Patissiers gerichtet (aber natürlich auch an alle anderen ) !

Anfangs war ich etwas skeptisch, aber diese Skepsis wich schnell der vollen Begeisterung zu einem absolut trendigen Thema: Cake Pops.

Nun aber zur heutigen Buchvorstellung. . . .

2552Cake Pop Bakery – Tips, Tricks und einzigartige Designs von Julia und Sonja Wojta, erschienen im Löwenzahn- Verlag.

 Zum Buch:

Zu Beginn muss ich heute mal ein ganz dickes Lob in Richtung Löwenzahn los werden:

Das vorliegende buch besticht nicht nur durch geniale neu Cake-Pop Ideen sonder auch durch ein absolut dazu passendes Lay-Out, hier hat man richtig Gas gegeben, was das gesamte Erscheinungsbild des Buches angeht, in Sachen Haptik und Fotografie ist dem nichts hinzuzufügen, ein rundum wirklich sehr schön anzusehendes Buch!

Dafür ein dickes Lob von Seiten des Kochs !

Jetzt aber zu den inneren Werten dieses „Schmuckstückes“…….

images-3Was kann man von einer Quereinsteigerin , die ihr Hobby zum Beruf gemacht hat erwarten??? In diesem Falle sehr viel! Julia Wojta – Magistra der Rechtswissenschaften- hatte längst ihre Liebe zum Backen entdeckt, als sie sich dazu entschloß, Cake Pops herzustellen und diese auch gewebsmäßig zu vertreiben.

Natürlich ist es bei einer solchen Perfektionistin selbstverständlich, daß sie ihr Handwerk auch professionell erlernt und zwar in einem Patisserielehrgang an der Gastgewerbefachschule in Wien.

Mittlerweile ist sie geprüfte Pâtissière und Konditorin und es wurde, wie ich finde höchste Zeit für dieses Buch!

Das Buch startet mit einer kurzen Einleitung, den „Needful Things“ die zur Cake Pop Herstellung erforderlich sind, tollen Basics zum Thema Cake Pops und natürlich den passenden und abwandelbaren Grundrezepten; dem folgen Kapitel wie „Pimp your Pop“ mit unzähligen Dekorationsmöglichkeiten, „Take it easy“, „Try harder“- hier wird’s dann etwas komplizierter mit kleinen Monstern, Küken und ähnlichen wunderschön gestalteten Cake- Pops.

Dann folgt das vorletzte Kapitel mit dem Titel „Be a Pro“, der Titel

Quelle: Julia Wojta
Quelle: Julia Wojta

lässt erahnen worum es hier geht, hier gibt es die Pops, zu denen sich Julia dann Gedanken macht, wenn sie irgendwo etwas im vorbeigehen sieht. Hier widmet Julia sich dann Themen wie Sushi, Schultüten und Birthday Cakes, einfach super kreativ und wunderschön!

Auch hier werde ich wie immer nicht mehr über Julias weitere Kreationen verraten!

Ihr müsst es wie immer selbst ausprobieren.

Im Anhang gibt es noch die passenden Info´s zu „Hard- und Software“ mit den passenden Quellen dazu! Es fehlt an nichts ! Und toll in Szene gesetzt und fotografiert hat auch dieses mal wieder das Bureau Rabensteiner, phantastische Fotos!

 Fazit:

Für alle Backfreaks, Patissiers, Konditoren und auch unbedingt für Eure Küchen zuhause ein absolutes muß! Das neueste und mit Abstand beste Buch zum Thema Cake Pops !

Und Löwenzahn präsentiert sich mit der Cake Pop Bakery in völlig neuem und tollen „Outfit!“

Chapeau an Euch alle! Ein tolles Buch!

Das Küchentagebuch von Nigel Slater

Wie fängt man die Besprechung eines solchen Buches an ?

Ach so, ich vergaß……. Hallo liebe Herdgeißeln, sonstige Gastro- Junkies und Kochbuchfanatiker………da fange ich meistens mit an !

Heute gibt es für mich DAS Buchhighlight diesen Herbstes (oder vielleicht eines der Highlights des ganzen Jahres), viele haben drauf gewartet, jetzt ist ER endlich da !

Ein 544 Seiten starke Hommage ans Kochen und genießen, eine Art Küchentagebuch, gewachsen über mehrere Jahre, ein Buch, das bei mir die nächste Zeit sehr viel in der Küche…….und auch noch auf dem Nachttisch stehen wird! Das ist so etwas wie Liebe auf den ersten Blick, auspacken, anfassen und nie wieder hergeben! Es wird eines derer sein, die irgendwann mit irgendwelchen Notizen oder Anmerkungen, die beim Kochen entstehen, vollgekritzelt sein wird.

