Das isst Berlin

Hey Ihr Genussakrobaten, heute gibt’s Berlin serviert – „Das isst Berlin“, das Kochbuch zur Szenehauptstadt. Hier pocht/kocht nicht nur politisch, sondern auch kulinarisch das Herz der Republik!

In kaum einer anderen deutschen Stadt findet man solch eine kulinarische Bandbreite vor wie in Berlin. Die Stadt vereint kulinarische Strömungen aus aller Welt, ist mit seinen hippen Bezirken der kulinarische Hot Spot der Republik.

Zu finden ist alles was des Kulinarikers Herz begehrt, von asiatisch bis arabisch, von klassisch bis modern, von einfach bis ausgefallen und extravagant. Die Berliner Küche ist jung, unglaublich lebendig und irre vielfältig.

„Das isst Berlin“ bringt die ganze geschmackliche Bandbreite der Hauptstadt in die heimische Küche. Das Kochbuch nimmt den Leser mit auf einen faszinierenden Streifzug und überträgt das einzigartige Berliner Flair in tolle Rezepte und spannende Reportagen.

Das Inhaltsverzeichnis sagt glaube ich alles über diesen genialen, kulinarischen Berlin- Begleiter:

  • Wochenend-Brunch & Kater-Frühstück
  • Street-Food
  • Multikulti an der Spree
  • Mittagessen & After Work
  • Süsses zum Kaffee
  • Party-Hunger & Mitternachts-Happen
  • Altberliner Klassiker

und………

  • total geniale Restauranttipps !

 

Vom Ostalgie-Ragout Fin, oder dem Kreuzköllner Menemen mit Pul Biber und Schafskäse, von Stullen und Belach bis zu den Vietnamesischen Sommerrollen mit Chilidip oder dem Hauptstadtbarsch von Florian Glauert, Küchenchef des „Duke“ im Hotel Ellington – sie alle repräsentieren das kulinarische Gesicht unserer Hauptstadt in der Buletten mit Schmorjemüse auf exotische Bulgogi mit Kimchi treffen.

Natürlich gibt’s auch Kadir Nurman´s Erfindung aus den 1960 ern, den Döner, obwohl kein Berliner darauf kommen würde, sich den zuhause nachzubasteln, gibt es ihn doch an fast jeder Ecke für kleines Geld!

Unter „Nicht alles Mampe“ gibt´s tolle Geschichten rund um echte Berliner Gebräue und andere hochprozentige Leckereien- natürlich auch ums Craft-Bier und um Berliner Gin!

Am Ende eines jeden Kapitels gibt es eine spannende Reportage zum jeweiligen Thema, so etwa zur Berliner Breakfest-Kultur oder zu Berlins süßer Seite.

Sie geben einen tollen Einblick in Historie, Vielfalt und aktuelle Entwicklungen der berliner Küche, fangen die Atmosphäre in den Restaurants, Imbissen und Straßen der Stadt ein und runden das Kochbuch so perfekt ab.

 

Steckbrief zum Buch:

 

Das isst Berlin
Copyright © by Dorling Kindersley

 

Rose Marie Donhauser, Manuela Blisse,

Uwe Lehmann

Das isst Berlin

Das Hauptstadt-Kochbuch

Dorling Kindersley

240 Seiten, gebunden

140 Farbfotografien

ISBN 978-3-8310-3119-1

€ 24,95

 

Fazit:

Das ist ein Buch für „Culinary-Traveller“, wie ich es bin! Mit diesem Buch holt Ihr Euch Berlin nach Hause!

Absolute Kaufempfehlung! *****

Leaf to Root by Esther Kern

Hallo Ihr Genussmenschen, Gerne-Kocher und Kochbuch-Süchtigen – Nach „Nose-to-tail“ müsste ja eigentlich ein „Leaf-to-root“-Kochbuch kommen, um das Ganze zu komplettieren, oder? Warum sollte, was beim Fleisch derzeit so zelebriert wird, nicht auch beim Gemüse zur Anwendung kommen? Warum sollte man Gemüse nicht auch vom Blatt bis zur Wurzel essen? Aber eigentlich ist es doch verwunderlich und erschreckend, das man überhaut darüber nachdenken muss, alles von einem Tier, einer Frucht oder einem Gemüse zu verwerten – früher war das einfach so! Und heute müssen wir es erst wieder lernen, unsere Überfluss- und Wegwerfgesellschaft hat uns leider zu dem gemacht, was wir heute sind – Überflussmenschen in jeglicher Hinsicht!

Aber jetzt wieder zum Thema, es gibt da wirklich ein neues und ganz wunderbar gemachtes Buch zu dem Thema aus dem AT-Verlag, welches sich anschickt, die Gemüseküche zu revolutionieren!

Ähnlich wie beim Fleisch, so rückt dieses Buch die sonst verschmähten Gemüseteile wie Karottenkraut, Melonenschale, Radieschenblatt & Co. ins Rampenlicht.

Bei den Spitzenköchen sind die vermeintlich zweitklassigen Gemüseteile seit einigen Jahren Thema, So kocht der Deutsche Daniel Achilles mit Rapsgrün, der Österreicher Heinz Reitbauer mit Artischockenstängeln, der Schweizer Stefan Wiesner mit Tomatenrispe.

Die Autoren von „Leaf to Root“ haben das Thema Gemüseteile systematisch recherchiert und mit Blättern, Wurzeln, Stielen und Strünken experimentiert.

Entstanden ist ein Standardwerk, welches so in dieser Art absolut einzigartig ist und das Gemüse in ein völlig neues Licht rückt – und wo wir gerade beim „ins rechte Licht rücken“ sind, die Fotos von Sylvan Müller sind einfach unglaublich, er hat das perfekte Gespür für den richtigen Moment und die passende Umgebung, er hat es einfach nur drauf! Genial!

Das Buchteam besuchte Pioniere, welche sich schon länger mit dem Thema der ganzheitlichen Verwertung von Gemüse befassen. So etwa die deutschen Sterneköche Andree Köthe und Yves Ollech vom Restaurant Essigbrätlein in Nürnberg. Oder Bauer Søren Wiuff, den Hauslieferanten des dänischen NOMA.

Sensorikerin Christine Brugger hat für das Buch spezielle Gemüseteile verkostet und analysiert. Lebensmittelchemiker Norbert Fischer erklärt im Interview, warum wir über viele Gemüseteile so wenig wissen. 70 vegetarische Rezepte von Pascal Haag (Vegi-Koch und langjähriger Rezeptentwickler bei Hiltl) zeigen, wie man spezielle Gemüseteile in der Alltagsküche einsetzt. Aus Brokkoliblättern kann man etwa Chips machen, mit Erbsenschalen eine Suppe und und aus einem Blumenkohlstrunk eine Pannacotta.

Aber damit nicht genug: In einem Kompendium werden die „Second Cuts“, also die speziellen Teile von 50 Gemüsen beschrieben: Welche sind essbar? Wie bereitet man sie zu? Worauf gilt es zu achten? Dafür griff Esther Kern auch auf historische Kochbücher zurück, sie interviewte dutzende von Spitzenköchen, Bauern und Gemüseexperten aus ganz Europa, experimentierte im eigenen Garten und recherchierte weltweit in Publikationen.

Entstanden ist eine Inspirationsquelle für Alltagsköche, (Küchen)-Gärtner und Kochprofis!

Leaf to Root by Esther Kern
Leaf to Root
Copyright © by AT-Verlag

Steckbrief zum Buch:

Esther Kern| Pascal Haag| Sylvan Müller

Leaf to Root

Alles vom Gemüse essen

AT-Verlag

320 Seiten, 150 Farbfotos

Gebunden

Oktober 2016

ISBN 978-3-03800-904-7

€ 49,90

Fazit:

Das ist die neue es-wird-alles-gegessen-Gemüsebibel ! Ein ganz phantastisch recherchiertes Kochbuch, voller genialer Rezepte, Ideen und Warenkunde!

Rind Complete by Ludwig Maurer

Manchmal gibt es Kochbücher, so wie Rind Complete, die sind wie ein Springsteen- Konzert , einfach nur GEIL- und wenn das Buch dann auch noch von einem langjährigen Freund/ Kollegen ist, dann wird der „Release-Day“ zu Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einmal!

Ludwig „Lucki“ Maurer, was soll ich sagen – einfach nur brillianter Fachmann, gigantischer Koch, autodidaktischer Rinderzüchter und wunderbarer Freund ist endlich mit seinem zweiten Buch auf dem Markt!

Rind Complete heißt Luckis neues Meisterwerk und es ist seit heute DAS teutonische Kompendium zum aktuellen Top-Trend der Gastronomie, dem „Nose-to-tail-eating“, das bedeutet einfach nur soviel wie, das alles vom Tier „verwertet“ bzw. aufgegessen wird – und das ist auch gut so! Viel zu lange wurde viel zu viel weggeworfen oder nicht verwertet und weiterverarbeitet.

Viel zu vielen Stücken des geschlachteten Rindes wurde viel zu wenig Respekt gezollt, sie frönten ihr Dasein in Cremes oder im Hunde- oder Katzenfutter, so eine Schande!!

Dieses Bewusstsein und vor allem den Bezug zum Lebensmittel schärft Ludwig „Lucki“ Maurer mit seinem neuen Buch – er ist es, der uns daran erinnert, das bevor wir Fleisch essen, ein Tier bzw. ein Lebewesen dafür sterben muss!

Um es mal mit Lucki´s Worten zu sagen: „Wenn ein Rind geschlachtet wird, sind das 420 kg Schlachtkörper. Und ein Rind besteht nun mal nicht aus zwanzig Filets, sondern aus vielen verschiedenen Teilen. Jedes Teil als Edelteil zu behandeln – das ist das Ziel meiner Arbeit.“

Danke für diese edlen Worte Ludwig „Lucki“ Maurer !

So und jetzt wieder zu Luckis neuem Prachtstück:

Ist es nicht etwas ganz wunderbares, das uns verwöhnten Schnöseln endlich mal wieder einer (und das auch noch äußerst medienwirksam) zeigt wo der Hammer in Sachen Fleisch hängt?? Das nicht immer nur alles Filet, Roastbeef oder Tafelspitz sein muss, das es auch noch die wunderbaren B & C Cuts gibt, die man sonst so verächtlich der Industrie zu Weiterverarbeitung überlässt!

Oh yeah, das ist endlich mal wieder ein Kochbuch mit Seele, eins das so ehrlich und authentisch wie sein Autor selbst ist! Lucki lebt dieses ganze Thema „Nose to Tail“, so wie es lange kein anderer getan hat. Nachhaltigkeit ist für ihn nicht nur eine moderne, hippe Floskel, die jeder gerade da benutzt wo er sie braucht, nein, Lucki nimmt dieses Thema unglaublich ernst, für ihn beginnt Nachhaltigkeit schon bei der Aufzucht seiner Tiere – er lebt dieses Thema in jeglicher Hinsicht!

Der Inhalt:

Kapitel 1 – Complete – Absolut geniale „Teile-Kunde“

Kapitel 2 – B & C Cuts – Geniale Rezepte auch hier zu den Teilen aus der „zweiten Liga“

Kapitel 3 – Innere Werte/ Signature Dishes – Innereien, nichts für jedermann, man muss sie eben mögen

Kapitel 4 – Heimat ReloadedVerehrte“ Klassiker neu interpretiert

Kapitel 5 – Slow & Fast – Schneller Genuss, aber slowly zubereitet !

Steckbrief zum Buch:

Rind Complete
Copyright © by Matthaes Verlag

Ludwig Maurer

Rind Complete

From Nose to Tail – Das Kochbuch

Matthaes Verlag, Stuttgart

208 Seiten, Hardcover

ISBN 978-3-87515-413-9

€ 49,90

Fazit:

Also von Luckis Rezepten werde ich hier und heute nichts verraten – nur so viel sei noch gesagt: AB MIT EUCH IN DIE BUCHHANDLUNG – es ist noch besser geworden als ich erwartet habe!

Koch/ Patissier des Jahres – die servusedition

Ich war dann mal wieder unterwegs (die komplette Fotostrecke gibt es hier)…….dieses mal zwei Tage in Salzburg zum zweiten Vorentscheid, der #servusedition zum Koch-/ Patissier des Jahres – und es war ein unglaublich spannender Wettbewerb auf Augenhöhe mit der Sternegastronomie!

Koch des Jahres
Copyright © by Koch des Jahres

Was ist der Patissier-/ Koch des Jahres für ein Wettbewerb?

In der D-A-CH- Region werden die Wettbewerbe zum Koch des Jahres seit 2011 und zum Patissier des Jahres seit 2014 ausgetragen. Beide Wettbewerbe richten sich an die kreativen Talente beider Branchen. Hier können sie unter absolut professionellen Bedingungen ihre Fähigkeiten und ihr Talent unter Beweis stellen. Die Wettbewerbe haben sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Networking- und Trendsetting- Plattformen der modernen Patisserie als auch der Gastronomie etabliert!

Wer kann Koch-/ Patissier des Jahres werden?

Bewerben können sich alle Patissiers, Konditoren, Köche, Chocolatiers und Bäcker mit dem Wohnsitz in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. Aus allen Bewerbern werden pro Vorfinale fünf Teilnehmer bei den Patissiers und sechs Teilnehmer bei den Köchen in einem schriftlichen Vorentscheid ausgewählt. In den insgesamt vier Vorfinalen wählt die Jury jeweils zwei Finalisten aus. Diese acht Kandidaten treten dann zum Finale auf der Anuga in Köln mit neuen Kreationen unter denselben Bedingungen gegeneinander an. Der prestigereiche Titel bringt nicht nur zahlreiche Berichte in der Fachpresse sowie in den allgemeinen Medien mit sich, sondern bedeutet auch einen großen Karrieresprung für den Gewinner.

