BEEF -vierundzwanzig-

Halleluja !

Da ist sie endlich meine vierundzwanzigste Ausgabe des genialsten und besten Männer-Food-Magazins auf dem deutschen Markt!

Copyright (c) by BEEF!
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BEEF! – Für Männer mit Geschmack

Auch dieses mal wieder voller Genialitäten und Leckereien von  Aquavit, zu „Burn Santa Burn“- einem Bericht über´s Weihnachtsgrillen, oder Ramen, Pho Bo & Co. den wunderbar vielfältigen asiatischen Suppenklassikern. Sie ist wieder phantastisch geworden, das warten hat sich wieder einmal mehr als gelohnt! Aber, mehr wird an dieser Stelle nicht verraten, runter vom Sofa und ab in den Kiosk!

Chapeau für dieses Prachtstück lieber Jan ! Und hier geht´s direkt zum Beef-Abo !

The Big Green Egg – Project # 4

Hallo Ihr Foodies und Gastroverrückte, heute gibt´s das vierte, wenn auch kurze Projekt zum Green Egg.

Es gab gebeiztes Schweinefilet

Das gebeizte Schweinefilet
Das gebeizte Schweinefilet

im Ganzen aus dem Green Egg, dazu gab es frische Gnocchi aus dem

Die göttlichen Gnocchi
Die göttlichen Gnocchi

wunderschönen „Il Po“-Kochbuch von Michael Langoth (das Rezept ist perfekt), gratinierten Chicoree und eine wunderbare Weißwein-Kräuter-Sauce.

Es war einfach klasse!

Chicorée al forno
Chicorée al forno
Ab in den Rauch....
Ab in den Rauch….

Das Schweinefilet hab ich bei rund 110°C knappe 40 Minuten im „Egg“ mit Kirschholzchips geräuchert. Es war absolut perfekt!

Das Endergebnis !
Das Endergebnis !

Auf die Hand

Yeaah, heute gibts in Tom´s Kochbuchblog im wahrsten Sinne „was auf die Hand“ und zwar in Form von Sandwiches, Burger & Toasts. Aus einem phantastischen, neuen, völlig abgefahrenen Buch, das wirklich erstmals die kreative Vielfalt rund um Toasts, Sandwiches, Bagels, Burger & Co. aufzeigt.

Aufgegriffen wird ein Thema, welches weltweit mehr und mehr um sich greift, einmal ganz von der nahezu explodierenden Street-Food – Kultur abgesehen erleben momentan kulinarische Köstlichkeiten, gleich welcher Art auch immer, gepackt auf oder zwischen zwei Brotscheiben eine wahre Revolution!

Aber warum jetzt erst? Musste erst wieder ein Tipping Point überschritten werden, haben die Menschen keine Zeit mehr zum Essen, oder ist es einfach die Lust am Street-Food, die Lust in der Schlange vor einen Food-Truck zu stehen und auf etwas derart köstliches wie einen Bagel mit frisch gegrilltem Lachs oder ein Fougasse mit frisch gebratenen Merguez zu warten? Wahrscheinlich ist es das alles unisono, das „draussen“ essen, zusammen mit anderen, Sonne, Menschen, gemeinsames Essen, Gespräche, ungezwungenes Quick-Lunch vielleicht?? Ich vermag das nicht einzuschätzen, dessen bin ich nicht in der Lage, aber zu etwas bin ich außerordentlich gut in der Lage, ein gutes Kochbuch zu erkennen……..und dieses hier ist nicht nur ein gutes, es ist phantastisch, es macht Spaß, es ist voller Lebensfreude und ich liebe es, seit ich es das erste mal gesehen haben ………

Jetzt aber genug, hier ist es endlich:

Copyright (c) by Brandstätter Verlag
Copyright (c) by Brandstätter Verlag

Auf die Hand – Sandwiches, Burgers & Toasts, Fingerfood & Abendbrote von Stevan Paul mit Fotos von Daniela Haug. Erschienen im Brandstätter Verlag.

 Mit dieser Art von Essen, dem Street Food, ist auch eine neue Generation von Köchen herangewachsen, auch wenn es sich um Street- oder Fast Food handelt, man ist heute weg von fetttriefenden-nur-kurz-sattmachern ohne jeglichen Nährwert.

Auch hier ist eine ganz klare Richtung zu erkennen, frisch zubereitet, gute, frische Zutaten, egal ob der Fleischeslust gefrönt wird, oder es „veggie“ wird, frische zählt!

Und wer jetzt glaubt, es ginge hier nur mal wieder um ein langweiliges Sandwich-Buch, der täuscht sich gewaltig………“Auf die Hand“ ist mehr als nur das, es ist eine der Neuerscheinungen des Herbstes, vollgepackt mit genialen Rezepten, phantastisch fotografiert und von sorgsam zum Thema ausgewählter Haptik, dickes, griffiges Papier, es passt einfach alles!

Und jetzt wollt Ihr sicherlich auch noch was über den Inhalt erfahren……..weshalb sonst liest man auch eine Rezension, oder?

Also, beginnen wir mal mit den „Klassikern“, vom katalanischen Pa amb Tomáquet (dem spanischen Bruder des italienischen Bruschetta), über das Steak Baguette mit Dijonsenf-Mayonnaise, dem englischen Klassiker Fish ´n´Chips oder dem vietnamesischen Bánh mì, nichts ist vergessen worden !

Im nächsten Kapitel mit dem Titel „Toasts & Sandwiches“ ist der Name Programm, vom Clubsandwich über Toast Hawaai bis zu Tramezzini ist auch hier wieder an alles gedacht, aber es gibt wie zu allen Kapiteln nicht nur ganzseitige Fotos und Rezepte, sondern auch interessante und kurzweilige Geschichten und Reportagen.

Das dritte Kapitel (ich liebe es!) behandelt Hot Dogs & Rolls, vom Po´Boy über die klassischen Hot Dogs bis hin zur Lobster Roll, dem amerikanischen „Hummer- Klassiker“ im Brötchen……..eigentlich ein Wahnsinn, aber unglaublich köstlich! Nicht fehlen darf hier natürlich auch das Submarine Sandwich (SUB) und das Nachtschwärmer- Köfte- Ekmek………..pahntastisch!

Im vorletzten Kapitel mit dem vielversprechenden Namen „Abendbrot & Imbiss“ gibt´s vom Smørrebrød mit Graved Lachs oder Heringsdips, bis zu köstlichen Aufstrichen wie den Obazda oder einen Kernöl-Topfen-Aufstrich, und natürlich auch den Rinder-Tatar oder die Krabbenbrote, die Dinge auf die man sich einen ganzen Tag freut bevor man Abends nach Hause kommt. Selbst der LKW (Leberkäsewecken) und die Ochsensemmel vom Viktualienmarkt hat man nicht vergessen. Es gibt noch so unendlich vieles mehr zu entdecken, aber mehr wird wie immer hier nicht verraten !

Im letzten Kapitel „Drüber, drunter, drauf, dazu!“ geht es um alles, was wir „dazu“ brauchen, egal ob Krautsalat, Teriyaki-Sauce, Aioli, Pesto oder auch Burger Buns und Hot Dog Brötchen…………auch hier ist wieder an alles gedacht, sogar die Teige!

Fazit:

Wie schon gesagt, ich halte „Auf die Hand“ für eine der kreativsten und schönsten Neuerscheinungen in diesem Herbst und das nicht nur zum Titelthema!!

Dieses Buch ist nicht nur etwas für die junge Generation, nein, es soll Euch alle begeistern, Euch ermutigen neues zu testen, modernes auszuprobieren und vor allem und das ist eine der wichtigsten Botschaften dieses Buches: Fast Food muss nicht immer wabbelig, lauwarm und in Papier eingepackt sein, Fast Food kann auch auch zum „Health & Brain“-Food werden!

Ich kann nur sagen: Beim nächsten Gang in die Buchhandlung werft einen Blick rein und ihr wollt es einfach nur noch haben!

Stewart´s Botanisches Barbuch

Liebe Gastrojunkies, heute gibt es mal nichts für die Herdgeiseln, sondern für diejenigen, die Euch mit den besten Cocktails dieser Welt versorgen und natürlich für alle die auch zuhause gerne den einen oder anderen Cocktail „basteln“.

Ein phantastisches Buch, das ich all denen ans Herz legen möchte, die nicht nur die Zutaten eines Cocktails sehen, sondern auch über den Rand des Glases hinaussehen und sich mehr als nur für die bloße Rezeptur interessieren!

