LEON- Suppen, Salate und Snacks

Guten Morgen Ihr Kochbuchverrückten, heute gibt’s mal wieder Lebensfreude pur, und auch wieder von der „Insel“, ich denke Ihr wisst alle welche Insel gemeint ist, Großbritannien…….ein weiteres aus der LEON- Serie von Henry Dimbleby und John Vincent.

Heute ist es ein „LEON-Mini“, Suppen, Salate und Snacks, natürlich schnelle Rezepte, erschienen bei DuMont.

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Laut Herausgeber und Autoren dauert keines der 64 wunderbaren Rezepte länger als 20 Minuten in seiner Vorbereitungszeit, also wirklich einfache, schnelle und schmackhafte Küche, deren Rezepte auf einer kleinen Anzahl von Zutaten, die leicht zu bekommen sind basieren.

Mein erstes nachgekochtes Rezept aus dem „Büchlein“ war „Apples persische Zwiebelsuppe“, hab ganz vorne angefangen, sie ist einfach nur köstlich und bekommt durch den gemahlenen Bockshornklee und die frische Minze einen wunderbaren orientalischen Touch, die mitgekochte Zimtstange macht sie zu einem Erlebnis!

Unterteilt ist das Büchlein, wie es der Titel bereits sagt in Suppen, Salate und Snacks, alles Rezepte sind von ganzseitigen Fotos begleitet, die noch mehr Lust aufs nachkochen machen.

Lehrreiche und interessante Tipps der Autoren zu jedem Rezept komplettieren dieses kleine Meisterwerk.

Für mich wird es hier zuhause zu einem ständigen Begleiter in der Küche werden, es ist unkompliziert, lecker und macht einfach riesen Spaß!

Heute gibt´s übrigens „Laura´s Juwelensalat“, einen Salat aus Cous-Cous, Feta und Granatapfel, mit frischen Kräutern aus dem Garten, Pinienkernen und Knoblauch.

Die „vielseitigen“ Kartoffeln unter anderem mit Käse, Spinat und Pilzen oder mit Roter Beete, Créme fraîche und Schnittlauch verdienen es auch hier genannt zu werden, mehr verrate ich aber wie immer nicht !

Die Dips am Ende des Buches müsst Ihr unbedingt ausprobieren, nicht nur zum Dippen, auch als Aufstriche für frisches Brot eignen sie sich wunderbar, ein Spiegelei „on Top“ und im Handumdrehen ist eine komplette, schnelle Mahlzeit fertig!

Fazit:

Anfangs war ich etwas stutzig, als ich dieses kleine Prachtstück in Händen hielt, aber alle Zweifel waren schon bei der ersten Lektüre und beim darauf folgenden Nachkochen der Zwiebelsuppe ausgeräumt, es ist einfach ein perfektes Kochbuch für zuhause, ich kann es Euch nur empfehlen!

Hessische Weiberwirtschaften von Barbara Goerlich

„Erbaaaarme, zu spät die Hesse komme……..“ frei nach den Rodgau Monotones und Henni Nachtsheim gibt´s heute hessisches, aber nicht irgendetwas, sondern ganz was feines !

„Hessische Weiberwirtschaften“- Refugien für Leib und Seele, 30 Wirtinnen und ihre Lieblingsrezepte von Barbara Goerlich, erschienen im Hädecke- Verlag.

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 Von Alsfeld in „Hessisch- Sibirien“ über den wunderschönen Edersee, nach Frankfurt, über Wiesbaden in den Rheingau und in den tiefsten hessischen Süden, den Odenwald.

Hessische und internationale Küche vom feinsten.

Das Buch stellt die bekanntesten hessichen Wirtinnen vor, sie alle stehen für die Bodenständigkeit, aber auch für die „internationalität“ Hessens.

Mir geht als geborener Hesse beim Lesen des Buchs das Herz auf, viele der „Wirtschaften kenne ich, teilweise sogar die Besitzer, einfach nur eine tolle Idee für ein Buch!

Nicht nur den „Hot (S)pots wie das „Souper!“ oder Erika Lohningers „Restaurant Lohninger“ in Frankfurt wird Beachtung geschenkt, auch den vielen wunderbaren Damen der Kneiperie in Hessen wie Barbara Bär in Michelstadt, Ulli Wipfler in Neu Isenburg und Sabine Becker aus der Dammühle in Marburg- Wehrshausen wird Tribut gezollt.

Sie alle führen ihre Betriebe mit unglaublicher Lust am Beruf, sei es aus Familientradition, aus Berufung, oder aus großer Liebe zu einem der schönsten Berufszweige bzw. Gewerbe überhaupt –der Gastronomie !

Gekocht wird bei den vorgestellten Damen von hessisch bodenständig über modern European bis hin zur Fusion Küche.

Gerichte wie ein „Lammfilet im Macadamiamantel und Wildkräutersalat mit Spargel, Erdbeeren und Ziegenkäse“, „Handkäs´mit Rheingauer Musik“, „Misosuppe mit Tofu und Lauchzwiebeln“ oder „Duckefett- Kerstenhäuser Schmandsuppe mit Kartoffeltatar und Ahler Woscht“ zeigen die komplette Bandbreite der Kreativität und des hessischen Ideenreichtums auf.

Jedes der Häuser und ihre Wirtinnen werden ausgiebig in Ihrer Vita, mit mehreren Gerichten und tollen, auch sehr gut zuhause umsetzbaren Rezepten vorgestellt!

Fazit:

Nicht nur für eingefleischte Hessen, sondern für alle Liebhaber guter Küche ist das Buch ein Highlight in jeder Sammlung, aber immer dran denken: Nicht nur Lesen, sondern auch draus kochen!

Im übrigen ist das 2013 erschienene Buch, wie ich meine verdienter Gewinner eines der begehrten „World Cookbook Awards“ !

In diesem Sinne stoßen wir mit einem „Gerippten“ auf dieses tolle Buch an!

Und hier geht´s direkt zum Buch!

„Indien- Das Kochbuch“ von Pushpesh Pant

„Sie kleideten sich in komische Gewänder und irrten planlos umher“, so mag es für manch „außergastronomischen“ aussehen, wenn im Hochbetrieb einer Küche alle Zahnrädchen (oder auch Köche) seltsamen Befehlen des Chefs folgen und nahezu nahtlos ineinandergreifen!

Liebe Foodies, Kochbuchsüchtige und alle die auf dem Weg dahin sind es zu werden, zum Pfingstsonntag starten wir mit etwas ganz besonderem, exotisch- wunderbarem:

„Indien, das Kochbuch“ von Pushpesh Pant, erschienen im Verlag Edel by Phaidon.

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Schon das Cover, bzw. die „Verpackung“ macht mehr als neugierig, ich finde es eine ganz wunderbare Idee ein Kochbuch in einem kleinen Stofftäschchen, welches einem 2,5 kg Reisbeutel mehr als ähnelt, zu verpacken. Den authentischen Druck noch drauf und fertig ist der Geniestreich eines „Buchfutterals“, einfach perfekt!

Dieses Buch ist mein drittes über die indische Küche, aber ich muß eingestehen, es macht die anderen beiden komplett überflüssig.

Ich habe mich sehr lange damit beschäftigt bevor ich diese Rezension vom Stapel lasse und bin zu der Überzeugung gekommen:

Das ist das einzige Buch über die indische Küche, das man besitzen sollte! Es ist einfach nur genial und in jeder Hinsicht Klasse gemacht.

Man klappt es auf und spürt direkt, okay, da ist noch mehr, nicht nur die faszinierenden Photos im Anhang an jedes der rund 15 Kapitel, nein, auch die Papierauswahl passt einfach zu der Art von Kochbuch, griffiges, in seiner Struktur leicht „grobes“ Papier, lassen das Buch einfach zu einem Gesamterlebnis werden!

Natürlich startet das Buch mit kulinarischer Geschichte und Informationen zu den Bundesstaaten, hochinformativ, aber niemals langweilig werdend geschrieben.

Pushpesh Pant hat die Rezepte im Buch in über mehr als zwanzig Jahren in ganz Indien zusammengetragen, sie geben die Gemeinsamkeiten und Unterschiede aller Regionen Indiens beeindruckend wieder und stellen das Beste dar, was die traditionelle indische Küche zu bieten hat.

Über die Rezepte hier zu berichten ist nicht mein anliegen, das würde den Rahmen dieses Blogs sprengen, es sind 1000 an der Zahl in diesem Prachtstück, zusammengefasst in Kapiteln wie „Gewürzmischungen und Pasten“ (yeah, ich liebe es !),

„Pickles, Chutneys und Raitas“, „Häppchen und Snacks“, „Hauptgerichte“, „Brot“ und andere mehr.

Wobei diese Unterteilung ganz besonders zum Thema „Hauptgerichte“, eher die „europäisierte“ Version einer indischen Mahlzeit ist, denn die traditionelle indische Mahlzeit unterscheidet sich in elementarer Art und Weise von dem was man in unseren Breitengraden unter „Essen“ versteht.

Es gibt kein klassisches Essen in „Gängen“, oder die Nachspeise am Ende einer Speisenfolge, nein, die Gerichte werden zusammen arrangiert und auf einem „thali“, einem großen Tablett oder auf Bananenblatt serviert, es ist einfach eine ganz andere wunderbar entspannte Art der Nahrungsaufnahme.

Aber erlebt es einfach selbst, beim Nachkochen von Dals, Chutneys, phantastischen Fisch-, Fleisch-, und Gemüsegerichten, bis hin zu Chapati und Naan, es wird Euch genaus faszinieren und begeistern, wie es das Buch bei mir getan hat.