So, um wen geht es heute? Er schreibt sich seit Jahren für den britischen „Observer“ in seiner Kolumne die Finger wund, er ist kein Koch und das will er auch nicht sein, er sagt von sich selbst er sei ein Amateurkoch, aber dieser Amateur hat mehr Spürsinn, Kreativität und vor allem Respekt vor Lebensmitteln und auch vor ihrer Verfügbarkeit im Wandel der Jahreszeiten, als es so mancher Koch jemals haben wird!

Für ihn muss ein Rezept mehr zeigen, als nur die Handschrift eines Autors, für ihn sind Rezepte nicht nur eine Aneinanderreihung von Befehlen und Maßangaben, bei ihm spielt es keine Rolle wie oder auf welchem Weg man zum Ergebnis kommt, wichtig ist, dass alles was in einer Küche entsteht, ehrlich, aufrichtig und wie er selbst sagt „zum Tellerablecken köstlich ist“. Sein neues Prachtstück ist am 20. August 2014 erschienen und es geht heute um:

 

9783832194772.jpg.21945Das Küchentagebuch, mit 250 Rezepten durch das Jahr, von Nigel Slater, erschienen bei DUMONT !

 

Bevor es ums Buch geht, möchte ich hier die Möglichkeit nutzen, um nochmal auf etwas hinzuweisen:

Es geht hier nochmals um die aufgekommene Diskussion des Buchhandels und vieler Autoren über E-Books und einen großen Online-nicht-mehr-nur-Buchhändler, Nigel Slater sagt hierzu in seiner Danksagung etwas ganz wunderbares:

„Danke an all die Buchhandlungen und die Menschen, die dort arbeiten, für ihren andauernden Enthusiasmus. Und an jeden, der in seine lokale Buchhandlung geht, den Zauber knarzender Regale entdeckt und erlebt, dass es nichts schöneres gibt, als das Gefühl und den Geruch eines Buches, das man in der Hand hält !

Damit ist alles gesagt!

Jetzt aber zum Buch:

Ich persönlich bin der Auffassung, das Slater´s neues Werk nicht nur imagesein Kochbuch ist, ich habe angefangen darin zu lesen und konnte es nicht mehr weg legen (zum Glück hab ich Urlaub, sonst wäre es mit dem Schlafen nichts geworden); man will es einfach auf einmal „verschlingen“, um es mit meinen einfachen Worten auf den Punkt zu bringen, es ist einfach unglaublich schön darin auch mal nur zu lesen und es auf andere Art und Weise zu images-2genießen als beim Ausprobieren der Rezepte!

Auffallend ist, (aber das habe ich nach einigen Stunden des Lesens erst bemerkt), daß es kein Inhaltsverzeichnis gibt und das finde ich toll (natürlich gibt es am Buchende einen Rezeptindex) ! Es ist für mich auch ein Ausdruck und ein Zeichen der Freiheit, die Slater sich bei seinen Rezepten und bei seiner unkonventionellen Art des Kochens nimmt! Einfach ein Meisterstück!

Die Rezepte, welche sich dem Lauf des Jahres und vor allem den Jahreszeiten in ihren Ingredienzen anpassen, sind nicht einfach nur stupide Rezepturen zum Abarbeiten, sie stellen Slaters ganze Art dar; da gibt es auch immer wieder kleine, (in seinen Aufzeichnungen waren es wohl gekritzelte Randnotizen) wie „durchsieben bringt nichts“ zum Thema Mehl gleich zu Anfang beim Cidre- Brot, oder die Anmerkung bei der Frittata aus Erbsen und Frühlingskräutern, die nach sanftem Garen in der Pfanne in der Mitte noch „wabbelig“ ist, das alles liest und kocht sich einfach nur wunderbar!

Göttlich auch der am 2. Juli zu findende Salat von Iberico-Schinken und dicken Bohnen……..Genial einfach – einfach genial kann ich da nur sagen!

So, mehr wird zu diesem Prachtstück an dieser Stelle jetzt nicht mehr verraten………..ich denke alles wesentliche ist gesagt, bzw. geschrieben.

Fazit:

An und in diesem Buch stimmt einfach alles, die Haptik, das Layout, die Fotos, die Rezepte, alles ist ungemein stimmig. Das ganze ist für mich so etwas wie ein „kochbarer Tagebuch- Roman“, einfach nur irre gut! Das Meisterstück gehört einfach in jede Küche, besonders in die eigene zuhause !

Paris in meiner Küche von Rachel Khoo

Hallo Ihr Herdakrobaten, Kellnerquäler und Kochbuchfreaks !

Heute gibt´s bei kochbuch.tips ein Buch, in das ich mich direkt verliebt habe (ihr werdet jetzt alle sagen, naja typisch Koch, nur weil es eine bildhübsche Köchin geschrieben hat), nein, dieses mal ist es nicht so, das ist für mich definitiv eines der Kochbücher der letzten Jahre!