Der absolute „Bar“-Buch- Bestseller aus den USA, dort heißt es übrigens in der deutschen Übersetzung „Der betrunkene Botaniker“, ein überaus treffend gewählter Name für dieses Buch wie ich finde.

Jetzt aber zur Deutschen Ausgabe:

Copyright (c) by Bloomsbury Berlin
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Amy Stewart´s „Botanisches Barbuch“, erschienen im Berlin Verlag/ Bloomsbury Berlin.

Im ersten Moment dachte ich beim Auspacken an Charles Schumann, die Bar-Legende schlechthin, ein ganz klein wenig erinnert es an Schumann´s Barbuch, aber nur wegen des äußerlichen, dunkler Buchumschlag, einfarbiges Print, das Format erinnert ein klein wenig an ein Lexikon. Ein Lexikon ist es auch, aber auch das Kompendium schlechthin für alle „Bar“-Interessierten.

Das WSJ-USA titelte bereits: „Ms. Stewart weiß, wie man einen Nullachtfünfzehn-Cocktail in etwas wirklich verblüffendes verwandelt“.

Ähnlich sehe ich das bei diesem „botanischen Barbuch“ auch, es verblüfft auf jeder Seite die man aufschlägt und zu lesen beginnt, es macht einfach Spaß darin zu versinken!

Schon das als Aperitif daherkommende Vorwort lässt den Leser lange nicht los, es fesselt einfach !

Zum Einstieg gibt es eine Reihe fachspezifischer Erläuterungen zu allem was in der Bar wichtig ist, dann geht es auch direkt mit Teil 1, der Entdeckung, der zwei alchemistischen Verfahren, des Fermentierens und Destillierens, durch die Wein, Bier und Spirituosen eigentlich erst entstehen los. Begonnen wird mit den Klassikern, „die am häufigsten zu Alkohol verarbeitet werden“- von Agave bis Zuckerrohr.

Zu jedem botanischen Vertreter gibt es von hochinformativ bis kurzweilig alles Wissenswerte zu lesen und in den meisten Fällen auch noch einen Cocktailklassiker dazu.

Das Ende des ersten Teils läuten die „seltsamen Gebräue“ ein, mit Beispielen eher, naja sagen wir mal vorsichtig formuliert „ungewöhnlicher Liquids“.

In Teil zwei des Buches lernen wir, das in der „durchschnittlichen Spirituosenflasche mehr steckt als reiner Alkohol. Sobald ein Destillat die Brennblase verlassen hat, wird es endlosen Experimenten mit Kräutern, Gewürzen, Früchten, Nüssen, Rinden, Wurzeln und Blüten unterzogen.“ Hier erfahren wir wiederum in sehr lesenswerter Art und Weise, was alles im Alkohol versenkt wird um ihn uns „schmackhaft“ zu machen, selten gehörte Pflanzen von Alant bis Kolanuss und ihre Verwendung werden hier näher beschrieben.

Natürlich gibt es auch noch einen dritten Teil, der sich unserem Garten widmet (nein, es gibt keine Anleitung zum „Schwarzbrennen“, aber jede Menge Tipps zu pflanzlichen Zutaten, zum Mixen und Garnieren, die wir im Lauf der Jahreszeiten in unserem Garten kultivieren können J Von Ananassalbei bis Duftgeranie, und von Fenchel bis Zitronenverbene ist an alles gedacht!

Fazit:

Getreu dem Motto „Jeder gute Drink beginnt mit einer Pflanze“ kann ich nur sagen, das Amy´s Buch mehr als gelungen ist, es sollte in der Gastronomie zu einem Standartkompendium für jeden guten Bartender werden. Es vermittelt unglaublich breitgefächertes Wissen und einer nie da gewesenen Form die einfach nur begeistert!

Chapeau an Bloomsbury und Ms. Steward.

Absolute Kaufempfehlung für jeden Barinteressierten zuhause und ein Must have für jeden guten Barkeeper!

Reine Geschmackssache

Hallo liebe Foodies, hallo Ihr Herdakrobaten und Messerschwinger da draußen, heute hab ich ein ganz besonderes Kochbuch von zwei wunderbaren Kollegen für Euch.

Ich hab zwar irre viele Kochbücher, aber ein solches hab selbst ich noch nicht in Händen gehabt.

Zwei Köche, zwei Zubereitungsarten, zwei Geschmäcker, aber nur ein Buch und das beste daran ist das beste darin (so heisst es doch, oder ?)……. nein, mal im Ernst, nicht nur das zwei Köche dieses Prachtstück geschrieben haben und auch noch im Self Publishing vertreiben, man kann es auch noch von zwei Seiten lesen, einmal von vorne und einmal von hinten (oder umgekehrt) , ein geniales Konzept wie ich finde!

Beide arbeiten mit exakt den gleichen Lebensmitteln, dabei herausgekommen sind völlig verschiedene Rezepturen, Techniken und Zubereitungsarten, wirklich wunderbar!

Und da ist es:

Reine Geschmackssache von Dennis Gasper und Patrick Schmiedel

 Zu den beiden Autoren:

IMG_2362Patrick Schmiedel, gebürtiger Sachse, aufgewachsen an der Seite einer Köchin (seine Mutter) hat im Lauf seines Werdegangs so ziemlich alles gesehen, was ein Koch sehen kann, von der Sterne-Gastronomie bis zum Rock-Catering, heute auch noch stolzer Besitzer eines eigenen Weinbergs, hat eine ganz wunderbare Maxime, wenn es um unseren wunderbaren Beruf geht: „Willkommen in der Gastronomie, dieser ganz eigenen Welt, die dich entweder auffrisst, oder deine wahre Berufung ist“, genau so ist es liebe Patrick! Patrick versucht wie so viele von uns eine unglaublich wichtige Message rüberzubringen, nämlich Mitmenschen zum Thema Essen zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, wie man hochwertige, möglichst regionale Produkte, einfach und lecker zubereitet. Und vor allem, daß es nicht immer Äpfel aus Neuseeland, oder im Winter Erdbeeren aus Spanien oder sonst woher sein müssen!

IMG_2363Dennis Gasper, hat nach langen Jahren der „Wanderschaft“ seine Berufung darin gefunden, sein Wissen in Kochkursen und –seminaren an interessierte weiterzugeben.

Seinen Co-Autor Patrick lernte er wo auch sonst, in der Küche kennen, schnell stand fest, das ein gemeinsames Projekt her muss, davor sitze ich im Moment.

Und es ist wunderbar geworden, zwei völlig verschiedene Charaktere entscheiden sich ein ganz besonderes Kochbuch zusammen zu veröffentlichen. Genauso unterschiedlich sind auch die Gerichte in diesem Buch geworden, nur eines war schnell klar, es gelten für beide die gleichen Pflichtkomponenten bei allen Gerichten, was dabei herauskam ist dieses phantastische Kochbuch.

Die Autoren haben ganz bewußt darauf geachtet, die Gerichte/ Rezepte auch „Alltagstauglich“ zu halten, was so viel bedeutet wie: Alle benötigten Zutaten sind problemlos im Supermarkt zu erwerben! Getreu dem Motto von Dennis: „Erst lecker, dann auch noch chic machen!“

Die Rezepte:

Von Kartoffel und Blutwurst, über Perlhuhn und Kürbis bis Krustenbraten vom Schwein mit Aprikosen, gibt es wunderbar umgesetzte Rezepte der beiden, wie sie teilweise unterschiedlicher nicht sein könnten!

Die Desserts von Joghurt und weißer Schokolade über ein wunderbares Himbeertrifle bis hin zu Pfirsich und Champagner und gratiniertem Ziegenkäse machen mehr als Lust darauf sie alle nacheinander auszuprobieren.

Mehr werde ich wie immer an dieser Stelle nicht verraten!

Fazit:

Dennis und Patrick haben ein Kochbuch mit toller Haptik, sehr schönen Fotografien und von den Rezepturen her ein absolut alltagstaugliches Kochbuch geschaffen, wunderbar kreativ und alles auch am heimischen Herd sehr gut umsetzbar!

Chapeau meine Herren für dieses Buch, ich bin begeistert !

Just Spices – Die Erstausstatter Gewürzbox

Hallo Ihr Gastroholiker und Hobby- Foodies da draußen! Ich bin dieser Tage (wie ja auch bereits in meinem Blog vorgestellt), auf ein

Copyright (c) by Tom´s Kochbuchblog
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tolles, neues Start Up mit dem vielversprechenden Namen „Just Spices“ gestoßen und da ich als Koch bei solchen Dingen immer sehr neugierig und probierfreudig bin, musste ich das natürlich sofort ausprobieren.

