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Zu Gast in Marokko

Hallo Ihr Gastro-Chaoten, Foodies und alle die, die nach Kochbüchern genauso verrückt sind wie ich es bin !

Manchmal gibt es (Koch)-Bücher, da flüstert einem der Einband schon zu „nimm mich Du irrer Koch“ und wenn dieser Eindruck dann beim Ersten schnellen durchblättern noch mehr als bestätigt wird, so verkommt der Gang zur Kasse nur noch als ein einfaches Follow up !

Heute hab ich wieder eins aus der Kategorie „gesehen & sofort gekauft“, es geht mal wieder klassisch um Länderküche um eine der farbenfrohsten und vielfältigsten überhaupt wie ich finde, um Marokko.

Und wenn es dann auch noch von Rob und Sophia Palmer ist, (Rob ist der Fotograf), so ist dieses Buch einfach jeden Cent wert!

Das Buch ist nicht nur die Reise durch ein Land, welches stets aufs Neue mit außergewöhnlichen Momenten überrascht, es ist mehr…….. es ist eine fotografische und kulinarische Hommage an ein Land, welches durch so unglaublich viele Kulturen geprägt ist und diese ist mehr als gelungen.

Und hier ist es jetzt endlich:

Copyright (c) by Callwey-Verlag
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Zu Gast in Marokko – Verführerische Rezepte einer kulinarischen Reise von Rob & Sophia Palmer, erschienen im Callwey-Verlag. Ausstattung: Gebunden
Seitenanzahl: 288
ISBN: 978-3-7667-2143-3
  € 39,95

Auch bei dieser wunderbaren „kulinarischen Reise“ bleibt sich der Callwey-Verlag wieder einmal treu und erfindet sich trotzdem immer wieder neu !

Das ist definitiv eines der schönsten marokkanischen Kochbücher in meinen Regalreihen, wo es aber vorerst den Weg nicht hin finden wird! Das bleibt erst mal in meiner Küche stehen, auch wenn es irgendwann vielleicht die eine oder andere „Bremsspur“ beim Kochen abbekommt, aber das empfinde ich nicht als schlimm, das gibt einem Kochbuch „Charakter“ und zeigt, das es benutzt wurde ! Auch dieses mal hab ich direkt mehrere Rezepte gefunden, die ich unbedingt „ausprobieren“ muß, unter anderem die Marokkanischen Crêpes und die Rindfleisch-Tajine mit Datteln und Walnüssen……..aber es gibt noch so unglaublich vieles mehr in diesem wunderschönen und betörenden Buch zu entdecken ! Die Langusten-Tajine mit Safran-Sauce, Quinoa und grünem Gemüse, oder die langsam gegarte Lammschulter mit Labneh, Walnüssen und Granatapfel machen mich weich, ……….

Aber es sind nicht nur die Rezepte, da ist noch so vieles mehr, Geschichten zu Land und Leuten, die für mich bei „Länderkochbüchern“ einfach dazugehören; Rob und Sophia Palmer nehmen uns mit auf eine beeindruckende Reise durch ein phantastisches Land ! Ohne etwas über das Land und seine Menschen zu erfahren, versteht man den Sinn hinter vielen Rezepten und deren Herkunft gar nicht! Es gibt „königliche Begegnungen“, der Leser gerät in einen „Hinterhalt“ oder Rob und Sophia klären uns über Marokkos „flüssiges Gold“ auf, es ist einfach die pure Freude !

Die tiefe Verbundenheit zu Marokko, zeigt das Unternehmen der beiden Autoren „Colour of Maroc“, das in enger Verbindung mit lokalen, gemeinnützigen Einrichtungen steht. Ein Teil des Umsatzes geht direkt an diese Organisationen, welche sich für Bildung und Nachhaltigkeit in ländlichen Regionen einsetzen! Wunderbar kann ich dem nur hinzufügen!

Fazit:

Das ist für mich eines der authentischsten marokkanischen Kochbücher überhaupt, wunderschönes Layout in Verbindung mit phantastische Fotos und tollen Rezepten verleihen dem Ganzen Toms Prädikat „Das muss ich haben“! Chapeau für dieses Reise-Kochbuch!

Kartoffel-Karotten-Tajine mit Erbsen

Liebe Foodies, heute gibts mal keine Kochbuchrezension, sondern etwas „gekochtes“ aus dem zuletzt vorgestellten Kochbuch „Vegetarische Tajine & Coucous“ aus dem Haedecke-Verlag.

Copyright (c) by Toms Kochbuchblog
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Das war eines der unzähligen Gerichte aus diesem Kochbuch, die mich regelrecht dazu verleitet haben sie auszuprobieren, naja und heute gibts das auch mal komplett dokumentiert und mit Rezept! Es war einfach nur genial und „ultra-lecker“! Die Gewürze und Kräuter verhelfen diesem göttlich einfachen Gericht zu wahren Geschmacksexplosionen!

