Tom und das Schaeufele

Hallo Ihr Foodies und Kochbuch-Verrückten, heute gibt es mal kein Buch @ Toms Kochbuchblog sondern mal wieder eine phantastische Erfahrung mit dem Big Green Egg, meine Art sagen wir mal vorgezogenes“Eggtoberfest“…….

Tag 1

 Es begab sich, das ich dieser Tage mal Schäufele essen „musste“. Den ersten Tag gab es geräuchert und gesotten und den zweiten Tag natürlich frisch aus dem Rohr, es war einfach nur unglaublich gut!

Nun macht sich Koch Gedanken, sitzt im tiefen Nordhessen und wurde in allen Metzgereien bei der Frage „Können sie mir Schäufele besorgen“ nur groß angesehen……..schade ! Aber trotz alledem nicht

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verzweifeln, ab zum Metzger meines Vertrauens (der hat auch kein Schäufele) und ein wunderschönes frisches und fein durchwachsenes Stück Schweineschulter mit Schwarte geholt.

Zuhause angekommen, natürlich als erstes eine Lake zum Pökeln kochen, abkühlen lassen und Pökelsalz dazu,

anschließend mein feines Stückchen Schwein darin zum Baden gelegt. Es wiegt rund 1,2 kg und ich werde es wohl zwischen 14 und 16 Stunden marinieren lassen und dann wird sich mein Big Green Egg auf das Schwein freuen und es mit mäßiger Hitze und zartem Whiskey-Rauch mehrere Stunden verwöhnen.

Gott ich freu mich drauf wie ein kleines Kind, geht Euch das auch manchmal so?

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Musste doch gerade nochmal im Keller nachsehen, yeah! das riecht jetzt schon so genial!

Tag 2

 So, nach 16 Stunden baden in der Lake hab ich das Schulterstück jetzt mal rausgenommen, fein abgetrocknet und mit einer selbst gemörserten Gewürzmischung aus Tasmanischem Bergpfeffer,

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Tellicherry-Pfeffer, braunem Rohrzucker, Meersalz, etwas Rauchsalz, Knoblauch, Koriandersaat, Chiliflocken und Thymian eingerieben.

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Lass es jetzt eingewickelt in einem Tuch bis heute spät Nachmittags im kühlen Keller ruhen und dann geht´s ab ins Green Egg!

Gesagt getan, um halb drei hab ich dann das Egg angefeuert und gewartet, das es langsam die 130° erreicht um dann mein feines Schulterstück ins Egg zu legen.

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Ursprünglich wollte ich es die komplette Zeit auf dem Grillrost über der Kohle liegen lassen, aber nachdem sich bereits nach einer guten Stunde eine wunderschöne Maillard-Reaktion an der Unterseite eingestellt hatte, beschloss ich kurzerhand auf indirekte Hitze umzusteigen und legte den ConvEGGtor ins Egg.

Temperatur auf 110° abgesenkt und weiter ging es für zweieinhalb Stunden.

Das Ergebnis war einfach nur

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ein Traum an Geschmack und Textur, Butterzart, der Geschmack durch den Rub ganz intensiv aber nicht aufdringlich.

Dazu gab es einfach nur frisches Bauernbrot und einen Dip aus Schmand, Schnittlauch, etwas BBQ-Sauce, Chili-Flakes, Paprika, Knoblauch und weißem Kampot-Pfeffer………….

Es war einfach nur göttlich!

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