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Indisch vegetarisch

Hallo Ihr Genussmenschen, Gerne-Esser und Helden-eigener-Herd – Indisch Vegetarisch wird es heute, denn ich finde nach reichlich Fleisch, Grill, japanisch und norddeutsch, wird es mal wieder Zeit für ein tolles, vegetarisches Kochbuch- und da gehört Indisch vegetarisch von Meera Sodha definitiv dazu! Kein Superfoodrumgemache, nein einfach nur tolles und unglaublich kreatives indisch-vegetarisches Soul Food mit viel Gemüse, frischen Kräutern und kräftigen Gewürzen – vegetarisch für die Seele eben!

Aber jetzt wie immer, erst mal der Steckbrief zum Buch:

Indisch vegetarisch
Indisch vegetarisch
Photo Credit © by DK-Verlag

 

Meera Sodha

Indisch vegetarisch

130 schnelle & einfache Rezepte für jeden Tag

Dorling Kindersley

304 Seiten, über 150 Illustrationen und Fotografien

ISBN 978-3-8310-3237-2

€ 24,95

 

 

Und hier bekommst Du mich!

Nach ihrem ersten Erfolg Original indisch zeigt Meera Sodha nun, das die indische Küche nicht nur einfach und lecker ist, sondern obendrein auch noch sehr gut ohne Fleisch auskommt. Diesmal sind alle ihre Gerichte rein vegetarisch – echtes Soul Food voller Geschmack, mit viel Gemüse, frischen Kräutern und kräftigen Gewürzen.

Die abwechslungsreichen Rezepte eignen sich für die schnelle Feierabendküche ebenso wie für besondere Anlässe.

Neben Klassikern wie Dals, Currys und Samosas finden sich auch neue Kreationen wie Kebap aus Roter Bete oder Kürbis, Rosenkohl-Thoran oder Sommergemüse Pilau.

Der Inhalt:

Ist dieses mal etwas anders aufgebaut, es gibt ein klassisches Inhaltsverzeichnis, ein alternatives Inhaltsverzeichnis mit Kategorien wie Anfängerrezepte, Alltagsrezepte, Wochenendrezepte, aus dem Vorratsschrank & größere Mengen und noch ein Inhaltsverzeichnis mit saisonalen Rezepten von Herbst bis Winter.

Hier das klassische:

  • Einleitung
  • Gewichte und Masse
  • Über dieses Buch
  • Zehn Tipps für den Erfolg in der Küche
  • Vorspeisen und Snacks
  • Wurzeln, Kürbisse & Verwandschaft
  • Grandioses Grün
  • Auberginen
  • Salate
  • Die Kunst der Präsentation
  • Eier & Käse
  • Hülsenfrüchte
  • Reis
  • Menüvorschläge
  • Brot
  • Pickles, Chutneys & Raitas
  • Desserts, Drinks, Praxistipps, indische Heilmittel & Bezugsquellen

Es gibt Geschichte und Geschichten zu den Rezepten, ganz viel Philosophie zur indischen Küche und 130 phantastische, kreative und wunderbare Rezepte zu allen Gelegenheiten!

Zusätzlich gibt es eine Kennzeichnung zu jedem Rezept, welche aussagt, ob es Glutenfrei, Laktosefrei oder Vegan ist.

Ganz wunderbar gefällt mir das Layout, welches absolut passend zum Thema gewählt ist.

Die Fotos von David Loftus machen das ganze zu einem tollen und kreativen Kompendium zur indisch-vegetarischen Küche!

Fazit:

Wer es exotisch liebt. wer sich für indisch und auch ab und zu einmal fürs vegetarische interessiert, für den ist dieses Buch ein Homerun unter den vegetarische Kochbüchern!

Wunderbar, alles richtig gemacht! Tom liebt es!

Spirit and Spice

Hallo Ihr Jäger des guten Geschmacks, hallo Ihr Hüter des Herdes, heute gibt es ein phantastisches neues Kochbuch (obwohl es eigentlich viel mehr ist als ein Kochbuch), aus der Edition Styria, es ist das dritte seiner Art von Michael Langoth, nach „Mekong Food“ und „Il Po“. Und das lässt wieder einmal wunderbares erahnen.