 

Die diesjährigen Austragungsorte sind:

  1. Vorfinale: 24.& 25. April 2016, Achern
  2. Vorfinale: 09. & 10. Oktober, Salzburg
  3. Vorfinale: Frühjahr 2017, Location wird noch bekannt gegeben
  4. Vorfinale: Juni 2017, St. Pauli Stadion, Hamburg

Finale: Oktober 2017, ANUGA-Köln, Halle 7 Culinary Stage

 

Organisiert wird der Wettbewerb durch die spanische Unternehmensgruppe Grupo Caterdata S.L. mit Sitz in Barcelona und Freiburg. Sie organisiert bereits seit 2003 das spanische Pendant „Concurso Cocinero del Año“. In Spanien ist das wohl unbestritten der renommierteste Kochwettbewerb und das meist geachtete Koch-Event in den Medien! Auch hier bei uns wächst die Veranstaltung so langsam zu den am meisten beachteten Wettbewerben der Branche heran.

#servusedition
Copyright © by kochbuch.tips

Eine Garde absolut hochkarätiger Juroren unter dem Vorsitz von Dieter Müller (beim Koch des Jahres) und Pierre Lingelser (bei den Patissiers) verkostet und bewertet nach jeweils rund 5 Stunden Vorbereitungszeit die Kreationen der Teilnehmer und gibt im Anschluss daran die beiden jeweils besten Teilnehmer des Wettbewerbs bekannt, welche dann zum Finale nach Köln fahren.

Hier auch nochmal alle Juroren beider Wettbewerbe – ich denke das zeigt wie hochkarätig die beiden Jurys besetzt sind!

 

Bei den Köchen unter Vorsitz von Dieter Müller (MS Europa):

Nick Bril – The Jane**, Antwerpen (BE)

Oriol Castro – Disfrutar* / Compartir, Barcelona (ES)

Wolfgang Faßbender – Restauranttester, Gastrokritiker (D-A-CH)

Sebastian Frank – Koch des Jahres 2011, Hórvath**, Berlin (D)

Martin Lippo – Fooddesigner und –berater, Vakuum, Barcelona (ES/ARG)

Karl und Rudolf Obauer – Restaurant & Hotel Obauer, Werfen (AT)

Andreas Senn – SENNS.Restaurant**, Salzburg (AT)

Cornelius Speinle – Dreizehn Sinne*, Schlattingen (CH)

 

Bei den Patissiers unter Vorsitz von Pierre Lingelser (Schwarzwaldstube):

Pierre Lingelser – Schwarzwaldstube*** Hotel Traube Tonbach, Baiersbronn (DE)

Nick Bril – The Jane**, Antwerpen (BE)

Wolfgang Faßbender – Gastrokritiker und Restauranttester (D-A-CH)

René Frank – Start-up-Unernehmer, CODA, Berlin (D)

Christoph LindpointnerGeschäftsführer Dallmayr Pralinenmanufaktur, München (D)

Martin Lippo – Fooddesigner und –berater, Barcelona (ES, ARG)

Matthias Mittermeier – Pfersich Trendforum, Neu-Ulm (D)

Thomas Scheiblhofer – TIAN restaurant*, Wien (AT)

Andy Vorbusch – Dolder Grand Zürich (CH)

 

#servusedition
Copyright © by kochbuch.tips

Begleitet wurden die Wettbewerbe an beiden Tagen durch ein Abwechslungsreiches und hochinteressantes Rahmenprogramm mit spannenden Workshops, Vorträgen und buntes Treiben an den Marktständen.

 

 

 

Und hier natürlich auch die Teilnehmer, die Aufgaben und die Sieger beider Wettbewerbe der #servusedition in Salzburg !

 

Bei den Patissiers:

  • Katharina Haslinger– Commis Patissiere, Romatik Hotel Im Weissen Rössl, Sankt Wolfgang im Salzkammergut (AT)
  • Mike Kainz– Chef de Partie Brasserie Les Trois Rois, Basel (CH)
  • Martin Studeny– Chef Patissier /Inhaber M Passione Patisserie & Confiserie, Salzburg (AT)
  • Andreas Trampler– Chef Patissier Camers Schlossrestaurant, Hohenkammer (DE)
  • Christian Walter– Patissier Hotel Restaurant Lamm Rosswag* Vaihingen (DE)

Jeder Kandidat musste folgende Desserts präsentieren:

  1. Freestyle Dessert in 6-facher Asuführung
  2. Drei-Pfichtkomponenten-Dessert aus Ivoire Schokolade/Zwetschge/Kürbiskernöl in    6-facher Ausführung
  3. Freestylepraline oder Petits Fours in 15-facher Ausführung

 

Bei den Köchen:

  • Daniel Hutsteiner – Küchenchef Restaurant Gesundheitshotel Gugenbauer, Schärding am Inn (AT)
  • Jürgen Kettner – Chef Saucier / Chef Tournant Restaurant Schöngrün, Bern (CH)
  • Jan Pettke – Küchenchef Scheck-In Kochfabrik, Achern (DE)
  • Christopher Sakoschek – Privatkoch cs-cooking, Kirchdorf in Tirol (AT)
  • Christina Steindl – Sous Chefin Rohrmoser Kocht GmbH, Bischofshofen (AT)
  • Matthias Walter – Sous Chef Burg-Staufeneck*, Salach (DE)

 

Die Aufgabe:

Innerhalb von fünf Stunden müssen die Wettbewerber ein Drei-Gänge-Menü für sechs Personen mit einem Warenwert von max. 16 Euro präsentieren. Eine neue Herausforderung der #servusedition ist die zusätzliche Aufgabe, einen Gruß aus der Küche mit norwegischem SJØ-Matjes von Friesenkrone zu schicken.

Die Gewinner des zweiten Vorfinales, der #servusedition:

Bei den Patissiers wurden Maik Kainz (Platz 1) und Martin Studeny (Platz 2) für ihre drei live zubereiteten Kreationen mit dem Einzug ins Kölner Finale zum Patissier des Jahres auf der ANUGA 2017 belohnt.

Bei den Köchen legten Jan Pettke (Platz 1) und Christopher Sakoschek (Platz 2) eine kulinarische Glanzleistung hin und sicherten sich so die begehrten Plätze für´s Finale auf der ANUGA in 2017.

Alles in allem kann ich sagen, das wir zwei phantastische Tage hatten, an denen auf ganz hohem gastronomischem Level „aufgetischt“ wurde! Das war allerfeinstes Handwerk was hier geboten wurde! Es ist immer wieder schön zu sehen, das es doch hier und da noch junge Menschen gibt, welche die Gastronomie in der gleichen Weise lieben und leben, wie wir alten Kerle das tun!

BRAVO!

Österreichische Mehlspeisen

Hallo Ihr Genusssüchtigen da draußen, weiter geht’s mit süßer Küche @ Toms Kochbuchblog! Nach Österreich geht es endlich mal wieder und es geht um………na was wohl – Österreichische Mehlspeisen, mit 250 süßen Rezepten für alle Jahreszeiten.

Ingrid Pernkopf meldet sich köstlich, süß und eindrucksvoll mit diesem Meisterwerk zum Thema österreichische Süßspeisenkultur zurück!

Die Mehlspeisen sind das Herzstück der österreichischen Küche: Herrlich süße Köstlichkeiten begleiten uns durch das ganze Jahr, in ihrer wunderbaren Vielfalt spiegelt sich die Freude am Leben und Genießen.

Warme und kalte Genüsse, Schmarren und Aufläufe, Kuchen und Torten, Schnitten und Knödel, Tascherl und Nudeln – der Fantasie, so zeigen Ingrid Pernkopf und Alexander Höss-Knakal, sind keine Grenzen gesetzt.

Sie zaubern klassische und neue Rezepte in den Mehlspeisenhimmel, kein Backtraum und keine süße Sünde bleibt in diesem Buch unerfüllt!

Was gibt es im Buch zu entdecken?

 

Warme Köstlichkeiten

Schmarren, Palatschinken & Waffeln

Knödel, Tascherl, Nudeln & Schmalzgebackenes

Warme Aufläufe und Soufflés

Strudel & warme Fruchtgenüsse

 

Kalte Genüsse

Torten & Schnitten

Gugelhupf & Kuchen

Tartes & Cupcakes

Brownies, Muffins & Kleingebäck

 

Cremiges, Eisiges & Erfrischendes

Kalte Cremen & Terrinen

Parfaits, Granités & Eis

Säfte & Smoothies

 

Alle Rezepte sind „klassifiziert“ von „Einfach – für Hobbyköchinnen & -Köche“ über „etwas schwieriger – mit etwas Übung & Erfahrung nachzukochen“ bis hin zu „erfordert einiges am Geschick und/oder Zeitaufwand“.

 

Steckbrief zum Buch:

Österreichische Mehlspeisen
Österreichische Mehlspeisen
Cover © by Pichler-Verlag

 

 

Ingrid Pernkopf/ Alexander Höss-Knakal

Österreichische Mehlspeisen

250 Rezepte für alle Jahreszeiten

Pichler-Verlag

Hardcover, 224 Seiten

ISBN 978-3-85431-735-7

€ 29,90

 

 

Fazit:

Für alle die es gerne österreichisch-süß zuhause mögen, ein Buch an dem Ihr nicht vorbeikommt!

Pralinen Fours & Co.

Na das wurde aber auch Zeit ! Der Paukenschlag kurz vor der Buchmesse, da ist er und aus dem führenden deutschen Fachverlag für Hotellerie, Gastronomie, Konditorei und Bäckerei kommt er – es geht um die Perlen aus Patisserie und Konditorei –

Vorhang auf für Pralinen Fours & Co. aus dem Matthaes –Verlag in Stuttgart.

Mit Matthias Mittermeier (Hrsg.), Ian Matthew Baker, Nicole Beckmann, René Frank, Christian Hümbs und Andy Vorbusch, haben sich die wohl derzeit außergewöhnlichsten Künstler der süßen Zunft gefunden um dieses Meisterwerk zu veröffentlichen!

Jeder der „süßen Profis“ denkt und lebt dieses Thema ein klein wenig anders, da haben wir Christian Hümbs, bekannt aus „Das große Backen“, der als Aromakünstler geniale Kompositionen mit Gemüse zeigt, oder René Frank, der puristische Ästhet. Aber auch Nicole Beckmann, die geprägt durch ihre Arbeit in der Nationalmannschaft der Köche unglaublich elegant und meisterlich agiert, Ian Matthew Baker, der sich als Hotel-Patissier, der sich als Hotel-Patissier der klassischen französischen Patisserie verschrieben hat, Andy Vorbusch, der intelektuelle Querdenker, dessen Patisserie genau das widerspiegelt und natürlich der Herausgeber, Matthias Mittermeier, der Techniker und Designer, der sich außerordentlich intensiv mit der Weiterentwicklung von Konditorei und Patisserie beschäftigt. Natürlich ist es so auch seiner Arbeit als Herausgeber zu verdanken, das in diesem Buch neben 70 genialen Rezepturen auch soviel kreative Power steckt.

Diese sechs „Kreativmaschinen“ decken das komplette Spektrum der modernen Patisserie von Pralinen, Teegebäck, Marshmallows, Cake Pops, Petits Fours, bis hin zu Bonbons, Fruchtgelees und Macarons ab!

Hier nur einige der phantastischen Kreationen:

Matthias Mittermeier

  • Mozart – The new Generation
  • Mangostanen Marshmallow mit Yuzu-Mango-Karamell

 

Ian Matthew Baker

  • American Cheesecake mit Kalamansi-Curd, Vanille & Baiser
  • Espresso-Zichorien-Marshmallows mit Kokos

 

Nicole Beckmann

  • Kokos, Wasabi & Himbeer
  • Kornelkirschen-Marshmallow

 

René Frank

  • Pekannuss-Praliné mit Pompona-Vanille
  • Geeiste Mandeltarte mit Seidentofu

 

Christian Hümbs

  • Schokoladen-Macaron mit Baileys
  • Sojasauce-Erdbeer Marshmallow

 

Andy Vorbusch

  • Wilde Kakaobohnen & Kalamata-Oliven
  • Süßholz-Melasse-Marshmallow

 

Ihr seht, was hier entstanden ist, zeigt die absolute Königsklasse der deutschen Patissiers- und Konditorenkunst auf. Sehr übersichtlich beschrieben und mit Skizzen dargestellt ist das Buch eine leicht nachzuvollziehende Kollektion hochkarätigster Rezepturen. Die unglaublichen Fotos von Fabian Sänger verleihen dem Buch noch mehr den Status eines absoluten „Must Have“ .

 

 

Steckbrief zum Buch:

 

Pralinen Fours & Co
Pralinen Fours & Co
Copyright © by Matthaes Verlag Stuttgart

 

Matthias Mittermeier (Hrsg)

Pralinen, Fours & Co

Patisserie und Konditorei

Matthaes-Verlag, Stuttgart

240 Seiten, Hardcover

ISBN 978-3-87515-132-9

€ 69,90

 

 

Fazit:

Absolut unverzichtbar für jeden Patissier, Konditor, Dessertliebhaber und wagemutigen Tüftler in der heimischen Küche !

Bravo!

Lavazza Kalender 2017 – Turin

Lavazza
Copyright © by Toms Kochbuchblog/ kochbuch.tips

 

„We are all world defenders“, das sind die Worte von Francesca Lavazza, welche sie mir in mein Exemplar des Lavazza-Kalenders 2017 geschrieben hat!

Ich formuliere den Satz etwas um und lasse daraus ein Frage werden: „Wäre es nicht ganz wunderbar, wenn wir alle irgendwie zu World Defenders werden würden?“ – So beginne ich meinen heutigen Artikel zu einem phantastischen zwei-Tages-Trip nach Turin – natürlich hab ich auch ganz viele Fotos gemacht, die findet Ihr hier !

