Schwarzwälder Tapas

Liebe „lebenslänglichen“ der Gastronomie, hallo Ihr Kochbuchverrückten, heute gibt´s bei Toms Kochbuchblog Tapas, und zwar Tapas vom feinsten aus dem Schwarzwald, gepackt in ein absolut geniales Kochbuch.

Und hier ist es:

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Schwarzwälder Tapas von Verena Scheidel & Manuel Wassmer, präsentiert von der LOGO GmbH/ Schwarzwaldmarie.

Wunderbar passend im schwarzen Einband kommt es daher, mit stilisierten Tannen und Esswerkzeug als Titelbild, absolut kreativ und passend zum Gesamtwerk wie ich finde.

„Schwappas“ könnte man sie auch nennen, die leckersten, kleinen Nebensächlichkeiten zu Wein und Bier. Im Buch finden wir alles dazu, vieles komplett, von den beiden Autoren Verena Scheidel und Manuel Wassmer, neu interpretiert, Klassiker einfach durch moderne Anrichteweisen perfekt in Szene gesetzt. Das buch macht von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur Spaß, ganz im Stile der klassischen spanischen Tapas, von einfach bis anspruchsvoll, von Hits für Kids über vegetarisch bis vegan ist an alles gedacht worden. Über 130 Rezepte, traditionell inspiriert und oft auch aufregend anders.

Toll finde ich einige wichtige Informationen zu Beginn des Buches, hier bleibt bei allen Rezepturen, viel Freiraum für die eigene Kreativität. Und ganz besonders wird zum Ausdruck gebracht, das beim Fotografieren ohne „Netz und doppelten Boden“ gearbeitet worden ist, das heißt, es wurde weder mit Glanzsprays noch mit Farbstoffen o.ä. gearbeitet und so wie es sein soll, nach dem Fotografieren alles gemächlich verspeist.

Super sind auch  die Tips der Schwarzwaldmarie und den Saisonkalender zu jeder Rezeptur, alles richtig gemacht kann ich da nur sagen!

Jetzt aber zum wichtigsten, den Rezepten:

Hirsebälle
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Jedem Rezept hat man eine sehr kreative Kurzbeschreibung „verpasst“, so nennt man zum Beispiel die Flädle in Aspik mit Remouladensauce „Stars in Streifen“, oder die Tafelspitzsülze mit Meerrettich den „Badischen Scharfmacher“, dieser witzig-kreative Stil der beiden Autoren zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch und macht so von Seite zu Seite immer mehr Spaß und erhöht die Neugierde auf das, was wohl als nächstes kommen mag. Hat man das Buch einmal in der Hand, legt man es so schnell nicht mehr weg und will einfach nur noch ausprobieren.

Tapas6
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Mein absolutes „Favourite“ sind die kleinen „Herrgottsbscheißerle“mit hauchdünn geschnittenem und ausgebratenen Speck und Schmelzzwiebeln „getoppt“……….die machen süchtig!

Der „Turmbau zu Baden“, eine Hausmacher Wurstpraline mit Kirschchutney und Honig-Senf-Creme hat ebenso einen hohen Suchtfaktor wie desch junge „Mischtkratzerle“, ein Bibbele in Riesling mit Graupenrisotto und karamellisierten Apfelspalten.

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Gespannt gemacht haben mich auch die vegetarischen und veganen „Schwappas“, wie das badische Dreielei, eine köstliche Kombination aus Spinatecken, marinierten Pilzen und „Kratzede“ mit Speck oder die Hirsebällchen mit Räuchertofu und Himbeermus, wirklich alles sehr gut kombiniert, ausgewählt und durchdacht !

Edel wird es bei „Schwappas“ wie den Wachtelpralinen mit Bühler Zwetschgenchutney oder dem „Gepullten“ Ochsenschwanz auf Spitzkohlsalat, einfach phantastisch kann ich dem nur erwiedern.

So und jetzt ist Schluß, mehr wird nicht verraten, ich kann Euch dieses Buch nur empfehlen, es macht Spaß von der Ersten bis zur letzten Seite!

Fazit:

Lange hab ich drauf gewartet und das Warten hat sich mehr als gelohnt, das ist mal wieder ein Kochbuch-(Konzept), dem man ohne weiteres die Note 1 geben könnte, aber findet es selbst heraus! Ganz viel Spaß damit!

Ein Gedanke zu „Schwarzwälder Tapas“

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