Surfing

Hallo Ihr lieben (Koch)-Buchverrückten, es ist Sonntag……..und wie immer Zeit für etwas ganz besonderes, bzw. für ein ganz besonderes Buch!

Naja und ich muss sagen, ich hatte nach zwei Tagen Geburtstag feiern mal keine Lust auf ein Kochbuch! Deshalb gibt es heute „Kunst“ fürs Buchregal!

Ich liebe dieses Buch, es ist wirklich etwas ganz besonderes, einfach zum drin blättern, zum träumen und vielleicht auch zum schwelgen in Urlaubserinnerungen.

Es kommt natürlich von Benedikt & Marlene Taschen aus dem TASCHEN-Verlag und hier ist es jetzt auch endlich:

Copyright © by TASCHEN
Copyright © by TASCHEN

Jim Heimann

Surfing

1778–2015

TASCHEN-Verlag

Hardcover, in Leinen gebunden,

mit Ausklappseite und Leseband,

29 x 39,5 cm, 592 Seiten

Mehrsprachige Ausgabe:

Deutsch, Englisch, Französisch

ISBN 978-3-8365-3756-8

€ 150

 So, dann wage ich mich heute mal auf mehr oder weniger unbekanntes Terrain, mit der Bibel für Surffans und Bilderhungrige (da zähle ich mich natürlich dazu) !

Das ist ein wahrer „Großformater“ der Surfgeschichte, die 1778 mit der Landung von James Cook auf den Hawaiianischen Inseln ihren Lauf nahm (Anm. d. Redaktion: Wahrscheinlich aber ist diese Art sich auf dem Wasser in Ufernähe fortzubewegen über 3000 Jahre alt und begann in den Salzmarschen westlich der peruanischen Küstenstadt Trujillo).

Das 19. Jahrhundert war zunächst das „Dunkle Zeitalter“ des Surfsports mit der beginnenden Missionierung  der Hawaiian Islands durch calvinistische Missionare. Sehr viel der alten Hawaiianischen Kultur wurde verboten und ging verloren, ein Großteil der Hawaiianischen Urbevölkerung fiel eingeschleppten Seuchen und Krankheiten zum Opfer, doch das Surfen war nie ganz „verschwunden“.

Aber dann kam das beginnende 20. Jahrhundert und das „Surfevangelium“ wurde verbreitet. Oahu mit seinem Waikiki Beach hatte Big Island längst den Rang als früher Tourismus-Hot Spot für die Reichen und Betuchten abgelaufen und der „einmalige Hawaiianische Wassersport“ wurde zum Aushängeschild ohnegleichen für die Islands!

Copyright © Courtesy Jim Heimann Collection / TASCHEN
Copyright © Courtesy Jim Heimann Collection / TASCHEN

Nun ja, da der „Sport“ immer mehr betuchte auf die Islands zog, gründete Ford 1908 auch gleich den „Outrigger Canoe and Surfboard Club“, den ersten Surfverband der Welt zum Zweck der „Förderung des herrlichen Surfsports in Hawaii.

Naja, das die meisten der wohlhabenden Mitglieder keine Ahnung vom Surfen hatte und den wunderschönen Club nur zum sonntäglichen Brunch und zum sehen und gesehen werden benutzten, muss ich hier wohl nicht weiter darlegen.

Aber so nahm der heute Surfsport eben seinen Lauf. Irgendwann schwappte der Surfsport über den Pazifik an die kalifornische Westküste und prägte als Subkultur  ein zwei ganze kalifornische Generationen. Heute liegen die Hot Spots der Surfer um die ganze Welt verstreut, die Jungs jagen weltweit die Monsterwellen, die eine riesige Welle für den Ride of a Lifetime! Der Surfsport ist im 21. Jahrhundert mit rund 20 Millionen Aktiven weltweit angekommen !

Fazit:

Wie bereits eingehend gesagt, das ist des Surfers Bibel, mit über 900 phantastischen, ja teilweise atemberaubenden Fotos, kommentiert und erläutert von der Ersten Garde des „Surf-Journalismus“. Aber es ist nicht nur etwas für die Surfverrückten, es ist wunderbare Zeitgeschichte einer unglaublich verrückten und wagemutigen Sportart!

Copyright © Ed Freeman / Courtesy TASCHEN
Copyright © Ed Freeman / Courtesy TASCHEN

Es ist einfach ein Buch zum immer und immer wieder verlieben! Wer einmal auf den Islands oder in Kalifornien gewesen ist und den Crazy-Boys dabei zugesehen hat, wird wissen, wovon ich Rede!

BRAVO, Benedikt Taschen, was für ein Meisterwerk!

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