Geschrieben hat es eine geniale Köchin, ihres Zeichens Wahl- Pariserin, die es sich zum Ziel gemacht hat, die klassische französische Küche auch einem jüngeren, oder jungem Publikum nahe zu bringen und schmackhaft zu machen. Sie ist aufgebrochen und hat 120 französische „Klassiker“ in der winzig kleinen Küche ihrer Pariser Wohnung neu interpretiert und entstaubt! Und das in einer Lebensfreude und Leichtigkeit die ihresgleichen sucht. Das Buch vereinigt ihren Charme, ihre ganze Lebensfreude und Experimentierfreudigkeit in sich, es macht einfach unglaublich Spaß, zwischen den Rezepten auch ihre Geschichten vom Pariser Alltag zu lesen, manchmal meint man mitten im Marché Bastille zu stehen und die wunderbaren Düfte von frischem Fougasse oder wunderbarem Comté einzuatmen, einfach phantastisch!

So, aber jetzt zu unserer „bildhübschen Wahl- Pariserin“, es geht um, na wen wohl…….Vorhang auf für………

9783831022601-2Rachel Khoo und ihr Buch Paris in meiner Küche – 120 fabelhafte Rezepte für jeden Tag, erschienen bei Dorling Kindersley.

Und jetzt endlich zum Buch:

Ich hab´s einfach mal aufgeschlagen und bin direkt im Elsaß gelandet. Rachels Interpretation des „choucroute Alsacienne“ ist einfach phantastisch und ganz weit entfernt von der klassischen „Ein- Topf- Methode“, das Kraut hat einen leichten Biss, der Schweinebauch eine knusprige Schwarte! „Magnifique“ werden die beiden Gäste des kleinsten „Restaurant parisienne“ wohl jubiliert haben.

Dieses Gefühl von ungezwungenem und lustvoll kreativem Kochen zieht sich wie ein roter Faden durch Rachels Buch.

Einfache, aber wunderschöne und ausdrucksstarke Fotos begleiten Rachels Interpretationen französischer Klassiker auf eine Art und Weise, die einen schlichtweg dazu auffordert, sich schnellstens in die eigene Küche zu begeben und ihre Rezepte auszuprobieren.

Ihr „Croque Madame Muffins“ ist von solch einfacher Genialität, daß es mir beim Gedanken an die „zärtliche Verbindung“ von Sauce Mornay und Comté die Geschmacksrezeptoren jubilieren lässt, das ist pure Lust am Essen!

Rachel beim Pochieren ihrer „Iles flottantes“ zuzusehen, ist eine ähnliche Augenweide, wie der anschließende Genuß der selbigen. Zarte Baisernocken mit Mandelkrokant in göttlicher Créme anglaise badend,………wer kann da schon „non merci“ sagen !

Mehr zu den Rezepten gibt es jetzt nicht, erkocht Euch selbst dieses Buch und Ihr werdet sehen und vor allem schmecken wie genial Rachel ist!

Die Rezepte reichen von der Alltagsküche übers Picknick bis zum Dinner mit Freunden und Familie.

Im Anhang gibt es noch die nötigen Grundrezepturen, die jede Menge Spielraum zu eigenen Kreationen lassen.

Ganz zum Schluß gibt´s Rachels „Carnet d´adresses parisiennes“, quasi Ihr „Schatzkästchen“ an Einkaufstipps für Paris!bastille_puces1

Einfach magnifique !

Fazit:

Es gibt nicht mehr viel zu sagen, nur eines noch an dieser Stelle…….UNBEDINGT KAUFEN.

Wehmanns Rezepte, Raffiniert kochen – leicht gemacht

Hallo Ihr Kochbuchsüchtigen da draußen, heute gibt’s Lesestoff in seiner schönsten Art, von einem, wie ich finde Urgestein der deutschen Gastronomie, Heinz Wehmann aus dem Landhaus Scherrer in Hamburg!

wehmanns-rezepteWehmanns Rezepte, Raffiniert kochen – leicht gemacht ! Erschienen im Hinstorff Verlag in Zusammenarbeit mit dem NDR- Fernsehen.

Er hat so einige an der Elbchaussee kommen und gehen sehen, aber ich finde er und genauso die „Institution Kowalke“ sind für mich „DER“ Fels in der Brandung an Hamburgs Gastronomischer Küste! Einfach nur beneidenswert, immer Ihrer Linie treu geblieben! Wer erinnert sich nicht an die wunderschönen „Erotic- Art“ – Speisekarten in den „heiligen Hallen“ des Landhaus Scherrer, an die unglaublich herzliche und gediegen hanseatische Gastfreundschaft einer Emmi Scherrer, die 2011 ihr 35 jähriges Jubiläum an der Elbchaussee feierte…….. einfach wunderbar!

