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Tantris – Das Gewinnspiel !

So Ihr alle da draussen, egal ob begeisterter Foodie, Kochbuch-Junkie oder Gastronomie- Lebenslänglicher…….

Wie versprochen gibt es heute zum Wochenstart wieder ein wunderbares Gewinnspiel @ Toms Kochbuchblog ……

Copyright (c) by Callwey
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Dieses mal gibt es eine der Kochbuch-Neuerscheinungen des vergangenen Jahres zu gewinnen und zwar das über die Restaurant-Legende „Tantris“.

Zusammen mit dem Callwey-Verlag verlost Toms Kochbuchblog ein Exemplar dieses begehrenswerten Prachtstücks!

Beantwortet uns einfach folgende kleine Frage:

Wie heißt ein Klassiker (oder eigentlich DER Klassiker) aus Eckart Witzigmanns Feder und wann (in welchem Jahr) wurde „Er“ erdacht/kreiert ?

Zwei kleine Tips dazu gibt es: Wolfram Siebeck „nötigte“ EW dazu und näheres darüber erfahrt Ihr vielleicht beim Lesen meiner Rezension des Buches unter www.kochbuch.tips

Die Lösung mit dem Betreff „Tantris“ bitte per Email bis Freitag, 06.02.2015 an kochbuchtips@gmail.com

Der/die Gewinner/in werden per Email benachrichtigt!

Ganz viel Glück und viel Spaß beim Stöbern!

 

Tantris – eine kulinarische Legende

Copyright (c) by Callwey
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Das wunderbare Kochbuch „Tantris – eine kulinarische Legende“ hat den „Gourmand World Cookbook Award“ in der Kategorie „Best Chef Cookbook“ auf Landesebene gewonnen!

Und auch dieses mal war Toms Kochbuchblog einer der ersten, die es vorgestellt haben!     Hier gehts zur Buchvorstellung…..

Es wurde somit in dieser Kategorie als bestes Kochbuch Deutschlands ausgezeichnet und qualifiziert sich dadurch nun für den internationalen Gourmand World Cookbook Award „Best in the World“, der im Juni in Yantai, China verliehen wird.

Somit das zweite Kochbuch innerhalb kürzester Zeit für den Callwey -Verlag!  Chapeau, alles richtig gemacht kann ich da nur sagen!

Tantris

Lange haben wir darauf gewartet, endlich ist es da!

Was soll man zu einem Buch schreiben, welches bereits vor seinem Erscheinen über jeden Zweifel erhaben ist? Ein Buch über DIE Restaurant- Legende, ein Buch dessen drei Küchenchefs die gastronomische Szene dieses Landes mehr geprägt und beeinflusst haben, als alle anderen dies jemals tun werden! Ein Restaurant, über dessen Erbauer und Besitzer auf die Frage „warum er es gebaut habe“ antwortete: „Weil ich einfach gut essen wollte“ !

Ein Buch, welches den ganzen Charme dieser Restaurant- Legende wiederspiegelt, das zeigt wie es im Lauf der Jahre“gewachsen“ ist, niemals steif wirkend, immer ein Garant für pure Lebensfreude, ungezwungenen Genuß und Savoir vivre.

Ein Bauunternehmer, eine damals sehr umstrittene Architektur und ein Küchenchef, welche sich auf den Weg machten, dem Teutonen zu zeigen, das Essen nicht nur aus Schweinebraten, Schnitzel, und Pommes frites bestehen und das Physalis keine lebensbedrohliche Geschlechtskrankheit ist.

Drei der ehrwürdigsten Küchenchefs dieses Landes, einer trat jeweils das Erbe des Vorgängers an; Küchenchefs, die eine neue Generation von Köchen auf den Weg brachten – nicht nur das – sie revolutionierten ein gastronomisches Ödland und brachten unseren Eltern in den siebzigern Lebensmittel nahe, von denen bis dato kaum einer wusste. Auch dank den „Vätern“ des späteren Rungis Express, George W. Kastner und Karl- Heinz Wolf wurde das alles erst irgendwann möglich. Aber dessen jetzt genug…….

