Desserts Julien Duvernay

So, Ihr Patissiers und Liebhaber süßer Verführungen! Als krönenden Wochenabschluss gibt es wie in jedem guten Menu Desserts! Heute in Form eines lange ersehnten Kochbuches des Patissiers von Tanja Grandits aus dem mit 18 Gault Millau- Punkten und zwei Michelin-Sternem bewerteten Restaurant Stucki- Tanja Grandits in Basel.

Ohne lange Vorrede geht auch heute direkt los, hier ist dieses Meisterwerk:

Copyright © by AT-Verlag, Schweiz
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Desserts – Julien Duvernay

Der Patissier von Tanja Grandits

AT-Verlag, Schweiz

Einband: Gebunden mit Schutzumschlag

Umfang: 240 Seiten

Gewicht: 1306 g

Format: 21.5 cm x 27 cm

ISBN 987-3-03800-905-4

€ 44,90

 

Das ist schon das zweite mal diese Woche, Ostern, Weihnachten & Geburtstag auf einmal, oder was soll ein kochbuchsüchtiger zu einem solchen Buch zum Besten geben??

Julien Duvernay gilt als einer der besten Patissiers der Schweiz. In Tanja Grandits‘ Restaurant Stucki in Basel macht er mit außergewöhnlichen Kreationen Furore und »verblüfft alle«, wie der Restaurant-Führer Gault Millau schreibt.

Grandits und Duvernay sind eine der genialsten gastronomischen „Symbiosen“ überhaupt, sie sind in jeglicher Hinsicht ein absolutes Dreamteam in allen ihren Kreationen!

Obwohl es die beiden Anfangs nicht besonders leicht miteinander hatten, da Tanja Grandits, als sie das Stucki übernahm einfach weg wollte, von den figürlichen Desserts der klassischen Patisserie. Aber nach einem Jahr stellte sich im Stucki das „Wunder von Basel“ ein, Julien Duvernay öffnete sich, er stellte seinen Stil um, begann sich mit Tanjas Gewürzen und Kräutern zu beschäftigen. Er testete und optimiert, tagelang, wochenlang! Ein solcher Brückenschlag gelingt tatsächlich wirklich nur den ganz Großen in der Patisserie. Duvernay ist ausgebildeter Patissier und Chocolatier. Nur die ganz großen sollten sich in der Spitzengastronomie an Kühnes wagen. An Desserts mit Sparger, mit Fenchel, mit Koriander oder Szechuanpfeffer.

Solche Kreationen wie die von Julien Duvernay, sind nicht das Ergebnis von kreativen Schüben, sie sind das Resultat und die eigentlich logische Konsequenz von guter Schulung, besonderem Gespür und harter Arbeit.

Ein, sehr beeindruckendes Zitat von Julien Duvernay möchte ich an dieser Stelle gerne rezitieren: „Man darf die Regeln brechen, wenn man sie beherrscht“ und genauso ist es! Und Julien beweist eindrucksvoll, wie perfekt er die Regeln beherrscht, indem er den krönenden Abschluß in Tanja Stuckis grandiosen Menüs gekonnt zelebriert!

Dieses Buch ist nur eine kleine Retrospektive des Schaffens dieses Ausnahme-Patissiers, aber es spiegelt in grandioser Art und Weise sein großes Können wider!

Wunderbar finde ich, das die einzelnen Kapitel des Buches die Namen der Komponenten tragen um die es grundsätzlich in den jeweiligen Kapiteln geht.

Die Kapitel:

  • Im Patisserie-Keller mit Julien Duvernay
  • Hinweise zum Gebrauch des Buches
  • Zitrus
  • Karamell
  • Gemüse
  • Tee
  • Blüten
  • Öl
  • Getreide
  • Kräuter
  • Pfeffer
  • Grundrezepte
  • Techniken
  • Geräte und zu guter letzt noch das

Die Rezepte im Buch sind weitgehend so wiedergegeben, wie sie in der Patisserie des „Stucki Tanja Grandits“ verwendet werden.

Natürlich finden auch Produkte ihre Verwendung, die nicht unbedingt im Supermarkt erhältlich sind, hierfür gibt es aber bekannter weise den Online-Handel.

Entstanden sind geniale Kreationen wie Kampotpfeffer-Schokolade-Bananen-Dessert, Shiso-Sesam-Dessert, Hafer-Quitte-Kurkuma-Tarte, Lavendel-Heidelbeer-Quark-Prédessert, Matchatee-Litschi-Buchweizen-Dessert, Rooibos-Tee-Grapefruit………..und das sind nur einige!

Duvernays Teller wirken wie subtil und sehr feinfühlig zusammengestellte Kunstwerke, sie sind süße Architektur in ihrer schönsten Form!

Ein phantastisches Buch nicht nur für Euch Profi-Patissiers, sondern auch für alle, die gerne zuhause „forschen & herumexperimentieren“.

Fazit:

Einfach nur Chapeau für dieses Meisterwerk der Patissiers-Kunst!

Julien Duvernay und Tanja Grandits spielen mit ihren Kreationen in der absoluten Champions League! Und dieses Buch manifestiert diesen Eindruck nur noch mehr.

Oberösterreichische Küche

Hallo Ihr Liebhaber der alpinen Hochgenüsse, lang ist es her, das ich etwas zum Thema Österreichische bzw. Oberösterreichische Küche vorgestellt hab. Heuer gibt´s endlich wieder mal ein neues Kochbuch zu diesem Thema.

Das Autorinnen-Duo ist ein absoluter Garant für Authentizität was dieses Thema angeht.

Oberösterreich ist Genussland…… und was für eines, zwischen böhmischen Massiv und Dachstein wird schon immer gut und kulinarisch Freudvoll gelebt.

Das beweist auch das neue Buch von Ingrid Pernkopf und Renate Wagner-Wittula. Und hier ist es auch gleich:

Copyright © by Pichler-Verlag/ Styriabooks
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Ingrid Pernkopf, Renate Wagner- Wittula

Oberösterreichische Küche

Pichler Verlag/ Styriabooks

272 Seiten, Hardcover

ISBN 978-3-85431-731-9

€ 34,90

 

Da sind sie endlich wieder die Damen aus dem Oberösterreichischen „Knödel-Zentral-Massiv“…..,und sie melden sich mit einem Paukenschlag zum Thema Oberösterreichische Küche zurück!!

Getreu dem Motto des österreichischen Mundartdichters Franz Hönig „ ´s is a himmlische Kost, a Trumm Speck und a Most……“ ist es den Autorinnen wieder einmal köstlich und eindrucksvoll gelungen, diesen kulinarischen Himmel auf die Erde zu holen und in Rezepte zu fassen.

In bewährter Weise werden die Rezepte auch dieses mal wieder Schritt für Schritt beschrieben, klare Symbolik weist auf den jeweiligen Schwierigkeitsgrad hin und vegetarische Gerichte werden wie immer besonders hervorgehoben.

Dazwischen eingestreute Geschichten erzählen wissenswertes rund um Oarfischsupp´n, Katzengschroa, Krauthapperl oder Stangerlfisch und lassen längst vergangene Tage wieder auferstehen.

Auch hier griffen die Autorinnen wieder auf das legendäre „Linzer Kochbuch“ von 1827 zurück, um zu recherchieren und sich bei ihren Rezepten inspirieren zu lassen.

Unterteilt ist es wie folgt:

  • Vorspeisen (Jause & Imbiss, Terrinen & Sulzen, Brote)
  • Suppen & Suppeneinlagen
  • Beilagen (Sättigungsbeilagen, Gemüsebeilagen, Beilagensalate)
  • Hausmannskost
  • Hauptspeisen (Fisch, Schwein, Kalb, Rind, Faschiertes, Innereien, Geflügel, Lamm & Wild)
  • Süssspeisen (Kuchen & Torten, Kekse & Kleingebäck, Cremen, Strudel, Buchteln, Knödeln & Nudeln, in Schmalz gebackenes, Palatschinken, Schmarrn & Waffeln, Wandl & Aufläufe, Grundrezepte aus der süßen Küche)

Oh ja, das ist wieder meins, ab Montag ist bei mir zuhause wieder amoi österreichische Woche angesagt. Alleine schon der Anblick des „süßen Kapitels“ lässt mich jubilieren. Ob Mühlviertler Apfelschedl, Mostschober, Liwanzen, Pofesen, Mohn- oder Nussnudeln, Schloss-Orth-Knödel oder G´füllte Dampfnudeln, das ist oberösterreichisches Soulfood pur! Da kann ich nicht widerstehen!

Aber auch das herzhafte Hüftgold ist zum niederknien gut, ob es nun das Eggenberger Bierschnitzel, der Liachtbratl vom Kalb, die Fischbauzerl, oder die Hascheeknödel in zweierlei Varianten sind, wenn ich mich auch zu fast allem essbaren mehr als hingezogen fühle, aber das ist eine meiner absoluten Lieblingsküchen!

Also, kurze Rede, langer Sinn, wenn Ihr genauso auf Waldzeller Rahmschöberl steht wie ich, dann ist dieses Buch ein absolutes Muss für Euch!

Fazit:

Es is ois gsogt, das ist traditionelle österreichische Kulinarik wie sie sein soll!

Vielen Dank Frau Pernkopf für diesen phantastischen Einblick in Oberösterreichs Küchen! Absolute Kaufempfehlung!

Gastrosexuell

Hallo Ihr Herd-Akrobaten da draußen, heute wird´s Gastrosexuell und es gibt ein richtiges „Männer- Kochbuch“. Das Ganze hat aber nichts mit Sex , sondern mit ganz viel Leidenschaft in der Küche zu tun. Es geht um Männer, die privat und zuhause auf Gastro-Niveau kochen und schon den Einkauf vorher „zelebrieren“.

Der Leser erfährt neben phantastischen Rezepten auch,  warum diese Kerle so fürs Kochen brennen und was sie antreibt.

Und los geht´s, hier ist es:

Copyright © by Delius-Klasing Verlag
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Svenja Jelen

Gastrosexuell

Männer, die fürs kochen brennen

Delius Klasing Verlag, Bielefeld

144 Seiten, 104 Farbfotos

Format 18 x 29 cm

ISBN 978-3-667-10443-4

€ 19,90

„Gastrosexuell“: Die Autorin präsentiert in diesem Buch aus dem Delius Klasing Verlag delikate Rezepte und porträtiert die Kerle dahinter, die fürs Kochen brennen. Wie bereits eingehend gesagt, es geht hier nicht um Sex, oder den besten Weg vom Tisch zum Bett! Es handelt sich um Männer, für die kochen und das anschließende essen mit ganz viel Leidenschaft verbunden ist, Männer die noch träumen können und solche, die ihre himmelsstürmenden Ambitionen klug und feinsinnig in kulinarische Leidenschaft überführt haben.

Raffinierte Sinnlichkeit ist hier durchaus ein Thema, befeuert von Menü-Vorschlägen, die Man(n) und Frau in keinem anderen Kochbuch finden!

Es gibt köstlich-anregendes vom flambierten Portulak mit Feta-Dattel-Speck-Kartoffeln an Salsa Verde, heiß geräucherte Entenbrust mit Salat und Vinaigrette, gebratene Wachtel, Erbsenrisotto, Lammfilet mit blauem Kartoffelstampf, offene Seaffod-Lasagne, Sous-Vide gegartes Txogitxu mit wildem Spargel und süßen Möhrchen, Lachs mit Rotweinschalotten und Knoblauchschaum, bis hin zum sommerlichen Erdbeerdessert mit Erdbeerchips und Buttermilchschaum. Das klingt doch alles ganz phantastisch, oder?

Die Portraits zu den „Köchen“, erweisen sich als ebenso spannend und anregend, wie deren Rezepte selbst !

Da ist Felix, Chefredakteur, der für Bananenkuchen mit Tahini und Wabenhonig schwärmt, Philipp, Profikoch, schwärmt für seine offene Seafood-Lasagne und Christoph, Art-Director, serviert „seine“ Süßkartoffelsuppe mit Chili als Vorspeise.

Tolle Rezepte, sehr detaillierte und präzise Anleitungen, sowie der Anhang mit den besten Einkaufsempfehlungen von Berlin bis Bünde runden ein tolles Buchkonzept ab!

Fazit:

Also Männer, ran an den Herd und betört Eure Damen mit toller Küche. Das „Handwerkszeug“ findet Ihr mit und in diesem Buch!

Bravo! Ein tolles Buch, für alle Kerle, die ihre Freizeit auch gerne mal am Herd verbringen.