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Nicht das ich keinen gut bestückten Gewürzschrank mit allem was man so benötigt hätte, nein, wie bereits gesagt ich wollte es einfach mal ausprobieren, was so ins Haus geflattert kommt, wenn man(n) oder auch Frau sich die „Erstausstatter“- Gewürzbox von Just Spices ins Haus bestellt.

Getreu dem Motto, das Auge isst, bzw. in diesem Falle würzt ja auch mit, muss ich sagen die Dosen sind schon mal sehr gelungen, macht sich ganz nett in einem gut sortierten Gewürzregal (hm, stelle ich jetzt alles um und beende mein Dosenchaos aus selbst gemörsertem und gemischtem)……..mal sehen…..

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Jetzt aber mehr zur gelieferten Erstausstatter- Gewürzbox, eine schöne Junggesellen- oder Studentenbuden- Gewürzzusammenstellung zum Imponieren wie ich finde, zwei annähernd universell einsetzbare und (freu) Glutamat freie Gewürzmischungen für Bratkartoffeln und Rührei, wunderbar duftender Tellicherry Pfeffer sowie feinblättriges Fleur de Sel.

Die Gewichtungen der Dosen sind unterschiedlich, was sich aber allein schon durch die verschiedenen Beschaffenheiten der Gewürze erklärt.

Hier nochmal die genaue Auflistung der vorgestellten Box:

 

  1. Tellicherry Pfeffer, 58 g, wunderbar intensiv duftend nach Tee
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    und Sandelholz, einfach einer der edelsten Pfeffer neben Borbonense- und Kubebenpfeffer !

  2. Fleur de Sel, 58 g, hauchzart, feinblättrig und knusprig
  3. Rührei- Gewürz, 50 g, wunderbar feuriger Mix, der selbst feierwütigen Frühstücksmuffeln auf die Beine hilft.
  4. Bratkartoffel- Gewürz, 60 g, eine Mischung aus Meersalz, edelsüßem Paprika, Curry, Korianderkörnern, Knoblauch, Zwiebeln, Hickory- Rauchsalz, Bockshornkleesaat und Muskatnuss, eine wirklich phenomenal duftende Mischung, die Bratkartoffeln adelt!

Die wunderbare „Erstausstatter Gewürzbox“ gibt es hier für 18,22€.

 

Fazit:

Selbst mir als Koch, der ich sehr selten Gewürzmischungen verwende (es sei denn ich habe sie selbst gemörsert wie für meine Pastrami), gefallen die Mischungen, Chapeau muss ich sagen, sehr gelungen.

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Natürlich werden sich auch hier wieder Kollegen melden, die sagen werden, oh Gott, aber da kann ich nur erwidern, probiert es einfach aus oder zum Glück sind alle Geschmäcker verschieden.

Ich finde es eine wunderbare Alternative zu den großen Gewürzvertrieblern, rundum eine äußerst gelungene und sehr „würzige“ Geschichte!

Weiter so !

Il Po- Kulinarische Impressionen

Liebe Köchegemeinde, liebe Foodies, liebe Kochbuchsüchtige……. heute gibt es ein Glaubensbekenntnis, eine Hommage an die italienische Küche in all´ ihrer Reinheit, Ehrlichkeit und liebe zum Einfachen.

Ein Buch so beeindruckend schön, so wunderbar einfach, so aufrichtig und fein wie es nur eines über die italienische Küche sein kann.

Keine den Teutonen angepasste, unehrliche Küche wie „Spaghetti Carbonara“ mit Schinken- Sahne- Sauce mit geronnenem Ei drin, nein, genauso wie es sein soll, mit Pancetta, Eigelb und vielleicht etwas Nudelwasser um sie schön sämig zu machen…….

 

Die Große Ebene am Südrand der Alpen, mittlerweile hoch industrialisiert, aber niemals den Bezug zu uralten handwerklichen Traditionen verlierend, ist für mich die Wiege der klassischen italienischen Küche, einfaches Essen, welches sich nicht aus Überfluss, sondern aus Mangel und Armut entwickelt hat. Wen verwundert es da, das hier die Slow Food- Bewegung ihre Wurzeln hat!

Jetzt aber zum Buch:

 

Copyright (c) by Edition Styria
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Il Po – Kulinarische Impressionen von Michael Langoth, erschienen in der Edition Styria

 

Beeindruckende, sich auf wenige, einfache aber gute Zutaten beschränkende Küche, das ist die „Cucina povera“, auch die Küche einfacher, armer und hart arbeitender Menschen.

Ich erachte es als eine der höchsten Künste, hieraus Gerichte zu zaubern, deren kulinarischer Stellenwert im Lauf der Jahrhunderte einfach unanfechtbar geworden ist. Ich erinnere hier an Hochgenüsse wie Gnocchi in Salbeibutter, oder eine einfach wunderbare Minestrone, das ist Kochkunst in absolut unbestreitbarer Vollendung!

Schaut man sich die Po-Ebene auf der Landkarte an, so verwundert es nicht, das hier die Wiege alles Guten liegt. Von Aosta bis Alba, über Mailand, Piacenza und Alba, bis nach Modena und Bologna, ganz im Norden begrenzt durch San Daniele und Udine, das sind alles Namen die jedem Gastrosophen das Herz höher schlagen lassen. Hier liegt die Wiege des Lardo, des San Daniele, der Pancetta und des Aceto…………..einfach phantastisch !

Diese klassische italienische Küche ist auch eine Küche der Jahreszeiten, oder gibt es etwas vergleichbares, wie einen Radicchio Tardivo im Winter zu einer „Götterspeise“ werden zu lassen, indem er grob geschnitten mit etwas Pancetta oder Lardo kurz angebraten und mit Parmesan geadelt wird……. etwas guten Balsamico drüber und frisches Ciabatta dazu, es gibt nichts besseres, das ist „vivere il puro“ in köstlicher Vollendung.

Zu Beginn des Buches gibt es wie bereits bei seinem Vorgänger „Mekong“ erst einmal Warenkunde zu den italienischen Klassikern, phantastisch beschrieben und vor allem fotografisch durch den Autor und das „Studio Trizeps“ unglaublich schön in Szene gesetzt. Mehr als beeindruckend finde ich die Fotos der hängenden Culatelli in Polesine Parmense, die bereits mit den Namen ihrer Käufer versehen sind, hier findet sich annähernd alles was am „Sternenhimmel“ einen Namen hat, von Troigros über Gennaro Esposito bis Rene Redzepi und Gualtiero Marchesi dem italienischen Küchengott.

Natürlich finden wir neben den beeindruckenden Fotos, auch sehr viel wissenswertes und tolle Warenkunde, aber am wichtigsten natürlich Rezepte zu allen italienischen Klassikern, von Gnocchi bis Osso Buco, vom Ragù alla Bolognese bis zum Verdure alla Griglia.

Alle relevanten Kochtechniken und die zugehörigen Gerichte werden vorgestellt und in Themen wie „Auf den Punkt gebracht“, „Die Kunst des Schmorens“ oder „Minestre & Zuppe“- vom Kochen mit Wasser vorgestellt. Es fehlt einfach nichts in diesem perfekten „Koch-Lese-und einfach nur drin-blättern-und-träumen-Buch“.

Dieses Buch vereint alle Kulinarischen Glaubenssätze in sich, von „Gutes Essen ist einfach“ über „Essen nach Jahreszeiten“ bis zu höchster „Handwerklicher Intelligenz“, es ist wunderbar!

Fazit:

Ein absolutes „Muss“ für jeden Liebhaber der italienischen Küche, es ist nicht einfach nur ein Standardwerk italienischer Küche, es ist ein Kunstwerk wie eines von Modigliani oder Botticelli!

Just Spices – Der coolste Gewürzladen im Web!

Keine Gewürze zuhause???

Dann seht Euch mal „Just Spices“ an, der „leidenschaftlichste Gewürzladen“, den ich bis jetzt entdeckt habe. Einfach super toll und very spicy !

Im übrigen, das fällt mir hier gerade noch so zum Thema leidenschaftliche Geschäfte ein: den genialsten Kochbuch-Laden unter Gottes Sonne gibt es übrigens in London und er heißt, wie auch sonst……. „Books for Cooks„……ich bin da fast schnappatmig geworden………

Copyright (c) by Just Spices
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Tom wünscht Euch ganz viel Spaß beim Stöbern und Shoppen!