Also, los geht´s: Ich war dann mal in Italien, genauer gesagt in Turin – DER italienisch-europäischen Kaffee-Metropole! Um es auf den Punkt zu bringen, es geht um Lavazza und um die Vorstellung des neuen Lavazza- Kalenders 2017, welches man mit einer meisterlichen Ausstellung in der ehemaligen Turiner Börse, grandios zur Umsetzung gebracht hat.

Zeitgleich zur Vorstellung vom 22. bis 26. September fand natürlich auch in diesem Jahr der Terra Madre Salone del Gusto in Turin statt. Dieses alle zwei Jahre stattfindende kulinarische Event der Extraklasse stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von 20 Jahre Slow Food – hier nutzte Lavazza auch die Gelegenheit um seinen beeindruckenden Nachhaltigkeits-Report 2015 vorzustellen!

Hier ist neben vielen anderen wichtigen Fakten unter anderem zu erfahren, das daß Engagement zum Thema Nachhaltigkeit in den letzten drei Jahren um 70% auf rund 7 Millionen Euro erhöht wurde.

Francesca Lavazza
Francesca Lavazza © by kochbuch.tips

Aber, hinter all` dem steht mehr als die bloße Vorstellung eines Kalenders – Nein, Lavazza zelebrierte in diesem Jahr den letzten Teil seiner Kalender-Trilogie, welche in ganz enger Zusammenarbeit mit Carlo Pedrini, dem Gründer von Slow Food entstanden ist – im übrigen arbeitet Lavazza nun schon seit über 20 Jahren mit Carlo Pedrini und Slow Food zusammen und hat sich dessen Grundsätze, was Nachhaltigkeit und ressourcenschonendes Verhalten angeht zum Leitsatz gemacht!

Ähnlich wie bei einem großen italienischen Reifenhersteller, ist dieser Kalender mittlerweile zu einem begehrten Kunst- und Sammlerobjekt geworden.

In einer langen Reihe von Fotografen finden sich Namen wie Helmut Newton, Ellen von Unwerth, Annie Leibovitz, Steve McCurry und in diesem Jahr der wunderbare Denis Rouvre, übrigens bereits Gewinner des World Press Photo Awards, welcher die beeindruckende Trilogie unter dem Namen „Earth Defenders“ beendet – aber da steckt noch sehr viel mehr dahinter:

Denis Rouvre
Denis Rouvre © by kochbuch.tips

Die eindrucksvollen Portraits des französischen Fotografen Denis Rouvre würdigen die symbiotische Beziehung asiatischer Erntearbeiter mit ihrer Umwelt. Dabei ist jedem Portrait eine beeindruckende Landschaftsaufnahme gegenübergestellt. Daraus entsteht ein Gesamtkunstwerk, in dem sich die Wesensmerkmale von Mensch und Natur überlagern und zu einer neuen Aussage verschmelzen.

Lavazza
Earth Defenders © by kochbuch.tips

Der Lavazza- Kalender 2017 schlägt das dritte und letzte Kapitel des Fotoprojekts „Earth Defenders“ auf, das unter der kreativen Leitung von Armando Testa steht. Nach Steve McCurrys Bildern aus Afrika (2015) und jenen von Joey L. aus Mittel- und Südamerika (2016) hat sich der französische Fotograf Denis Rouvre nach Asien begeben, um dort die Beziehung und die Liebe der Menschen zur Natur und ihr Bestreben, die Umwelt zu schützen, in seinen Fotografien zu dokumentieren. Der Kalender mit dem Titel „We are what we live“ präsentiert zwölf Motive – jeweils ein Duo aus einem Portrait und einer Landschaft: Jedes Portrait scheint wie eine Landschaft und jede Landschaft wie ein Portrait.

Denis Rouvre
Denis Rouvre & Tom @ Spazio Lavazza © by kochbuch.tips

Wirken die Kombinationen aus Portraitfotos mit sehr dunklem, ja fast schwarzem Hintergrund und Landschaftsaufnahme zunächst etwas schwermütig oder gar traurig, da es doch normalerweise die hellen Farben sind, denen man eine positive Symbolik zuspricht, erfährt man aber bei tiefgehender Betrachtung schnell, worum es hier eigentlich geht: Gesichter und Landschaft werden einender gegenübergestellt, so das eine erkennbare Symbiose aus Mensch und Natur entsteht. Denis Rouvre zeigt die Menschen und ihren Lebensraum, den sie leidenschaftlich verteidigen – die Earth Defenders also.

Ganz Turin zeigte sich dieser Tage geprägt vom Salone del Gusto und vom Lavazza-Kalender, aber nicht im Stile übermäßiger und aufdringlicher Werbung, sondern passend zu diesem Projekt, zurückhaltend, ruhig und wohldosiert!

Lavazza
Coffee Tasting @ Lavazza © by kochbuch.tips

Am Rande der Ausstellung durften wir an einem phantastisch moderierten Coffee-Tasting teilnehmen, bei welchem wir zum Thema Kaffee eigentlich komplett neu „eingenordet“ wurden, es war einfach großartig! Ich für mich kann sagen, das ich seit diesem Tasting einen komplett neuen Bezug zum Kaffe entwickle und bereits entwickelt habe. Kaum ein Genussgetränk ist so facettenreich, vielschichtig und nuanciert in seinen Geschmacksnoten, wie es der Kaffee sein kann.

Der Tag endete in einem großartigen und herzberührenden Klavierkonzert mit der

Teatro Carignano
Teatro Carignano © by kochbuch.tips

Musik zum Lavazza-Kalender des Komponisten Ezio Bosso im Teatro Carignano, einem der schönsten klassischen „Logen-Theater“ in ganz Italien! Es war einfach nur unglaublich!

Der zweite Tag begann mit der Besichtigung des neuen, noch im Bau befindlichen Lavazza-Hauptquartiers, der Nuvola in Turin, hier sollen nach Einweihung alle der rund 600 Lavazza-Mitarbeiter in Turin (welche im Moment noch an vier verschiedenen Orten in Turin arbeiten) gebündelt an einem Ort zusammen arbeiten. Ebenfalls angesiedelt in der Nuvola ist das renommierte IAAD- das Istituto d´Arte Applicata e Design; das ebenfalls neue und bereits bezogene Hauptquartier der IAAD ist ein Gemeinschaftsprojekt von Lavazza, der Stadt Turin und der Industrie.

Nuvola
Nuvola di Lavazza © by kochbuch.tips

Erwähnenswert hier finde ich noch, das man beim Ausschachten für den Neubau auf Fundamente einer christlichen Siedlung aus dem 4. oder 5. Jahrhundert stieß und diese nun durch eine Art gläsernes Auge in den Neubau integriert und sie so auch der Öffentlichkeit zugänglich macht!

Den krönenden Abschluss stellten für mich der Rundgang über den Salone del Gusto und der Genuß eines Bicerin im 1780 eröffneten Caffè Fiorio dar!

 

Eines sei hier noch am Rand erwähnt, obwohl dieses Projekt eigentlich eines eigenen Artikels würdig ist:

Lavazza hat bereits im Jahr 2003 mit der Lavazza Foundation das Projekt ¡Tierra! ins Leben gerufen. Hier wurde ein Meilenstein zum Thema nachhaltiges Handeln gelegt.

Die Initiative wurde zeitlich in zwei Phasen unterteilt:

Die erste Phase, die 2009 endete, beinhaltete drei Gemeinden in Peru, Honduras und Kolumbien. Die zweite, welche 2010 begann, umfasste Indien, Brasilien und Tansania. Seit 2013 wurde das Projekt um zwei weitere Gemeinden in Äthiopien und Vietnam erweitert.

Die Projekte haben vor Ort zwei Ziele:

  • die Lebensbedingungen, die soziale Entwicklung und das wirtschaftliche Wachstum von landwirtschaftlichen Gemeinschaften verbessern.
  • mit neuen landwirtschaftlichen Techniken und Produktionswerkzeugen qualitativ hochwertige Produktionsabläufe mit immer weniger schädlichen Einflüssen auf die Umwelt entwickeln, um so wettbewerbsfähiger und unabhängiger zu werden.
¡Terra!
Project ¡Terra! di Lavazza © by kochbuch.tips

Im Rahmen dieses Projektes wurden erst kürzlich durch den Genuss-Botschafter von Lavazza-Deutschland, den Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt zwei neue ¡Terra!-Länder-Kaffees vorgestellt: der „¡Tierra! Brasile“ und der „¡Tierra! Tanzania“, welche wieder einmal den Einklang von Produkt, sozialem Engagement und Umweltverträglichkeit eindrucksvoll unter Beweis stellen. Bei Lavazza ist das gelebte Philosophie. War es doch der Frimengründer Luigi Lavazza, der bereits 1935 erklärte: „Ich möchte nicht Teil einer Welt sein, die die Schätze der Natur zerstört“.

Hier geht´s zum Ethik-Kodex von Lavazza!

Chef Sache 2016 – Die Nachlese

Sonntag, 25. September 2016
Wie gewohnt war das Cologne Avantgarde Cuisine Festival auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und hat bei Besuchern, Ausstellern und Referenten bleibenden Eindruck hinterlassen. Über 3.100 Besucher kamen an zwei Tagen, um die Shows der großen Chefs zu sehen. Die Ausstellerfläche war mit einem Zuwachs von 18 Prozent restlos ausgelastet. Dahinter steckten monatelange Vorbereitungen der beiden Veranstalter Edition Port Culinaire und Fleet Food Events, die den Kongress bereits zum achten Mal organisierten. Sie sorgten dafür, dass die Zusammenstellung der Aussteller noch interessanter, Tastings noch beeindruckender, die zahlreichen Präsentationen noch spannender und die Shows auf der großen Bühne so wegweisend wie nie waren. Gekrönt wurden die verschiedenen Programmpunkte mit ausgelassenen Partys auf denen die gesamte Branche zusammenkam, um gemeinsam Erlebtes Revue passieren zu lassen.

Chef Sache
Chef Sache 2016

Die komplette Fotostrecke gibt´s hier !

Als sich am Sonntag um 10:30 Uhr die Türen des Palladiums in Köln öffneten war das diesjährige Motto Winds of Change bereits zu vernehmen. Alles stand im Zeichen der Weiterentwicklung, woran das angekündigte Programm keinen Zweifel ließ. Absolute Highlights waren darin gar nicht so eindeutig auszumachen, so dass der große Zuschauersaal über die gesamte Veranstaltung hinweg sehr gut gefüllt blieb. Den Anfang machte wieder eine eloquente Talkrunde unter der Leitung von Gourmet-Guru Ralf Bos. Gemeinsam diskutierten die Sterneköchinnen Sarah Henke und Maria Groß mit dem Spitzenkoch Felix Schneider und dem Gastronomen Billy Wagner, wie sich das klassische Fine-Dining bereits verändert hat und wie es sich in den nächsten Jahren entwickeln könnte. Bei allen Meinungsverschiedenheiten, war man sich dahingehend sehr einig, dass auf einen offensichtlichen Wandel reagiert werden muss. Dieser Umstand wurde immer wieder zum Thema zahlreicher Gespräche, schließlich betrifft das die gesamte Branche, dass die wandelnden Ansprüche des Gasts zu keinem Zeitpunkt vernachlässigt werden dürfen. Wie darauf reagiert werden könnte, zeigten die Talkgäste in kurzen und knackigen Power-Slots.

Auf die einstündige Mittagspause, in der sich die Besucher über das Catering von der Transgourmet Eigenmarke Ursprung freuten und sich an Maultaschen vom Waller, Wildleberkäs aus der Schwinzer Heide und/oder Zupf-Schweine-Krüstchen satt aßen, folgte ein Espresso an der LAVAZZA-Bar. Dann wurde der Saal wieder voll und mit Spannung wurde der erste Referent erwartet. Der hatte seine Reise von den Färöer-Inseln angetreten, um dem Publikum seine eigene New Nordic Cuisine zu präsentieren. Poul Andrias Ziska zeigte, was passiert, wenn sich kompromisslose Tradition, absolute Regionalität und hohe Kochkunst miteinander vereinen. Dafür wurde er in seinem Restaurant KOKS als „Best Nordic Restaurant“ ausgezeichnet. Seine Gerichte sind sicherlich gewöhnungsbedürftig, faszinierend und vor allem aber so vielversprechend, dass allen klar ist, dass aus dem hohen Norden immer noch viel zu erwarten ist.

Den nächsten Showact bestritten zwei Persönlichkeiten, die von der CHEF-SACHE nicht mehr wegzudenken sind. Schließlich organisieren Jonnie und Thérèse Boer seit einigen Jahren die Schwesterveranstaltung der CHEF-SACHE in den Niederlanden – die CHEFSREVOLUTION. Das verbindet – und so hatten sie sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Diesmal wurden auf der Bühne keine konkreten Gerichte aus ihrer aktuellen Arbeit im De Librije (No. 38 / 50 Best, ***) vorgestellt. Die Zuschauer bekamen einen umfassenden Einblick in die Philosophie des Paares, wie sich diese zwischen Küche und Service verbindet und zu einem Gesamtkonzept zusammenschmilzt.

Sobald der Applaus für die beiden abgeebbt war, wurde es wieder ganz still im Zuschauerraum, denn alle wussten, dass sie sich nun auf ein Feuerwerk an kreativer Innovation gefasst machen sollten. Jordi Roca hatte sich angemeldet und auch wenn er im El Celler de Can Roca (No. 2 / 50 Best, ***) die Patisserie leitet, ist er nicht nur für die süße Abteilung eine Quelle der Inspiration.

Das Bühnenprogramm wurde mit der feierlichen Bekanntgabe der Best of the Best Awards abgeschlossen. Es moderierten wie immer die Schauspielerin Michaela Schaffrath und Initiator der CHEF-SACHE Thomas Ruhl. Die gesamte Branche hatte bereits zum fünften Mal die Besten unter ihnen nominiert und gewählt. Die ersten Plätze in den Rubriken der Köche, Restaurants, des Services und ganzer Unternehmen gingen diesmal an: Jonnie Boer, Jan Hartwig, Heiko Antoniewicz, Restaurant Tim Raue, Barbara Berger, Billy Wagner, Ralf Bos und das Unternehmen BOS FOOD.