Klein & süß

Hallo Ihr Liebhaber der süßen Verführungen, heute wird es klein und süß @ Toms Kochbuchblog!

Wer von uns liebt sie nicht diese kleinen, süßen Verführungen in Form von Kuchen, Desserts im Glas, trendigen Petit Fours, pfiffigen Törtchen und köstlichen Pralinen??? Ich jedenfalls kann an so etwas nicht vorbeigehen…..

Naja und da hab ich mal wieder was neues entdeckt, hier ist es:

Copyright © by pickler-Verlag/ Styriabooks
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Christian Kaplan

klein & süß

Pichler-Verlag/ Styriabooks

Erschienen: Februar 2016

Fotos: Nicole Heiling

Hardcover, 176 Seiten

ISBN 978-3-85431-722-7

€ 24,90

 

Oh ja, das ist mal wieder etwas für uns Liebhaber der süßen Kunst; ist es nicht etwas wunderbares sich selbst und natürlich auch seine Gäste, nach einer gelungenen Grillparty mit süßen Leckereien zu verwöhnen? Bei mir gehört das einfach zum Pflichtprogramm! Sind es doch diese kleinen „Verführer“, die das Leben so lebenswert machen, sie sind einfach ein Stück pure, süße Lebensfreude.

Copyright © by Pichler-Verlag/ Styriabooks
Copyright © by Pichler-Verlag/ Styriabooks

Der Autor, selbst gelernter Konditor verführt uns in Kapiteln wie Petit Fours, Kuchen im Glas, Dessert im Glas, Stückdesserts, Trüffeln und Pralinen, Kleine Torten, Kleine, feine Kuchen und warme Desserts, immer wieder dazu, jede der über 70 Rezepturen nachzukochen, bzw. zu -backen.

Von Quitten-Kastanien-Röllchen, Mokka-Schokoladen-Häppchen, Rhabarber-Joghurt-Creme, Maraschino-Kirsch-Tiramisu, Mokka-Marillen-Dessert, Ananas-Reis-Törtchen oder Milchschokoladensoufflé auf Clementinenragout bis hin zu Pofesen, jede einzelne dieser süßen Kompositionen verlockt zum ausprobieren!

Erschwerend kommen natürlich auch noch die perfekten Fotografien von Nicole Heiling dazu, sie machen das Ganze noch unwiderstehlicher!

Fazit:

Das ist das Buch für alle die unter Euch, für die ein süßes Finale einfach dazu gehört und deren Herz bei Mascarpone-Basilikum-Törtchen, Milchschokoladensoufflé, Chai-Macarons oder Zitronentrüffel höher schlägt!

Hüftgold pur!!!!!

Lunch Karawane

Hallo Ihr Street-Food-Lover und Food-Truck-Fetischisten, heute gibt es ein Buch, das ist wie…….Ostern, Weihnachten und Geburtstag auf einmal, das ist wie wochenlang auf etwas warten, sich danach sehnen……immer wieder am Fenster stehen und auf den Postboten warten und dann hat er es endlich dabei, das langersehnte Paket!

Ihr werdet jetzt denken, „der ist doch total bekloppt“, aber ja so ist es und ja, es geht um ein Kochbuch, eines das ich mit solcher Spannung erwartet habe, wie lange kein anderes zuvor!

Schon das Vorwort zaubert mir ein breites grinsen aufs Gesicht (hätte ich keine Ohren, würde ich jetzt wahrscheinlich hier sitzen und rundum grinsen! )….. „Ein Gourmet-Express rollt durch das Land……Sie sind bunt bemalt und aufwendig ausgebaut und treten meist in Gruppen auf: Foodtrucks, sie sind echte Hingucker. An Bord haben sie tolle Köche, ausgefallene, internationale Rezepte und phantastische Konzepte!“

So und spätestens jetzt wisst Ihr worum es geht……um Food Trucks, in den USA an fast jeder Straßenecke zu finden, nahm dieser Trend in unseren Breitengraden in Berlin ihren Lauf.

Mittlerweile sind sie im ganzen Land zu finden; es hat ja auch mal wieder lange genug gedauert bis diese „Ernährungs-Kult(o)ur“ hier bei uns Fuß fassen konnte……..Naja, der „wiehernde Michel“ braucht bei solchen Dingen, welche sich außerhalb von Schnitzel und Roulade bewegen immer etwas länger, oder etwa nicht ?!?!?

Soooooo, jetzt aber endlich zu diesem kult(o)urell-wertvollen Prachtstück aus dem Matthaes-Verlag, hier ist es:

 

Copyright © by Matthaes-Verlag
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Elissavet Patrikiou

Lunch Karawane

Matthaes Verlag, Stuttgart

224 Seiten

Erste Auflage

Hardcover – Höhe 260 mm, Breite 200 mm

ISBN: 9783875154108

€ 29,90

 

Ist es nicht ganz phantastisch, was sich hier in den letzten drei bis vier Jahren für eine neue Art von Esskultur entwickelt hat? Sie hat so gar nichts mehr mit geschmacklosem, faden und pappigem Fast-Food zu tun, hier wird frisch gebruzzelt, gewickelt, gerollt, gestapelt bis die Schwarte kracht, hochwertige Lebensmittel werden verarbeitet, tolle Gerichte entstehen und das wichtigste von allem, in den Großstädten ist eine ganz neue Art von Lunch-Kultur entstanden, wie ich sie eigentlich nur von einem Frankfurter Kaffee-Hot-Spot, dem Café Wacker kenne, hier stehen sie jeden Mittag Schlange, egal ob Banker oder Bauarbeiter und freuen sich gemeinsam auf etwas ganz besonderes….. beim gemeinsamen anstehen entsteht schnell ein Small-Talk , das ist doch etwas ganz wunderbares in unserer hektischen Zeit, oder???

Aber jetzt endlich mal zum Buch……. Da ist Elissavet Patrikiou, die ein ganz

Copyright © by Matthaes Verlag
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besonderes Auge für solche Momente hat, nicht nur für Food-Fotografie, sonder auch für all das was diese neue Street-Food Kultur prägt, für die wunderbaren Menschen hinter den Konzepten und auch für die, die jeden Mittag vor den „Konzepten“ anstehen und geduldig auf ihren besonderen „Lunch-Moment“ warten.

Elissavet Patrikiou hat das alles so phantastisch „festgehalten“ und eine geniale Symbiose aus Dokumentation, Geschichten und Rezepten geschaffen, wie ich sie in diesem Genre bis jetzt noch nicht gefunden habe! An ihren Fotos spürt man förmlich, wie viel Emotion und Herz sie an dieses Buchprojekt gehängt hat, das ist ganz einfach unbeschreiblich schön!

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Copyright © by Matthaes Verlag

Zu den Food-Trucks mit den wohlklingenden Namen wie Kiezwagen Blank, Vincent Vegan, Beet in the Box, Hackbaron, Kiezküche, Mexiko-Strasse, Pani Smak, Soul Food Truck, Massimos Pizzamobil, Kayseri Manti, Holy Dogs oder Frau Dr. Schneider´s Grilled Cheese Wonderland gibt es immer „die komplette Story“ mit den Menschen dahinter, sowie deren Visionen und natürlich deren wunderbare Rezepte! Entstanden ist so ein genialer Roadtrip durch die deutsche Food-Truck-Kultur mit deren gigantischen Rezepten vom Grünen Kartoffelsalat, Hummus-Avocado-Sandwich mit Rotem Brot, Quinoa-Salat mit Räucher-Tofu à la Felix, Salat „Superfood-Warrior“, Hells Kitchen Sandwich, Fighting Irish Burger, The Baron Sandwich, Elotes, Quesadillas Caseras, Zurek, Poor-Boy-Sandwich, The Mighty Pastrami Reuben Sandwich oder Hot Dogs wie der Notre Damager !

Macht das nicht unglaublich Lust auf´s nächste Food-Truck-Festival oder die nächste (Grill)-Party zuhause? Anregungen gibt Elissavets Buch reichlich und zwar in über 70 begeisternden Rezepten und phänomenalen Fotos!

Fazit:

Eigentlich ist glaube ich alles gesagt, dieses Buch ist einfach nur umwerfend ! Ich liebe es, es ist eine wunderschöne Hommage an eines DER Koch-Phänomene unserer Zeit, so ganz abseits vom gedeckten Tisch!

Und wenn mein Postbote es heute nicht gebracht hätte, dann……..

David Kikillus – Das Interview

So, Ihr (Buch)-Gourmets, Dauer-Kocher und Sternefresser da draußen, es ist endlich mal wieder Zeit für ein Interview @ kochbuch.tips

Heute hat mir ein „Dortmunder“ die Ehre erwiesen! Ich muss ja ganz ehrlich sein, ich hab mich auch sehr darüber gefreut ihm meine FAQ´s (Foodie is Answering Questions) schicken zu dürfen, denn wir alle wissen, wie knapp bemessen und vor allem wertvoll bei uns „lebenslänglichen“ der Gastronomie die Freizeit ist!

Er ist ein ganz besonderer unserer Gattung, höchst kreativ, ein wenig verrückt, unheimlich Detailverliebt und geradezu versessen nach guten Produkten, ach so und tätowiert ist er auch und das find ich richtig gut !

Und das allerbeste ist, (ich war leider noch nicht bei ihm essen, sauge aber alles geschriebene von und über ihn in mich ein …….) er hat auch ein phantastisches Kochbuch (wobei die Bezeichnung „Buch“ hier eigentlich die falsche ist) geschrieben, es ist eher ein „Werk“, eine Retrospektive seines jungen „Wirkens“, einfach ein phantastisches Exemplar kulinarischer Literatur!

So, und hier ist es,  das Interview mit Dortmunds zweitem Sternekoch David Kikillus vom kikillus Restaurant !

Tom:

Die Frage der Fragen: Was hat Dich dazu bewogen Koch/ Autor zu werden?

David Kikillus

Es war schon immer mein Wunsch meine Gerichte auf Papier zu bringen.

Tom:

Welcher Deiner Lehrmeister hat Dich am nachhaltigsten geprägt?

David Kikillus

Paul Schrott in Kitzbühel.

Tom:

Was liebst Du am meisten an Deinem Beruf?

David Kikillus

Jeden Tag mit tollen Menschen und wahnsinnig guten Produkten zuarbeiten.

Tom:

Wie beurteilst Du das Nachwuchsproblem in der Gastronomie?

David Kikillus

Tom:

Deine beste Eigenschaft ist?

David Kikillus

Kreativität und Ehrgeiz..

Tom:

Hast Du einen unverwirklichten Traum?

David Kikillus

Ja, ich würde gerne mal eine längere USA-Reise machen.

Tom:

Wie heißt Dein Lieblings- koch- back- fach- buch ?

David Kikillus

Eleven Madison Park von Daniel Humm.

Tom:

Dein letzter Restaurantbesuch war bei?

David Kikillus

Am Kamin in Mülheim bei Sven Nöthel.

Tom:

In welchem Restaurant, egal wo auf der Welt würdest Du gerne mal essen gehen?

David Kikillus

Bei Grant Achatz im Alinea in Chicago.

Gänseleber mit Birne, Schokolade und Haselnuss Copyright © by David Kikillus
Gänseleber mit Birne, Schokolade und Haselnuss
Copyright © by David Kikillus

Tom:

Ein Foto eines Deiner „Signature-Dishes“ oder eine Deiner schönsten/wichtigsten Kreationen

 

Copyright © by David Kikillus
Copyright © by David Kikillus

Tom:

Ein Foto von Dir

David Kikillus

Tom:

Deine drei Lieblings-Foodie-Websites

David Kikillus

Da gibt es einige.. J

 

Name: David Kikillus

 

Geburtstag: 04.01.1982

 

Erlernter Beruf: Koch

 

Derzeitiger Arbeitsort: kikillus RESTAURANT in Dortmund

 

Eat on the Street

Hallo Ihr kulinarischen Kosmopoliten! Der Sonntagsknaller @ kochbuch.tips befasst sich in dieser Woche mal wieder mit Street Food, DEM momentanen „Ernährungstrend“ überhaupt; Eat on the Street – Essen auf der Straße bewegt sich qualitativ mittlerweile auf Gourmet-Küchen Niveau, Köche und Foodies sind sich hier absolut einig: Regional muss es sein, bio und gesund!

