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Tiramisu

Hallo Ihr Genussmenschen da draußen, manchmal gibt es Dinge, die müssen einfach sein, auch wenn man, so wie ich gerade nur noch zwei Wochen bis zum ersten Halbmarathon hat – aber eigentlich genau dann!

Tiramisu
Tiramisu
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Eines dieser Dinge ist für mich Eric´s Tiramisu, das sorgt in einer völlig verregneten Sommerwoche für puren Genuss und Lebensfreude!!

Und auf ganz viele Anfragen hin hier nun das Rezept meines Lieblings-Patissiers!

Danke nochmal Eric, Du hast mein Wochenende gerettet !

Hier geht´s übrigens zu Eric´s Website, da gibt´s noch mehr zu entdecken und zu stöbern, den Kaiserschmarren solltet Ihr auch versuchen!

 

Für vier bis sechs Personen :

Mascarponecreme:

 

  • 100 g Eigelb
  • 175 g Puderzucker
  • 4-6  Blatt Gelatine (je nach Jahreszeit und Temperatur)
  • Saft von 1 Zitrone
  • 500 g Mascarpone (glatt gerührt)
  • 400 g geschlagene Sahne

 

Kaffeetränke für die Savoiardi (Löffelbisquits):

 

  • 150 ml Espresso
  • 40 ml Kahlua
  • 10 ml Amaretto
  • 20 ml Läuterzucker

 

Zubereitung:

  • Die Gelbe in der Küchenmaschine leicht schaumig schlagen
  • den Puderzucker in die Eigelbe sieben und drei Minuten auf hoher Stufe schaumig schlagen
  • Vier bis sechs Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen und anschließend in einer Sauteuse auflösen
  • die Mascarpone in die Eimasse geben und langsam und gleichmäßig glatt rühren
  • die Gelatine angleichen (Temperaturausgleich: einige EL der Mascarponecreme in die aufgelöste Gelatine geben und glattrühren)
  • die angeglichene Gelatine in die Mascarponecreme geben und verrühren
  • anschließend die Sahne vorsichtig nach und nach unterheben
  • Eine Rechteckform von ca. 20×30 cm mit Löffelbisquit auslegen, mit der Kaffeetränke beträufeln und die erste Schicht der Mascarponecreme einfüllen.
  • Den Vorgang mit den Löffelbisquit widerholen, die zweite Schicht Mascarpone einfüllen und glattstreichen!
  • Die glatte Oberfläche mit dem Rest der Mascarponecreme und einem Spritzbeutel tropfenförmig verzieren!

Natürlich könnt Ihr die Tiramisu vor dem servieren, ganz klassisch noch mit Kakaopulver abstäuben!

Viel Spaß beim „Nachkochen“!

Tiramisu
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Chocolate Ramon Morató

So, es ist Sonntag und hier ist es endlich, das süße Wochenfinale, mit dem wohl besten Schokoladenbuch der Welt – Chocolate von Ramon Morató. Sechshundertvierzehn Seiten pure Schokoladenliebe vom spanischen Meister-Chocolatier.

Das ist die Bibel zur Arbeit mit Schokolade, der Homerun für alle Chocolatiers und Patissiers – in Theorie und Praxis. Zu diesem Buch gibt es keine Adjektive, welche standesgemäß genug wären um es korrekt zu beschreiben- für mich sind das 3290 Gramm pure Liebe, die natürlich verdienterweise in 2009 mit der Goldmedaille der GAD ausgezeichnet wurden!

Dieses zweisprachig (Deutsch und Englisch) erschienene Meisterwerk vom September 2009 hat auch nach sieben Jahren kein bischen an Aktualität verloren. Schokolade ist präsenter und beliebter denn je. Aber wie sollte es auch- dieses Buch ist wie ein Porsche 356 Spider (ich weiß, ist ein komischer Vergleich), aber es war schon ein zeitloser Klassiker als es auf den Markt kam- solch perfekt inszenierte Bücher  wie dieses aus dem Matthaes Verlag sind eben immer aktuell!

Ramon Morató, der seiner ersten „Gehversuche“ zuhause mit Maurice Bernachons „La Passion du Chocolat“ machte, ist zweifellos der bekannteste spanische Schokoladenexperte. Heute ist er  als Dozent international tätig und gehört zu den angesehensten Schokoladenspezialisten überhaupt!

