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Kartoffel-Karotten-Tajine mit Erbsen

Liebe Foodies, heute gibts mal keine Kochbuchrezension, sondern etwas „gekochtes“ aus dem zuletzt vorgestellten Kochbuch „Vegetarische Tajine & Coucous“ aus dem Haedecke-Verlag.

Copyright (c) by Toms Kochbuchblog
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Das war eines der unzähligen Gerichte aus diesem Kochbuch, die mich regelrecht dazu verleitet haben sie auszuprobieren, naja und heute gibts das auch mal komplett dokumentiert und mit Rezept! Es war einfach nur genial und „ultra-lecker“! Die Gewürze und Kräuter verhelfen diesem göttlich einfachen Gericht zu wahren Geschmacksexplosionen!

So, und hier jetzt das Rezept:

2-3 EL                        Ghee, Smen oder Arganöl, alternativ 1 EL Olivenöl                mit 1 EL Butter

2                     Zwiebeln, geschält und in Streifen geschnitten

4                     Knoblauchzehen, geschält

2-3 cm         frische Ingwerknolle, geschält

1-2                 rote Chilischoten, Samen und Scheidewände entfernt      (ich hab noch eine grüne und gelbe Schote dazu geschnitten)

1 TL                Kreuzkümmelsamen, grob gemörsert

1 TL                Koriandersamen, grob gemörsert

2 TL                Kurkumapulver

15-18 St.      kleine Kartoffeln (Drillinge)

4 Stück          Karotten, geschält und jeweils in 3-4 Stücke geteilt

600 ml           gute Gemüsebrühe (ohne Glutamatschrott)

225 g             frische Erbsen, oder TK-Ware

1                     Limette, unbehandelt und ausgepresst

1                     kleiner Bund glattblättrige Petersilie, grob geschnitten

1                     kleiner Bund frische Minze, grob geschnitten

Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle, (ich habe meinen wunderbaren Tellicherry-Pfeffer verwendet, ich finde einfach, er hat eine sublimere, feinere und nicht so aufdringliche Würze, bzw. Schärfe wie normaler schwarzer Pfeffer)

Zubereitung:

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Das Fett in einer Casserole erhitzen, Zwiebeln glasig dünsten, Knoblauch, Ingwer, Chili, Kreuzkümmel und Koriander zugeben und kurz mit anschwitzen.

Mit dem Kurkumapulver „abstäuben“ und kurz mit anschwitzen.

Kartöffelchen halbieren und mit

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den Karotten zugeben, kurz mitdünsten und anschließend mit der Brühe auffüllen.

Bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen, dann bei geöffnetem Deckel nochmals 5 bis 10 Minuten ganz leicht simmern lassen, so das die Brühe noch ein klein wenig einreduziert und etwas mehr Bindung bekommt.

Mit Pfeffer und Meersalz würzen.

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Kurz vor Schluss die geschnittenen Kräuter unterziehen. Ein klein wenig der

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Kräuter übrig lassen und nach dem Anrichten auf die Kartöffelchen streuen.

Das Rezept sollte ausreichend für 4 Personen sein, entweder als Beilage oder als eigenständiges Gericht, vielleicht mit wunderbarem krossen Pain Paillasse!

Es ist ein wahres Götteressen!

Rosenwasser & Granatapfelkerne

Liebe Foodies, Cookies und Gastrochaoten, heute gibt´s noch ein Kochbuch aus der Kategorie „ich kam, sah und musste sofort haben“, eines aus des Kochbuchsammlers tiefster Begierde.

Und hier ist es, für alle Freunde der einfachen, originalen und unverfälschten orientalischen Küche…….

Copyright (c) by Knesebeck
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Rosenwasser & Granatapfelkerne von Suzanne Zeidy, erschienen bei Knesebeck

 Das ist mal wieder eines der Bücher, die einem beim Schlendern durch die Kochbuchabteilung meiner Lieblingsbücherei direkt ins Auge stechen und leise flüstern: nimm mich mit……. und genauso war es in diesem Fall auch, ich hab es gesehen und gar nicht drüber nachdenken müssen ob ich nicht wohl langsam genug orientalische Kochbücher habe, ich hab es einfach gekauft und ich wurde schon wieder nicht enttäuscht (so ein Pech aber auch).

Vor mir liegt ein vom Umschlag bis zur letzten Seite wunderschön gestaltetes und in seinem Layout und seiner Haptik sehr authentisch wirkendes orientalisches Kochbuch.

Aber wir wollen ja ehrlich sein, was nutzen die schönsten Fotos und das beste Layout, wenn der wichtigste Teil des Inhalts nicht stimmt, die Rezepte der Cairo-Kitchen-Restaurants und auch noch ein wenig Geschichte, Geschichten und gute Warenkunde.

Aber hier stimmt wirklich alles, phantastische und vor allem authentische Rezepte, tolle, stilechte Fotografien, gepaart mit ein wenig Geschichte und alles nochmals vermischt mit exzellenter Warenkunde.

Zum Buchaufbau:

Der ist klassisch, vom Frühstück, über Mezza, Suppen, Brot, Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide, bis zum zum Thema „Für den Familientisch“ finden wir alles was die ägyptische Küche so beneidenswert macht.

Natürlich werden auch die in der orientalischen Küche so wichtigen Pickles, Dressings, Konfitüren und Pasten mit einem Kapitel bedacht, die Desserts und Getränke bilden einen perfekten Abschluss des Ganzen.

Zwischen den Kapiteln findet sich immer die Beschreibung eines ägyptischen „Klassikers“ wie zum Beispiel dem Feteer, einem pizzaähnlichen Fladen, der mit den verschiedensten Zutaten, egal ob pikant oder süß belegt/gefüllt, gebacken und anschließend dampfend heiß verzehrt wird.

Eines der Rezepte (mehr verrate ich wie immer nicht), welches ich als erstes ausprobieren werde (dann kommt meine alte handgetriebene Gusspfanne auch endlich mal wieder zum Einsatz) ist die Shakshuka ein „Grundnahrungsmittel“ im gesamten Orient, es besteht aus geschmortem Gemüse und Setzeiern, bin sooo gespannt.

Fazit:

Es ist eigentlich alles gesagt, ein wunderschönes Kochbuch für alle Freunde und „Anwender“ der orientalischen Küche, passt außerdem noch prima unter Euren Weihnachtsbaum! Absolut gelungen!