Also, kurze Rede, langer Sinn – hier ist es:

Copyright © by ZS-Verlag
Copyright © by ZS-Verlag

Jutta Mennerich und Stefan Braun

Eat on the Street

ZS-Verlag

176 Seiten, ca. 150 farbige Abbildungen

Erscheinungstermin 22. März 2016

ISBN 978-3-89883-522-0

€ 21,99

Von New York bis Berlin, von London bis Hamburg, von Istanbul über München bis Saigon und von Porto nach Bangkok. Das sind nur einige der kulinarischen Stationen in diesem neu erschienen Prachtstück zum Thema Street Food.

Gott ist das eine wunderbare Essenskultur, wo hat sie nur ihren Tipping Point gehabt? Warum sind auf einmal alle so verrückt nach diesem Thema??

Egal, wichtig ist einzig und allein, das hier eine wunderbare Art von (Essens)-Kultur entsteht; es wird ein ganz besonderer Bezug zum Essen vermittelt, auch Straßen-Essen kann gesund, lecker und sehr hochwertig sein, aber warum muss bei uns hier so etwas immer so lange dauern und nur aus Döner und Currywurst bestehen?? Aber auch wir sind ja mittlerweile mit unserer jungen und gerade so richtig aufkeimenden Fodd-Truck-Kultur auf einem guten Weg, oder??

Eat on the Street macht in tollen Rezepten, Reportagen und Fotos hungrig auf Düfte, Gewürze andere Kulturen und fremde Bräuche.

Die Rezepte zum Buch kommen von Köchin und Food-Stylistin Jutta Mennerich. Bestens recherchiert, sehr authentisch umgesetzt und toll inszeniert und fotografiert!

Das Buch schürt Fernweh schon am heimischen Herd, ob Falafel, Porchetta Roll, Cocadas, Key Lime Pie, Ochsenfetzensemmel, Fischbrötchen, Bánh Xeo, oder Sticky Rice with Mango und viele mehr……

In 80 Rezepten aus aller Welt nimmt uns die Autorin mit auf ihre kulinarische Weltreise und die ist mehr als gelungen!

Fazit:

Ein tolles Kochbuch für alle Street-Food-Liebhaber und kulinarischen Kosmopoliten!

Unbedingte Kaufempfehlung!

Brot und Aufstriche

Hallo Ihr Kochbuch-Fanatiker, heute gibt es mal wieder ein Buch für die Stullen-Prinzen und –Prinzessinnen unter Euch! Es geht um Brot und Aufstriche. Das ist mal wieder ein Buch für einen Brot-Fanatiker und Eigen-Brötler wie mich!

Und hier ist es auch direkt:

Copyright © by ZS-Verlag
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Tanja Dusy

Brot & Aufstriche

ZS-Verlag

Erscheinungstermin 28.03. 2016

144 Seiten, viele Farbfotos

ISBN 978-3-89883-526-8

€ 15,99

„Lasst Euch nicht die Butter vom Brot nehmen – es sei denn, Ihr bekommt einen leckeren Aufstrich dafür“, getreu diesem Motto auch die heutige Buchvorstellung, denn was gibt es schöneres, als frisches Brot mit knackiger, krachender Kruste, oder resche, handgeformte Brötchen mit frischen, selbst gemachten Aufstrichen???

Also so etwas ist für mich die pure Leidenschaft!

In Brot und Aufstriche findet Ihr Süßschnäbel und Freunde deftiger Brotzeiten genau die richtigen Ideen für süßes und deftiges „Drunter und Drüber“.

Von den wichtigsten Tipps und Tricks, den 10 größten Pannen beim Brot backen über die Warenkunde, bis hin zu Schritt für Schritt Anleitungen zum perfekten Brot!

Wie gesagt, es ist ein Buch für „Drunter und Drüber“, zum Einen tolle Brot-Rezepte mit süßen und Herzhaften Broten vom Franz-Brot über Scones, bis zum Schokoladen-Brot und Buttertoast über Focaccia und schwäbische Seelen bis hin zum kernigen Kürbisbrot.

Auch die Aufstriche brauchen sich nicht vor den tollen Brot-Rezepten zu verstecken, von süß bis herzhaft, von exotisch bis regional, ob mit Fleisch, vegetarisch oder vegan, an alles hat die Autorin gedacht.

Mein ganz persönliches #dasmussichausprobieren hab ich auch gleich ganz schnell gefunden, zum einen die weiße Schokocreme mit Macadamia-Nüssen, Mandeln, Kokosraspeln und Vanille und zum anderen die Tandoori-Hähnchen-Creme……einfach nur genial!

Die rund 80 Rezepte sind völlig unkompliziert und ohne großes Tequipment zuhause nachvollziehbar!

Fazit:

Brot und Aufstriche ist das Buch für alle Eigen-Brötler, die auch gerne mal eine warme Mahlzeit für frisches Brot oder Brötchen sausen lassen!

Wunderbar, unbedingte Kaufempfehlung!

Nougatmousse mit Waldbeeren und Vanillesauce

Hallo Ihr Dessert-Süchtigen, heute gibt es anstatt eines Buchs mal göttlich zarte Nougatmousse mit marinierten Waldbeeren und Vanillesauce. Ich liebe dieses Dessert, eine genauso wunderbare wie einfache Kombination aus sanfter Süße und der zarten Säure der Waldbeeren. Einfach göttlich! Probiert es aus!

Für die Nougatmousse:

  • 3 Eier

    Copyright © by Toms Kochbuchblog/ kochbuch.tips
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  • 100 g Zucker
  • 150 g Nougat
  • 100 g dunkle Schokolade
  • 3 Blatt Gelatine
  • Rum
  • 625 g Sahne, geschlagen

 

Herstellung:

  • Nougat und Schokolade aufschmelzen

    Copyright © by Toms Kochbuchblog/ kochbuch.tips
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  • Eier und Zucker warm und kalt aufschlagen
  • Gelatine in kaltem Wasser einweichen
  • Die Eiermasse mit der flüssigen Schokolade verrühren
  • Die Gelatine in etwas Rum auflösen
  • Alles verrühren, abkühlen lassen und die geschlagene Sahne unterziehen.
  • In ein gewünschtes Gefäß umfüllen und für mindestens 6 Stunden kalt stellen.

 

Für die Vanillesauce:

  • ½ Liter Sahne
  • ½ Liter Milch
  • 12 Eigelbe
  • 200 g Zucker
  • 1-2 Vanilleschoten, je nach Geschmack
  • 1 Prise Salz

 

Herstellung:

  • Sahne, Milch, Vanillemark, die ausgekratzte Vanillestange und etwas
    Copyright © by Toms Kochbuchblog/ kochbuch.tips
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    Zucker aufkochen.

  • Währenddessen die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen.
  • Die heiße Milch-Sahne Mischung in die Eigelbmasse einrühren und anschließend durch ein feines Sieb gießen.
  • Anschließend die Masse über dem Wasserbad mit einem Gummispatel oder Holzlöffel zur Rose abziehen bis eine Bindung entsteht.
  • Vanillesauce umfüllen und kalt stellen.

 

Anrichten:

  • Von der Mousse mit einem heißen Löffel zwei bis drei schöne

    Copyright © by Toms Kochbuchblog/ kochbuch.tips
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  • Nocken pro Teller abstechen und auf den Tellern anrichten.
  • Die Waldbeeren mit etwas Staubzucker und Maraschino marinieren und dekorativ um die Mousse anrichten.
  • Etwas Vanillesauce über die Beeren und die Mousse ziehen. Den Rest der Vanillesauce à part servieren.

 

 

Du grillst es doch auch !

Hallo Ihr Grillakrobaten, das Wochenende soll endlich mal sonnig werden und was liegt da näher, als die Grillgerätschaften an die frische Luft zu zerren?? Endlich geht´s wieder los (aber eigentlich hat es nie so ganz aufgehört, mein Big Green Egg hat den ganzen Winter über gequalmt) und aus diesem Grund gibt es auch so kurz vorm Ende Eurer Arbeitswoche noch eine passende Neuvorstellung!

Ich will ja ehrlich sein, zunächst war ich etwas skeptisch, aber nicht wegen dem großen Verlag der dahinter steht (denn hier wird wirklich bestens recherchiert!), sondern einfach nur, weil ich zunächst wirklich wieder dachte, naja….ist wohl auch wieder eines unter vielen aus dem Mittelmaß, aber hier gibt´s gegrillte kulinarische Oberklasse serviert und es ist auch noch mit einem der Oscars der kulinarischen Literatur, nämlich mit dem begehrten Gourmand World Cookbook Award ausgezeichnet und das nicht umsonst!

Also seht selbst, hier ist es:

Copyright © by Piper-Verlag/ Markus Bassler
Copyright © by Piper-Verlag/ Markus Bassler

Michael Quandt/ Markus Bassler

Du grillst es doch auch

Das BILD Grillbuch

Piper Verlag

Erschienen am 17.03.2016

224 Seiten, Laminierter Pappband mit Kastenrücken

Mit 144 farbigen Abbildungen

ISBN: 978-3-492-05765-3

€ 19,99

Da ist es also, das Grill-Kompendium von Michael Quandt und der Bild-Zeitung! Und NEIN, deshalb war ich nicht skeptisch, es ist bei der Fülle an Büchern zu diesem Thema wirklich mittlerweile einfach schwierig geworden, die besten „herauszufiltern“!

Copyright © by Michael Quandt
Copyright © by Michael Quandt

Auch das Bild-Grillbuch aus dem Piper-Verlag beginnt mit den wichtigsten Themen rund ums Grillen, also allem was dazu nötig ist, Sicherheitstipps und den wichtigsten Grillwerkzeugen.

Und dann grillts so richtig los, natürlich mit Fleisch von Rind bis Geflügel und von BBQ-Chicken-Drumsticks bis zum Winzer-Hotdog. Weiter geht es mit Fisch und Meeresfrüchten mit Feuer-Garnelen, Jakobsmuscheln in Parmaschinken, Limettenlachs von der Zederholz-Planke oder Teriyaki-Thinfisch mit Wakame-Algen.

Aber auch Gemüse und Beilagen kommen nicht zu kurz (und das ist auch gut so), hier hat´s mir der gegrillte Fenchel mit Orangen und der Radicchio mit Ziegenkäse ganz besonders angetan, passt doch hier rauchige Geschmack perfekt zu Radicchio und Ziegenkäse!

Tolle Ideen auch bei den Beilagen, hier greift der Autor auch wieder den so beliebten Rauchgeschmack auf und es gibt mal eben schnelle in geräuchertes Kartoffelpüree

Copyright © by Piper-Verlag
Copyright © by Piper-Verlag

von der Zedernholzplanke oder Romanasalat im Baconmantel, einfach aber göttlich gut!

Natürlich gibt es auch noch süßes vom Grill (das gehört mittlerweile einfach dazu!), vom Marzipan-Bratapfel, bis zu gegrillten Apfeltaschen und gefüllter Schokobanane ist auch hier für den Grillsüchtigen an alles gedacht!

Im letzten Kapitel geht’s natürlich auch noch um die passenden Dips, Rubs & Co., die natürlich in einem solchen Buch nicht fehlen dürfen!

An alle essentiellen Rubs, Buttermischungen, Marinaden und Saucen hat Michael Quandt gedacht, es kann einfach nichts schief gehen. Von Zaziki, über Pesto, Currysauce und Whiskey-Butter, bis hin zur Wisconsin-BBQ-Sauce, einer BBQ-Senf-Sauce und dem Cajun-Rub sind die leckersten in diesem Kapitel versammelt!

Alle Rezepte sind Step-by-Step super erklärt und vom preisgekrönten Food-Fotografen Markus Bassler toll in Szene gesetzt!

Fazit:

Ihr grillt es doch auch, oder? Ein tolles Buch für all´ die Grillsüchtigen unter uns, einfach, ehrlich, authentisch und bei dem Preis eine unbedingte Kaufempfehlung!

Und bitte vergesst nicht……. Support your local Bookseller, sonst gibt es bald keine Buchläden mehr in denen Ihr stöbern könnt !

Das vegetarische Kochbuch

Hallo Ihr Genussmenschen und Koch-(Buch)-Süchtigen, ich finde zum Frühlingsbeginn ist es mal wieder Zeit, sich über vegetarische Küche Gedanken zu machen!

Da dieses Kochbuch-Segment mittlerweile zu einem der umsatzstärksten überhaupt geworden ist, (dieses Thema aber auch unglaublich viel Unfug derer mitbringt, die unbedingt auf der vegetarisch-veganen-Low-Carb-Superfood-Welle mitschwimmen wollen), hab ich mich die letzten Wochen und Monaten mal mehr oder weniger da raus gehalten. Einfach auch um darauf zu warten, das der Buchmarkt einmal wieder etwas vegetarisch/veganes mit Herz und Seele hervorbringt !