Jetzt aber endlich zum Buch:

Gibt es etwas umfangreicheres zum Thema Schokolade? Diese Frage ist sehr schnell beantwortet- Nein. Es wird einfach alles unverzichtbare behandelt, von der Geschichte der Schokolade bis zur modernen, teils avantgardistischen Chocolaterie.

Aber macht Euch selbst ein Bild, hier ist das Inhaltsverzeichnis:

  1. Vorwort
  2. Einführung – Geschichte, Ursprung, Verarbeitung
  3. AM.PM – Frühstück und Imbiss, Trinkschokolade, Konfitüren und Brotaufstrich
  4. P (Patisserie) – Mousses, Torten, kleine Torten, süße Variationen
  5. CH (Chocolaterie) – Pralinenfüllungen, Turron, Snacks
  6. R (Restaurant) – Desserts, Süße Leckereien
  7. Ausgansprodukte – Saccharose, Milchprodukte, Nüsse, Stärke, Gelatine
  8. Allgemeine Hygienevorschriften
  9. Rezeptverzeichnis
  10. Biographisches
  11. Über den Autor
  12. Zu guter Letzt

Ramon Morató hat so immens viel Fachkunde und Wissen in dieses Kompendium gepackt, so umfangreich habe ich noch kein Buch zum Thema Schokolade gesehen, bzw. in Händen gehabt und lesen dürfen. So muss eine perfekte „Fachbibel“ sein, das hier ist DIE Bibel der Schokolade! Die Rezepte einfach nur perfekt gegliedert und beschrieben, die Fotos einfach meisterlich – es passt einfach alles!

Chocolate Ramon Morató
Ramon Morató Photo Credit © by Ramon Morató/Twitter

So, und um Euch noch ein klein wenig neugieriger auf dieses Meisterwerk zu machen, gibt es natürlich auch noch die eine oder andere seiner Kreationen:

Frühstück & Imbiss: Erdnussbrownies mit Salz-Honig, Malzbisquit mit Gianduja und Orange, Trinkschokolade Kaffee-Anis, Mango-Maracuja-Gianduja-Konfitüre. Bananen-Schokoladen-Konfitüre mit Jamaika-Pfeffer

Torten: Müsli-Torte mit Joghurt-Schokolade, Weiße Schokolade, Wacholderbeeren und Zitrone, Earl Grey und Pfirsich, Walnussmilch mit Milchschokolade

Chocolaterie: Balsampraline, Limettentrüffel, Milchtrüffel mit Papantla-Vanille, Butter-Malzpraline, Karamellisierter Mandelnougat mit Vanille, Dreierlei Turron

Restaurant: Dunkler Trüffelreis, Foie Gras mit Schokolade, gebratenem Mais und Aprikose; Bratapfel mit Streuseln, Milchkuvertüre und Malz; Rote Früchte, Mascarpone und dunkle Kuvertüre; Bananen-Maracuja-Schokoladen-Stieleis; Sandwich aus Sahneeis und Kakaokeks; Blätterkrokant mit Honig-Erdnuss-Karamell und Curry.

Ich denke das sollte reichen, oder?

Chocolate Ramon Morató
Chocolate
Photo Credit © by Matthaes Verlag

Steckbrief zum Buch:

Ramon Morató

Chocolat

Matthaes Verlag

616 gigantische Seiten, Hardcover

ISBN 978-3-87515-113-8

€ 119

 

 

 

 

Ein „Fazit“ zu diesem Buch kann ich mir wohl auch sparen oder? Ich nehme an, es ist alles gesagt!

Auch hier wieder meine inständige BITTE an Euch: Support your local Dealer, sonst gibt´s bald keine wunderbaren Buchhandlungen mehr!

Crumbles

Und weiter geht’s mit süßen (und pikanten) Köstlichkeiten – heute geht’s weiter mit Crumbles, süss und pikant. Also ich muss ja sagen, egal ob süß oder pikant, ich liebe diese Mixtur aus mehreren grundverschiedenen Texturen, knusprig, weich, eigentlich egal wie, Hauptsache mit Streuseln & süß!