Die neu gewonnenen Eindrücke wurde auch noch am Abend auf der METRO AFTER SHOW PARTY besprochen und auch, was den ganzen Tag auf der AEG-Bühne geboten worden war. Hier hatte sich die dritte Generation der Meisterköche nicht lumpen lassen. Stellvertretend kochten Benjamin Peifer, Sonja Baumann & Erik Scheffler aus dem Gut Lärchenhof (*) und Frederic Morel aus dem se7en oceans (*) aktuelle Gerichte aus ihrem Programm und standen keinem geringeren Experten als Jürgen Dollase Rede und Antwort.

Montag, 26. September
Auch am zweiten Veranstaltungstag der CHEF-SACHE 2016 hatte sich die Halle schon früh gefüllt. Darauf waren die Aussteller wohlweislich eingestellt. Viele von ihnen haben schon ihre Stammplätze und sind seit Jahren auf der Messe vertreten. Trotzdem kommen immer wieder neue dazu, denn es ist die bunte Mischung an Besuchern, ausgewählter Fachpresse und hochwertigen Firmenauftritten, die die Veranstaltung für die gesamte Gastronomie so attraktiv macht.

Die meisten Besucher hielten ihre Plätze schon länger besetzt als endlich Joachim Wissler die Bühne betrat. Der Koch des Vendôme (No. 35 / 50, ***) gehört schon fast zum Inventar der CHEF-SACHE und bewies mit seiner Show ein weiteres Mal, dass sich das so schnell auch nicht ändern sollte. Zum Abschluss seiner Präsentation lud er das Publikum auf einen Kinobesuch ein. Mit Popcorn, Eiskonfekt und Cherry Coke blieb seine Vorstellung noch länger im Gedächtnis.

Dann zeigte Alexandre Gauthier aus dem Restaurant La Grenouillère (No. 62 / 50 Best, *), dass die klassische französische Küche immer noch avantgardistische Ausprägungen haben kann, wenn sich der Koch etwas traut und alles daran setzt aus dem Schatten der großen Franzosen herauszutreten, anstatt ihnen nur nachzueifern.

In der auf diesen Auftritt folgenden Mittagspause schauten die meisten Zuschauer an der AEG- Bühne vorbei, auf der seit dem frühen Morgen der Signatures Patisserie Award ausgetragen wurde. Im Mittelpunkt standen hier die edlen und fairen Schokoladen von Original Beans aus denen die Finalisten im Vorfeld ein Dessert entwickelt hatten. Unter der Verwendung von diesen und frischen Produkten von METRO, wurden die Kreationen nun vor der Jury zubereitet und auf den blank polierten Tellern von ASA Selection angerichtet. Keine leichte Entscheidung, die Andy Vorbusch, René Frank, Christian Hümbs und Wolf-Andreas Richter trafen. In der Kategorie Next Generation gewann Maximilian Döring und in der Kategorie Master of Pastry gewann Matthias Carben.

Abermals gestärkt vom Ursprung Catering ging es auch sogleich weiter auf der großen Hauptbühne. Andreas Döllerer war an der Reihe. Mit seiner Cuisine Alpine, aus dem Restaurant Döllerer (3 Hauben Gault Millau) zeigte er, dass regionale Zutaten und der Anschein von ganz traditionellen Gerichten, nicht immer eine Wirthausküche zur Folge haben. Seine alpine Jakobsmuschel ist das umgekehrte Beispiel, hinter ihr verbirgt sich ein Stück Ochsenmark und eben kein Meerestier aus dem Luxussegment.

Als André Chiang die Bühne mit seiner Präsentation einnahm war das gesamte Publikum gebannt. Der Chef aus Singapur, wo er sein Restaurant André (No.32 / 50 Best, No. 3 / 50 Best of Asia, **) betreibt, ist berühmt für philosophisch sehr durchdachte Menüs. Sie gründen alle auf seiner Octophilosophie, die jeden Gang auf einem bestimmten Parameter aufbaut. Je nachdem basieren seine Gerichte so auf einem Konstrukt der Begriffe Unique, Pure, Texture, Memory, Salt, South, Artisan oder Terroir. So ein Gesamtkonzept ist außergewöhnlich und findet mit Sicherheit sehr bald seine Anhänger und Nachahmer.

Der letzte Auftritt auf der CHEF-SACHE 2016 versprach schon bei der Bekanntgabe des Programms ein wahres Feuerwerk. Albert Adrià hatte sich angekündigt, um zu zeigen, woran sein Konzept elBarri, was mehrere Restaurants beinhaltet, derzeit mit Hochdruck arbeitet. In erster Reihe steht zweifelsohne das Restaurant Tickets (No. 29 / 50 Best, *), im Hintergrund befindet sich natürlich immer noch das legendäre elBulli – nur eben nicht mehr als Restaurant, sondern vielmehr als Kreativschmiede. Von seinem ursprünglichen Einstieg in die Patisserie hat sich Albert Adrià nie entfernt, daneben aber als Koch, als kreativer Motor und als Gastronom unheimlich vielfältig entwickelt. Zum Beweis für seine Talente wurden auf der Bühne acht Gerichte zubereitet, die unterschiedlicher nicht hätten sein könnten.

Im großen Finale der CHEF-SACHE 2016 ging ein besonderer Dank an das gesamte Team im Hintergrund. Insbesondere an die Bühnenchefs Nicole Grün, Bettina Seitz, Fabian Heldmann, Thomas Hildebrand, Marcus Schneider und Christian Mittermeier. Das Moderatorenteam, das aus Michaela Schaffrath, Jürgen Dollase und Thomas Ruhl bestand, hatte an den letzten beiden Tagen einen unterhaltsamen Job gemacht. Nun luden sie zur Shipwrecked Party, die leicht mit dem iSi-Shuttleservice erreicht wurde. Hier ließ man nicht nur die Veranstaltung selbst mit einem rauschenden Fest ausklingen, sondern feierte auch das zehnjährige Bestehen der Edition Port Culinaire. Kein Wunder also, dass das ganz besonders ausgelassen vonstatten ging.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet sich die CHEF-SACHE in diesem Jahr aus ihrer Wahlheimat Köln. Sie bleibt dem Rheinland aber erhalten, zieht nur ein kleines Stück den Rhein hinauf und landet am 17. & 18. September 2017 in der Alten Schmiedehalle in Düsseldorf.

Rose, Schwein & Feigenblatt

Hallo Ihr Genusshandwerker, heute wird es außergewöhnlich mit Rose, Schwein & Feigenblatt – aus 12 ungewöhnlichen Zutaten entstehen 100 ausgefallene Rezepte.

Die Autorin Margot van Assche liebt es ungewöhnlich zu kombinieren, ja zu experimentieren. Aus diesen ungewöhnlichen „Testessen“ mit ihren Freundinnen ist Rose, Schwein & Feigenblatt entstanden.

Ein köstlicher Blick über den Tellerrand als auch eine spannende kulinarische Reise zu intensiven Aromen und unerwarteten neuen Geschmackserlebnissen ist hier entstanden.

Margot van Assche experimentiert und kombiniert mit Holunderblüte, Maiwipfel, Feigenblatt, Liebstöckel, Fenchelblüte, Safran, Tapioka, Yuzu, Chipotle, Passionsfrucht, Rose und Heu.

Die Autorin ist nicht nur Ärztin und Expertin auf dem Gebiet der Ernährung und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, sie ist vor allem eine begeisterte Köchin mit Herz und einer gehörigen Prise Neugier. Mit viel Sinn und Gespür kombiniert sie außergewöhnliche Zutaten, Altbewährtes und Exotisches – und verzaubert so mit gewagten, aber immer geschmackvollen Kreationen – elegante, frische Gerichte, welche nichts an Bodenständigkeit verloren haben.

Das Resultat aus ihrer Liebe zum Kochen und kombinieren ist zum Ersten dieses wunderschöne Kochbuch, aber auch ihr Five-Ladies-Tasteclub, eine nennen wir es mal „Verkostungsgruppe“ aus hingebungsvollen Genießerinnen, welche sich versammeln um die Kreationen der Autorin gemeinsam zu verkosten, zu analysieren und zu optimieren.

So sind im Laufe von drei Jahren Kreationen wie Holundergebeizter Saibling, Lammschulter mit weißem Bohnenpüree und Feigenblattöl, Liebstöckelgnocchi, Kalbsschulter im Heu mit Risibisi, Taboulé mit Quinoa und Tomaten-Fenchelblüten-Emulsion, Kalbspariser mit Limette und Buttergurken, Schweinebraten mit Rose, Bier und Kartoffelbuchteln oder Karotten mit Passionsfrucht und geröstetem Mohn entstanden.

 

Steckbrief zum Buch:

Rose, Schwein & Feigenblatt
Copyright © by Verlag Anton Pustet

 

Margot van Assche

Rose, Schwein & Feigenblatt

Verlag Anton Pustet

272 Seiten,

durchgehend farbig bebildert

Hardcover

ISBN 978-3-7025-0841-8

€ 39

 

 

Fazit:

272 sehr geschmackvolle Seiten, die nicht nur zum Schmökern einladen, sondern auch Lust aufs Kochen machen. Lasst Euch anstecken, von der Freude am Sammeln, Genießen und ausprobieren der nicht gerade alltäglichen Zutaten.

The World´s 50 Best

Hallo Ihr Kochbuchfanatiker und Genussmenschen, in der letzten Port Culinaire habe ich ein wunderbares Essay von Thomas Ruhl zum Thema The World´s 50 Best, bloggende „Möchtegern-Gastro-Kritiker“ und Massimo Bottura gefunden – absolut lesenswert wie ich finde –  Chapeau! Keiner kennt diese Szene so intensiv und gut wie Thomas Ruhl das tut! Kein anderer kommentiert und dokumentiert die Sternegastronomie so gekonnt und scharfsinnig wie der Herausgeber der Port Culinaire Thomas Ruhl!

Thomas Ruhl
Copyright © by tartuffel.de

Ein etwas später Kommentar zur neuen The World´s 50 Best – No.1 Massimo Bottura von Thomas Ruhl

Vor kurzem besuchte mich ein Drei-Sterne-Koch, der leider nicht in der Liste der 50 Best Restaurants vertreten ist. Er fragte mich, was ich davon halte, das Massimo Bottura nun die No. 1 sei. Er selbst habe sich neulich mit einer Gruppe von Food-Bloggern unterhalten, die Bottura doch als einen Koch sähen, der höchst umstritten sei und stark polarisiere. Selbst die Taxifahrer in Moden würden ihren Gästen raten, nicht dort hinzugehen. Sei ja nicht richtig italienisch.

Erstens entgegnete ich, das ich persönlich keinen Food-Blogger kennen würde, der auch nur annähernd in der Lage sei, das Schaffen von Massimo Bottura richtig zu beurteilen.

Jedenfalls nicht die Kategorie von 10 Bloggern, so erlebt, die in einer Profiküche ganz aufgeregt um eine Flasche Noilly Prat herumtanzen, weil sie die zum ersten mal sehen und nicht wissen was man damit macht. Auch solche nicht, die sich von, die Zunft der Chauffeure möge mir das nachsehen, kulinarischen Tipps von Taxifahrern einnehmen lassen. Und zweitens, das eine Avantgarde-Küche, die nicht polarisiert, nichts taugt, weil sie dann keine ist.

The worlds 50 best
Copyright © by Osteria Francescana

Es ist das Wesen der Avantgarde, voranzuschreiten und Neuland zu betreten. Vor so etwas steht das konservative Lager aus Furcht vor Veränderung immer mit Ablehnung.Veränderung bedeutet raus aus dem bequemen Trott rein ins Engagement. Bedeutet Arbeit, Neues annehmen, Altes über Bord werfen. Nichts für bequeme Geister. Und Drittens sind die Verdienste der Osteria Francescana, Massimos Restaurant in Modena, für die Avantgarde, die Weiterentwicklung der Kochkunst, höchst bedeutend.

Die Avantgarde der „Spanischen Revolution“, vor allem Adrià, war in erster Linie technisch orientiert. Gute Produkte waren da und man konnte diese mit klassischen Techniken und mit überlieferten Geschmacksbildern perfekt zubereiten.

Für die Chefs in der El Bulli Welt stellte sich die Frage, wie diese Dinge in anderen Aggregatzuständen und mit anderen Texturen neue Erlebnisse für den Gast liefern konnten. Dies war das Forschungsziel. Der Einsatz neuer Techniken und Texturgeberbrachte Ergebnisse hervor, bei denen die gesamte kulinarische Welt bass erstaunt den Atem anhielt. Drachenluft, Sphären, Gels, Folien. Die Technik beherrschte das Produkt. Mit Redzepi kam ein neuer Aspekt hinzu. Die Wiederentdeckung des lokalen Produkts und der Einsatz teils archaischer Techniken. Eine Weiterentwicklung der Adrià-Schule. Ein Nicht-Luxusprodukt ungewöhnlich zubereitet und dargeboten findet den Einstieg in ein Spitzenrestaurant. Das sind die Erfahrungen, die ein Gast aus der Nova-Regio-Küche mitnimmt. Vom gegrillten Lauch über den lebenden Shrimp bis hin zu fermentierten Insekten. Bottura liefert eine ganz andere Art von Avantgarde. Sie ist nicht technisch fokussiert und sucht auch nicht unbedingt nach den lokalen Produkten. Die hat die Gegend um Modena schon lange, und sie sind längst Bestandteil der Spitzenküche. Nein, Botturas Ansatz ist die Geschichte, die Philosophie hinter einem Gericht. Hier ist es das Nachdenken weit über den Gang hinaus zu dem Bottura anregt.

