Die neue Alpenküche – Klassisch, kreativ, köstlich

Hallo Ihr Küchengeister, Kochbuch-Freaks und Liebhaber guten Essens, so kurz vor dem Wochenende gibt es wieder etwas besonderes in Toms Kochbuchblog.

Wie schon so oft festgestellt, eine meiner absoluten Lieblingsküchen, sie ist geprägt von einer bestechenden Bodenständigkeit, von wunderbarer Vielfalt, die vom Engadin bis ins Allgäu reicht, eine Küche die immer wieder auf ein neues beweist, das bodenständig und ehrlich nicht auch zwangsläufig langweilig bedeutet.

Es lassen sich viele Adjektive für diese Küche finden, die drei bestechendsten finden wir als Untertitel auf dem Buchcover: „Klassisch, kreativ, köstlich“!

Und hier ist es:

Copyright (c) by Dorling Kindersley

Copyright (c) by Dorling Kindersley

Die neue Alpenküche – Klassisch, kreativ, köstlich. Von Hans Gerlach, erschienen bei Dorling Kindersley. 224 Seiten, gebunden, ca. 130 Farbfotografien.

ISBN 978-3-8310-2659-3     € 24,95

Das ist mal wieder eines der Bücher, in die man sich unglaublich schnell verliebt, Götteressen von der Ersten bis zur letzten Seite!

Aber keine Angst, es ist nicht nur etwas für die „Carnivoren“ unter Euch, auch für die Liebhaber der vegetarischen Küche ist reichlich vorgesorgt! Das Buch ist eine höchst gelungene Mischung aus einfachster, bodenständiger, „Arme-Leute-Alpenküche“ und modernen Kreationen – es ist wirklich für jeden etwas dabei!

Naja und zum Verlag muß nicht viel gesagt, bzw. geschrieben werden, alles was mir bereits aus dem Hause Dorling Kindersley vorliegt, ist bestens recherchiert, die Rezepte „funktionieren“ ausnahmslos, tolle Fotografien, gepaart mit dem passenden Layout machen auch dieses Buch wieder zu einem wunderbar stimmigen Gesamtkonzept zu einem Thema das mir unglaublich am Herzen liegt!

Die Rezepte:

Eine absolut geniale Idee des Autors finde ich den „Pulled Hirschpfeffer“ in Piadina (ein dünnes italienisches Fladenbrot), das ist alpines Streetfood in seiner schönsten Form!

Aber wie gesagt, bzw. geschrieben, da gibt es noch vieles mehr zu entdecken.

Kapitel wie „Jausen“, „Suppen“, „Kleine Gerichte & Vegetarisches“, „Käsegerichte“, „Fisch“, „Fleisch“ und natürlich die „Mehlspeisen & Desserts“ sorgen dafür, das dem Leser eigentlich ständig das Wasser im Mund zusammenläuft!

Eine weitere wunderbare „alpenländische Kombination“ sind die gedünsteten Eglifilets mit Bündner Fleisch oder die Polentaknödel mit Bratensauce, zum niederknien gut kann ich nur sagen! Werd` die vielleicht am Wochenende direkt mal ausprobieren, muss nur noch sehen, das ich noch „Bramata“ bekomme, ich steh nicht so auf dieses Instant-Zeugs!

So, wie immer Ihr lieben da draußen……… mehr werde ich hier nicht verraten, ab mit Euch in die Buchläden, geht stöbern und bestellen!

Fazit:

Man merkt dem Buch an, das es aus der Feder eines Kochs stammt, Hans Gerlach war nach seiner Ausbildung als Koch viele Jahre in verschiedenen europäischen Top-Restaurants zu Gange, bevor er sich entschloss, Architektur zu studieren.

Heute ist er als Fotograf, Food-Stylist und Autor zum Thema Kochen und Rezeptentwicklung tätig. Bekannt wurde er durch seine Kolumnen „Gerlachs Alphabet der feinen Küche“ und „Kochen (fast) ohne Rezepte“ im Magazin der Süddeutschen!

Das Buch ist die neue Bibel des „Alpenfood“ von bodenständig einfach bis witzig kreativ!

Chapeau lieber Hans Gerlach!

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