Wenn ich irgendwo Streusel sehe, muss ich immer an meine Kindheit denken. Samstags, wenn meine Mutter Kuchen backte, meistens gab es Streuselkuchen mit dem was gerade an Obst Saison hatte. Dann schlich der kleine Tom immer in der Küche rum, wenn die Streuselmasse gemacht wurde und meine Mutter stellte mir dann immer ein kleines Schälchen – nur für mich – mit „rohen“, ungebackenen Streuseln zur Seite. Gott ich wie das geliebt hab, wenn die frischen Streusel ganz langsam am Gaumen geschmolzen sind und nichts als ein Hauch von Butter, Zucker, Vanille, Zimt und Zitrone übrig blieb……… göttlich!!!

Aber jetzt wieder zu dem kleinen Meisterwerk aus dem Hädecke-Verlag:

Es gibt 33 Rezepte aus dem Backofen für süße Klassiker mit Äpfeln oder Beeren, fruchtige Entdeckungen und pikante Überraschungen mit Käsestreuseln, Nüssen und Kräutern – mit Fisch, Fleisch oder vegetarisch. Schnell, einfach und immer super lecker!

Der Inhalt:

Klassiker – Von Apfel bis Erdbeer-Rhabarber

Rote Früchte – Kirsch oder Cassis…

Äpfel – in allen Variationen

Herbstliches – Birnen, Feigen, Orangen

Exotisches – Banane, Mango, Ananas

Schokoladiges – Uiiiiii…

Salzige Crumbles – Parmesan, Spinat-Ricotta, Blumenkohl, Lachs, Ente und viele mehr!

 

Steckbrief zum Buch:

Crumbles
Crumbles
Photo Credit © by Hädecke- Verlag

 

Sabina Fauda-Rôle

Crumbles

süß und pikant

gebunden, 72 Seiten, 55 Farbfotos

Hädecke-Verlag

ISBN 978-3-7750-0764-1

€ 12,95

 

 

 

Fazit:

Tolle Klassiker und kreative Neuheiten für die schnelle unkomplizierte Küche!

Dessert-Kochkurs beim Lieblingspâtissier im Vila Vita Rosenpark

Hallo Ihr Connaisseure und Liebhaber der süßen Küchenkunst!

Ich weiß gar nicht, wie es passiert ist, aber ich hatte tatsächlich den Oster-Mise-en-Place-Samstag frei, aber das war auch seit langem so geplant, denn ab und zu hat auch mal der Küchenchef etwas vor……..bzw. gönnt er sich mal etwas!

Aber da es ja für uns Gastro-Junkies unglaublich schwer ist mal etwas sinnvolles außerhalb der Gastronomie zu unternehmen, so entschied ich mich dieses mal einfach dazu, auch meine Freizeit in einer Küche zu verbringen und Just-For-Fun einen wunderbaren Patisserie-Kurs bei meinem ehemaligen Weggefährten Eric Lehr, dem jetzigen Chef-Patissier des Restaurants Rosenkavalier im Hotel Vila-Vita Rosenpark in Marburg zu belegen!

Eric ist für mich eine der deutschen Patissier-Größen, gelernter Konditor (seine Torten sind einfach nur unglaublich „vielschichtige“ und feine Kreationen!), Teilnehmer und Gewinner mehrerer, hochkarätig besetzter Wettbewerbe wie dem Patissier des Jahres und dem Cru de Cao- Award, da ist es doch etwas ganz wunderbares sich von einer solchen „Kreativ-Maschine“ einfach mal einen ganzen Tag lang „coachen“ zu lassen!

Gesagt, getan, um 13:00 am sonnigen Ostersamstag-Nachmittag nahm die süße Völlerei, wunderbar umsorgt vom Rosenpark-Team bei einem Aperitif ihren Lauf…..

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Hotel Vila Vita Rosenpark
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Und es ging mit einem einfachen, aber immer wieder göttlichen Klassiker, einem Karamellisiertem Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster und Vanilleeis los. Schnell fragten sich die ersten der teilnehmenden Damen (Tom war der Hahn im Korb), ob wir das wohl auch alles essen müssen, natürlich mussten wir nicht, aber wir wollten !