Und es ist soweit, hier ist endlich mal wieder ein wirklich tolles vegetarisches/veganes Kochbuch, für alle die unter uns, bei denen eben nicht nur Fleisch auf dem Tisch stehen muss und vegetarisch eben mehr bedeutet, als nur Gemüsepfanne aus dem Discounter.

Und hier ist es:

Copyright © by Callwey-Verlag
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Barbara Bonisolli

Das vegetarische Kochbuch

Callwey-Verlag

Erscheinungsdatum: 16.03.2016

Ausstattung: Gebunden

Seitenanzahl: 240

ISBN: 978-3-7667-2183-9

€ 36

 

Da ist sie endlich wieder, Barbara Bonisolli, nach Barbara kocht, hier nun ihr zweites, dieses mal vegetarisches Werk!

Als ich von der Vorankündigung hörte und erfuhr, das es dieses mal Barbara in vegetarisch gibt, war mein erster Gedanke, na endlich mal wieder ein schönes vegetarisches Kochbuch, welches man guten Gewissens und mit Freude empfehlen kann! Und ich muss sagen, ich habe recht behalten.

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Barbara, (sie ist übrigens Foodfotografin und moderiert ihre eigene Garten- und Kochsendung im Fernsehen, lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie auf dem Land und hat realisiert, wovon viele träumen. In ihrem Landgarten sät und pflanzt sie an, was auf den Tisch kommt. Dort findet sie auch immer wieder Inspiration für neue, köstliche Rezepte) agiert sehr mit bedacht im Lauf der Jahreszeiten und präsentiert uns in Ihrem neuen Buch 100 Rezepte, von Spargel und Rhabarber im Frühling, Zucchini und Auberginen im Sommer, Zwetschgen im Herbst und Grünkohl im Winter.

Von der Vorspeise bis zum Dessert hat sie nichts ausgelassen. Zusätzlich gibt es dieses mal auch noch mehrere Sonderthemen, wie Einkochen, Dörren, sonstiges Haltbarmachen, sowie tolle Rezepte zu den Themen Smoothies, Pesto, Säfte und Shakes!

Auch bei Barbara habe ich nach intensiver Studie ihrer Rezepte wieder mein #dasmussichausprobieren – Dèja-vu in Form eines genialen Zuckerschoten-Salats mit Burrata und frittiertem Knoblauch ! Ich liebe einfach die cremige, ja beinahe buttrige Konsistenz der Burrata und sie passt einfach perfekt zu dieser Kombination von Zuckerschoten und Wassermelone! Bravo!

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Natürlich sind da wie gesagt noch rund 100 weitere Rezepte, von denen jedes einzelne (wunderbar fotografiert) ein Genuss in sich selbst ist.

Erwähnen möchte ich gerne noch den Aprikosen-Schmand-Kuchen mit Cantuccini. die Bohnensuppe mit gebackenen Tomaten und Parmesanknusper oder die Kürbisgnocchi mit Majoran!

Das ist vegetarische Küche mit Herz und Seele, so macht gesundes Essen nicht nur Spaß, sondern ist auch noch unglaublich kreativ und gesund!

Fazit:

Das Buch ist Barbaras vegetarische Landlust in 100 Rezepten und nicht nur ein wunderschönes Kompendium für Vegetarier, sonder für alle die, die Spaß und Freude auch an der vegetarischen Küche haben.

Absolut empfehlenswert!

Dessert-Kochkurs beim Lieblingspâtissier im Vila Vita Rosenpark

Hallo Ihr Connaisseure und Liebhaber der süßen Küchenkunst!

Ich weiß gar nicht, wie es passiert ist, aber ich hatte tatsächlich den Oster-Mise-en-Place-Samstag frei, aber das war auch seit langem so geplant, denn ab und zu hat auch mal der Küchenchef etwas vor……..bzw. gönnt er sich mal etwas!

Aber da es ja für uns Gastro-Junkies unglaublich schwer ist mal etwas sinnvolles außerhalb der Gastronomie zu unternehmen, so entschied ich mich dieses mal einfach dazu, auch meine Freizeit in einer Küche zu verbringen und Just-For-Fun einen wunderbaren Patisserie-Kurs bei meinem ehemaligen Weggefährten Eric Lehr, dem jetzigen Chef-Patissier des Restaurants Rosenkavalier im Hotel Vila-Vita Rosenpark in Marburg zu belegen!

Eric ist für mich eine der deutschen Patissier-Größen, gelernter Konditor (seine Torten sind einfach nur unglaublich „vielschichtige“ und feine Kreationen!), Teilnehmer und Gewinner mehrerer, hochkarätig besetzter Wettbewerbe wie dem Patissier des Jahres und dem Cru de Cao- Award, da ist es doch etwas ganz wunderbares sich von einer solchen „Kreativ-Maschine“ einfach mal einen ganzen Tag lang „coachen“ zu lassen!

Gesagt, getan, um 13:00 am sonnigen Ostersamstag-Nachmittag nahm die süße Völlerei, wunderbar umsorgt vom Rosenpark-Team bei einem Aperitif ihren Lauf…..

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Hotel Vila Vita Rosenpark
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Und es ging mit einem einfachen, aber immer wieder göttlichen Klassiker, einem Karamellisiertem Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster und Vanilleeis los. Schnell fragten sich die ersten der teilnehmenden Damen (Tom war der Hahn im Korb), ob wir das wohl auch alles essen müssen, natürlich mussten wir nicht, aber wir wollten !

Nebenher wurde in Form einer Anglaise erst mal der Grundstock unseres weiteren „Wirkens“ gelegt. Uns schwante fürchterliches beim durchsehen der ausgehändigten Rezepturen, was würde das nur für einen süße Völlerei werden!

So ganz nebenher entstand noch Erics „schnelle“ Variante des Eierlikörs aus dem Thermomix. Ich bin ja kein Eierlikör-Fan, aber in dem könnte ich baden, war er doch mit reichlich feinstem Doppelkorn aufgepimpt und so völlig abgehoben von dem, was der Handel uns so bietet.

Dann wurde es, hm….. was schreib ich denn jetzt……..“Anbetungswürdig“ in Form der

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nächsten Aufgabe, Schokoladensoufflée mit Orangenragout und Vanilleschaum (und Ja!, der Kern war flüssig), einfach unbeschreiblich und genau die Kombination die ich liebe, zart-bitteres Schokoladensoufflée trifft auf herb-säuerliches Orangenragout  gekrönt von einem Hauch von Vanille.

Und spätestens ab diesem Zeitpunkt fiel es immer schwerer, sich mit dem abzufinden, was da noch kommen sollte……. Aber wir waren tapfer, tranken Weißwein, Prosecco und etwas Kaffee…….die Genußorgie sollte ja noch weiter gehen.

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Ab in die nächste Runde…..bei süßem konnte einfach keiner von uns widerstehen und so nahmen wir auch locker-lässig die nächste Runde feinstes „Hüftgold“ in Form einer Nougatmousse mit marinierten Beeren und Vanillesauce ohne murren in kauf.

Auch hier wieder die sehr feinsinnige Kombination von eleganter Süße und zarter Säure, die alle Geschmacksrezeptoren einfach nur noch Samba tanzen lässt!

Jetzt wurde es aber dann wirklich Zeit für etwas leichteres, begannen wir doch so langsam auf Grund des kompletten „Overflow“ an Kalorien zu stöhnen und zu ächzen……aber es war ja noch Prosecco da……                                                       Weiter ging es mit einem wunderbaren Texturenspiel von leicht säuerlich bis cremig-

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zart in Form von Geeister Kokosnuss, gegrillte Ananas und Koks-Crumble, ein Dessert wie für mich gemacht, liebe ich doch dieses Zusammenspiel von heiß und kalt ganz besonders! Nun ja, jetzt wurde es dann doch auch mal für mich so langsam mal etwas schwierig, das noch alles „unterzubringen“……aaaaaaber, da war doch noch etwas…….Prosecco !?!?

 

Aber trotz alledem, machten wir uns so langsam Kopfzerbrechen, wo dieser Tag enden sollte (uns stand ja auch noch ein phantastisches Drei-Gang-Menu bevor, aber da gabs ja Fleisch!). Fröhlich und

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Hotel Vila Vita Rosenpark
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munter ging es dann weiter mit Erics „Limenana“ im Glas serviert, einer vielschichtigen Verführung aus karamellisierter Banane, Limetten-Kokosstreusel, Limettenmousse und einer luftigen Koks-Espuma, lasst diese Kombination einfach mal sacken, ich glaube hier muss ich nicht sehr viel zum Besten geben. Einfach anbetungswürdig…………

Aber jetzt !……..dachten wir, als eine große Flasche Campari sich mit Orangensaft im Topf vereinte. Sollten wir also dann doch endlich zu unserem wohlverdienten „Neutralisator“ in Form eines Campari-Orangen-Sorbets mit Mango-Passionsfrucht-Espuma kommen??? Alea jacta est

Copyright © by Toms Kochbuchblog/ Hotel Vila Vita Rosenpark
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dachte ich, als diese eigentlich trinkfertige Mischung ihren Weg in die Eismaschine nahm, die aber hier auf Grund des nicht unerheblichen Alkoholgehalts der Mischung schon etwas länger zu tun hatte. Aber auch hier konnte sich das Ergebnis wieder mehr als sehen und vor allem schmecken lassen!

Ein wirklich allerletztes, klitzekleines Dessertchen ging nach diesem göttlichen „Neutralisator“ dann aber noch……..Der krönende Abschluss unseres gemeinsamen Wirkens am Ostersamstag war ein

Copyright © by Toms Kochbuchblog/Hotel Vila Vita Rosenpark
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Topfen-Beeren-Gratin mit Joghurteis, wobei hier die Gratin schon wahrlich an Gaumensex grenzt. Das Ganze noch „getoppt“ von zart-cremigem Joghurteis, das war einfach nur unbeschreiblich gut!

Und da ging er hin, mein freier Samstag! Zum Abschluss des ganzen gab es noch feinstes Carpaccio (uns dürstete es nach dieser süßen Orgie einfach nur nach Fleisch), butterzart geschmorte Ochsenbäckchen und Käse vom Affineur.

So sieht eben der perfekte Tag eines gastronomiesüchtigen aus……. Danke an das Team des Rosenparks in Marburg! Es war in jeglicher Hinsicht ein Vergnügen!

DANKE Eric!

Und wenn es Euch nach noch mehr dürstet, die komplette Fotostrecke gibt´s  hier zu sehen !

Big Flavour

Hallo Ihr gerne kochenden, alles ausprobierenden Buch-Gourmets.

Ich hab da mal wieder was ganz neues für Euch entdeckt.

Liebt Ihr genauso wie ich das Spiel mit Aromen, und Texturen, mögt Ihr neue, aufregende Geschmackserlebnisse, mögt Ihr es wenn sich Aromen und Texturen in innovativen Rezepturen plötzlich gegenüber stehen???

Dann hab ich hier genau das richtige Buch für Euch……oder Eure lieben:

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Copyright ©by Knesebeck Verlag/ Leonore Höfer
Copyright © by Octopus Publishing/ Knesebeck Verlag

Chris Honor,

Laura Washburn Hutton

Big Flavour

Moderne Rezepte mit Aroma und Biss

Knesebeck Verlag

Gebunden, 224 Seiten

160 farbige Abbildungen

ISBN 978-3-86873-844-5

€ 29,95

 

 

Copyright © by Octopus Publishing/Knesebeck Verlag
Copyright © by Octopus Publishing/Knesebeck Verlag

Da ist er, Chris Honor mit seinem „Erstlingswerk“ und den Rezepten aus seinem kleinen Lokal Chriskitch im Londoner Norden.

Ich muss wirklich sagen, man spürt, wo er sein Handwerk gelernt hat, er war bei Gordon Ramsay und David Nicolas und bevor er beschloss, sein eigenes Ding zu machen leitete er die riesige Brigade des Londoner „Dorchester“.

In seiner „eigenen“ Küche vereint er das Wissen seiner australischen Grundausbildung mit der Lehre der klassischen französischen Küche, sowie seinen Erfahrungen aus der ganzen Welt.

Im Chriskitch entstehen außergewöhnliche, sowie bodenständige Kreationen

wie Algen-Apfel-Mohn-Salat, eine Vorspeise aus Lachs, Paprika, Dill und

Copyright © by Octopus Publishing/ Knesebeck Verlag
Copyright © by Octopus Publishing/ Knesebeck Verlag

Vodka, eine Suppe aus Kartoffel, getrockneten Pilzen, Kümmelsamen und Ei, oder ein phantastisches Rinderfilet mit Kaffirlimette- und Curryblätter, Pomelo und Chilischote.

