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Boeuf Bourguignon

Es ist mal wieder Zeit für Bœuf Bourguignon hab ich mir gedacht! Aber dieses mal für die Version von Rachel Khoo aus Ihrem Buch „Paris in meiner Küche„.  Ich mag Rachels Bœuf sehr, es ist super unkompliziert, liefert aber trotzdem ein phantastisches Ergebnis ab, vor allem dann, wenn man es am Vortag schon kocht – eben wie bei Witwe Bolte, gelle……denn wofür er besonders schwärmt ist, wenn es nochmals aufgewärmt.

Ich habe am Rezept lediglich drei kleine Änderungen vornehmen müssen, zum Ersten habe ich das phantastische Fleisch in grobe Würfel geschnitten, ab und zu gibt es eben Mitesser, die keine so großen Stücke mögen, daraus resultierte natürlich die verkürzte Garzeit, sonst hätte ich nach dem Aufwärmen nur noch Fleischfasern in Burgunder essen können und zum Dritten habe ich mein Bœf mit einem Rothschild aus 2011 gekocht, ein feiner Mouton Cadet, so wurde aus meinem Bourguignon natürlich ein Bordelaise !

Aber ein im wahrsten Sinne ganz schwergewichtiger Grund für das Bœuf war natürlich meine neue Cocotte von STAUB – die heute ihre Premiere mit Bravour bestanden hat!

Zum Bœuf gab es ganz Rachel-Like gebratene Semmel-Baguette-Brotreste-Knödel.

Aber seht selbst…….ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Boeuf Bourguignon
Copyright © by Toms Kochbuchblog/ kochbuch.tips
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Bœuf Bourguignon avec des quenelles de baguettes – Burgunderbraten mit Baguetteknödeln

Für 4–6 Personen als Hauptgericht

Zubereitung: 45 Minuten

Garen: 3 Stunden

Dieses Gericht bereitet man in jeder Region Frankreichs natürlich mit dem lokalen Rotwein zu. Sie müssen also keine Flasche Burgunder dafür opfern. Die Idee mit den Knödeln kam mir, als ich begann, übrig gebliebene Baguettes zu sammeln. Sie sind eine tolle Alternative zu Kartoffeln, denn sie saugen die Sauce perfekt auf.

Bereiten Sie den Eintopf schon am Vortag zu, damit er sein volles Aroma entfaltet. Die Pilze dann erst beim Erhitzen zugeben. Die Knödel können Sie luftdicht verschlossen 2 Stunden kühl stellen.

Zutaten

  • 900 g Rinderschmorfleisch, in 6 Stücke geschnitten
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 150 g durchwachsener geräucherter Speck, gewürfelt
  • 10 Perlzwiebeln oder Schalotten, geschält
  • 2 Knoblauchzehen, flach gedrückt
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin 3 Gewürznelken
  • 10 Pfefferkörner
  • 500 ml Rotwein
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Prise Zucker
  • 10 braune Champignons
  • frisch gehackte Petersilie zum Bestreuen

 

Zutaten für die Knödel

  • 200 g altbackenes Baguette oder Weißbrot (mit Kruste)
  • 250 ml Milch
  • 1 Prise geriebene Muskatnuss
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Handvoll frisch gehackte Petersilie
  • 1 Ei
  • 1–2 EL Mehl
  • 1 Stück Butter zum Braten