Mischt Euer erstes Masala, riecht daran und Ihr wisst was ich meine!

Die Bezugsquellen sind im übrigen auch sehr gut recherchiert!

 

Fazit:

Pushpesh Pant und Edel zeigen uns in wunderbarer Art und Weise auf, daß zur Küche Indiens weitaus mehr als nur Currys gehören.

Dieses Buch ist für jeden von Euch der nur ein klein wenig exotisch ausgerichtet ist, ein absolutes „Must Have“ !!! Ich kann es Euch nur ans Herz legen!

Es ist absolut nachvollziehbar warum die „Gourmand Cookbook Awards“ in 2011 titelten „Das beste indische Kochbuch der Welt“……….es ist einfach so!

 

Hier geht’s direkt zum Buch !

Tomaten- Vielfalt die glücklich macht von Yvonne Schwarzinger

Hallo liebe Kochbuch-Junkies, Foodies und Gastronauten, weiter geht’s heute mal nicht mit Bayern, Asien, Italien oder Südtirol, heute gibt´s Tomaten, in all´ Ihrer Pracht und Vielfalt mit wunderbaren Rezepten, zusammen getragen in einem tollen Buch aus dem Löwenzahn- Verlag, „Tomaten- Vielfalt die glücklich macht“ von Yvonne Schwarzinger.

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Ob schwarze Russische, schwarze Krim, sizilianische Riesen, Ochsenherz, Andenhorn, Purple Russian, Costoluto Genovese oder das grüne Zebra, alles sind sie „dabei“.

Das Buch beginnt mit der wunderbaren Sortenvielfalt und den wichtigsten Tipps rund um die Tomate und stellt mehrere Bio-Bauern vor, die sich dem Tomatenanbau verschrieben haben.

Sodann geht´s mit tollen Basics und cleverer Vorratshaltung los, hier gibt´s Grundrezepte für getrocknete Tomaten, Tomatenpesto, verschiedene Ketchups, Tomaten- Marmeladen und Chutneys.

Es folgen Kapitel wie „Sommerlich & Leicht“, „Aromatisch & Herzhaft“ sowie „Süß und Süffig“.

Zu jedem Rezept gibt es sehr schön in Szene gesetzte ganzseitige Fotos, die Rezepturen sind allesamt sehr ausgewogen, stimmig und überaus kreativ.

Von der Tomaten- Pfirsich- Suppe mit Calamaretti, Gazpacho mit Senfeis, Tomaten- Brot- Salat „orientalisch mit Hähnchenbrust, oder lauwarmer Zander auf Tomaten- Fenchel- Sugo.

Natürlich werden auch die Fleischliebhaber nicht außer acht gelassen, mein absoluter Liebling ist das Tomatenrisotto mit kross gebratenem Schweinsbrüstel und Speckschaum, einfach aber absolut göttlich!

Auch an´s Dessert hat man gedacht, geniales wie ein Tomaten- Birnen- Gratin mit Fourme d´Ambert und Honig- Vinaigrette, Topfencreme mit Kompott von Johannisbeertomaten machen unglaublich Lust auf dieses Buch und die Rezepte!

Biergarten Kochbuch von Julia Skowronek

Gestern war lecker…… mit „B“ wie Burger, heute gibt´s auch wieder ein leckeres „B“, aber nicht „B“ wie Burger sondern „B“ wie Bayern !

Juhuuu, endlich mal wieder ein Bayerisches werdet Ihr jetzt jubilieren!

Das stimmt tatsächlich, wir hatten lange nix bayerisches mehr, aber heute ändert sich das!

Zum Ausklingenden, verregneten Mittwoch Abend gibt´s wunderbare bayerische Biergartenküche!

Und genauso ist auch der Titel meiner heutigen Buchvorstellung:

„Biergarten Kochbuch“-Bayerische Sommerküche von Julia Skowronek, erschienen bei Dorling Kindersley.

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Hätte ich gerade etwas mehr Muse, könnte ich hier jetzt titeln: gekauft, gelesen und sofort losgekocht , da ich aber auch noch einen wunderbaren Job habe, reicht es hier und heute leider nur zu gekauft, gelesen und „begeistert“ von diesem tollen Buch.

Aber Ihr wißt ja, das ist ja auch ein Kochbuchblog und keine Rezeptbörse!

Nun aber zum Buch:

Ich bin wirklich total begeistert, es macht von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur Spaß in diesem Buch zu schwelgen, zu blättern, zu lesen und wenn ich Zeit habe wird auch draus gekocht!

Ganz im Stile von Dorling Kindersley, sehr gut recherchierte Fakten, eine tolle kulturgeschichtliche Einleitung zum Thema und Rezepte die einfach nur Appetit machen oder einen in Erinnerungen an den letzten Biergarten- Besuch schwelgen lassen!

Alle Biergartenklassiker vom O´bazden und Bierradi bis zum Leberkäsburger mit Spiegelei und Rahmschwammerl mit Brezenknödel ist wirklich alles vertreten.

Zu meinen absoluten Favoriten zähle ich die Krautschnecken und natürlich das Tiroler Gröstl mit Spiegelei!

Ihr kochenden Kollegen werdet jetzt murrend lesen und denken, aber für ein Gröstl „brauch i koa Kochbuch“, nein nicht unbedingt, aber auch für Euch liebe Kollegen einfach mal als Ideengeber oder Inspiration! Es ist wirklich ein tolles Buch!

Für Euch Foodies zuhause, die Ihr Euch nicht täglich in seltsame Gewänder hüllt und das Worte wie Dessert nicht hart auf der ersten Silbe betont, Euch Bayern Fans (nicht FCB), Euch allen die in deftige Küche verliebt sind, lege ich dieses tolle Buch ans Herz!

Die Rezepte sind ausnahmslos wunderbar zuhause umsetz- und nachvollziehbar!

Fazit:

Ein wunderbares Buch, es macht einfach Spaß, dem gibt es sonst nichts hinzuzufügen!

Burger & Friends von Rachel Lane

Na aber Hallo, das nächste Prachtstück von der Insel…..jetzt kann aber so langsam keiner mehr sagen „Die haben keine Ahnung von gutem Essen……“

Das ist doch mal wieder eins, aus dem ich über Pfingsten direkt kochen muss J

Wie so oft, geht es auch dieses mal wieder um ein Kochbuchneuerscheinung……um was auch sonst !

Der heutige Star nennt sich „Burger & Friends, hausgemacht, Steaks, Rippchen, Burger & Co.“ von Rachel Lane, die scheinbar ihre Zeit mit Reisen und Schreiben verbringt.

Erschienen ist es bei Edel- Books, einem Verlag der Edel Germany GmbH.

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Zum Buch:

Burger & Co. ist ein „Crossover“ der britischen Pub-Kultur, denen nachgesagt wird, das man hier sehr gut essen kann.

Natürlich werden viele „Inselkenner“ von Euch sagen, das es im Pub immer besser schmeckt als zuhause, aber nach diesem Buch werdet Ihr wohl Eure meinung revidieren müssen! Edel holt uns mit diesem Buch rund 80 der beliebtesten Pub- Klassiker nach Hause, und wo schmeckt´s schon besser als Abends gemütlich zuhause auf dem Sofa……..

Burger & Co. ist sher schön gemacht, es stimmt einfach alles, ob Layout, Satz oder Photografie, sehr schöne ganzseitig gemachte Fotos etwas auf „alt“ getrimmt, einfach schön ! Tolle, Appetit anregende Rezepte von Hähnchen-Burger „Tandoori“, Tempura- Fischburger mit Wasabi- Mayonnaise oder dem Pulled- Pork- Burger, an wirklich alles ist gedacht!

Selbst für die Veggies unter Euch gibt´s etwas und zwar einen Veggie- Linsen- Burger mit Erdnuss-Sauce.

Natürlich werdet Ihr sagen, aber das sind doch keine Pub Klassiker, das stimmt so nicht ganz, aber die Pub- Klassiker hat Rachel Lane natürlich auch nicht vergessen…….

Es gibt sie natürlich auch, die wunderbaren Pies, wie zum Beispiel eine Hähnchen Pie mit Estragon, eine vegetarische Curry- Pie, oder den Klassiker, die Räucherfisch-Pie …… zum niederknien guuuuuut!

Euch steht mehr der Sinn nach Fish and Chips???? Natürlich findet auch „DER“ englische Klassiker seinen Einzug in dieses Buch, weitere Leckereien wie Beef „Wellington“, Hähnchen „Kiew“ und sogar Roastbeef mit Yorkshire Pudding sind nicht vergessen worden, einige von Ihnen erinnern mich gerade an meine Lehrzeit…..Aufgezeigt wird auch ein wenig der Einfluß des Commonwealth auf die englische Küche (was für ein Glück!!!!) Gerichte wie Thai- Nudelsalat, Hähnchen- Tikka- Masala, Pork- Ribs Chinese Style fehlen eben so wenig wie der Salat „Nicoise“, oder diverse italienische Klassiker wie das geniale Kaninchen alla Cacciatore!

Bei den Desserts habe ich mich diiiiirekt ins göttliche „Eton Mess“ verliebt, das gibt’s am Wochenende auf jeden Fall (findet selbst heraus, was es ist, ich verrate wie immer nichts) !

Auch hier noch einige „all Time Classics“ wie die wunderbare Créme B., Limettensoufflé oder Dattelkuchen……

Die Rezepte sehr stimmig geschrieben, es passt einfach alles in diesem Buch!