Mein ganz persönliches #dasmussichausprobieren – Dèja-Vu hab ich auch in Form eines genialen Hähnchen-Rezeptes gefunden: Hühnchen – Dunkler Rohrzucker – Balsamessig – Chilischote – Rosmarin, ein wahres Fest für alle Gewürz-Verliebten!

Überhaupt spielt – experimentiert Chris Honor sehr viel mit Gewürzen und Flavours aus aller Welt, das ist einfach phantastisch!

Copyright © by Octopus Publishing/ Knesebeck Verlag
Copyright © by Octopus Publishing/ Knesebeck Verlag

Seine ebenfalls göttlichen, aus einfach-mach-wunderbaren Dessertkreationen zeugen von wirklich hoher Kreativität und ausgezeichneter Produktkenntnis, hier gibt es Food-Pairing vom feinsten was Desserts betrifft!

Fazit:

Die Neuerscheinung für alle die, die es kreativ, außergewöhnlich, modern, mit tollen Aromen und Biss lieben!

Nigella Das Glück zu kochen

Hallo Ihr Gastro-Junkies, Gerne-Kocher und Buch-Gourmets. Ist es nicht etwas wunderbares, jeden Tag kochen zu dürfen? Ich jedenfalls kann das von mir behaupten! Es ist doch etwas wunderbares, aus etwas frischem, wertvollem, etwas köstliches zu zaubern und die Menschen damit glücklich machen zu dürfen!

So auch die Maximen der Autorin der heutigen Kochbuch-Vorstellung.

Sie ist endlich wieder da, Nigella Lawson, sie sieht phantastisch aus, kocht zum Dahinschmelzen und ist wahrscheinlich DIE erfolgreichste Food-Autorin unserer Zeit!

Und hier ist es, ihr neues Buch:

Copyright © by Dorling Kindersley
Copyright © by Dorling Kindersley

Nigella Lawson

Nigella Das Glück zu kochen

Für jede Stimmung das passende Rezept

Dorling Kindersley Verlag

416 Seiten, gebunden

über 160 Fabfotos

ISBN 978-3-8310-3045-3

€ 24,95

Da ist sie endlich, die lang ersehnte Neuerscheinung von Nigella, ich war so unglaublich gespannt darauf und habe mich auch sehr lange vor dieser Buchbesprechung damit beschäftigt. Schon ihre Einleitung offenbart ganz viel von dem wie Nigella lebt, arbeitet (kocht) und denkt. Kochen ist nicht nur ein Mittel zum Zweck, kochen ist Liebe, Kreativität, Ästhetik und nicht nur eine bloße Tätigkeit. Kochen verbindet, kochen ist lebenserhaltend, kochen ist für Nigella eben nicht dieser, wie sie selbst sagt „New-Age-Vodoo“ ums Clean eating, um gute und schlechte Lebensmittel, um solche die uns krank machen und solche die uns angeblich gesund erhalten sollen. Kochen ist Passion, essen ist nicht schmutzig und fleischliche Freuden sind lebensnotwendig!

Das einzige was zählt, ist die Art und Weise wie wir kochen und wie wir essen, damit übernehmen wir Verantwortung!

Der Untertitel lässt den wahren Sinn dieses wunderschönen Kochbuchs erahnen………Nigella hat wohl eine sehr schwere Zeit durchleben müssen, aber ist trotzdem ihrer Passion weiter nach gegangen, entstanden sind wunderbare (wäre es jetzt falsch zu sagen ??) stimmungsabhängige Gerichte in Kapiteln wie Einfach ruhig, Wohlbehagen, Gäste einladen, Atempause, Beilagen, Süsses  und Den Tag beginnen

Copyright © by zvg/ Debra Hurford Brown
Copyright © by zvg/ Debra Hurford Brown

Wieder einmal beweist Nigella ihr phantastisches Gespür für Aromen, Zusammensetzungen und wahren, bodenständigen Hochgenuss!

Essen und kochen für die Seele stehen im Mittelpunkt dieses Buches, Gerichte, die nicht nur uns und unserem Körper gut tun, sondern auch die Freude bei der Zubereitung ist Nigella immens wichtig! Genauso denke ich auch, Kochen ist Balsam für die Seele, oder nicht ???

Egal ob es Nigellas Miso Lachs, die knusprigen Hähnchenschnitzel, der warme Blumenkohl-Kichererbsensalat mit Granatapfelkernen, die Lammhachsen mit schwarzem Knoblauch oder der Napfkuchen mit Apfelwein und Fünf-Gewürze-Pulver ist, Essen sollte man egal wie und egal wo, immer in einer gewissen Art zelebrieren, so wird es automatisch zum Soul Food!

Um es noch einmal in Nigellas Worten auszudrücken:

Egal was wir kochen und wie wir es tun, es kann unser Leben einfacher machen und dazu beitragen, das wir uns besser und lebendiger fühlen!

Fazit:

Nigellas neues Buch ist eine Ode ans Leben, an die Art wie wir uns ernähren und vor allem, das wir das Kochen und anschließende Essen mit allen Sinnen „(Er)-Leben“ und genießen sollen!

Burger Unser

So Ihr Food-Freaks, was passiert wenn Hubertus Tzschirner, Nicolas Lecloux, Thomas Vilgis, Nils Jorra und Florian Knecht sich einem DER Food-Themen der letzten Jahre widmen?

Es entsteht (Amen!) eine Bibel, ein Benchmark, das Buch-Highlight zu diesem Thema.

Und das Thema ist…….na was wohl, BURGER !

Vor mir liegt das „Burger-Unser“ das Erste „Burger-Evangelium“.  Dieses Buch heute auszupacken war wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern auf einen Tag!

Also, hier ist es jetzt auch endlich:

 

Copyright © by Callwey-Verlag
Copyright © by Callwey-Verlag

Burger Unser

Hubertus Tzschirner, Nicolas Lecloux

Thomas Vilgis, Nils Jorra &

Florian Knecht

Callwey-Verlag

Erscheinungsdatum 16.03.2016

Gebunden, 288 Seiten

ISBN: 978-3-7667-2201-0

€ 39,95

 

Ein Burger-Kompendium mit den betenden Händen des Albrecht Dürer, einen Burger haltend, auf dem Buch-Cover und dann noch dieser Titel und diese Autoren, das lässt ganz großes erhoffen.

Und ich kann sagen, der Burger-Süchtige wird bei dieser Lektüre zum komplett abhängigen Burger-Fanatiker! Oh mein Gott, was für ein Buch!

Die Autoren:

Nicolas Lecloux, einer der Begründer des erfolgreichsten deutschen Selfmade-Saftladens, erkrankt an einer bedenklichen Obsession, nämlich der , den besten Burger finden zu müssen, (diese Krankheit will ich auch haben)!

Hubertus Tzschirner, Kopf der Burger-Bande, Koch aus Leidenschaft, Caterer und erfolgreicher Kochbuchautor.

Thomas Vilgis, diplomierter und promovierter Physiker in Ulm. Er ist Professor an der Universität Mainz und forscht am Max-Planck-Institut für

Copyright © by Callwey-Verlag/ Daniel Esswein
Copyright © by Callwey-Verlag/ Daniel Esswein

Polymerforschung in Mainz zum Thema „soft matter food science“. Vilgis publizierte über 300 wissenschaftliche Arbeiten in der Fachliteratur. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Journal Culinaire – Kultur und Wissenschaft des Essens und Autor zahlreicher Bücher zur Naturwissenschaft des Kochens sowie der Physik und Chemie von Lebensmitteln.

Nils Jorra, hat sich nach Jahren in der Sternegastronomie dem Thema Fleisch verschrieben. Entwickelt Rezepte und moderiert Seminare.

Florian Knecht, vielfach ausgezeichneter Grillprofi, nimmt regelmäßig an BBQ-Meisterschaften teil und ist auch beruflich in der deutschen Gastroszene unterwegs.

Daniel Esswein, DER „Bildermacher“, Foodfotograf. Es sind seine Bilder die aus dem Burger Unser eine „reich bebilderte Burger-Bibel“ machen!

 

So, das waren erst mal die relevanten Eckdaten zum Buch, jetzt geht’s ans eingemachte!

Die Kapitel:

  • Buns (Das sind die besten!)
  • Fleisch (hochwertig sollst Du sein)
  • Patties (Wissenschaft ist nur eine Hälfte, Glaube die andere)
  • Sossen (Ihr sollt keine anderen Götter haben neben mir!)
  • Beilagen (Du sollst nicht begehren deines nächsten Cole Slaw)
  • Burger (Ehre Deinen Burger!)
  • Anhang (Grundrezepte, Die besten Burger-Läden und vieles mehr)

 

Ehre den Autoren, was für geniale Kreationen, rund 70 mehr als verlockend klingende Namen verführen den Leser zum „Sündigen“, oder könntet ihr einem Burger mit dem Namen „Heldenfrühstück“ mit Maishähnchen, Hüttenkäse und Speck widerstehen??

Copyright © by Callwey-Verlag/ Daniel Esswein
Copyright © by Callwey-Verlag/ Daniel Esswein

Aber es wird noch besser und noch kreativer, vom „Der Saupreiß“, „Der fliegende Holländer“, „Little Umami-Boy“, „From Dusk till Burn“, „Vegetanium“, bis zum „Kölsche Jung“ oder dem „Mac ´n` Cheese Burger“, gibt es der Versuchungen reichlich!

Zu jedem Burger Rezept gibt es Empfehlungen der Autoren zum Patty-Blend, Patty-Gewicht, Teigart, Bun-Topping, Beilage, Getränk Alk und Getränk Non-Alk sowie den Sauerei-Faktor beim Essen und den Burger-Level!

Alle Rezepte sind super beschrieben, phantastisch bebildert und mit der nötigen Hardware perfekt umsetzbar!

Fazit:

Es mag sehr viele Kompendien zu diesem Thema geben, ich habe auch schon das eine oder andere vorgestellt, aber das hier ist DIE kreative Burger-Bibel schlechthin! Das Evangelium für Burger-Freaks wie mich!

In Anlehnung an das Erste Gebot: Ihr braucht keine anderen Burger-Bücher mehr neben diesem!

Chapeau!

Ben´s BBQ

Hallo Ihr Outdoor-Köche und Grill-Besessenen, es wird so langsam Frühling und allerhöchste Zeit uns auf die kommende Grillsaison vorzubereiten! Und was liegt da näher, als ein neue und ganz phantastische Lektüre mit dem Namen Ben´s BBQ zu diesem Thema vorzustellen.

Copyright © by Ben O´Donoghue
Copyright © by Ben O´Donoghue

Es ist von Ben O´Donoghhue, einem australischen Küchenchef, Fernsehkoch und Buchautor.

Er startete seine Karriere in verschiedenen renommierten und ausgezeichneten Restaurants in Australien. Arbeitete dann viele Jahre in Großbritannien in einigen Restaurants, darunter im berühmten River Café und im exklusiven Monte´s Club in Knightsbridge, gemeinsam mit Jamie Oliver.

Das hier vorliegende BBQ-Buch wurde bei den Australian Gourmand Cookbook Awards 2015 als bestes BBQ-Buch ausgezeichnet.

Und hier ist es jetzt auch endlich ganz druckfrisch und in deutsch:

Copyright © by Knesebeck-Verlag
Copyright © by Knesebeck-Verlag

Ben O´Donoghue

Ben´s BBQ

180 Grillrezepte aus aller Welt

Knesebeck- Verlag

Gebunden, 288 Seiten

mit 200 farbigen Abbildungen

ISBN 978-3-86873-889-6

€ 29,95

 

Wie der „Untertitel“ bereits sagt, es kommt gegrilltes aus aller Welt aufs Rost und auf den Tisch. Bens kulinarischer Streifzug durch die Welt des Barbecues führt uns in die USA, nach Südamerika, Korea, China, Indien bis nach Neuseeland und Australien.

Zu Beginn des Grill-Kompendiums gibt es nützliche Tipps rund um unsere liebste Freizeitbeschäftigung.

Los geht es dann mit Brote und Häppchen, rund um Bruschetta, brasilianisches Knoblauchbrot, Pizza, Polenta, Quesadillas, Chapati, Naan & Co.

Das zweite Kapitel verführt mit Gemüse und Salaten, vom gegrillten Verdure Miste über Robatayaki-Gemüse, Baba Ganoush, Tabbouleh, Panzanella, Som Tam und vielen mehr!