So, und hier jetzt das Rezept:

2-3 EL                        Ghee, Smen oder Arganöl, alternativ 1 EL Olivenöl                mit 1 EL Butter

2                     Zwiebeln, geschält und in Streifen geschnitten

4                     Knoblauchzehen, geschält

2-3 cm         frische Ingwerknolle, geschält

1-2                 rote Chilischoten, Samen und Scheidewände entfernt      (ich hab noch eine grüne und gelbe Schote dazu geschnitten)

1 TL                Kreuzkümmelsamen, grob gemörsert

1 TL                Koriandersamen, grob gemörsert

2 TL                Kurkumapulver

15-18 St.      kleine Kartoffeln (Drillinge)

4 Stück          Karotten, geschält und jeweils in 3-4 Stücke geteilt

600 ml           gute Gemüsebrühe (ohne Glutamatschrott)

225 g             frische Erbsen, oder TK-Ware

1                     Limette, unbehandelt und ausgepresst

1                     kleiner Bund glattblättrige Petersilie, grob geschnitten

1                     kleiner Bund frische Minze, grob geschnitten

Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle, (ich habe meinen wunderbaren Tellicherry-Pfeffer verwendet, ich finde einfach, er hat eine sublimere, feinere und nicht so aufdringliche Würze, bzw. Schärfe wie normaler schwarzer Pfeffer)

Zubereitung:

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Das Fett in einer Casserole erhitzen, Zwiebeln glasig dünsten, Knoblauch, Ingwer, Chili, Kreuzkümmel und Koriander zugeben und kurz mit anschwitzen.

Mit dem Kurkumapulver „abstäuben“ und kurz mit anschwitzen.

Kartöffelchen halbieren und mit

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den Karotten zugeben, kurz mitdünsten und anschließend mit der Brühe auffüllen.

Bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen, dann bei geöffnetem Deckel nochmals 5 bis 10 Minuten ganz leicht simmern lassen, so das die Brühe noch ein klein wenig einreduziert und etwas mehr Bindung bekommt.

Mit Pfeffer und Meersalz würzen.

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Kurz vor Schluss die geschnittenen Kräuter unterziehen. Ein klein wenig der

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Kräuter übrig lassen und nach dem Anrichten auf die Kartöffelchen streuen.

Das Rezept sollte ausreichend für 4 Personen sein, entweder als Beilage oder als eigenständiges Gericht, vielleicht mit wunderbarem krossen Pain Paillasse!

Es ist ein wahres Götteressen!

Vegetarische Tajine & Couscous

Hallo Ihr Herdgeiseln und Hobby-Foodies da draußen, nach Tagen der mit Sicherheit nicht fleischlosen Völlerei wird es dann zum Jahresende mal köstlich marokkanisch-vegetarisch.

Es muss ja auch nicht immer nur Fleisch sein, oder?

Copyright (c) by Haedecke-Verlag
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Vegetarische Tajines & Couscous von Ghillie Basan, erschienen im Hädecke-Verlag. ISBN 978-3-7750-0673-6
Also ich muss ja ganz ehrlich zugeben, das ich nicht der Freak bin wenn es um marokkanische Küche geht, ABER……. ich liebe Couscous in allen Variationen, hab vor ein paar Tagen mal ein Tom´s-Reste-Couscous gemacht (hatte noch nen halben Granatapfel, etwas Feta und Schlotten, das Ganze zu nem Salat verarbeitet), frisches Pain Paillasse von meinem Lieblingsbäcker dazu und fertig, einfach aber göttlich!

Copyright (c) by Haedecke-Verlag
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Nun ja, jetzt aber zum Buch……

Marokko……..und die marokkanische Küche, sie ist von so unglaublich vielen Einflüssen geprägt, Zentral- und Nordafrika, den Traditionen der arabischen Welt, Byzanz, den andalusischen Aromen Südspaniens, alle haben sie im Lauf der Jahrhunderte die marokkanische Küche beeinflusst und ihre Spuren hinterlassen, das ist einzigartig und wunderbar!

Das eigentliche Herz der marokkanischen Tradition und auch der Küche bilden die Souks und alten Medinas, hier präsentiert sich in atemberaubenden Auslagen alles, was das Herz und die marokkanische Küche so begehrenswert macht, ein wahres Fest an Eindrücken für jeden der diese Küche liebt!

Wie immer bei Hädecke, so auch dieses mal ist das Buch wieder von wunderschönen ganzseitigen Fotos geprägt, alles passend in Szene gesetzt und perfekt abgelichtet, so machen Kochbücher einfach Spaß!

Zu finden gibt es nicht nur das klassische Couscous, kleine und große Tajines, sondern auch Vorspeisen, Suppen, sowie auch Salate, Eingelegtes und Eingemachtes.

Diese Art zu kochen, die vielen wunderbaren Gewürze und Kräuter wie Cumin, Koriander, Kardamom, Kurkuma, Minze und Limetten, das ist einfach phantastisch, es eröffnet einem ganz neue Geschmackswelten. Die Verwendung von Rosenblättern, Ghee und Granatapfelsirup und allen voran Safran, das ist einfach unbeschreiblich gut!

Das Erste Rezept welches ich ausprobieren werde ist die Schmorkartoffel-Tajine mit Zwiebel, Fenchel, Sumach und Balsamessig, (die Drillinge hab ich schon), bin so gespannt wie es wird, das Rezept verheißt wunderbares!

Einen weiteren Liebling hab ich auch schon entdeckt, das Couscous mit scharfem Aprikosen-Chutney und Halloumi, das harmoniert einfach alles perfekt miteinander.

Mehr werde ich hier an dieser Stelle wie immer nicht verraten, nur noch eines, auch das letzte Kapitel „Salate, Eingelegtes & Eingemachtes“, ist mehr als vielversprechend !

Die Tomatenkonfitüre mit Zimt und geröstetem Sesam hat es mir jetzt schon angetan!

Fazit:

Für alle Liebhaber der marokkanischen Küche ist dieses Buch ein wahre Fundgrube an kulinarischen Köstlichkeiten! Ich finde es mehr als gelungen! Tolle Rezepte, alles sehr fein kombiniert und absolut einfach auch zuhause umsetzbar, auch wenn man keine Couscousière zuhause hat !