Nebenher wurde in Form einer Anglaise erst mal der Grundstock unseres weiteren „Wirkens“ gelegt. Uns schwante fürchterliches beim durchsehen der ausgehändigten Rezepturen, was würde das nur für einen süße Völlerei werden!

So ganz nebenher entstand noch Erics „schnelle“ Variante des Eierlikörs aus dem Thermomix. Ich bin ja kein Eierlikör-Fan, aber in dem könnte ich baden, war er doch mit reichlich feinstem Doppelkorn aufgepimpt und so völlig abgehoben von dem, was der Handel uns so bietet.

Dann wurde es, hm….. was schreib ich denn jetzt……..“Anbetungswürdig“ in Form der

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nächsten Aufgabe, Schokoladensoufflée mit Orangenragout und Vanilleschaum (und Ja!, der Kern war flüssig), einfach unbeschreiblich und genau die Kombination die ich liebe, zart-bitteres Schokoladensoufflée trifft auf herb-säuerliches Orangenragout  gekrönt von einem Hauch von Vanille.

Und spätestens ab diesem Zeitpunkt fiel es immer schwerer, sich mit dem abzufinden, was da noch kommen sollte……. Aber wir waren tapfer, tranken Weißwein, Prosecco und etwas Kaffee…….die Genußorgie sollte ja noch weiter gehen.

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Hotel Vila Vita Rosenpark
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Ab in die nächste Runde…..bei süßem konnte einfach keiner von uns widerstehen und so nahmen wir auch locker-lässig die nächste Runde feinstes „Hüftgold“ in Form einer Nougatmousse mit marinierten Beeren und Vanillesauce ohne murren in kauf.

Auch hier wieder die sehr feinsinnige Kombination von eleganter Süße und zarter Säure, die alle Geschmacksrezeptoren einfach nur noch Samba tanzen lässt!

Jetzt wurde es aber dann wirklich Zeit für etwas leichteres, begannen wir doch so langsam auf Grund des kompletten „Overflow“ an Kalorien zu stöhnen und zu ächzen……aber es war ja noch Prosecco da……                                                       Weiter ging es mit einem wunderbaren Texturenspiel von leicht säuerlich bis cremig-

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zart in Form von Geeister Kokosnuss, gegrillte Ananas und Koks-Crumble, ein Dessert wie für mich gemacht, liebe ich doch dieses Zusammenspiel von heiß und kalt ganz besonders! Nun ja, jetzt wurde es dann doch auch mal für mich so langsam mal etwas schwierig, das noch alles „unterzubringen“……aaaaaaber, da war doch noch etwas…….Prosecco !?!?

 

Aber trotz alledem, machten wir uns so langsam Kopfzerbrechen, wo dieser Tag enden sollte (uns stand ja auch noch ein phantastisches Drei-Gang-Menu bevor, aber da gabs ja Fleisch!). Fröhlich und

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munter ging es dann weiter mit Erics „Limenana“ im Glas serviert, einer vielschichtigen Verführung aus karamellisierter Banane, Limetten-Kokosstreusel, Limettenmousse und einer luftigen Koks-Espuma, lasst diese Kombination einfach mal sacken, ich glaube hier muss ich nicht sehr viel zum Besten geben. Einfach anbetungswürdig…………

Aber jetzt !……..dachten wir, als eine große Flasche Campari sich mit Orangensaft im Topf vereinte. Sollten wir also dann doch endlich zu unserem wohlverdienten „Neutralisator“ in Form eines Campari-Orangen-Sorbets mit Mango-Passionsfrucht-Espuma kommen??? Alea jacta est

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dachte ich, als diese eigentlich trinkfertige Mischung ihren Weg in die Eismaschine nahm, die aber hier auf Grund des nicht unerheblichen Alkoholgehalts der Mischung schon etwas länger zu tun hatte. Aber auch hier konnte sich das Ergebnis wieder mehr als sehen und vor allem schmecken lassen!

Ein wirklich allerletztes, klitzekleines Dessertchen ging nach diesem göttlichen „Neutralisator“ dann aber noch……..Der krönende Abschluss unseres gemeinsamen Wirkens am Ostersamstag war ein

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Topfen-Beeren-Gratin mit Joghurteis, wobei hier die Gratin schon wahrlich an Gaumensex grenzt. Das Ganze noch „getoppt“ von zart-cremigem Joghurteis, das war einfach nur unbeschreiblich gut!