Inspirationen schaffen, Türen zu neuen Assoziationsfeldern aufbrechen, Geschichten erzählen. Wie ein Maler, wie einst die Impressionisten. Das sind doch keine Blumen, was der da malt, knüppelten Kritiker auf Monet ein. Natürlich malte der Künstler nicht wirklich Blumen, sondern nur das Licht, das auf sie fällt und wollte den Betrachter so auf dessen Zauberkraft aufmerksam machen.

Thomas Ruhl
Copyright © by Thomas Ruhl/ Port Culinaire

Gerne vergleiche ich Massimo mit Jackson Pollock, der ähnlich emotional seine Action Paintings fertigte. Die Werke beider Künstler leben vom Kontrast und suchen nach dem Disput von Körper und Seele. Und wie bei Massimo ist auch bei Pollock die Anfertigung des Werkes der wichtigste Teil. Massimos Kunstwerke generieren ihre Stories aus unterschiedlichen Gegebenheiten oder Erinnerungen. Im Jahre 2010 besuchten wir ihn zum ersten mal. Wir fotografierten eine seiner Erinnerungen aus den Bergen. Schmelzender Schnee, der nach und nach sichtbar werden lässt, was unter ihm verborgen liegt. Oder Monk, eine Hommage an den Jazzmusiker Theolinus Monk. Das Gericht schwarz-weiß wie die Klaviertasten, puristisch wie die Musik, schwarz wie der Existenzialismus. Drei Jahre später herrschten Erinnerungen an seine Kindheit vor.

Noahs Arche – Tortellini mit Trauben- Perlhuhn-, Kalbs- und Froschfüllung. „Tortellini sind keine Nudeln,“ erklärt er, „Tortellini sind Behältnisse für Ideen.“ Oder „Camouflage“ – in einem Tellergemälde wie ein Tarnstoff versteckt sich ein Hase „Royal“ wie in einem bunten Feld.

Während der Port Culinaire Zeit hatten wir die Gelegenheit, fünf mal die Osteria Francescana zu besuchen. Nie habe ich daran gezweifelt, das Massimo zur absoluten Spitze vordringt. Natürlich muss ich sagen, das ich jedem die Position gönne. Und sicher ist zukünftig auch eine größere Fluktuation zu erwarten. Ich hoffe, all die Botturas, Rocas, Redzepis und Martinez´ erhalten sich ihre Ecken und Kanten, damit sie sich weiterhin spannende Duelle um die Spitze liefern können.

Selbstgemacht im Glas

Hallo Ihr Haltbarmacher, Einkocher und Genussmenschen! Selbstgemacht im Glas lautet die Devise, denn nur dann wisst Ihr wirklich was drin ist……

Einkochen, Einmachen, Einlegen – das ist sowohl altbewährte Tradition als auch brandaktueller Trend! Denn diese Methoden sind nicht nur nachhaltug und ökologisch; die Lebensmittel bleiben durch die Konservierung auch über lange Zeit geschützt, nährstoffreich und aromatisch.

Ab ins Glas mit frischen, saisonalen Produkten und die selbst gemachten Köstlichkeiten des Sommers auch im Winter genießen!

Ob herzhaft oder süß, ob Obst, Gemüse, Marmeladen, Pasteten, Suppen, Spirituosen oder gar Kuchen – Selbstgemacht im Glas bietet vielfältige, kreative Rezepte und wertvolles Wissen rund ums richtige Glas. Das eignet sich außerdem als perfekter Snack für die Mittagspause oder unterwegs und ist nicht zuletzt ein individuelles Geschenk für jeden Anlass. Also ran ans Eingemachte, weil Selbstgemacht einfach am besten schmeckt!

Die Kapitel:

  • Ab ins Glas – Vorwort
  • Einfach selbst gemacht – wichtiges rund ums Einkochen
  • Fein & frisch im Glas – Zum zubereiten, mitnehmen & servieren
  • Feines Haltbar gemacht – Zum genießen, verschenken & lagern
  • Zu guter letzt – Noch einige Tipps, damit alles gelingt

 

Die Rezepte:

  • Apfel-Basilikum-Senf
  • Aprikosen-Marmelade mit Kardamom
  • Bratapfelmus mit Trockenfrüchten
  • Erdäpfelkas mit Meerrettich und Kümmel
  • Espressolikör
  • Gartenkräutersirup
  • Ingwerkirschen, mariniert
  • Haselnuss-Petersilien-Pesto
  • Rotes Kimchi
  • Leberwurst, herzhaft
  • Mangochutney……… und viele mehr!

 

Steckbrief zum Buch:

Selbstgemacht im Glas
Copyright © by Brandstätter Verlag

Nikolaus Tomsich (Hg.)

Selbstgemacht im Glas

Zum Einkochen, mitnehmen &

verschenken

Brandstätter Verlag

240 Seiten, ca. 200 Abbildungen

Format 19×24 cm

Hardcover

ISBN 978-3-7106-0040-1

€ 34,90

 

Fazit:

Ein total geniales „Do-it-yourself“-Buch zum Thema selbstgemachtes im Glas. Egal ob haltbar gemacht, frisch im Glas to go oder angerichtet und sofort genießen. Es ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei!

So kocht Korea

Hallo Ihr Jäger des guten Geschmacks, nach orientalisch wird es mit „So kocht Korea“ endlich mal wieder asiatisch, in diesem Fall koreanisch und da hab ich mich richtig drauf gefreut.

Die koreanische Küche ist zwar längst kein Geheimtipp mehr, trotzdem überzeugt eine der gesündesten Küchen der Welt durch unglaublich vielfältige und vor allem frische Rezepte.

So kocht Korea
Copyright © by Dorling Kindersley Verlag

Dank fermentierter Gerichte, wie dem bekannten Nationalgericht Kimchi, Beilagen aus eingelegtem Gemüse, ist sie so aktuell wie nie und erfreut sich auch in Deutschland immer größer werdender Beliebtheit!

 

So kocht Korea präsentiert über 100 typisch koreanische Gerichte – von Suppen und Kimchi über Reis- und Nudelgerichte, Fisch und Fleisch, bis hin zu Desserts – und bietet einen idealen Zugang zu dieser einzigartigen Küche, die durch die Verwendung besonderer Zutaten und deren schonende Art der Zubereitung besonders gesund und ausgewogen ist.

 

So kocht Korea
Copyright © by Dorling Kindersley Verlag

Mit Fleisch wird nur in Maßen gekocht, stattdessen kommen häufig Reis, Gemüse und Fisch zum Einsatz, und zwar vorzugsweise als frische Zutaten, die meist roh oder nur blanchiert verarbeitet werden. So bleiben die wichtigsten Vitamine und Nährstoffe erhalten.

Authentische Rezepte für Gerichte wie Mandu, Bibnimbap und Bulgogi sorgen für eine große Breite an Geschmacksnuancen und Variationen für eine abwechslungsreiche Ernährung.

Begleitet werden die Rezepte von phantastischen und stimmungsvollen Farbfotos, welche direkt Lust aufs Nachkochen machen.

Wer Familie und Freunde mit traditionell koreanischen Gerichten bekochen möchte, bekommt außerdem tolle Vorschläge für verschiedene Menüs und Anlässe.

Abgerundet wird das Buch mit speziellen Featureseiten, die über Wissenswertes zu typischen Zutaten und die koreanische Esskultur informieren!

 

Steckbrief zum Buch:

 

So kocht Korea
Copyright © by Dorling Kindersley Verlag

 

Jordan Bourke, Rejina Pyo

So kocht Korea

Vielfältig, frisch, gesund

Dorling Kindersley Verlag

272 Seiten, gebunden

über 130 farbige Abbildungen

ISBN 978-3-8310-3121-4

ET: 26. September 2016

€ 24,95

 

Fazit:

Wer ein koreanisches Kochbuch sucht, wird an diesem Prachtstück nicht vorbeikommen. Nicht umsonst trägt es den begehrten Fortnum & Mason Award in der Kategorie „Cookkery Book“.

Absolute Kaufempfehlung für alle Fans der koreanischen Küche!

Dr. Oliver Knop – Das Interview

Lavazza
Copyright © by Toms Kochbuchblog/ kochbuch.tips

Hallo Ihr Genussmenschen und Espressosüchtigen, es wurde mal wieder Zeit für das eine oder andere Interview @ Toms Kochbuchblog, so hatte ich im Rahmen der diesjährigen Chef Sache in Köln, das große Glück Herrn Dr. Oliver Knop, dem Geschäftsführer von Lavazza Deutschland/Österreich ein paar Fragen stellen zu dürfen – also Ihr Kaffeeliebhaber da draußen, hier ist es ….

Toms Kochbuchblog:

Sehr geehrter Herr Dr. Knop, Sie sind seit nunmehr drei Jahren der Geschäftsführer von Lavazza Deutschland und Österreich, wie kam es zu dieser Entscheidung und was mögen Sie an Lavazza als „Company“?

Dr. Oliver Knop:

Ich war 15 Jahre bei Colgate-Palmolive, eine tolle Company, deren Kerngeschäft im Bereich der Zahnpflege und Kosmetika liegt, riesengroß im Vergleich zu Lavazza, wenn man allein den Umsatz von 2 Milliarden € bei Lavazza und etwa 16 Milliarden € bei Colgate-Palmolive gegenüberstellt.Lavazza ist ein Familienunternehmen und Colgate-Palmolive ein börsennotiertes Unternehmen mit riesigen Strukturen. Mir gefällt bei Lavazza das „kleinere“ Management, die kürzen Wege und die Möglichkeit als einzelner mehr ausrichten zu können. Ich wurde damals angesprochen, ob ich mir vorstellen könne, für Lavazza tätig zu werden.

Ganz wichtig ist für mich natürlich die Marke Lavazza, sie ist sehr emotionsbeladen und repräsentiert Italien wie nur ganz wenige Brands das tun. Außerdem liebe ich die italienische Ess- und Trinkkultur, insofern war der Wechsel zu Lavazza für mich auch eine sehr emotional geprägte Entscheidung.

Lavazza
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Toms Kochbuchblog:

Wie betrachten Sie die Markenstellung von Lavazza hier in Deutschland?

Dr. Oliver Knop:

Die Deutschen sind ein „Filterkaffeeland“, rund 60% des Marktes sind lange Filterkaffees, jedoch besinnt man sich zunehmend auch der italienischen Kaffeekultur in Form von Espresso. Rund 20% des Marktes sind Espressobohnen und nochmal 10% sind Kapseln, die aber nach dem Espresso-Prinzip funktionieren.

Das ist das „zuhause“ von Lavazza und in diesem Segment wollen wir gerne die gleiche Bedeutung erlangen, wie wir sie in Italien haben. Wenn wir hier unsere Position weiter festigen und ausbauen können, werden wir unsere Fühler auch in andere Richtungen ausstrecken.

Lavazza
Copyright © by Toms Kochbuchblog/ kochbuch.tips

Toms Kochbuchblog:

Thema Lavazza-Kalender“ – Was empfinden Sie beim Betrachten des neuen Lavazza-Kalenders und was für eine Bedeutung hat dieses Projekt für Sie als Geschäftsführer Deutschland/ Österreich?

Dr. Oliver Knop:

Für die Marke Lavazza an sich ist der Kalender natürlich unglaublich wichtig. Viele reden über nachhaltiges Handeln, bei Lavazza ist das zur Philosophie geworden. Seit über 10 Jahren gibt es das ¡tierra!-Projekt in und mit dem Lavazza ganz konkret versucht, nachhaltig zu agieren und zu handeln; zum einen gegenüber der natürlichen Ressourcen mit denen wir arbeiten, dem Wald, den Feldern; wir achten auf langfristigen Anbau, schützen die Natur und versuchen im Nachgang auch in den Erzeugerländern, wo unsere Kaffeebauern sind, auf lange Sicht gutes zu tun! Die letzten drei Kalender bilden eine Trilogie, in der wir ganz bewusst Menschen aus den Anbauländern unserer Kaffees zeigen, auch „arme“ Menschen; die Kalender sollen den Betrachter dazu bewegen, sich mit den Schicksalen dieser Menschen auseinander zu setzen. Man könnte diese Trilogie auch als eine Art Weckruf an uns selbst betrachten. Ein Weckruf zum umdenken, ein Weckruf zu nachhaltigerem handeln und zur Ressourcenschonung.

Lavazza
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Toms Kochbuchblog:

Im Mai diesen Jahres wurde das neue Lavazza-Training-Center in Frankfurt/Main eröffnet. Was sind Ihre Ziele mit diesem Training-Center ? Wird es hier vorwiegend um die Espressokultur gehen, oder wird sich auch dem Thema Kaffee im allgemeinen gewidmet?

Dr. Oliver Knop:

Natürlich werden wir uns hier der gesamten Thematik „Kaffee“ widmen – wobei natürlich viele verschiedene Kurse zu diesem umfassenden Thema angeboten werden. Alle Kurse beginnen jeweils am morgen zunächst mit theoretischen Grundlagen – es werden Themen wie Herkunftsländer, Bohnentypen, Eigenschaften und Weiterverarbeitung behandelt.

Das Trainingscenter hat für uns einen sehr hohen Stellenwert, da wir uns hierzulande auch als Botschafter der italienischen Kaffeekultur sehen.

Die Espressokultur an sich ist erst etwas über einhundert Jahre alt und die hat Lavazza mit seiner nun 120 jährigen Tradition mehr als bestimmend beeinflusst! Heute ist Lavazza mit 45% Marktanteil die unangefochtene Nummer 1 in Italien und daraus resultiert eben auch eine ganz besondere Verantwortung. Lavazza ist definitiv eines von ganz wenigen italienischen Originalen, daher möchten wir mit unserem Schulungszentrum die Espressokultur auch in Deutschland fördern. Natürlich steht daher das Thema Espresso bei unseren Schulungen auch ganz klar im Focus.