Zum Buch:

Getreu dem Vorwort von Tom Buhrow, welches eigentlich alles ausdrückt, was zu Wehmann zu sagen ist: „Spitzenklasse erkennt man immer an ihrer Dauerhaftigkeit“, wird so mancher denken, naja, das wird ein Buch voller, sagen wir mal vielleicht „antiquierter hanseatischer Kulinarik“ sein, aber genau das Gegenteil ist hier der Fall.

Geniale und sehr kreativ inspirierte hanseatische Köstlichkeiten wie Wehmann´s „Aal- Burger mit Basilikum- Rührei“, oder „Gebratener Skrei auf Grünkohl mit Oliven- Senf- Vinaigrette“ beweisen genau das Gegenteil dessen!

Aber auch ein „Sauerkraut- Curry mit Arctic- Char“ oder der „Plöner Zander auf Schmorgurken mit Tomatenmarinade“ beweisen die weitsichtige, hanseatische Kreativität Wehmann´s immer auf ein neues!

Nach den Rezeptklassikern des Landhauses finden wir die kleinen, aber auch großen Köstlichkeiten des dem Landhaus angegliederten Bistro Ö1 im Buch. Hier gibt es leichte Leckereien wie „Spargelnudeln mit Bärlauch“, aber auch saisonale Spezialitäten wie der „Holsteiner Damwildrücken im Speckmantel auf lauwarmem Rotkohlsalat“.

Mit verführerischen Desserts wie dem „Gratinierten Zwetscgenröster mit Quarksoufflé aus der Wilster Marsch“ findet Wehmanns Buch einen sehr gelungenen Abschluß.

Fazit:

Kein Buch nur für Profis, sondern unbedingt auch ein für´s nachkochen zu Hause.

Die Rezepturen sind sehr gut erklärt und machen auch einem nicht Profi das nachkochen einfach. Auch wird ganz bewusst auf die Verwendung von Professionellem Gastro- Equipment verzichtet.

Einzig der isi-Gourmet- Whip findet hier hin und wieder seine Verwendung!

Für alle denen gute Küche nicht nur am Herzen liegt, sondern für die sie unabdingbar ist ein tolles Buch !

Arbeiten am Tisch – Flambieren, Filetieren, Tranchieren

Guten Morgen Ihr Gastrojunkies und Kochbuchliebhaber, nach langer Durststrecke gibt es heute endlich wieder eine Buchvorstellung ! Eine ganz besondere wie ich finde, sie behandelt in Zeiten des Tellerservice ein, naja fast schon aussterbendes, aber wunderbares und sehr wichtiges Thema wie ich finde: Das Arbeiten am Tisch, ein Thema nicht nur für die Servicebrigade, sondern auch für so manchen Koch/ Küchenchef unter uns!

Zum heutigen Titel:

1 EDG_Arbeiten-am-Tisch_Titelseite_0Arbeiten am Tisch, die hohe Kunst des Flambierens, Tranchierens, Filetierens und Servierens von Dieter Beyerle, Romeo Brodmann und Stephan Herter.

Erschienen in der édition gastronomique dem Fachverlag von Gastro Suisse.

 Hier gehts direkt zum Buch.

Bei all den wunderbaren und perfekt in Szene gesetzten Tellern, die uns heute in der „Hochgastronomie“ aufgetischt werden, ist diese wichtige Thematik leider in den letzten Jahren immer mehr in den Hintergrund gerückt, schade wie ich finde! Klar ist es wunderschön anzusehen, welch sublime und bis ins kleinste Detail arrangierte Kompositionen im Zeitalter von Gourmet Whip, Rotationsverdampfern und all der anderen phantastischen Technik und vor allem Anbietern wie Koppert Cress möglich sind, aber ebenso wichtig ist es auch, dieses fast vergessene Thema nicht ganz unter den Tisch fallen zu lassen.

Wer von Euch erinnert sich noch an seine erste „Sôle meuniére“, die er noch etwas unsicher und mit zitternden Händen vor „wichtigen“ Gästen zu filetieren hatte, ich weiß es noch ganz genau, auch wenn es mittlerweile fast 27 Jahre her sind!

Leider ist es so, daß dieses Wissen und seine Techniken fast ganz aus den heutigen Lerninhalten verschwunden sind.

Zum Buch:

Dem Buch liegt die Idee zugrunde, die Arbeitsabläufe vor dem Vergessen zu bewahren.

Andererseits aber, macht dieses Werk den Profis unter uns, aber auch den interessierten Laien das Wissen zugänglich und gibt klare, fotografisch dokumentierte „Step by Step“- Anleitungen, um diese Arbeitsabläufe hin und wieder selbst auszuprobieren und zu üben.

Vorgestellt werden „en detail“ die benötigten Utensilien und Materialien sowie deren perfektes „Mise en place“.