Kapitel drei, Fisch und Meeresfrüchte ist das Kapitel für die Seafood-Fans unter Euch, vom ganzen Fisch nach Thai-Art, dem Fisch mit indischer Gewürzkruste, dem mit Fenchel und Blutwurst gefüllten Tintenfisch, oder den Riesengarnelen mit Limette und Zitronengras. Das ist einfache, aber trotzdem überaus kreativ-köstliche Grillküche für (fast) jeden Tag.

Im vierten Kapitel, Fleisch, gibt es das auf was Ihr alle schon gewartet habt, Australian Steak-Sandwich, Satay-Spiesse, Rinderbrust Texas-Style, Tanddori-Hühnchen, Jerk-Chicken (ich lieeeebe es), Balinesische Grillente, Lamm-Spare-Ribs, gegrilltes Kaninchen Trapani-Style, Gai-Yang (die koreanische Version des Grillhühnchens), Tikka-Lammkoteletts…….und soooo vieles mehr….. Schon beim lesen der Rezepte und ansehen der Fotos jubilieren meine Geschmacksknospen undes läuft mir das Wasser im Mund zusammen!

Kapitel fünf Süßes und Getränke ist das Kapitel für die unter Euch, bei denen ein richtiges Dessert nach einem ausgiebigen Grillabend natürlich auch noch vom Grill sein muss. Hier hab ich mein #dasmussichausprobieren- deja-vu in Form von gegrilltem Bananen-Split gefunden ! Aber natürlich gibt es auch hier noch mehr zu entdecken!

Kapitel sechs Saucen und Marinaden verführt mit dem besten Klassikern aus aller Welt wie Nam Prik Pla (da könnte ich mich reinlegen…….das beste, welches ich jemals gegessen hab, war übrigens bei Ingo Holland), Satay- Sauce, Harissa, Avocado-Pesto, Salsa di Dragoncello, Hoisin-Dip. Cajun-Butter, Chimichurri und viele mehr!

Ihr seht, es hat mal es wieder ein Grillbuch es in die Riege der Besten @ Toms Kochbuchblog geschafft!

Fazit:

Grillbücher, ob gute oder schlechte gibt es in Hülle und Fülle, Ben´s BBQ gehört für mich zu den absolut besten aus dieser Sparte! Tolle Rezepte, sehr schöne, zum Thema passende Food-Fotos und tolle, unkonventionelle Warenkunde machen aus dem Buch das Grillbuch der kommenden Grill-Saison!

Ludwig „Lucki“ Maurer – Das Interview

So Ihr Carnivoren, heute gibt es wieder ein ganz besonderes Interview, dieses mal mit einem Weggefährten aus „alten“ Tagen, nicht schimpfen Lucki, aber wir werden langsam alt…..

Ludwig „Lucki“ Maurer, einer der europäischen Wagyu-Spezialisten mit eigener Zucht, (andere würden jetzt sagen Fleischpapst, aber ich mag diese Alliteration in Anlehnung an das päpstliche einfach nicht), erweist mir die große Ehre eines kurzen Interviews!

Aber vorher gibt es natürlich noch etwas über Lucki zu lesen, das findet Ihr hier unter bio-wagyu.com oder hier unter ludwigmaurer.com

Ich muss Euch sagen, es hat mal wieder tierisch Spaß gemacht, Lucki ist wie so viele von uns eben ein ganz besonderer Mensch, ich finde es einzigartig und Klasse, was er tut und vor allem wie er es tut!

Aber lest einfach selbst:

Tom:

Die Frage der Fragen: Was hat Dich dazu bewogen Koch/ Autor/ Rinderzüchter zu werden?

Ludwig (Lucki) Maurer:

Koch zu werden war kein Wunsch, sondern eine der wenigen Alternativen, die mir meine Eltern gelassen haben… Mein Vater meinte, ich sollte erst einen bodenständigen Beruf erlernen, dann kann ich immer noch machen was ich will… Eigentlich wollte ich ja Profi Musiker bzw. Rockstar werden…

Tom:

Welcher Deiner Lehrmeister hat Dich am nachhaltigsten geprägt?

Ludwig (Lucki) Maurer:

Ganz klar Stefan Marquard! Er ist mein kulinarischer Ziehvater. Von Ihm habe ich extrem viel gelernt und er hat mich NIE als einen Arbeitnehmer behandelt sondern immer als Freund. Er ist und bleibt für mich einfach der Größte!

Tom:

Was liebst Du am meisten an Deinem Beruf?

Ludwig (Lucki) Maurer:

Alles, es gibt nichts, mit was du Menschen eine größere Freude machen kannst als Essen und Trinken 😉 ich bin gerne Gastgeber!

Copyright © by Matthaes-Verlag
Copyright © by Matthaes-Verlag

Tom:

Wie beurteilst Du das Nachwuchsproblem in der Gastronomie?

Ludwig (Lucki) Maurer:

Schwierig, Natürlich will keiner in die Gastronomie, du gibst dein „weltliches Leben“ auf, arbeitest immer dann, wenn andere frei haben… Nachts, am Wochenende etc… und dann gibt´s dafür auch oft nicht den entsprechenden Lohn…

Gastronomie muß man leben und lieben. Dann ist es der schönste Beruf der Welt

Tom:

Deine beste Eigenschaft ist?

Ludwig (Lucki) Maurer:

Eigenlob stinkt… Aber ich glaube ich bin ein guter Gastgeber, der seine Leidenschaft gut vermitteln kann. Das habe ich von der Pieke auf von meinen Eltern gelernt!

Tom:

Hast Du einen unverwirklichten Traum?

Ludwig (Lucki) Maurer:

Mit meiner Band im Vorprogramm von Metallica aufzutreten

Tom:

Wie heisst Dein Lieblings- koch- back- fach- buch ?

Ludwig (Lucki) Maurer:

Alles von Heiko Antoniewicz! Es ist schwierig sich da zu entscheiden.

Aber er ist für mich der beste Autor.

Tom:

Dein letzter Restaurantbesuch war bei?

Ludwig (Lucki) Maurer:

Christian Jürgens im Überfahrt… SENSATIONELL!!!

Tom:

In welchem Restaurant, egal wo auf der Welt würdest Du gerne mal essen gehen?

Ludwig (Lucki) Maurer:

Bei Grant Achatz im Alinea in Chicago!

Tom:

Ein Foto eines Deiner „Signature-Dishes“ oder eine Deiner schönsten/wichtigsten Kreationen

Copyright © by Matthaes-Verlag
Copyright © by Matthaes-Verlag

 

Tom:

Ein Foto von Dir 

Ludwig (Lucki) Maurer

Copyright © by Ludwig Maurer
Copyright © by Ludwig Maurer

 

Tom:

Deine drei Lieblings-Foodie-Websites

Ludwig (Lucki) Maurer:

Culinary Pixel by Annette Sandner

Bushcooks Kitchen by Dorothee Beil

High Foodality by Uwe Spitzmüller

Und natürlich: Toms Kochbuch Blog 😉

Name:

Ludwig Maurer

Geburtstag:

14 November 1980

Erlernter Beruf:

Koch & Hotelfachmann

Derzeitiger Arbeitsort:

Selbstständig

Gewinnspiel Kochbuch – Yannick Alleno –

So Ihr Buch-Gourmets und Küchen-Zauberer, es ist soweit! Wie versprochen läuft ab heute Abend (13.03.2016) das Ostergewinnspiel von Toms Kochbuchblog und dem Matthaes-Verlag.

Zu gewinnen gibt es ein absolutes Benchmark der kulinarischen Literatur, ich denke es ist einer DER Kochbuch-Novitäten der letzten Jahre überhaupt ! Natürlich gab es sehr viele besondere und besonders gute Neuerscheinungen, aber die hier, war für mich der Knaller überhaupt!

Copyright © by Matthaes-Verlag, Stuttgart
Copyright © by Matthaes-Verlag, Stuttgart

Hier ist es, Yannick Alleno!

Dieses Meisterwerk gibt es zu gewinnen!

Was Ihr dafür tun müsst:

  1. Diesen Beitrag bei Facebook liken und meiner Website oder Facebook-Seite (oder natürlich beiden) Euer Like schenken, insofern Ihr das nicht bereits getan habt
  2. Diesen Beitrag auf Eurer eigenen Facebook-Seite teilen und…….
  3. mir im Kommentar bei Facebook schreiben, was das schrecklichste war, was Ihr jemals gegessen habt!

 

Ist doch ganz einfach, oder??? Naja für dieses Prachtexemplar darf ich ja auch mal ein wenig mehr von Euch verlangen, oder?

Einsende-/ Kommentarschluss ist der Ostersonntag, der 27.03. 2016, 23:00

Der Rechtsweg ist natürlich wie immer ausgeschlossen, obwohl es sich hier ganz besonders lohnt! !

Der/ die Gewinner/in wird wie immer auf der Facebook-Seite von Toms Kochbuchblog bekannt gegeben! Das Buch wird dann nach Bekanntgabe der Adresse (per Email an tom@kochbuch.tips oder per Direktnachricht an Toms Kochbuchblog auf Facebook) umgehend an den Gewinner verschickt!

KROSS !

So Ihr Genusssüchtigen da draußen, heute wird es krass, ähm kross und ich muss ich mich mal outen…… naja es wurde ja auch mal Zeit! J Wie die meisten von Euch wissen werden, Tom ist Koch und das seit nun fast 30 Jahren. Es gibt fast nichts was ich nicht gesehen, ausprobiert oder gegessen hab. So ist das eben bei uns Gastronomiesüchtigen, oder?

Aber ich muss jetzt mal ganz ehrlich sein, was gibt es schöneres nach 12 Stunden oder mehr im „Küchendunst“, als abends oder nachts nach Hause zu kommen, den Kühlschrank zu plündern und frisch getoastetes knackiges Brot zu essen…… manchmal denke ich, wenn ich dann da so sitze, ich könnte auch ganz ohne gekochtes leben (aber nicht ohne zu kochen…äh, ach so, da war ja noch was in Form meines Jobs…!!)

Also, los geht es, frisches Brot vom Lieblingsbäcker her, Brotmesser, (Salz)-Butter und davon reichlich, naja und dann halt alles druff was sich so findet !

Hm, da war doch noch etwas, ach jaaaa, ich vergaß, die heutige Buchvorstellung, es erscheint ja schon am 14.03. und ich bin gerne vorher mit dem Buch am Start um Euch den Mund so richtig wäßrig zu machen…..

Hier ist es also das Buch zum „Reinbeißen“:

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Copyright © by Evan Sung/ Edel-Verlag

Raquel Pelzel

KROSS!

Knusprige Brote,

köstlich belegt

Edel-Verlag

120 Seiten, Hardcover

mit 50 Abbildungen

ISBN 978-3-944297-22-4

€ 16,95

Manchmal denke ich ja, ich muss doch verrückt sein, frisches Brot auch noch zu toasten, aaaaaber, der Geruch des Brotes und zu sehen wie sich das warme Brot genüsslich mit meiner Salzbutter vollsaugt, das ist ………mmmmmhh, einfach unbeschreiblich gut !

Brot kann so unglaublich vielfältig sein, mehr als einfach nur Stulle, Schnitte oder Sandwich. Mit ihren Rezepten erfindet Raquel Pelzel unser liebstes Grundnahrungsmittel neu, hier wird die Stulle zum Festmahl!

Die Rezepte sind in Herbst, Winter, Frühling und Sommer unterteilt (Ja!, Genau so!)

Und es geht gleich mit einem Rezept zum Niederknien los, Toast mit Macadamia-Kardamom-Butter (da ist weiße Schokolade drin) ! Oh mein Gott und ich liebe Kardamom, da wird die erste Seite gleich zum #dasmussichausprobieren !

Die Rezepte sind super einfach und gut strukturiert, bzw. erklärt, da macht das „herumexperimentieren“ richtig Spaß!

Ob es der Toast mit Sesam-Honig-Hühnchen, die Thanksgiving-Stulle (die erinnert mich irgendwie an früher bei Mutter zuhause, da gab es die nochmal warmgemachten Kartoffelpuffer vom Vortag aufs Brot…………), der Toast mit ofengegarter Roter Bete, Labneh und Safranhonig, der Toast mit Rinderhack von Fergus Henderson (JA, Mr. Nose-to-Tail und ein paar andere große haben auch ihre Rezepte beigesteuert) oder die karamellisierten Brote mit Kokos-Eis sind, ausnahmslos alle Rezepte im Buch wecken die pure Röstbrot-Begierde in jedem Brotliebhaber.