Und da ging er hin, mein freier Samstag! Zum Abschluss des ganzen gab es noch feinstes Carpaccio (uns dürstete es nach dieser süßen Orgie einfach nur nach Fleisch), butterzart geschmorte Ochsenbäckchen und Käse vom Affineur.

So sieht eben der perfekte Tag eines gastronomiesüchtigen aus……. Danke an das Team des Rosenparks in Marburg! Es war in jeglicher Hinsicht ein Vergnügen!

DANKE Eric!

Und wenn es Euch nach noch mehr dürstet, die komplette Fotostrecke gibt´s  hier zu sehen !

Wild Backen

Hallo Ihr Gastrochaoten und Herdgeiseln, heute wird es wild @ Toms Kochbuchblog.

Aber kein Wild aus Wald und Feld, sondern wild im Sinne von leidenschaftlich, kunterbunt, undiszipliniert und göttlich kreativ und natürlich auf den Namen der Autorin bezogen.

Es geht ums Backen und um phantastische Patisserie……

Und hier ist es, das erste Buch der bildhübschen und ungemein begabten „Deutschlands bester Bäcker“ Jurorin:

Copyright (c) by Pichler Verlag
Copyright (c) by Pichler Verlag

Wild backen von Eveline Wild, erschienen im Pichler Verlag

Ich habe sehr lange darauf gewartet und war wahnsinnig gespannt, was dabei rauskommt, und das Warten hat sich gelohnt kann ich nur sagen. Es ist phantastisch geworden.

Jetzt aber zum Buch:

Das Inhaltverzeichnis verrät uns Ansatzweise was uns hier erwartet, von einigen klassischen Grundrezepten wie Biskuit, Buttermürbteig, oder der Anglaise geht’s direkt weiter zu dem was Österreich so beliebt macht, die wunderbaren warmen Mehlspeisen.

Im nächsten Kapitel widmet sie sich phantastischen Kuchen und Tartes vom Apfel-Streusel bis zum Kokos-Ananaskuchen, einfach zum Niederknien gut!

Immer wieder gibt es unter den Rezepturen kleine QR-Codes zum einscannen, dahinter verbergen sich kleine Filmchen, welche einem zum Beispiel das korrekte ausrollen eines Mürbteiges zeigen, sehr praktisch!

Im nächsten Kapitel „riecht“ es nach klassischer Patisserie, wie es der Titel bereits verrät, Desserts und Eis. Und es geht auch gleich mit halbflüssigen, gebackenen Schokoladenpralinés los! Ihre Interpretation des uralten Klassikers Pêche Melba sieht mich an und sagt: Probier mich sofort aus ! Einfach göttlich!

Weiter geht es im nächsten Kapitel mit den Paradestücken der „kalten Kondi“, mit Torten von einer verlockenden Marille-Vanille-Wolke, über eine Mango-Schokoladenmousse-Torte, bis hin zur weißen Schokoladen-Vanille-Kuppel mit Passionsfrucht, einfach nur der Hammer! Und das beste daran ist, diese Rezepturen sind mit ein wenig Sachkenntnis und Erfahrung auch problemlos zuhause umzusetzen.

Und wenn mal etwas schief geht, Ihr wisst ja, immer weiter probieren, bis es perfekt wird!

So und eines fehlt in dieser süßen Riege nun noch, das sind die Plätzchen. Auch hier wie bei allen Kapiteln zuvor ein wunderbarer Querschnitt durch die Konditorenkunst.

Fazit:

Das Buch macht von der ersten bis zur letzten Seite Spaß, die Rezepte super, die Kombinationen auch bei den Torten unglaublich stimmig und das alles mit einer „hochprozentigen Geling-Garantie“ auch für zuhause!

Also, ab mit Euch zum Buchhändler Eures Vertrauens, seht es Euch an. Das ist mein persönlicher Geschenktipp, nicht nur zu Weihnachten, das gehört in eines jeden Hobby-Bäckers Bücherregal!