Fazit:

Mit diesem Schmuckstück holt Ihr Euch wirklich ein Stück englische Pub- Kultur zum nachkochen und genießen nach Hause!

Hier gehts direkt zu Edel !

Und die nächste Verlosung……..

Diese Woche gibts ein phantastisches Buch zu gewinnen:

Unter allen Likes verlost Kochbuch.tips und Tom´s Kochbuchblog diese Woche am Pfingstsonntag dieses Prachtstück !

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Es ist einfach nur wunderbar zum verlieben gut!

Also Ihr lieben, teilt und liked was das Zeug hält, die 1800 er Hürde ist geschafft, jetzt geht´s Richtung 1900 🙂 und auf meiner Website müsst Ihr mal richtig Gas geben!

http://kochbuch.tips

https://www.facebook.com/TomsKochbuchblog

Unsere Lieblingsrezepte für die Welt

Zum ausklingenden Freitag Abend gibt´s für Euch Kochbuchfreaks und Foodies noch etwas ganz besonderes…..

Eine wunderbare Buchidee wie ich finde, jedes verkaufte Buch unterstützt mit 3 € die Organisation Women for Women International, eine Organisation, die mit Frauen in Ländern wie Afghanistan, Bosnien, dem Kongo, dem Irak oder beispielsweise dem Südsudan, also alles von Krieg und Zerstörung zerrütteten Ländern zusammenarbeitet.

Die Programme der Organisation, ermöglichen es diesen Frauen, von Opfern zu Überlebenden und zu aktiven Bürgerinnen zu werden.

Unter den Rezeptautoren finden wir Namen wie Meryl Streep, Annie Lennox, Paul Mc Cartney, Richard Branson, René Redzepi, Peter Gabriel und viele, viele bekannte Persönlichkeiten mehr. Sie alle fördern oder unterstützen dieses Projekt, bzw. diese Organisation in der einen oder anderen Art und Weise.

„Unsere Lieblingsrezepte für die Welt“, herausgegeben von Alison Oakervee, erschienen im Callwey- Verlag, mit einem wunderbaren Vorwort von Meryl Streep.

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Zum Buch:

Unterteilt ist es in Kapitel wie Genießen (Gesunde Rezepte für jeden Tag) , Fördern (Gesunde Familienrezepte), Teilen (Rezepte zum Teilen), und Feiern (Rezepte um Frieden an den Tisch zu bringen).

Die Food-Fotografie hat Philip Webb übernommen.

 

Es gibt zu jedem der oben genannten Länder eine kurze Beschreibung mit der Vorstellung einer Frau aus diesen Ländern, die sehr eindrücklich beschreibt, was für ein großes Leid Krieg und Zerstörung über diese Nationen und ihre Bevölkerung gebracht haben.

Zu jedem Rezept im Buch gibt es Vorweg ein Zitat des Verfassers.

Rezepte wie Pasta mit Brokkoli, Chili Flocken und Knoblauch, Crumble mit Äpfeln, Beeren und Haferflocken, Curryeintopf mit Süßkartoffeln, Gartenbohnen und Kohl, oder ein genialer Graupen- Granatapfel- Salat und vielen weiteren auch landestypischen Spezialitäten aus den genannten Ländern, machen wirklich große Lust zu probieren und zu experimentieren.

Alle Gerichte sind in ganzseitigen wunderschönen Fotos im Vintage-Style dargestellt.

Es macht einfach großen Spaß sich durch dieses Buch zu „probieren“ und zu lesen.

Ich finde es absolut gelungen, und so ganz nebenbei unterstützt man(n) beim Kauf dieses überaus gelungenen Kochbuchs noch eine tolle Hilfsorganisation!

Das sollte es Euch allen Wert sein, der Muttertag ist zwar vorbei, aber ist es nicht mal wieder Zeit für ein Buchgeschenk liebe Männer und Kollegen der kochenden Zunft??

Im Kapitel „Mitwirkende“ werden alle Rezeptautoren in einer kurzen Vita vorgestellt, so bekommt man einen noch tieferen Eindruck der Schicksale der Menschen die dieses Buch geschrieben und publiziert haben.

Fazit:

Ein tolles Buch, zu einer sehr mutigen und wunderbaren Organisation. Phantastische Rezepte, sehr stimmig und auch wunderbar zum zuhause kochen.

www.callwey.de

Der Geschmacksthesaurus von Niki Segnit

Es ist Freitag Abend, der Vatertag war total verregnet, das Vatertagsbier war auch warm, also beschäftigen wir uns mal mit etwas schönem, mit Kochbüchern natürlich !

Heute gibt´s mal wieder ein Buch von der Insel, das hatten wir bereits einmal, da sagten alle, wie die Briten können ja doch kochen; naja ein sehr gutes Beispiel dafür ist Heston Blumenthal, der wohl bekannteste von allen, nicht zu vergessen Nigel Slater oder auch Jamie Oliver………

Auch das heute vorgestellte Buch finde ich außerordentlich gelungen, eine Mischung aus interessanter Kurzweil, Bettlektüre, Rezeptsammlung und ganz viel Information, einmal damit begonnen, will man es gar nicht mehr weglegen!

Die Rede ist von Niki Segnit´s „Der Geschmacks Thesaurus“- Ideen, Rezepte und Kombinationen für die kreative Küche, erschienen im berlinverlag by Bloomsbury.

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Zum Buch:

Niki Segnit liefert hier mit Ihrem Erstlingswerk gleich etwas ganz besonderes ab, tolle Definitionen, ganz viel Wissen zu Geschmackskombinationen, wie zum Beispiel: Warum passt Gewürznelke zu Pfirsich, warum passt Möhre zu Kokosnuss oder Kreuzkümmel, ein klein wenig die „Printform“ von foodpairing.com, nicht so umfangreich, aber wesentlich unterhaltsamer und nicht ganz so wissenschaftlich; mit vielen Anekdoten und Kuriositäten.

Insgesamt 99 Aromen hat Niki Segnit ausgewählt und ihnen jeweils ein Lebensmittel zugeordnet, diese hat sie in 16 Geschmackskategorien wie „Waldig“, „Grüne & Grasaromen“, „Maritim“ und andere kategorisiert, so das diese ein 360°- Spektrum ergeben. Alle Nachbararomen sind in jeglicher Art und Weise miteinander kombinierbar. Aber natürlich werdet Ihr sagen, das ist doch alles nur subjektives empfinden, JA, das ist es, und es ist auch gut so, sonst wären wir nämlich auch alle gleich J

Fazit:

Sehr schöne, hochinteressante und spaßige Erläuterungen.

Das Buch macht vom ersten bis zum letzten Kapitel einfach nur unglaublich viel Spaß.

Eigentlich ist es ganz weit davon entfernt, ein Kochbuch zu sein, Rezepturen gibt es auch nur in Kurzbeschreibungen ähnlich wie im Pauli und Fotos fehlen auch gänzlich, aber ich finde es ist eines der originellsten und unterhaltsamsten Büche, die seit langem zum Thema Essen und Trinken publiziert worden sind, ein wenig im Stile von Ben Schott !?!?

Wünsche Euch allen ganz viel Spaß bei dieser wunderbaren Lektüre!

 

Niki Segnit
 Der Geschmacksthesaurus

Ideen, Rezepte und Kombinationen für die kreative Küche.

Berlin Verlag; 544 Seiten; 25,00 Euro.

www.berlinverlag.de

Iss einfach gut von Holger Stromberg

Passend so kurz vor dem Start der Fußball- WM gibt’s was neues vom Koch unserer deutschen Kicker, die Rede ist von Holger Stromberg, dem Koch der die Nationalmannschaft auf allen Reisen kulinarisch bestens umsorgt.

Ein tolles Buch mit dem passenden Titel „Iss einfach gut“– Das Prinzip Nahrungskette-einfach und pragmatisch erklärt vom Koch der Deutschen Nationalmannschaft, erschienen bei systemed.

Mit Stimmen von Jogi Löw, Hansi Flick, Oliver Bierhoff und vielen Nationalspielern.

Stromberg stellt hier in kompakter und unterhaltsamer Form sein in vielen Jahren in der Spitzenküche erworbenes Ernährungswissen vor.

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Zum Buch und zu den Kapiteln:

„Richtig essen- geht doch“, so startet das Buch, ist er Koch oder Arzt? Sprechen wir über eine Apotheke oder ein Restaurant, bzw. einen Koch??

Fisch, Fleisch, Gemüse, wunderbare Gerichte, unverkennbar aus Strombergs Feder verbannen Tabletten und Pillen, werden zu Fatburnern.

Nahrhafte Speisen und eine gesunde ausgewogenen Ernährung sind das beste Mittel gegen alle Leiden.

Ob Ihr nun viele Sport treibt, oder Euch einfach nur mit guter, gesunder Ernährung etwas Gutes tun wollt, bei Stromberg seid Ihr genau richtig.

Wie so oft gibt es vor dem Genuß jedoch einiges an wirklich hochinteressanter und auch kurzweiliger Lektüre zu bewältigen, ob Einkauf, Küchenausstattung , Ernährungskunde oder auch kochen mit Kindern, an alles ist gedacht!

Die Rezepte:

Tolle Salate, immer wieder interessante Hintergründe und Tipps, die Rezepte sind selbst in der kleinsten Küche umsetzbar.

Besonders Informativ das Kapitel „Die aaaaaah´s und oooooooh´s der Guten Küche“, mit Saisonkalender und Einkaufstipps.

Fazit:

Rundum ein toll gemachtes Buch, hochinformativ und wirklich sehr interessant.