Wie gesagt, die Bücher von Michael Langoth sind mehr als nur Kochbücher, sie beschäftigen sich mit der gesamten Kultur, deren Grundprinzipien und auch deren Glaubenssätzen!

Sein bereits 2013 erschienenes Meisterwerk „Mekong Food“ wurde mit gleich drei der begehrtesten Auszeichnungen der kulinarischen Literatur bedacht, dem ITB-Buch Award, der Silbermedaille der GAD und dem Best in the World Gourmand Cookbook Award des Franzosen Cointreau.

Wenn das mal keine guten Voraussetzungen sind!

So aber jetzt zum Neuen Meisterwerk von Michael Langoth:

 

Copyright (c) by Michael Langoth/ Edition Styria
Copyright (c) by Michael Langoth/ Edition Styria

Spirit & Spice

Südindische Kochkulturen

Michael Langoth,

Foodstyling: Laura Langoth

Textbeiträge: Sarah Langoth

Edition Styria

224 Seiten

ISBN: 978-3-99011-075-1

€ 45,00

Beim ersten bedächtigen durchblättern des Buches, geriet ich ebenso ins Schwärmen, wie bei seinen beiden Vorgängern, unglaublich schöne Fotos von „Land & Leuten“, phantastische Food-Fotografie, gepaart mit phantastisch recherchierten Texten von Sarah Langoth. Man spürt bereits beim Lesen des Vorwortes wie viel Leidenschaft in diesem Buch steckt.

Jetzt aber zum Thema:

Indische Küche, diese in Ihrer unglaublichen Vielschichtigkeit beschreiben zu wollen wäre vermessen, es gibt sie in diesem Sinne eigentlich gar nicht, der indische Subkontinent ist von einer derartigen kulturellen Vielschichtigkeit geprägt, wie man sie nirgendwo anders auf dieser Welt findet, genauso ist es auch in kulinarischer Hinsicht. Eigentlich sind es unglaublich viele „Länderküchen“, ähnlich der vielen Sprachen und Dialekte.

Reist man quer durch den Kontinent, so würde einem die offizielle Amtssprache „Hindi“ einfach nicht reichen, oftmals oder meistens wird sie gerade im Süden weitgehend ignoriert! Dieses uralte Kulturland beschreiben zu wollen ist nahezu nicht möglich.

Jetzt aber zur kulinarischen Spitze des Subkontinentes…….mit Städten wie Mumbai, Hyderabad, Bangalore, Chennai (Madras) und Thiruvananthapuram (ja die Stadt heißt so) ! Hier finden wir die Malabarküste, die ursprüngliche Heimat des schwarzen Pfeffers und des Kardamom, hier gedeihen Kurkuma, Ingwer und vor allem Zuckerrohr, das hier seit 6000 kultiviert wird. Diese Südspitze Indiens könnte man eigentlich als den kulinarischen Nabel der Welt bezeichnen! Hier gedeiht Kokos, Mango, Okra und der berühmte Malabarspinat. Das ist das Universum der Gewürze !

Ausführlich beschrieben werden alle bekannten Gewürze der südindischen Küche, von Kardamom, Kurkuma, Koriander, Chili, Curryblatt, Muskatnuss, Gewürznelke, Asant oder Teufelsdreck, Tamarinde, Ajowan, Nigella, Amchur und viele mehr.

Allein dieser Teil des Buchs ist mehr als beeindruckend, ähnlich der vielen phantastischen Fotos von Land und Leuten.

Wunderbar auch die Beschreibung der vielen „Brotsorten“ von Chapati, Naan, Parotta, Puri, über Vada (der indische Donut aus Urdbohnen) bis hin zum Papadam.

Nach den Brotsorten folgen die indischen Kochtechniken und alles was man dazu benötigt. Wunderbar auch hier wieder die Erläuterungen zu den Kochprinzipien und worum es eigentlich geht; wie zum Beispiel, das ein indisches Essen ohne eine Masala einfach undenkbar ist. Hier verfließen so unglaublich viele Techniken mit phantastischer Philosophie des Essens!

Wunderbar erläutert auch hier wieder die Bausteine der Masala-Saucen, vom benötigten Fett, den Gewürzen, dem Flüssigen zum Ablöschen, das Andickende, die Säuren und das Topping, einfach genial!