Gestartet wird mit Cocktailklassikern, wie Crevetten- und Geflügelcocktail und dem perfekten „Beefsteak Tatar“, gefolgt von Mousses, Pasteten und Terrinen.

Weiterhin werden alle wichtigen Themen wie das Filetieren von Fisch, das Tranchieren von Fleisch, das fachgerechte zerlegen von Geflügel, das „süße“ und „salzige“ Flambieren vor dem Gast, sowie perfekter Käseservice und das Tranchieren von Früchten in sehr detaillierten Bilderstrecken mit jeweils einer ausklappbaren Doppelseite gezeigt.

Wunderbar finde ich die beiden letzten Kapitel, welche sich mit Wein- und Champagnerservice und der perfekten Präsentation von Zigarren und deren fachgerechtem „Cut“ behandeln.

Fazit:

Dem Buch merkt man seine Schweizer Herkunft an, ähnlich wie in meinen „uralten“ Schweizer Fachbüchern, spürt man hier die Perfektion und die Hingabe zur Gastronomie, unser „Gewerbe“ wird hier nicht einfach nur „behandelt“, es wird „gelebt“, ich erinnere hier einfach nur mal an Fachbücher wie den „Pauli“.

Erleben kann man diese Perfektion am Tisch heute vielleicht nur noch in der klassischen Schweizer Gastronomie wie dem „Badrutt´s Palace“ oder den anderen weltbekannten Outlets der Schweizer Alpen.

Danke den Autoren und der „GastroSuisse“ für dieses wunderbare Buch!

In ihm lebt die Perfektion des Arbeitens am Gast weiter !

Erdäpfel von Yvonne Schwarzinger

Hallo liebe Herdgeiseln und Kochbuchliebhaber, es geht mit großen Schritten auf den Herbst los und was steht vor der Tür? Die Haupterntezeit für des Deutschen liebste Knolle, aus diesem Grund gibt es natürlich auch etwas bei Tom´s Kochbuchblog über die wunderbare Kartoffel und zwar etwas ganz neues, pünktlich zu Erntezeit!

2566.JPG.thumb-200x300-keepratioErdäpfel – Vielfalt, die glücklich macht von Yvonne Schwarzinger, erschienen im Löwenzahn- Verlag, aus der wunderbaren Serie „Natürlich koch ich!

 Wir Deutschen bewegen uns zwar EU-weit mit 57 kg Kartoffeln jährlichem pro-Kopf-Verbrauch zwar nur im Mittelfeld, aber da kann ich mich ausschließen, ich könnte sie jeden Tag und in allen erdenklichen Variationen essen !

Jetzt aber zum Buch:

Nach einer kurzen Einleitung von Yvonne Schwarzinger, geht direkt mit der „dollen Knolle“ los und zwar wie üblich in Ihren Büchern mit der „Vorstellung der Akteure“,

phantastische Sortenvielfalt von „Ditta“, „Bamberger Hörnchen“, „Vitelotte“, der „Roten Emma“, dem „Waldvierteler Scheckerl“ bis hin zu „Tosca“ und der „Kipfler“.

Danach gibt’s einige wichtige und nett erklärte Tips zu allem was die „dolle Knolle“ mag oder nicht mag, von der Dunkelkammer bis zum luftigen Ambiente, alles sehr schön beschrieben!

Im Anschluß daran wird die Erzeugergemeinschaft Mühlviertler Granitland- Erdäfel und deren Obmann Franz Hauder vorgestellt, die es sich zur Zielsetzung gemacht haben, alles komplett biologisch anzubauen. Mittlerweile haben sie sogar einen ganz und gar biologischen Erdäpfelsalat für den Handel entwickelt und sind dabei ihn zu vermarkten! Wunderbar!

Die Rezepte starten mit dem ersten Kapitel unter dem Namen „Wärmend, würzig, flott“ – Suppen, Salate und Snacks, weiter geht’s mit „Knusprig, fluffig und vielseitig“- Beilagen, das nächste kapitel trägt den Namen „Bodenständig, raffiniert, mediterran“ und beschäftigt sich mit den Hauptgängen, im letzten Kapitel (ich liebe es!) geht’s um „Süß, salzig unwiderstehlich“, was sonst, hier geht’s ums süße und um Brot!

Allein die vorgestellten Kartoffelsalate machen eine unglaubliche Lust einen nach dem anderen auszuprobieren.

Von „Pommes Maxime“ (wer von Euch Herdgeiseln kennt sie noch aus der Prüfungsvorbereitung) bis Schupfnudeln und köstlichen Gnocchi fehlt es an nichts !

Im übrigen gibt´s morgen bei mir den Erdäpfelgoulasch, der erinnert ein wenig an das hier im Blog bereits veröffentlichte Rezept einer wundervollen Köchin……. meiner Mutter !