Faktisch sehr gut recherchiert mit unheimlich viel Hintergrundinformationen zu Küchenbasics, zum Weinkauf und zur Tischkultur !

Das LOGI Kochbuch

So liebe Freunde der guten Küche und der tollen Kochbücher, wenn´s auch die letzten Tage geschüttet hat wie aus Eimern, so gibt’s heute was für die Bikini-, bzw. für die Badehosenfigur, gesunde Ernährung die wirklich Sinn macht !

Keine schrottige Diät, sondern wohl durchdachte und durch die Harvard University medizinisch erforschte LOGIsche dauerhafte Ernährungsform.

Ich spreche von der LOGI- Methode, das ist eine kohlenhydratreduzierte Ernährungsform (20–30 % Kohlenhydrate, 20–30 % Eiweiß, 40–50 % Fett), die mittlerweile durch zahlreiche medizinische Studien auch belegt ist.

Grundsätzlich geht es hierbei darum den Blutzuckerspiegel zu senken und durch Kohlehydratresriktion auf konstant niedrigem Niveau zu halten um eine bessere Sättigungswirkung und Fettverbrennung zu ermöglichen.

Hierzu gibt es eine Lebensmittelpyramide, wie sie viele von uns schon aus dem Kindergarten kennen, getreu dem Motto „Gute“ und „Schlechte“ Lebensmittel !

Und da dies hier keine wissenschaftliche Abhandlung wird, jetzt zu den Kochbüchern, vorgestellt werden an dieser Stelle gleich zwei:

Das große LOGI- Kochbuch und Das neue große LOGI- Kochbuch von Franca Mangiameli und Heike Lemberger, erschienen bei systemed.

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Der erste Band beginnt mit hochinteressanten Interviews mit Ernährungswissenschaftlern und wichtigen Lebensmittelfakten.

Die Rezepte im Buch stammen aus den Federn bekannter Spitzenköche wie Alfons Schuhbeck, Vincent Klink, Ralf Zacherl, Christian Henze und Andreas Gerlach, alle sind sehr stimmig in Ihren Zutaten, sehr gut ausgearbeitet, mit allen nötigen Angaben versehen und sehr gut nachzukochen.

Es gibt alles, von Salaten über Eintöpfe und Suppen, vegetarisches, Fisch und alle Sorten Fleisch sind vertreten.

Im großen und ganzen zwei sehr schön aufgemachte Exemplare zum Thema gesunde Küche und peppige Rezepte.

Etwas störend wirkt die sehr häufig wechselnde Schriftgröße.

Fazit:

Für alle von Euch, denen gesunde Ernährung nicht ganz egal ist, sind die Bücher wirklich sehr empfehlenswert, die Rezepte machen sehr viel Spaß und das ganze basiert auf einem wissenschaftlich erforschten und belegten Hintergrund.

Also……… Kampfansage an Eure Fettpolster ihr lieben!

12 Farben- 12 Menüs, Kochen nach Farben

Hallo liebe Kochbuchsüchtigen und Foodies da draussen !

Heute Abend gibt’s mal wieder einen echten Eyecatcher, aber nicht fürs Regal, sondern zum Nachkochen in Euren Küchen!

Was macht ein Essen zum Eyecatcher, warum sagt man „das Auge isst mit“ ????

Es sind nicht nur die Anrichteweisen, nein, es sind die Farben die uns beeindrucken und uns Lust darauf machen etwas zu „vernaschen“……so zeigt es uns in beeindruckender Weise dieses wunderschöne Buch!

Kochen nach Farben, 12 Farben- 12 Menüs von Tatjana Reimann, Caro Mantke und Tim Schober, erschienen ist es im Prestel Verlag

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Ein wirklich unglaublich schönes Buch, erdacht, konzipiert und gekocht von drei höchst kreativen Freizeit- Foodies.

Zum Buch:

Präsentiert werden 12 Menüs, bestehend aus je zwei Vorspreisen, einem Hauptgericht, einem Dessert und jeweils drei begleitenden Getränken, jedes Menü in einer anderen Farbe, von weiß über grün und orange, bis zu hellgrün und dunkelrot und braun; einfach genial, was sich die drei Autoren hier haben einfallen lassen.

Beeindruckend ist schon das „weiße“ Menü zum Start, mit „Sommerrollen, Pastinakensuppe, Seezunge mit Blumenkohl- Risotto und Panna Cotta mit Kokos und Baiser“………einfach nur ein Fest für Augen und Gaumen !

Die Rezepte kommen gänzlich ohne künstliche Farbstoffe und Aromen aus, sind sehr gut aufgebaut und sind auch in der heimischen Küche perfekt umzusetzen.

Das Buch ist eine wunderbare Verbindung aus Koch- und Designbuch, ein wirklicher Augenschmaus für alle Sinne!

Sehr schön auch der verschiedenfarbige Buchschnitt, der so wie das Cover von außen erkennen lässt, um was es in diesem Buch geht.

Auch dieses mal wieder werde ich an dieser Stelle keine weiteren Gerichte oder gar Rezepte verraten, mein Anliegen ist es, Euch allen einfach nur Lust auf dieses tolle Buch zu machen!

Also ab in die nächste Buchhandlung!

Fazit :

Ein Kunstwerk mit kulinarischem Background und in meinen Augen ein Objekt der Begierde für jeden Kochbuchfreak, Profikoch und kochbegeisterten unter Euch!

Christian Jürgens, Das Kochbuch

Hallo Ihr Foodies und Kochbuch- Begeisterten, eigentlich sollte es ja heute mal keine Rezension geben, aber das hier muss heute einfach noch sein;

Dieses Buch fasziniert mich derart, daß ich es heute unbedingt noch mit Euch teilen muss! Titel und Autor gibt’s vorweg erst einmal nicht, aber: fotografiert hat es die geniale Luzia Ellert und das ist für mich schon ein grundlegendes Argument dafür, ein Kochbuch zu kaufen ! Ich finde Ihre Art, Essen in Szene zu setzen einfach nur unglaublich schön !

Wahrscheinlich geht es vielen von Euch Kochbuchjunkies genauso, das Ihr an Hand der Fotografien im Buch erkennt wer der Fotograf, bzw. in diesem Fall die Fotografin ist.

Es geht heute um einen ganz großen unserer Zunft, mit 16 begann er in Bad Homburg seine Kochlehre, bald zog es ihn nach München zu Feinkost Käfer, von dort aus folgten weitere Stationen wie das Münchner Tantris, die Residenz Heinz Winkler in Aschau, sowie Jörg Müller auf Sylt und beim Grandseigneur Eckart Witzigmann.

Jetzt aber endlich mal zum Buch:

Geschrieben hat es der Küchenchef des „Überfahrt“, der außergewöhnliche Christian Jürgens, fotografiert und in Szene gesetzt hat es wie bereits eingangs angesprochen, die phantastische Luzia Ellert, fürs Layout zeichnet Wolfgang Seidl verantwortlich und   erschienen es in der Collection Rolf Heyne, dem Garanten für solch wunderbare Kochbücher!

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Die Kapitel gliedern sich wie folgt, gestartet wird mit Amuse Bouche, dem folgen Vorspeisen und Zwischengang, bevor es zu den Hauptgerichten übergeht, diese sind gegliedert in Fisch und Fleisch, denen folgen Käse, Desserts sowie der süße Abschluß.

Zum Schluß folgen noch die klassischen Basics mit Brühen, Fonds, Farcen, Buttermischungen und Dressings.

Jürgens, seit 2013 der elfte „Dreisterner“ Deutschlands, findet seine Inspiration und viele der Produkte, die in seiner Küche Verwendung finden in der wunderschönen Natur des Tegernseer Tals und „erfindet“ sie in seinen Gerichten neu er arrangiert die Region auf seinen Tellern !

Mit seinen Kompositionen wie Zigarren, der Tegernseer Birke oder der Tegernseer Kiefer setzt er kulinarische Akzente die in Ihrem Aufbau derer eines Grant Achatz ähneln. So werden zum Beispiel bei der „Tegernseer Kiefer“, mit Gänsestopflebercreme gefüllte Morcheln an einen Latschenkieferzweig gehängt und noch lauwarm sofort serviert.

Der Bezug zur Region offenbart sich in seiner ganzen Pracht in Gerichten wie dem Bayerischen Matjes (Gebeizte Chiemsee- Renkenfilets mit Apfel- Meerrettich Granité), dem „Schmankerl von der Ente“ oder einer grandios-genialen Komposition wie der Tegernseer Kartoffel mit Frankfurter Grii-Soos-Espuma (vielleicht noch etwas Erinnerung an Bad Homburg Herr Jürgens)? Einfach wunderbar !

An Vorspeisen wie Jürgens „Gartenspaziergang“ oder des wunderschönen „Red Lake“ erkennt man seinen Bezug zur Natur und sein großes Können.

Auch offenbart uns Jürgens einen großen Teil seiner Wesensart in diesem Buch; Christian Jürgens hat unglaublich viel bei Heinz Winkler gelernt, ganz besonders das agieren und arbeiten im Stillen, er braucht den Hype der Medien nicht, er kocht und erdenkt im Stillen, alle seine Gerichte sind unverkennbar SEINE Kompositionen, genauso wie dieses Buch das „SEINE“ ist. Und dazu, daß Christian Jürgens vielleicht über dieses Buch sagt „Das bin Ich“ hat auch Luzia Ellert ganz viel mit ihrer photographischen Hommage an Jürgens beigetragen!

Die Hauptgerichte hier beschreiben zu wollen, wäre zu viel des Guten, sie sind genauso wunderbar, opulent, aber auch aufs wesentliche und wenige Zutaten beschränkt, wie alles was aus Jürgens Küche stammt, einfach phantastisch!