Kiwi, Kaffee, Kardamom

Hallo Ihr Foodies, Köche, Köchinnen, sonstige lebenslängliche der Gastronomie und Fachbuchsüchtigen da draußen.

Das zweite Buch am heutigen Sonntag befasst sich mit Nutzpflanzen und Früchten aller Arten, hauptsächlich aber mit denen, die nicht unbedingt in unseren Breiten kultiviert werden und somit bei uns als exotische Köstlichkeiten gelten.

Copyright (c) by Hirzel- Verlag
Copyright (c) by Hirzel- Verlag

Kiwi, Kaffee, Kardamom – Exotik frisch auf den Tisch von Bruno P. Kremer. Erschienen im Hirzel- Verlag Stuttgart.

 Nach einer sehr lehrreichen Einleitung, die uns vieles über Geschichte, Kultivierung, Anbau und Zucht im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende erklärt und uns vom „Umbau“ der in der Natur gefundenen Wildpflanzen zur ertragreichen Kulturpflanzen schildert, startet das Buch mit dem eigentlich relevanten Teil, dem nennen wir es mal „Gemüse- und Früchteatlas“

Im Buch werden insgesamt 123 wichtige und interessante Pflanzenarten von Ananas, Bitterorange, Pitanga, Purpurgranadilla, bis hin zur Pitomba, Sauerdattel, Kachuma und Schwammgurke selbstverständlich auch mit Foto vorgestellt. Für jede von ihnen findet der Leser neben dem botanischen Profil weitere interessante Angaben zu Herkunft, Verbreitung, Verwendung und sonstigem Wissenswerten.

So manche dieser Exoten sind problemlos zu Hause im Garten oder in Kübeln kultivierbar, bei vielen Arten wie Cherimoya, Jackfrucht oder Mango gibt es gleich die passenden Rezepte mit dazu!

Fazit:

Ein tolles, sehr informatives, durchweg interessantes und niemals langweilig werdendes „Exoten-Lexikon“, in dem der Leser immer wieder auf Neues und Wissenswertes stößt.

„Aha“- Effekt garantiert !

Premium Rum – Eine Auswahl der besten Rums der Welt

Hallo liebe Gastroholiker, Foodies und  (Koch)- Buchverliebte.

Heute gibt es ein Buch, auf das ich persönlich schon sehr lange warte, da es seit Jahren wirklich das einzige gute Kompendium zu diesem Thema ist.

Wo hingegen es zu den beiden anderen „faßgereiften Brüdern“ unglaublich viel zu lesen gibt. Um es kurz zu machen, heute geht es um Rum !

Copyright (c) by Hädecke- Verlag
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Premium Rum – Eine Auswahl der besten Rums der Welt, von Andreas Schwarz. Erschienen im Hädecke- Verlag, 2014

 Wie bereits zu Beginn vermerkt, gibt es zum Thema Rum nur sehr wenig gute Fachliteratur. Meist wird dieses wunderbare Getränk, das leider noch immer ein Mauerblümchendasein führt, in Fachbüchern auch nur am Rande erwähnt;

aber das Rum sehr viel facettenreicher ist als seine beiden Brüder, Whisky und Cognac, das wissen wirklich nur die wenigsten.

Beim Rum ermöglicht sich allein durch seine unglaublich breit gefächerte Herkunft (von Anguilla in der Karibik, über Costa Rica in Mittelamerika bis hinunter nach Venezuela und Peru), eine unwahrscheinliche breite an Geschmacksnuancierungen. Kein „Hochprozenter“ ist so unterschätzt, wie es der Rum ist.

Beim Rum unterscheidet man drei, bzw. eigentlich vier verschiedene Stile in Geschmack und Herstellung:

1.     Der kubanische Stil – ihn zeichnen überwiegend leichte und sehr reine Rums aus.

2.     Der französische Stil, der sogenannte „Rhum agricole“, der nicht aus Melasse, sondern direkt aus Zuckerrohrsaft hergestellt wird.

3.     Der Jamaika Stil – kennzeichnend für die „schweren“ Rums aus den ehemaligen englischen Kolonien. Der Geschmack wird hier durch einen hohen Anteil an Estern und anderen organischen Verbindungen bestimmt, die sich im Destillat wiederfinden. Dem Jamaika Stil fehlt die samtige süße,  welche die anderen Stile mit sich bringen. Daher sind die „Jamaikaner“ nicht unbedingt prädestiniert um „Ersterfahrungen“ auf dem Rumsektor zu sammeln.

4.     Die Schmeichler – Eigentlich ist das kein gemeinsamer Stil, hier finden sich Gemeinsamkeiten wie Süße, Geschmeidigkeit, Samtigkeit wieder, was im Klartext heißt: Hier sind die absoluten Premium Rums aufgeführt, die keiner der vorgenannten Gruppen angehören und somit auch nicht deren Extreme repräsentieren. Im Gegenteil, sie sind sogenannte Blends (wie bei den beiden Brüdern), Mischungen aus beiden Arten der Destillation. Sie kommen zum Beispiel aus Panama oder Barbados, aus Nicaragua, Kolumbien oder St. Lucia. Wahrliche Göttergetränke!

Meinen ersten wirklich heftigen Kontakt zu Rum hatte ich zu „Seefahrer´s Zeiten“ auf einer wunderbaren Beachparty am Doctor´s Cave Beach auf Jamaica, das war im wahrsten Sinne des Wortes eine „umwerfende“ Party (greets to all you guys from Norge who probably read thisJ)

Meinen zweiten, wahrlich unvergesslichen Kontakt mit edlem Rum hatte ich nach einem 7- gängigen Menü anlässlich eines sehr privaten „Get togethers“ zweier Kommunalpolitiker, mit denen ich nach perfekter Menüfolge anstossen durfte.

Hier ging ich ein wenig, na sagen wir einmal „genießerischer“ an die Sache heran, als mir eröffnet wurde, dies sei annähernd 25 Jahre alter Rum aus, ich glaube es war Barbados, ich fand diesen Geschmack einfach göttlich, nun ja und seitdem stehen bei uns zuhause immer mindestens zwei gute Rumsorten im Schrank.

Das Buch, kein „Großformater“, aber von großem Format; nichts ist vergessen worden, an alles hat der Autor gedacht. Ganz viel interessantes zur Geschichte und Herstellung des Rums, tolle Info´s und Empfehlungen sowie Vorstellungen von über 150 Rumsorten,

Im wichtigsten Kapitel „Die Rums der Welt“, werden Rums aus allen relevanten Ländern und vor allem von allen wichtigen karibischen Hot Spots eingehend vorgestellt und wunderbar in Geschmack und Eigenheit beschrieben. Außerdem gibt es zu jedem Rum ein Foto, sowie eine Bewertung des „Preetzer Table of Rum“, dem der Autor angehört.

Zum Ende des Buches gibt es noch wunderbare Empfehlungen, Weblinks und Infos zu unabhängigen Abfüllern sowie ein Rum- Register.

Fazit:

Ein tolles Buch, nicht ausschließlich für den belesenen Bartender oder sonstige Gastrojunkies, (Anm.: Das hier ist kein Cocktailbuch, sondern eine reine Fachliteratur zum Thema Rum!)sondern auch für interessiert Rumliebhaber zuhause und solche die es noch werden wollen. Aber vor allem auch für jene, welche sich nicht nur, wenn es um Grog geht, mit Rum beschäftigen! Nach 2011 und 2012 ist dies bereits die dritte komplett überarbeitete Auflage und sie ist perfekt geworden! Chapeau an den Verlag für dieses Buch!

Meine Ayurveda- Familienküche

So liebe Kochbuchfreaks, Herdakrobaten und Kellnerquäler, zum späten Sonntagnachmittag wird´s mal gesund. Gesund in Form von Ayurvedischer Küche, oh mein Gott werdet Ihr alle jetzt denken, jetzt dreht er durch, NEIN, ganz im Gegenteil, Ihr habt richtig gelesen, Ayurvedische Küche, aber eine die unglaublich Spaß macht.

Sie ist zwanglos, peppig und vor allem macht es auch meinen Kindern Spaß, damit herum zu experimentieren. Und bis jetzt können sich unsere Test aus dem Buch geschmacklich und visuell auf jeden Fall mit dem messen was es sonst so bei uns gibt!

Ich spreche von DEM Ayurveda Fachmann Deutschlands überhaupt, er sieht cool aus, ist tätowiert und es macht auch als Profi einfach Spaß ihm beim Kochen zuzusehen.