Für mich als Knödelfreak sind die Knödel mit dreierlei Fülle eine absolute Offenbarung, ich liebe Knödel in allen Variationen !

Die „Kärntner Kasnudeln“ machens einem auch nicht leicht „Nein“ zu sagen, das Buch ist einfach eine Offenbarung und sehr schön gestaltete Hommage an die „Knolle“. Es findet sich einfach alles an Rezepten, vom Soufflé, zur Lasagne, bis zum Erdäpfelfladen mit Zucchini, Prosciutto und Mozzarella di Bufala!

Aber dann……………….wird´s zum Schluß auch noch süß, oh Gott……….

Erdäpfelblattln, Mohn und Nussnudeln, Powidltascherln und Erdäpfelgratin mit Birnen und Blauschimmelkäse……. wo soll das nur enden, einfach göttlich !

Fazit:

DAS ist ein wundervoll kreatives „Must Have“ für jeden Kartoffelfan !

Der Obstgarten

So, da isser wieder der Küchenchaot…..hallo liebe Fans von Tom´s Kochbuchblog, heute gibt´s buntes aus dem Garten und zwar aus dem eigenen Garten, gepaart mit einem wunderbaren Buch, das Euch dabei helfen soll Euch Euren „Grünen Daumen“ auch zu bewahren……. und wer noch keinen hat, nach und mit diesem Buch habt Ihr ihn !

2f03f602c8Der Obstgarten, Sortenvielfalt, Rezepte, Reportagen von Karen Meyer-Rebenitsch, erschienen im blv- Verlag

 Pünktlich zur Erntezeit, heute mal kein reines Kochbuch, dafür aber ganz viel Sortenkunde und Anbautips ! Ach so, und das Ihr seht wie mein prächtig mein grüner Daumen funktioniert, hab ich Euch gleich ein paar Impressionen aus meinem Garten mit dazu gepackt !

Viel mehr Frische und Vielfalt als im Laden……., klar gibt’s im Supermarkt Ananas, Bananen und Karambola, aber muß das alles und vor allem zu jeder Jahreszeit sein???

Klar kennt jeder Apfelsorten wie Braeburn, Golden Delicious oder IMG_0036Jonagold, aber was ist das alles schon gegen selbstgezüchtetes, ein nichts kann ich da nur sagen; wie wunderbar ist es doch reifwerdende Brombeeren, Zwetschgen oder Johannisbeeren zu sehen ! Eigener Anbau schafft Platz für eigene Kreativität, für eigene Zusammenstellungen, für dauerhaften Vorrat an wunderbaren, selbstgekochten Gelees und Marmeladen und alles komplett ohne Chemie.

Klar ist nicht jedem dieses Glück eines eigenen Gartens beschieden, aber es gibt ja auch noch Hofläden und Wochenmärkte auf denen alle diese Köstlichkeiten dargeboten werden.

So, jetzt aber endlich zum Buch:

Los geht’s mit dem ersten Kapitel, dem Kernobst, wunderbaren Apfelsorten und dazu passenden Rezepten wie einem super saftigen Apfelbrot oder einer Bratapfelkonfitüre.

Weiter geht’s mit „Birnenkunde“ und dem Thema „Schneiden für eine bessere Ernte“ mit einem Kalender der besten Schnittzeitpunkte für annähernd alle domestizierten Obstgehölze.

Den Birnen folgen die Quitten und zu jeder Obstsorte, die Vorstellung eines Obstbauern und dessen Vorlieben.

Dann endlich meine „Lieblinge“, Pflaumen und Süßkirschen mit Rezepten wie dem Kirschclafoutis……., der ist übrigens zum Niederknien gut, noch besser als der eines Elsässer Freundes und langjährigen Kollegen ! Verzeih bitte Remy, aber der im Buch ist ein Traum, den gab es dieses Jahr schon etliche male mit unseren Frühkirschen!

IMG_0026Naja, und zum Pflaumenkuchen brauch ich wohl nichts zu sagen, es gibt nichts schöneres unter der Sonne, als ein frischer Pflaumenkuchen mit gaaaaaanz dick Vanillesahne obenauf!

Als nächstes folgen Pfirsich, Nektarine und Aprikose, mit Rezepten wie einem göttlichen Aprikosen-Nuss- Kuchen.

Das nächste Kapitel widmet sich Beerenobst und dessen Anbau und Sortenvielfalt, gepaart mit Rezeptklassikern wie Roter Grütze, IMG_0033Johannisbeermuffins, oder auch in flüssiger Form von Brombeerlikör!

Zwischendrin immer wieder Geschichten und Züchtertips aus dem eigenen Gartenreich.

Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, an alles ist gedacht.