Aber eins hab ich noch, Röstbrot mit Parmesanbutter, Spiegelei und grünem Spargel…….mehr muss ich dazu nicht sagen, oder???

Fazit:

Die Kreativ-Bibel für Röstbrotfans! Lange war die Brotmahlzeit nicht mehr so vielfältig!

Stevan Paul – Das Interview

So Ihr Genussmenschen, Buch-Gourmets und Gerne-Kocher heute gibt es das dritte Interview @ kochbuch.tips, eines auf das ich mich sehr gefreut habe, da es sich wirklich um einen ganz besonderen Menschen, Koch und Kochbuch-Autor handelt, eine wahre Kreativmaschine, ein Trend-Scout, der immer nach dem besonderen sucht, einer der es in wunderbarer Art und Weise versteht, Kochbücher nicht nur zu schreiben, sondern sie zu „Leben“, ihnen eine Seele zu geben!

Hier ist er Stevan Paul, Autor von „Auf die Hand“, „Heute koch ich, morgen brat ich“, „Open Air“ und vielen weiteren wunderbaren (Koch)-Büchern und Betreiber des wohl am meist gelesenen deutschen Food-Blogs nutriculinary.com sowie stevanpaul.de

Mich macht es unglaublich stolz, das ich dieses Interview führen durfte und Stevan mir seine kostbare Zeit dafür geopfert hat!

Vielen Dank und ganz liebe Grüße nach Hamburg ins Office!

Und hier die Fragen:

Tom:

Die Frage der Fragen: Was hat Dich dazu bewogen Koch/ Autor zu werden?

Ich hatte das große Glück in einer Familie aufzuwachsen, bei der Kochen, Essen und Genuss immer schon ein Thema war, die Großmütter kochten wunderbar, die eigene Mutter und später auch alle Kinder. Schreiben wollte ich immer schon, Journalist werden und Autor, Aufgrund einer ausgeprägten Matheschwäche verließ ich die Schule kurz vor dem Abitur, ich habe dann eine Kochlehre gemacht.

Tom:

Welcher Deiner Lehrmeister hat Dich am nachhaltigsten geprägt?

Das war Albert Bouley, das war Ende der Achtziger Jahre, meine Lehre. Bouley verknüpfte als einer der ersten Köche asiatische Kochtechniken und Aromen mit der damals noch poulären Nouvelle Cuisine. Vor allem aber war Bouley ein feiner Mensch, ein Künstler, einer der uns Jungs gefordert und gefördert hat. Er ist leider 2013 mit nur 63 Jahren viel zu früh gestorben. Seien Philosophie, sein Geist, seine Sicht auf das Kochen und die Kulinarik, findet sich aber immer wieder in meinen Büchern.

Tom:

Was liebst Du am meisten an Deinem Beruf?

Die Kreation. Auch wenn wir Köche das Rad nicht immer neu Erfinden, ist es doch ein stilles Glück, am Herd etwas zu Zaubern, dass die Gäste liebe. Darum mache ich Kochbücher, mir gefällt die Idee, dass die Leute mit meinen Rezepten zuhause und mit Freuden und Lieblingsmenschen eine gute Zeit haben.

Tom:

Wie beurteilst Du das Nachwuchsproblem in der Gastronomie?

Das ist wirklich verheerend. Das braucht es dringlichst Reformen und ein Umdenken. Ausbildung statt Ausbeutung und eine bessere Entlohnung wären Maßnahmen. Es ist beispielsweise bei den Einstiegsgehältern für Kochlehrlinge kaum möglich, in einer Großstadt überhaupt ein Zimmer zu bekommen.

Tom:

Deine beste Eigenschaft ist?

Das mögen bitte andere entscheiden. Eine positive Grundstimmung zählte ich auf der Haben-Seite.

Tom:

Hast Du einen unverwirklichten Traum?

Den hab ich tatsächlich und das mach ich auch noch. Nicht lachen! Ich möchte Posaune lernen und in einer Reggae-Ska-Band spielen.

Tom:

Wie heißt Dein Lieblings- koch- back- fach- buch ?

„Eating with the chefs“ von Per-Anders Jörgensen (Phaidon), ganz klar, kein Kochbuch der letzten Jahre hat mich so begeistert, gefesselt und inspiriert, wie dieses Buch. Die Fotografien, Geschichten, die Aufmachung, die Seele. Das ist für mich die absolute Benchmark.

Tom:

Dein letzter Restaurantbesuch war bei?

Bei meinem Lieblingsgriechen Michalis Josing im Dionysos am Eppendorfer Weg. Es gab einen ganzen Steinbutt, ein Gericht dass ich mir allerhöchstens einmal im Jahr gönne, ein Festessen. Dazu gab es eine Flasche griechischen Chardonay und zum Nachtisch getränkten Walnusskuchen und hausgemachtes Vanille-Cremeeis.

Tom:

In welchem Restaurant, egal wo auf der Welt würdest Du gerne mal essen gehen?

Zu Sébastien und Michel Bras, im Aubrac, in Frankreich. Seit ich diesen wunderbaren Film, Entre Les Bras gesehen habe (http://nutriculinary.com/2012/08/09/jetzt-im-kino-entre-les-bras/). Und zu Massimo Bottura in seine Osteria Francescana, ich liebe seinen Humor und seinen Starrsinn.

Tom:

Copyright © by Stevan Paul
Copyright © by Stevan Paul

Ein Foto eines Deiner „Signature-Dishes“ oder eine Deiner schönsten/wichtigsten Kreationen.

Ich habe kein Signature Dish, ich koche nie eine Sache zweimal gleich, ich bin immer am ausprobieren und entwickeln. Und ich habe Interessen-Phasen, Streetfood, Craftbeer, Deutsche Küche, … meistens wir dein Kochbuch draus. (lacht) Mein Lieblingsspielplatz sind die Schnellen Teller im Effilee Magazin, für jedes Heft darf ich gänzlich frei sieben Teller entwickeln, die Andrea Thode dann traumschön fotografiert. Das Bild ist aus dem aktuellen Heft, dass diese Woche herausgekommen ist: „Röstkartoffeln mit Radieschen, Walnusspaste und Boquerones“ – inspiriert von David Chung (Momofuku) aus der Netflix-Serie „The Mind of a Chef , irre guter Typ, großer Koch!

Tom:

Copyright © by Stevan Paul
Copyright © by Stevan Paul

Ein Foto von Dir

Stevan Paul

Tom:

Deine drei Lieblings-Foodie-Websites

Das wechselt, derzeit sind das:

 

http://www.kochfreunde.com/

http://www.get-hungry.com/

http://contemporaryfoodlab.com/

Name:

Stevan Paul ala. Herr Paulsen

Geburtstag:

13. März 1969

Erlernter Beruf:

Koch

Derzeitiger Arbeitsort:

Schreibtisch in Hamburg

The Bread Exchange

Hallo Ihr Genussmenschen und Brotliebhaber, zum Wochenbeginn gibt es die Neuerscheinung einer weitereilten, in der Modebranche tätigen Hobby-Brot-Back-Süchtigen. Es geht um die ganze Welt mit einem Sauerteig im Gepäck – in wunderbaren Geschichten und phantastischen Rezepten.

Hier ist sie: Malin Elmlid, Reisende, Bäckerin und Gründerin von The Bread Exchange Project. In Ihrem Buch erzählt die schwedische Autorin von ihren Reisen – immer den Sauerteig im Gepäck – unter anderem in den Sinai, nach Kalifornien, Antwerpen, Kabul oder New York. Geprägt sind ihre Reisen natürlich durch das Brot backen und tauschen und das Sammeln von Erfahrungen mit und zwischen den verschiedenen Kulturen.

So und hier ist es jetzt endlich:

Copyright © by Prestel-Verlag
Copyright © by Prestel-Verlag

 

Malin Elmlid

The Bread Exchange

Prestel- Verlag

240 Seiten, viele Farbfotos

Gebunden, Pappband

Erschienen 29.02.2016

ISBN: 978-3-7913-8211-1

€ 29,95

 

Nun ja, ich muss ja zugeben, da habe selbst ich ein phantastisches Projekt mit dem Namen „The Bread Exchange“ übersehen. Es gibt es ja auch schon seit 2008, aber ich bin ja nun auch erst seit Mitte 2013 in der Bloggerszene aktiv insofern es mein Job zulässt.

Und was Malin Elmlid hier geschaffen hat, ist etwas ganz phantastisches. Früher in der Modebranche tätig entdeckte sie irgendwann ihre Liebe zu dem unbekannten Wesen Sauerteig und begann zu backen. 2008 legte sie los, mit ihrer Suche nach dem perfekten Brot….. und brauchte natürlich einige Zeit, bis sie für sich den perfekten Teig gefunden hatte. Als die Brote immer besser wurden, begann sie an Freunde und Bekannte zu verschenken, da das was sie backte bei weitem ihren Eigenbedarf überstieg. So nahm The Bread Exchange ihren Lauf, und zwar ab dem Moment an dem aus weitergeben/ verschenken nämlich tauschen wurde. Der Blog entstand und jedes einzelne Brot bekam durch seine besonderen Zutaten und die Geschichte dazu eine Seele, so auch ihr hier vorgestelltes Buch. Liest man immer weiter im Buch (ich kann es seit Samstag Abend nicht mehr aus der Hand legen) so spürt man den tiefen Sinn und die Philosophie die hinter Malin Elmlids wunderschönen Geschichten steht, nämlich etwas zu geben und vielleicht von einem anderen etwas zu bekommen, dem genauso viel daran gelen ist, wie Malin Elmlid an ihren Broten! Obwohl es nie ihre Absicht war, etwas dafür zu bekommen, war es für sie umso toller zu sehen, wie ihr „Projekt“ zu funktionieren begann!

Die Menschen, die sie getroffen hat, wurden genauso zum Teil von The Bread Exchange, wie es jetzt dieses Buch geworden ist. Ein wenig geht es in diesem Buch auch um uns alle, um unsere Begeisterung für inspirierende Dinge und Menschen, und wohin sie uns führt. Sie macht glücklich, sie ist der Motor unseres täglichen daseins, bei allem was wir tun!

The Bread Exchange ist mehr als nur ein Lese-Koch- Buch, es ist die Geschichte einer ganz wunderbaren Frau, einer Vision und ihres Projektes. Es sind sehr einfache Rezepte, nicht nur Malins eigene, sondern auch ganz besondere Rezepte ihrer „Tauschpartner“, Rezepte die etwas darstellen, Rezepte die für diese Menschen etwas ganz wertvolles sind. Rezepte die inspirierend sind, genauso wie es kochen sein soll, Rezepte die Freiraum für eigene Interpretationen lassen, in ihren Zutaten nicht begrenzt, sondern offen für neues. Magst Du eine Zutat nicht, so lass sie einfach weg, oder füge eine andere hinzu, mit Sicherheit wird das Ergebnis anders, aber vielleicht wird es sogar besser! Das ist die Seele des Kochens; Liebe, Hingabe und Kreativität! So und nicht anders muss es sein!

The Bread Exchange ist ein Hobby, kein Unternehmen, es gibt keine

Copyright © by Susanne Schramke
Copyright © by Susanne Schramke

andauernden Geschäftsbeziehungen, es ist ein perfektes Beispiel für Gegenseitigkeit und gleichgewichtiges Geben ohne einen materiellen Wert. Schön finde ich eine grundlegende Äußerung von Malin Elmlid: „Es klingt vielleicht klischeehaft, aber mit dem Vorsatz zu geben und zu teilen, wird das Leben auf lange Sicht reicher werden“……dem ist nichts hinzuzufügen liebe Malin!

Die Rezepte:

Natürlich geht es ums Brot, aber wie bereits gesagt, da ist noch so vieles mehr, von der schwedischen Flusskrebs-Party, über den bayerischen Brunch, den Nachmittag auf einer Dachterrasse in Brooklyn mit Ceviche und dem perfekten Burger, bis hin zu Mittsommer, Belgischen Waffeln aus Lüttich oder dem Trip in die Heimat des weißen Sauerteigs (yeah, Roggenbrot à la Tartine) nach San Francisco (und hier gibt es dann endlich auch mal wieder wunderbares italienisches „früher-mal-arme-leute-Essen“ in Form von Caponata), alles Rezepte, die unglaubliche Lust auf einfachen, bodenständigen und phantastischen Genuss machen.

Fazit:

Malin Elmlid ist endlich da, ich beneide sie um das was sie da geschaffen hat, nicht nur The Bread Exchange ist ein unglaubliches Projekt, sondern jetzt auch endlich ihr Buch, ich liebe es einfach!