Und dann geht es nach viel Kultur und unglaublich viel Input zu den verwendeten Lebensmitteln mit den Rezepten los. Das Erste seiner Art lässt meine Geschmackrezeptoren gleich jubilieren, ein Green Chicken Masala, dem ein Kichererbsen-Kokos–Masala folgt, wann soll ich das nur alles ausprobieren???

Das Erste Rezept, welches ich definitiv testen werde ist das Vindaloo, ein Masala mit Schweinefleisch aus Goa, gewürzt mit Nelke, Pfeffer, Zimt, Ingwer, Tamarinde, Kurkuma und Cumin……mehr muss ich dazu wohl nicht sagen, oder !

So, mehr dieser phantastischen Rezepte werde ich hier jetzt nicht verraten, ich denke ich konnte Euch einen kleinen Eindruck dieses 224 Seiten starken Prachtstücks vermitteln und Euch unbändige Lust auf die Südindische Kulinaristik und dieses wunderbare Buch von Michael Langoth machen!

Fazit:

Es ist schwer hier noch etwas zum besten zu geben, ich denke es ist alles gesagt, die Nummer drei von Michael Langoth ist einfach wieder ein absoluter Hammer! Wieder einmal eine phantastische kulinarisch-kulturelle Reise, die ich selbst gerne unternommen hätte!

Easy Indisch Vegetarisch

Hallo Ihr Jäger des Geschmacks, Ihr Topfgucker und Gerne-Esser !

Es ist mal wieder Zeit für eine vegetarische Neuerscheinung – heute kommt sie aus dem Knesebeck-Verlag und ist getreu dem Verlagsmotto ein ganz besonderes Buch!

Und hier ist es auch direkt:

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Copyright (c) by Knesebeck-Verlag
Copyright (c) by Knesebeck-Verlag

Easy Indisch Vegetarisch

Madhur Jaffrey

Knesebeck-Verlag

gebunden, 352 Seiten

mit 200 farbigen Abbildungen

€ 34,95

ISBN 978-3-86873-824-7

ET 17. September 2015

 

Es gibt zwei vegetarische Küchenrichtungen, die ich absolut bevorzuge, wenn es dann schon „veggie“ sein soll: die eine ist die orientalische, die zweite ist diese hier, die indische, weil ich sie für die aromatischsten, ausgewogensten und vielseitigsten Küchen überhaupt halte! Das ist keine „ich-muss-jetzt-vegetarisch-weil-alle-es-tun“-Küche, keine vegetarischer Retortenquatsch, wie man ihn heute leider so oft erlebt.

Die meisten der Gerichte haben eine sehr lange Tradition und werden nicht nur aus Geschmacks- sondern auch aus Gesundheitsgründen mit vielen verschiedenen Gewürzen verfeinert.

Die über zweihundert präsentierten Rezepte im Buch sind ein wunderbarer kulinarischer Streifzug durch die vegetarische Küche Indiens. Es sind Gerichte, die traditionell in der Familie, aber auch im Lokal, Tempel, oder auch zu feierlichen Anlässen gegessen werden.

Madhur Jaffrey, die Autorität und Grand Dame der indischen Küche, zeigt in beeindruckender Weise, wie einfach man mit frischen Zutaten und Kräutern, zuhause indische Köstlichkeiten auf den Tisch zaubern kann.

Die Kapitel:

  • Einführung
  • Suppen, Vorspeisen & Häppchen
  • Dals: Hülsenfrüchte & Co.
  • Getreide: Reis, Grieß & Quinoa
  • Getreide: Brot, Pfannkuchen, Snacks & Nudeln
  • Eier & Milchspeisen
  • Chutneys, Relishes & Salate
  • Drinks, Süßspeisen & Desserts
  • Rezeptliste

 

Von der pikanten Paprika-Tomaten-Suppe, den Spinat–Pakoras mit grünem Chutney, einem Waldpilzpilzeintopf mit Kokos-Sauce, dem Südindischen Dal mit Gemüse oder Kohl-Zwiebel-Pattys und vielen wundervollen Chutneys – das sind nur einige der über zweihundert vegetarischen Rezepte, die sowohl die Gesundheit als auch den Geschmack berücksichtigen und unglaublich lecker sind!