Lavazza
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Toms Kochbuchblog:

Herr Dr. Knop, was war für Sie der Hauptgrund, Herrn Wohlfahrt zum Genussbotschafter für Lavazza zu ernennen?

Dr. Oliver Knop:

Zum Ersten muss ich hierzu sagen: Wäre es Herr Wohlfahrt nicht geworden, hätte ich lange überlegen müssen, wer es hätte sonst werden können – es wären maximal 2 bis 3 andere in Frage gekommen. Natürlich gibt es viele bekannte Köche, aber nur sehr wenige haben die Essenskultur und Kulinarik hier in Deutschland derart beeinflusst und nach vorne gebracht, wie dies Harald Wohlfahrt getan hat. Man muss nur einmal drüber nachdenken, das 6 der aktuellen 11 deutschen 3-Sterne-Köche bei ihm gelernt haben. Alleine schon daran ist der hohe gestaltende Einfluss von Harald Wohlfahrt erkennbar.

Sollte er den selben Einfluss auf die Espressokultur hier in Deutschland haben, so ist das für uns alle ein großer Gewinn.

Lavazza
Copyright © by Toms Kochbuchblog/ kochbuch.tips

Toms Kochbuchblog:

Sie sind ja mit Sicherheit bereits mehrmals in Turin gewesen, hatten Sie dort die Gelegenheit, einmal die Turiner Spezialität „Bicerin“ in einem der berühmten Cafés zu probieren?

Dr. Oliver Knop:

Ich habe noch keinen Bicerin getrunken, da ich hier ein wenig manifestiert bin, mich zieht es ausschließlich zum Ristretto Espresso hin und daher muss ich bei der Beantwortung dieser Frage leider passen, werde es aber bei meinem nächsten Turin-Besuch definitiv nachholen!

 

 Zur Person:

Dr. Oliver Knop ist seit Dezember 2013 Geschäftsführer des italienischen Kaffeerösters Lavazza in Deutschland und Österreich. Der 52-Jährige arbeitete zuvor 15 Jahre in verschiedenen Positionen für Colgate Palmolive. So verbrachte er mehrere Jahre im globalen Marketing in New York, bevor er 2004 zum Marketingverantwortlichen für das gesamte europäische Colgate Zahnpflegegeschäft in Genf bestellt wurde. Seit 2008 war Knop Geschäftsführer der Colgate’s Hill’s Pet Nutrition Sparte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Davor war Knop Marketing Direktor der Moët Hennessy GmbH für die Marken Moët & Chandon, Dom Pérignon und Hennessy.Er begann seine Laufbahn 1990 bei Procter & Gamble in Frankfurt.

Mit einer Prise Orient

Hallo Ihr Genusshandwerker und Kochbuch-Liebhaber, wie wäre es mit einer Prise Orient? Nach einem Genuss- und ereignisreichen Wochenende im Kreise besternter Kollegen und wunderbarer Menschen wird es Zeit für ein neues Kochbuch…..

Die heutige Neuerscheinung kommt vom Jasmin Amirfallah, Tochter eines Iraners und einer Deutschen, wuchs im Iran auf. Während ihres Soziologiestudiums in Deutschland entdeckte sie ihre Liebe zum Kochen und absolvierte daraufhin eine Kochlehre.

Sie führt mit ihrem Mann Wolfagng Nisch das Restaurant Gauß in Göttingen und seit 2011 das Bistro Apex. Seit 2004 regelmäßige Auftritte im ARD-Buffet.

2014 wurde sie vom Gault Millau zur „Aufsteigerin des Jahres“ gewählt.

Mit einer Prise Orient
Copyright © by Jacqueline Amirfallah

Ob im Göttinger Gauß, in der Kulturkneipe Apex oder im ARD-Buffet, Jacqueline Amirfallah versteht es ganz brillant, dem Gaumen mit raffinierten Kreationen Glücksmomente zu schenken.

Gekonnt spannt sie den Bogen zwischen regionaler, heimischer Kost und feinen Anklängen an die Küche ihrer Heimat Persien. Sie variiert Bekanntes und kocht zugleich ambitioniert auf höchstem Niveau.

Ihre Gerichte sind vielfältig, raffiniert und bieten außergewöhnliche Geschmackserlebnisse.

In diesem Buch verrät sie ihre Lieblingsrezepte für vegetarische Gerichte, Fisch und Fleisch und stellt ihre köstlichsten Dessertkreationen vor.

Die Fotos vermitteln gekonnt und Stimmungsvoll die Liaison zwischen zwei Welten, der orientalischen und unserer bodenständig-regionalen Küche.

Der Inhalt:

  • Gemüse
  • Reis, Bulgur & Couscous
  • Hülsenfrüchte & Getreide
  • Fisch
  • Fleisch
  • Süßes

Da mir die Küche des Orients sehr am Herzen liegt, war dieses Buch für mich ein absolutes Muss. Ich bin schlichtweg begeistert von den wunderbaren Kombinationen die Jacqueline hier präsentiert. Auch hier habe ich gleich auf den ersten Seiten wieder mein #dasmussichausprobieren – Déja vu entdeckt, ein ganz einfaches Gericht, das durch seine wunderbaren Kontraste von Süße, Schärfe und Säure besonders interessant und spannend ist: Gebratene Pflaumen mit Spinat und Chili – einfach nur genial!

Definitiv ausprobieren werde ich die Persischen Kohlrouladen mit einer Füllung aus Reis und Linsen.

Aber da ist noch sehr vieles mehr, wie Bulgurcreme mit Gurke und Wachtel, Persicher Kichererbseneintopf mit Lamm, Pfannenbrot mit gerösteter Spitzpaprika, Saiblingsfilet mit Orange, Kardamom und schwarzem Rettich, Dorade mit Salzzitrone,dicken Bohnen und Dill oder Rindfleisch mit Staudensellerie und Minze……..macht das nicht Lust, noch mehr von Jacquelines wundervollen Kombinationen zu entdecken – jetzt weiß ich, warum der Gault Millau sie in 2014 zur Aufsteigerin des Jahres kürte…….!

 Steckbrief zum Buch:

Mit einer Prise Orient
Copyright © by AT-Verlag

 

Jacqueline Amirfallah

Mit einer Prise Orient

Kulinarische Erinnerungen an meine persische Heimat

AT-Verlag

208 Seiten, über 90 Farbfotos

Erschienen August 2016

ISBN 978-3-03800-873-6

€ 34,90

 

Fazit:

Ein wunderschönes Kochbuch für alle Anlässe, und alle Jahreszeiten. Eine phantastische Verbindung zweier kulinarischer Kulturen, der deutschen und der persischen.

Tolle, sehr kreative Rezepte, die Lust auf Orient machen!

Zurheide Gourmet Festival 2016

Immer wieder Sonntags…………..gab es mal ein Lied, dieser Sonntag im September war einer wie keiner, einer wie es ihn nur einmal im Jahr gibt – das Zurheide Gourmet Festival 2016 !

Zurheide Gourmet Festival
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Das fast schon legendäre Feinschmecker-Spektakel und kulinarische Klassentreffen der Sterne- und Top-Köche fand dieses mal unter dem Motto „Sylt zu Gast in Düsseldorf“ im Zurheide Düsseldorf statt.

Diesen Termin haben sich Gourmets und Freunde der Sterne-Küche in ihrem Kalender als das kulinarische Highlight des Jahres vorgemerkt. Am 18. September lud Deutschlands Supermarkt Nummer 1 und Feinkosttempel „Zurheide Feine Kost Düsseldorf“ wieder zum Schlemmen auf Sterneniveau ein, wie bereits gesagt, in diesem Jahr drehte sich alles um Sylt.

Den rund 1500 Gästen wurde auf über 6000qm Verkaufsfläche köstliche Kreationen rund um das Thema Sylt von den anwesenden Sterne- und Spitzenköchen kredenzt.

Die diesjährige Liste der Gastköche liest sich wie das „who is who“ der deutschen Spitzengastronomie!

Hier sind die Köche:

Harald Wohlfahrt die Legende der Schwarzwaldstube, Thomas Bühner – dessen

Zurheide Gourmet Festival
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Kreationen zu den subtilsten und wunderbarsten der Republik gehören, Dieter Müller – zu dem muss man nichts sagen, den verehre ich einfach nur, Jörg Müller – der „Sylter Bruder“ von Dieter, Holger Bodendorf – der Künstler aus dem Landhaus Stricker, Anton Pahl, Mario Kotaska, Nelson Müller, Fleischpapst und Züchter Ludwig „Lucki“ Maurer, Wolfgang Müller der Meistermetzger, Kreativmaschine Heiko Antoniewicz & Adrian Hurnungee, Berthold Bühler, Rocco Giacobbe mit Georges Marquet, Frank Oehler, Marcell Karpatzki & Willfried Stammen vom Zurheide Grillpoint, Il Papa die Gelato und Erfinder des Spaghettieis – Dario Fontanella, Tristan Brand, und vor allem die zauberhafte Véronique Witzigmann.

Mehr muss an dieser Stelle zu den teilnehmenden Köchen glaube ich auch nicht gesagt werden. Eine solche „Konzentration“ von Top-Köchen sucht hierzulande wirklich ihresgleichen!

Hier nur einige der wunderbaren Kreationen:

  • Dieter Müller – Linsen-Tandoorisuppe mit Rauch-Geflügelspieß
  • Jörg Müller – Geschmelzte Sylter Lamm-Maultaschen auf Kartoffelsalat
  • Berthold Bühler – Parfait von der Gänseleber mit Kumquats, Salzjoghurt & Hahnenkamm in Gold
  • Das Team von „Zurheide-Bottrop“ – Roter Reis mit Gemüse, Muscheln und Kaisergranat
  • Das Team der „Zurheide-Patisserie“ – Vanille-Mousse mit Meringe, Rote-Grütze-Eis und Sanddorn-Praline
  • Thomas Bühner – chocolate ivoire 37% | babyananas | koriandersaat | coulis de tomates
  • Das Team vom Zurheide-Grillpoint – Iberico Schweinefilet mit mediterranem Kartoffelstampf und Parmesanschaum
  • Frank Öhler – Gerolltes vom Bentheimer Schwein in Sylter salatfrischem Kräutermantel mit Gemüse aus dem alten Land
  • Lucki Maurer & Wolfgang Müller – „Sylter Brotzeit in der Düne“ Salzwiesen-Lamm | Austern | Champagner | Kaviar

………und viele weitere wunderbare Köstlichkeiten, es würde den Rahmen dieses Artikels glaube ich sprengen, sie hier alle zu nennen. „Geniesst“ einfach die Fotos!

Veronique Witzigmann
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Die „Festival-Partner 2016“ – auch sie verdienen es natürlich hier genannt zu werden:

  • Albers GmbH – Hochwertiges Gourmetfleisch
  • ANOLON – Innovatives Premium-Kochgeschirr auf höchstem Niveau
  • DUESSEL AQUA – Erfrischender Kulturbotschafter aus Düsseldorf
  • Ice Factory – Der Spezialist für Crushed Ice, Eiswürfel und Scherbeneis
  • Surf `n´ Kite Düsseldorf – ich glaube von Euch war die geniale Deko mit den Surfbrettern und so, oder ?
  • Fürst von Metternich Gold – Limitierte Edition für besondere Genussmomente
  • Gloria – Hochwertiger Limotee nur aus besten Bio-Zutaten
  • hohe-see.de – Die Kreuzfahrt-Experten aus Düsseldorf
  • Jordan Olivenöl GmbH – Phantastisches Olivenöl von der Insel Lesbos
  • kronberger immobilien – die mit der Krone
  • Luigi Lavazza Deutschland GmbH – Nicht nur Italiens beliebtester Caffè
  • Original Beans – Nachhaltige Spitzenschokolade mit einem Auftrag
  • PÖDÖR – Kaltgepresste Premium Öle und Essige
  • Royal Meat – Tierzucht im Einklang mit der Natur
  • rude Spirits GmbH – The Spirit of Düsseldorf
  • Sedullat GmbH – Non Food für die Gastronomie
  • Skiclub Kampen – North Sea Spirits
  • Spirit of Spice – Gewürz- und Feinkostmanufaktur aus Willich
  • ETS-Flohr – Gastronomielösungen aus einer Hand

 

Und ein ganz besonderes Konzept habe ich bei den Medien-Partnern entdeckt:

Den Champagner-Club – warum so besonders??? Na dann passt mal auf: Ihr seid auf der Suche nach den besten Champagners, dann lasst doch den Champagner-Club für Euch suchen. Stellt Euch vor, Ihr bekommt jeden zweiten Monat ausgewählte, köstliche und ganz besondere Champagner direkt zu Euch nach hause geschickt.

Champagner, die zum Teil limitiert, zum Teil nur in wenigen, ausgewählten Shops oder gar nicht in Deutschland erhältlich sind.

JA, das gibt es und JA, das ist ganz einfach möglich, mit dem Champagner-Club! Das ist eine kleine Gruppe Champagner- Interessierter aber vor allem Champagner-Verrückter, darunter geprüfte Champagner-Experten, Sommeliers, Köche, Gastronomen und Gourmets. Sie alle eint eines, die Liebe zum Produkt Champagner! Eine ganz wunderbare Geschichte wie ich finde!

Jetzt aber noch etwas mehr zum heutigen „kulinarischen Klassentreffen“:

Düsseldorf und Sylt verbindet eine lange, tiefe Freundschaft. Und nirgendwo sonst gibt es eine Fluglinie, die Sylt direkt anfliegt. Schon alleine deshalb war es an der Zeit, unser Gourmet-Festival unter dieses kulinarische Thema zu stellen“, erklärte Chef-Organisator und Zurheide-Gastronomieleiter Jörg Tittel – auch bekannt als der „Sternefänger aus Düsseldorf“.

Ludwig "Lucki" Maurer
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Alles richtig gemacht konnte man auch in diesem Jahr wohl wieder behaupten – so waren doch die Karten für dieses phantastische Feinschmecker-Event innerhalb kürzester Zeit restlos vergriffen!