Aber einen Zwischengang möchte ich an dieser Stelle gerne noch erwähnen, dies nicht zu tun wäre „Frevel“ J, Jürgens wunderbares Geflügelfrikassee mit einer fast vergessenen Hauptzutat namens Sot-l´y–laisse, der sogenannten Pfaffenschnittchen, einem kleinen vergessenen Fleischteil von Geflügelrücken am Keulenansatz, wunderbar kann ich da nur sagen, weitere Synonyme erspare ich mir hier, sie würden dem nicht gerecht werden!

Auch die Desserts werden allen Ansprüchen an die Dreisterne- Küche gerecht, verraten werde ich wie so oft an dieser Stelle keine, lest, staunt und erfreut Euch selbst an ihnen!

Fazit:

Das Buch ist nicht unbedingt etwas um zuhause daraus zu kochen, aber an ihm ergötzen muss man sich trotzdem, es ist einfach nur mehr als gelungen, es ist phantastisch und wunderschön.

Klar kann man sich mittlerweile alle der Zutaten irgendwo im „Netz“ besorgen, aber oftmals fehlt es dem auch noch so versierten Hobbykoch auch einfach am „Tequipment“.

Für jeden kochbuchverrückten und Foodie, zu denen auch ich mich zähle, ist es Pflichtlektüre und ein absolutes Must Have!

Modernist Cuisine at Home von Nathan Myhrvold mit Maxime Bilet

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Liebe Kollegen der kochenden Zunft und alle die , die Ihre Kochbücher auch auf dem Nachttisch liegen haben……

Eigentlich weiß ich gar nicht wo, beziehungsweise wie ich heute anfangen soll, das zu beschreiben fällt schwer, wenn selbst die New York Times schon mit Superlativen wie

„Eine visuelle Achterbahn durch das kulinarische Universum……“ titelt.

Was also passiert wenn Microsoft´s ehemaliger CTO sich ein unglaubliches Haus mit einer High End- Küche, in der es an absolut nichts mangelt ausstatten lässt……. quasi ein „Home Cooking Lab“ mit allem was das Herz begehrt, Schockfrostern, Thermalisierern, Sous- vide- Vakuumierern, Zentrifugen und Rotationsverdampfern, Ihr fragt Euch sicherlich wozu das alles, und doch erst recht nicht in der Küche zu Hause.

Nein das sicherlich nicht. Aber denkt mal drüber nach: Dieses Buch eröffnet unglaublich vielfältige neue Möglichkeiten im täglichen Umgang mit Lebensmitteln, nicht nur High Tech- Geräte, sondern auch der gute alte Schnellkochtopf wie wir ihn alle von unseren Müttern kennen erlebt eine Revolution !

Die Rede ist von Nathan Myhrvold und seinem Modernist Cuisine „at Home“, wer bereits die ersten fünf Bände seines mehr als revolutionären Buchs besitzt, weiß wovon ich rede, alleine die Fotos versetzen einen immer wieder in staunen und Begeisterung!

Und das Ganze gibt es jetzt auch für den begeisterten Foodie und seine Küche zuhause!

Dieses Buch kann die Art wie wir kochen und wie wir Rezepte nutzen grundlegend verändern. Wir werden zum Nachdenken und experimentieren angeregt, es wird uns allen, so das Vorwort der wunderbaren Martha Steward „eine Welt neuer wunderbarer Möglichkeiten eröffnet“.

Dieses Buch gehört nicht ins Regal oder den Schaukasten zuhause, es gehört in Eure Küche!

Dieses Buch ist phantastische und „Anwenderfreundliche“ Version des vorhergehenden „Fünfbänders“ von Myhrvold für zuhause!

Es ist unheimlich fundiert, praktisch und weckt in jedem von uns die Begeisterung und die Neugierde in der eigenen Küche „rumzuexperimentieren !

Das was Nathan Myhrvold mit Maxime Bilet hier geschaffen hat ist etwas ganz großes!

Ihr werdet jetzt vielleicht sagen, das ist doch alles zuhause nicht umsetzbar, das stimmt so nicht ganz, von den rund 1500 Rezepturen des Buches ist etwa die hälfte in jeder gewöhnlichen Küche realisierbar!! Mit der Anschaffung z.B. eines Thermalisierers erhöht sich die Anzahl auf rund zwei drittel! Der andere Teil stellt selbst so manchen von uns Profis vor eine wunderbare Herausforderung J

Zum Buchaufbau:

Aufgebaut ist es ähnlich wie der „Fünfbänder“, genauso hochwertig verarbeitet und ebenfalls mit dem aus dem „Fünfbänder“ bekannten wasserabweisenden Rezeptheft versehen. Von den phantastischen Fotos ganz zu schweigen, ich liebe sie!

Der erste Teil befasst sich hauptsächlich mit Werkzeugen, Zutaten und Küchengeräten, natürlich wird auch gezeigt, wie man ohne High- Tech diese Techniken anwenden kann (Fisch Sous-vide in der Küchenspüle und ein Steak aus der Kühlbox)!

Der zweite Teil enthält 406 neue Rezepte, hier finden sich auch einfachere Rezepte wie Chicken Wings oder gegrillte Käsesandwiches !

Rezepte werde ich hier an dieser Stelle wie immer keine verraten, „erfahrt und erlebt“ dieses Kompendium einfach selbst, es ist eine wunderbare Investition, mehr als das noch, ich finde es ist ein „Muss“ für jeden begeisterten Foodie !

Die Rezepte sind perfekt ausgearbeitet, mit genauesten Mengenangaben und auch die meisten mit „Step by Step“-Fotos versehen!

Mehr kann und will auch hier nicht zu diesem Werk schreiben, das haben bereits hundertausende in diversen Blogs auf der ganzen Welt getan, ich will es Euch wie immer einfach nur näherbringen und Euch vielleicht dazu bewegen es auf Euren nächsten Wunschzettel zu setzen!

Das Buch ist einfach nur Begeisterung pur!

Übrigens zu der besprochenen Version „Modernist Cuisine at Home“ gibt’s auch eine geniale Version für´s iPad, nicht ganz billig aber genial, momentan zwar noch komplett in Englisch, aber die Hoffnung stirbt ja bekannterweise zuletzt! Kann sie aber trotzdem nur empfehlen! Ist halt in manchen Fällen einfacher zu transportieren !

Ich hoffe ich konnte Euch wieder einmal für etwas begeistern, für das ich mich selbst mehr als begeistere; alles das, die wundervollen Bücher, mein Job, der nicht nur ein Job, sondern, naja eine Lebenseinstellung geworden ist, begleiten mich täglich und darauf bin ich unglaublich Stolz!

Denn auch der Job war es der mir die letztendlich Möglichkeit eröffnet hat diese wunderbaren Bücher hier „besprechen“ zu dürfen!

TASCHEN

Modernist Cuisine at Home

Nathan Myhrvold, Maxime Bilet
Hardcover,

2 Bände im Schuber, 688 Seiten

€ 99,99

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D.O.M. Die neue brasilianische Küche von Alex Atala

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Hallo liebe Kochbuchbesessene, Gastrojunkies und sonstige Foodies, es ist mal wieder Sonntag und ich hab mir noch etwas ganz besonderes für Euch aufgehoben…….

Ein Buch??  Na klar, sogar ein Kochbuch und zwar mehr als ein Kochbuch, schon fast ein Kunstwerk ?! JA, es ist ein Kunstwerk !

In braunem Einband kommt es daher, mit großen, schwarzen Lettern und einem in Pinselstrich gezogenen, schwarzen Kreis der vielleicht einen stilisierten Teller ? darstellen soll. Einen grünen Schnitt hat es, einfach genial sieht´s aus!

Na klingelt es schon bei Euch???

Fahren wir fort……..

Die Geschichte beginnt 2011 auf einer Auslandsreise von Alain Ducasse (ich meine er hat ihm auch den Tipping Point verpasst), er lernte ihn in Sao Paulo kennen und lud ihn wenig später zu sich nach Paris ein um ein Menu zu kreiren.

Aber gehen wir erst noch einmal ungefähr zwanzig Jahre zurück, zum Anfang der neunziger Jahre, als dieser junge Mann beschloss nach Europa zu gehen und sich unser Handwerk in Frankreich und Belgien anzueignen, bis er dann 1999 beschloss sein eigenes Restaurant, das „D.O.M.“ in Sao Paulo zu eröffnen, von da an ging es mit ihm unaufhörlich bergauf, er fand seinen eigenen unvergleichlichen Stil aber auch erst nach einigen Jahren. Er besonn sich auf die Küche und die Lebensmittel seines Landes, wendete Techniken an, die er während seiner Jahre in Frankreich und Belgien erlernte und übertrug sie auf die Lebensmittel seines Landes.

Für diesen Koch zählt der Gedanke, daß jedes Land innerhalb seines eigenen kulturellen Kontextes, seine kulinarische Tradition definiert; wichtig sind nicht Lebensmittel die über tausende von Kilometern eingeflogen wurden, sondern wichtig ist es sich in seiner eigenen Umgebung nach den besten Lebensmitteln umzusehen und in „Klausur“ mit regionalen Produzenten zu gehen.

Die Rede ist von Alex Atala und seinem Restaurant D.O.M. in Sao Paulo !

Das Buch trägt den Titel D.O.M. – Die neue brasilianische Küche von Alex Atala, erschienen bei Phaidon by Edel !