Fazit:

Eine phantastische, vegetarisch-kulinarische Reise durch Indien, absolut authentisch, geschmackvoll und super unkompliziert! Wer indische Küche liebt und veggie is(s)t für den ist dieses Buch ein absolutes Must Have! Es ist Zweifels ohne DAS neue Standardwerk der indischen vegetarischen Küche!

So macht veggie richtig Spaß!

Bombay Lunchbox

Hallo Ihr Gernekocher, Kochbuchfreaks und Gastrochaoten, heute gibt´s @ Toms Kochbuchblog mal wieder eine Novität, ich schau mir ja auch sehr viele Blogs an um zu sehen, was andere so machen und da bin ich auf einen ganz besonderen gestoßen:

Johanna ist nicht nur eine Blogger-Kollegin, sie ist passionierte Köchin, ausgezeichnete Gewürzspezialistin und hat ein Feinkostgeschäft in Köln-Sülz  und das ist Ihr Blog: Zimt&Rosen……..sie schrieb mir neulich wegen eines Kochbuchs, erzählte mir von einem anderen und so reifte spontan der Gedanke, Johanna als Gastrezensentin zu „engagieren“!

So, und jetzt hat Johanna das Wort…………das Buch ist übrigens genial und Johannas Rezension ebenfalls!

Eins vorweg: Die beiden Kapitel „Tiffin am Nachmittag“ und „Kleine Zwischenmahlzeiten“ sind meine Favoriten in diesem Buch. Zu verführerisch sind all die köstlichen Kleinigkeiten und Snacks wie Gurkensandwich mit Minze-Koriander-Chutney, Mini-Samosas oder Chili-Käse-Toastbrötchen. Die Rezepte werde ich nach und nach alle ausprobieren!!! Aber eins nach dem anderen.

Hier ist es jetzt erst mal………

Copyright (c) by Verlag Freies Geistesleben
Copyright (c) by Verlag Freies Geistesleben

Bombay Lunchbox

Carolyn & Chris Caldicott

ISBN-13:  978-3-7725-2656-5

Erscheinungsjahr:  2014

durchgehend farbig

Einband:  Gebunden

Seiten:  128

Verlag:  Freies Geistesleben

€ 19,90

Mit „Bombay Lunchbox“ legt das Autorenpaar Carolyn & Chris Caldicott ein wirklich spannendes Kochbuch vor, das gerade absolut dem Zeitgeist entspricht: Lunch, Picknick, Sandwich, Streetfood und Snacks sind kulinarische Themen, die derzeit in aller Munde sind. Sogar Hinweise auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz finden sich wieder.

Dass die Briten in Sachen Currys Geschichte geschrieben haben, dürfte ja inzwischen bekannt sein. Genaueres erfährt der Leser im zweiten Kapitel des Buches, dessen Name Programm ist.

Seit den anglo-indischen Anfängen im späten 18. Jahrhundert hat sich in Indien eine Lunch-Kultur entwickelt, die ihresgleichen sucht. Hergeleitet von dem umgangssprachlichen Wort „tiff“ (Schlückchen) bzw. tiffings (Nippen) entstand das Wort „Tiffin“, was zum Synonym für beinahe jeden kulinarischen Genuss zwischen Frühstück und Abendessen avancierte.

Gleichzeitig bezeichnet es eine Lunchbox, die optisch an unseren guten, alten Henkelmann erinnert. Die Kultur der Tiffins ist mittlerweile in ganz Indien verbreitet. Fast jeder trägt eine solche Box mit sich, um ein tragbares Mittagessen geniessen zu können. Meist ist es vegetarisch, einige aber auch mit Fleisch und Fisch. Die entsprechenden Rezepte regen unbedingt zum Nachkochen an.

„Bombay Lunchbox“ erklärt aber auch ein Phänomen der „Tiffinwallahs“ aus Bombay, dem heutigen Mumbai. Dahinter verbirgt sich eine Armee von Männern, die täglich über 200.000 Büroangestellte mit Mittagessen von zu Hause versorgt. Die Angestellten leben bis zu 50 km von zu Hause entfernt, was für die Tiffinwallahs langes Pendeln in vollen Zügen und Radfahren im Stadt-Moloch von Bombay bedeutet. Ein grandioses System.