Die Rede ist von Volker Mehl, der bereits zwei sehr erfolgreiche Kochbücher veröffentlicht hat.

Und das dritte heißt:

(c) by Trias/Thieme
(c) by Trias/Thieme

Meine Ayurveda- Familienküche – Gemeinsam isst man glücklicher, von Volker Mehl erschienen im Trias- Verlag/Thieme Verlagsgruppe.

Thieme/Trias ist für mich, der ich keinerlei medizinische Fachliteratur besitze mittlerweile zu einem Inbegriff für fachlich sehr gut durchdachte und perfekt recherchierte Literatur zum Thema gesunde Ernährung geworden, niemals langweilig werdend und sich immer Spaß verbreitend……. und die Bücher machen wirklich Spaß, auch wenn es um das für viele von uns leidige Thema „Gesunde Ernährung“ geht.

Aber jetzt endlich zum heutigen Buch von Volker Mehl:

Mich hier über die Grundsätze der Ayurvedischen Ernährung auszulassen, würde den Rahmen dieses Blogs und meine Kenntnisse dazu überschreiten, das kann und will ich nicht. Aber irgendwie muss man sich vor Beginn der Lektüre einfach von gewissen Konventionen frei machen, es gibt nämlich keine gesunde oder ungesunde Ernährung sondern nur passende oder unpassende! Im Ayurveda werden Lebensmittel als Mittel zur Erhaltung der körperlichen und seelischen Gesundheit betrachtet und das ist wie ich finde der wichtigste Aspekt von allen! Ein paar mehr Ayurvedische Basics (aber niemals langweilig werdend) findet Ihr in Volker Mehls Buch zu Beginn.

Zu Bgeinn gibt es einen „Ayurveda- Einsteiger- Tag“, der den Leser auch einfach auf das Kommende vorbereitet. Aber keine Angst…… es wird von niemanden verlangt, sich komplett umzustellen, es soll ja schließlich auch Spaß machen.

Alle Rezepte sind so konzipiert, daß sie ganz einfach nach zu kochen und sogar in unseren „gewohnten Speiseplan“ integrierbar sind, es wird ja von niemandem verlangt sich komplett umzustellen !

Toll geschrieben auch das Kapitel „Wie man Kindern Appetit macht……..“, ganz vieles daraus ist unglaublich einfach und ohne große Mühen bei den eigenen Kindern umsetzbar!

Absolut interessant, wenn auch leicht gegensätzlich zu den Standard- Geschmäcken, sind die ayurvedischen sechs Geschmäcke, bestehend aus süß, sauer, salzig, scharf, bitter und zusammenziehend. Und auch alles sehr eingehend und verständlich erklärt.

Jetzt aber endlich zu den Rezepten…………..Ich muss ehrlich sein, als naja sagen wir mal Fleischfan, fiel mir beim Ersten durchblättern des Buches natürlich sofort auf, das Fleisch gänzlich fehlt, aber weit gefehlt, ich könnte glaube ich wunderbar damit zurecht kommen, es gibt wirklich phantastische, sehr gute kombinierte und überaus kreative Rezeptideen, die allesamt wirklich Spaß beim Nachkochen machen (wir hatten den jedenfalls)…..Drei unserer Favoriten übrigens (mehr wird auch nicht verraten), sind das göttliche Cous-Cous mit Äpfeln und Mandeln, die Pasta mit Radicchio und Ziegenfeta (wobei wir den klassischen Radicchio durch den länglichen Treviso ersetzt haben), und die Rote Beete Stulle mit Kresse, soooo lecker und vor allem beides aus eigenem Anbau.

Also Ihr seht, das alles ist wirklich keine Hexerei und ab und zu solltet Ihr auch Eurem Körper einfach mal etwas Gutes tun, er wird´s Euch danken !

Dieses Buch ist ein wirklich toller Begleiter dabei, Euch mal selbst zu „pflegen“!

Fazit:

Ich finde es nach anfänglicher „leichter“ Skepsis wirklich ein tolles und hochinformatives Kochbuch für alle die sich und ihrem Körper mal etwas Gutes tun wollen! Es macht einfach Spaß!

The Art of simple Food – Alice Waters

Hallo Ihr Kochbuchbesessene und Gastro-Lebenslängliche, heute gibt´s ein Buch einer Köchin und Gastronomin, die ich selbst unglaublich bewundere, ein Frau, die bereits Anfang der 1970 er die konsequente Verwendung von regionalen und frischen Zutaten forderte und in ihrem eigenen „Hot Spot“, dem Chez Panisse in Berkeley/Kalifornien, das auch auf eine Art und Weise umsetzte, die bis heute ihres gleichen sucht!

Sie setzt sich vor allem dafür ein, ausschließlich Lebensmittel zu verwenden, die in der Region angebaut werden, um den nach ihrer Ansicht weiträumigen und umweltschädigenden Transport von massenproduzierten Lebensmitteln zu vermeiden.

Natürlich funktioniert das meiner Meinung nach nicht immer und ist auch nicht global anwendbar, aber wenn jeder beim Einkaufen ein klein wenig mitdenken würde, hätten wir viele Umweltprobleme erst gar nicht!

Ihre Ideen zum Thema Esserziehung bei Kindern finde ich phantastisch, sie bringen Kindern den Wert von frischem (auch selbst angebautem „Essen“ aus dem eigenen Garten) erst so richtig nahe. Was geht schon über Dinge wie selbst gezüchtete und mit Kindern „ausgebuddelte“ und anschließend eingekochte rote Beete ! Wir finden es einfach göttlich. So lernen unsere Kinder  auch den Wert des einfachen, frischen und selbstgemachten zu schätzen. Und das ist unschätzbar wertvoll!

Nach dem kurzen Ausflug in die Philosophie der heutigen Köchin, jetzt aber endlich zu ihr und ihrem Buch:

(c) by Prestel
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The Art of simple Food – Rezepte und Glück aus dem Küchengarten, von Alice Waters, erschienen bei Prestel.

Gleich im Einband des Buches finden wir ein „Was wir tun können“, die beiden prägendsten und wichtigsten Floskeln seien hier genannt: Zum einen „Die Landwirte wertschätzen“ und zum zweiten „Kinder die Kunst des Essens lehren“, hier zeigt Alice Waters ihre beiden essentiellsten Anliegen an uns, einfach das wert zu schätzen was wir täglich auf unserem Teller haben, dieses unseren Kindern nahe zu bringen, ihnen Respekt vor Lebensmitteln zu verschaffen!

Zum Inhalt:

Nach dem Vorwort von Carlo Petrini, dem Gründer von „Slow Food International“, geht es los mit Teil eins des Buches „Geschmack als Inspiration“ der möglichen Vielfalt in unserem Garten und den korrespondierenden Rezepten zu allem was wir anbauen können. Hier beschreibt Alice Waters kurz aber sehr eindrucksvoll, was für ein großes Glück es sein kann, einen eigenen Garten haben zu dürfen., wie es ist mit eigenen Händen etwas anzubauen, man bekommt einfach auch ein ganz anderes Verhälnis zu dem was man nach der Ernte in Händen hält und lernt dabei sich in Bauern und Landarbeiter hineinzuversetzen.

Weiter geht es dann mit den wichtigsten Gartenkräutern im Kapitel „Duft und Schönheit“, deren Anbau und ihren Verwendungsmöglichkeiten in der Küche. Fotos finden wir keine im Buch, das wäre bei diesem Buch auch nicht unbedingt passend wie ich finde. Vielmehr gibt es sehr schöne Zeichnungen und Illustrationen zu allem was in unserem Garten „möglich“ ist.

Zu allen erwähnten Kräutern, Gemüsen, Salaten und Früchten gibt es natürlich auch die passenden Rezepte! Erwähnen möchte ich hier nur eines, welches ich unter Salbei gefunden und auch direkt ausprobiert habe, das ist die „In Milch geschmorte Schweineschulter mit Salbei“………ein absolutes Highlight wie wir fanden.

Es folge Kapitel wie „Zarte Blätter“, „Geheime Helden“, „unterirdische Schätze“, „knackige Stängel“ und viele weitere, alles in Anlehnung an den Lauf der Jahreszeiten, einfach phantastisch „inszeniert und interpretiert“ !

 Der zweite Teil widmet sich unserem Garten und unserem „Grünen Daumen“, hier gibt es von Basics bis Insidertips alles was uns auf dem Weg zum eigenen Garten begleitet und unterstützt.

