800 Grad – Der Beefer

Hallo Ihr Griller, Carnivoren und Connaiseure, heute wird´s heiß @ Toms Kochbuchblog, um genau zu sein rund 800 Grad, der Beefer, bzw. das Kochbuch zum Beefer ist da!

„Einer isst ein Steak in New York, einer kann heiß, einer Metall!“ – uns schon ist sie erzählt, die Entstehungsgeschichte des Beefers und wer einmal ein Steak aus dem kleinen eckigen „Edelstahlkasten“ mit Infrarotbrenner gegessen hat, der ist ihm mit Haut und Haar verfallen!

Hier ist das heißeste Kochbuch des Sommers:

Der Beefer
Copyright © by Tre Torri-Verlag/ Wiesbaden

Der Beefer
800 Grad – Perfektion für Steaks & Co.

Tre Torri-Verlag

208 Seiten

zahlr. Farbfotos

22,0 × 28,0 cm

Hardcover

€ 39,90 (D) | € 41,10 (A)

ISBN 978-3-944628-92-9

Erscheinungstermin: Mai 2016

www.beefer.de

 

Natürlich müsste ich um dieses Gerät objektiv bewerten zu können, ein solches zum Testen hier stehen haben, das hab ich aber leider nicht und so beschränken wir uns eben auf das neu erschienene Buch aus dem Tre Torri- Verlag, welches sich in seiner vollen Gänze dem Beefer widmet!

Da die meisten Grillgeräte bei Temperaturbereichen ab 350°C bereits schwächeln, befindet sich der Beefer in diesem Bereich gerade einmal in seiner „Aufwärmphase“, nach anständigem Warm-up zeigt der Tache des Beefers über 800°C an und das ist für Steaks und die berühmte Maillard-Reaktion, das beste was es derzeit gibt! Bei diesen Temperaturen entstehen Krusten und Röstaromen, die ihresgleichen suchen!

Naja, was soll ich sagen, der Beefer macht das jetzt auch zuhause möglich – Gigantische Fleischkrusten, feinste Röstaromen und perfekte Gargrade! Aber das „Edelstahlkästchen“ ist mehr als nur ein Fleischveredler, auch Fisch, Meeresfrüchten Gemüse und Desserts gibt der Beefer den letzten „Feinschliff“.

Natürlich ist es auch irgendwo ein edles „Männerspielzeug“, aber ich denke mal richtig angewendet, lassen sich unglaubliche Ergebnisse erzielen!

Der Beefer
Copyright © by BEEF

Das Buch beschäftigt sich sehr eingehend mit Technik und Wirkungsweise, zeigt alle nötigen Zubehörteile und legt in eindrucksvollen Fotos dar, was passiert, wenn sich T-Bone oder Porterhouse mit den über 800°C des Beefers zu einer genussvollen Symbiose vereinen!

Es gibt alles, von Mälzers Lachs Tataki-Style, über´s US-Hanging Tender, dem Rinderfilet mit Gänsestopfleber, Livar-Schweinebauch mit Blumenkohl-Couscous, Thunfischsteak mit Heidelbeer-Blutorangen-Chutney, Zucchini mit Café-de-Paris-Öl, Flammkuchen, Pizza, Burger, einfach alles ist möglich!

Desserts??? Auch die gehen und zwar ganz wunderbar, von der gegrillten Wassermelone, der Créme B., oder die Armen Ritter und das Omelette Surprise……der kleine Beefer entpuppt sich als wahres Multitalent!

Wirklich super und sehr interessant auch die wissenschaftliche Betrachtung der Systematik „Beefer“ von der Maillard-Reaktion, über die Proteinhydrolyse und der Reaktionen beim Abschmelzen der Fettanteile im Fleisch, die wichtigsten Themen rund um das System Beefer werden interessant verpackt in rund 30 hochinformativen Seiten im Kapitel „Beefer-Wissen“ am Ende des Buches nach den Rezepturen geliefert.

Fazit:

DAS Kompendium zum Männerspielzeug des Jahres! Natürlich sind alle Rezepte auch durchaus alltagstauglich und auch ohne den Beefer umsetzbar – aber es macht halt nicht soviel Spaß und das Ergebnis dürfte auch oft ein anderes als aus dem Beefer sein!

Aber trotzdem, tolle Rezepte und sehr viel wissenswertes!

Ein cooles Kochbuch zum brandheißen Thema Beefer!

Bravo!

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