Jetzt aber zum Buch:

Kein unbedingt klassischer Aufbau, unterteilt in Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte, Gemüse und Wurzeln, sowie brasilianischer „Besonderheiten“.

Das Buch ist wunderschön fotografiert, in meinen Augen ein wirkliches Kunstwerk. Die Rezepte sind durchweg sehr gut strukturiert und toll beschrieben, aber natürlich auf Grund seiner besonderen und hierzulande sehr schwer erhältlichen Grundzutaten nicht direkt zum Nachkochen für zuhause geeignet.

Zutaten wie Maniok oder Queijo de coalho mögen ja noch zu besorgen sein, aber bei Saúva- Ameisen und Tambaqui wird es dann doch etwas schwieriger!

Rundum aber eine tolle Inspiration, wunderbar schnörkellose und einfache Gerichte, die Ingredienzen auf ein Minimum beschränkt um so jede einzelne Zutat zu einer Königin zu machen!

Unbedingt erwähnenswert das phantastische Geschirr mit dem Atala arbeitet!

Fazit:

Nichts zum nachkochen, aber eine wunderbare Inspiration und Anregung, es Atala in vielen Dingen gleich zu tun! Das Idealbild einer regionalen, fairen und den Jahreszeiten angepassten Küche, übertragbar auf uns alle!

Die Libanesische Küche von Salma Hage

Der Libanon Kulinarisch, das mag viele von Euch zum nachdenken anregen, was mag man hier wohl kulinarisches finden?
In einem Land das von jeher durch Besetzung und Bürgerkrieg gebeutelt war, in dem die Diaspora geflüchtet und über die ganze Welt verstreut ist, ist eine erstaunliche und durch die oben genannten Umstände, wunderbare kulinarische Kultur entstanden.
Wie so oft im Lauf der Jahrhunderte entwickelt sich selbst in Zeiten von Not, Armut, Besatzung und Krieg ein solch phantastischer kulinarischer Mix, geprägt von den Bergdörfern des Libanon, bis hin zu den Kulturen der Levante und Europas, die bereits alle im Libanon einmal zu Hause gewesen sind, ganz einfach gesagt: eine Küche in der sich die Geschichte eines Landes spiegelt und die unglaublich vielfältige kulinarische Möglichkeiten eröffnet!
Den Dienstag beschließe ich mit einem ganz besonderen Buch von einer ganz besonderen Autorin, die diesem Buch ein Gesicht gibt und ihm seine Authetizität verleiht!
Ich spreche von Salma Hage und Ihrem wunderbaren Buch „Die Libanesische Küche“, erschienen im Verlag Phaidon by Edel !
Salma Hage, eine libanesische Hausfrau mit über 50 Jahren Küchenerfahrung, die das Kochen bei Ihrer Großmutter, Mutter und Schwiegermutter erlernte, arbeitete ihr Leben lang als Köchin und bekochte nebenbei auch noch ihre ganze Großfamilie, wer also sonst hätte dieses Buch schreiben können……. wie bereits eingehend gesagt, authentischer kann ein Kochbuch nicht sein!
Die libanesische Küche ist reich an Obst, Hülsenfrüchten und Getreide, wer aber nun hier sehr viel vegetarisches erwartet, der ist ganz schnell eines besseren belehrt, es wird sehr gesund (besonders mit dem hervorragenden und in der Landesküche sehr geschätzten libanesischen Olivenöl gearbeitet), aber auch fast alle Fleischsorten finden ihre wunderbare Verwendung. In sehr vielen Rezepten finden die Landestypischen Klassiker wie Tahini (ein Paste aus gemahlenem Sesam), Kardamom und Minze ihre Verwendung, sie verleihen vielen Gerichten erst ihre „Seele“ wie ich finde!
Jetzt aber endlich zum Buch:
Der Aufbau klassisch mit einer sehr schönen Einleitung, welche uns sehr viel über Geschichte, Mentalität und Lebensweise im Libanon verrät. Dem folgen die insgesamt 11 Kapitel wie Grundrezepte, Mezze, Suppen, Fisch, Fleisch, Gemüse und so weiter.
Zum Schluß noch ein sehr gelungenes Kapitel unter dem Titel „Gastköche“. Hier stellen libanesische Gastronomen aus aller Welt ihre Rezepte vor, wirklich wunderbar präsentiert.
Die Rezepte machen einfach Lust darauf sie auszuprobieren, sie sind alle sehr gut aufgebaut und ohne großen Aufwand oder Anschaffungen nachvollziehbar.
Die meisten Zutaten sind auch mittlerweile in gut sortierten Geschäften und häufig auf Wochenmärkten erhältlich.

Genannt seien hier nur einige der unerhört guten Rezepte, (wie immer wird nicht mehr verraten, lest und probiert dieses wunderbare Kochbuch selbst aus):
– Bulgursalat mit Zucchini, grünen Kräutern und Zitrone
– Tahinidip
– Hummus mit Chiliöl
– Gegrillter Halloumi mit Minze und Knoblauch
– Taboulé
– Würztomaten mit Kreuzkümmel
– Gebratene Zucchini mit Minze
– Falafel mit Koriander und grünem Chili
– Auberginenröllchen mit Lammfüllung
– Großes Süßkartoffel- Kibbeh mit Mozzarella und Tomaten
– Lamm Kibbeh-Röllchen mit Joghurt
– Linsensuppe mit Mangold
– Suppe mit Butternusskürbis, Chili und Mandeln
– Seeteufel mit Safranreis
– Riesengarnelen in Knoblauch- Koriander- Butter
– Lamm-Koteletts mit sieben Gewürzen
– Lamm-Bohnen Eintopf mit Reis
– Kartoffelspalten mit Sumach
– Spinat-Wallnuss-Törtchen
– Pistazien-Joghurt-Kuchen
– Griesskuchen mit Mandeln
– Sesamkekse
– Pekanuss-Baklava
– Pflaumen-Tarte mit Orangenblüten-Wasser
– Apfel Wallnusstäschen

Fazit:
Alles in allem hat Salma Hage hier über 500 phantastische Rezepte zusammen getragen.
Für alle, die an der sagen wir mal orientalischen Kulinarik interessiert sind, ist dieses Buch ein absolutes „Muss“, es darf in keinem Regal fehlen.
Unkomplizierte Rezepte nicht nur zu Mezze, Hummus, Falafel und Co. , orientalisch raffiniert, geheimnisvoll, teilweise vielleicht auch etwas unbekannt kommen sie daher………Das Buch gibt die Kultur und Lebensfreude in dieser Region und wunderbarer Art und Weise wieder!
DANKE an Edel und Phaidon!61yfaQjXG1L._SY445_

Genieße den Tag, Sinnlich kochen mit Franz Fuiko

IMG_3242IMG_3243Hallo Ihr verrückten der kochenden Zunft und derer die Ihr süchtig nach Kochbüchern seid…….Lasst uns unserer Lust nach wunderbaren Büchern frönen !

Heute gibt´s ein ganz besonderes Buch, dessen Titel mich noch an meine Schulzeit erinnert; früher konnten wir dieses Prädikat nicht nachvollziehen, da es eine Qual für uns war sich mit altrömischer Lyrik von Horaz rumschlagen zu müssen……..“Carpe Diem“, wörtlich übersetzt „Pflücke den Tag“, in freier Übersetzung: genieße den Tag, mach ihn zu deinem Tag!
So auch der Titel des heutigen, mehr als gelungenen Buches wie ich finde……..
„Genieße den Tag, sinnlich kochen mit Franz Fuiko“, erschienen in der Collection Rolf Heyne.
Beim durchblättern des Buches wird einem in großartiger Weise bewusst, warum es diesen Titel trägt, es ist eine Hommage an alle Sinne!
Großartige Snacks und Gerichte auf Sterneniveau von den beiden Wiener Food- Fotografen Stefan Mayer und Ingo Eisenhut brillant in Szene gesetzt. Zum Layout/ Gestaltung und Hintergrund sei nur soviel gesagt, auch das ist wie so oft bei Heyne wieder eine wunderbare Besonderheit, mehr verrate ich nicht!
Franz Fuiko hat hier mehr als eine kulinarische Oase in Salzburg geschaffen, sein Restaurant in der Salzburger Getreidegasse ist für Gourmets und „Sternependler“ mittlerweile zu einem der angesagtesten Hot Spots im deutschsprachigen Raum geworden!
Warum?
Franz Fuiko baut nicht nur aufs klassische Fine Dining Konzept, nein er gibt auch denen die Möglichkeit seine wunderbar kreativen Schöpfungen zu erleben, die eben nicht drei bis vier Stunden bei einem Menü verbringen wollen, sondern in entspannter Atmosphäre geniale Köstlichkeiten erleben wollen, Carpe Diem eben!
Buchaufbau und Rezepte:
Zum Start gibt es erst einmal wunderbare fotografische Impressionen aus Fuikos Restaurant.
Den Anfang machen Fuikos „Cones“, kleine Waffeltütchen, ähnlich derer eines Eises das uns allen bekannt ist und mit denen ihm auch eine große Publicity zu Teil wurde, absolut gerechtfertigt. Hier seien nur die Klassiker aus Fuikos Küche genannt:
-Cone gefüllt mit Langostino und Erbsen-Minze-Creme
-Cone gefüllt mit Lachstatar und Limette
-Cone mit Beef Tatar
Dem folgen in Klassischer Reihenfolge Suppen und Vorspeisen wie Brunnenkressesuppe-Karottenkuchen, Flusskrebse-Melone-Schafskäse oder Taschenkrebs-Estragon und Bluntausaibling-Fenchel-Holler. Wunderbar die Kombination von Coquilles St. Jacques-Gurke-Zitrone und Kichererbse.
Die Hauptgänge starten mit einer großartigen Interpretation von Bio-Ei-Sellerie und Trüffel, dem folgen Gerichte wie Kabeljau-Burrata-Tomate-Himbeere……. Food-Pairing auf ganz hohem Niveau!
Fleischgerichte wie Rehragout-Haselnuss-Kirsche oder Kaninchen-Spargel-Mispeln machen einfach Lust auszuprobieren.
In märchenhaft komponierten Desserts wie Warmer Topfenkuchen-Blutorangen-Akazien-Honigeis oder Buttermilch-Marzipan-Törtchen-Melone-Basilikum finden wir den außergewöhnlichen Abschluss eines grandios komponierten Buches.
Vielen Dank an CRH, daß Sie Franz Fuiko auf so exzellente Weise eine literarische Heimat gegeben haben.
Fazit:
Ein wundervolles „Must Have“ für jeden Kochbuchsüchtigen.
Viele der Rezepte auch wunderbar zuhause umsetzbar, andere aber auch auf Grund Ihrer Komplexität der Zubereitung eher für die Profiküche geeignet.
Die Rezeptbeschreibungen sind sehr genau und umfangreich, was so manchem das nach kochen erleichtern sollte!
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La Cucina Italiana von der Accademia Italiana della Cucina