Im Anhang finden sich noch wichtige Werkzeug- und Quellenangaben sowie tolle Einkaufstipps und Adressen rund um den Gartenbau!

 Ich hoffe ich konnte Euch ein klein wenig der Philosophie dieser wunderbaren Frau nahe bringen und Euch Lust auf dieses wunderbare „Nicht-nur-Kochbuch“ machen !

Es ist einfach phantastisch geworden!

Fazit: Unbedingte Kaufempfehlung, auch wenn Ihr keinen eigenen Garten habt. Gärtnern kann auch im kleinen auf dem Balkon oder auf der Fensterbank stattfinden!

New York Times – 36 hours by TASCHEN

Liebe (Koch)- Buchverrückte, Herdgeiseln und Gastronomiefreaks, Tom´s Kochbuchblog befindet sich ausnahmsweise mal wieder auf Abwegen. Zur Abwechslung gibt es heute mal kein Kochbuch, sondern einen ganz besonderen Reiseführer, nicht irgendeinen, sondern „DEN“ Reiseführer für die USA überhaupt, er hat sogar mich als USA- Besessenen in höchstes erstaunen und „frohlocken“ versetzt. Er ist anders als all´ die anderen, er ist einfach etwas besonderes, gerade auch weil er einem ganz besonderen Verlag entstammt und seinen Ursprung in einer der berühmtesten und faszinierendsten Tageszeitungen dieser Welt hat (ich erinnere hier nur an die Wochenendausgabe dieser Zeitung mit weit über 1000! Seiten). Seit 2002 erscheint in der New York Times eine Kolumne mit dem Titel „36 hours“, diese Rubrik entführt die Leser jede Woche zu einem perfekt recherchierten und durchdachten (Wochenend)-Ausflug mit zwei Übernachtungen. Die Kurztrips sind wunderbar durchdacht, sie stellen nicht nur die Highlights des Reiseziels vor, sondern auch dessen ganz besonderen Eigenheiten und Charme.

 Jetzt aber endlich zum Titel:

(c) by TASCHEN
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The New York Times, 36 Hours, USA & Kanada, herausgegeben von Barbara Ireland, erschienen bei TASCHEN.

 

Vor mir liegt die komplett aktualisierte und überarbeitete Auflage, des meiner Meinung nach am besten recherchierten und interessantesten Reiseführers, den ich bisher zu den USA gelesen habe (und verlasst Euch drauf, ich habe so einige).

150 Ziele in Nordamerika, von den wichtigsten Städten, bis hin zu

(c) by TASCHEN
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weniger bekannten Orten. Wer weiß schon, wo er Frank Lloyd Wrights „Fallingwater“ findet, oder in welchem Reiseführer findet man Städtchen wie Ann Arbor/ Michigan oder Jackson/ Wyoming so charmant und eindrucksvoll beschrieben, das es einem einfach nur Spaß macht, selbst die Restaurant– und Übernachtungstips zu lesen und den Webadressen neugierig zu folgen. Diese Beschreibungen machen einfach unglaubliche Lust auf die USA.

Es fehlt einfach an nichts, von detaillierten Karten und wunderschönen Fotos,

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perfekten Ortsbeschreibungen, einem „Daumenregister“ unterteilt in die verschiedenen Regionen vom „Nordosten“ bis zur „Westküste“ und tollen Illustrationen der Mailänderin Olimpia Zagnoli.

Alle 150 Trips (und das ist eben das besondere dieses Reiseführers) sind immer jeweils in drei Tage mit zwei Übernachtungen unterteilt (im Buch eben von Freitag bis Sonntag), es wird so ein perfekter Mix zwischen Kurzweil, Kultur und natürlich Sehenswürdigkeiten geschaffen. Zu jedem Trip gibt es in Kurzform die nötigen Basics zu Anreise und Übernachtung.

Natürlich ist der Reiseführer nicht nur für „Weekender“ gedacht, dafür wäre er viel zu schade, im Gegenteil, er eignet sich gerade durch seine unkonventionelle, zwanglose und vor allem perfekt recherchierte Art auch wunderbar zur Planung eines längeren Trips vom „Alten Kontinent“ in die „Neue Welt“ aus.

Mittlerweile gibt es noch weitere Bänder der Serie 36 hours, unter anderem auch der „alte Kontinent“ Europa, sowie Australien, Asien, Ozeanien und Lateinamerika und Karibik.

Und wenn Ihr, wie ich annehme in diesem Jahr bereits „unterwegs“ wart, so ist dieser Reiseführer auch einfach mal nur eine wunderschöne und hochinformative Lektüre zum Entspannen und „schwelgen“……. vielleicht in Erinnerungen ????

Fazit:

Zu sagen gibt es an dieser Stelle nicht mehr viel, die erste Auflage war sehr schnell vergriffen, einen Band der zweiten darf ich nun mein eigen nennen.

Einfach ein wundervoll, detailverliebter, lesenswerter, immer wieder neu beeindruckender und grandios gemachter Reiseführer!

 

TASCHEN

NYT. 36 Hours. USA & Kanada

Barbara Ireland

Flexicover, 16,8 x 24 cm, 744 Seiten

€ 29,99

The Big green Egg – Tom´s third Project – Pastrami, pt. 3

Guten Morgen liebe Foodies, Gastroverrückte und Kochbuchjunkies!

Heute gab es nach einem „durchräucherten“ Abend von gestern etwas ganz unglaublich einfaches, aber köstliches zum Frühstück:

Das Endprodukt !
Das Endprodukt !

Ein Pastramisandwich, mit meiner ersten selbst gemachten Pastrami aus dem Big Green Egg……. es war göttlich!

 

 

Ich hoffe die Fotos machen Euch Lust darauf, es selbst auch mal auszuprobieren. Und so kam es dazu 🙂

IMG_2315Die Rinderbrust frisch aus der Pökellake, ein Duft, einfach unglaublich gut!

 

 

 

 

 

Der "Rub" ist aufgetragen.
Der „Rub“ ist aufgetragen.

Eingerieben mit grob gemörsertem schwarzen Pfeffer und Koriandersamen.

 

 

 

 

 

 

Es riecht so unglaublich gut!
Es riecht so unglaublich gut!

Das „Brisket“ nach der ersten halben, von rund 4,5 Stunden im „Egg“.

 

 

 

 

 

 

The first cut!
The first cut!

Und das vorläufige Endergebnis vor der Weiterverarbeitung!

 

 

 

 

Phantastisch
Phantastisch

 

Und das unglaublich leckere Endergebnis der Bemühungen, in wunderbarem, leicht geröstetem Bauernbrot mit

:-)
🙂

selbst eingelegten Essiggurken. Mehr braucht ein perfektes Frühstück nicht. Fast so gut wie im Katz´ Deli am Big Apple.

:-)
🙂

Taschen – Das Magazin

Benedikt Taschen und sein phantastisches Team zeichnen nicht nur für wunderbare Bücher und überragende Buchprojekte verantwortlich und hier möchte ich das in Zusammenarbeit mit National Geographic  entstandene Werk 125 Years of National

(c) by TASCHEN
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Geographic, sowie das unglaubliche Sumo-Projekt mit Annie Leibovitz und an die mehr als überwältigende Genesis  des Sebastião Salgado (noch niemals sind solche ergreifende und unglaublicheFotos unseres wundervollen Planeten geschossen worden) erinnern. Nein, bei Taschen wird selbst etwas, nennen wir es  einmal „selbstverständlich-banales“ wie das Taschen- Magazin zu einem Highlight, auf das man sehnlichst wartet.

Es ist nicht nur ein Journal um die Neuzugänge des Verlages zu promoten, nein, auch hier stimmt wieder einmal alles ! Wunderbares Layout, gepaart mit Photos aus den vorgestellten Büchern, na ja von Annie Leibovits Coverfoto ganz zu schweigen, und ganz viel Wissenswertes, Geschichte und Fakten zu den Büchern und deren Themen!

Einfach wunderschön zu lesen, auch wenn ich es mittlerweile fast auswendig kenne, so kann ich die Finger einfach nicht davon lassen!

Danke an Benedikt Taschen und sein Team für dieses regelmäßig erscheinende Meisterstück der Verlagswerbung!

The Big Green Egg – Tom´s third Project, pt. 2, Pastrami

Guten Morgen liebe Foodies, Herdgeiseln und Gastroverrückte….., es geht munter weiter mit meinen Projekten!