Zutaten

  1. Den Backofen auf 150 ˚C vorheizen. Die Fleischstücke mit Mehl bestäuben. Das Öl in einem großen Schmortopf stark erhitzen und das Fleisch portionsweise darin anbräunen. Herausnehmen. Speck, Zwiebeln, Knoblauch, Kräuter und Gewürze im Topf goldbraun braten. Das Fleisch wieder zugeben. Wein, 300 ml Wasser, Tomatenmark und Zucker hinzufügen und den Bratensatz vom Topfboden lösen (er sorgt für zusätzlichen Geschmack). Den Eintopf zugedeckt im Backofen etwa 3 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch so weich ist, dass es zerfällt.*
  2. Für die Knödel das Baguette in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Die Milch aufkochen und darübergießen. Umrühren und das Brot abgedeckt 15 Minuten quellen lassen. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Petersilie, Ei und 1 Esslöffel Mehl einrühren. (Die Brotmasse soll feucht und leicht klebrig sein. Ist sie zu wässrig, noch etwas Mehl unterrühren.) Aus der Masse mit angefeuchteten Händen 12–14 knapp golfballgroße Knödel formen.*
  3. Die Pilze etwa 20 Minuten vor Garzeitende zum Eintopf geben und diesen mit Salz abschmecken. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Knödel darin bei mittlerer Hitze in etwa 5 Minuten knusprig goldbraun braten. Den Eintopf mit Petersilie bestreuen und zu den Knödeln servieren.

Rachel Khoo – Mein Küchentagebuch

Hallo Ihr Kollegen der kochenden Zunft, hallo Ihr wunderbaren Hobby-Foodies da draußen………….Sie ist endlich wieder da, es gibt ein neues Buch von Rachel…..heute auch mal ganz ohne lange Vorrede.

Hier ist sie, die wunderbare, phantastische, total unkomplizierte und unglaublich kreative Rachel Khoo !

Copyright (c) by Dorling Kindersley
Copyright (c) by Dorling Kindersley

Rachel Khoo – Mein Küchentagebuch

Über 100 Rezepte für kulinarisches Fernweh

288 Seiten, mehr als 250 Farbfotografien

ISBN 978-3-8310-2778-1

EUR 24,95

Erschienen bei Dorling Kindersley

 Lang ersehnt, endlich ist es da und ich darf es druckfrisch in Händen halten.

Schon Rachels vorangegangene Werke sind Bestseller geworden und das wird wieder einer !

Der Einband soll ein wenig den Eindruck eines Notiz- oder Tagebuchs erwecken, passt natürlich super zum Titel, naja und der Rest ist einfach Lebensfreude pur, ein stimmiges Gesamtkonzept mit tollen Fotos, einem sehr frischen Layout und typisch für Dorling Kindersley und Rachel Khoo – absolut nachkochbaren und leicht umzusetzenden Rezepten mit tollen Tipps dazu!

Von der Provence bis nach Malaysia, von Schottland bis nach Italien und von Spanien bis nach Japan, von der fleischlosen Shepherd´s Pie über das gedämpfte Brötchen mit Teriyaki-Lachs ist für wirklich jeden etwas dabei, die Fotos machen Lust eines nach dem anderen auszuprobieren!

Ganz besonders erwähnen möchte ich aber dieses mal die Desserts, denen Rachel ein sehr ausgiebiges Kapitel widmet, von der Mazarintarte mit Preisselbeeren und Himbeeren, oder der türkischen Kaffeecreme mit Schoko-Mendiants und dem Essbaren Waldboden, das sind Desserts die einfach unglaublich Spaß machen!

Unterteilt ist das Buch in Kapitel wie Vorspeisen, Hauptgerichte, Süßes, Hausgemachtes, Ausstattung und Gute Zutaten.

Etwas ganz besonderes finde ich auch dieses mal wieder Rachels Einführung zum Buch, sie lässt ganz tief in ihre Philosophie und ihre Art zu kochen blicken. Sie ist eben doch mehr als die im Fernsehen kochende Französin als die sie wahrgenommen wird. Sie ist Britin, die das kulinarische Erbe ihres malaysischen Vaters und ihrer aus Österreich stammenden Mutter in sich trägt. Alles das hat sie zu dem gemacht was sie heute ist……..einfach die wunderbare Rachel Khoo !

Fazit:

Rachel hat wieder abgeliefert und es ist phantastisch geworden! Eine wunderbare Sammlung von Rezepten aus aller Welt, gepaart mit Rachels Kreativität, ihrer Lebenslust und Freude am Kochen, lassen das Buch zu einer wahren Verführung zum Selberkochen werden!