Sogar Holunder, Eberesche (da fällt mir immer das wunderbare Gelee und der „Holunderblüten-Aufgesetzte“ meiner Mutter ein) und Hagebutte finden ihren Platz im Buch.

Zum Ende des Buches gibt’s noch Kiwi, Feige und Maulbeere, sowie sehr gut Links und Kontaktadressen, sowie Tips zu weiterführender Literatur.

Fazit:

Ein tolles Buch für jeden der gerne etwas mehr aus seinem Garten machen will, als nur einmal wöchentlich, Samstags vormittags mit der Nagelschere den Rasen zu mähen !

Sehr informativ, schöne Rezepte, gepaart mit tollen Fotos und sehr guter „Warenkunde“.

Krumbeernsuppe nach Mama Heck

Saure Krumbeernsuppe nach Mama Heck

 Zutaten:

 5-6 mittelgroße Kartoffeln

100 g durchwachsener Speck

100 g luftgetrocknete Mettwurst

1 große Zwiebel

1 TL Paprikapulver, süß

1 TL Paprikapulver, scharf

1,5 Liter Kalbsfond

Pfeffer, Salz

1 Becher saure Sahne oder Schmand

1 Ei

2-3 EL Mehl

etwas Wasser

Zubereitung:

Den Speck würfeln und in etwas Margarine glasig schwitzen, die fein geschnittene Zwiebel zugeben und mit anschwitzen.

Als nächstes die in Würfel geschnittene Mettwurst dazugeben und ebenfalls kurz mit anschwitzen.

Und das Ganze mit dem süßen Paprika abstäuben, kurz mit anschwitzen und mit Kalbsfond (ca. 1,5l) auffüllen. Dann die geschälten und gewürfelten Kartoffeln dazugeben und für 15 Minuten mitköcheln.IMG_1967

In der Zwischenzeit aus einem Ei, etwas Wasser, 2-3 EL Mehl und einer Prise Salz einen Teig herstellen und mit zwei Teelöffeln kleine Nocken in die köchelnde Suppe abstechen.

Anschließend Saure Sahne oder Schmand unterheben und pro Person ein rohes Ei langsam in die Suppe einlaufen lassen und bei sanfter Hitze langsam mit garziehen lassen.

Futtern wie bei Muttern !

Heute gibt´s mal was ganz besonderes @ Toms Kochbuchblog! Futtern wie bei Muttern, das Gericht einer wunderbaren Köchin, meiner Mutter und eines DER Lieblingsgerichte meiner beiden Jungs !

Und absolut perfekt dazu geeignet, vielleicht ein paar übrig gebliebene Fleisch-, Wurst-, Grill- oder Bratenreste der vergangenen Woche effektiv und lecker zu verarbeiten !

IMG_1967Mama Heck´s Krumbeernsuppe 

Und hier geht´s zum Rezept 

Dampfgaren -vegetarisch-, schnell, gesund, köstlich

Hallo Ihr Kochbegeisterten und lebenslänglichen der Gastronomie, heute geht´s bei kochbuch.tips im wahrsten Sinne des Wortes gesund und mit Volldampf weiter und zwar wieder äußerst schmackhaft! Ich weiß, das ist in der Grillsaison etwas schwierig, aber ab und zu sollte Man(n) und natürlich auch Frau sich auch mal was gesundes gönnen !

Dampfgaren vegetarisch -schnell, gesund, köstlich- und sogar auch vegan……von Susanne Kuttnig-Urbanz und Friedrich Pinteritsch, erschienen im Pichler Verlag der Verlagsgruppe Styria.

 Zum Buch:

„Gut zu wissen“, so geht´s los, mit einer kurzen, sehr informativen IMG_0025Beschreibung zu Technik, Verfahrensweise und Zubereitung im Dampfgarer. Verwendetes Gerät zu den Rezepturen im Buch, ist in diesem Fall ein Dampfgarer von Miele.

In der Einleitung, die sich mit der Frage „Warum vegetarisch Essen?“ beschäftigt, werden unter anderem auch die verschiedenen Vegetariertypen von Ovo- Lakto- Vegetarier bis Veganer behandelt und erklärt.

Aber den ganzen Hype um den Vegetarismus mal außer acht gelassen (es gab noch nie so viele vegetarische Bücher wie in den letzten zwei Jahren), finde auch ich es sehr wichtig, sich zumindest ein oder zweimal in der Woche fleischlos zu ernähren, es tut nicht nur dem Körper, sondern auch unserem Umfeld gut!

Die Rezepte:

……..machen wirklich Spaß, sind sehr kreativ und durchweg super lecker.

Direkt das erste ließ mir als „Knödelfreak“ das Herz höher schlagen, „Berglinsenknödel“, gibt’s direkt morgen abend mit frischen Salat aus dem Garten; werde sie aber nach dem Kochen noch in Scheiben schneiden und ein bischen in Butter anbraten !