Vielen Dank für dieses Buch mit ganz viel Seele!

Crossroads

So Ihr Genussmenschen und Kulinariker da draußen, es ist schon wieder Sonntag Abend und ich hab mir gedacht, es ist mal wieder Zeit für vegan/ vegetarisch……

Heute gibt es den „Vegan Walk of Fame“ direkt aus der Stadt der Engel, aus Los Angeles!

Hier ist es und wenn es einen Walk of Fame für Kochbücher geben würde, so hätte es dort einen Stern verdient:

Tal Ronnen

Copyright © by Edition Fackelträger- Verlag
Copyright © by Edition Fackelträger- Verlag

Crossroads – Vegan trifft mediterran

Edition Fackelträger

Hardcover

304 Seiten mit zahlreichen Abbildungen

Format 21 x 26 cm

Erscheinungsdatum März 2016

ISBN 978-3-7716-4643-1

€ 29,99

 

Tal Ronnen, der vegane Revoluzzer, schaffte es seine Vision eines veganen Restaurants in L.A. zu verwirklichen, obwohl ihn viele für verrückt hielten, aber L.A. ist eben anders als der Rest der Welt und so ist dieser Traum eben Wirklichkeit geworden!

Heute holt er sie alle an seine Tische, egal ob Paul Mc Cartney, Oprah Winfrey, Bill Clinton und viele andere. Sie alle vereint die Begeisterung für vegetarische/ vegane Küche, auf hohem Niveau, immer kreativ, niemals eintönig oder gar langweilig.

Das zeigen auch die beeindruckenden Kreationen von Tal Ronnen, die er in seinem Restaurant „Crossroads“ auf die Teller bringt. Heute ist er der bekannteste vegane Koch Nordamerikas und lehrt nebenbei USA-weit im Le Cordon Bleu- Institut und ist als Berater für vegane Restaurants tätig.

Soviel zu Tal Ronnen, jetzt aber zum Buch:

Bereits das Inhaltsverzeichnis zeigt die komplette Bandbreite der veganen Möglichkeiten:

  • Snacks und Dips
  • Salate
  • Fladenbrote
  • Suppen
  • Kleine Gerichte
  • Pasta
  • Desserts
  • Cocktails
  • Basics

Also ran an´s „vegane stöbern“, es gibt außerordentlich kreatives wie Hummus aus geräucherten weißen Bohnen, gebratenes Linsenbrot, warmer Grünkohl-Artischocken-Dip, Fladenbrot mit Kürbispüree, Rucola und frittiertem Rosenkohl, oder ofengerösteter Romanesco mit süß-sauren Zwiebeln und Grappa-Rosinen zu entdecken, einfach phantastisch!

Ein ganz besonderes Gericht habe ich auch direkt wieder entdeckt, es erhält direkt das #dasmussichausprobieren – Label, es handelt sich um (yeah, ich liebe Polenta) Cremige Polenta mit geröstetem Mais und Steinpilz-Bordelaise, klingt doch einfach göttlich, oder??

Aber auch die Desserts verlangen ganz besondere Beachtung, gegrillte marinierte Nektarinen mit Vanille-Basilikum-Eiscreme machen unglaublich Lust auf süßes.

Das passende Layout und die tollen Food-Fotos von Lisa Romerein, lassen das Buch zu der neuen veganen kreativ-Bibel werden!

Fazit:

Ein absolutes Must have für alle Fans der vegetarischen und veganen Küche, aber ebenso auch für die jenigen unter Euch, die es einfach ab und zu auch mal vegetarisch/ vegan mögen! Wunderbar kann ich nur sagen!

Armin Leitgeb – Das Interview

Hallo Ihr Foodies und Sternefresser da draußen, auch diese Woche gibt es wieder ein kulinarisches Interview mit Toms FAQ´s (Foodie is answering Questions). Zum zweiten Interview konnte ich Armin Leitgeb, den Küchenchef des Sir Henry Suiten Hotels in Seefeld/ Tirol gewinnen, was mich wirklich außerordentlich freut, da ich die Vita des Herrn Leitgeb wirklich außerordentlich und bemerkenswert finde….aber lest selbst!

Tom:

Die Frage der Fragen: Was hat Dich dazu bewogen Koch zu werden?

Armin Leitgeb

Eigentlich bin ich irgendwie in die Branche rein gerutscht nach der Pflichtschule.

Nach 3 Wochen konnte ich mir nichts mehr Anderes vorstellen.

 Tom:

Welcher Deiner Lehrmeister hat Dich am nachhaltigsten geprägt?

Armin Leitgeb

Das waren neben meinem Lehrmeister Walter Jost vor allem Hans Haas vom Münchner Tantris und Thomas Keller von der French Laundry in Californien. Bei Hans Haas habe ich ohne Zweifel das Kochen gelernt und bei Thomas Keller das „big picture“.

 Tom:

5 Times Chocolate © by Armin Leitgeb
5 Times Chocolate © by Armin Leitgeb

Was liebst Du am meisten an Deinem Beruf?

Armin Leitgeb

Gäste glücklich zu machen und meine Erfahrung die ich bis heute sammeln konnte an meine Mitarbeiter weiter zu geben.

 Tom:

Wie beurteilst Du das Nachwuchsproblem in der Gastronomie?

Armin Leitgeb

Ich sehe das Problem bei uns in der Politik. Heutzutage sind die Personalkosten so hoch, dass sich ein Betrieb nicht mehr leisten kann etwas Besonderes zu bieten, geschweige denn ausreichend Personal anzustellen, dass die Arbeitszeiten geregelt sind und es den jungen „Nachkömmlingen“ Spaß macht. Keiner will mehr in die Gastronomie, weil die Arbeitskonditionen bekannt sind. In Frankreich zum Beispiel hat der Beruf Koch noch einen speziellen Stellenwert und gehört zur Kultur. Bei uns ist es leider nie dazu gekommen, dass dieser schöne Beruf einen hohen Stellenwert hat. In Asien habe ich gemerkt, dass die es geschafft haben, dem Beruf einen Stellenwert zu geben. „wau, you are a chef“ hab ich oft gehört, egal wo man gerade arbeitet.

Produkte werden teurer, Kosten steigen, Jeder will mehr verdienen, die Arbeitszeiten sollten normal/minimiert sein und die Gäste wollen immer weniger Geld ausgeben. Das Alles passt irgendwie nicht mehr zusammen und irgendwann wird diese Blase platzen.

Tom:

Hummer © by Armin Leitgeb
Hummer © by Armin Leitgeb

Deine beste Eigenschaft ist?

Armin Leitgeb

Zielstrebigkeit

Tom:

Hast Du einen unverwirklichten Traum?

Armin Leitgeb

Nein

 Tom:

Wie heisst Dein Lieblings- koch- back- fach- buch ?

Armin Leitgeb

Zur Zeit: Yannik Alleno und The French Laundry Cookbook,

(Anm. der Redaktion: Das sind meiner Meinung nach die absoluten Kochbuch-Meilensteine der letzten Jahre, sehr gute Wahl Armin )

Tom:

Dein letzter Restaurantbesuch war bei?

Armin Leitgeb

Gestern in einem Wirtshaus bei mir um die Ecke

Tom:

In welchem Restaurant, egal wo auf der Welt würdest Du gerne mal essen gehen?

Armin Leitgeb

Alinea in Chicago

Tom:

Ein Foto eines Deiner „Signature-Dishes“ oder eine Deiner schönsten/wichtigsten Kreationen

Armin Leitgeb

Oktupus © by Armin Leitgeb
Oktupus © by Armin Leitgeb

 

 

 

 

Ein Foto von Dir

Armin Leitgeb

Copyright © by Armin Leitgeb
Copyright © by Armin Leitgeb

 

 

Tom:

Deine drei Lieblings-Foodie-Websites

Stabmuschel © by Armin Leitgeb
Stabmuschel © by Armin Leitgeb

Armin Leitgeb

Hab ich nicht

 

Name:

Armin Leitgeb

Tomate/ Muschel © by Armin Leitgeb
Tomate/ Muschel © by Armin Leitgeb

 Geburtstag:

 24.09.1976

 Erlernter Beruf:

Koch

 Derzeitiger Arbeitsort:

 SIR HENRY Suiten Hotel, Seefeld Tirol

Lieber Armin, an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für Deine Zeit und das tolle Interview! Ich wünsche Dir von ganzem Herzen alles erdenklich Gute, vor allem viel Kraft, Kreativität und Gesundheit für Deinen weiteren Lebensweg und den tollsten Beruf der Welt!

Chapeau mein lieber!

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Streetfood

Hallo Ihr Genuss-Akrobaten, Sterne-Kocher und Gerne-Esser da draußen, es gibt neues zum beliebtesten Dauerthema der letzten beiden Jahre. Ist es nicht irre, was daraus geworden ist – Street-Food – is(s)t im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde und es gibt wahrlich immer noch Menschen, denen beim Thema Street Food nichts anderes einfällt, als Essen aus Dosen……..Ahnungsloser Autohändler halt………..

Aber jetzt auch gleich zum Buch, der Name ist Programm, dieses mal kommt es aus dem Dorling Kindersley-Verlag, hier ist es:

Copyright © by Dorling Kindersley
Copyright © by Dorling Kindersley

Jennifer Joyce

Streetfood

Schnelle und einfache Rezepte

aus der ganzen Welt

Dorling Kindersley- Verlag

272 Seiten, gebunden

120 Farbfotografien

ISBN 978-3-8310-3030-9

€ 24,95

 

So Ihr lieben Koch & Buch-Freaks da draußen, heute fang´ ich mal anders an und es gibt erst mal ein „Whois“ zur Autorin:

Jennifer Joyce ist eine überaus erfolgreiche Kochbuch-Autorin und Foodstylistin aus London. Sie schreibt unter anderem für Magazine wie BBC Good Food und den Guardian, gibt Kochkurse an der berühmten Leiths School of Food and Wine in London und ist regelmäßig im britischen Fernsehen zu sehen.

Aber jetzt zum Buch und dem kulinarischen Mega-Trend Street-Food, der mittlerweile ja nun auch hier bei uns mehr und mehr akzeptiert und geliebt wird. Naja, leider noch hauptsächlich in den Großstädten, aber sehn wir mal wie das noch weiter geht. Die Currywurst ist noch nicht ganz tot !

Aber endlich taucht da mal eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu unseren alltäglichen Verlockungen wie Leberkäswecken, Currywurst, Mettsemmel & Co. auf. Ich will das alles hier nicht schlecht reden, aber ab und zu ist es eben mal „Time for a change“….. und der Erfolg gibt denen Recht, die mit Ihren Food-Trucks (leider nur in unseren Großstädten) eine Vision haben, Fast- Food muss nicht immer nur Schrott-Food sein, Fast- Food ist Street- Food, Street-Food ist frisch zubereitet, lecker, gehaltvoll, gesund, wird aus der Hand gegessen und erinnert uns allzu oft an unseren letzten Urlaub in Thailand, Italien, den USA oder auch sonst wo……..es sind einfach die Kulturen wie ich finde, in denen Essen einen ganz anderen Stellenwert hat als es das hier bei uns leider immer noch so oft hat…….Essen wird gelebt, essen macht glücklich, essen ist WOW und nicht nur „Nahrungsaufnahme“……..

Einen der wichtigsten Faktoren die Jennifer Joyce in ihrem Buch berücksichtigt ist die „Nachkochbarkeit“ der Rezepte aus aller Welt, denn was nutzen die tollsten Rezepte, wenn die Grundzutaten hier bei uns vielleicht nicht erhältlich sind…..aus diesem Grund sind die Original-Rezepte vielleicht hier und da ein wenig abgewandelt, verlieren aber niemals ihre Authentizität.

Egal ob Banh-Mi, Bruschetta mit Krebsfleisch, Falafel mit Zitronen-Tahin, Garnelencurry, Bao-Brötchen, Empanadas, würzigen Chicken Wings, Quesadillas, Enchiladas, Bibimbap, Naan-Brot, Kung-Pao, Calzone oder Brasilianisches Churrasco, das Buch von Jennifer Joyce ist der „multinationale Food-Guide“ durch die wunderbare Welt des Street Food!

Phantastische Fotos, tolle, erprobte und einfach nach zu kochende Rezepte machen es zu einem absoluten Must-Have für alle Fans der Street-Food- Szene!

Fazit:

Absolute „stürmt-die-Buchläden-und-fragt-nach-diesem-Buch“- Empfehlung!

Es ist genial!

Kochbücher. Küche. Genuss. Kochen.