Guten Abend Ihr Kochbuchfreaks und Gastronauten!
Heute hab ich was ganz besonderes für Euch………..
Was passiert wohl, wenn man 7600 Akademiemitglieder aus den 30 Sektionen der
Accademia Italiana della Cucina losschickt, und die authentischsten Gerichte der einzelnen Regionalküchen Italiens aufzeichnen und analysieren lässt?
Hier wurde das komplette Erbe der italienischen Regionalküchen in einer noch nie da gewesenen Art und Weise dokumentiert!
Entstanden ist etwas wunderbares, etwas das dick ist wie ein Telefonbuch, in seinem Aufbau ähnlich, nur das hier keine Personen sondern unglaublich gute und sehr alte (Familien)- Rezepte aufgeführt sind, ein phantastisches Kochbuch………
Los geht’s also, hier ist DAS italienische Kochbuch „La Cucina- Die originale Küche Italiens“ von der Accademia Italiana della Cucina, erschienen im Callwey-Verlag!
Zum Buchaufbau:
Wir finden zunächst die „klassische“ Unterteilung beginnend mit Antipasti, Pizza und Saucen, Suppen, Pasta, Polenta & Reis, Fisch, Fleisch & Geflügel, Gemüse, Käse und Desserts.
Jedem der oben genannten Kapitel sind die verschiedensten Rezepte aus Italiens Regionen zugeordnet. Man erfährt unglaublich viel über die Regionen, lokale Traditionen zu den Rezepten, die Geschichte der Rezepte und deren regionale Prägungen, die teilweise unterschiedlicher nicht sein könnten.
In diesem Buch steckt so unglaublich viel Arbeit, wie es von einem einzelnen Autor nie zu bewältigen wäre, Rezepturen aus Familien, Rezepte wie sie der „normale“ Italien-Reisende niemals aufgetischt bekommt……….
Die Rezepturen, wundert Euch nicht, erscheinen teilweise etwas „ungenau“, aber das ist auch so gewollt, sie sind das Ergebnis unglaublicher Bemühungen, teilweise ein Mix aus vielen Varianten einer einzigen Rezeptur, so bleibt auch Spielraum für die eigenen Vorlieben beim würzen, oder die eigene Kreativität, das ist wunderbar.
Sehr schön auch immer wieder die bereits angesprochene Erwähnung lokaler Traditionen beim Kochen, das macht Mut zu vielen Eigeninterpretationen und nicht nur zum sturen, grammgenauen nachkochen.
Rezepte möchte ich an dieser Stelle keine erwähnen, nur so viel sei verraten: Die Caponata ist der Hammer !
Des weiteren finden sich unglaublich viele „Regionalitäten“, die so noch nie einen Weg in eines der vielen italienischen Kochbücher gefunden haben, einfach wunderbar!
Fazit:
Wer wirklich authentisch italienisch kochen will, der sollte dieses Prachtstück in seinen „Reihen“ stehen haben!

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Endlich Freitag von Liselotte Forslin

Zum Ausklingenden Freitag Abend wieder einmal schwedische Lebensfreude pur……

Was denkt Ihr, die ihr nicht in der Gastronomie arbeitet, wenn Ihr Freitag morgens zur Arbeit fahrt……….na klar: endlich Freitag !

So auch der Titel der heutigen Neuerscheinung aus dem Edel- Verlag:

„Endlich Freitag, schnell und einfach , die besten Rezepte für den perfekten Start ins Wochenende“ von Liselotte Forslin, fotografiert und wunderbar in Szenen gesetzt von Ulrika Ekholm.

Wer kennt das nicht, endlich Feierabend, Wochenendeinkauf nach Hause hetzen, vielleicht noch das eine oder andere zu erledigen und schon ist der Freitag- Abend- Stress vorprogrammiert…… wie oft wird es dann doch wieder nur verkochte italienische Pasta vom Thailändischen Inder, der auch Döner und Currywurst an bietet, natürlich ist da nichts gegen einzuwenden, aber es geht auch einfacher, leckerer, vor allem aber frischer und billiger, wie uns dieses Buch eindrucksvoll beweist!

Natürlich hat man nach einer stressigen Woche nicht immer noch Lust Freitags groß aufzutischen, aber die Rezepte in diesem Buch sind nicht nur einfach und schnell umzusetzen, sie machen auch noch Lust am kochen, egal ob mit der Familie oder zu einem geselligen Abend mit Freunden, an alles ist hier gedacht!

Und Lise hat recht wenn sie uns mit diesem Buch und seinen Rezepten Freitagsgemütlichkeit deluxe verspricht!

Zum Buch:

Rezepte wie „Warmer Ziegenkäse mit Allem“ versprechen wirklich in kürzester Zeit maximalen Genuss, einfach, wunderbar bodenständig, lecker und modern.

Tolle, ganzseitige Fotografien machen einfach Lust alles aus diesem Buch auszuprobieren!

Aber manchmal hat man einfach überhaupt keine Lust zu kochen, auch daran hat Lise gedacht. Hierfür gibt es Rezepte wie die schöne „Ergänzung“ des klassischen BLT-Sandwiches, der sich hier SalaToSpA nennt, ist ein BLT mit Avocado, einfach super lecker!

Von mediterran bis asiatisch, alle unsere Lieblings- Freitag- Abend- Caterer finden hier Erwähnung!

Selbst Desserts hat Lise mit Köstlichkeiten wie einer Mango- Blaubeer- Trifle oder meinem Favoriten dem Mokka- Eis mit Schokoladen Ganache bedacht, aber das sind lange nicht alle, ganz im Stile von Tom´s Blog werden auch dieses mal keine Rezepte verraten, findet es selbst heraus!

Fazit:

„Endlich Freitag“ ist wirklich ein tolles, sehr schön gemachtes Kochbuch für die schnelle (nicht nur Freitag- Abend) Küche. Es wäre schade es sich nur für Freitags aufzuheben !

Alles Rezepte sind sehr gut verständlich, sehr stimmig und einfach, schnell und ohne großen Aufwand umzusetzen!

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Ein sehr gelungenes Buch!