Jetzt zum Wesentlichen, DER Buchneuvorstellung des Jahres 2014 :

 

Winkler_Tantris-442x494Tantris, eine kulinarische Legende 1971 – 2014 von Hans Haas, erschienen bei Callwey.

 

Nach einer grandiosen Buchvorstellung in den „Heiligen Hallen“ der Familie Eichbauer in München, ist es nun auch seit wenigen Tagen im Handel erhältlich.

Ich habe es am Montag erhalten und hatte es seither in jeder freien Minute in Händen, ich konnte es einfach nicht weg legen und es wird mich noch sehr lange beschäftigen, einfach auch aus dem Grund, da es eines der wichtigsten Kapitel deutscher Gastronomiegeschichte behandelt! Heerscharen zogen aus, um die Chance zu bekommen, bei Eckart Witzigmann am Herd zu stehen und zu lernen. Mir war dieses Glück zwar nicht vergönnt, dafür aber durfte ich zwei unglaublich Jahre bei Heinz Winkler in den ersten Jahren seiner Residenz verbringen. Eckart Witzigmann sollte ich erst später, zu Zeiten des Palazzo kennen und verehren lernen!

Das Buch:

Der erste Teil fasziniert mit ganz viel lebendiger und wunderbarer Geschichte und Geschichten zum Tantris, es ist grandios zusammengetragen, perfekt angerichtet und toll zu lesen!

Natürlich dürfen bei allem Lob den Köchen, auch zwei ganz wichtige Menschen in der Geschichte des Tantris nicht vergessen, die ebenso wichtig sind, Paula Bosch und Justin Leone, die Sommeliers des Tantris, deren perfekter Service und jederzeit feinsinnige und fachliche Beratung immer wieder begeistert !

Es folgt, auf was man bei gerade diesem Buch ganz besonders wartet: 50 außergewöhnliche Rezepte der drei Kochlegenden, Witzigmann, Winkler und Haas, mit ganzseitigen Fotos von Jörg Lehmann, einem der besten deutschen Food- Fotografen!

Genannt seien hier nur drei dieser phantastischen Kreationen (obwohl sie es schlichtweg alle verdient hätten), ich erinnere nur an die so wunderbar einfache, aber auch zugleich göttliche Seezunge im Bierteig von Heinz Winkler, oder das legendäre „Kalbsbries Rumohr“ von Eckart Witzigmann, einer der Klassiker überhaupt, 1976 erdacht, ist es einer seiner absoluten Geniestreiche, zu denen ihn in diesem Fall der Godfather der Gastrokritik Wolfram Siebeck animiert hat. Die Kombination aus frischem, gedünsteten Trüffel, Foie Gras, Ris de veau, Parmaschinken und Lauch im Strudelteig ist einfach nur unbeschreiblich! Das ist ein wahrer „Signature Dish“, das ist für mich „one in a thousand“, etwas das man einmal im Leben gegessen haben sollte!

Nicht zu vergessen die dritte Legende des Tantris, Hans Haas, der 1991 aus dem Brückenkeller in Frankfurt nach München wechselte, um dort das Erbe von Heinz Winkler anzutreten. Sein „Kalbskopf in Ciabatta gebraten“ mit Meerrettichbohnen ist eine der besten Interpretationen des österreichischen Klassikers, die ich jemals gegessen habe!

Mehr verrate ich wie immer an dieser Stelle nicht!

KAUFT ES UND GENIESST ES SELBST !

Zum Ende des Buches gibt es noch eine sogenannte „Ehemaligen“- Liste aller Mitarbeiter von 1971 bis zur Gegenwart und 50 phantastische Weinempfehlungen zu den Rezepturen im Buch, natürlich von Paula Bosch und Justin Leone!

 

Fazit:

Comme il faut – Revoluzzer – Gormettempel – Architekturikone !

Dieses Buch wird sehr lange seinesgleichen unter den Kochbüchern suchen!