(c) by Tom´s Kochbuchblog
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Das dritte Projekt ist………..richtig geraten, PASTRAMI !

Hatte die Rinderbrust jetzt zweieinhalb Tage in einem phantastischen Fond aus den im ersten Teil beschriebenen

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Gewürzen und Pökelsalz eingelegt, ihn heute morgen rausgenommen und getrocknet.

Anschließend mit einer gemörserten Mischung aus 40 g schwarzem Pfeffer und 40 g

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Koriandersamen eingerieben und ihn nochmal fest in Folie gewickelt. Morgen gehts dann ans räuchern.

(c) by Tom´s Kochbuchblog
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The Big Green Egg – Tom´s second Project, pt. 3

So Ihr lieben, nach langer Wartezeit, hier nun endlich das unglaublich wunderbare und köstliche Ergebnis aus dem The Big Green Egg – Tom´s second Project, pt. 3:  mein erstes selbst produziertes Schwarzgeräuchertes! Es ist genial geworden !

Das Egg ist einfach nur phantastisch!

Genießt die Fotos !

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Das marktfrische AIDA Kochbuch – Märkte und Meer

Hallo Ihr Herdakrobaten und Kochbuchverrückten, heute gibt´s marktfrisches aus aller Welt. Wir begeben uns auf „Kochzeitsreise“ durch die ganze Welt. Ganz besonders wird dieses Buch die ehemaligen „Seebären“ unter Euch interessieren! Es ist wirklich phantastisch gemacht, ein buntes und köstliches „Crossover“ der Häfen und Märkte dieser Welt, von Cadiz am Atlantik über New York, Curacao, Istanbul, Ho Chi Minh City, Stockholm, Cochin und Palermo. Alles wunderbar in Szene gesetzt durch die beiden AIDA- Küchenchefs Frank Meissner und Günther Kroack.

Rezepte, die mir ganz persönlich fernweh machen, da ich alle die oben genannten Häfen bereits auch während meiner Zeit auf der Sea Goddess 1 und der Crystal Harmony sehen, erkunden und vor allen riechen und schmecken durfte. Märkte, die durch ihre unglaubliche Vielfalt an Exoten faszinieren und inspirieren. Einfach nur wunderbar!

Jetzt aber zum heutigen Buch:

(c) by Delius Klasing
(c) by Delius Klasing

Das marktfrische AIDA Kochbuch – Märkte und Meer , erschienen bei Delius Klasing.

 Wie bereits eingehend gesagt, gibt das Buch einen phantastischen Eindruck all der wunderbaren Märkte in den Häfen dieser Welt wieder, wunderschöne Fotos gepaart mit toller Warenkunde zu den jeweiligen Landestypischen Spezialitäten und Rezepten aus der Feder der AIDA- Küchenchefs.

Zu jedem Hafen/ Land gibt es ganz viel wissenswertes und interessantes zu lesen und natürlich auch das landestypische Essen in Form von passenden Vorspeisen, Hauptgängen und natürlich auch die köstlichsten Desserts.

Wer einmal den prachtvollen und bunten Markt der „Inseln unter dem Wind“ in Willemstad auf Curacao besuchen oder erkunden

(c) by Tom´s Kochbuchblog
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durfte, wer einmal den Fischmarkt in Cadiz gesehen hat oder auch nur ein einziges mal in Südostasien auf einem der Märkte frische Mango, oder gar Jackfrucht probiert hat, der kann dieses Gefühl der Fernweh nachempfinden, wenn ein ehemaliger Schiffskoch irgendwo einen der großen Cruiseliner sieht, das ist bei aller „Heimatverbundenheit“ Fernweh und Sehnsucht pur!

Von der scharf gewürzten Dorade, dem Kaninchen in Mandel-Sherry-Sauce, Spare Ribs mit Bohnensalat, Hähnchenleber mit Mango oder geschmortem Wels mit Orangen ist alles dabei, was das kosmopolitische Feinschmeckerherz höher schlagen lässt!

Mehr wird wie immer hier an dieser Stelle nicht verraten!

Fragen dürft Ihr natürlich immer und zu jeder Zeit gerne!

Fazit:

Dieses Buch macht einfach Lust zu kochen, ein wirklich tolles „Crossover-Buch“ für den heimischen Herd! Unbedingte Kaufempfehlung!

The Big Green Egg – Tom´s third Project

Hallo liebe Kollegen, kochbegeisterte, Grillfreaks und Kochbuchsammler, da mein zweites Projekt, das „Schwarzgeräucherte“ aus dem genialen Big Green Egg jetzt im Vorratskeller hängt und langsam trocknet, wird es Zeit sich dem dritten Projekt zu widmen.

(c) by Tom´s Kochbuchblog
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Verraten wird´s aber noch nicht was es gibt, vielleicht bekommt Ihr es ja selbst heraus!

(c) by Tom´s Kochbuchblog
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Also, ich habe jeweils zwei Esslöffel schwarze Pfefferkörner, Koriandersamen und Senfkörner langsam in der Pfanne geröstet und anschließend gemörsert, dazugegeben habe ich anschließend jeweils zwei Esslöffel rote Chiliflocken, Pimentkörner, zwei Zimtstangen (gemahlen), ganze Nelken, jeweils ein Esslöffel Macis und gemahlenen Ingwer.

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Mit einem Teil dieser Gewürzmischung werde ich Montag eine Beize ansetzen und dann gehts weiter ……….

So und jetzt ratet mal was es werden könnte 🙂

Moos Fisch Rinde Blatt – Genuss der Landschaft

Hallo liebe Herdgeiseln, Gastrojunkies und Kochbuchliebhaber !

Die heutige Buchvorstellung ist etwas ganz besonderes, ein wunderschönes und überaus gelungenes Kochbuch aus der Edition Styria.

Ein Kochbuch, das man auch einfach nur mal anschaut, um sich an den wunderbaren Fotografien und den phantastischen Farben der Natur zu erfeuen.

Natur ist dieses mal auch das prägende Stichwort des heutigen Beitrags, getreu dem geflügelten Wort von Johann-Peter Hebel: „In der Ganzen Natur ist kein Lehrplatz, lauter Meisterstücke“ zeigen uns die beiden Autoren Valentino Brienza und Luisa Martini in eindrucksvoller Weise Ihre Liebe zur Natur.

Der Leser wird immer wieder auf ein Neues erstaunt, was Wald, Wiese, Wasser und Feld und für Schätze zu bieten haben, einfach gigantisch, das Prinzip ist sehr einfach aber unglaublich Facettenreich : „Schauen, was die Natur hergibt“!

Aber jetzt zur heutigen Vorstellung:

IMG_2283Moos Fisch Rinde Blatt von Valentino Brienza und Luisa Martini erschienen in der „Edition Styria“ im September 2014

„Freestyle- Naturküche“ haben die beiden Autoren ihre geniale Art des Kochens genannt, weil uns die Natur unendlich viele Möglichkeiten des Kombinierens aufzeigt, von deren grenzenloser Fülle an ungewöhnlichen Zutaten ganz zu schweigen.

Phantasie ist auch beim Ausprobieren der sehr geschmackvoll, nuancenreich und feinfühlig ausbalancierten Kreationen gefragt,IMG_2285 welche aber trotz allem sehr viel Spielraum für die eigene Kreativität lassen; das zu probieren und zu erfahren ist wundervoll !

Wir finden 61 phantastische Schöpfungen (ich verwende dieses Wort hier ganz bewusst) wie „Steinpilz/Ei/Wiesenlabkraut“, „Kaninchen/Chioggiarübe/Einkorn oder Blunzn/Rotkraut/ Haferwurzel.

Unterteilt ist das Buch in verschiedene Genuss-Landschaften wie IMG_2287Wald, Wiese, Feld und Wasser. Zu alledem noch die passenden Grundrezepturen und wir halten ein wirkliches Gesamtkunstwerk der Kochbuchliteratur in Händen.

Zwei der beeindruckenden Gerichte (eigentlich ist dieses Wort viel zu gewöhnlich), möchte ich dieses mal aber doch noch kurz beschreiben:

  1. Romanesco/Pulpo/Moos – Mit Sepiacrumble und Moosmayonnaise, eine wunderschöne und geschmacklich absolut perfekt ausbalancierte Kombination, allein die Moosmayonnaise ist göttlich!
  2. Wachtel/Buttermilch/Maishaar – transparentes, mit Petersilie und Chili parfümiertes Buttermilchgelee, trifft auf in getrocknetem Maishaar paniertes Wachtelbrüstchen, diese Kraetion ist so einfach wie aber auch genial!