Thai Food von David Thompson

So liebe Kochbuchfans, nach einem wieder mal viel zu kurzen Wochenende gibts heute Abend noch etwas ganz besonderes !
Bei Kochbüchern ist es nun mal nicht unbedingt der Fall, daß man wie in der Literatur sagen kann „Das ist ein Klassiker“ da sie nach wenigen Jahren bereits wieder vom Markt verschwinden, aber bei diesem Buch bin ich geneigt dazu mich umstimmen zu lassen !
Es wurde bereits im Jahr 2002 zum Ersten mal aufgelegt und steht in mittlerweile dritter Auflage immer noch in den besten Buchhandlungen!
Der Preis ist ein stolzer, so mancher wird denken, waaaas 75 € für ein Kochbuch??? Aber in diesem speziellen Fall ist jeder einzelne Cent mehr als gerechtfertigt!
So, genug der Vorrede, wir sprechen über „Thai- Food“, das pinkfarbene Meisterstück von David Thompson aus der Collection Rolf Heyne.
Dieses Buch ist DIE Bibel der Thailändischen Küche, absolut authentisch, unverfälscht und original, nicht wie das Zeugs vom Thailänder um die Ecke, bei dem einmal in der Woche der Tiefkühl-LKW mit holländischem Kennzeichen hält !
Wer wahre thailändische Küche kennenlernen will muss definitiv auf den Floating Markets des Chao Praya gegessen haben, oder die Gerichte aus diesem Buch nach kochen.
Natürlich ist es schwer viele der Zutaten hier bei uns zu bekommen, aber dank des wunderbaren Versandhandels und Feinkosthändlern wie Ralf Bos, ist auch das mittlerweile fast flächendeckend möglich!
Zum Buchaufbau:
Das Buch beginnt mit ganz viel Geschichte und Kultur, die wirklich ungemein zum Verständnis der thailändischen Küche und ihrer immensen Vielfältigkeit beitragen.
Dem folgt ein großes und sehr wichtiges Kapitel zum Thema Essen in Thailand, die verschiedenen Regionen Thailands, die sich in Ihren Küchen ebenfalls ungemein unterscheiden, ganz einfaches Beispiel hierfür sind die Schärfen der Gerichte, die von Region zu Region sehr unterschiedlich sind.
Der zweite Teil des Buches widmet sich den Grundlagen der Thailändischen Kochkunst, der Küchenausstattung und den Zubereitungs- und Garmethoden.
Dem folgt eines der wichtigsten Kapitel, die Zutaten der Thailändischen Küche und deren sehr eingehende Beschreibungen.
Bevor ich es vergesse zu erwähnen, das hier ist nicht nur ein Thailändisches Kochbuch, wie viele auf dem Markt mit immer den gleichen Standard- Rezepturen, in diesem Buch finden sich wirklich jahrhundertealte und absolut unverfälschte und authentische Rezepte die David Thompson mit Hilfe vieler Thailänder/innen und aus unzähligen sehr alten Thailändischen Kochbüchern hier zusammengetragen hat.
Thompson war/ist übrigens der einzige, der jemals für seine Thailändische Küche einen Stern des Guide Michelin bekommen hat!
Nun aber weiter im Text, nach dem phantastisch strukturierten und unglaublich gut beschriebenen Kapitel Zutaten und Zubereitung steigen wir mit „Relishes“ in die Rezepte ein.
Diese hier beschreiben zu wollen, wäre vermessen von mir, dessen bin ich auch nicht mächtig. Es gibt nur so viel zu sagen, sie sind unbeschreiblich gut, immer wieder gespickt mit Kultur, etwas Geschichte und niemals langweilig werdenden Erklärungen. Es finden sich ganze Menüs, phantastische Snacks und auch nicht zu vergessen, das wunderbare Street Food, das hier mehr als irgendwo anders auf der Welt „zelebriert“ wird.
In diesem Sinne:
Das Buch ist keins zum sofort loskochen, da man viele der Zutaten wirklich ausschließlich in Thai- Läden bekommt, aber wenn es dann soweit ist, bekommt man feuchte Hände, wenn man zum ersten mal die unglaublichen Geschmacks- und Geruchsexplosionen verspürt die diese Art zu kochen mit sich bringt! Leider ist es nun fast 10 Jahre her, das Thompson als Gastkoch bei Roland Trettl im Hangar 7 in Salzburg gastierte………vielleicht ergibt sich irgendwann im nächsten Leben einmal mehr die Chance David Thompson zu genießen……. ein immer wieder wunderbarer Anfang das zu tun ist dieses Buch; es ist die Bibel des Thai- Food !
Danke CRH !

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Herings Lexikon der Küche von F.-Jürgen Herrmann

Heute ist es mal Zeit für ein ganz besonderes Buch, viele von uns Profis werden es kennen, dieses Prachtexemplar ist kein Kochbuch für´s Hausfrauenregal, aber es ist etwas für alle Foodies, für uns Profis ganz besonders, aber auch für alle diejenigen denen gutes Essen am Herzen liegt und ganz besonders für solche unter Euch, die sich für alles rund ums Essen interessieren! Es ist ein Buch von dem selbst ich mittlerweile drei aufeinanderfolgende Auflagen besitze, und so alt bin ich ja noch nicht J Mittlerweile ist es die 25. Auflage und es gibt es schon seit über 100 Jahren ! Es ist kein Kochbuch in dem Sinne, es ist ein „Lexikon“, aber auch diese Bezeichnung wird dem eigentlich nicht gerecht…….es ist mehr als das, wer von uns (die noch eine „richtige“ Abschlussprüfung machen mussten), lernte nicht mindestens 100 verschiedene Garnituren wie Duglére, Polnisch, Albuféra, Melba, Marocaine oder Saint Nazaire auswendig, bis sie uns zu den Ohren rauskamen J Es begleitet unglaublich viele von uns über die Jahrzehnte unserer Zeit hinter dem Herd, man braucht es nicht immer, aber wenn man es braucht ist es wie ein guter Freund, es steht einem zur Seite und hilft J Vorhang auf für die 25. Auflage des „Herings- Lexikon der Küche“, Herausgegeben von F. Jürgen Herrmann und erschienen im Pfanneberg Verlag. In diesem Buch findet Ihr einfach alles rund ums Essen und Trinken, und wenn ich sage alles, dann meine ich das auch so, mittlerweile ist es sogar mit der asiatischen Küche „ausgestattet“. Es gibt keine Fotos und keine genauen Rezepturen, aber es gibt mittlerweile mehr als 30000 Rezept- und Fachworterklärungen, es ist das umfangreichste, bekannteste und meist verwendete Küchenlexikon der Welt! Ich denke somit ist alles zu diesem „grünen Prachtstück“ gesagt ! Aus dem Inhalt: Das Daumenregister weist uns den Weg zu Aufmerksamkeiten aus der Küche, Vorspeisen, Saucen, Suppen, Eierspeisen, Fisch, Krusten- und Schalentiere, Fleischspeißen aus Schlachtfleisch, Wild und Geflügel, Gemüse und Sättigungsbeilagen, Salate, Süßspeisen, Eisspeisen und Backwaren, Käsespeisen, Garnituren, Angebotsformen, Wein, Spirituosen und Mischgetränke, Aufgussgetränke, Ernährungswissenschaftliche Grundlagen, Fachbegriffe, Arbeitsverfahren und Zutaten, Schlachttierzerlegung, Fachwortverzeichnis in 5 Sprachen, Zusatzstoffe nach E-Nummern, Asiatische Küche, Regional- und Nationalspeisenverzeichnis. Umfangreicher und expliziter geht es nicht! Fazit: Ist eigentlich zu Eingang schon ausreichend dargelegt……….man muß es haben! Das ist unsere „Köche-Bibel“ ! 04283-25

Das Kochbuch von Yotam Ottolenghi

Heute liebe Kochbuchfreaks, gibts mit Yotam Ottolenghi „Das Kochbuch“, wie bereits angekündigt einen absoluten Kochbuchbestseller.

Ich muss zu meiner eigenen Schande eingestehen, das mir der Autor bis vor einem dreiviertel Jahr auch noch kein großer Begriff gewesen ist. Erst eine gute Freundin hat ihn mir ans Herz gelegt und seitdem leg´ ich ihn auch nicht mehr weg ! Das Buchcover und sein wattierter Einband mag für viele etwas, naja sagen wir mal ungewöhnlich daherkommen, aber nicht nur Hochglanz Coverfotos erregen Aufsehen. Der Einband, das schlichte Cover und die gewagte Farbgebung verursachen natürlich doch eine gewisse Neugierde zwischen all den vielen anderen Kochbüchern und haben einen wie ich finde, doch sehr hohen Wiedererkennungswert in den „AA“-Regalen und Auslagen der großen Büchereien.

Aber jetzt genug der langen Vorrede, ich hoffe es ist mir ein klein wenig gelungen Euch neugierig zu machen……..heute geht es natürlich um………. Yotam Ottolenghi……….. in London lebender, Israeli mit deutschen und italienischen Wurzeln. Ehemaliger Philosophie- und Literaturstudent, der erst relativ spät an einen der schönsten Berufe dieser Welt geraten ist. Koch, Koch aus Liebe, Koch aus Leidenschaft, einer der sich unserem Beruf mit allen Sinnen verschrieben hat ! In einem Satz zu Beginn seiner Einleitung, sehe ich mich in wunderbarer Weise bestätigt; eigentlich geht es dort um Speisenpräsentation und Temperaturen. Ottolenghi sagt ganz einfach, bei frisch, wirklich frisch zubereiteten Speisen, ist eine Kühlung gar nicht nötig, da die meisten Gerichte erst bei Zimmertemperatur ihr wunderbares Aroma entfalten. Etwas dergleichen ist mir dieser Tage auch wiederfahren, als ich eine Kundin darauf hinwies, daß sie ihr Fingerfood nicht mehr kalt stellen müsse, bis ihre Gäste kommen, eben wegen der Abhängigkeit der Aromen von der Temperatur, es gibt nichts schlimmeres wie kühlschrankkaltes Essen!

Nach langem Ausschweifen jetzt endlich zu Ottolenghis Prachtstück: Vielleicht ist es die ungewöhnliche Mischung, ein Israeli und ein Palästinenser, die sich zufällig in London treffen???? Oder kein Zufall, sondern eine glückliche Fügung des Schicksals? Keine Ahnung, jedenfalls ist das was Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi hier zu Papier gebracht haben etwas ganz besonderes, eine wunderbare Mischung orientalischer, mediterraner und internationaler Küche.

Zum Buchaufbau: Unterteilt ist es in Kapitel wie Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide, Fleisch und Fisch, Backen und Patisserie und die „Vorratskammer“. Die Rezepturen sind perfekt ausgearbeitet, und in ihren Aromen und Texturen wunderbar stimmig, aber lassen der eigenen Kreativität auch noch ihren Spielraum ! Eines der ersten Rezepte im Buch ist wie ich finde direkt ein wunderbares Beispiel dafür: „Pfirsich- Speck- Salat mit Orangenblütendressing und gegrillten Pfirsichen“, einfach unglaublich gut! Wunderbare Salate, Klassiker wie karamellisierter Chicorée mit Serrano oder ein „Lust auf mehr“ machendes Safran- Honig- Hähnchen mit Haselnüssen fordern einen regelrecht dazu auf, ein Rezept nach dem anderen auszuprobieren und mit Aromen und Texturen herum zu tüfteln.

Wie immer werde ich hier nicht mehr verraten, kauft es und verliebt Euch selbst in dieses Buch!

Fazit: Ein phantastisches Buch, dem ist nichts weiter hinzuzufügen! Kaufen und kochen ! 9783831021086

Kochbücher. Küche. Genuss. Kochen.