Auch alle weiteren Rezepte sind sehr kreativ, von „vegetarisch- mediterran“ bis „veggie nach Hausmannsart“, machen sie einfach Lust aufs vegetarische !

Erwähnen möchte an dieser Stelle wie immer nur einige wenige (Ihr sollt das Buch ja selbst erkunden! ) : Die Polenta- Ricotta- Knöpfe, gehen super schnell und passen wunderbar zu einem frischen Ratatouille, oder den Dinkel- Spinat- Braten mit dem frisches Wokgemüse perfekt einher geht, die Gemüse- „Dampfata“ (sehr schönes Wortspiel in Anlehnung ans Frittata), das Kichererbsencurry mit Dattelreis oder das geniale und superleckere Bärlauch- Ziegenkäse- Pesto, das auch wunderbar warm serviert werden kann. Alle diese Veggie- Leckereien und noch viele mehr findet Ihr im auch sehr schön fotografierten Buch der oben genannten Autoren. Im übrigen auch fotografisch alles sehr schön durch Jost & Bayer Fotoprojects in Szene gesetzt !

Natürlich sind die Rezepte auch alle, entsprechendes Ersatzequipment wie Dämpfeinsätze für Töpfe, etc. vorausgesetzt, ohne einen professionellen Dampfgarer umsetzbar.

Fazit:

Sehr kreative und innovative „veggie-Kitchen“ für zuhause, die einfach Spaß macht und noch dazu super lecker ist!

Menüs aus dem Dampfgarer, einfach schnell, gesund

Hallo liebe Kollegen und Kochbuchfreaks !

Heute geht’s im wahrsten Sinne mal mit Volldampf in die neue Woche und zwar mit einer wie ich finde etwas in den Hintergrund geratenen, aber effektiven und sehr schonenden Garmethode, dem Dampfgaren.

Menüs aus dem Dampfgarer, einfach, schnell, gesund ! Von Eva Maria Lipp, erschienen bei av- Buch

menus_a_d_dampfgarer Die Wurzeln des Dampfgarens, wie wir alle wissen, liegen natürlich in China, wo man diese Methode, mit doppelwandigen Kochgefäßen, seit Jahrtausenden immer weiter perfektioniert hat, es ist einfach eine der schonendsten Garmethoden überhaupt.

Machbar ist es auf Grund der heutigen Technik überall, ob im eigenen Backofen mit einem Topf Wasser, die Speisen eingewickelt in Alufolie, in Bananenblätter oder Backpapier, alles ist möglich und der eigenen Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Eine in unseren Breitengraden gern genutzte, aber mittlerweile auch immer mehr in Vergessenheit geratene Methode, ist das Druckgaren im „Schnellkochtopf“.

Ebenfalls sehr beliebt ist das Garen in stapelbaren Bambuskörben in einem Wok oder Kochtopf, hier können gleich mehrere Komponenten auf einmal gegart werden.

Das beste und edelste aber sind die seit den 70ern zuerst nur in der Gastronomie erhältlichen Druckgarer, oder „U-Boote“, wie wir sie früher nannten, auch sie sind mittlerweile für den Privathaushalt erhältlich. Einfach nur ein wundervolles Gerät, auch einfach nur kurz zum regenerieren bereits vorgekochter Speisen. Auch niedertemperaturgaren ist hier mittlerweile möglich!

Zum Buch:

Begonnen wird zunächst mit ein klein wenig Historie und technischer Entwicklung zum Thema Dampfgaren. Dann zeigt uns die Autorin die verschiedenen Methoden zum Garen im Dampf auf, alles sehr informativ und sehr verständlich geschrieben.

Des weiteren wird aufgezeigt, was außer dem Garen noch alles mit dem U-Boot möglich ist; es gibt sehr übersichtliche Tabellen zu Garzeiten und Eignung von Lebensmitteln.

Die Rezepte starten mit dem Kapitel vegetarisch und vegan, zu jedem Kapitel gibt es vier bis fünf komplette Menüs, die alle zuhause in der eigenen Küche sehr gut umsetzbar sind.

Weitere Kapitel wie Fleisch, Fisch und süße Hauptspeisen komplettieren das Ganze und machen es, so wie ich finde für alle die sich mit diesem Thema auch zu Hause beschäftigen zu einem wertvollen und sehr kreativen Ratgeber.

Einfach, bodenständige aber trotzdem kreative Gerichte wie die gratinierte Speckpolenta, ein Zander- Kartoffel- Gratin oder Gemüse- Fleisch- Knödelscheiben mit Kräuterrahm machen unbedingt Lust zum Ausprobieren.

Fazit:

Für alle dampfgaren und „U-Boot“- Fans ein Must have!

Ein sehr gelungenes Kochbuch.

Kochbücher. Küche. Genuss. Kochen.