Wie bereits eingehend gesagt, setzt der Fotograf Michael Rathmeyer der Kreativität und der schöpferischen Neugierde der Autoren dank seiner wunderschönen Fotografien noch die Krone auf, es ist alles unglaublich schön in Szene gesetzt, ein Fest für die Augen!IMG_2288

Ein großes Dankeschön den Autoren Valentino Brienza und Luisa Martini für Ihre Genialität bei der Erschaffung dieses Buches, es ist „Der Natur gewidmet. Und dem Genuss der Landschaft“ !

Fazit:

Absolute Kaufempfehlung und ohne drüber nachdenken zu müssen, mein….. „Buch des Monats Oktober“ !

The Big Green Egg – Tom´s second project, pt. 2

Hallo Ihr lieben Koch-, Grill-, Bücher- und Gastronomiefreaks !

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Habe ja angekündigt, das mitte kommender Woche mein zweites Projekt folgt, aber wie das nun mal oft so ist, man(n) kann´s kaum

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erwarten, also bin ich heute mit meinem, wunderbar mit vier der edelsten Pfeffersorten und Fenchelsaat mariniertem Schweinebauch in „Klausur“ gegangen und hab ihn mit einer Mischung aus Buchen- und Kirschholzchips geräuchert! Ich kann Euch nur sagen, schade, daß man Gerüche nicht per Email versenden kann! Er ist

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genial geworden, den ersten hab ich bei 120° zweieinhalb Stunden geräuchert, den zweiten bei knapp unter 100° rund 4 Stunden.

Jetzt hängt er erst mal noch für ein bis zwei Wochen im gut

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gekühlten und durchlüfteten

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Vorratskeller (hoffentlich halt ich das so lange durch und fall nicht schon vorher drüber her).

Im übrigen funktioniert das Räuchern einfach nur unglaublich gut mit dem Egg, das wichtigste ist einfach hierbei der Faktor Zeit !

Mein nächstes Projekt werde ich kommende Woche vorbereiten! Ihr dürft gespannt sein !

 

„Genießt“ die Fotos 🙂

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The Big Green Egg – Toms second Project

Es ist wieder soweit, The Big Green Egg – Toms second Project geht an den Start!

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Dieses mal auch wieder Schweinebauch, aber gepökelt. Hab ihn mit einem „Rub“ aus Kubebenpfeffer, Sechuanpfeffer, Borbonense- und Bergpfeffer, sowie mit etwas gemörserten Fenchelsamen eingerieben und wieder vakuumiert, das Ganze zieht jetzt seit 5 Tagen schön im Kühlschrank vor sich hin. Ich denke ich werde ihn 10 Tage marinieren lassen und dann ab mit ihm ins Egg und schön langsam mit einer Mischung aus Buchen- und Kirschholz räuchern!

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Fortsetzung folgt 🙂

Tantris

Lange haben wir darauf gewartet, endlich ist es da!

Was soll man zu einem Buch schreiben, welches bereits vor seinem Erscheinen über jeden Zweifel erhaben ist? Ein Buch über DIE Restaurant- Legende, ein Buch dessen drei Küchenchefs die gastronomische Szene dieses Landes mehr geprägt und beeinflusst haben, als alle anderen dies jemals tun werden! Ein Restaurant, über dessen Erbauer und Besitzer auf die Frage „warum er es gebaut habe“ antwortete: „Weil ich einfach gut essen wollte“ !

Ein Buch, welches den ganzen Charme dieser Restaurant- Legende wiederspiegelt, das zeigt wie es im Lauf der Jahre“gewachsen“ ist, niemals steif wirkend, immer ein Garant für pure Lebensfreude, ungezwungenen Genuß und Savoir vivre.

Ein Bauunternehmer, eine damals sehr umstrittene Architektur und ein Küchenchef, welche sich auf den Weg machten, dem Teutonen zu zeigen, das Essen nicht nur aus Schweinebraten, Schnitzel, und Pommes frites bestehen und das Physalis keine lebensbedrohliche Geschlechtskrankheit ist.

Drei der ehrwürdigsten Küchenchefs dieses Landes, einer trat jeweils das Erbe des Vorgängers an; Küchenchefs, die eine neue Generation von Köchen auf den Weg brachten – nicht nur das – sie revolutionierten ein gastronomisches Ödland und brachten unseren Eltern in den siebzigern Lebensmittel nahe, von denen bis dato kaum einer wusste. Auch dank den „Vätern“ des späteren Rungis Express, George W. Kastner und Karl- Heinz Wolf wurde das alles erst irgendwann möglich. Aber dessen jetzt genug…….

Jetzt zum Wesentlichen, DER Buchneuvorstellung des Jahres 2014 :

 

Winkler_Tantris-442x494Tantris, eine kulinarische Legende 1971 – 2014 von Hans Haas, erschienen bei Callwey.

 

Nach einer grandiosen Buchvorstellung in den „Heiligen Hallen“ der Familie Eichbauer in München, ist es nun auch seit wenigen Tagen im Handel erhältlich.

Ich habe es am Montag erhalten und hatte es seither in jeder freien Minute in Händen, ich konnte es einfach nicht weg legen und es wird mich noch sehr lange beschäftigen, einfach auch aus dem Grund, da es eines der wichtigsten Kapitel deutscher Gastronomiegeschichte behandelt! Heerscharen zogen aus, um die Chance zu bekommen, bei Eckart Witzigmann am Herd zu stehen und zu lernen. Mir war dieses Glück zwar nicht vergönnt, dafür aber durfte ich zwei unglaublich Jahre bei Heinz Winkler in den ersten Jahren seiner Residenz verbringen. Eckart Witzigmann sollte ich erst später, zu Zeiten des Palazzo kennen und verehren lernen!

Das Buch:

Der erste Teil fasziniert mit ganz viel lebendiger und wunderbarer Geschichte und Geschichten zum Tantris, es ist grandios zusammengetragen, perfekt angerichtet und toll zu lesen!

Natürlich dürfen bei allem Lob den Köchen, auch zwei ganz wichtige Menschen in der Geschichte des Tantris nicht vergessen, die ebenso wichtig sind, Paula Bosch und Justin Leone, die Sommeliers des Tantris, deren perfekter Service und jederzeit feinsinnige und fachliche Beratung immer wieder begeistert !

Es folgt, auf was man bei gerade diesem Buch ganz besonders wartet: 50 außergewöhnliche Rezepte der drei Kochlegenden, Witzigmann, Winkler und Haas, mit ganzseitigen Fotos von Jörg Lehmann, einem der besten deutschen Food- Fotografen!

Genannt seien hier nur drei dieser phantastischen Kreationen (obwohl sie es schlichtweg alle verdient hätten), ich erinnere nur an die so wunderbar einfache, aber auch zugleich göttliche Seezunge im Bierteig von Heinz Winkler, oder das legendäre „Kalbsbries Rumohr“ von Eckart Witzigmann, einer der Klassiker überhaupt, 1976 erdacht, ist es einer seiner absoluten Geniestreiche, zu denen ihn in diesem Fall der Godfather der Gastrokritik Wolfram Siebeck animiert hat. Die Kombination aus frischem, gedünsteten Trüffel, Foie Gras, Ris de veau, Parmaschinken und Lauch im Strudelteig ist einfach nur unbeschreiblich! Das ist ein wahrer „Signature Dish“, das ist für mich „one in a thousand“, etwas das man einmal im Leben gegessen haben sollte!

Nicht zu vergessen die dritte Legende des Tantris, Hans Haas, der 1991 aus dem Brückenkeller in Frankfurt nach München wechselte, um dort das Erbe von Heinz Winkler anzutreten. Sein „Kalbskopf in Ciabatta gebraten“ mit Meerrettichbohnen ist eine der besten Interpretationen des österreichischen Klassikers, die ich jemals gegessen habe!

Mehr verrate ich wie immer an dieser Stelle nicht!

KAUFT ES UND GENIESST ES SELBST !

Zum Ende des Buches gibt es noch eine sogenannte „Ehemaligen“- Liste aller Mitarbeiter von 1971 bis zur Gegenwart und 50 phantastische Weinempfehlungen zu den Rezepturen im Buch, natürlich von Paula Bosch und Justin Leone!

 

Fazit:

Comme il faut – Revoluzzer – Gormettempel – Architekturikone !

Dieses Buch wird sehr lange seinesgleichen unter den Kochbüchern suchen!

Kochbücher. Küche. Genuss. Kochen.