Also ich selbst muss von mir behaupten, das ich kein großer „Eventgänger“ bin, aber hier bei Zurheide ist es einfach die ungezwungene Atmosphäre, die dem ganzen etwas den naja sagen wir mal „elitären“ Touch und somit vielleicht auch Berührungsängste mit der Sternegastronomie nimmt. Es ist ein wunderbar lockeres und unglaublich vielseitiges und wunderbares Get-together von Genießern, Neugierigen, Gerne-Essern und Genusshandwerkern!

Ich habe meinen „herdfreien“ Tag heute unglaublich genossen und freue mich schon aufs nächste Jahr!!

Im übrigen verstehe ich jetzt auch, warum Zurheide den Titel des schönsten/besten Supermarktes der Republik führt, es ist einfach der Hammer, es gibt ALLES, sogar eine eigene Kaffeerösterei!!!

Hier geht´s zur kompletten Bilderstrecke! Geniesst die Fotos!

Siebeck – Kulinarische Skizzen

Hallo Ihr Kulinariker, Gastronauten und Genusshandwerker, es ist Zeit für eine Hommage. Eine Hommage an einen ganz besonderen Menschen, Wolfram Siebeck, Berufsesser, Food-Experte, Kritiker und Meister der Wortakrobatik!

Leider ist er am 07. Juli diesen Jahres verstorben und seine kulinarischen „Seitenhiebe“ fehlen mir jetzt schon !

Wolfram Siebeck
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Aber er hat uns noch etwas hinterlassen – die Essenz aus 60 Jahren kulinarischer Erfahrung vom Meister der Wortakrobatik, kombiniert mit exzellenten Foodfotos zum Verlieben – besser hätte man die unverblümten Ansichten des streitbaren Gourmetpapstes Wolfram Siebeck nicht in Szene setzen können.

Keiner (und das schreibe ich ganz bewusst) hat hier in Deutschland je wacher, unterhaltsamer und brillanter über das Thema Essen und Trinken geschrieben!

Siebeck war die Stimme aus der Küche, er war es, der den Deutschen die Haute Cuisine erklärt und nahe gebracht hat!

Bei der heutigen Buchvorstellung handelt es sich um sein letztes Werk, welches im April diesen Jahres erschienen ist – und wie bereits eingangs gesagt : In seinen kulinarischen Skizzen beleuchtet Siebeck seine Lieblingsprodukte mit dem gewohnten Esprit, würdigt, teilt aus.

Die Hauptdarsteller sind Austern, Paprika, Knoblauch, Trüffel oder Würste. Entstanden sind 30 Portraits, Kolumnen und Betrachtungen, geprägt von Siebecks unverkennbarem Sprachwitz und Michael Wissings fotografischem Gespür.

Die Rezepte zu den kulinarischen Themen sind in wenigen, lockeren Strichen künstlerisch in Szene gesetzt.

Rezepte gibt es heute keine, dafür aber ein wunderschönes Essay des Fotografen Michael Wissing:

Ich weiß nicht wie oft ich in all´ den Jahren meiner Tätigkeit zwischen externen Auftragsarbeiten und Heimstatt in Winden die A5 landauf und landab gefahren bin. Und immer wieder führte mich der Weg an der Ausfahrt Mahlberg mit Sicht auf das in der Höhe gelegene Schloss vorbei. Ich wusste, dort lebt Wolfram Siebeck, der bekannte und streitbare, zuvorderst aber unbestechlich brillante Gastrokritiker, dessen Publikationen und Kolumnen mich stets fasziniert haben. In ihrer Klarheit und Urteilsschärfe wie in ihrem zuweilen bewusst satirischen, polarisierenden oder aber auch polemisierenden Witz.

Wohl niemand hat in Deutschland je wacher und treffender, gnadenloser und unterhaltsamer über das Essen und Trinken geschrieben.

 

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Wolfram Siebeck ist für mich so etwas wie der Eliot Ness der Gastro-Kritik, unbestechlich, unantastbar, einfach der Größte!

Ruhe in Frieden wunderbarer Herr Siebeck!

 

Steckbrief zum Buch:

Wolfram Siebeck
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Wolfram Siebeck

Kulinarische Skizzen

ZS-Verlag

144 Seiten, viele Farbfotos

ISBN 978-3-89883-565-7

€ 22,99

 

 

 

Einen hab ich aber noch:

Hier findet Ihr Wolfgang Siebecks wunderbaren Blog „wo is(s)t Siebeck“……. ich find` den sooo schön, vor allem liebe ich das Foto mit der „Haeberlin-Speisekarte“………..das sagt so unglaublich viel aus!

Würzig !

So, Ihr saucenverliebten BBQ-Könige und Gewürzmeister da draußen, heute wird es würzig! @ Toms Kochbuchblog. Das ist eins aus der Sparte „dich muss ich haben/ du hast mir gerade noch gefehlt“ !

Wie gesagt, es geht ums würzen und alles was dazu gehört – das ganze natürlich „Hommemade“ und ohne Geschmacksverstärker und diese ganzen abgef…… Zusatzstoffe!

Das ist ein Buch mit ganz vielen #dasmussichausprobieren – Déja vu´s – echt genial!

Über 100 Rezepte zum Selbermachen von Senf, Ketchup und Mayonnaise, von Würz- und Grillsaucen, Essigen, Pickles und Würzmischungen – voller Geschmack und völlig ohne Zusatzstoffe!

Das ist die neue Bibel des Würzens für alle, die keinen Bock mehr auf künstliche Geschmacksverstärker und Farbstoffe in Fertigsaucen und Würzmischungen haben, sich bewusst ernähren wollen und lieber den Kochlöffel schwingen, als unendlich lange Zusatzstoff-Listen zu studieren!

Das Buch steckt voller Ideen und Anregungen, bei denen auch die Haltbarkeit beim Anlegen oder Aufstocken des eigenen Vorratslagers kein Problem ist!

Wer von Euch hätte erwartet, das man eine Worchester-Sauce auch selbst machen kann?

Würzig!
Copyright © by Hädecke-Verlag

Auch auf Würzmischungen, Saucen oder Pickles zum selbstgemachten Burger müsst Ihr ab sofort nicht mehr verzichten, sondern könnt diese ganz einfach selbst machen – probiert es aus und Ihr werdet nie wieder zu Fertigprodukten greifen!

Die Kapitel:

  • Vorwort
  • Senf, Ketchup und Mayonnaise
  • Scharfe Chilisaucen
  • Würzsaucen
  • Essig
  • Pickles und eingelegtes
  • Gewürzmischungen
  • Hilfsmittel und Tipps
  • Zutatenlexikon A-Z
  • Register
  • Danksagung

Alleine schon die vier wunderbaren Senfsorten lassen mir beim Lesen der Rezepte das Wasser im Mund zusammenlaufen – aber da gibt es ja noch so vieles mehr zu entdecken – von der japanischen Mayonnaise, der Bulgogi-BBQ-Sauce, einer göttlichen Hoi-Sin-Sauce, wunderbaren Essigen, phantastischen trockenen Gewürzmischungen und vielen anderen „Must Haves“ nicht nur zu gegrilltem, machen die „Eigenproduktion“ zu einem Erlebnis mit anschließender Geschmacks-Garantie!

 

Steckbrief zum Buch:

 

Würzig !
Copyright © by Hädecke-Verlag

WÜRZIG!

ohne Geschmacksverstärker-

ohne Zusatzstoffe

100% natürlich & selbst gemacht

Caroline Dafgård Widnersson

Hädecke-Verlag

136 Seiten, 53 Farbfotos

ISBN 978-3-7750-0752-8

€ 24

 

Fazit:

Ein wirklich tolles „Selbermach-Buch“, ganz im Stil des Hädecke-Verlags – toll recherchiert, super Warenkunde, tolle Fotos – aber allen voran: Rezepte die Spaß machen und funktionieren!

Kiezküche // Refugees welcome

Hallo Ihr Feinschmecker und Kochbuchverrückten da draußen, eigentlich wollte ich ja meine Rezensionen nicht mehr mit „heute gibt es ein ganz besonderes Buch“ beginnen, aber das hier stammt aus einer ganz besonderen Serie, mitten aus dem Kiez………… Kiezküche // Refugees Welcome, ein ganz wunderbares Charity-Projekt, das auch mir endlich einmal die Möglichkeit gibt, in einer Buchbesprechung zu diesem Thema ganz unpolitisch Stellung zu beziehen

Entstanden sind die Ideen dazu in einem jungen Team aus Hamburg/ Berlin, mit dem Ziel, gesundes Kiezessen wieder in die Küche zu bringen. Dazu erzählen die Kochbücher wunderbare Geschichten vom Kiez der beiden Städte zusammen mit tollen Rezepten ausgewählter Kiezköche!

Mittlerweile gibt es sogar einen Foodtruck zu diesem Konzept, der hungrige Fischköppe in ganz Hamburg versorgt.

Also, wie gesagt, es gibt drei dieser Prachtstücke aus der Serie Kiezküche:

Um Kiezküche // Refugees welcome geht es heute, ein Charity-Projekt, das mit viel Herzblut und durch die Unterstützung ausschließlich ehrenamtlicher Helfer entstanden ist. Der gesamte Gewinn wird an das soziale Projekt des FC St. Pauli „KIEZHELDEN“ gespendet und über den Verein an Flüchtlingsprojekte verteilt.

Kiezküche
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Afghanische Mantus, eritreischer Schmortopf oder syrischer Freitagspudding – mit ihren Lieblingsgerichten holen sich Geflüchtete wie Jalal, Laila, Philmon oder Bayan ein Stück Heimat auf den Teller.

Das neue Kochbuch „Kiezküche // Refugees Welcome“ vereint ihre Rezepte, erzählt ihre Geschichten und bringt Menschen aus aller Welt zusammen, die in Hamburg und Berlin ein neues Zuhause gefunden haben. Porträts von Initiativen und Vereinen wie MS Sea-Watch, Laut gegen Nazis oder das Welcome Dinner Hamburg ergänzen das Buch. Außerdem kommen Prominente wie Dunja Hayali, Bela B, Neven Subotić, Staatsministerin Aydan Özoğuz und viele andere zu Wort, die mit ihren Familien ebenfalls nach Deutschland eingewandert sind oder sich auf ganz unterschiedliche Weise für Geflüchtete einsetzen.

Steckbrief zum Buch:

Kiezküche
Copyright © by Kiezküche GmbH

 

 

Kiezküche // Refugees welcome

Vartan/ Meissner/ Nicolaysen

Kiezküche GmbH

ISBN 978-3-9817671-2-4

€ 24,90

 

Es ist mir eine absolute Herzenssache mich für die Vermarktung dieses Buches einzusetzen und dieses tolle Projekt in allen Social-Media-Kanälen bekannt zu machen – denn was gibt es für einen kochbuchsüchtigen schöneres, als mit einem Kochbuch etwas Gutes tun zu können?!?!?

Also, helft mit, die Autoren und die „KIEZHELDEN“ des FC St. Pauli bei ihrer großartigen „kulinarischen“ Charity zu unterstützen.

Der Stern lobte es bereits als ein absolut gelungenes Projekt, ich finde es ganz wunderbar!!!

Das Burger Buch

Burger gut alles gut, das ist der Untertitel der heutigen Buchvorstellung, es geht um das neue Buch der Burger Spezialisten von Hans im Glück.

Die Zeiten in der Burger eintönig, ungesund und labbrig waren, sind zum Glück vorbei, gibt es sie doch immer häufiger und in stetig wachsender Qualität und Güte – Burger-Restaurants- die Restaurants von Hans im Glück sind für ihre originellen und fantasievollen Burger aus frischen und lokalen Zutaten bekannt und haben sich so eine stetig wachsende Fangemeinde erworben.

In „Das Burger Buch“ präsentiert Hans im Glück mit vielen kreativen Burgerrezepten nun den Schlüssel zu seinem Erfolg.

Egal ob klassisch mit Rindfleisch, mit Hähnchen oder vegetarisch und vegan – von Heumilch- und Räucherkäse, über frischen Babyblattspinat und Avocado bis hin zu Feigen- oder Orangen-Senf-Sauce werden die verschiedensten Zutaten zu wahren Geschmackserlebnissen verarbeitet.

Anhand von Grundrezepten zeigt das Buch zunächst, wie die Basiskomponenten Brötchen, Patty und Sauce ganz leicht selbst zubereitet werden können.

Das Burger Buch
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Anschließend werden mehr als 40 der leckeren Original-Burgerrezepte vorgestellt, mit denen man sich den charakteristischen Wohlfühlcharakter von Hans im Glück nun auch in die heimische Küche holen kann. Die Rezepte verlocken dabei mit so klangvollen Namen wie Gaumenfreude, Dreikäsehoch, Butterbirne, Federkiel, Stallbursche oder Wolpertinger und Krautinger gleich zum selbst ausprobieren.

Doch auch die Beilagen kommen nicht zu kurz: Rezepte für normale und Süßkartoffel-Fritten, sowie zahlreiche Rezepte für Salate sorgen dafür, das die Burger eine standesgemäße Begleitung erhalten.

Wissenswertes rund um die Zutaten und Zubereitungsweise der Burger runden dieses Schmuckstück perfekt ab!

Steckbrief zum Buch:

Das Burger Buch
Copyright © by Dorling Kindersley Verlag

 

Hans im Glück

Das Burger Buch

Burger gut, alles gut

144 Seiten, gebunden, 60 Farbfotos

Dorling Kindersley Verlag

ISBN 978-3-8310-2938-9

€ 14,95

 

 

 

Fazit:

Was haben wir doch in den letzten beiden Jahren für einen unglaublichen Hype um den Burger erlebt, er ist mehr denn je in aller Munde, kreativer und vielschichtiger als je zuvor. Dieses Buch reiht sich ein in die Top-Seller der Burger- Kompendien!