 

Fazit: dieses Buch ist ein besonderer Augenschmaus. Farbenfroh, wunderschön bebildert, interessante Geschichten, tolle Rezepte – nicht nur für Indienliebhaber ein Genuss!

Mister Todiwalas Bombay

Hallo Ihr Herdchaoten (da schließe ich mich natürlich auch nicht aus), Foodies und Kochbuchverrückte. Nach einem 12 Stunden-Tag hinter dem Herd muß ich Euch unbedingt noch ein Kochbuch vorstellen, das für einen experimentierfreudigen Koch wie mich, wie ein „Homerun“ im Baseball ist. Es ist einfach nur Klasse!

Und hier ist es:

Copyright (c) by Knesebeck-Verlag
Copyright (c) by Knesebeck-Verlag

Mister Todiwalas Bombay, Originalrezepte & Erinnerungen aus Indien, von Cyrus Todiwala, erschienen bei Knesebeck.

272 Seiten, mit 200 farbigen Abbildungen

ISBN 978-3-86873-712-7 Preis: 29,95 € 

Ein Kochbuch aus der Stadt der sieben Inseln, das ist mal wieder eins, auf das ich mich irre gefreut habe, indische Küche ist Street Food pur und Snack-Kultur in Reinform. In Indien könnte man meinen, die Snack-Kultur sei so etwas wie eine gemeinsame Leidenschaft der Massen. Das ist hemmungsloses Essvergnügen! In indischen Familien ist Essen die alles verbindende Größe. Hier werkeln im „stillen Kämmerlein“ Mütter, Ehefrauen, Tanten, Großmütter und Schwestern an ihren uralten Geheimrezepten, die manch gestandener Koch gerne beherrschen würde; und jeder wird bestätigen, das diese Rezepte einfach unschlagbar sind!

Cyrus Todiwala präsentiert uns in diesem Buch die besten, kreativsten und beliebtesten indischen Originalrezepte von Snacks, über Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch und Geflügel, Gemüse, Straßenküche, Brot und Reis, Pickles und Chutneys, Desserts und Getränke.

Es ist einfach eine pure Freude mit diesem Buch, nennen wir es mal kulinarisch, durch Bombay zu reisen. Göttliche Hähnchen-Tikka oder Victorias Hähnchenfrikadellen in Kartoffelkruste, das alles macht einfach unbeschreiblich viel Spaß schon beim Lesen. Victorias Frikadellen, wird das erste Rezept sein, welches ich aus diesem Buch testen werde, allein die Gewürzkombination aus Ingwer, Knoblauch, Cumin, Koriander und Kurkuma schreit förmlich danach es auszuprobieren.

Samosas, Chapatis und gewürzte Pooris mit einer speziellen Masala, das sind nur einige der weiteren Köstlichkeiten.

Ganz vergessen habe ich die wunderbaren Geschichten und Erzählungen Mister Todiwalas, es ist phantastisch auf diese Art tief ins Herz Bombays zu reisen!

Der heute hoch dekorierte Cyrus Todiwala (unter anderem Träger des Order oft he British Empire) ist trotz seiner vielen Erfolge und aller Lobeshymnen immer auf dem Boden geblieben.

Heute führt der in Bombay geborene Angehörige der parsichen Minderheit, drei Restaurants in London, unterrichtet und engagiert sich nebenbei noch für wohltätige Zwecke. Er tritt in Kochshows und anderen Sendungen auf und hat bereits drei Kochbücher höchst erfolgreich publiziert! Aber nein, er ist weder der omnipräsente indische Pendant zu Jamie Oliver noch der dauergrinsende deutsche Fernsehkoch mit dem schwarzen Oberlippenbart. Cyrus Todiwala steht einfach mit beiden Beinen voll im Leben und das macht ihn so wunderbar sympathisch (aber in erster Form natürlich seine wunderbaren Rezepte in diesem Buch).

Fazit:

Wie bereits eingehend gesagt, Todiwalas Buch ist für mich eines der beiden authentischsten indischen Kochbücher überhaupt. Ein Muss für alle Liebhaber der indischen Küche , von einfachen Snacks, über opulente Fisch- und Fleischgerichte, Pickles, Chutneys, Gemüse, Desserts und Getränken! Einfach phantastisch !