Bravo!

Eine kleine Küche in New York

Hallo Ihr kochbegeisterten Genusshandwerker! Heute gibt es Neuigkeiten aus einer kleinen Küche in New York, so auch der Titel des Kochbuchs: „Eine kleine Küche in New York“; das Erstlingswerk der wohl weltweit erfolgreichsten Kochbloggerin Deb Perelman.

Fünf Millionen kochbegeisterte Besucher des Blogs „Smitten Kitchen“ pro Monat!!!! sprechen ja wohl für sich: Deb Perelman ist eine der großen Sterne im Food-Blog-Universum. Und endlich erscheint ihr New York Times- Bestseller auch auf deutsch !

Deb Perelmans Küche ist nicht größer, als ein begehbarer Kleiderschrank (das lässt reichlich Raum für Spekulationen……..) , doch was sie darin zaubert, begeistert monatlich Millionen Hobbyköche. Das Erfolgsgeheimnis der jungen Familienmutter? Es kommt nicht das Teuerste auf den Tisch……….aber das Beste! In ihrem Kochbuch versammelt Deb Perelman über hundert neue Rezepte, illustriert mit selbstgemachten Fotos und hinreißenden Betrachtungen, immer leicht nachzukochen und unübertroffen köstlich.

Egal ob es sich nun um ihr unvergessliches Aprikosen-Frühstücks-Crumble, die raffinierten Champignons Bourguignon, ihr göttliches Backhähnchen oder die legendäre Rotwein-Mascarpone-Torte handelt: Deb Perelmans Buch begeistert von der ersten bis zur letzten Seite mit den genialsten Rezepten aus New York

 

Steckbrief zum Buch:

 

Eine kleine Küche in New York
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Deb Perelman

Eine kleine Küche in New York

Das Kochbuch zum weltweit erfolgreichen

Blog Smitten Kitchen

Berlin Verlag

Erste Auflage 2016

336 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-8270-1311-8

€ 22,00

 

Fazit:

Total genial, das sind endlich mal Rezepte, die den so arg strapazierten Begriff „Super-Food“ verdienen! Bravo! Wer New York liebt, wird von diesem Kochbuch begeistert sein! Deb Perelman kocht nicht nur ganz phantastisch, sie schreibt auch noch ganz wunderbar! Ich bin frisch verliebt!

Beef Bottle Party by Otto Gourmet

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Da war sie nun endlich, die lang ersehnte „BEEF BIG BOTTLE PARTY“. Es war ein wundervoller Spätsommerabend in Heinsberg bei  OTTO-GOURMET.

Die legendäre Bottle Party kriegt Verstärkung mit GUTEM FLEISCH!

Satte 25 Jahre Erfahrungsschatz in der Berliner Sternegastronomie und eine große Leidenschaft für Kochen & Weine kann Spitzensommelier Gunnar Tietz vorweisen, der seit letztem Jahr als Fleischbotschafter Teil des OTTO GOURMET-Teams ist. Eine Veranstaltung hat dem sympathischen Weinexperten Renommee über die Hauptstadt Berlin hinaus gebracht: die von ihm initiierte und lange Jahre durchgeführte Big Bottle Party.

Nur große Flaschen hatten auch die rund 30 ausgezeichneten deutschen Winzer im Gepäck, als sie sich am 3. September 2016 auf den Weg nach Heinsberg machten. Zu der 1. BEEF BOTTLE PARTY BY OTTO GOURMET im Fleischkompetenz-Zentrum in Heinsberg.

Lediglich 300 Gäste kamen in den Geschmack exklusiver, deutscher Weine aus großen Flaschen sowie exzellentem Fleisch, dass von renommierten Gastköchen sowie vom OTTO GOURMET- Köcheteam zubereitet wurde.

TEILNEHMENDE WEINGÜTER 

Baden   Bernhard Huber, Dr. Heger, Franz Keller, Heitlinger
Nahe    Emrich-Schönleber, H. Dönnhoff, Schlossgut Diel
Mosel-Saar-Ruwer    Dr. Loosen, NIK WEIS – St. Urbans-Hof, Reichsgraf von Kesselstatt, Von Othegraven
Franken    Horst Sauer, Rudolf Fürst
Rheinhessen    Battenfeld Spanier, Wagner-Stempel, Wittmann
Pfalz    A. Christmann, Dr. Wehrheim, Friedrich Becker, Von Winning – Dr. Deinhard
Ahr    Meyer-Näkel
Württemberg    Graf Adelmann, Rainer Schnaitmann
Rheingau    Weingut Leitz

Phantastische Winzer, tolles Essen, cooles Ambiente, tolle Menschen und wunderbare Gespräche!

DANKE an die Veranstalter, es war ein perfekter Abend!

Zwetschgenknödel

Hallo Ihr Genussmenschen und Herdakrobaten da draußen! Es ist Herbst, mein Zwetschgenbaum im Garten hängt brechend voll und was liegt da näher als Zwetschgenknödel zu machen??

Also, kurze Rede, langer Sinn……. zur großen Freude meine Kinder hab ich Zwetschgenknödel gemacht. Dazu gab´s natürlich Vanillesauce, weißes Snickers-Eis und selbstverständlich Zwetschgensorbet.

Aber seht selbst, ich denke die Fotos sagen alles aus………

 

Für 4 Personen

 

  • 250 g Topfen, 20%, in einem Geschirrtuch gut abtropfen lassen, dann wiegen
  • 60 g    Butter, flüssig

    Zwetschgenknödel
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  • 1 EL    Sauerrahm
  • 1 TL    Vanillezucker
  • 1         Zitrone, unbehandelt, nur den Abrieb
  • 1 Prise Salz
  • 1         Ei
  • 1         Eigelb
  • 55 g    Mehl, glatt
  • 60 g    Hartweizengries
  • 20       Zwetschgen, entsteint
  • 20       Stückchen Würfelzucker

 

Für die Brösel:

 

  • 100 g Paniermehl, am besten selbst gerieben
  • 1 TL    Zimt
  • 1 TL    Vanillezucker

Zubereitung:

Den Topfen mit flüssiger Butter, Sauerrahm, Vanillezucker, Zitronenschale, Salz und den Eiern gut verrühren. Mehl und Grieß zusammenmischen und unter die Masse rühren.

Zwetschgenknödel
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Den Teig mindestens zwei Stunden kalt stellen.

Die Zwetschgen entsteinen, mit einem Stückchen Würfelzucker füllen du wieder verschließen.

Die Brösel in der Pfanne leicht anrösten, dann mit Zimt und Zucker vermischen.

Aus dem Teig kleine Knödel formen – das geht am besten mit einem Eisportionierer, die Hände etwas einölen und jeweils eine Zwetschge

Zwetschgenknödel
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in einen Knödel drücken und gut verschließen, damit sie beim Kochen nicht auslaufen.

Die Knödel in kochendes Salzwasser mit einer aufgeschnittenen Vanilleschote vorsichtig einlegen und für 10 Minuten leicht köcheln lassen. mit einer Siebkelle herausheben und in den Bröseln wälzen.

Dann sofort anrichten und sevieren.

Zwetschgenknödel
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Zwetschgenknödel
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Fladenbrot mal anders

Da ich heute Abend auf ne Grillparty eingeladen bin, auf der jeder ein bischen was mitbringt, hab ich mir gedacht, ich backe mal wieder, heute bekommt es den Namen Fladenbrot mal anders – seht selbst warum…..

Wie gesagt, es ist Fadenbrot geworden – die Form entspricht nicht ganz der Norm –  und natürlich auch gleich zwei Versionen, gebacken in meiner neuen Cocotte von Staub.

Das Ergebnis kann sich denke ich sehen lassen, Krume und Kruste (insofern man beim Fladenbrot von einer Kruste sprechen kann) sind ganz wunderbar geworden, geschmacklich sind sie ebenfalls absolut top! Naja, was soll ich sagen, das Backergebnis rührt natürlich auch von der Cocotte her; gebacken habe ich es etwa 50 Minuten bei ca 185°, davon die letzten 15 Minuten ohne Deckel, das Ergebnis ist unglaublich saftiges Brot!

 

Hier das Grundrezept:

Fladenbrot
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500 gr Weizenmehl

320 ml Wasser

50 ml Olivenöl

20 gr Grieß, gemahlen

7 g Trockenhefe (1 Päckchen)

1 TL Meersalz

Den Teig nach dem Ansatz ca. 45 Minuten gehen lassen, dann aufarbeiten und vor dem Backen nochmals 30-40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

 

 

Fladenbrot
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Variante 1 :

Hier habe ich dem Teig einen TL geräuchertes Paprikapulver und eine Messerspitze Schabziger ( das gehört normalerweise ins Kornspitz, ich weiß….) zugegeben und es vor dem Backen noch mit einer Mischung aus gehackten Kürbiskernen und etwas koreanischen Chiliflocken bestreut.

 

Variante 2 :

Bei dieser Variante habe ich die Hälfte des Olivenöls durch wunderbares steirisches Kernöl ersetzt und dem Teig außer den Grundzutaten noch etwas von meiner selbst gemörserten Pfeffermischung (Kubebenpfeffer, Sechuan-Pfeffer, Borbonense-Pfeffer und Bergpfeffer) verpasst und es vor dem backen mit einer Mischung aus Olivenöl, der Pfeffermischung und etwas Knoblauch abgepinselt.

Fladenbrot
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Wünsch Euch ganz viel Spaß beim nachbacken und herumexperimentieren !

Die jüdische Küche

Hallo Ihr Genusshandwerker und Jäger des guten Geschmack, heute geht es um die jüdische Küche @ Toms Kochbuchblog. Wirklich sehr lange hab ich drauf gewartet, da es zu diesem Thema leider nur sehr wenig gute Literatur gibt.

Aber jetzt gibt es da eins!

Die jüdische Küche ist doch in erster Linie eine Weltküche, die von der Küche der Länder, in denen die Juden lebten und leben, beeinflusst wird. Sehr starken Einfluss nehmen natürlich auch die jüdischen Speisegesetze auf die sogenannte jüdische Küche.

Seit frühester Zeit sind Speisen ein wesentliches Element des jüdischen Kalenders. Die meisten jüdischen Feiertage sehen spezielle Gerichte vor, die in rituellen Zeremonien in die traditionellen Festmahle zu den jeweiligen Feiertagen eingebunden sind.

Aber auch dann, wenn sie kein eigentlicher Bestandteil eines feierlichen Rituals sind, gehören bestimmte Speisen doch zu den festen Bräuchen; so wird zu Chanukka traditionell Schmalzgebäck serviert, um an das Ölwunder zu erinnern.

Aber wie bereits eingehend beschrieben, so ist doch das wirklich interessante an der jüdischen Küche, wie sie sich im Lauf der Generationen an die Kultur und Traditionen der Länder angepasst hat.

Die Autorin Annabelle Schachmes nimmt uns mit auf eine spannende kulinarische Reise zwischen Tradition und Moderne. Sie zeigt uns auf wunderbare Weise die Verbindungen zwischen der Küche eines polnischen Juden der westlichen aschkenasischen Tradition und der eines nach Tunesien geflohenen sephardischen Juden mit spanischen Wurzeln. Hier spielen mündliche Überlieferungen, tradierte Werte und uralte Riten eine große Rolle. Es gibt kaum eine andere Religion, bei der Speisen und Getränke eine so große Rolle bei religiösen Festen und Bräuchen spielen.

Aber jetzt zum Inhalt:

  1. Gewürze, Eingelegtes & Würzmittel
  2. Vorspeisen
  3. Hauptgerichte
  4. Beilagen
  5. Suppen
  6. Street Food & New Yorker Delis
  7. Brot & Backwaren
  8. Desserts
  9. Jüdische Feiertage

Das Buch ist wahrlich eine kulinarische Weltreise, egal ob es die russischen Malossols (eingelegte Gurken), Sauerkraut, Pierogi, Piroschki, gefüllte Brikteig-Taschen, die berühmte Schakschuka oder Böreks sind, schon im Lauf der ersten beiden Kapitel spürt man das die Autorin hier Rezepte aus aller Herren Länder zusammen getragen hat.

Von New York nach Tel Aviv über Tunis und Krakau – Annabelle Schachmes hat mehr als 160 traditionelle und neu interpretierte Rezepte gesammelt.

So richtig spannend wird es dann bei den Hauptgerichten, die starten mit Gefilte Fisch, einem uralten jiddischen Klassiker; aber auch ein Goulasch, Pkaila oder Msoki (die beiden letzteren sind ebenfalls klassische jiddische Schmorgerichte), fehlen natürlich nicht. Aber in eines hab ich mich direkt verliebt, das wird mein #dasmussichausprobieren – Gericht aus diesem Buch: Tbit heißt es und ist eine eigentlich aus dem Irak stammende Sabbat-Spezialität, bei welcher ein ganzes Hähnchen über ca. 6 Stunden langsam auf Basmatireis „geschmort“ wird, es klingt unglaublich lecker!!!

Eins gibt´s noch: Die Hackbällchen mit Zitrone von Madame Bouskila, allein die Sauce klingt schon zum Niederknien gut!!!

Aber das war´s dann jetzt auch, mehr verrate ich nicht, nur soviel – ich hatte lange kein Kochbuch mehr in Händen, das mir von der ersten bis zur letzten Seite so viel Spaß gemacht hat!

Einfach nur Klasse – probiert Euch an der jüdischen Küche, Ihr werdet begeistert sein!

 

 

Steckbrief zum Buch:

 

Annabelle Schachmes

Die jüdische Küche
Copyright © by südwest-Verlag

Die jüdische Küche

eine kulinarische Reise zwischen

Tradition und Moderne

160 Rezepte

Südwest-Verlag

Gebunden, Pappband

384 Seiten, viele Fotos

ISBN 978-3-517-09521-9

€ 29,99

Kochbücher. Küche. Genuss. Kochen.